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Pflege-Portal.com startet als neue digitale Infrastruktur für die Pflegebranche in Deutschland

Neue Pflegeplattform Pflege-Portal.com geht bundesweit an den Start

BildHamburg, 08. Mai 2026 – Mit dem offiziellen Launch von Pflege-Portal.com startet eine neue digitale Plattform, die den deutschen Pflegemarkt umfassend modernisieren und zentral vernetzen soll. Anders als klassische Branchenverzeichnisse oder reine Vermittlungsseiten verfolgt Pflege-Portal.com einen deutlich größeren Ansatz: Das Portal verbindet digitale Sichtbarkeit, Pflegevermittlung, Informationsangebote, Reichweite, Services und moderne Plattformtechnologie in einem zentralen System.

Ziel der Plattform ist es, Pflegebedürftigen, Angehörigen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsdienstleistern einen zeitgemäßen digitalen Zugang zu Pflegeangeboten und relevanten Informationen zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen Anbieter aus der Pflegebranche bessere Möglichkeiten erhalten, ihre Leistungen sichtbar zu präsentieren und digital neue Reichweite aufzubauen.

„Der Pflegemarkt gehört zu den wichtigsten gesellschaftlichen Bereichen in Deutschland, arbeitet digital jedoch vielerorts noch mit Strukturen aus einer anderen Zeit“, erklärt das Team hinter Pflege-Portal.com. „Wir wollen Pflege digital einfacher, transparenter und moderner machen.“

Plattform statt klassisches Verzeichnis

Pflege-Portal.com versteht sich bewusst nicht als einfaches Branchenbuch. Die Plattform kombiniert verschiedene digitale Funktionen innerhalb eines zentralen Systems und verfolgt damit einen deutlich umfassenderen Ansatz als viele bestehende Angebote im Markt.

Neben regionalen Pflegeangeboten integriert die Plattform unter anderem:

* moderne Such- und Filterfunktionen
* digitale Anbieterprofile
* umfangreiche Informations- und Ratgeberbereiche
* regionale Pflegeübersichten
* Pflegewissen und Orientierungshilfen
* digitale Sichtbarkeit für Einrichtungen
* Reichweiten- und Präsentationslösungen
* technische Infrastruktur für Pflegeanbieter
* langfristig geplante Service- und Vermittlungsfunktionen

Dadurch entsteht eine digitale Plattform, die sowohl Endnutzer als auch Unternehmen und Einrichtungen der Pflegebranche adressiert.

Reaktion auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft

Der Start von Pflege-Portal.com erfolgt in einer Zeit, in der die Pflegebranche vor enormen Herausforderungen steht. Der demografische Wandel, steigende Pflegebedarfe, Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Druck verändern den Markt tiefgreifend.

Gleichzeitig wächst die Bedeutung digitaler Lösungen im Gesundheits- und Pflegewesen kontinuierlich. Angehörige und Betroffene informieren sich heute überwiegend online, vergleichen Angebote digital und erwarten transparente Informationen sowie schnelle Orientierung.

Genau an dieser Stelle setzt Pflege-Portal.com an.

„Viele Menschen suchen in emotional belastenden Situationen nach Hilfe und Orientierung. Gleichzeitig kämpfen zahlreiche Einrichtungen um digitale Sichtbarkeit. Diese beiden Seiten wollen wir sinnvoll zusammenbringen“, so das Unternehmen.

Fokus auf digitale Sichtbarkeit für Pflegeanbieter

Ein zentraler Bestandteil der Plattform ist die digitale Präsenz von Pflegeanbietern. Viele ambulante Dienste, Pflegeeinrichtungen oder regionale Anbieter verfügen zwar über hohe fachliche Kompetenz, erreichen online jedoch häufig nur eine begrenzte Sichtbarkeit.

Pflege-Portal.com möchte diese Lücke schließen und Pflegeunternehmen eine moderne Plattform bieten, um Leistungen professionell darzustellen und einfacher gefunden zu werden.

Die Plattform richtet sich unter anderem an:

* ambulante Pflegedienste
* Pflegeheime
* Tagespflegen
* Kurzzeitpflege-Einrichtungen
* Intensivpflegedienste
* Betreutes Wohnen
* Pflegeberater
* Gesundheitsdienstleister
* regionale Anbieter im Pflegeumfeld

Durch die Bündelung verschiedener Bereiche innerhalb einer zentralen Plattform soll langfristig ein digitales Ökosystem für die Pflegebranche entstehen.

Informationsplattform und digitale Orientierung zugleich

Neben der Vermittlung und Sichtbarkeit von Angeboten setzt Pflege-Portal.com stark auf redaktionelle Inhalte und Informationsvermittlung. Angehörige und Pflegebedürftige stehen häufig vor komplexen Fragen rund um Pflegegrade, Finanzierung, Versorgungsmöglichkeiten oder organisatorische Abläufe.

Die Plattform plant deshalb einen umfangreichen Ausbau redaktioneller Inhalte und digitaler Hilfestellungen.

Dazu gehören unter anderem:

* Pflege-Ratgeber
* Informationen zu Pflegegraden
* Finanzierung und Zuschüssen
* Orientierungshilfen für Angehörige
* regionale Pflegeinformationen
* digitale Hilfsangebote
* branchenspezifische Inhalte und Entwicklungen

Damit soll Pflege-Portal.com nicht nur Anbieter sichtbar machen, sondern gleichzeitig als zentrale Informationsquelle im Pflegebereich etabliert werden.

Technologische Weiterentwicklung bereits geplant

Nach dem offiziellen Start sollen weitere Funktionen und Services schrittweise ausgebaut werden. Geplant sind zusätzliche digitale Werkzeuge, neue Plattformfunktionen sowie erweiterte Möglichkeiten für Anbieter und Nutzer.

Das Unternehmen verfolgt dabei einen langfristigen Plattformansatz und sieht Pflege-Portal.com als zukünftige digitale Infrastruktur für verschiedene Bereiche der Pflegebranche.

„Pflege wird in den kommenden Jahren zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen überhaupt. Deshalb braucht es moderne digitale Lösungen, die Menschen unterstützen statt zusätzliche Komplexität zu erzeugen“, erklärt das Team.

Digitalisierung der Pflegebranche gewinnt an Bedeutung

Die Digitalisierung verändert zunehmend auch den Pflege- und Gesundheitsmarkt. Während andere Branchen bereits stark digitalisiert arbeiten, bestehen im Pflegebereich weiterhin erhebliche strukturelle Defizite.

Pflege-Portal.com möchte deshalb moderne Technologie mit praktischer Nutzbarkeit verbinden und den Zugang zu Pflegeangeboten deutlich vereinfachen.

Die Plattform soll dabei nicht nur informieren, sondern langfristig Prozesse vereinfachen, Reichweiten schaffen und Pflegeangebote digital besser zugänglich machen.

Mit dem offiziellen Start positioniert sich Pflege-Portal.com damit als ambitioniertes digitales Zukunftsprojekt innerhalb eines der wichtigsten gesellschaftlichen Märkte Deutschlands.

Pressekontakt
Pflege-Portal.com
E-Mail: info@pflege-portal.com
Web: https://pflege-portal.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pflegeverband.net
Herr Peter Mendel
Winterhuder Weg 29
22085 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040 33460026
web ..: https://www.pflegeverband.net/
email : kontakt@pflegeverband.net

Pflegeportal ist Ihr Portal für verständliche Informationen rund um Pflege, Pflegegrade, Pflegegeld, Entlastungsleistungen, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege, Pflegehilfsmittel und aktuelle Entwicklungen aus Politik, Versorgung und Gesetzgebung. Das Portal steht für praxisnahe Inhalte, klare Einordnungen und Hilfe bei typischen Fragen rund um Pflege, Unterstützung im Alltag und Leistungen der Pflegeversicherung.

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Weihnachten und Einsamkeit in der Pflege: MySina bringt Nähe und Sicherheit für Pflegebedürftige

Das von der IT-Care Holding entwickelte MySina Notrufarmband mit GPS soll Pflegebedürftigen auch außerhalb der gewohnten Umgebung, zum Beispiel an Feiertagen, Sicherheit und Betreuung garantieren.

Mönchengladbach, 10.12.2024. Weihnachten ist eine Zeit der Freude und des Zusammenseins. Doch für viele pflegebedürftige Menschen bringt diese Jahreszeit auch Herausforderungen und Einsamkeit mit sich. Viele können die Feiertage nicht in Gesellschaft verbringen, und selbst für diejenigen, die Zeit mit ihren Familien verbringen, bleibt das Bedürfnis nach Sicherheit und Unterstützung bestehen. Genau hier setzt MySina, das digitale Pflegeassistenzsystem der IT-Care Holding AG, an.

Mit der neuesten Erweiterung bietet MySina nun ein Notrufarmband mit GPS-Funktion, das Pflegebedürftigen ermöglicht, auch außerhalb der gewohnten Umgebung sicher und betreut zu bleiben. Ob beim Familienbesuch über die Feiertage oder bei kleinen Ausflügen – MySina begleitet die Pflegebedürftigen immer und überall. Das System erkennt Notfälle sofort und kann bei Bedarf Hilfe rufen, wodurch Familienangehörige beruhigt die gemeinsame Zeit genießen können. Durch das Notrufarmband bleibt die Verbindung zur Pflegeeinrichtung bestehen, ohne dass die pflegebedürftige Person an einen festen Ort gebunden ist.

„Gerade in der Weihnachtszeit ist es uns ein Anliegen, pflegebedürftigen Menschen ein Gefühl der Nähe und Geborgenheit zu geben,“ erklärt Denis Eggert, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung der IT-Care Holding AG. „Mit der neuen GPS-Funktion des Notrufarmbands bringen wir ein Stück Sicherheit direkt in die Hände der Menschen, sodass sie sich auch außerhalb der Einrichtungen sicher fühlen können.“

MySina leistet nicht nur technische Unterstützung, sondern trägt auch dazu bei, das Gefühl der Einsamkeit zu mindern. Durch die ständige Verfügbarkeit von vitalen Daten und die Option, bei Bedarf Hilfe anzufordern, vermittelt das System eine ständige Begleitung und sorgt dafür, dass niemand sich allein gelassen fühlt.

Dank innovativer Technik und dem neuen Notrufarmband ist man sich bei IT-Care sicher, dass MySina dabei helfen wird, dass die Feiertage für Pflegebedürftige, deren Familien und für Pflegekräfte sicherer werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IT-Care Holding AG
Herr Juri Goerlt
Hennes-Weisweiler-Allee 23
41179 Mönchengladbach
Deutschland

fon ..: +49 2161 2778200
web ..: https://my-sina.com
email : juri.goerlt@it-care.com

Hinter MySina steht die im Jahr 2020 gegründete IT-Care Holding AG, ein Unternehmen, das sich der Aufgabe verschrieben hat, die Pflegebranche durch den Einsatz modernster Technologien zu transformieren. Durch die Geschäftsbereiche Software, Hardware und KI wird eine gesamtheitliche Betrachtung der Situation in der Pflege möglich. Mehr als 25 Experten arbeiten in Mönchengladbach am Pflegeinformationssystem MySina.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Medien

Evidenzbasierte Technik für mehr Sicherheit und Entlastung in der Pflege

Der Einsatz von Sensoren im Pflegeinformationssystem MySina hat sich auch im Forschungsprojekt „SensiCare“ bewährt. Zudem begrüßen Pflegende höhere Sicherheit und die Benutzerfreundlichkeit.

Modernste Sensortechnik und evidenzbasierte Forschung ebnen den Weg in eine Pflege mit gesteigerter Sicherheit und Entlastung. Empirische Erhebungen zeigen: Pflegende sind durch Sensoren beruhigt und schätzen den enormen Mehrwert.

MySina und das dazugehörige Forschungsprojekt „SensiCare“

Die Produktentwicklung von MySina, ein Angebot der IT-Care Holding AG, wird von dem wissenschaftlichen Forschungsprojekt „SensiCare“ der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU) begleitet. Bis zum heutigen Tag finden systematische Analysen statt, welche MySina zu einem pflegenahen digitalen Assistenzsystem machen, das sich an den Bedürfnissen der Pflegenden und zu Pflegenden orientiert. Dazu sorgt die wissenschaftliche Arbeit für höchste Sicherheit und eine hohe Benutzerfreundlichkeit.

Direkter Nutzen für Pflegende und Gepflegte: Entastung und Sicherheit

Bemerkenswert sind die vielen positiven Erfahrungen, die mit Sensortechnologien gemacht werden. Die Mehrheit der Pflegenden erkennt den Nutzen von Sensortechnologie und wünscht sich einen vermehrten Einsatz. Neben vielen weiteren praktischen Anwendungsfeldern von verschiedensten Sensoren, bieten Sturzsensoren im Pflegealltag eine enorme Unterstützung. Zum Thema Sturz wurden bereits viele Erfahrungen mit Sensortechnologien gemacht und diese auch als sehr sinnvoll eingestuft.

Einbindung von Sturzsensoren in die direkte Anwendung

Neben klinischen Tests, wie dem Timed Up and Go (TUG), bieten Sturzsensoren eine kontinuierliche Überwachung in Echtzeit. Der Sturzsensor von MySina erfasst bis zu 97 Prozent aller Stürze und ermöglicht so, schnell Hilfe zu leisten.

Neben Sturzstellen können mit Sturzsensoren auch Möbel identifiziert werden, an denen sich Bewohner*innen festhalten, um nicht zu stürzen. Dies kann genutzt werden, um die Wohnumgebung sicherer zu gestalten.

Zur Sturzprävention und -erkennung muss nicht „pauschalisiert“ ins Zimmer der Bewohner*innen gegangen werden, sondern nur bei Alarmierung mittels Sensoren. So kann ereignisorientiert und effizienter gepflegt werden und auch eine systematische und strukturierte Informationssammlung erfolgen.

Ressourcen und Zeit

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Der demografische Wandel stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Bis 2030 steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland auf sechs Millionen, während bis 2034 die Zahl der Pflegekräfte um 140.000 sinken wird. Nicht zuletzt aus diesem Grund stellen innovative Lösungen genau jetzt einen wichtigen Bestandteil der Pflegelandschaft dar. Eine Verbesserung der Pflegequalität, eine gesteigerte Arbeitszufriedenheit, ein gesenktes Stresslevel, beschleunigte Entscheidungsfindungen, eine Reduzierung der zum Teil stattfindenden Überversorgung und daraus gewonnene Zeit: All diese Faktoren stellen wertvolle Ressourcen der Pflege dar, welche durch den Einsatz evidenzbasierter Sensortechnik gestützt und gewahrt werden.

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IT-Care Vertriebs GmbH
Herr Juri Goerlt
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Hinter MySina steht die im Jahr 2020 gegründete IT-Care Holding AG, ein Unternehmen, das sich der Aufgabe verschrieben hat, die Pflegebranche durch den Einsatz modernster Technologien zu transformieren. Durch die Geschäftsbereiche Software, Hardware und KI wird eine gesamtheitliche Betrachtung der Situation in der Pflege möglich. Mehr als 35 Experten arbeiten in Mönchengladbach am Pflegeinformationssystem MySina.
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Fraunhofer IGD: Mit digitalen Lösungen Pflegekräfte entlasten

Zeit sparen, Qualität steigern

BildDie Pflegebranche steht vor großen Herausforderungen: Überlastung der Pflegekräfte, steigende Kosten und eine alternde Gesellschaft. Das Fraunhofer IGD entwickelt digitale Assistenzsysteme, um Pflegekräfte zu entlasten und die Qualität der Pflege zu verbessern. So soll die Digitalisierung in der Pflege genutzt werden, um den Menschen wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

In der Pflege fehlen Fachkräfte – und laut dem hessischen Pflegereport wird sich der Mangel noch verschärfen. So soll der Bedarf an Pflegekräften in der Alten-, Kinder- und Langzeitpflege von 2022 bis 2040 um 50 Prozent steigen. Um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, sind innovative Lösungen gefragt. Im Pflegealltag nimmt insbesondere die Dokumentation viel Zeit ein. Diese zu digitalisieren und zu automatisieren, ist ein Ziel der Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung IGD.

Das Fraunhofer IGD entwickelt derzeit eine Anwendung für Smartwatches, die durch Lagesensoren, Beschleunigung und Bewegungsrichtung der Hand sowie den Puls der Pflegekraft verschiedene Pflegetätigkeiten erkennt. Etwa das Heben einer Patientin oder eines Patienten, das Beziehen des Bettes oder das Waschen einer Bewohnerin oder eines Bewohners werden automatisch dokumentiert. Das macht die manuelle Dokumentation überflüssig. „Wir wollen die Pflegekraft nicht kontrollieren, sondern die Pflegequalität durch gesicherte Dokumentation verbessern“, sagt Florian Kirchbuchner, Abteilungsleiter Smart Living & Biometric Technologies. Aktuell wird die Anwendung in einer Demenzeinrichtung und in einer Pflegeeinrichtung des Caritas Darmstadt e.V. evaluiert.

Medikamentenstellung sekundenschnell kontrollieren

Ein weiteres Beispiel zur Entlastung der Pflegekräfte ist die Medikamentenstellkontrolle. Das Fraunhofer IGD entwickelt eine Lösung, die mit Hilfe einer Kamera die Tabletten scannt und anhand von Merkmalen wie Form, Größe, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit erkennt. Anschließend gleicht das System sie mit einer Datenbank der verschriebenen Medikamente ab und warnt die Pflegekräfte, wenn ein Fehler unterlaufen ist. „Die Lösung reduziert die Fehlerquote bei der Medikamentenvergabe erheblich“, berichtet Kirchbuchner. Denn diese hat drastische Folgen: Bislang sterben nach Schätzungen jährlich etwa 25.000 Menschen an Wechselwirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten oder weil Präparate falsch eingenommen wurden.

Die Idee ist, dass die Pflegekräfte die Medikamentenkontrolle in Zukunft nicht nur in stationären Einrichtungen, sondern auch mobil – beispielsweise in der ambulanten Pflege zuhause – durchführen können. „Wir wollen auch Angehörigen die Möglichkeit geben, die Medikamentenkontrolle durchzuführen und zu dokumentieren, um sicherzustellen, dass die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung vorliegen“, sagt Kirchbuchner.

Kamerabasierte Unterstützungstechnologien

Zusätzlich entwickelt das Fraunhofer IGD Systeme, die kamerabasiert den Puls, die Temperatur, das Bewegungsverhalten und die Emotionen eines Patienten oder einer Patientin erfassen, um den Pflegebedarf zu steuern. Die optische Bildauswertung kann frühzeitig Anzeichen für Veränderungen im Gesundheitszustand erkennen. Das System gibt dem Pflegepersonal Hinweise, wenn Patientinnen und Patienten ein ungewöhnliches Verhalten zeigen, wie vermehrte Toilettengänge in der Nacht oder wenn jemand stürzt und am Boden liegen bleibt. Gerade für ältere Personen, die aufgrund einer Erkrankung wie Demenz kommunikativ eingeschränkt sind, ist eine intelligente Kamera eine große Hilfe. „Wir wollen mit unserer Technologie nicht nur den Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten besser nachvollziehen können, sondern auch ihre Privatsphäre respektieren“, sagt Kirchbuchner. Der Schutz sensibler Daten habe deshalb oberste Priorität. Die Kamerabilder werden lokal verarbeitet und nicht gespeichert und alle erhobenen Daten bleiben in der Pflegeeinrichtung oder der Klinik.

Gründung des Vereins Team Innovative Pflege

Um die Digitalisierung in der Pflege weiter voranzutreiben, hat das Fraunhofer IGD die Gründung des Vereins „Team Innovative Pflege“ mitinitiiert. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Industrie und Pflegeeinrichtungen zu fördern und Lösungen in die Praxis zu übertragen. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben dem Fraunhofer IGD unter anderem die Technische Universität Darmstadt, der Caritasverband Darmstadt, die Evangelische Hochschule Darmstadt und weitere Partner. Der Verein plant die Errichtung eines an eine Pflegeeinrichtung angegliedertes Forschungs- und Transferzentrums für digitale Pflege, um neueste Forschungsergebnisse praxisnah anzuwenden und den Wissenstransfer zu erleichtern.

Weiterführende Informationen: https://fh-igd.de/pflege 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +49 6151 155-146
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email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 210 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützten Unternehmen und Institutionen der Branchen Automotive, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie und Infrastruktur, Software- und IT-Wirtschaft, Maritime Wirtschaft sowie Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Datenanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen drei Standorten Darmstadt, Rostock und Kiel den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen. Internationale Relevanz entfalten seine Produkte durch die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Schwesterinstitut an den Standorten Graz und Klagenfurt sowie die Beteiligung an verschiedensten EU-Projekten.

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Revolution der Pflege: Start von MySina im Sommer 2024

Nach 2-jähriger Entwicklung mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg plant die IT-Care Holding AG im Sommer 2024 die Markteinführung des Pflegeinformationssystem MySina.

Die IT-Care Holding AG hat die Markteinführung des neuen wegweisenden Pflegeinformationssystems MySina für den Sommer 2024 angekündigt. MySina ermöglicht eine würdevolle und sichere Versorgung im Alter für alle Beteiligten durch den Einsatz digitaler Sensortechnik. Im Kern kann das System potentiell gefährliche Situationen im Alltag von Senioren erkennen und rechtzeitig Betreuer oder Pfleger alarmieren.

MySina bietet mehr Sicherheit und Geborgenheit im Alter. Dafür kommt fortschrittlichste Technik zum Einsatz. Unauffällige Sensoren, die vergleichbar auch in Assistenzsystemen von Autos genutzt werden, eine smarte Steuerung und eine intuitiv bedienbare App arbeiten zusammen und ermöglichen eine zuverlässige und diskrete Kontrolle zu jeder Tages- und Nachtzeit. Getreu dem Motto: „Sich sicher sein und in Sicherheit sein“ wird das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen und Pflegenden gesteigert.

Mehr als Sturzerkennung

Bereits bekannt sind Techniken, die beispielsweise melden, dass sich ein Sturz ereignet hat. Doch ist dies bereits geschehen und folgt die rettende Hilfe nicht schnell, können gravierende Folgeschäden eintreten. Hier setzt MySina an: Eine App zeigt alle wichtigen Parameter, die durch die Sensoren in den Räumen der zu pflegenden Person erfasst werden, in Echtzeit an. Neben Stürzen werden Inaktivität, Feuchtigkeit im Bett, das Öffnen von Türen und Raumparameter wie Feuchtigkeits-, Temperatur- und CO2-Werte erfasst. Auch ein Notruf ist in das überall leicht und schnell installierbare System integriert.

Alle erfassten Ereignisse werden in Form einer Ampeldarstellung angezeigt. Diese ermöglicht mit nur einem Blick die Entscheidung, ob und wie dringend Unterstützung nötig ist. MySina trägt so dazu bei, die in der Pflege wichtigen Ressourcen Zeit und Zuwendung optimal einzusetzen.

Praxisbezug und aktuelle Rahmenbedingungen

MySina ist in die professionelle Pflege integrierbar und schafft neben Effizienz vor allem Zufriedenheit und Sicherheit. Die Automatisierung bestimmter Dokumentationsprozesse vereinfacht den Pflegealltag und schafft mehr Raum für das Wesentliche: die Fürsorge.

Weil Menschlichkeit im Fokus von MySina steht, arbeitet die IT-Care Holding AG seit Sommer 2023 eng mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg zusammen. Unter der Leitung des Aufsichtsratsmitglieds Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink läuft die gemeinsame Studie „SensiCare“. Der Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft und -praxis und sein hochkarätiges Team liefern täglich Input für MySina und sorgen für das Gleichgewicht von modernster Technologie und Menschlichkeit – denn das ist das Herz von MySina.

Neue Maßstäbe in der Pflegebranche

Die geplante Markteinführung im Sommer 2024 markiert den Höhepunkt einer zweijährigen Entwicklungsphase. Die bisherigen Erfahrungen in Testeinrichtungen sind durchweg positiv und lassen eine hohe Marktakzeptanz erwarten. Die Auslieferungen sollen von Juni 2024 schrittweise an vor allem stationäre Pflegeeinrichtungen und Seniorenheime erfolgen.

„Unser Ziel ist es, mit MySina neue Maßstäbe in der Pflegebranche zu setzen und einen Beitrag zur Verbesserung der Pflegequalität zu leisten“, sagt Juri Goerlt, Head of Marketing der IT-Care Holding AG.

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email : juri.goerlt@it-care.com

Die IT-Care Holding AG wurde 2020 mit dem Ziel gegründet, die Situation in der Pflege durch den Einsatz digitaler Sensortechnik zu verbessern. In den Geschäftsbereichen Software, Hardware und KI erfolgt eine gesamtheitliche Betrachtung der Situation in der Pflege. Mehr als 40 Fachleute verschiedener Bereiche arbeiten in Mönchengladbach am Pflegeinformationssystem MySina.

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