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Reply und das Europäische Institut für Onkologie (IEO) entwickeln spezialisierte KI-Sprachmodelle

Im Einsatz für die Krebsmedizin

BildReply [EXM, STAR: REY] und das Europäische Institut für Onkologie (IEO) bündeln ihre Kompetenzen, um domänenspezifische Large Language Models für die Onkologie zu entwickeln. Die Initiative verbindet die Expertise von Reply beim Aufbau generativer KI im Unternehmenskontext mit der klinischen Fachkompetenz und den umfangreichen Datenressourcen des IEO. Ziel ist es, leistungsstarke Sprachmodelle zu schaffen, die speziell auf die Anforderungen hochkomplexer onkologischer Anwendungsfelder zugeschnitten sind.

Zum Auftakt arbeitet ein multidisziplinäres Expertenteam von Reply, das über umfassendes Know-how im Gesundheitswesen sowie Erfahrung in der Spezialisierung von KI-Modellen verfügt, eng mit den klini-schen Teams und der IT-Abteilung des IEO zusammen. Gemeinsam definieren und priorisieren sie die ersten konkreten Einsatzszenarien. Parallel dazu analysieren die Partner die verfügbaren Datenbestän-de, um die am besten geeigneten Datensätze für das anstehende Modelltraining auszuwählen.

Der Fokus liegt zunächst auf den Bereichen Brustonkologie, der Uroonkologie und der Krebsprävention. Diese Bereiche wurden ausgewählt, um ihren klinischen Nutzen und ihre technische Umsetzbarkeit zu bewerten. Zu diesem Zweck werden klinische Berichte, diagnostische Bilddaten, strukturierte Informationen und weitere relevante medizinische Inhalte hinsichtlich Art, Umfang, Qualität und Verfügbarkeit untersucht. Auf dieser Basis werden anschließend die Datensätze für die eigentliche Trainingsphase der Sprachmodelle zusammengestellt.

In der nächsten Projektphase werden die Large Language Models auf Basis der ausgewählten Use Cases trainiert. Die daraus entstehenden Lösungen sollen anschließend in die klinische Praxis überführt werden, um Prävention, Diagnostik und Therapie gezielt zu begleiten.

Das Vorhaben zählt zu den ersten Projekten der „Reply Model Factory“, der industriellen Plattform von Reply für die Entwicklung modernster generativer Modelle auf Basis von Unternehmenswissen. Die Plattform stellt maßgeschneiderte KI-Systeme und -Agenten bereit, die präzise auf die jeweiligen Prozesse, Strukturen und Anforderungen von Organisationen abgestimmt sind. Dabei greifen die Definition von Anwendungsfällen, die Qualifizierung von Datenquellen, die Aufbereitung von Trainingsdaten und das Modelltraining nahtlos ineinander. So behalten Unternehmen jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten, Prozesse und Ergebnisse.

Annarosa Farina, Direktorin der Abteilung Informationssysteme der IEO Monzino Group, kommen-tiert: „Für das IEO ist Künstliche Intelligenz weit mehr als nur eine Technologie: Sie ist ein wertvoller Part-ner für die Medizin. Durch die Analyse großer Mengen klinischer und wissenschaftlicher Daten trägt KI da-zu bei, die Forschung, Diagnostik und Behandlung zu beschleunigen und die Komplexität von Krebser-krankungen besser zu verstehen. Das sorgt für schnellere Entscheidungen, individuellere Therapien und eröffnet neue Möglichkeiten in der Patientenversorgung.“

Carlo Malgieri, Partner von Laife Reply, ergänzt: „Der größte Mehrwert generativer KI entsteht, wenn Modelle auf dem Wissen, den Daten und der Expertise eines Unternehmens aufbauen und nahtlos in dessen Entscheidungs- und Geschäftsprozesse integriert sind. Gemeinsam mit dem IEO schaffen wir die Voraussetzungen, um diese Elemente zusammenzuführen und domänenspezifische Large Language Models zu entwickeln, die konkrete Anwendungsszenarien unterstützen können.“

Reply
Reply [EXM, STAR: REY, ISIN: IT0005282865] ist spezialisiert auf die Konzeption und Implementierung von Lösungen, die auf neuen Kommunikationskanälen und digitalen Medien basieren. Mit einem Netzwerk hoch spezialisierter Unternehmen definiert und entwickelt Reply Geschäftsmodelle, die durch KI, Big Data, Cloud Computing, digitale Medien und dem Internet der Dinge ermöglicht werden. Reply bietet Beratung, Systemintegration und Digital Services für Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation und Medien, Industrie und Dienstleistungen, Banken und Versicherungen sowie öffentliche Verwaltung. www.reply.com

IEO – Europäisches Institut für Onkologie
Das Europäische Institut für Onkologie IEO ist ein wissenschaftliches Institut für Krankenhausbehandlung und -pflege (IRCCS), das auf Onkologie spezialisiert ist. Es hat ein innovatives Behandlungsmodell entwickelt, das auf den folgenden Grundprinzipien basiert: die zentrale Rolle der Patienten, die Integration von Forschung und Klinik, diagnostische Antizipation und Prävention. Ergänzt wird dieses Modell durch eine „Data-Driven“-Strategie, die eine schnelle Entwicklung von KI-Algorithmen ermöglicht und somit zu kürzeren Diagnosezeiten und einer höheren Wirksamkeit der Behandlungen führt. www.ieo.it/en

Pressekontakt:
Reply
Fabio Zappelli
f.zappelli@reply.com
Tel. +390117711594

Irene Caia
i.caia@reply.com
Tel. +3902545761

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Reply Deutschland SE
Frau Sandra Dennhardt
Uhlandstraße 2
60314 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: +49 170 4546229
web ..: http://www.reply.com
email : s.dennhardt@reply.de

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Reply stellt die Model Factory vor: eine industrialisierte Produktionslinie für generative KI-Modelle

Entwicklung von generativen KI-Modellen auf Enterprise-Niveau

BildReply [EXM, STAR: REY] launcht die Reply Model Factory – eine industrialisierte Produktionslinie für die Entwicklung moderner generativer KI-Modelle, die auf unternehmensspezifischem Wissen basieren. Sie sind darauf ausgelegt, KI-Systeme und agentenbasierte Anwendungen im jeweiligen operativen Kontext eines Unternehmens zu steuern.

In der Regel werden KI-Modelle so realisiert, dass sie eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben bewältigen können. Dabei stützen sie sich weitgehend auf öffentlich zugängliche Daten. Unternehmen hingegen arbeiten mit internem Wissen, zu dem technische Standards, regulatorische Vorgaben, Betriebsprozesse, proprietäre Systeme und branchenspezifische Expertise gehören. Die Reply Model Factory schließt diese Lücke. Sie ermöglicht es Unternehmen, Modelle zu trainieren, die ihren eigenen Kontext verstehen und sich nahtlos in bestehende Prozesse, Systeme und Governance-Strukturen einfügen.

In der Factory können Unternehmen interne Dokumentationen, Software-Repositories, Geschäftsdaten, Domänenwissen und Prozessinformationen in sichere Vaults überführen. Dort werden diese Informationen aufbereitet, um die Modelle mit der jeweiligen Terminologie, den Logiken und den operativen Rahmenbedingungen vertraut zu machen. Die Reply Model Factory industrialisiert den gesamten Lebenszyklus der Datenaufbereitung, des Trainings, der Evaluation, des Deployments und der kontinuierlichen Optimierung. Grundlage dafür sind ein kontrollierter Entwicklungsprozess und konsistente Ontologien. Modularität ist dabei ein zentrales Prinzip, das für eine nahtlose Integration in bestehende Technologie-Stacks sorgt.

Innerhalb der Training Layer schafft das Pre-Training auf Basis von Kundendaten und internen Assets ein tiefes Domänenverständnis. Überwachtes Finetuning trainiert die präzise Ausführung spezifischer Aufgaben und Prozesse. Reinforcement Learning stärkt Fachwissen und agentenbasiertes Verhalten im Einklang mit Richtlinien, Bewertungskriterien und operativen Zielen. Mithilfe von Destillation und spekulativem Decoding können spezialisierte Modelle effizient und skalierbar bereitgestellt werden. Sowohl jedes Modell als auch jeder daraus abgeleitete Kundendatensatz wird als versioniertes „Enterprise Asset“ mit kontrollierten Schnittstellen, integrierten Quality Gates und einer von Beginn an auf die Anforderungen des EU AI Act ausgelegten Architektur zur Verfügung gestellt.

Mit diesem Ansatz unterstützt die Reply Model Factory Unternehmen dabei, den Schritt von generischer KI zu proprietären Frontier-Modellen zu gehen. Diese entwickeln sich kontinuierlich mit dem Wissen, den Prozessen und der Expertise eines Unternehmens weiter – und bleiben dabei stets unter dessen Kontrolle.

Tatiana Rizzante, CEO von Reply, kommentiert: „Proprietäre Modelle zählen zu den wichtigsten strategischen Differenzierungsfaktoren für Unternehmen. Generative KI bildet zunehmend die Grundlage dafür, wie Unternehmen innovieren, entwickeln, entscheiden und operieren. Künftig entstehen Wettbewerbsvorteile durch Modelle, die auf dem spezifischen Wissen, den eigenen Daten, der Expertise und dem geistigen Eigentum eines Unternehmens basieren. Mit der Reply Model Factory können Unternehmen diese Assets in steuerbare KI-Modelle transformieren, die unter ihrer Kontrolle bleiben und die sie kontinuierlich weiterentwickeln, skalieren und spezialisieren können.“

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