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Das Ende der Schnäppchenpreise: Warum Balkonkraftwerke 2026 mehr kosten

Preise bei Balkonkraftwerken steigen steil nach oben. Wir klären auf was es damit auf sich hat und warum es zum Nachteil der Endkunden kein kurzzeitiger Effekt ist.

BildWer in den vergangenen Jahren mit dem Kauf eines Balkonkraftwerks oder einer Photovoltaikanlage geliebäugelt hat, sollte jetzt genau hinsehen: Die Ära der Rekordtiefpreise bei Solarkomponenten ist vorbei. Seit Anfang 2026 steigen die Preise für Solarmodule, Wechselrichter und Balkonsolaranlagen spürbar an – und Experten sind sich einig, dass dieser Trend strukturell und damit dauerhaft ist. Was steckt hinter dieser Entwicklung?

Die goldenen Jahre der Billigsolar-Ära – ein Rückblick

Noch vor wenigen Jahren war die Lage für Verbraucher geradezu komfortabel: Solarmodule und Balkonkraftwerke wurden von Monat zu Monat günstiger. Wer sich 2023 oder 2024 ein Steckersolargerät anschaffte, profitierte von einem globalen Preiskrieg zwischen chinesischen Herstellern, der die Modulpreise auf historische Tiefststände drückte. Ein 800-Watt-Balkonkraftwerk war zeitweise für unter 400 Euro zu haben, und auch vollständige Photovoltaikanlagen für Eigenheimbesitzer hatten sich im Preis mehr als halbiert.

Diese Entwicklung beruhte auf einem außergewöhnlichen Zusammenspiel aus staatlichen Exportsubventionen in China, massivem Kapazitätsausbau in der Produktion und einem aggressiven Verdrängungswettbewerb zwischen den Herstellern. Doch genau diese Faktoren drehen sich nun um – und der Markt spürt die Konsequenzen.

Ursache Nummer 1: China streicht seine Exportsubventionen

Der wohl folgenreichste Auslöser für die aktuellen Preissteigerungen ist eine politische Entscheidung aus Peking: China hat seine Exportsteuerrückerstattungen für Solarprodukte schrittweise abgeschafft. Bereits im Dezember 2024 senkte die chinesische Regierung die Mehrwertsteuer-Exportrückerstattungen für Photovoltaikprodukte von 13 auf 9 Prozent. Zum 1. April 2026 wurden diese Vergünstigungen für Solarmodule vollständig gestrichen.

Was bedeutet das konkret? Die chinesische Exportsubvention war jahrelang eine Art staatlich finanzierter Preisrabatt, der chinesische Hersteller wettbewerbsfähig auf dem Weltmarkt hielt und gleichzeitig den Endpreis für europäische Verbraucher künstlich niedrig hielt. Ohne diese Erstattung müssen die Hersteller die wegfallenden Einnahmen durch höhere Exportpreise ausgleichen – und diese Kosten landen beim Endkunden.

Marktbeobachter rechnen allein durch diesen Faktor mit Preissteigerungen von 10 bis 20 Prozent bei Solarmodulen. Für Batteriespeicher gilt eine Übergangsfrist: Hier sinkt die Exportrückerstattung zwischen April und Dezember 2026 zunächst von neun auf sechs Prozent, bevor sie zum 1. Januar 2027 ebenfalls vollständig entfällt. Das bedeutet: Auch Balkonkraftwerke mit integriertem Speicher werden in den kommenden Monaten teurer.

Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer des Energieversorgers 1Komma5°, fasst die Lage prägnant zusammen: „Allein die Abschaffung der Exportvergünstigungen wird den Modulpreis um rund zehn Prozent steigen lassen.“

Ursache Nummer 2: Rohstoffe auf Rekordhoch – Silber als Kostentreiber

Parallel zur politischen Kehrtwende in China treibt ein zweiter Faktor die Produktionskosten in die Höhe: der Rohstoffmarkt. Im Mittelpunkt steht Silber – ein unscheinbarer, aber unverzichtbarer Bestandteil jedes modernen Solarmoduls.

Silber wird in der Photovoltaik in großen Mengen für Silberpasten, Elektroden und Leiterbahnen in Solarzellen verwendet. Ohne diese Silberverbindungen kann kein Strom effizient aus dem Modul abgeleitet werden. Mit dem technologischen Fortschritt ist der Bedarf sogar gestiegen: Moderne monokristalline Hochleistungsmodule benötigen mehr Silber als ältere Modultypen.

Ende 2025 erreichte der internationale Silberpreis ein Rekordniveau von rund 83 Dollar je Unze – ein Jahresanstieg von mehr als 130 Prozent. Anfang 2026 kletterte der Preis zeitweise auf fast 95 Dollar je Unze. Die Folge: Silberpaste macht mittlerweile 15 bis 17 Prozent der Gesamtkosten eines Solarmoduls aus und hat damit Polysilizium als größten Einzelkostenfaktor abgelöst. Während der Silberpreis zwischenzeitlich leicht korrigiert hat, bleibt er auf einem historisch hohen Niveau – und kurzfristige Entspannung ist nicht absehbar.

Auch Polysilizium, der weitere Hauptrohstoff für Solarmodule, notierte zuletzt auf erhöhtem Niveau. Beide Entwicklungen zusammen bedeuten: Die reinen Herstellungskosten für ein Solarmodul sind messbar gestiegen – unabhängig von politischen Entscheidungen oder Handelszöllen.

Ursache Nummer 3: Marktbereinigung beendet die Dumpingpreisphase

Hinter dem Preisanstieg steckt auch eine tiefgreifende strukturelle Veränderung des globalen Solarmarktes. In den Jahren 2023 und 2024 hatten sich chinesische Hersteller in einem beispiellosen Verdrängungswettbewerb gegenseitig mit immer niedrigeren Preisen überboten. Das Ergebnis war dramatisch: Solarmodule verbilligten sich allein im Jahresverlauf 2024 um nahezu 50 Prozent. Die vier größten chinesischen Modulhersteller – Longi, Jinko Solar, Trina Solar und JA Solar – verzeichneten im ersten Halbjahr 2025 kombinierte Nettoverluste von umgerechnet rund 1,54 Milliarden US-Dollar.

Dieser ruinöse Preiskampf hatte Konsequenzen: Zahlreiche Hersteller – vor allem kleinere und mittlere Unternehmen – gerieten in die Insolvenz. In Deutschland traf es besonders hart: Meyer Burger, einst der bekannteste heimische Solarmodulhersteller, stellte die Produktion an seinen deutschen Standorten im Laufe des Jahres 2025 ein und meldete für seine deutschen Tochtergesellschaften Insolvenz an. Auch Solarwatt beendete die eigene Modulproduktion in Dresden. Was folgte, war eine globale Marktbereinigung: Überkapazitäten wurden abgebaut, die Zahl der aktiven Produzenten sank.

Für 2026 erwarten Experten, dass die verbleibenden Hersteller zu marktgerechten Preisen zurückfinden. Die Phase des Preisdumpings ist strukturell beendet – wer heute ein Solarmodul kauft, zahlt einen Preis, der die tatsächlichen Produktionskosten besser widerspiegelt. Das ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht notwendig, für Verbraucher aber zunächst eine spürbare Verschlechterung gegenüber den Vorjahren.

Ursache Nummer 4: Handelspolitische Unsicherheiten und drohende Zölle

Ein weiterer, wenn auch schwerer zu beziffernder Faktor ist die internationale Handelspolitik. Auf europäischer Ebene wird seit Längerem über mögliche Schutzzölle auf Solarkomponenten aus Asien diskutiert. Sollten solche Maßnahmen beschlossen werden, würden sie die Importpreise zusätzlich nach oben treiben.

Gleichzeitig sorgt das veränderte geopolitische Klima für Nervosität in den Lieferketten. US-amerikanische Handelsmaßnahmen gegenüber China haben zwar keinen direkten Einfluss auf den deutschen Markt, beeinflussen aber globale Handelsströme und Produktionskapazitäten. Chinesische Hersteller, die bislang einen Teil ihrer Ware in die USA exportierten, könnten verstärkt auf den europäischen Markt drängen – oder aber Kapazitäten reduzieren, was die Verfügbarkeit einschränkt.

In den ersten Monaten des Jahres 2026 war zudem ein typisches Vorzieheffekt-Phänomen zu beobachten: Europäische Solarbetriebe haben laut Marktbeobachtern im ersten Quartal 2026 noch größere Mengen chinesischer Module geordert, um von den letzten günstigen Konditionen vor dem April-Stichtag zu profitieren. Diese Lagerbestände werden den Preisanstieg für Endverbraucher kurzfristig etwas abmildern – doch sobald diese Bestände aufgebraucht sind, dürften die höheren Preise vollständig beim Käufer ankommen. Experten erwarten diesen Zeitpunkt in der zweiten Jahreshälfte 2026.

Was bedeutet das konkret für Verbraucher?

Die Preissteigerungen sind messbar und betreffen sowohl Balkonkraftwerke als auch größere Photovoltaikanlagen. Für ein einfaches 800-Watt-Balkonkraftwerk mit zwei Modulen sind derzeit noch Preise ab rund 280 Euro zu finden. Systeme mit vier Modulen und 2.000 Watt Leistung kosten aktuell zwischen 600 und 900 Euro. Anlagen mit integriertem Speicher liegen je nach Kapazität zwischen 700 und 2.000 Euro.

Marktexperten rechnen bis Herbst 2026 mit weiteren Preissteigerungen von insgesamt 15 bis 20 Prozent gegenüber dem Frühjahr. Konkret bedeutet das: Ein Balkonkraftwerk-Set, das heute 900 Euro kostet, könnte im Herbst 100 bis 190 Euro teurer sein. Wer sechs Monate wartet, verliert neben dem höheren Kaufpreis zusätzlich die Solarernte der ertragreichsten Sommermonate.

Ein Lichtblick bleibt: Der Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerke in Deutschland – die Mehrwertsteuerbefreiung, die seit Anfang 2023 gilt – ist bislang weiterhin in Kraft. Diese Regelung, die einer direkten Ersparnis von 19 Prozent entspricht, hat kein festgelegtes Ablaufdatum. Angesichts der laufenden Haushaltsdebatte auf Bundesebene ist jedoch nicht auszuschließen, dass steuerliche Begünstigungen mittelfristig auf den Prüfstand kommen.

Lohnt sich die Investition trotz steigender Preise noch?

Die klare Antwort der Fachleute lautet: Ja – die Wirtschaftlichkeit bleibt trotz höherer Anschaffungskosten gegeben. Der entscheidende Faktor ist der aktuelle Strompreis: Mit rund 38 bis 42 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Frühjahr 2026) ist jede selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom bares Geld wert. Bei einem Eigenverbrauch von 800 bis 1.000 Kilowattstunden pro Jahr lassen sich jährliche Einsparungen von 320 bis 400 Euro realisieren. Die Amortisationszeit liegt je nach Anlage bei etwa 2,5 bis 3,5 Jahren.

Auch wenn der Kaufpreis steigt, bleibt die jährliche Ersparnis konstant. Ein höherer Anschaffungspreis verlängert die Amortisationszeit lediglich geringfügig – die langfristige Rentabilität bleibt davon unberührt. Gleichzeitig verbessert sich die Technologie kontinuierlich: Leistungsstärkere Module, effizientere Wechselrichter und wirtschaftlichere Speicher sorgen dafür, dass auch teurere Anlagen in absehbarer Zeit rentabel sind.

Fazit: Struktureller Wandel, kein vorübergehender Schwankung

Die aktuellen Preissteigerungen bei Solarkomponenten und Balkonkraftwerken sind kein kurzfristiges Phänomen, das sich von selbst korrigiert. Die Treiber – wegfallende chinesische Exportsubventionen, erhöhte Rohstoffkosten, eine konsolidierte Herstellerstruktur – sind struktureller Natur. Sie verändern die Grundlage des globalen Solarmarktes dauerhaft.

Für Verbraucher bedeutet das: Die Erwartung, die Preise würden bald wieder sinken wie in den Jahren 2022 bis 2024, ist unrealistisch. Wer in Solarenergie investieren möchte – ob als kompaktes Balkonkraftwerk oder als vollständige Dachanlage – tut gut daran, die aktuelle Marktsituation nüchtern zu bewerten. Die Energiewende bleibt attraktiv, aber der Einstieg wird teurer.

Der Geschäftsführer von MyVoltaics vertritt zudem die Meinung, dass sich Qualität mehr lohnt denn je trotz hoher Preise. Nach rund 2 Jahren an denen der Markt mit Billig-Komponenten geflutet wurde sehen wir bereits jetzt, dass diese Hersteller wieder vom Markt verschwinden. Ärgerlich für Kunden, die nun keinen Support und keine Updates mehr bekommen und nun oftmals erneut kaufen müssen. Generell sollte daher immer zu einer gesunden Mittelklasse gegriffen werden, sodass vor allem die Integration des Speichers oder Wechselrichters ins SmartHome über Jahre hinweg reinbungslos funktioniert.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Herr Hans Meyer
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MyVoltaics ist eine Marke der Wehage Solar GmbH. Im Fokus stehen Premium Balkonkraftwerke mit speziellen Schwachlichtmodule und in Kombination mit Speichern sowie Unterkonstruktionen Made in Germany. Es wird sich rein auf Endkunden konzentriert, um maximalen Service zu bieten.

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430.000 Balkonkraftwerke in 2025 angemeldet

Wieder mehrere hundertausend Balkonkraftwerke angemeldet. Der Endkunde möchte nach wie vor Stromkosten reduzieren und unabhängig werden. Eine hohe Leistung bei Plug&Play Anlagen wird immer beliebter.

BildMaStR-Daten 2025: Steckersolar wächst trotz stabiler Stückzahlen deutlich bei der Watt-Leistung

Die aktuellen Auswertungen des Marktstammdatenregisters (MaStR) belegen: Der Markt für Steckersolargeräte hat sich 2025 nicht abgeschwächt, sondern qualitativ weiterentwickelt. Zwar ist die Zahl der neu registrierten Anlagen leicht zurückgegangen, gleichzeitig steigt die installierte Leistung jedoch deutlich an. Der Trend geht klar zu größeren und leistungsstärkeren Systemen. Damit wird deutlich: Die nächste Wachstumsphase von Steckersolar entscheidet sich nicht allein beim Geräteabsatz, sondern zunehmend in rechtlichen, regulatorischen und praktischen Fragen – insbesondere im Mietrecht, beim Netzanschluss und in der Umsetzung durch Vermieter.

„Dies liegt vor allem an Speichersystemen, die immer mehr Solarmodule verarbeiten können. In der Premium-Klasse sind sogar bis zu 8 Solarmodule möglich.“ Solche Sets sind bei uns sehr beliebt erklärt der Geschäftsführer bei MyVoltaics.

Das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist das zentrale Register für energiewirtschaftliche Stammdaten in Deutschland. Es dient der Vereinheitlichung von Meldepflichten und Prozessen und gilt damit als zentrale Datenquelle für die Bewertung von Marktentwicklungen im Bereich dezentraler Energieerzeugung. So auch Balkonkraftwerke.

„Für Steckersolargeräte ist das MaStR der ehrlichste öffentliche Pulsmesser des Marktes – mit der Einschränkung, dass nur erfasst wird, was tatsächlich registriert ist“, erklärt der Vorstand. „Gerade deshalb liefert die aktuelle BVSS-Auswertung wertvolle Hinweise nicht nur auf das Wachstum, sondern auch auf die zunehmende Reife des Marktes.“

Im Jahr 2025 wurden laut MaStR rund 426.269 neue Steckersolaranlagen registriert. Gegenüber 2024 entspricht dies einem leichten Rückgang um etwa zwei Prozent. Gleichzeitig verzeichnete die installierte Leistung einen deutlichen Zuwachs: Die neu installierte Modulleistung stieg auf 526 Megawatt, ein Plus von 22 Prozent. Die Wechselrichterleistung erhöhte sich auf 323 MVA, was einem Zuwachs von fünf Prozent entspricht. Nach Einschätzung des BVSS zeigt sich damit klar, dass die einzelnen Anlagen größer werden und eine wachsende Bedeutung für Eigenverbrauch, Netzstabilität und Energiewende gewinnen.

„Diese Entwicklung ist kein Zufall“, so der Vorstand. „Die EEG-Novelle 2024 hat die Anmeldung deutlich vereinfacht, die zulässige Modulleistung auf 2.000 Watt angehoben und zugleich die Grenze für die Wechselrichterleistung von 600 auf 800 Voltampere erweitert.“

Entsprechend berichtet der BVSS, dass die durchschnittliche Modulleistung neu angemeldeter Anlagen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent gestiegen ist. Bei der durchschnittlichen Wechselrichterleistung verzeichnet der Verband einen Zuwachs von elf Prozent.

Der Geschäftsführer von MyVoltaics bestätigt diese Richtung: „Unsere Endkunden wollen in jedem Fall Leistung. Oftmals wird hier zu sogenannten XXL-Modulen gegriffen. Diese sind gegenüber dem Standardmaß zwar schon sehr groß, aber es zeigt sich, dass der Endkunde damit fertig wird und offensichtlich den notwendigen Platz hat.“ Nicht zuletzt lohnen sich eben großes Photovoltaikanlagen kaum mehr und der Autarkiegrad von Balkonkraftwerken kann im optimalfall sogar bis zu 70% gehen, was einer großen Anlage entspricht.

Technisch war 2025 nach Einschätzung des BVSS zudem ein Jahr der Standardisierung. Der Verband beobachtet einen klaren Trend zu Anlagen mit vier Solarmodulen, um die erlaubten 2.000 Watt Modulleistung auszuschöpfen. Systeme mit ein oder drei Modulen werden zunehmend zur Ausnahme.

„Das entspricht der Marktrealität“, so der BVSS. „Viele Haushalte denken längst nicht mehr in einer kleinen Test-PV, sondern in einer spürbaren und dauerhaften Entlastung ihrer Stromrechnung.“

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Betterspace mit neuem Unternehmensbild im Jubiläumsjahr

Im zehnten Jubiläumsjahr weist Betterspace mit einem neuen Logo in die Zukunft und zeigt damit sein gewachsenes Unternehmensbild.

BildDen Wandel vom Spezialisten digitaler Lösungen für Hotels hin zur wegweisenden IoT-Plattform für alle Nichtwohngebäude bringt die neue Bildmarke deutlich zum Ausdruck. War das bisherige Logo eher verspielt, freundlich und vermittelte Technologie und Perspektive, so verkörpert das Re-Design die gewachsene Neuausrichtung als skalierbare Plattform für Energie- und Gebäudemanagement. Form- und Farbgebung spiegeln Struktur, Skalierbarkeit, Transparenz sowie Partnerschaft auf Augenhöhe. Kubisch, klar und offen symbolisiert das neue Logo die zukunftsgerichtete, branchen- und technologieoffene Ausrichtung von Betterspace. Die optimierten Grüntöne betonen Umweltbewusstsein, Wachstum und den Fokus auf Nachhaltigkeit. Nähe und Kompetenz vermittelt die reduzierte Typografie des Schriftzugs und passt so perfekt zum erweiterten Einsatzbereich des Unternehmens: der Entwicklung und Anwendung von Softwarelösungen für smarte Gebäude.

„Die neue Bildmarke zeigt, wohin wir gehen“

„Unser altes Logo hat uns lange begleitet – wie ein treuer Hoodie, der zwar gemütlich ist, doch mittlerweile etwas ausgebeult aussieht. Es war Zeit für etwas, das uns und unserer Vision heute gerecht wird: digitaler, klarer, markanter. Ein Logo, das zeigt, wofür wir stehen und wohin wir gehen“, erklärt Benjamin Köhler, Managing Director bei Betterspace. „Vor über 10 Jahren haben wir angefangen mit einer klaren Idee: Digitale Lösungen für Hotels entwickeln, die den Energieverbrauch senken, Prozesse automatisieren und das Gästeerlebnis verbessern. Doch uns wurde klar: Was wir für Hotels entwickelt haben, ist viel zu gut, um es nur dort einzusetzen. Wir sind heute mehr als ein Spezialist für eine Branche – wir sind Anbieter einer IoT-Plattform für mehr Energieeffizienz und Partner für alle Nichtwohngebäude.“

Vernetzte Räume reduzieren Aufwand, Kosten und CO2

So liegt auch der zukünftige Fokus von Betterspace auf den Bereichen Effizienz, Integration und Partnerschaft. Ziel des Unternehmens ist es, mehr zu leisten als Energie zu sparen: „Wir wollen Abläufe vereinfachen, Systeme integrieren, Menschen entlasten, die Produktivität steigern und den Komfort erhöhen“, erklärt Köhler. Hierfür entwickelt Betterspace Tools, die sich nahtlos in bestehende Prozesse einfügen und automatisch das tun, was früher mühevoll und zeitraubend per Hand erledigt werden musste, wie beispielsweise die Heizungs- und Klimasteuerung. Mit smarten Anwendungen wie der Energiespar-Softwarelösung better.energy und der Open API-Plattform better.integrations bietet Betterspace komfortable und funktionale Systeme, die Aufwand, Kosten und CO2-Emissionen reduzieren. „Wir verstehen Gebäude nicht als starre Hülle, sondern als vernetzte Räume voller Potenzial“, sagt Köhler. „Genau dies drückt unser neues Logo aus.“

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Herr Benjamin Köhler
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Betterspace ist einer der führenden Anbieter smarter Softwarelösungen für die digitale Gästekommunikation und intelligentes Energiemanagement. Mit better.energy erhöhen Hotels, Pflegeeinrichtungen, Kliniken, Schulen und Bürogebäude ihre Energieeffizienz auf einfache Art. Bereits 1.700 Kunden vertrauen auf Betterspace. In mehr als 1.000 Unternehmen ist better.energy mit über 50.000 Thermostaten und der modernen LoRaWAN-Funk-Technologie im Einsatz. Hotels profitieren zudem von der digitalen Gästemappe better.guest. Die cleveren Anwendungen von Betterspace errichten eine zukunftssichere, digitale und nachhaltige Infrastruktur, die Kunden und Umwelt entlastet, Kosten senkt, Einnahmen steigert und Gäste begeistert.

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Open API Systeme verbinden & Energieverbrauch senken

In Hotels, Pflegeeinrichtungen oder kommunalen Gebäuden bleibt Energiesparen trotz moderner Technik oft Stückwerk – weil die Systeme nicht miteinander kommunizieren.

BildOb Raumbelegung, Fensterstatus oder Wunschtemperatur: Die Daten liegen meist in verschiedenen Anwendungen vor, sind nicht vernetzt – und führen so zu unnötigem Energieverbrauch. Auf Basis der flexiblen Programmierschnittstelle Open API hat Betterspace nun eine Lösung entwickelt, die diese Lücke schließt: Die offene Schnittstelle better.integrations verbindet unterschiedliche Systeme miteinander – zum Beispiel Raumbuchungstools, Heizungssteuerung oder Sensorik. So entsteht ein durchgängiger Datenfluss, der mehr Übersicht schafft und hilft, Energie gezielt dort einzusparen, wo sie gerade nicht gebraucht wird.

Dateneffizienz vom Check-in bis zur Heizungssteuerung

Die Open API better.integrations integriert externe Daten und nutzt neu entstehende, um Prozesse effizienter zu gestalten. Zu den Anwendungsmöglichkeiten zählen unter anderem eine

* Heizen nach Belegung: Räume werden nur beheizt, wenn sie auch gebucht oder belegt sind – etwa Hotelzimmer, Büros oder Patientenzimmer.
* Wunschtemperaturen umsetzen: Gäste, Mitarbeitende oder Patienten können Temperaturen über Drittanwendungen individuell einstellen.
* Warnmeldungen ausspielen: Offene Fenster oder ungewöhnliche Temperaturwerte lösen automatisierte Hinweise in angebundene Systeme aus.
* Daten analysieren und weitergeben: Sensordaten wie Temperaturverläufe oder Luftfeuchtigkeit können dokumentiert und zur Auswertung übergeben werden.
* Regeln festlegen: Über angeschlossene Anwendungen lassen sich zentrale Vorgaben für das Heizverhalten setzen – zum Beispiel maximale Ventilstellungen.

Erfolgreiches Praxisbeispiel in Städten und Kommunen

Einer der ersten Partner, der die neue Open API better.integrations zur Anbindung nutzt, ist Locaboo (Teil von Ayunis): Die KI-gestützte Ressourcen-Management-Software für moderne Städte, Kommunen, Gemeinden und kommunale Eigenbetriebe betreut über 700 Kunden. Durch die Anbindung von better.integrations an die smarte Heizkörpersteuerung better.energy werden die Räume der Locaboo-Kunden nur dann geheizt, wenn sie auch belegt sind. „Die Verbindung unserer Raumbelegungsdaten mit better.energy bietet unseren gemeinsamen Kunden einen echten Mehrwert“, erklärt Michael Loy, Founder und CTO von Locaboo. „Dank der offenen API erfolgte die technische Anbindung für uns bei Locaboo schnell und unkompliziert – nach nur wenigen Tagen war die Integration einsatzbereit.“

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Wirtschaft

Solaranlagen (Balkonkraftwerk) nun sogar bis 4000 Watt-Peak Plug&Play

Solaranlagen Plug&Play bis 4000 Watt immer beliebter. Endkunden immer mehr überzeugt von Komplett-Sets aus dem Internet, welche DIY aufgebaut werden können.

BildAls MyVoltaics mit dem Entwickeln von Balkonkraftwerken 2020 anfing, wurde sich überwiegend auf 1er und 2er Sets konzentriert, da dies den üblchen Rahmenbedingungen in der EU und DE entsprach, auch wenn die Rechtslage damals ohnehin eher schwammig war.

Zudem hatten Solarmodule nur um die 300 Watt, sodass das Hoch der Gefühle ein 600 Watt Balkonkraftwerk war.

Doch der Markt wandelt sich jedoch extrem schnell.

Der Endkunde will oftmals das Maximum des technisch Möglichen ohne viel Aufwand

Dank neuer Gesetzte wurden die Rahmenbedinugnen für Balkonkraftwerke deutlich vereinfacht und nach oben hin angepasst. So ist aktuell der Standard, dass bis zu 2000 Watt-Peak Modulleistung genutzt werden dürfen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Wechselrichter als solches „nur“ 800 Watt ins Haus lässt. Dies entspricht einem typischen Balkonkraftwerk mit bspw. vier XXL Modulen mit je 500 Watt. Hintergedanke ist der, dass so auch bei eher mäßigem Wetter noch recht viel Strom erzeugt wird.

Der Geschäftsführer von MyVoltaics berichtet, dass vermehr zu 2000 Watt Sets gegriffen wird. Schlicht auch mit der Begründung, dass vier große XXL Module perfekt auf ein übliches Carport passen, wo es oftmals montiert wird.

Es lässt sich jedoch auch beobachten, dass größere Flachdach-Häuser oder Resthöfe sowie eher ländlich gelegende Haushalte enorm von den aktuell wieder steigenden Stromkosten betroffen sind. Nicht selten verbraucht ein Haushalt 3000-5000 kWh Strom im Jahr. Durch nachrüsten von Wärmepumpen bspw. ist der Verbrauch oft sogar noch höher. Unzählige Kundengespräche untermauern diese Erkenntis.

Was ist das richtige Produkt für den Endkunden?

Sodann hat sich MyVoltaics dazu entschlossen auch größere Solaranlagen bis 4000 Watt-Peak anzubieten. Die perfekte Größe, sodass noch alles selbst gemacht werden kann, da der Plug&Play Gedanke weiter verfolgt wird und dennoch so viel Strom erzeugt wird, dass nahezu 70% Autarkie-Quote erreicht werden.

Der Trend geht eindeutig weiter zur DIY Solaranlage. Eine 4000 Watt Anlage besteht beispielsweise aus acht Solarmodulen je 500 Watt. Für fast jeden Haushalt die perfekte Größe und äußert rentabel. Vor allem ist die Technologie über die Jahre so enorm weiterentwickelt worden , dass eher gutes Schwachlichtverhalten und Langlebigkeit im Vordergrund stehen und weniger die Gesamtleistung als solches.

Dies hat vor allem den Hintergrund, dass Großanlagen den Überschuss weitestgehend ins öffentliche Netz speisen. Problem ist jedoch, dass es dort kaum noch eine Vergütung für gibt und sich Große Anlagen eher langsam amortisieren. Oftmals erst nach 15 Jahren. Sprich eine 4000 Watt Anlage ist für den Eigenverbrauch perfekt. Jedes weitere Modul hat oftmals keinerlei Effekt mehr auf den Eigenverbrauch.

Speicher also generell sinnvoll?

Da selbst bei einer 4000 Watt Solaranlage der erzeugte Strom schon so hoch ist, muss mit einem Speicher gearbeitet werden. Auch hier entwickelt der Markt bzw. die Hersteller sehr clevere Lösungen. Diese steuern den gesamten Stromabfluss, sodass exakt die Entladung des Speichers auf den Verbrauch im Haus abgestimmt werden kann. Oftmals sogar vollautomatisiert mit einem Smart-Meter. Sogenannte Nulleinspeisung.

Die Anlagen von MyVoltaics kommen mit der neuen Solarbank 3 von Anker daher. Diese können problemlos acht Solarmodule verarbeiten und haben sowohl Wechselrichter als auch Steuerungseinheit integriert. Auch lässt sich dieser in der Kapazität modular erweitern. Der Speicher selbst wird einfach in eine haushaltsübliche Steckdose gesteckt. Das gleiche Prinzip wie bei kleineren Balkonkraftwerken. Sodann fallen auch hier keine Installationskosten an.

Der Kunde kann bei MyVoltaics verschiedene Varianten (hier klicken) wählen und auch die entsprechende Kapazität des Speichers auswählen.

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MyVoltaics
Max Meyer
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MyVoltaics ist Teil der Wehage Solar GmbH und verkauf seit 2020 insb. besonders hochwertige Balkonkraftwerke und bietet direkten Kundenkontakt. Vor allem finden sich auch Nischenprodukte wie kleine Solarmodule, flexible Solarmodule sowie diverse Kombinationen aus XXL Solarmodulen.

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