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Der Memovida Bestattungsreport 2025 zeigt, worauf es Familien bei Bestattungen wirklich ankommt.

Memovida hat über 6000 Bestattungsanfragen analysiert: der Trend geht weg vom Friedhof, hin zu natürlichen, kostengünstigeren aber trotzdem persönlichen Abschieden.

Das junge Bestattungsunternehmen Memovida feierte im Juni sein 1-Jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat das Unternehmen, welches sich auf persönliche Begleitung, unkomplizierte Prozesse und transparente Festpreise konzentriert, über 6000 Anfragen für Bestattungen und Vorsorgen aus der gesamten Bundesrepublik erreicht. Diese hat das Unternehmen nun ausgewertet, um nach Trends bei Bestattungen in Deutschland zu schauen. Welche Bestattungsform bevorzugen Menschen heute? Wo wird gespart? und was ist den Angehörigen bei einer Bestattung besonders wichtig. Die Auswertung zeigt deutliche Trends: Die Feuerbestattung ist bundesweit die mit Abstand häufigste Form, doch auch Baumbestattungen holen auf – vor allem in naturverbundenen Regionen. Die klassische Erdbestattung hingegen verliert weiter an Bedeutung.

Feuerbestattung bleibt deutschlandweit die Nummer eins
Mit einem Anteil von 86 % aller Bestattungen ist die Feuerbestattung heute klar die dominierende Form in Deutschland. Dabei wird sie sowohl auf Friedhöfen als auch in alternativen Formen wie der Baumbestattung oder der Seebestattung umgesetzt.
Allein die Feuerbestattung auf dem Friedhof macht dabei 44,2 % aus – und etwa 42 % davon finden mit Trauerfeier statt.
In fast allen Bundesländern liegt der Anteil an Feuerbestattungen stabil zwischen 40 und 50 %. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend in Berlin (53 %), Brandenburg (49 %) und Sachsen (49 %).

Baumbestattungen im Aufwind. Immer mehr Menschen suchen die Natur als letzten Ruheort
Mit bundesweit 32,3 % Anteil an allen Bestattungen hat sich die Baumbestattung längst etabliert. In vielen Regionen ist sie bereits Standard-Alternative zur klassischen Friedhofsbestattung.
Besonders stark vertreten ist sie in Rheinland-Pfalz (32 %), Sachsen (31 %) und Brandenburg (31 %). Etwa 42 % der Baumbestattungen werden mit einer Trauerfeier durchgeführt – ein Hinweis auf die emotionale Bedeutung trotz der naturnahen Form.

? Erdbestattung auf dem Rückzug
Nur noch 14 % der Bestattungen in Deutschland sind klassische Erdbestattungen. Doch wo sie gewählt wird, findet jede zweite Erdbestattung (50 %) mit einer Feier statt – mehr als bei jeder anderen Form.
Regionale Ausnahmen bilden u. a. Rheinland-Pfalz (22 %) und Baden-Wrürtemberg (19%), wo die Erdbestattung noch eine größere Rolle spielt.

Seebestattung: Vor allem im Norden relevant
Mit 9,4 % Anteil ist die Seebestattung eine klar definierte, aber kleinere Nische. In küstennahen Regionen wie Schleswig-Holstein (31 %) oder Mecklenburg-Vorpommern (29 %) ist sie spürbar relevanter, wenngleich auf geringer Fallbasis. Nur 29 % der Seebestattungen finden mit Feier statt – die niedrigste Quote im Vergleich aller Formen. Das kann vor allem daran liegen, dass eine unbegleitete Seebestattung zu den günstigsten, eine begleitete Seebestattung (mit Angehörigen) zu den teuersten Bestattungsformen gehört.

Anonyme Bestattungen: Zwischen Pragmatismus und Diskretion
Insgesamt 14% der Bestattungen sind heute anonym. Das ist zwar noch ein recht geringer Anteil, jedoch wird in Anbetracht der Tatsache, dass auch die Erdbestattung, die früher Standard war, bei 14% liegt, wird doch ein starker Wandel in der Bestattungskultur deutlich.

Trauerfeiern bleiben fester Bestandteil des Abschieds
Insgesamt zeigt sich: Unabhängig von der Bestattungsart bleibt die Trauerfeier ein wichtiges Element des persönlichen Abschieds. Besonders hoch ist der Anteil bei Erdbestattungen (50 %) und Feuerbestattungen auf dem Friedhof (42 %). Dass keine Trauerfeier zusätzlich im Bestattungsinstitut gebucht wird, heißt auch nicht, dass es keine gemeinsame Verabschiedung gibt. Immer mehr Familien nehmen die Organisation der Feier selbst in die Hand. Insbesondere bei Baumbestattungen ist dies gut möglich, da die meisten Bestattungswälder über Andachtsplätze verfügen, auf denen keine zusätzliche Dekoration benötigt wird, da die Natur den Rahmen für die Feier bietet

Bestattungskosten: Die Suche nach preisgünstigen Alternativen nimmt zu.
Im Durchschnitt investierten Kunden bei Memovida 2.350EUR für eine Bestattung inklusive aller Leistungen. Damit gehört Memovida zu den preisgünstigeren Anbietern im Bestattungsbereich. „Was viele Kunden zu uns treibt, ist die Tatsache, dass wir Festpreise bieten. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten wollen die Menschen wissen, welche Kosten am Ende auf sie zukommen“, sagt Memovida Geschäftsführerin Katia Lübbert.
Dass Kosten eine immer größere Rolle spielen, zeigt auch eine Anfrage bei Statista. Dort zeigt sich eine seit Jahren spürbar steigende Nachfrage nach sogenannten Discount-Bestattungen (= unter 1000EUR). Zwischen 2014 und 2020 hat sich deren Anteil an allen Bestattungen sogar mehr als verdoppelt.

Fazit: Wandel der Bestattungskultur spürbar
Die Daten zeigen klar: Die deutsche Bestattungskultur ist im Wandel. Die Mehrheit der Menschen wählt heute die Feuerbestattung – sei es traditionell auf dem Friedhof oder naturnah im Wald. Auch Kosten spielen eine immer größere Rolle in der Bestattung. Kunden vergleichen heute Preise und suchen immer mehr Preistransparenz und kostengünstige Lösungen. Das bedeutet aber nicht, dass Bestattungen weniger persönlich werden. „Im Gegenteil“, meint Katia Lübbert. „Viele Familien bringen sich selbst mehr ein in den Prozess der Bestattung, z.B. indem sie die Feier selbst gestalten oder die Rede für die Beisetzung selbst schreiben. Wir begrüßen das sehr. Es macht den Abschied individueller und unterstützt die anschließende Trauerarbeit.

Über Memovida: Memovida wurde im Mai 2024 gegründet, um die Bestattungsbranche mit digitalen Lösungen und individueller Begleitung neu zu gestalten. Mit einem innovativen, transparenten Ansatz bietet Memovida moderne Bestattungen, die den Bedürfnissen einer neuen Generation gerecht werden. Memovida führt Bestattungen in ganz Deutschland durch mit Standorten in Berlin und München.

Pressekontakt:
Katia Lübbert
Memovida Bestattungen und Vorsorge
Kollwitzstraße 91
10435 Berlin

Telefon: 030 / 75436955
E-Mail: katia.luebbert@memovida.de
Web: www.memovida.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Memovida Bestattungen
Frau Katia Lübbert
Kollwitzstraße 91
10435 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 754 36955
web ..: http://www.memovida.de
email : kontakt@memovida.de

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Frank Beckert traut und trauert für die Sinnhaftigkeit des Lebens

Ich bin Ehemann von Elke, Vater von sieben lebenden sowie einem gestorbenen Kind, Betreuer von Hündin Athene, 60 Jahre, E-Autofahrer, kurz- und weitsichtig und lebe im schönen Westmünsterland in Ahaus

BildWas machst Du beruflich/hauptsächlich, wo liegt dabei der Fokus?

Ich bin Freier Redner und Ritualführer für Hochzeiten, Willkommensfeste und hauptsächlich Trauerfeiern. Ich bezeichne mich als Trau- und Trauerredner.

In welchem Bereich fühlst du Dich am wohlsten und warum?

Ich mag Hochzeiten und Trauerfeiern gleichermaßen. Manchmal finden Sie sogar am selben Tag statt, das sind für mich meine Yin Yang-Tage.

Viele Menschen spüren, dass sich die Welt um sie rasant schnell verändert. Wir nimmst Du dies wahr, was sind Deine Konsequenzen?

Ich bin immer schon offen gewesen für Veränderungen und Neuerungen und freue mich auch in Zukunft, auf alles was ich positiv verändert.

Welche Geschäfts- und Lebensmodelle haben in Zukunft die besten Chancen?

Bei allem was es in Zukunft an technischen neuen Möglichkeiten gibt, scheint mir das Menschliche besonders wichtig zu werden. Grundsätzlich denke ich, dass sich sehr vieles verändern wird, aber Mensch zu sein, Emotionen zu erleben, im Reinen mit sich und anderen zu sein, wird dabei immer wichtiger.

Beschäftigst Du Dich mit dem Thema KI? Wie siehst Du den Ausblick damit für die nächsten Jahre?

Ja, auch aufgrund meiner beruflichen Vergangenheit in der IT und in der Werbung interessiert mich die KI besonders, auch weil sie für meinen Arbeitsbereich Bedeutung gewinnen wird. Es scheint mir wichtig, sich mit der KI zu beschäftigen, sie aber auch nicht nur kritiklos anzunehmen.

Was war für Dich eine besonders gute Erfahrung während der Corona-Pandemie? Wie hat sich Dein Kontakt mit anderen Menschen dadurch verändert?

Ich habe während der Zeit gelernt, wie wichtig es ist, dass man sich persönlich treffen, umarmen und anfassen kann. Seit der Pandemie gehe ich bewusster damit um.

In einer Zeit, in der bisher definierte Berufsbereiche immer mehr ineinander übergehen und sich gemachte Erfahrungen im neuen Kontext verändern: wie politisch und/oder gesellschaftlich muss/darf unsere Arbeit sein?

Ich halte es immer für wichtig, Haltung für unsere Demokratie zu zeigen und das auch zu äußern. Andererseits versuche ich meine berufliche Professionalität nicht öffentlich mit politischen Themen zu vermischen.

Was war für Dich eine besonders gute Erfahrung? Was ist Dir besonders gut gelungen? Was war für Dich eine völlig neue Erfahrung?

Seitdem ich mich als Trau- und Trauerredner beruflich neu aufgestellt habe, sammle ich nur noch gute Erfahrungen, weil dies eine sehr sinnstiftende Tätigkeit ist, bei der ich mit Menschen in sehr emotionalen Situationen zu tun habe. Immer wieder mache ich dabei neue Erfahrungen und erlebe, wie unterschiedlich Menschen mit dem Tod umgehen. Ich bin dankbar dafür, dass ich das alles erleben darf.

Welche Tools arbeiten für Dich sinnvoll, womit erleichterst Du Deinen Alltag?

Für die Gespräche vor den Feiern nutze ich ein remarkable, das mir hervorragende Dienste leistet. Wenn eine Abschrift der Feier gewünscht ist, dann benutze ich dafür Turboscribe.ai, das meine Aufnahmen mit dem Handy perfekt mit KI in Schrift verwandelt.

Hast Du ein Motto? Wenn ja, welches?

„Cool bleiben ohne kalt zu werden“ – es geht darum, dass ich die Gefühle der Angehörigen annehme, aber nicht selber dabei traurig werde.

Wo findet man Dich in den sozialen Netzwerken?

Ich bin mit jeweils einer beruflichen Seite immer noch bei Facebook, bei Instagram, sogar bei tiktok und pflege meine eigene Webseite durch die Verbindung mit Instagram.

Außerdem habe ich ein privates Profil bei Facebook und Threads, bei denen ich auch meine politische Haltung und Themen nach außen kommuniziere.

Ich experimentiere auch etwas mit bluesky, aber ich wünsche mir vor allem eine europäische Plattform, die die anderen Plattformen aus Amerika und China für mich ersetzen könnte.

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