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Neu auf der UNESCO Tentativliste: Auf den Spuren der Genuesen entlang der türkischen Küsten

Historische Festungen, Türme und alte Hafenanlagen säumen die türkischen Küsten und zeugen bis heute vom weitreichenden Handelsnetz, das Genua im Mittelalter aufbaute.

BildZehn dieser Orte wurden im Juni 2026 unter dem Titel _“Handelsposten und Befestigungsanlagen auf den genuesischen Handelsrouten. Vom Mittelmeer bis zum Schwarzen Meer“_ in die UNESCO-Tentativliste des Landes aufgenommen – darunter bekannte Reiseziele wie Istanbul, Çesme, Foça und Kusadasi. Der Eintrag verbindet Kulturgeschichte mit Orten, die Besucher heute wegen ihrer historischen Sehenswürdigkeiten, ihrer Küsten und ihres mediterranen Lebensgefühls schätzen.

Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert gehörte Genua zu den führenden Handelsmächten im Mittelmeerraum. Grundlage war unter anderem der Vertrag von Nymphaeum (1261), der den Genuesen weitreichende Handelsrechte sicherte. Ihr Netz aus Häfen, Handelsstützpunkten und befestigten Siedlungen verband Mittelmeer und Ägäis über den Bosporus mit dem Schwarzen Meer.

Der neue UNESCO-Eintrag umfasst zehn Orte: den Galataturm und die Yoros-Festung in Istanbul, die Festungen von Foça, Çandarli und Çesme in der Provinz Izmir sowie die Festungen von Amasra, Akçakoca und Sinop an der Schwarzmeerküste. An der Ägäisküste zählen zudem die Güvercinada-Festung mit den Stadtmauern von Kusadasi sowie Kadikalesi/Anaia bei Kusadasi dazu.

Für Reisende beginnt die Spurensuche beispielsweise in Istanbul: Der im 14. Jahrhundert von den Genuesen errichtete Galataturm im Viertel Beyoglu ist heute Museum und bietet einen weiten 360° Panorama-Blick über die Stadt. Nördlich davon liegt die strategisch wichtige Yoros-Festung am Eingang zum Schwarzen Meer.

An der Ägäis lässt sich Geschichte mit Küstenurlaub verbinden: Foça war einst ein bedeutender Handelsplatz, heute prägen Meer und historische Altstadt den Ort. Weiter südlich lockt Çesme mit Stränden, türkisblauem Wasser, dem nahe gelegenen Alaçati und seiner historischen Festung.

Auch Kusadasi verbindet Meer und Geschichte: Auf der kleinen Insel Güvercinada sind die Reste früherer Befestigungsanlagen sichtbar. Neu im UNESCO-Eintrag ist Kadikalesi/Anaia, eine im 13. und 14. Jahrhundert in das genuesische Handelsnetz eingebundene befestigte Siedlung mit Hafen und Werft.

An der Schwarzmeerküste erinnern in Amasra Wappen in der Festung an die genuesische Zeit, Sinop war eine wichtige Station der damaligen Handelswege. Die historischen Anlagen lassen sich dort ideal mit einer Reise durch die grüne, landschaftlich abwechslungsreiche Schwarzmeerregion verbinden.

Die zehn Orte zeigen, wie eng Anatolien bereits im Mittelalter mit Europa und dem Schwarzmeerraum verbunden war – über Handelswege, auf denen nicht nur Waren, sondern auch Menschen, Wissen und kulturelle Einflüsse zirkulierten. Heute lässt sich diese Geschichte an ganz unterschiedlichen Reisezielen wiederentdecken, von der Metropole Istanbul bis zu kleinen Küstenorten an Ägäis und Schwarzem Meer.

Der Eintrag wurde am 22. Juni 2026 für die UNESCO-Tentativliste eingereicht und wird nach den Kriterien (ii) und (iv) geführt. Die Tentativliste ist Voraussetzung dafür, dass eine Stätte später für die UNESCO-Welterbeliste nominiert werden kann.

Mehr Informationen unter: UNESCO: The Genoese Maritime Network

Das Reiseland Türkiye gehört mit 22 eingetragenen Stätten zu den Ländern mit den meisten UNESCO-Welterbestätten weltweit – 20 als Kulturerbe, zwei als gemischte Kultur- und Naturstätten (Göreme Nationalpark/Kappadokien und Hierapolis-Pamukkale). Die Liste reicht von den ersten von Menschenhand geschaffenen monumentalen Bauwerke in Göbeklitepe über antike Metropolen wie Ephesos, Pergamon und Troja bis zu osmanischen Meisterwerken in Istanbul und Edirne. Mit 80 weiteren Kandidaten auf der Tentativliste führt die Republik Türkiye zudem global die Zahl der potenziellen Welterbestätten an.

Bilder zum Download: https://docs.tga.gov.tr/jvlzz7gr

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Die TravelMarketing Romberg TMR GmbH, kurz TMR genannt, vertritt seit 1992 erfolgreich erfolgreich internationale Reiseziele in den deutschsprachigen Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz. TMR ist bekannt als effiziente Full-Service-Agentur für Destinationsmarketing, Public Relations, Logistik, Eventmanagement, Social Media und Multimedia. Durch ihre langjährige Tätigkeit im deutschsprachigen Raum verfügt TMR über einen großen Erfahrungsschatz im deutschsprachigen Raum und haben Kontakte zur weltweiten Tourismusbranche.

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Roadtrips durch die Ägäisregion von Türkiye: Unterwegs entlang der Küste

Beim Reisen gibt es immer wieder neue Trends und neue Möglichkeiten, ein Land zu entdecken. Manche Reiseformen verlieren jedoch nie ihren Reiz.

BildDazu gehört der Roadtrip. Er bietet die Freiheit, im eigenen Tempo unterwegs zu sein, gemeinsam Neues zu erleben und Erinnerungen zu sammeln. Auch die Reisetrends 2026 von Booking.com zeigen, dass Roadtrips zunehmend von Spontaneität, Entdeckerlust und gemeinsamen Erlebnissen geprägt sind.

Mit seinen unterschiedlichen Landschaften, Kulturen und Erlebnissen bietet Türkiye hinter jeder Kurve etwas Neues. Mal führt die Straße durch schöne Landschaften, mal zu antiken Stätten, Küstenorten oder regionalen Spezialitäten. Besonders gut eignet sich die Ägäisregion für einen Roadtrip. Hier treffen eine abwechslungsreiche Küste und türkisfarbenes Wasser auf kleine Küstenorte, antikes Erbe, eine vielfältige Küche und einen entspannten Lebensstil. Unterwegs sorgen schöne Zwischenstopps und ungeplante Entdeckungen dafür, dass schon die Fahrt selbst zum Erlebnis wird. Dies sind einige der schönsten Stationen für einen Roadtrip entlang der türkischen Ägäisküste:

Gallipoli, Troja und Assos: Wo Geschichte auf die Ägäis trifft

Der Roadtrip entlang der Ägäis kann in Çanakkale beginnen, wo Geschichte und Küstenlandschaft aufeinandertreffen. Erste Station ist Gallipoli mit den historischen Stätten und Gedenkstätten auf der Halbinsel. Danach geht es weiter in die antike Stadt Troja, die zum UNESCO Welterbe gehört. Mehr als 5.000 Jahre Geschichte lassen sich hier anhand von zehn archäologischen Schichten nachvollziehen. Einen noch genaueren Einblick in die Geschichte der Stadt und ihre bedeutenden Funde bietet das preisgekrönte Troja Museum.

Von Troja führt die Reise weiter Richtung Süden nach Assos. Hier trifft antikes Erbe auf das türkisblaue Wasser und die Landschaft der Ägäisküste. Assos liegt beim Dorf Behramkale und ist für sein besonders kühles und erfrischendes Meerwasser bekannt. Das unterscheidet den Ort von vielen anderen Küstenzielen in Türkiye. Besucher können direkt am Meer campen oder in einem kleinen Boutiquehotel übernachten und sich anschließend in einer der klaren Buchten wie der Kadirga Bucht abkühlen. Sehenswert ist auch der Tempel der Athena mit seinem weiten Ausblick. Im Hafen lässt sich der Tag bei frischem Fisch ausklingen.

Auf dem Weg weiter nach Süden führt die Strecke an den sagenumwobenen Kaz Bergen, dem antiken Ida Gebirge, vorbei. Die Region ist für ihre besonders klare Luft bekannt. An den Ausläufern der Berge lohnt sich ein Stopp in kleinen Dörfern wie Adatepe und Yesilyurt, bevor die Fahrt nach Ayvalik weitergeht.

Ayvalik: Küstenflair und eine charmante Insel

In Ayvalik angekommen, beginnt der Besuch am besten mit dem bekannten Ayvalik Toast. Danach geht es an die Strände der Umgebung, etwa nach Sarimsakli oder Altinova. Auch abseits der Küste gibt es einiges zu entdecken. Bei einem Spaziergang durch die Straßen der Stadt trifft man auf historische Sehenswürdigkeiten wie den Alten Basar, die Ayazma Kirche und die Saatli Moschee.

Einen besonders schönen Blick auf die Ägäis bietet Seytan Sofrasi, der sogenannte Teufelstisch, auf einer Anhöhe oberhalb der Küste. Ein Abstecher lohnt sich auch auf die Insel Cunda, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Die kleine Insel ist vor allem für ihre Fischrestaurants bekannt. Auf den Tisch kommen Kalamari, Garnelen, Oktopus und Papalina, eine kleine Fischart aus der Region, dazu eine Auswahl traditioneller Meze.

Çesme: Die bekannte Halbinsel bei Izmir

Die Reise führt weiter Richtung Süden nach Izmir. Unterwegs bietet sich ein Stopp in Bergama an, um das antike Erbe und das Zentrum der Stadt zu erkunden. Anschließend geht es auf die Halbinsel Çesme. Dort warten klares Wasser, Thermalquellen, historische Sehenswürdigkeiten wie die Burg von Çesme, ein lebendiges Nachtleben und schöne Strände.

Alaçati hat sich inzwischen auch international einen Namen als eines der besten Kitesurfziele in Türkiye gemacht. Wer sich für gutes Essen interessiert, sollte außerdem einen Stopp in Urla einplanen. Der Ort ist für seine Weingüter, Weinrouten und vom MICHELIN Guide ausgezeichneten Restaurants bekannt. Viele Küchen arbeiten mit Produkten aus der Region und bringen die Aromen der Ägäis direkt auf den Teller.

Kusadasi: Sommerurlaub in der Nähe von Ephesos

Nach den Weinbergen und Küstenorten rund um Urla geht die Fahrt weiter nach Süden in Richtung Selçuk und Kusadasi. In Selçuk lohnt sich ein Besuch der antiken Stadt Ephesos, die zum UNESCO Welterbe gehört. Ganz in der Nähe liegt außerdem das Dorf Sirince, das von UN Tourism als „World’s Best Tourism Village“ ausgezeichnet wurde.

Danach geht es weiter nach Kusadasi, einem der wichtigsten Kreuzfahrt- und Tourismuszentren von Türkiye. Rund um den Ort gibt es zahlreiche Strände und Buchten. Zu den bekannten Badestellen gehören der Ladies Beach, auf Türkisch Kadinlar Denizi, und der Sevgi Beach. Die Buchten Içmeler, Aydinlik, Kavakliburun und Karasu liegen im Nationalpark Dilek Halbinsel und Büyük Menderes Delta.

Wer die Küste noch weiter erkunden möchte, kann mit einem Boot zu abgelegenen Buchten und ruhigeren Küstenabschnitten fahren. Zum Sonnenuntergang bietet sich ein Besuch der Güvercinada, der Taubeninsel, an. Auch kulinarisch gibt es in Kusadasi viel Auswahl. Das Angebot reicht von Fischrestaurants direkt am Wasser bis zu traditionellen Lokalen in den umliegenden Dörfern, die Spezialitäten der Region servieren.

Didim: Ein weiteres Highlight in Aydin

Von Kusadasi geht es entlang der Küste weiter nach Süden nach Didim. Der Ort liegt zwischen Kusadasi und Bodrum und bietet Strände wie Altinkum, Sarikum, Huzur und Akbük. Bei täglichen Bootstouren lassen sich außerdem kleinere Buchten und Orte wie Cennet, Akvaryum und Sapli Ada entdecken.

Doch Didim hat mehr zu bieten als Strände. Auch die antike Vergangenheit der Region ist hier noch sichtbar. Das antike Didim, auch Didyma genannt, war einst ein bedeutendes Heiligtum von Milet. Heute kann dort der Apollontempel mit seinen ionischen Säulen und dem bekannten, in Stein gearbeiteten Medusenrelief besichtigt werden.

Bodrum: Das Ziel des Roadtrips

Nach Didim erreicht der Roadtrip seine letzte Station: Bodrum. Der Ort gehört zu den beliebtesten Zielen für einen Luxusurlaub in Türkiye und bietet eine große Auswahl an Unterkünften, von Fünf Sterne Hotels bis zu kleinen Campingplätzen. Blue Flag Strände, Beachclubs, Tauchplätze und Buchten, die sich auf einer Blauen Reise entdecken lassen, bieten zahlreiche Möglichkeiten für einen Urlaub am Meer.

Bekannt ist Bodrum auch für seine weiß getünchten Häuser und duftenden Mandarinenhaine. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten gehören die Burg von Bodrum und die Ruinen des Mausoleums von Halikarnassos. Auch kulinarisch hat der vom MICHELIN Guide ausgezeichnete Ort viel zu bieten. Frischer Fisch und regionale Weine gehören zu einem Abendessen in Bodrum einfach dazu.

Insider Tipp: Wer den Roadtrip noch nicht beenden möchte, kann von Bodrum aus weiter Richtung Süden fahren. Dort, wo Ägäis und Mittelmeer aufeinandertreffen, warten mit Datça, Marmaris und Fethiye weitere Küstenziele. Anschließend führt die Straße weiter nach Antalya, dem Herz der Türkischen Riviera. Entlang der Küste liegen zahlreiche weitere Orte, die einen Stopp lohnen, darunter Kas und Alanya.

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Fethiye: Zwischen Gleitschirm-Abenteuer und Aktivurlaub

Die Reisenden von heute wollen mehr als nur passives Sightseeing.

BildSie suchen nach Reisen, die eine Vielzahl von Erlebnissen in einer einzigen Reise vereinen, was den Aufstieg des Multi-Activity-Tourismus vorantreibt. Die wachsende Beliebtheit dieses Reisestils spiegelt sich auch in aktuellen Untersuchungen wider, wie der European Travel Trend Report der DERTOUR Gruppe zeigt: In Deutschland gaben 43 % aller befragten Reisenden an, Angebote zu bevorzugen, die verschiedene Bewegungsformen innerhalb eines Urlaubs kombinieren, ohne sich auf eine einzelne Disziplin festlegen zu müssen. Multi-Activity-Formate sprechen Frauen und Männer europaweit gleichermaßen an. Frauen eher zu Fitness-, Yoga- und Wellness-Retreats, während Männer eine stärkere Vorliebe für Live-Sportveranstaltungen und trainingsorientierte Angebote zeigen. Türkiye ist perfekt positioniert, um dieser sich entwickelnden Nachfrage gerecht zu werden, und bietet an ihren vielfältigen Reisezielen eine breite Palette an sportlichen und aktivitätsorientierten Erlebnissen.

Unter diesen Erlebnissen sticht das Gleitschirmfliegen als eine der einzigartigsten Möglichkeiten hervor, die besonderen natürlichen und historischen Landschaften in Türkiye zu entdecken. Das Kronjuwel dieses adrenalingeladenen Erlebnisses ist Ölüdeniz in Fethiye an der atemberaubenden Ägäisküste der Provinz Mugla. Vom Babadag-Berg abzuheben und über das türkisfarbene Wasser und die spektakuläre Landschaft zu schweben, ist ein wahr gewordener Traum. Und während der Nervenkitzel des Fliegens das Highlight ist, bietet Fethiye zahlreiche Möglichkeiten, das Abenteuer zu Land und zu Wasser zu erweitern – von Trekking und Wassersport bis hin zu Yoga und Wellness.

Paragliding: Das ultimative Abenteuer in Fethiye

Fethiye, eines der beliebtesten Reiseziele in der türkischen Provinz Mugla, begeistert Besucher mit seinem kristallklaren Wasser, seinen weltberühmten Stränden und seiner spektakulären Natur. In dieser idyllischen Ecke von Mugla liegt auch der Babadag, eines der weltweit führenden Ziele für Paragliding. Gleitschirmfliegen in Fethiye gehört auf die Wunschliste jedes Abenteuerliebhabers.

Der Babadag, der jedes Jahr Tausende von Paragliding-Begeisterten aus dem In- und Ausland anzieht, liegt etwa 30 Autominuten vom Strand von Ölüdeniz entfernt. Als „erstes Paragliding-Reiseziel“ in Türkiye verfügt der Berg über mehrere Startplätze in unterschiedlichen Höhenlagen. Besucher können zwischen diesen Startplätzen wählen – darunter auch der Gipfel auf fast 2.000 Metern – und Tandemflüge in Begleitung von lizenzierten Piloten genießen.

Paragliding-Flüge dauern in der Regel etwa 30 Minuten. Wer während des Fluges einen zusätzlichen Adrenalinkick sucht, kann unter Anleitung seines Piloten akrobatische Manöver wie 360-Grad-Drehungen und Wingovers erleben. Über dem türkisfarbenen Wasser und den üppig grünen Wäldern zu schweben, bevor man am Strand von Ölüdeniz landet – der weithin als einer der schönsten Strände der Welt gilt -, ist ein unvergessliches Erlebnis. Nach der Landung lässt sich auf dem unberührten weißen Sandstrand von Ölüdeniz entspannen und das kristallklare türkisfarbene Wasser genießen.

Vielfältige Abenteuer, die dem Nervenkitzel des Gleitschirmfliegens in nichts nachstehen

Neben dem Gleitschirmfliegen bietet Fethiye eine breite Palette an Aktivitäten, von Trekking bis hin zu Wassersportarten, und ist damit ein ideales Reiseziel für Urlauber, die ein abwechslungsreiches Urlaubserlebnis suchen.

Eine der beliebtesten Attraktionen der Region ist das Schmetterlingstal, ein Naturschutzgebiet, in dem mehr als 80 Schmetterlingsarten beheimatet sind. Das Tal ist bekannt für seine endemischen Schmetterlinge und seine spektakuläre Landschaft und zieht sowohl Naturliebhaber als auch Schmetterlingsbeobachter aus aller Welt an.

Ein weiteres Highlight ist die Kabak-Bucht: Die unberührte Bucht im Dorf Faralya ist ein beliebter Rückzugsort für Campingfreunde und bietet einen einzigartigen Zufluchtsort, um dem Alltag zu entfliehen. Das versteckte Paradies hat sich zudem zu einem der beliebtesten Reiseziele in Türkiye für Yoga-Retreats entwickelt. Von Holzbungalows bis hin zu Luxuszelten – die vielfältigen Unterkünfte laden dazu ein, inmitten atemberaubender Natur eine transformative Wellness-Reise zu erleben.

Die beeindruckende Küstenlandschaft von Fethiye macht die Stadt zudem zu einem erstklassigen Reiseziel für Wassersportler. Tauchbegeisterte zieht es besonders nach Afkule, das für seine Unterwasserhöhlen und seine artenreiche Unterwasserwelt bekannt ist. Der spektakuläre Saklikent-Canyon bietet aufregende Rafting-Abenteuer auf dem Fluss Esen. In der Region verläuft zudem der Lykische Weg, einer der weltweit berühmtesten Fernwanderwege, der unvergessliche Trekking-Erlebnisse inmitten vielfältiger mediterraner Landschaften verspricht.

All diese einzigartigen Abenteuer in Fethiye werden von einer vielfältigen Auswahl an Unterkünften sowie mediterranen kulinarischen Erlebnissen begleitet, bei denen frische Meeresfrüchte und lokale Weine im Mittelpunkt stehen.

Link zum Bildmaterial: https://docs.tga.gov.tr/ujfknea4

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Zwischen Küste und Küche: Die kulinarische Seite des türkischen Sommers

Viele Reisende fragen nicht mehr nur: „Wohin soll ich fahren?“, sondern auch: „Was soll ich dort essen?“ In diesem Sommer hat dieser Wandel einen Namen.

BildVon den Fischmärkten Istanbuls über die Tavernen am Meer in Bodrum und Antalya bis hin zu den Küchen der Großmütter in ganz Anatolien: Eine weltweite Sehnsucht nach „Nonna-Stalgie“ – nach herzerwärmender, bodenständiger Hausmannskost, die ganz ohne Schnickschnack serviert wird – macht die türkische Küche zu einer der facettenreichsten Komponenten eines Urlaubs, der ohnehin schon von Sonne, Meer und einzigartiger Kultur und Geschichte geprägt ist.

Zahlreiche Trendstudien belegen den hohen Stellenwert von kulinarischen Erlebnissen in Freizeit und Urlaub. Kaum ein Ort stillt diesen Appetit so gut wie die Destination Türkiye. Als Heimat einer der reichsten kulinarischen Traditionen der Welt offenbart das Land im Sommer eine besonders erfrischende Seite seiner Gastronomie – geprägt von frischen Produkten, Olivenöl, duftenden Kräutern und frischen Meeresfrüchten. Von gekühlten Suppen und in Olivenöl gegartem Gemüse bis hin zu bunten Salaten und hausgemachten Getränken bieten die Aromen der Saison eine leichte, erfrischende Abwechslung von der Hitze.

Ob man nun an den Stränden der türkischen Ägäis-Küste oder der türkischen Riviera entspannt, die kulturellen Schätze des antiken Anatoliens erkundet oder in die kühle Bergluft am Schwarzen Meer entflieht – die türkische Sommerküche verleiht jeder Reise eine köstliche neue Dimension – als perfekte Ergänzung zu einem Tag am Wasser, nicht als Ersatz dafür.

Die kalte Joghurt-Suppe als sommerliche Erfrischung

Unter den vielen Gerichten, die den ganzen Sommer über genossen werden, sticht die „Ayran Asi“-Suppe als eine der erfrischendsten kulinarischen Traditionen des Landes hervor – ein Beweis dafür, dass alltägliche Zutaten zu einem kühlenden saisonalen Favoriten werden können. Diese traditionelle kalte Suppe aus Ostanatolien wird aus Joghurt, Kichererbsen und Weizen zubereitet. Sie ist ein absolutes Muss, wenn man durch den Osten des Landes reist, doch ihre Beliebtheit reicht weit über ihre Ursprungsregion hinaus – man findet sie auch in Lokalen in den Metropolen wie Istanbul.

Von Olivenölgerichten bis hin zu farbenfrohen Salaten

Olivenölspezialitäten bieten eine weitere leichte und sättigende Option für ein sommerliches Mittagessen. Sanft gegart und meist kalt serviert, lassen diese Gerichte die natürlichen Aromen von saisonalem Gemüse zur Geltung kommen – von grünen Bohnen und Zucchini bis hin zu Artischocken, die in ganz Anatolien angebaut und mit lokal produziertem Olivenöl kombiniert werden. Dolma – Gemüse wie Zucchini, Paprika und Auberginen, gefüllt mit einer duftenden Reis-Olivenöl-Mischung – gehört zu den beliebtesten Beispielen. Sarma, Weinblätter, die um dieselbe aromatische Füllung gewickelt sind, ist einer der geschätzten Klassiker der türkischen Küche.

Neben Gemüse bringt Olivenöl auch die regionalen Kräuter optimal zur Geltung. In der türkischen Ägäis beispielsweise werden lokale Pflanzen wie Sevketibostan (eine essbare Distel) und Deniz Börülcesi (Queller) mit Olivenöl zubereitet, was den saisonalen Charakter der Region widerspiegelt.

Gemeinsam mit knackigen Salaten und erfrischenden hausgemachten Getränken – Komposto (ein gekühltes Getränk, das durch das Köcheln von frischem Obst in leicht gesüßtem Wasser entsteht), traditionellen Sorbets oder Limonade – fangen diese Gerichte den belebenden Geist sommerlicher Mahlzeiten ein. Der klassische Hirten-Salat (çoban salatasi) – Tomaten, Gurken, Paprika und Zwiebeln, angemacht mit Zitrone und Olivenöl – ist ein zeitloser Begleiter zu grünen Bohnen in Olivenöl. Beliebte Klassiker wie Kisir (Bulgur-Salat), Mücver (Zucchini-Frikadellen mit weißem Käse), Piyaz (Salat aus weißen Bohnen) und Linsenbällchen runden jedes Sommermenü ab.

Wo der „Grandma-Core“-Trend erfunden wurde

„Esnaf lokantalari“ (lokale Gaststätten) gehören zu den besten Orten, um Gerichte nach traditioneller Hausmannskost zu entdecken. Ursprünglich gegründet, um lokale Arbeiter in ihrer Mittagspause zu versorgen, servieren diese nostalgischen Lokale Dutzende frisch zubereiteter, wohltuender Gerichte in gemütlicher Atmosphäre zu attraktiven Preisen. Der weltweite „Grandma-Core“- oder „Nonna-Stalgia“-Trend – die Sehnsucht nach authentischen „Großmutter-“ Rezepten, die ohne viel Aufhebens serviert werden – ist eine Stimmung, die in den türkischen „Esnaf Lokantalari“ schon seit Generationen still und leise herrscht, lange bevor dieser Trend überhaupt einen Namen hatte. In einer Lokanta wählt man einfach aus der warmen Auslage aus, was einem ins Auge fällt, und zahlt einen Festpreis pro Teller “ und frisches Brot gibt es fast immer auf Kosten des Hauses.

Von Meze bis zu Meeresfrüchten: Meyhane-Abende am Meer

Die türkischen Sommernächte entfalten einen ganz besonderen Charme in den „Meyhanes“ (türkischen Tavernen) am Meer, wo lange Tische den Rahmen für unvergessliche Zusammenkünfte bilden. Diese traditionellen Lokale vereinen saisonale Mezes, frische Meeresfrüchte und den Genuss eines gemütlichen Essens am Meer. Erfrischende Vorspeisen auf Joghurtbasis wie „Haydari“, Gerichte mit Olivenöl und saisonalen Kräutern eröffnen das Mahl, gefolgt von gegrilltem Fisch und anderen frischen Meeresfrüchten. In Kombination mit einem lokalen Weißwein oder „Raki“ wird das Essen Teil eines umfassenderen „Meyhane“-Erlebnisses, das von Gemeinsamkeit und Gesprächen geprägt ist.

Ein süßer und eiskalter Abschluss – serviert mit Messer und Gabel

Ein weiterer sommerlicher Genuss, den man unbedingt probieren sollte, ist das berühmte Maras-Eis, das aus Ziegenmilch und Knollen wildwachsender Orchideen aus der Provinz Kahramanmaras hergestellt wird. Von Plattformen wie TasteAtlas als eines der weltweit renommiertesten Desserts anerkannt, ist Maras-Eis bekannt für seine unverwechselbare, dichte Konsistenz und seine Schmelzbeständigkeit, wodurch es in Scheiben serviert und mit Messer und Gabel gegessen werden kann.

Für Reisende, die sich ohnehin schon von den Stränden, der reichen Kultur und den vielfältigen Naturlandschaften des Landes angezogen fühlen, bietet die türkische Sommerküche einen weiteren überzeugenden Grund für eine Reise – und einen weiteren Grund, etwas länger am Tisch zu verweilen.

Link zum Bildmaterial: Turkish Summer Dishes – Docs TGA

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GoTürkiye erhält internationale Auszeichnungen für filmisches Storytelling

Mit filmischem Storytelling und eigens produzierten digitalen Formaten setzt die Türkiye Tourism Promotion and Development Agency (TGA) neue Akzente in der touristischen Vermarktung von Türkiye.

BildMit ihren GoTürkiye Produktionen präsentiert sie die vielfältigen Reiseerlebnisse des Landes auf eine Weise, die über klassische Tourismuskampagnen hinausgeht. Die Filme und Serien laden dazu ein, die unterschiedlichen Regionen, das kulturelle Erbe und den modernen Lebensstil von Türkiye kennenzulernen. Für diesen Ansatz wurde GoTürkiye nun international ausgezeichnet: Der Kampagnenfilm „So Turkish, Go Turkish“ sowie die Mini Serien „Antalya Gambit“ und „Istanbul My Love“ gehörten zu den Gewinnern der US International Awards 2026, einem der weltweit renommiertesten Wettbewerbe für kreative Kommunikation.

Inspiriert vom weltweiten Erfolg türkischer Fernsehserien verbindet GoTürkiye filmisches Erzählen mit der Präsentation des Reiseziels. Kultur, Lebensart und besondere Erlebnisse werden dabei in spannende Geschichten eingebettet. Bei den US International Awards 2026 überzeugten die Produktionen die internationale Jury und setzten sich unter mehr als 100 Finalisten aus 25 Ländern durch. Ausgezeichnet werden bei dem Wettbewerb unter anderem Unternehmensfilme, digitale Medien, Dokumentationen und Independent Filme.

„So Turkish, Go Turkish“ erhält höchste Auszeichnung seiner Kategorie

Den größten Erfolg erzielte der Kampagnenfilm „So Turkish, Go Turkish“, der in der Kategorie „Corporate Videos – Country Promotion“ mit dem Silver Award ausgezeichnet wurde. Da in dieser Kategorie 2026 kein Gold Award vergeben wurde, erhielt der Film damit die höchste Auszeichnung.

Die Produktion entstand gemeinsam mit der TGA und Turkish Airlines. Unter dem Motto „So Turkish“ zeigt der Film die kulturelle Vielfalt, eindrucksvolle Landschaften und die besondere Atmosphäre von Türkiye. Zu sehen sind unter anderem die Hagia Sophia, die Heißluftballons über Kappadokien, lange gemeinsame Abendessen an der Ägäis sowie der Bosporus.

Auch künftig will Türkiye mit internationalen Kampagnen dieser Art seine vielfältigen Reiseerlebnisse einem weltweiten Publikum in den wichtigsten Zielmärkten präsentieren.

GoTürkiye Mini Serien erzählen Geschichten und machen Reiseziele erlebbar

Mit aufwendig produzierten Mini Serien erweitert GoTürkiye seine Strategie der touristischen Vermarktung um filmische Erzählformate. Die Produktionen verbinden Unterhaltung mit der Vorstellung verschiedener Reiseziele und erreichen damit ein internationales Publikum. Die bislang fünf veröffentlichten Mini Serien erzielten weltweit 7,69 Milliarden Werbeeinblendungen und 4,4 Milliarden Aufrufe auf digitalen Plattformen. Zuletzt erschien mit „Turquoise Summer“ bereits die sechste Produktion der Reihe.

Auch die Mini Serien wurden bei den US International Awards 2026 ausgezeichnet. „Antalya Gambit“, die erste Produktion der Reihe, erhielt den Silver Award in der Kategorie „Online & Social Media – City Promotion“. „Istanbul My Love“ wurde in derselben Kategorie mit einem Finalist Award ausgezeichnet.

„Antalya Gambit“ verbindet Spannung, Drama und aufwendige Bildsprache. Im Mittelpunkt stehen die Kunstkuratorin Lara und der geheimnisvolle Architekt Deniz. Gemeinsam führen sie die Zuschauer nach Antalya, ins Herz der Türkischen Riviera. Die Stadt an der türkischen Mittelmeerküste zählt mit ihren Landschaften, Stränden, dem milden Klima, der mediterran geprägten türkischen Küche und ihrem reichen kulturellen Erbe zu den beliebtesten Reisezielen des Landes. In zehn jeweils zweiminütigen Folgen zeigt die Serie unterschiedliche Facetten Antalyas. Dazu gehören türkisfarbene Buchten, exklusive Resorts, antike Stätten und das lebendige Stadtleben. So weckt „Antalya Gambit“ weltweit Interesse an der Region und lädt dazu ein, Antalya selbst zu entdecken.

Auch „Istanbul My Love“ macht die türkische Metropole zu einem zentralen Teil der Geschichte. Die Serie verbindet das pulsierende Leben der Stadt mit einer Liebesgeschichte und begleitet die junge Frau Istanbul und den erfolgreichen Geschäftsmann Tan auf ihrer Suche nach der großen Liebe. Jede Folge führt die Zuschauer an bekannte Orte wie den Çiragan-Palast, Galataport, den Bosporus und Beyoglu. So wird die Stadt selbst zu einem wichtigen Bestandteil der Erzählung und macht die touristische Präsentation zu einem besonderen Erlebnis.

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