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„Absurdester Tierversuch 2026“: Leiden für fragwürdige Forschung

Aufruf zur Online-Abstimmung. Tierversuche aus Tübingen, Erlangen, Ulm, Bochum und Magdeburg nominiert.

BildVerein Ärzte gegen Tierversuche ruft zur Abstimmung für Negativpreis auf

Ärzte gegen Tierversuche ruft zur Online-Abstimmung über besonders absurde Tierversuche auf. Mit diesem Negativpreis möchte der bundesweite Verein die Öffentlichkeit darüber informieren, was hinter verschlossenen Labortüren und unter Verwendung von Steuergeldern an deutschen Forschungseinrichtungen geschieht. Für das Jahr 2026 wurden exemplarisch fünf besonders fragwürdige Versuche aus Tübingen, Erlangen, Ulm, Bochum und Magdeburg nominiert.

„Tierversuche werden häufig mit einem angeblichen Nutzen für den Menschen gerechtfertigt. Doch die Übertragbarkeit der Ergebnisse ist wissenschaftlich nicht gegeben“, erläutert Dr. Johanna Walter, wissenschaftliche Referentin bei Ärzte gegen Tierversuche. „Gerade in der Grundlagenforschung zeigt sich besonders deutlich, wie Tiere für Erkenntnisse leiden und sterben, ohne dass ein konkreter Nutzen absehbar ist.“

So wurden in Tübingen Ratten über Wochen täglich Alkoholdampf ausgesetzt, um Veränderungen im Gehirn zu untersuchen. Anschließend wurden die Tiere getötet und ihre Organe analysiert.

In Erlangen wurden Wüstenrennmäuse wiederholt extrem lauten Geräuschen in der Lautstärke eines Presslufthammers ausgesetzt, um ein Lärmtrauma hervorzurufen. So soll Tinnitus erforscht werden.

In Ulm wurden Zebrafischen Teile des Herzens entfernt oder mit extremer Kälteeinwirkung zerstört, um deren Regenerationsfähigkeit zu untersuchen. Die Tiere wurden zusätzlich verschiedenen Belastungen wie Hitze, Medikamenten und Strahlung ausgesetzt, bevor ihre Herzen entnommen wurden.

In Bochum wurden Mäusen schwere Brandwunden am Ohr zugefügt, während gleichzeitig die Blutzufuhr in einem Bein wiederholt abgeschnürt wurde, um Effekte auf die Wundheilung zu untersuchen. Mehrere Tiere starben während der Versuche, die anderen wurden später getötet.

Ein weiterer Versuch in Magdeburg setzte Gerbils schmerzhaftem Lerndruck aus: Den Tieren wurden Elektroden ins Gehirn implantiert und über einen elektrifizierbaren Gitterboden Elektroschocks verabreicht, denen sie zu entgehen versuchen. Die Versuchsbedingungen wurden dabei regelmäßig verändert, um Stress und Anpassungsreaktionen zu untersuchen.

Die Beschreibungen stammen aus der öffentlichen „Datenbank Tierversuche“ des Vereins, in der derzeit 5730 Tierversuche aus Deutschland dokumentiert sind. Die nominierten Studien wurden in den Jahren 2024 und 2025 in Fachzeitschriften veröffentlicht. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Versuchen sowie die Originalquellen sind auf der Aktions-Webseite einsehbar.

Tierversuchsbefürworter verweisen häufig auf die Wichtigkeit der Grundlagenforschung und argumentieren, dass diese langfristig zu medizinischen Fortschritten führen könne. Dabei wird jedoch nicht berücksichtigt, dass die biologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier dazu führen, dass die Ergebnisse für den Menschen nicht relevant sind.

„So wird das Leid der Tiere mit einem möglichen wissenschaftlichen Fortschritt gerechtfertigt, der nicht existiert. Mit unserer Aktion wollen wir sichtbar machen, was den Tieren angetan wird und wie absurd diese Experimente sind“, so Walter.

Die Abstimmung ist anonymisiert und läuft bis zum 24. April,dem Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche.

Weitere Infos

Abstimmung „Absurdester Tierversuch 2026“ >>

Datenbank Tierversuche www.datenbank-tierversuche.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Melanie Seiler
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
Deutschland

fon ..: 02204-99902-24
web ..: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
email : seiler@aerzte-gegen-tierversuche.de

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Forschung ein, die auf dem Einsatz von modernen Methoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips sowie der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten basiert. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin – eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu relevanten Ergebnissen gelangt.

Pressekontakt:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Gaby Neumann
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach

fon ..: 02204-99902-32
email : neumann@aerzte-gegen-tierversuche.de

Wirtschaft

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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

PRS Jakubowski ® Festplattenvernichtung
Herr Aleksander Jakubowski
Brackeler Hellweg 86
44339 Dortmund
Deutschland

fon ..: 023139759721
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email : info@sichere-festplatten-vernichtung.de

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Vegetative Konzeptkunst: FLEUR DE CHIC von Flora-Papst Bernhard Weimar in neuer Auflage

Kunst-Ausstellung: 21. – 29. April 2023 – Neu-Ulm

BildUnter dem Motto „FLEUR DE CHIC“ – das rätselhafte Gewebe der Wirklichkeit“ präsentiert der bekannte Neu-Ulmer Konzeptkünstler Bernhard Weimar einmalige vegetative Kunstwerke in neuer Auflage. Die außergewöhnliche Kunst-Inszenierung ist ein Event-Highlight für alle Natur-, Floristik-, Gartenbau-, Wohnkultur- und Deko-Liebhaber. Im Anschluss an die faszinierende, klanguntermalte Kunst-Ausstellung können Besucher’innen ihre Eindrücke in idyllischer Atmosphäre bei Kaffee & Kuchen auf sich wirken lassen. Ausstellungsort ist das Refugium im Finninger Ried der Gärtnerei Weimar in Neu-Ulm.

Mit der Neuauflage von „FLEUR DE CHIC“ öffnet der Objektkünstler Bernhard Weimar in 2023 erneut seinen Kunstraum der „begehbaren Bilder“. Der Neu-Ulmer Florist und Künstler verbindet dazu unterschiedlichste Blumen, Pflanzen, pflanzliche Stoffe und andere Objekte zu unverwechselbaren Installationen. Inszeniert in Klangräumen zieht die von Bernhard Weimar erschaffene Kunst-Welt die Besucher’innen voll und ganz in ihren mystischen Bann aus Farbe, Form, Klang und Licht.

Erstaunliche Wechselbeziehungen der Flora

„FLEUR DE CHIC“ von Bernhard Weimar ruft in Erinnerung, dass die persönliche Perspektive allenfalls ein kleiner Ausschnitt der gesamten Realität ist und es andere Dimensionen gibt, die dem menschlichen Verständnis oft verborgen bleiben. Dazu gehören etwa die symbiotische Beziehung zwischen Pilzen und Pflanzen und weitere erstaunliche Wechselbeziehungen von Organismen. Die vegetative Kunst von Bernhard Weimar visualisiert so zugleich einfach nachvollziehbar, wie Pflanzen untereinander kommunizieren.

Regional bekannter und international anerkannter Objektkünstler

Bernhard Weimar, 1961 in Ulm geboren, ist ein Altmeister der vegetativen Konzeptkunst. Seine Kunst transportiert eine ökosoziale Botschaft, die Betrachter’innen dazu anregt, über sich als ein Element der Natur nachzudenken. Bernhard Weimar ist als Künstler nicht nur in der Region Neu-Ulm ein Begriff, sondern ebenso ein maßgeblicher Repräsentant der deutschen Konzeptkunstszene. Seine Werke genießen unter Kennern auch international hohe Anerkennung.

Vegetative Konzeptkunst hat ihren Ursprung in den 1960er Jahren. Im Fokus des Kunstgenres steht die Konzentration auf das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen als künstlerischer Ausdruck. Sie öffnet damit den Blick, dass Kunst den Entstehungsprozess als Teil des fertigen Ganzen beinhaltet. Vegetative Kunstwerke tragen so dazu bei, dass Betrachter’innen neben der Schönheit die Komplexität der Zusammenhänge unter Einfluss von Zeit und Veränderung sehen und verstehen.

Ausstellungsort:
Das Refugium im Finniger Ried der Gärtnerei Weimar
Breitenhofstr. 110, 89233 Neu-Ulm

Dauer und Öffnungszeiten:
21. – 29.04.2023
Montag bis Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 16:00 Uhr
Sonntag: geschlossen

Der Eintrittspreis beträgt 10,00 EUR, für Gruppen ab 5 Personen sowie Senioren und Studenten 8,00 EUR. Für Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung ist der Eintritt kostenlos.

Weitere Informationen unter: https://blumenweimar.de/eventkalender/#fdc23  

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Blumen Weimar GmbH
Herr Bernhard Thenmeyer
Breitenhofstraße 110
89233 Neu-Ulm
Deutschland

fon ..: +49 731 722001
web ..: https://blumenweimar.de
email : info@blumenweimar.de

Über Blumen Weimar:
Blumen Weimar ist ein Team aus Gärtnern und Floristen im Landkreis Neu-Ulm. Die Fach-Gärtnerei unter der Leitung von Geschäftsführer von Bernhard Thenmeyer kultiviert seit inzwischen mehr als drei Generationen eine breite Auswahl an hochwertigen, überwiegend regional gezüchteten Pflanzen und Schnittblume für alle privaten und geschäftlichen Anlässe. Ebenso veranstaltet Blumen Weimar regelmäßig florale Events und Märkte passend zur jeweiligen Jahreszeit.

Pressekontakt:

Blumen Weimar GmbH
Herr Bernhard Thenmeyer
Breitenhofstraße 110
89233 Neu-Ulm

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email : info@blumenweimar.de