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Wirtschaft

Geprüft.com setzt neue Maßstäbe für Transparenz in Unternehmensbewertungen

Ein strukturierter Prüfprozess schafft Vertrauen und Sicherheit für Konsumenten

BildWIEN – 20. Mai 2026_– Mittlerweile sind Bewertungen für viele Menschen zur wichtigsten Entscheidungshilfe geworden. Doch es wächst auch die Unsicherheit: Welche Bewertungen sind wirklich aussagekräftig? Wie lassen sich Unternehmen besser einordnen? Und woran können sich Kundinnen und Kunden orientieren, wenn Vertrauen online zur entscheidenden Währung wird?

Geprüft.com bietet eine Lösung für diese Herausforderungen. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Transparenz in die Darstellung von Unternehmensbewertungen zu bringen und Konsumentinnen und Konsumenten eine zusätzliche Orientierungshilfe zu bieten. Hierfür wurde ein klar definierter Prüfprozess entwickelt, nach dem Unternehmen auf der Plattform erfasst und bewertet werden.

Verifizierte Unternehmen müssen die geprüft.com Pflicht-Kriterien einhalten, dürfen maximal 7% aller Bewertungen löschen und keine Fake-Bewertungen kaufen. Die Bewertungen werden mittels eigener KI-Systeme auf Fake-Bewertungen und Plausibilität überprüft. Zusätzlich sorgen Stichproben der Mitarbeiter:innen für mehr Sicherheit.

„Unser Prüfprozess ist mehr als nur eine Selbstdarstellung von Unternehmen. Er bietet eine nachvollziehbare Einordnung anhand klar definierter Anforderungen,“ erklärt Leonhard Pleschberger von geprüft.com. „Transparenz entsteht nicht durch große Versprechen, sondern durch nachvollziehbare Systeme.“

Unternehmen, die auf geprüft.com gelistet und verifiziert werden möchten, durchlaufen einen standardisierten Prüfprozess auf Basis festgelegter Kriterien. Im Mittelpunkt steht eine strukturierte Selbstauskunft, in der Unternehmen zu relevanten Kriterien Angaben machen. Diese Angaben werden im Rahmen des Verfahrens erfasst, bewertet und rechtsanwaltlich mitunterzeichnet

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie Bewertungsdaten eines Unternehmens transparent und nachvollziehbar dargestellt werden können. Im Prüfprozess werden daher auch Angaben zum Umgang mit Bewertungen und mögliche Hinweise auf Unregelmäßigkeiten berücksichtigt. Geprüft.com übernimmt keine absolute Garantie für die Echtheit jeder einzelnen Bewertung, überprüft jedoch Bewertungsprofile mit eigenen KI-Systemen und Stichproben im Rahmen des Kriterienmodells.

Für Kundinnen und Kunden bietet geprüft.com einen konkreten Mehrwert: Unternehmen werden nicht nur mit ihren Bewertungsdaten dargestellt, sondern im Rahmen eines klaren Systems eingeordnet. Das erleichtert Vergleiche, schafft mehr Überblick und gibt zusätzliche Sicherheit bei der Entscheidung für einen Anbieter.

Geprüft.com steht für einen klaren, strukturierten und transparenten Prüfprozess, der Bewertungsdaten besser einordenbar machen soll. Der Anspruch ist es, Konsumentinnen und Konsumenten eine fundiertere Orientierung zu geben und Unternehmen sichtbar zu machen, die sich diesem Verfahren stellen.

Mehr Infos dazu finden Sie auf unserer Website: https://geprüft.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

geprüft.com
Herr Leonhard Pleschberger
Marxergasse 24/2
1030 Wien
Österreich

fon ..: 06601890967
web ..: https://geprüft.com
email : presse@xn--geprft-6ya.com

Geprüft.com verifiziert Unternehmen und Bewertungen und sorgt für Vertrauen durch Sicherheit.

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Medien

Unternehmensverkauf zwischen Emotion und Strategie strategisch vorbereiten: Wissen als entscheidender Faktor

Lernen aus der Praxis – ohne Werbeversprechen

BildMörschwil im November 2025 – Der Verkauf eines Unternehmens zählt zu den komplexesten unternehmerischen Entscheidungen überhaupt. Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um Lebenswerke, Verantwortung und weitreichende Konsequenzen für Eigentümer, Mitarbeitende und Partner. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Viele Unternehmensverkäufe scheitern nicht am Markt, sondern an mangelnder Vorbereitung. Genau hier setzt ein strukturierter Unternehmensverkauf Kurs an, der Wissen, Orientierung und methodische Klarheit vermittelt. Der folgende Beitrag beleuchtet, warum fundierte Vorbereitung beim Unternehmensverkauf heute unverzichtbar ist – und wie Unternehmen systematisch darauf hinarbeiten können. Weitere Informationen zum Kursinhalt finden Sie unter:
https://www.profitable-elearningkurse.com/unternehmensverkauf-mitgliederbereich/
In der öffentlichen Wahrnehmung wirkt der Verkauf eines Unternehmens oft wie ein singuläres Ereignis: Käufer finden, Vertrag unterschreiben, Übergabe vollziehen. Die Realität ist deutlich komplexer. Ein professioneller Firmenverkauf ist ein mehrstufiger Prozess, der sich über Monate oder sogar Jahre erstrecken kann. Wer diesen Weg ohne fundiertes Wissen beschreitet, setzt nicht nur den erzielbaren Preis, sondern auch den eigenen Handlungsspielraum aufs Spiel.
Gerade im deutschsprachigen Raum – und insbesondere in der Schweiz – wird der Unternehmensverkauf häufig zu spät thematisiert. Viele Inhaber beschäftigen sich erst dann mit dem Thema, wenn externe Faktoren Druck erzeugen: gesundheitliche Gründe, Marktveränderungen oder fehlende Nachfolger. In solchen Situationen fehlt oft die strategische Distanz, um einen strukturierten Verkaufsprozess aufzusetzen.
Die Analyse typischer Verkaufsprozesse zeigt wiederkehrende Problemfelder:
Unklare Zieldefinition: Soll das Unternehmen vollständig verkauft oder schrittweise übergeben werden?
Fehlende Transparenz in Zahlen, Verträgen und Strukturen
Unsicherheit bei der realistischen Unternehmensbewertung
Mangelndes Verständnis für Käuferlogik und Verhandlungsdynamiken
Fehlende Vorbereitung auf Due Diligence-Prüfungen
Ein professioneller Verkaufsprozess beginnt lange vor dem ersten Gespräch mit potenziellen Käufern. Er setzt bei der inneren Ordnung des Unternehmens an: saubere Prozesse, nachvollziehbare Kennzahlen, klare Rollen. Genau hier zeigt sich der Mehrwert eines systematischen Lernansatzes. Ein strukturierter Unternehmensverkauf Kurs vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern schafft Orientierung in einem emotional und wirtschaftlich anspruchsvollen Prozess. Ziel ist es, Unternehmerinnen und Unternehmer in die Lage zu versetzen, fundierte Entscheidungen zu treffen – unabhängig davon, ob sie später mit Beratern, Investoren oder Käufern zusammenarbeiten.
Dabei geht es um zentrale Fragen: Wie entsteht ein belastbarer Unternehmenswert? Welche Faktoren steigern die Attraktivität für Käufer?
Wie lassen sich Risiken frühzeitig erkennen und minimieren?
Ein wesentlicher Aspekt ist das Verständnis für Perspektivwechsel. Käufer bewerten Unternehmen anders als Eigentümer. Während Gründer häufig ideelle Werte und persönliche Leistungen einbeziehen, interessieren Käufer vor allem Skalierbarkeit, Stabilität und Zukunftspotenzial. Ein klar strukturierter Verkaufsprozess übersetzt diese Perspektiven ineinander. Der Unternehmensverkauf ist eng mit dem Thema Unternehmensnachfolge verbunden. Studien zeigen, dass in den kommenden Jahren eine grosse Zahl mittelständischer Unternehmen zur Übergabe ansteht. Gleichzeitig ist der Markt selektiv: Kapital ist vorhanden, doch Käufer agieren zunehmend professionell und datengetrieben.
Für Verkäufer bedeutet das: Wer vorbereitet ist, verbessert nicht nur seine Verhandlungsposition, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, überhaupt passende Interessenten zu finden. Transparente Strukturen, belastbare Zahlen und eine klare Positionierung sind heute Grundvoraussetzungen.
Ein strukturierter Kursansatz hilft, diese Anforderungen frühzeitig zu erkennen. Er macht deutlich, welche Stellschrauben den Unternehmenswert beeinflussen und wie sich dieser gezielt entwickeln lässt – unabhängig davon, ob ein Verkauf kurzfristig oder erst in einigen Jahren geplant ist.
Im Kontext professioneller Weiterbildung zum Thema Unternehmensverkauf spielt Praxisnähe eine zentrale Rolle. Theoretische Modelle allein greifen zu kurz, wenn sie nicht mit realen Abläufen und typischen Fallstricken verknüpft werden. Ein sachlich aufgebauter Kurs verzichtet auf Erfolgsgarantien und fokussiert stattdessen auf nachvollziehbare Prozesse, Checklisten und Entscheidungslogiken. Ein Teilnehmer bringt es nüchtern auf den Punkt: „Erst durch die strukturierte Auseinandersetzung mit dem Verkaufsprozess wurde mir klar, wie viele Entscheidungen ich zuvor aus dem Bauch heraus getroffen hätte.“ Solche Rückmeldungen verdeutlichen, dass Wissen im Verkaufsprozess nicht ersetzt, sondern entlastet. Es schafft Klarheit, wo zuvor Unsicherheit herrschte, und ermöglicht es, externe Beratung gezielt und auf Augenhöhe zu nutzen.
Ein weiterer Vorteil eines strukturierten Lernformats liegt in der zeitlichen Flexibilität. Unternehmer können sich Schritt für Schritt mit dem Thema auseinandersetzen, ohne den laufenden Betrieb zu vernachlässigen. Module zu Strategie, Bewertung, Vorbereitung und Verhandlung lassen sich individuell vertiefen.
Dabei wird deutlich: Ein erfolgreicher Firmenverkauf ist selten das Ergebnis einer einzelnen Massnahme. Vielmehr entsteht er aus der Summe gut vorbereiteter Entscheidungen. Wer den Prozess versteht, erkennt auch, wann ein Verkauf sinnvoll ist – und wann nicht. Auch aus Sicht der Aussenwirkung spielt professionelle Vorbereitung eine zentrale Rolle. Unternehmen, die strukturiert auftreten, transparente Unterlagen vorlegen und klare Antworten geben können, wirken souverän. Diese Souveränität überträgt sich auf Verhandlungen und stärkt das Vertrauen potenzieller Käufer.
Ein strukturierter Unternehmensverkauf Kurs trägt damit nicht nur zur internen Klarheit bei, sondern wirkt auch reputationsstärkend nach aussen. Er signalisiert Professionalität und Verantwortungsbewusstsein – zwei Faktoren, die im Verkaufsprozess nicht unterschätzt werden sollten.
Der Verkauf eines Unternehmens ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein strategischer Prozess. Wer ihn frühzeitig versteht und vorbereitet, schafft Handlungsspielraum und reduziert Risiken. Ein fundierter Unternehmensverkauf basiert auf Wissen, Klarheit und realistischen Erwartungen – nicht auf Hoffnung oder Zeitdruck. Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich strukturiert mit dem Thema auseinandersetzen möchten, finden im Unternehmensverkauf Kurs eine sachlich aufgebaute Möglichkeit, relevantes Wissen systematisch zu erwerben. Weitere Informationen zum Kursinhalt finden Sie unter:
https://www.profitable-elearningkurse.com/unternehmensverkauf-mitgliederbereich/
Wer sich heute vorbereitet, entscheidet morgen nicht unter Druck – sondern mit Überblick und Substanz.

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Nabenhauer Consulting
Herr Robert Nabenhauer
Bahnhofstr. 5
9402 Mörschwil/SG
Schweiz

fon ..: +41714404028
web ..: http://www.nabenhauer-consulting.com
email : info@nabenhauer-consulting.com

Nabenhauer Consulting steht als Unternehmensberatung für Vertriebs- und Marketingoptimierung mit der Verknüpfung von klassischen und modernen Marketingpfaden, viel praktischem Bezug und unkonventionellen Wegen.
Nabenhauer Consulting entstand aus der Vision von Gründer Robert Nabenhauer und beschreitet neue Wege in der Beratung. Im Fokus steht die Beratung von Unternehmen, die sich mit umfassenden Konzepten und neuen Wegen für ihren unternehmerischen Erfolg auseinander setzen wollen. Robert Nabenhauer hat sich bereits vielfach als erfolgreicher Buchautor und Unternehmer einen Namen gemacht.

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Nabenhauer Consulting
Herr Robert Nabenhauer
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Wirtschaft

Strategien zur Wertsteigerung von Aktienoptionen – Analyse von Finanzexperte Ullrich Angersbach

Finanzexperte Ullrich Angersbach zeigt, mit welchen strategischen Maßnahmen Unternehmen den Wert von Aktienoptionen steigern können – insbesondere in herausfordernden Marktphasen.

BildMünchen, Dezember 2025 – Aktienoptionsprogramme sind ein zentrales Instrument moderner Unternehmensvergütung. Sie verknüpfen die persönliche Leistung von Führungskräften unmittelbar mit dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Doch insbesondere in Phasen stagnierender oder rückläufiger Aktienmärkte verlieren solche Programme häufig an Attraktivität. Der Finanz- und Marketingexperte Ullrich Angersbach widmet sich diesem Thema in einer ausführlichen Analyse und zeigt auf, mit welchen strategischen Maßnahmen der Wert von Aktienoptionen nachhaltig gesteigert werden kann.

In seinem Beitrag erläutert Angersbach, warum Aktienoptionen nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern immer im Kontext der Gesamtstrategie eines Unternehmens stehen. Entscheidend sei, dass Managemententscheidungen konsequent auf Wertsteigerung ausgerichtet werden, um sowohl Investoren als auch Führungskräften langfristige Perspektiven zu bieten. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten könne eine aktive Steuerung des Unternehmenswertes maßgeblich über den Erfolg von Optionsprogrammen entscheiden.

Zu den zentralen Stellschrauben zählen laut Angersbach insbesondere Fusionen und Übernahmen (M&A). Durch gezielte Akquisitionen lassen sich Marktpositionen stärken, Skaleneffekte realisieren und Wachstumspotenziale erschließen. Diese Faktoren wirken sich unmittelbar auf die Bewertung eines Unternehmens und damit auch auf den Wert bestehender Aktienoptionen aus. Ergänzend dazu spielen Aktienrückkaufprogramme eine bedeutende Rolle, da sie das Angebot frei handelbarer Aktien reduzieren und so kursstützend wirken können.

Darüber hinaus betont Angersbach die Bedeutung externer Einflussfaktoren. Börsenzyklen, Kapitalmarkttrends und makroökonomische Rahmenbedingungen beeinflussen die Entwicklung von Aktienkursen erheblich. Eine realistische Einschätzung dieser Faktoren sei unerlässlich, um Aktienoptionsprogramme sinnvoll zu gestalten und an veränderte Marktbedingungen anzupassen.

Der Fachbeitrag richtet sich insbesondere an Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsräte und Investoren, die Aktienoptionen als strategisches Instrument verstehen und gezielt einsetzen möchten. Angersbach zeigt praxisnah auf, wie unternehmerische Entscheidungen, Kapitalmarktmechanismen und Vergütungsmodelle zusammenspielen und welchen Beitrag sie zur nachhaltigen Wertentwicklung leisten können.

Der vollständige Beitrag _“Aktienoptionen: Welche strategischen Maßnahmen steigern ihren Wert?“_ ist online verfügbar unter:
https://www.ullrich-angersbach-aktienoptionen.de

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Ullrich Angersbach
Herr Ullrich Angersbach
Chopinstrasse 5
81245 München
Deutschland

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Ullrich Angersbach – Diplom-Kaufmann, Vermögensverwalter und Marketing-Coach für Fondsmanagement-Gesellschaften

Ullrich Angersbach schloss 1979 sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München als Diplom-Kaufmann ab. Seine Diplomarbeit „Das Bauherrenmodell – Eine Information für Kapitalanleger und Anlageberater“ erschien im selben Jahr und behandelt die steuerlichen Aspekte von Immobilienanlagen.

Nach dem Studium arbeitete er viele Jahre in einer bankenunabhängigen Vermögensverwaltung, darunter zwei Jahre in den USA. Später leitete er ein Family Office in der Schweiz und war anschließend für den Aufbau einer internationalen Vertriebsorganisation für Fondsinvestments verantwortlich, die qualifizierten Großinvestoren angeboten wurden.

Seit 2008 ist Angersbach als selbstständiger Marketing-Coach tätig. Er unterstützt Fondsmanagement-Gesellschaften mit seiner langjährigen Berufserfahrung und veröffentlicht Fachartikel. Daneben berichtet er über seine privaten Reisen.

Ende 2016 lernte er den gemeinnützigen Verein EinDollarBrille e.V. / OneDollarGlasses kennen, bei dem er sich seitdem ehrenamtlich engagiert.

© 2025 | ullrich-angersbach.de

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Ullrich Angersbach
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Wirtschaft

Stefan Kühn: Grundlagen der Unternehmensbewertung – Was ist der Substanzwert?

Der Wirtschaftswissenschaftler und Finanzexperte Stefan Kühn erläutert die Grundlagen der Unternehmensbewertung und stellt dabei den Substanzwert als zentrale Leitgröße für Value-Investoren heraus.

BildDer Substanzwert eines Unternehmens bewertet die Sachwerte, die sich im Besitz des Unternehmens befinden“, erklärt Kühn. „Er wird nicht nur für die Bewertung von Aktien herangezogen, sondern bildet auch die Grundlage für die Beleihungsfähigkeit von Vermögensgegenständen, zum Beispiel für Bankkredite.“

Wie wird der Substanzwert eines Unternehmens bestimmt?

Um den Substanzwert eines Unternehmens zu ermitteln, muss zunächst das gesamte Vermögen des zu bewertenden Unternehmens erfasst werden. Dazu zählen alle materiellen Güter, die sich im Eigentum des Unternehmens befinden. „Zum Substanzwert gehören aber auch die Gegenstände, die nicht unmittelbar zur wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens gehören. Das nennen wir nicht betriebsnotwendiges Vermögen“, erklärt Kühn. Beispiele dafür sind Wohnimmobilien oder Wertpapierbestände als Anlagereserve.

Was umfasst der Substanzwert?

Der Substanzwert umfasst alle liquiden Mittel, die dem Unternehmen gehören. In die Berechnung fließen alle Gebäude des Unternehmens, der Fuhrpark, alle Maschinen, Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie die fertigen Erzeugnisse im Vorratsvermögen ein. Bei diesen Werten handelt es sich um das so genannte betriebsnotwendige Vermögen, d.h. um Sachwerte, die für die wirtschaftliche Tätigkeit des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind.

Wie wird der Substanzwert berechnet?

Es gibt verschiedene Varianten, den Substanzwert eines Unternehmens zu berechnen. „Die häufigste und einfachste Variante ist der Wiederbeschaffungswert der Vermögensgegenstände abzüglich der Schulden“, erklärt Kühn. „Werden die Schulden des Unternehmens nicht abgezogen, spricht man vom Bruttosubstanzwert. Bei einer Unternehmensbewertung für einen Anteilserwerb macht der Substanzwert mehr Sinn.“ Wichtig ist es, den Substanzwert vom Liquidationswert zu unterscheiden. „Der Liquidationswert berücksichtigt alle Vermögensgegenstände und Schulden zu Veräußerungserlösen unter der Annahme der Zerschlagung des Unternehmens“, so Kühn weiter.

Wann kommt das Substanzwertverfahren zum Einsatz?

Das Substanzwertverfahren spiegelt den aktuellen Marktwert des Unternehmensvermögens wider. „Vereinfacht ausgedrückt erhält man genau den Wert, der notwendig wäre, um das Unternehmen in seiner jetzigen Ausstattung wieder aufzubauen“, erklärt Kühn. „Der so ermittelte Substanzwert spiegelt den tatsächlichen Wert des Unternehmens besser wider als der Buchwert in der Bilanz, da er Abschreibungen und stille Reserven berücksichtigt.“ Dieses Verfahren wird angewendet, wenn ein Unternehmen einen vergleichsweisen hohen Anteil des Vermögens in Kapitalanlagen, Vorräten oder Immobilienwerten ausweist, da hier regelmäßig hohe stille Reserven vorhanden sind.

Was sollte man noch über den Substanzwert wissen?

Das Sachwertverfahren wurde bereits in den 1950er Jahren entwickelt“, erklärt Kühn. „Im Laufe der Zeit geriet das Verfahren jedoch in die Kritik, da der ermittelte Wert nur das eingesetzte Kapital berücksichtigt und nicht den Wert, den ein Unternehmen erwirtschaften kann.“ Daher werde das Substanzwertverfahren heute häufig nur noch zur Ermittlung einer Wertuntergrenze oder als Hilfswert zur Ermittlung des Ertragswertes herangezogen. „Aber noch einmal: Der Substanzwert ist die Leitgröße für Value-Investoren“, betont Kühn.

Zusammenfassung: Wann wird die Substanzwertmethode (SWM) angewandt?

Die SWM wird angewandt, wenn es sich um Unternehmen handelt, die über ein großes Anlagevermögen verfügen, wie z.B. Anlagen, Fuhrpark, Immobilien und Grundstücke. Ein klassisches Beispiel ist ein altes Industrieunternehmen im Herzen einer Stadt. „Der Vorteil von SWM ist, dass das Unternehmen relativ einfach zu bewerten ist, da Bilanzen und Gutachten herangezogen werden können“, sagt Kühn. „Der Nachteil ist jedoch, dass die Ertragskraft nicht berücksichtigt wird“.

Fazit

Diversifikation spielt in der Portfoliotheorie eine zentrale Rolle und zeigt je nach Branche und Anlageform unterschiedliche Effekte“, so Kühn abschließend. „Während ETFs bereits diversifiziert sind, zeigt die Diversifikation für einzelne Branchen wie Pharma oder Energie deutliche Unterschiede in der Risikoreduktion. Bei der Unternehmensbewertung bleibt der Substanzwert insbesondere für Value-Investoren ein wichtiges Instrument, auch wenn seine ausschließliche Anwendung in der modernen Unternehmensbewertung umstritten ist.

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SK Coaching – Stefan Kühn
Herr Stefan Kühn
Binnenweg 7
57076 Siegen
Deutschland

fon ..: 0800 8811885
web ..: https://sk-coaching.info
email : info@sk-coaching.info

Stefan Kühn ist Betriebswirt, Ökonom und Autor; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. In seinem Buch „Einmal Theorie und Praxis der Finanzmärkte und zurück!“ führen Sie erfahrene Autoren durch das komplexe Geflecht von Fiskal- und Geldpolitik, Aktienmärkten, Klimaneutralität und der aufstrebenden Weltmacht China. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer, ehemaliger Vorstand und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

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SK Coaching
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Wirtschaft

Stefan Kühn: Aktienmanagement Teil 2 – Diversifikationseffekte und Substanzwert in der Investmentstrategie

Stefan Kühn, Ökonom zeigt auf, dass Diversifikationseffekte grundsätzlich wirken, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Eine optimale Diversifikation wird bereits bei ca. 15 Positionen erreicht.

BildDanach ist ein Abflachen des Effekts zu beobachten, was darauf hindeutet, dass eine weitere Ausweitung des Portfolios nicht mehr zu einer signifikanten Verbesserung des Rendite-Risiko-Profils führt. Dieses Phänomen wird als Überdiversifikation bezeichnet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, in ETFs zu investieren, die mehr als 1’200 Titel umfassen. Unter Berücksichtigung eines langfristigen Zeithorizonts und des Interesses an der Aktienanalyse kann eine fokussiertere Auswahl von ca. 15 Titeln sowohl in ETFs als auch in Einzeltiteln erfolgen.

Unterschiedliche Diversifikationseffekte
Beim Einsatz von ETFs ist der Diversifikationseffekt eher gering, da ETFs bereits diversifizierte Anlagen sind. Der S&P 500 zeigt, dass bei ca. 15 Aktien das Optimum an Diversifikation erreicht ist. Auffällig sind jedoch die unterschiedlichen Diversifikationseffekte von Portfolios mit Pharmaunternehmen im Vergleich zu Energieunternehmen. Dies lässt sich mit der branchenimmanenten Diversifikation erklären, da Energieunternehmen stark von Rohstoffpreisschwankungen abhängig sind, während Pharmaunternehmen in verschiedenen Bereichen forschen und Produkte entwickeln.

Rolle der individuellen betrieblichen Effizienz
Die individuelle operative Effizienz spielt bei der Diversifikation eine untergeordnete Rolle. Bei Energieunternehmen wird das dominierende Risiko durch weitere Titel kaum reduziert. Im Gegensatz dazu führt die Vielfalt von Forschung und Produkten bei Pharmaunternehmen zu einem deutlichen Diversifikationseffekt, der das Risiko um fast 50% reduzieren kann.

Bewertungsobergrenze und rationale Gründe für eine höhere Bewertung
Investoren sollten eine Obergrenze für den Preis einer Aktie festlegen, z.B. das 25-fache des durchschnittlichen Gewinns pro Aktie der letzten 7 Jahre. Innovative, wachstumsstarke Unternehmen wie Apple zeigen jedoch, dass eine höhere Bewertung gerechtfertigt sein kann. Dabei ist zu beachten, dass eine nachlassende Gewinndynamik zu einer Schrumpfung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses führen kann.

Anwendung der Substanzwertmethode
Das Substanzwertverfahren wird typischerweise angewendet, wenn ein Unternehmen einen signifikanten Anteil seines Vermögens in physischen Vermögenswerten wie Anlagen, Fahrzeugen oder Immobilien besitzt. Diese Methode bietet eine relativ einfache Bewertungsmethode, da sie auf den aktuellen Marktwerten der Vermögenswerte basiert.

Die Rolle des Substanzwertes in der modernen Unternehmensbewertung
Obwohl der Substanzwert ein wichtiger Wertansatz ist, wird er in der modernen Unternehmensbewertung häufig als Ergänzung oder Ausgangspunkt für andere Bewertungsmethoden verwendet. Dies liegt daran, dass der Substanzwert nur die physischen Vermögenswerte des Unternehmens berücksichtigt, nicht aber das Ertragspotenzial oder andere immaterielle Werte. Dennoch bleibt der Substanzwert eine wichtige Größe für Value-Investoren, die nach Unternehmen mit einer Sicherheitsmarge suchen und die aktuelle Bewertung in Relation zu den materiellen Vermögenswerten analysieren wollen.

Fazit
Die Erkenntnisse von Stefan Kühn von SK Coaching verdeutlichen die Bedeutung von Diversifikationseffekten und des Substanzwertes in der Anlagestrategie. Eine ausgewogene Diversifikation und die Berücksichtigung des Substanzwertes können dazu beitragen, das Rendite-Risiko-Profil eines Portfolios zu optimieren und langfristig erfolgreiche Anlageentscheidungen zu treffen.

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SK Coaching
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Deutschland

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Stefan Kühn ist Betriebswirt und Ökonom; er befasst sich seit einigen Jahren mit den volkswirtschaftlichen Veränderungen und der Interdependenz der Märkte sowie der politischen Einflussnahme in Bezug auf Unternehmen, Gesellschaft und den Geldmarkt. Er vertritt die These, dass es sich bei makroökonomischen keynesianischen und neu-keynesianischen Modellen meistens um vollständig interdependente ökonomische Systeme handelt, die nicht rekursiv, sondern nur simultan gelöst werden können. Dabei betrachtet er nicht allein rein wissenschaftliche Methoden, sondern bezieht seine Erkenntnisse aus seiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmer, ehemaliges Vorstandsmitglied der AUTARK AG und Consultant des Managements überwiegend börsennotierter Unternehmen.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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