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Nachhaltige Abfallwirtschaft – Schwedens Müllmanagement: Energie statt Deponie

Schweden verwertet 99 Prozent des Mülls, vor allem thermisch zu Strom und Wärme. Das Kraft-Wärme-Kopplungswerk von Mälarenergi befindet sich in Västerås.

BildNur 1 Prozent des schwedischen Abfalls landet auf Deponien – weltweit ein Spitzenwert, denn im Durchschnitt sind es 37 Prozent. Schweden verwertet 99 Prozent des Mülls, vor allem thermisch zu Strom und Wärme. So erfolgreich, dass das Land sogar Abfall importiert.

„Indem wir uns um das kümmern, was die Gesellschaft wegwirft und nicht recycelbar ist“, sagt Kristina Bäckstrand, Nachhaltigkeitsmanagerin beim schwedischen Versorgungsunternehmen Mälarenergi, „können wir die Stadt beheizen, warme Duschen ermöglichen, Kühlung für Krankenhäuser und Industrie bereitstellen – und gleichzeitig Schweden mit Strom versorgen.“ Der Schlüssel: Müll in Energie verwandeln, Stichwort Waste-to-Energy.

Minimierter Deponiemüll und reduzierte Umweltbelastung

Durch Waste-to-Energy und Recycling liegt Schwedens Deponierungsquote bei 1 %, eine Bestmarke. Zum Vergleich: In der EU wurden 2023 rund 22,4 % der Siedlungsabfälle deponiert, in Deutschland 2022 noch 16,3 %. Ziel der EU: Bis 2035 soll der Deponieanteil auf maximal 10 % sinken.

Deponien gelten als schädlichste Form der Müllentsorgung. Kristina Bäckstrand: „Deponierter Abfall erzeugt nicht nur Treibhausgase wie Methan, sondern führt auch zur Auswaschung giftiger Chemikalien in das Wasser und den Boden der Umgebung – oft über lange Zeiträume hinweg.“ Methan ist laut deutschem Umweltbundesamt über 20 Jahre 84-mal klimaschädlicher als CO?.

Effiziente Abfallverwertung und nachhaltige Energieproduktion

Waste-to-Energy ist entscheidend für die EU-Ziele. Mälarenergi zeigt, wie es geht: Das Versorgungsunternehmen betreibt in Västerås eine der größten Waste-to-Energy-Anlagen Schwedens mit modernster Rauchgasreinigung und bis zu 90 % Energieausnutzung – weit über dem Niveau herkömmlicher Heizkraftwerke. Kristina Bäckstrand: „Wir nutzen die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung, die im Vergleich zur traditionellen Fernwärme eine effizientere Energienutzung ermöglicht.“

Waste-to-Energy ist in Schweden zentral: 2022 erzeugte das Land damit 18 TWh Wärme und 3 TWh Strom – genug für 1,2 Mio. Haushalte. Das Land betrachtet Müllverbrennung als nachhaltige Lösung. Anna-Carin Gripwall, Kommunikationsleiterin beim schwedischen Branchenverband für Abfallwirtschaft und Recycling „Avfall Sverige“: „Schweden hat fortschrittliche Waste-to-Energy-Technologien entwickelt, die eine maximale Energierückgewinnung bei minimaler Umweltbelastung ermöglichen.“ Und betont: „Moderne schwedische Waste-to-Energy-Anlagen unterliegen einigen der weltweit strengsten Umweltauflagen.“ Krista Bäckstrand von Mälarenergi ergänzt: „Für uns geht es bei der Energierückgewinnung nicht nur um die Energieerzeugung – sondern auch darum, eine Umweltleistung so sauber, sicher und gesellschaftlich verantwortungsvoll wie möglich zu erbringen.“

Komplette Restenutzung und erfolgreicher Müllimport

Im Programm „Die Reise zu Null“ ergreift Malärenergi Maßnahmen, um die Umweltbelastung auf vielfältige Weise zu verringern. Nachhaltigkeitsmanagerin Kristina Bäckstrand:“ Mälarenergi strebt danach, die Umweltbelastung durch Müllverbrennung zu verringern, indem Methoden zur Wiederverwertung von Asche entwickelt werden.“ Das Ziel: „Die Asche soll in eine Ressource umgewandelt werden, beispielsweise in Baustoffe, oder es sollen Salze aus der Asche gewonnen werden. Außerdem prüfen wir Investitionen im Bereich CO?-Management sowie mehrere weitere Initiativen.“

Ein Erfolgsmodell: Schweden importiert jährlich 1,4 bis 1,6 Mio. Tonnen Müll zur Verwertung. Anna-Carin Gripwall von Avfall Sverige: „Der Import von Abfällen zur Energiegewinnung bringt sowohl Schweden als auch für die exportierenden Länder mehrere Vorteile mit sich. Die schwedischen Anlagen bieten eine Umweltdienstleistung an, für die sie bezahlt werden – sie zahlen nicht für den importierten Abfall.“ Kristina Bäckstrand betont: „Indem wir uns um Restmüll kümmern, der sonst auf Deponien in anderen Ländern landen würde, verringern wir die Umwelt- und Klimabelastung durch Abfall.“ Anna-Carin Gripwall: „Waste-to-Energy wird weiterhin eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft einnehmen.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

yes or no Media GmbH
Frau Claudia Wörner
Vor dem Lauch 4
70567 Stuttgart
Deutschland

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Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung – Grundlagen sowie Aussichten

Die Teilnehmer erhalten einen umfassenden Überblick zum aktuellen Stand der Klärschlammentsorgung in Deutschland und den technischen Lösungen zur Phosphorrückgewinnung.

Bild„Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung – Grundlagen sowie Aussichten – AbfKlärV DüngeV“ lautet der Titel eines Seminars, das am 15. Oktober 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Im Seminar wird den Teilnehmern ein Überblick rund um die Klärschlammentsorgung gegeben.

Dabei wird auf die rechtliche Lage durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz eingegangen und die daraus abgeleiteten Anforderungen an die Entsorgungswege.

Neben den sich daraus ergebenden Änderungen auf die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung wird ein Schwerpunkt auf der Phosphorrückgewinnung liegen.

Der aktuelle Stand der Verfahrensentwicklung wird dargestellt.

Das Seminar wendet sich insbesondere an Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden und privaten Einrichtungen, die sich in das Themengebiet der Klärschlammentsorgung neu einarbeiten und einen grundlegenden und beispielhaft-anschaulichen Überblick verschaffen wollen.

Die Teilnehmer erhalten einen umfassenden Überblick zum aktuellen Stand der Klärschlammentsorgung in Deutschland und den technischen Lösungen zur Phosphorrückgewinnung.

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmepauschale: 399EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/A251015.pdf

Programm

09.30 Uhr Klärschlammentsorgung in Deutschland – Eine Bestandsaufnahme

Die novellierte Abfallklärschlammverordnung
– Aufbau
– Inhalt
– Verbindung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz und der Düngemittelverordnung
– Abgrenzung der AbfKlärV zum Wasserrecht

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Fortsetzung

12.15 Uhr Mittagspause

13.00 Uhr Phosphorrückgewinnungspflicht
– Überblick Kläranlagen in Deutschland
– Monoverbrennungsanlagen und geplante Erweiterung; Coverbrennungsanlagen
– Übersicht zu P-Recyclingverfahren

14.30 Uhr Kaffeepause

14.45 Uhr Fragen der Teilnehmer, Diskussion

15.30 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung

15.45 Uhr Ende der Veranstaltung

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.
Frau Romy Steinke
Maxim-Gorki-Str. 13
39108 Magdeburg
Deutschland

fon ..: +49 391 7447894
web ..: https://www.iwu-ev.de
email : presse@iwu-ev.de

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und -tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

Pressekontakt:

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Bio- sowie Grüngut-Verwertung

Diskutieren Sie mit dem Referenten die Chancen und Risiken der Bio- und Grüngutverwertung und informieren Sie sich ausführlich über die bislang gesammelten Erfahrungen in der Praxis.

Bild„Bio- sowie Grüngut-Verwertung – In Zusammenspiel mit Kreislaufwirtschaftsgesetz, BioAbfV, Düngerecht und TA Luft“ lautet der Titel eines Seminars, das am 07. Oktober 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt.

Gemäß § 11 KrWG sind Bioabfälle getrennt zu sammeln.

Im Wesentlichen betrifft die Regelung also das in privaten Haushalten anfallende Grüngut (Gartenabfälle – Grün-, Strauch- und Baumschnitt) sowie die in privaten Haushalten anfallenden Nahrungs- und Küchenabfälle (Biogut).

Ausgehend von den bisher erreichten Ergebnissen bei der getrennten Sammlung von Bioabfällen werden in den meisten Entsorgungsgebieten weitere Anstrengungen notwendig werden, um dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) gerecht zu werden.

Neben der getrennten Erfassung ist auch die hochwertige Verwertung von Bio- und Grüngut weiter auszubauen.

Um Entscheidungshilfen und den aktuellen Sachstand zu erörtern, präsentiert der Referent seine langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Verwertung von Bioabfällen von der Öffentlichkeitsarbeit über die Sammlung und anschließenden Verwertung bis hin zu strategischen Fragestellungen bzgl. Vermarktung, Klimaschutz oder auch Gebühren- und Kostenstrukturen.

Gemeinsam mit den Teilnehmern wird ein umfangreicher Erfahrungsaustausch gewährleistet.

Auf spezielle Fragestellungen der Teilnehmer wird in diesem Seminar aktuell eingegangen.

Diskutieren Sie mit dem Referenten die Chancen und Risiken der Bio- und Grüngutverwertung und informieren Sie sich ausführlich über die bislang gesammelten Erfahrungen in der Praxis.

Das Seminar wendet sich an Sie, als Führungskräfte und Mitarbeiter aus kommunalen und privaten Entsorgungsbetrieben aus den Bereichen Bio- und Grüngutverwertung, Strategische Unternehmensentwicklung, Controlling und Öffentlichkeitsarbeit sowie an Beschäftigte aus den öffentlichen Verwaltungen (örE) und Aufsichtsbehörden.

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmepauschale: 399EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/A251007.pdf

Programm
09.30 Uhr Begrüßung und Vorstellung mit Abfrage von Themenwünschen

09.45 Uhr Einführung, Potentiale und Abschöpfmengen, Stand der Verwertung in Deutschland, Rechtlicher Rahmen: Kreislaufwirtschaftsgesetz, BioAbfV, Düngerecht und TA Luft

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Sammlung, Behälter, Hygieneaspekte, Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätsoffensive, Störstoffproblematik, Wohnungsbaugesellschaften, Satzung und Gebühren

12.15 Uhr Mittagspause

13.15 Uhr Grüngutsammlung (Hol- und Bringsysteme) und effiziente Verwertung, Wertstoffhöfe, saisonale Sammlungen, Aufbereitung, Vergärungsanlagen, energetische Verwertung

14.00 Uhr Kaffeepause

14.15 Uhr Stoffstrommanagement und hochwertige Verwertung, Kompostwert, Verfahrensbewertung Kompostierung Vergärung Verbrennung, Kosten Sammlung und Verwertung

15.15 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung – Fazit

15.30 Uhr Ende der Veranstaltung

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Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

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Sachkunde Fettabscheideranlagen – Nachweis für die Eigenüberwachung

Mit der Teilnahme an diesem Lehrgang erwerben die Teilnehmer die nach DIN 4040-100 und von Behörden geforderte Qualifikation „Sachkundiger für Fettabscheideranlagen nach DIN 4040-100“.

Bild„Sachkunde Fettabscheideranlagen für den Betrieb nach der DIN 4040-100:2016-12 und DIN EN 1825 – Nachweis für die Eigenüberwachung“ lautet der Titel des Seminars, das am 13. Oktober 2025 in der Umwelthauptstadt Magdeburg stattfindet. Veranstalter ist das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V.

Aus gewerblichen und industriellen Betrieben stammende Öle und Fette pflanzlichen oder tierischen Ursprungs müssen vor der Einleitung in das öffentliche Abwassernetz durch eine Fettabscheideranlage abgetrennt und ordnungsgemäß entsorgt werden.

Kommunale Satzungen geben Einleitgrenzwerte vor, um den Bestand des Abwassernetzes zu sichern, denn Abbauprodukte der Fette wie etwa aggressive Fettsäuren greifen die Bausubstanz massiv an.

Fettabscheideranlagen müssen nach DIN EN 1825 und DIN 4040-100 bemessen und sachgerecht betrieben werden.

Um Kosten zu sparen sowie Rechts- und Haftungsrisiken zu vermeiden und nicht zuletzt die Bausubstanz der Abscheideranlage selbst zu erhalten, muss ihre Funktion im Rahmen der Kontrolle und Wartung regelmäßig von einem Sachkundigen überprüft werden.

Zu seinen Aufgaben zählt auch das Führen eines Betriebstagebuchs, in dem u.a. Fett- und Schlammschichtdicken zum Nachweis dokumentiert werden sowie die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Entsorgungsintervalle von vier, vorzugsweise zwei Wochen.

Zielgruppe: Betreiber von Fettabscheidern und deren verantwortlichen Mitarbeiter/-innen in Großküchen, Hotels, Restaurants, Autobahnraststätten, Kantinen, Gaststätten, Schlachthöfen, Bäckereien u. v. a. m.

Mit der Teilnahme an diesem Lehrgang erwerben die Teilnehmer die nach DIN 4040-100 und von Behörden geforderte Qualifikation „Sachkundiger für Fettabscheideranlagen nach DIN 4040-100“.

Das IWU ist eine gemeinnützige Einrichtung und macht daher keine Mehrwertsteuer geltend.

Teilnahmepauschale: 399EUR (MwSt.-frei)

Programmablauf, weitere Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/W251013.pdf

Programm

09:30 Uhr Begrüßung

Vorstellung, Ziele der Veranstaltung

09.35 Uhr Gesetzliche Grundlagen (Wasserhaushaltsgesetz, Landesgesetz, kommunale Satzung)

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Abfall-, wasser- und haftungs-rechtliche Grundlagen

Anforderungen aus Normen wie DIN EN 1825 und DIN 4040-100:2016-12

12.45 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Bauweise und Funktion von Fettabscheidern

14.15 Uhr Eigenkontrolle und Wartung von Fettabscheidern

Führen eines Betriebstagebuchs

15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Hinweise zum Betrieb einer Küche mit Blick auf die Entlastung des Fettabscheiders

Praktische Vorführungen an einem Fettabscheider

16.15 Uhr Abschlussdiskussion und Auswertung

16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

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Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
Dazu haben wir einen Pool an hochkarätigen Dozenten, welche in unseren Seminarräumen und Veranstaltungssäalen, ihr KnowHow weitergeben. Dabei hat das IWU zur Umsetzung der aktuellen Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen zahlreiche Innovatoren, Querdenker, Vernetzer und Kommunikatoren als spannende und inspirierende Referenten zur Verfügung. Fachkompetenz wird vorrangig aus Rechtsanwaltskanzleien, Planungs- und Ingenieurbüros, Führungsebenen der Wirtschaft sowie aus Behörden akquiriert.

Das IWU setzt auf flexibles Wissensmanagement, dazu zählt ein weit verzweigtes Netzwerk an fachspezifischen und spezialisierten Kompetenzen.

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Die „Mantelverordnung“ – Anforderungen der Ersatzbaustoffverordnung sowie Bodenschutzverordnung

Schwerpunkt des Seminars ist ein praxisbezogener Überblick über die wesentlichen Neuregelungen und Begriffe der EBV.

Bild„Die „Mantelverordnung“ – Anforderungen der Ersatzbaustoffverordnung und der novellierten Bundes-Bodenschutzverordnung an den Umgang mit mineralischen Abfällen und Baustoffen“ lautet der Titel eines Seminars, das am 14. Oktober 2025 in Magdeburg stattfindet.

Mit der vom Gesetzgeber neu geschaffenen Ersatzbaustoffverordnung (EBV) und der Novelle der Bundes-Bodenschutzverordnung trat erstmals ein bundesweit einheitlicher Rechtsrahmen für die Aufbereitung von mineralischen Abfällen zum Einsatz in technischen Bauwerken des Tiefbaus sowie für die Verfüllung von Abgrabungen und Tagebauen in Kraft.

Zugleich wurde ein seit Jahrzehnten bekanntes und vertrautes Klassifikationssystem für mineralische Abfälle abgeschafft: Die Einstufung von Abfällen anhand von Zuordnungswerten gemäß LAGA M20 (Z0, Z1, Z2, etc.) sowie aufgrund vergleichbarer Regelungen in den Bundesländern wurde ersetz durch das System der Materialwerte, Materialklassen und zugelassenen Einbauweisen gemäß neuer EBV.

In diesem Rahmen wurde die Güteüberwachung bei der Herstellung von mineralischen Ersatzbaustoffen (MEB) in Aufbereitungsanlagen grundlegend angepasst, weitreichende Anforderungen insbesondere für mobile Aufbereitungsanlagen wurden normiert und neue Schwerpunkte bei der chemischen Charakterisierung von aufzubereitenden mineralischen Abfällen hinsichtlich ihrer Einbaufähigkeit in grundwassersensiblen Bereichen gesetzt.

Analytische Verfahren, die unter der LAGA M20 und im Bereich des Deponierechts galten, können unter den neuen Vorgaben nicht mehr genutzt werden. Auch eine Umrechnung der „alten Werte“ ist nicht möglich, was erwartbar zu Kostensteigerungen bei der Entsorgung und Aufbereitung führen wird. Schon heute absehbare Engpässe bei der Verfügbarkeit der von den Anlagenbetreibern im Rahmen der Güteüberwachung einzusetzenden Überwachungsstellen erschweren zudem die Bedingungen des neuen Regelwerks.

Schwerpunkt des Seminars ist ein praxisbezogener Überblick über die wesentlichen Neuregelungen und Begriffe der EBV. Daneben werden überblicksartig auch die neuen Anforderungen der Bundes-Bodenschutzverordnung (BBodSchV) dargestellt. Letztere regelt auch Anforderungen an das Einbringen von Materialien unterhalb und außerhalb der durchwurzelbaren Bodenschicht. Betroffen hiervon ist die Verwertung von Abfällen in Tagebauen, im Rahmen von Abgrabungen sowie im Massenausgleich bei großen Baumaßnahmen.

Das Seminar richtet sich an alle von den Neuregelungen Betroffenen. Dies sind sowohl Erzeuger und Besitzer von mineralischen Abfällen, also Bauherren und Baufirmen, durch deren Tätigkeit mineralische Abfälle wie Bodenmaterial, Bauschutt und Gleisschotter, aber auch relevante industrielle Nebenprodukte wie Verbrennungsaschen und Schlacken anfallen, sowie Betreiber von Anlagen, in denen mineralische Ersatzbaustoffe zum Einbau in technische Bauwerke hergestellt werden.
Daneben sind auch die Verwender angesprochen, also diejenigen, die den Einbau der aufbereiteten MEB im Straßen-, Tief- und Gleisbau projektieren und verantworten und mit den entsprechenden Ausschreibungsverfahren befasst sind, sowie schließlich auch die für Vollzug und Überwachung des neuen Regelwerks zuständigen Mitarbeiter von Behörden.

Programmablauf, Inhalte und Anmeldung unter https://www.iwu-ev.de/pdf/A251014.pdf

Teilnahmepauschale: 469EUR

PROGRAMM

09.30 Uhr Begrüßung und Einführung

09.35 Uhr Zentrale Regelungsziele und Begriffe des neuen Regelwerks
– u.a. Abgrenzung der Anwendungsbereiche von EBV und BBodSchV; Übergangsvorschriften; Grundstruktur der Güteüberwachung für mobile und stationäre Aufbereitungsanlagen

11.00 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Anforderungen an das Herstellen von mineralischen Ersatzbaustoffen
– Einzelheiten der Güteüberwachung; Eignungsnachweis, Werkseigene Produktionskontrolle und Fremdüberwachung; Bedeutung von Materialwerten, Überwachungswerten und sonstigen Schadstoffwerten; Änderungen gegenüber der bisherigen Rechtslage; Anforderungen an den Umgang mit nicht aufbereitetem Bodenmaterial und Baggergut

12.15 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen
– Pflichten der Bauherren und Verwender von MEB; Ermittlungspflichten in Bezug auf Grundwasserabstand, Bodenbeschaffenheit und geplante Einbauweisen; Anzeige- Dokumentationspflichten; Ersatzbaustoffkataster

14.15 Uhr Sonstige Themen im Überblick
Pflicht der Aufbereitungsanlagenbetreiber zur Annahmekontrolle, Pflichten zur Getrenntsammlung beim Rückbau technischer Bauwerke (Novelle GewAbfV); Änderung der Deponieverordnung im Rahmen der „Mantelverordnung“; Abfallende und Nebenproduktstatus von MEB

15.00 Uhr Kaffeepause

15.15 Uhr Novelle der BBodSchV
– Anforderungen an das Einbringen von Materialien

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Wir sind ein gemeinnütziger Verein und konzentrieren uns schwerpunktmäßig auf das Organisieren von Fachseminaren und -tagungen für Führungskräfte und das Fachpersonal in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und in öffentlichen Einrichtungen.

Für Sie bieten wir seit 1990 ein umfangreiches Programm berufsbegleitender Fort- und Weiterbildungen, vor allem auf den Gebieten der Verwaltung, des Rechts, der Betriebswirtschaft, im Bereich Arbeitssicherheit, Umweltschutz und des modernen Managements an.

Umweltorientierte Unternehmensführung ist dabei das Ziel unserer Teilnehmer.

Ergänzt wird der Fokus des IWU durch Seminare zu neuen rechtlichen und technischen Entwicklungen für Fachkräfte in Unternehmen der kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie der Abfall- und Energiewirtschaft.

Das IWU trägt damit dem Konsens Rechnung, dass Unternehmen im 21. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern ebenso den Interessen der Gesellschaft und der Umwelt verpflichtet sind.

Seminare des IWU werden durchweg von Fachkräften aus den jeweiligen Bereichen geleitet.
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