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Im Ausland arbeiten ist beliebt: Doch gibt es einige Hürden, wie eine Umfrage zeigt

Die aktuelle Umfrage von Auslandsjob.de zeigt, dass es auf dem Weg zu einem begehrten Job im Ausland einige Hindernisse zu bewältigen gibt.

BildIm Ausland zu leben und zu arbeiten ist bei Deutschen nach wie vor sehr beliebt. Doch auf dem Weg dorthin stoßen viele auf manche Hürden. Eine aktuelle Umfrage von Auslandsjob.de unter 2.214 Teilnehmenden zeigt deutlich, welche Hindernisse einige Probleme bereiten können. Dazu zählen u.a. Organisatorisches wie den richtigen Job und eine Unterkunft zu finden, Sprachbarrieren und bürokratischer Aufwand. Besonders junge Menschen und Studierende fühlen sich damit oft allein gelassen.

Unterschiedliche Hürden je nach Altersgruppen bei der Arbeit im Ausland

Die Ergebnisse der Umfrage, die im Zeitraum von Oktober 2024 bis Februar 2025 durchgeführt wurde, zeigen, dass die Hürden nicht für alle Menschen gleich sind. Dabei ist auffällig, dass besonders junge Menschen unter 30 Jahren sowie Studierende die Herausforderungen, aus beruflichen Gründen ins Ausland zu wechseln, als belastend empfinden.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: insgesamt 48,7 % der Befragten nennen das Thema „Ankommen & Unterkunft“ als größte Herausforderung. Zudem sehen 39,5 % Bürokratie und Planungsaufwand als massive Hürde, während 39,1 % mit fehlenden Sprachkenntnissen kämpfen. Die wahrgenommenen Hürden sind also eher recht praktischer Natur, betreffen jedoch nicht alle gleichermaßen.

Bei den unter 30-Jährigen ist das Thema Unterkunft mit 55,1 % am stärksten vertreten, gefolgt von Bürokratie (42,2 %) und geringen Gehältern (33 %). Studierende sehen in der Organisation & Finanzierung einer geeigneten Unterkunft sogar zu 57,5 % ein Problem, dicht gefolgt von Bürokratie (41,8 %) und Gehalt (32,9 %).

Über 60-Jährige hingegen nennen vor allem Sprachkenntnisse (50,0 %) und fehlende passende Jobangebote (48,0 %) als Hürden. Selbstständige und Rentnerinnen und Rentner äußern aber insgesamt weniger Bedenken. Sprachkenntnisse (35,1 % bzw. 43,6 %) und Planung (30,4 % bzw. 28,2 %) stehen hier eher im Fokus der Herausforderungen.

Hürden beim Auslandsjob? Unterschiede nach Geschlecht und Beruf

Auch geschlechtsspezifische Unterschiede sind festzustellen. Während 42,9 % der Männer fehlende Sprachkenntnisse als Hürde wahrnehmen, liegt dieser Wert bei Frauen nur bei 36,2 %. Bei den männlichen Befragten ist die Unterkunft mit 46,8 % eine etwas kleinere Herausforderung als bei den weiblichen Teilnehmerinnen (49,7 %).

Beruflich nicht aktive Menschen und Studierende sehen sich häufiger von Informationsdefiziten betroffen (23,6 % bzw. 25,9 %) als Berufstätige. Auch die finanzielle Komponente ist ein wichtiger Faktor: Geringe Gehälter werden vor allem von jungen Menschen (33,1 %) und Studierenden (32,9 %) als Hürde wahrgenommen. Bei älteren und teils in Rente befindlichen Menschen spielt das Gehalt hingegen eine untergeordnete Rolle.

Das „Golden Ticket“ hilft gegen Hürden beim Auslandsjob

Auf Basis der Erkenntnisse aus der Umfrage hat Auslandsjob.de eine neue Lösung entwickelt: Das „Golden Ticket“ – ein digitales und persönliches Unterstützungspaket, das genau dort ansetzt, wo laut Umfrage die größten Barrieren liegen. Es kombiniert praktische Tools, begleitende Angebote und exklusive Partnerlösungen, um die Einstiegshürden für junge Menschen, den Schritt ins Ausland zu wagen, gezielt zu senken.

„Wir möchten bei diesem wichtigen Entwicklungs- & Karriereschritt aktiv unterstützen und insbesondere bei den Themen Brücken bauen, die laut unserer Umfrage häufig auf dem Weg ins Ausland als nur schwer überwindbar wahrgenommen werden“, sagt Frank Möller, Geschäftsführer der INITIATIVE auslandszeit. „Vor allem wissen wir aus über 20jähriger Erfahrung, dass es bei dem Wunsch, ins Ausland zu gehen, ähnlich wie bei Work & Travel, nicht primär um den Job bzw. die Arbeit an sich geht. Es geht vielmehr um das größere Ganze, das Leben im Ausland, welches gleichzeitig eine große Sehnsucht wie auch Herausforderung für jeden angehenden Auslandsjobber darstellt. So gesehen sind wir Unterstützer beim großen Traum vom Auslandsleben – der Auslandsjob allein ist dabei lediglich einer von mehreren wichtigen Bausteinen!“

Das Paket beinhaltet umfassenden Unterkunftssupport im Zielland mit hilfreichen Tipps, Umsetzungsplänen, Partnerangeboten sowie Schritt-für-Schritt-Guides, die durch alle relevanten bürokratischen Prozesse führen – von der Anmeldung über Steuern bis hin zu Versicherungen. Digitale Sprachtools und Soforthilfe bei Unsicherheiten sorgen dafür, dass nicht nur sprachliche Barrieren überwunden werden können.

„Was wir in der Umfrage gesehen haben, bestätigt unsere tägliche Erfahrung. Es fehlt nicht am Mut, sondern an Orientierung und Unterstützung. Wie kann ich in Portugal günstig und problemlos eine Wohnung finden? Welche Planungsschritte brauche ich für den Jobstart in Griechenland? Genau da setzen wir mit dem „Golden Ticket“ an – als zuverlässiger Planungs- & Karrierebegleiter für alle, die den Traum vom Auslandsjob bzw. Auslandsleben endlich anpacken wollen“, erklärt Frank Möller.

Unterstützung beim Wunsch nach einem Auslandsjob

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Der Wunsch, im Ausland zu arbeiten und zu leben, ist insbesondere bei jungen Menschen sehr ausgeprägt. Aber viele scheitern nicht an mangelnder Qualifikation, sondern an fehlender Unterstützung. Das „Golden Ticket“ versteht sich als Brücke zwischen Wunsch und Umsetzung – und will insbesondere jungen Menschen, Studierenden sowie beruflichen Umsteigern die nötige Sicherheit geben, um den Schritt ins Ausland wirklich zu gehen. Weitere Informationen zum Golden Ticket auf https://www.auslandsjob.de/golden-ticket/

Die komplette Umfrage gibt es auf https://www.auslandsjob.de/ueber-uns/studien/umfrage-deutsche-im-ausland-arbeiten-motive/ weitere Informationen.

Kontakt: Frank Möller, INITIATIVE auslandszeit GmbH, Berliner Str. 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel.: 05242 4054341, E-Mail: frank@auslandsjob.de

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Die INITIATIVE auslandszeit zählt zu den größten unabhängigen Informationsnetzwerken zum Thema Auslandsaufenthalte und Work Experience im Ausland. Sie wurde 2008 in Rheda-Wiedenbrück (Westfalen) gegründet und verfolgt die Entwicklungen rund um die Themen Auslandsmobilität bzw. Global Mobility, Gap Year, Sabbatjahr, Work Experience und Remote Work. Auslandsjob.de ist ein Fachportal für Auslandsaufenthalte mit dem Schwerpunkt Arbeiten im Ausland und Working Holidays. Seit 2004 bietet es Entscheidungshilfen und Links zu internationalen Jobangeboten, aber auch Tipps zur Planung und Verwirklichung der Arbeit und des Lebens im Ausland.

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Auslandsjobs hoch im Kurs: Umfrage zeigt, warum immer mehr Menschen zum Arbeiten ins Ausland gehen

Was sind die Top-Motive für einen Auslandsjob? Kulturen & Sprachen kennenlernen, Tapetenwechsel und raus aus Deutschland. Das zeigt die Umfrage von Auslandsjob.de mit 2.214 teilnehmenden Personen.

BildAuslandsjobs stehen hoch im Kurs: Für eine Zeit lang, aber auch für immer im Ausland zu arbeiten und zu leben, wird immer beliebter.

Laut einer aktuellen Umfrage von Auslandsjob.de entscheiden sich immer mehr Deutsche für eine Arbeit im Ausland. Hauptgrund für einen Auslandsjob ist allerdings weder das Gehalt noch die Karriere. Vielmehr steht das Kennenlernen neuer Sprachen und Kulturen hoch im Kurs. Andere wiederum wünschen sich nur einen Tapetenwechsel bzw. mehr Abwechslung im Leben. Aber auch der Wunsch, Deutschland zu verlassen nach dem Motto „einfach nur weg“, wird zunehmend als Grund genannt!

Umfrage: Gründe & Motive für Auslandsjobs

Vom 1.10.2024 bis zum 22.01.2025 führte das Fachportal www.auslandsjob.de zum zweiten Mal eine Umfrage zum Thema „Arbeiten im Ausland & Global Mobility“ durch. An dieser Online-Umfrage nahmen insgesamt 2.214 Personen teil, davon 1.258 Frauen und 915 Männer. Im Vergleich zur Befragung 2022/23 haben einige Themen an Relevanz gewonnen, sodass sie hinsichtlich der Motivation, als Arbeitnehmer ins Ausland zu gehen, nach wie vor ganz oben stehen.

Hierzu gehört der Wunsch, eine neue Sprache und Kultur kennenzulernen. Über alle Altersgruppen hinweg ist dies mit Abstand als wichtigstes Motiv genannt worden, gefolgt von dem Anliegen, mehr Abwechslung ins eigene Leben zu bringen.

Raus aus Deutschland: Umfrage deckt neues Motiv für Auslandsjobs auf

Überraschend ist, dass die Befragten sogar ein neues Motiv nennen, das in der letzten Umfrage noch nicht genannt wurde. So wird der Wunsch vor allem bei Arbeitnehmern gleich an dritter Stelle genannt, einfach nur raus aus Deutschland zu wollen. An vierter Stelle steht das Gehalt, das im Vergleich zur letzten Befragung als Motiv um zwölf Prozent zulegt. Das mit knapp 26 Prozent an Position fünf genannte Motiv „Lebenslauf und Karriere“ büßte zwei Prozentpunkte ein. Es bleibt somit recht konstant zur Umfrage von vor 3 Jahren ein lediglich nachrangiger Grund für Deutsche, zum Arbeiten ins Ausland zu ziehen.

„Die Motivation, den künftigen Arbeitgeber im Ausland zu suchen, ist eine viel emotionalere Entscheidung als ein Jobwechsel in Deutschland!“ erklärt Frank Möller, Gründer und Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions. „Dabei spielt der eigentliche Job oder der Arbeitgeber hinsichtlich seiner „Employer Brand“ bzw. Attraktivität eine wesentlich geringere Rolle. Vielmehr steht der Wunsch, im Ausland zu leben und ein neues Land, neue Leute sowie eine neue Kultur kennenzulernen, deutlich im Vordergrund“, führt Frank Möller weiter aus.

Das Alter spielt beim Auslandswunsch eine große Rolle

Um die Ergebnisse der aktuellen Umfrage besser zu differenzieren, wurden die Befragten in drei Hauptgruppen unterteilt: unter 18 bis 29 Jahre, 30 bis 59 Jahre und über 60 Jahre. Besonders interessant ist, dass die Gruppe der unter 18- bis 29-Jährigen das Kennenlernen einer neuen Sprache und Kultur als Hauptmotiv für einen Auslandsjob angibt. Immerhin sprechen sich 72,42 Prozent dieser Gruppe dafür aus. Frauen haben dabei leicht die Nase vorn. Mit zunehmendem Alter scheint das Interesse für eine neue Sprache und Kultur jedoch zu sinken und liegt dann „nur“ noch bei etwa 58 Prozent.

Abwechslung & Tapetenwechsel bei Auslandsjobs gefragt

Der Wunsch nach mehr Abwechslung und einem Tapetenwechsel ist bei allen Altersgruppen gleich stark ausgeprägt und rangiert nur unwesentlich dahinter. Bei einer differenzierten Analyse fällt jedoch auf, dass die Gruppe der 22- bis 29-Jährigen sich am wenigsten für dieses Thema interessiert (41 Prozent). Bei der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen ist das Interesse jedoch umso größer (49,27 Prozent). 42 bis 48 Prozent der Befragten wollen hingegen einfach nur raus aus Deutschland, wobei Frauen diesen Wunsch etwas stärker verspüren als Männer.

Welche Rolle spielen Gehalt und Karriere bei Auslandsjobs?

Die beiden Themen „Gehalt“ sowie „Lebenslauf und Karriere“ belegen die beiden letzten Plätze. Auffallend ist, dass das Thema „Gehalt“ vor allem mit zunehmendem Alter weniger wichtig zu sein scheint. Bei der Gruppe der 22- bis 29-Jährigen ist es hingegen stärker ausgeprägt, insbesondere bei den Männern (etwa 40 Prozent).

Ähnlich verhält es sich bei der Frage rund um das Thema „Lebenslauf und Karriere“. Hier gaben rund 44 Prozent der unter 18-Jährigen an, etwas für ihren Lebenslauf und ihre Karriere tun zu wollen. In der Altersgruppe über 60-Jährige ist das Gehalt hingegen kaum noch Motivation, ins Ausland zu gehen (etwa 4,9 Prozent).

Angestellte & Rentner möchten „raus aus Deutschland“

Auch bei der Analyse der verschiedenen Berufsgruppen und ihrer Motivation, ins Ausland zu gehen, zeigt die Umfrage deutliche Unterschiede. Interessant ist in dieser Rubrik die hohe Ausprägung, einfach raus aus Deutschland zu wollen. Dieses Motiv wird in erster Linie von Angestellten und Rentnern angeführt, die das in der Studie mit rund 48 Prozent am häufigsten nennen. Insgesamt rangieren die Antworten dazu mit rund 45 Prozent auf dem dritten Platz.

Gehalt & Rente spielen bei Auslandsjobs keine wichtige Rolle

Dass Rentnern das Thema Gehalt nicht so wichtig ist, überrascht kaum. Für die Relevanz des Gehalts sprachen sich vor allem Angestellte und nicht Berufstätige mit rund 35 Prozent aus.

Die Verbesserung von Karriere und Lebenslauf war hingegen nur noch rund 25 Prozent wichtig. Nur für die Jüngeren wie Studierende spielten mit 45 Prozent das Thema Gehalt & Rente eine wichtigere Rolle.

„Erst kommt es aufs (Aus-)Land an, dann erst folgen die beruflichen Rahmenbedingungen“ fasst Frank Möller die Wichtigkeit der Gründe und Entscheidungsabfolge bei Auslandsjobbern zusammen. „Dies zu wissen und in der Beratung von Arbeitssuchenden in den Mittelpunkt zu rücken, macht unsere Tätigkeit als Cross Border-Jobplattform seit nunmehr 20 Jahren so besonders. Aber auch bei der Personalsuche für ausländische Arbeitgeber hilft uns dieses Wissen, die richtigen bzw. passenden Mitarbeiter hinsichtlich Motivation & Einstellung zu finden, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit und Zufriedenheit auch bleiben“ so Möller weiter.

Weitere Informationen finden auf https://www.auslandsjob.de/ueber-uns/studien/

Kontakt: INITIATIVE auslandszeit GmbH, Frank Möller, Geschäftsführer, Berliner Straße 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel.: +49 5242-405434-1, frank@auslandszeit.de

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Die INITIATIVE auslandszeit zählt zu den größten unabhängigen Informationsportal-Netz-werken zum Thema Auslandsaufenthalt im deutschsprachigen Internet. Sie wurde 2008 gegründet und verfolgt die Entwicklungen rund um die Themen Ausland, Bildung, Fremdsprachen, Reisen und Tourismus. Insgesamt sind unter dem Dach der Initiative verschiedene Online-Fachportale vereint, die monatlich von über 500.000 Besuchern genutzt werden.

Auslandsjob.de ist ein Fachportal für Auslandsaufenthalte mit dem Schwerpunkt Arbeiten im Ausland und Working Holidays. Es bietet Entscheidungshilfen und Links zu Jobangeboten im Ausland, aber auch Tipps zum Visum, zu Flügen, Kosten und zur Planung.

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Arbeit im Ausland steht hoch im Kurs: Befristete Arbeitsverträge sind beliebter als Work & Travel

Wer im Ausland arbeiten will, möchte das nicht digital von zuhause aus am PC – Befristete Arbeitsverträge im Ausland sind beliebter als Work and Travel

BildArbeiten im Ausland steht hoch im Kurs. Wer im Ausland arbeiten möchte, den lockt jedoch die Ferne und nicht das digitale Nomadentum am PC zuhause. Der Wunsch in einem begehrten Urlaubsland zu leben, zu arbeiten, dort Geld zu verdienen, fremde Kultur zu erleben und vor allem Deutschland für eine Weile hinter sich zu lassen, ist der Antrieb. Eine Umfrage verdeutlicht: Für rund 60 Prozent aller Befragten kommt überhaupt nicht in Frage, dann von Deutschland aus zu arbeiten. Und dies trotz vielfältiger digitaler Arbeitsmodelle im „New Work“, wie beispielsweise mobiles Arbeiten im Homeoffice oder „Remote Work“. Auch ein Sabbatjahr als Alternative zum Job im Ausland schlossen fast 70 Prozent für sich aus. Lediglich die Mischform „Jobbatical“ – eine Kombination aus Sabbatical und Job im Ausland – ist für knapp die Hälfte der Umfrage-Teilnehmenden denkbar. Das zeigt eine Extra-Auswertung der Online-Umfrage von Auslandsjob.de, einem Portal der INITIATIVE auslandszeit. An der Umfrage nahmen 3083 Personen teil. Die Befragung lief über viereinhalb Monate. Sie fand vom 13. September 2022 bis 30. Januar 2023 statt.

Wer Deutsch spricht, hat beste Job-Chancen an den schönsten Orten im Ausland 

„Deutsch sprechende Mitarbeitende im Alter von 20 bis 30 Jahren sind im Ausland sehr begehrt, vor allem in europäischen Ländern im Kundenservice bzw. Customer Service“, sagt Frank Möller, Geschäftsführer der INITIATIVE auslandszeit. „Deutsch gilt diesbezüglich mittlerweile als die wichtigste nachgefragte Sprache auf Unternehmensseite“. Die Suche nach Deutsch sprechenden Fachkräften beschäftigt zahlreiche Personalagenturen für namhafte Unternehmen wie Google, Meta oder Netflix. Viele IT-Branchen wie Software-Hersteller, Suchmaschinenoptimierer, Smart-Home-Anbieter aber auch Versicherungen, Banken, Online-Händler, Fluggesellschaften, Reiseveranstalter oder Hotelketten haben ihren Kundenservice und technische Hotlines aus wirtschaftlichen Gründen ins Ausland verlegt. Sie alle haben einen hohen Personalbedarf an Mitarbeitenden, die gut Deutsch sprechen. Zudem macht sich ein solcher Auslandseinsatz bei einem renommierten Unternehmen gut im Lebenslauf.

„Daher ist es eine Win-Win-Situation für Deutsche mit Fernweh, die für sechs bis zwölf Monate oder auch darüber hinaus bezahlten Tapetenwechsel im Ausland suchen, aber genauso für die Arbeitgeber, die dringend Deutsch sprechendes Personal suchen“, bestätigt Frank Möller. 

Leben und arbeiten im Ausland hat Work & Travel den Rang abgelaufen

Ein weiterer Trend ist ersichtlich: Das befristete Arbeiten mit Vertrag und Gehalt im Ausland hat mittlerweile Work and Travel den Rang abgelaufen. Beim Work and Travel steht oft nach dem Abitur oder während des Studiums das Reisen und Erleben von Abenteuern auf anderen Kontinenten im Vordergrund. Dagegen möchten Auslandsjobber eine schöne Zeit in einer meist sonnigen EU-Metropole erleben und das mit Gehalt. Sie wollen an einen Ort sein, wo andere Urlaub machen. Ganz im Gegensatz zu Work and Travel haben sie bereits bei der Ausreise aus Deutschland den Arbeitsvertrag und damit die Jobgarantie schon im Gepäck.

Eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Leben in Deutschland, die auch in den Freitext-Antworten der Umfrage deutlich wurde, ist auffallend. „Ich will das alles in Deutschland nicht mehr hören, ich will einfach raus“, hört Frank Möller häufig. Sein Portal Auslandsjob.de – seit 20 Jahren Anlaufstelle – für grenzüberschreitende Arbeitssuche – bekommt am Tag etwa 20 bis 30 Anfragen in den Bewerberpool von jungen Leuten, die im Ausland arbeiten wollen. „Das ,Wo‘ und ,Was‘ oder das Gehalt sind meistens gar nicht so wichtig, Hauptsache ,raus‘.“ Das sei eine Umkehrung früherer Einstellungen und typischer Reisemotive anderer Auslandsaufenthalte, so Möller.

Chancen für Deutsch sprechende Nicht-Akademiker sind im Ausland sehr gut

Die Anforderungen für sogenanntes „Contract Work“ im Ausland sind in der Regel nicht akademisch. Die Job-Angebote richten sich an junge Menschen, die eine Zeit im Ausland arbeiten und gleichzeitig das Leben dort genießen möchten. Eine Berufsausbildung, das „Privileg“ Abitur oder gutes Englisch sind zwar von Vorteil, aber nicht notwendig. Deutschsprachigkeit, Teamfähigkeit und Empathie, um Kundendialoge lösungsorientiert führen zu können, sind die gesuchten Skills. Schulungen finden dann vor Ort statt. „Es muss auch nicht immer ein Job im Call-Center sein, wobei es dort die meisten Angebote gibt“, erklärt Möller. Auch Service-Personal wie beispielsweise Barkeeper auf einem deutschen Kreuzfahrtschiff oder Kinderbetreuung in einem Urlaubsclub wird gesucht.

Ein weiteres Plus: Um das begehrte Personal zu bekommen, runden sogenannte „Relocation Packages“ (Umzugspakete) die Job-Angebote ab. Dazu zählen beispielsweise Unterkunft, Verpflegung, Erstattung der Reisekosten, Krankenversicherung oder Sprachkurse. Hin und wieder gibt es auch Boni, wenn der Personalbedarf sehr dringend ist und eine private Krankenversicherung on top.

Aber es gibt auch Nachteile: Die Gehälter sind in der Regel landestypisch. Sie liegen bei etwa 1400 Euro brutto, allerdings oft mit Kost & Logis und anderen Zugaben. Die meisten deutschsprachigen Auslandsjobs gibt es in Portugal (Lissabon), in Griechenland (z.B. Thessaloniki), in spanischen Metropolen (Barcelona, Madrid), auf den Kanaren und Balearen, aber auch in osteuropäischen Großstädten, in skandinavischen Ländern und außerhalb von Europa wie in Thailand, wo es eine große deutsche Community gibt. 

Was vielleicht auch nicht jedem liegt: Die Jobs sind zwar in einer reizvollen Urlaubsdestination, aber der Arbeitsplatz befindet sich nicht zwangsläufig in der malerischen Natur oder auf dem Land. Gearbeitet wird in modernen Büros, manchmal mit Meerblick, aber vor allem mit Headset und am Computer-Monitor. 

Die meisten Auslandsjobber möchten nach ihrem befristeten Job wieder zurück nach Deutschland. Anderen gefällt es jedoch so gut, dass sie bleiben und dann in der beruflichen Hierarchie ihres ausländischen Arbeitgebers die Karriereleiter aufsteigen.

Mehr Informationen auf https://www.auslandsjob.de

Zur kompletten Auslandsjob-Umfrage auf https://www.auslandsjob.de/ueber-uns/studien/umfrage-studie-arbeiten-ausland-2023/

Kontakt: INITIATIVE auslandszeit GmbH, Frank Möller, Geschäftsführer, Berliner Straße 36, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel.: +49 5242-405434-1, frank@auslandszeit.de 

Über die Umfrage:

Die Online-Umfrage war anonym, die Teilnahme freiwillig. Die Dateneingabe erfolgt verschlüsselt. Die Regeln des Datenschutzes wurden eingehalten. Es nahmen 3083 Personen teil in der Zeit zwischen 13.9.2022 und 30.1.2023.

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Die INITIATIVE auslandszeit zählt zu den größten unabhängigen Informationsnetzwerken zum Thema Auslandsaufenthalte und Work Experience im Ausland. Sie wurde 2008 in Rheda-Wiedenbrück (Westfalen) gegründet und verfolgt die Entwicklungen rund um die Themen Auslandsmobilität, Gap Year, Sabbatjahr, Work Experience, Remote Work, Fremdsprachen und Reisen.

Auslandsjob.de ist ein Fachportal für Auslandsaufenthalte mit dem Schwerpunkt Arbeiten im Ausland und Working Holidays. Es bietet Entscheidungshilfen und Links zu internationalen Jobangeboten, aber auch Tipps zur Planung und Verwirklichung der Arbeit und des Lebens im Ausland.

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