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Regulierungsdruck verändert den Immobilienmarkt, mehr Chancen für Käufer, weniger Wohnungen für Mieter

Nicht mehr allein Angebot, Nachfrage und Zinsen bestimmen die Entwicklung, zunehmend prägen regulatorische Eingriffe die Entscheidungen von Käufern, Verkäufern und Vermietern.

BildMr. Lodge, Experte für Wohnraum in München, hat seinen neuen Immobilienmarktbericht für München veröffentlicht. Die aktuelle Analyse zeigt einen Wohnungsmarkt, der sich derzeit in zwei entgegengesetzte Richtungen entwickelt. Während Kaufinteressenten von einem deutlich größeren Angebot und besseren Verhandlungsmöglichkeiten profitieren, bleibt die Nachfrage nach möblierten Wohnungen zwar hoch, gleichzeitig wird sich das Angebot aber in diesem Segment infolge der geplanten Mietrechtsreform voraussichtlich weiter verknappen. Nach Einschätzung von Mr. Lodge verändert sich der Markt damit grundlegend.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick

* Kaufinteressenten profitieren von einem deutlich größeren Immobilienangebot und verbesserten Verhandlungsspielräumen.
* Selbstnutzer finden aktuell attraktive Kaufgelegenheiten. Für Kapitalanleger werden Immobilien außerhalb der Mietpreisregulierung künftig noch interessanter.
* Die Nachfrage nach möblierten Wohnungen stieg im ersten Halbjahr 2026 bei Mr. Lodge um über 9 Prozent und bleibt insbesondere durch internationale Fachkräfte, Unternehmen und Projektmitarbeitende hoch.
* Regulierung: Die geplante Mietrechtsreform sorgt bereits vor ihrem Inkrafttreten für erhebliche Verunsicherung. Immer mehr private Vermieter erwägen, sich aus der Vermietung zurückzuziehen.
* Energieeffizienz: Energetisch modernisierte Immobilien gewinnen weiter an Bedeutung und profitieren zunehmend von besseren Finanzierungsbedingungen sowie attraktiven Förderprogrammen.

Kaufmarkt eröffnet wieder echte Chancen

Mr. Lodge konnte im 1. Halbjahr die Verkäufe um weitere 16% steigern. Für den Markt insgesamt gilt: Der Verkaufsmarkt präsentiert sich heute deutlich ausgewogener als noch vor wenigen Jahren. Das Angebot an Wohnungen, Häusern und Grundstücken ist in München und vielen Umlandgemeinden weiter gestiegen. Gleichzeitig zeigen sich Verkäufer bei bereits reduzierten Verkaufspreisen häufiger verhandlungsbereit.

Selbstnutzer bestimmen die Nachfrage
„Viele Kaufinteressenten finden heute wieder deutlich bessere Rahmenbedingungen vor. Das größere Angebot ermöglicht einen sorgfältigeren Auswahlprozess und eröffnet neue Verhandlungsspielräume. Für Selbstnutzer ist das aktuell eines der attraktivsten Marktumfelder seit mehreren Jahren“, sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge.

Kapitalanleger sind verhaltener
Die Politik der Bundesregierung führt zu nachlassendem Interesse bei Kapitalanlegern. Verkäufer von Wohnungen zur Kapitalanlage können mit niedrigeren Kaufpreisen und attraktiveren Renditen Kaufinteressenten überzeugen. Das Kaufargument Rendite ist für Kapitalanleger wichtiger geworden. Interessant für Kapitalanleger sind Immobilien, die nicht der Mietpreisbremse unterliegen:

– Erstbezug Oktober 2014 oder später
– Erstvermietung nach umfassender Sanierung

Energetische Qualität wird zum Werttreiber

Neben Lage und Preis gewinnt die energetische Qualität von Bestandsimmobilien zunehmend an Bedeutung. Eigentümer müssen heute nicht zwangsläufig eine Komplettsanierung vornehmen, um den Wert ihrer Immobilie langfristig zu sichern. Bereits gezielte Maßnahmen, etwa der Einbau einer Wärmepumpe, können die Energieeffizienz deutlich verbessern und sich positiv auf Vermarktungschancen und Finanzierung auswirken. Gleichzeitig werden energetisch modernisierte Immobilien für Kaufinteressenten attraktiver, da sie langfristig niedrigere Betriebskosten und geringere Investitionsrisiken erwarten können.

„Besonders gute Energieklassen können bei Banken einen Zinsvorteil für die gesamte Finanzierung erzeugen (aktuell -0,10 bis -0,20 %). Schlechtere Energieklassen beeinflussen den Zins derzeit nicht in Form eines Zinsaufschlages“, kommentiert Sophie Merkel, Senior Finanzierungsberaterin bei der Interhyp AG.

Darüber hinaus können Sanierungskosten direkt in die Immobilienfinanzierung integriert werden.

Der Preis allein entscheidet heute nicht mehr über die Attraktivität einer Immobilie. Käufer schauen zunehmend auf die zu erwartenden Energiekosten und mögliche Modernisierungsinvestitionen. „Energetisch gut aufgestellte Bestandsimmobilien erzielen deshalb häufig bessere Vermarktungschancen und bieten langfristig eine höhere Wertstabilität“, sagt Jacqueline Sauren, Leitung Immobilienverkauf bei Mr. Lodge.

Möblierter Wohnraum bleibt gefragt – das Angebot wird jedoch sinken

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete Mr. Lodge einen Nachfrageanstieg von über neun Prozent. Der Anteil der vermittelten möblierten 1-Zimmer-Wohnungen ging etwas zurück auf 44,6 %, dagegen stieg die Nachfrage nach 2-Zimmer-Wohnungen und der Anteil erhöhte sich auf 34,3 % aller Vermittlungen. Rund 20% entfielen auf 3-5-Zimmer-Wohnungen und 3% auf Häuser.

Gleichzeitig beobachten die Experten einen leichten Rückgang des Angebots. Viele Vermieter sehen lt. einer eigenen Umfrage die geplanten gesetzlichen Änderungen mit Sorge und prüfen nach Angaben von Mr. Lodge den Ausstieg aus der Vermietung. Zu diesem Ergebnis kommen auch die Studien der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und des Eigentümerverbandes Haus und Grund. Demnach erwägen eine erschreckend hohe Zahl von Vermietern grundsätzlich den Rückzug aus der Vermietung. „Dadurch kann sich auch das Angebot möblierter Wohnungen bereits in den kommenden Monaten deutlich verringern, mit negativen Auswirkungen auf die Wohnungsmärkte in den Metropolen“, prognostiziert Norbert Verbücheln.

Regulierung verändert den Markt

Nach Einschätzung von Mr. Lodge führen die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht nur zu weniger verfügbarem Wohnraum, sondern auch zu einer stärkeren Fragmentierung des Marktes.

„Wir beobachten, dass sich der Markt zunehmend aufteilt. Ein Teil der Eigentümer wird sich aufgrund der steigenden regulatorischen Anforderungen aus der Vermietung zurückziehen. Gleichzeitig gewinnen Immobilien, die von den neuen Regelungen ausgenommen sind, weiter an Bedeutung. Eigentümer sollten ihre Vermietungsstrategie deshalb frühzeitig an die neuen Rahmenbedingungen anpassen“, erklärt Verbücheln, zugleich Geschäftsführer des Zeitwohnwerk, Deutschlands größtes Netzwerk für Wohnen auf Zeit.

München bleibt einer der besten Immobilienstandorte

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten sprechen die strukturellen Rahmenbedingungen weiterhin für den Münchner Immobilienmarkt. Die Region zählt zu den führenden europäischen Technologie- und Startup-Standorten, verfügt über einen robusten Arbeitsmarkt und zieht weiterhin internationale Fachkräfte an. Gleichzeitig bleibt die Neubautätigkeit deutlich hinter dem tatsächlichen Wohnraumbedarf zurück.

Der gesamte Marktbericht steht zum Download bereit unter:

https://www.mrlodge.de/immobilienmakler/muenchen/immobilien-marktbericht-2026/2

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Mr. Lodge GmbH
Frau Angela Reipschläger
Barer Straße 32
80333 München
Deutschland

fon ..: 089 340 823 82
web ..: https://www.mrlodge.de
email : angela.reipschlaeger@mrlodge.de

Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer sowie weitere Privatkunden. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.100 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

Pressekontakt:

Keil Kommunikation GmbH
Frau Catrin Keil
Radlkoferstraße 2
81373 München

fon ..: 089 74 11 85 495
email : catrinkeil@keilkommunikation.com

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Mietrechtsreform: Regulierung verschärft Angebotsprobleme im Wohnungsmarkt

Aus Sicht von Mr. Lodge drohen unbeabsichtigte Nebenwirkungen, die insbesondere das ohnehin knappe Angebot weiter reduzieren könnten.

BildDie aktuelle Mietrechtsreform zielt darauf ab, Mieterinnen und Mieter stärker zu schützen und die Bezahlbarkeit von Wohnraum zu sichern. Aus Sicht von Mr. Lodge drohen jedoch unbeabsichtigte Nebenwirkungen, die insbesondere das ohnehin knappe Angebot weiter reduzieren könnten.

Fokus auf Regulierung in einem angespannten Markt

Die Reform setzt verstärkt auf Eingriffe in bestehende Mietverhältnisse und nimmt dabei auch die möblierte Vermietung in den Fokus. Gerade dieses Segment erfüllt jedoch eine wichtige Funktion im Wohnungsmarkt: Es bietet flexible Lösungen für Menschen, die berufsbedingt temporär in Städten wie München leben – etwa Fachkräfte, Projektmitarbeitende oder Berufseinsteiger.

Rückgang von Angebot und Investitionsbereitschaft

Aus Marktperspektive ist zu erwarten, dass zusätzliche regulatorische Vorgaben die Investitionsbereitschaft dämpfen. Wenn sich möblierte Vermietung über mittlere Zeiträume wirtschaftlich weniger rechnet, werden Eigentümer ihr Engagement in diesem Bereich reduzieren oder Wohnungen dem Markt entziehen. Die Folge ist ein weiter sinkendes Angebot – insbesondere in einem Segment, das bislang zur Entlastung beigetragen hat.

Konkrete Auswirkungen für Mieter und Unternehmen

„Für Mietinteressenten wird der Zugang zu flexiblen, möblierten Wohnlösungen deutlich schwieriger. Wenn sich die Vermietung wirtschaftlich weniger rechnet, werden weniger Wohnungen angeboten. Das verschärft die Situation am Wohnungsmarkt insgesamt – insbesondere für Fachkräfte, Unternehmen und Menschen, die neu in die Stadt kommen“, so Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge in München sowie des Zeitwohnwerks, Deutschlands größtem Netzwerk für Wohnen auf Zeit.

Zunehmende Ungleichbehandlung im Mietrecht

Hinzu kommt eine zunehmende Differenzierung innerhalb des Mietrechts, das einem 2-Klassen Recht für Immobilieneigentümer gleichkommt. Neubauimmobilien mit Erstbezug nach dem 1. Oktober 2014 sind von den Regulierungen ausgenommen, und das aus gutem Grund, da die Politik den Wohnungsmarkt ansonsten vollständig ersticken würde. Ältere Bestandsimmobilien mit Erstbezug vor dem 1. Oktober 2014 erfahren immer strengere Regulierungen, werden dadurch für die Vermietung zunehmend unattraktiv und verschwinden womöglich vom Markt – dabei werden auch sie am Mietmarkt dringend benötigt und können zudem ihrer Rolle als existentielle Altersvorsorge für sehr viele Privatvermieter nur gerecht werden, wenn sie zuverlässig kostendeckende Mieteinnahmen erwirtschaften können.

Planungsunsicherheit für Investoren

Auch die Planbarkeit für Investoren wird durch die Reform nicht gestärkt. Wer in Wohnimmobilien investiert, ist auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Um die hohen Kaufpreise darstellen zu können, sind hohe Mietpreise erforderlich. Immobilienkäufer müssen darauf vertrauen können, dass sie nicht übermorgen durch die Regierung weiter reglementiert werden. Weitere regulatorische Unsicherheiten können dazu führen, dass Investitionen zurückgestellt oder ganz unterlassen werden.

Nachhaltige Lösungen erfordern Angebotsstärkung

Die Marktpraxis zeigt, dass nachhaltige Entlastung vor allem durch ein ausreichendes Angebot entsteht. Dafür braucht es stabile Rahmenbedingungen, Investitionsanreize und eine differenzierte Betrachtung der verschiedenen Marktsegmente.

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Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer sowie weitere Privatkunden. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.100 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an.

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Aktuelle Befragung der Mr. Lodge GmbH zeigt: Regulierung verschärft die Wohnungsnot, statt sie zu lösen.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den gesamten Wohnungsmarkt, zeigen jedoch ein deutliches Stimmungsbild aktiver privater Vermieterinnen und Vermieter.

BildDie Kernaussagen im Überblick:

* Regulierung verschärft die Wohnungsnot, statt sie zu lösen.
* Viele sehen als Folge: weniger Neubau, mehr Verkäufe, steigende Mieten.
* Ohne private Investoren entsteht kein Wohnraum.
* Wirtschaftlichkeit und Fairness müssen gewahrt bleiben.
* Möbliertes Wohnen ist kein Luxus, sondern Infrastruktur für Mobilität.
* Über 50 % der Befragten würden bei einer Verschärfung der Mietpreisbremse nicht mehr in Wohnimmobilien investieren.
* Die große Mehrheit rechnet mit negativen oder sehr negativen Effekten bei einer Begrenzung des Möblierungszuschlags.
* Eine signifikant hohe Zahl der Befragten denkt über einen Verkauf ihrer Objekte nach.
* Viele Befragte sehen in einer stärkeren Regulierung möblierten Wohnens eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort, da betroffene Fachkräfte ohne verfügbaren Wohnraum Arbeitsstellen und Projekte nicht antreten können.

Die Münchner Mr. Lodge GmbH führte im Oktober 2025 eine Online-Befragung durch. Ziel der Erhebung war es, die möglichen Auswirkungen geplanter regulatorischer Änderungen – insbesondere der Mietpreisbremse und der Begrenzung von Möblierungszuschlägen – auf Investitionsbereitschaft und Marktverhalten privater Vermieter zu erfassen. Insgesamt nahmen über 790 Eigentümerinnen und Eigentümer teil, die über Mr. Lodge in München und Umgebung Wohnraum vermieten. Neben quantitativen Fragen wurden über 600 offene Kommentare und Zitate ausgewertet, die ein breites Spektrum an Meinungen und Argumenten abbilden.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den gesamten Wohnungsmarkt, zeigen jedoch ein deutliches Stimmungsbild aktiver privater Vermieterinnen und Vermieter.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden würde bei einer weiteren Verschärfung der Mietpreisbremse nicht mehr in Wohnimmobilien investieren. Die Mehrheit erwartet negative bis sehr negative Auswirkungen auf ihr bestehendes Vermietungsmodell – insbesondere im Hinblick auf die geplante Begrenzung des Möblierungszuschlags. Eine signifikante Zahl der Eigentümer zieht zudem einen Verkauf ihrer Immobilien in Betracht.

Durch die Ergebnisse der Befragung sieht sich Mr. Lodge in der Einschätzung der Auswirkungen einer weiteren Regulierung dieses Segments bestätigt. „Wenn die Politik Investitionen unattraktiv macht, wird der dringend benötigte Wohnraum nicht entstehen – ganz im Gegenteil,“ sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge. „Bezahlbares Wohnen entsteht nicht durch starre Preisgrenzen, sondern durch mehr Angebot, schnellere Genehmigungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Das möblierte Wohnen ist ein wichtiges Segment für Fachkräfte und Berufstätige auf Zeit – es sollte gestärkt, nicht geschwächt werden“, so fasst Verbücheln die Ergebnisse weiter zusammen.

Deutliches Stimmungsbild: Regulierung erzeugt Verunsicherung

Die Befragung macht deutlich: Statt Entlastung erwarten viele Eigentümer durch neue Eingriffe eine Verschärfung der Wohnungsnot. Private Vermieter sehen sich als wichtigen Teil der Wohnraumversorgung, der jedoch zunehmend an Attraktivität verliert. Vermieten lohne sich nur, wenn Wirtschaftlichkeit, Planbarkeit und Fairness gewährleistet bleiben.

Möbliertes Wohnen wird in der Befragung nicht als Luxussegment, sondern als zentrale Infrastruktur für Fachkräfte, Expats und Berufstätige auf Zeit verstanden. Eine Deckelung der Möblierungszuschläge würde dieses Angebot massiv gefährden und die ohnehin angespannte Lage am Wohnungsmarkt zusätzlich verschlechtern.

Warum möbliertes Wohnen wichtig ist

Möbliertes Wohnen ist längst kein Nischenmodell. Es ist ein Baustein moderner Arbeits- und Lebenswelten. Es deckt den temporären Bedarf von Menschen, die für Projekte, Probezeiten oder befristete Tätigkeiten in eine Stadt kommen. Damit ist dieses Vermietungsmodell ein entscheidender Standortfaktor für die Wirtschaft. Die meisten klassischen Mietwohnungen sind für diese Zielgruppen schlicht nicht geeignet – entweder weil sie nicht verfügbar oder nicht flexibel genug sind und nicht für einen befristeten Mietzeitraum zur Verfügung stehen. Möblierte Vermietung schließt diese klare Lücke im Wohnungsmarkt: zwischen Hotel und klassischem Wohnen.

Die Bereitstellung voll ausgestatteter Wohnungen ist jedoch mit erheblichen Mehrkosten verbunden – von Anschaffung und Instandhaltung bis hin zu häufigeren Renovierungen und Leerständen. Eine starre Deckelung des Möblierungszuschlags bildet diese Kosten nicht ab und würde damit viele private Vermieter aus dem Markt drängen.

Welche Maßnahmen wären stattdessen zur Entspannung der Wohnungsmärkte sinnvoll?

Auch hier haben Eigentümer konkrete Vorschläge genannt.

Ziel müsse sein, bezahlbares Wohnen und Funktionsfähigkeit des Marktes zusammenzuführen: Mit differenzierten Regeln, einem echten Bauturbo und weniger Bürokratie entstehe Entlastung – pauschale Preisgrenzen ohne Angebotsausbau bewirken das Gegenteil – so lässt sich das Meinungsbild der befragten zusammenfassen.

„Unsere Umfrage zeigt deutlich: Eigentümer wollen Wohnraum bereitstellen – aber sie brauchen faire Bedingungen und Planungssicherheit,“ ergänzt Verbücheln. „Regulierung darf nicht dazu führen, dass die letzten privaten Investoren aussteigen. Nur wenn Vermieten sich lohnt, bleibt das Angebot stabil.“

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Über Mr. Lodge:
Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.300 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

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