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Regulierungsdruck verändert den Immobilienmarkt, mehr Chancen für Käufer, weniger Wohnungen für Mieter

Nicht mehr allein Angebot, Nachfrage und Zinsen bestimmen die Entwicklung, zunehmend prägen regulatorische Eingriffe die Entscheidungen von Käufern, Verkäufern und Vermietern.

BildMr. Lodge, Experte für Wohnraum in München, hat seinen neuen Immobilienmarktbericht für München veröffentlicht. Die aktuelle Analyse zeigt einen Wohnungsmarkt, der sich derzeit in zwei entgegengesetzte Richtungen entwickelt. Während Kaufinteressenten von einem deutlich größeren Angebot und besseren Verhandlungsmöglichkeiten profitieren, bleibt die Nachfrage nach möblierten Wohnungen zwar hoch, gleichzeitig wird sich das Angebot aber in diesem Segment infolge der geplanten Mietrechtsreform voraussichtlich weiter verknappen. Nach Einschätzung von Mr. Lodge verändert sich der Markt damit grundlegend.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick

* Kaufinteressenten profitieren von einem deutlich größeren Immobilienangebot und verbesserten Verhandlungsspielräumen.
* Selbstnutzer finden aktuell attraktive Kaufgelegenheiten. Für Kapitalanleger werden Immobilien außerhalb der Mietpreisregulierung künftig noch interessanter.
* Die Nachfrage nach möblierten Wohnungen stieg im ersten Halbjahr 2026 bei Mr. Lodge um über 9 Prozent und bleibt insbesondere durch internationale Fachkräfte, Unternehmen und Projektmitarbeitende hoch.
* Regulierung: Die geplante Mietrechtsreform sorgt bereits vor ihrem Inkrafttreten für erhebliche Verunsicherung. Immer mehr private Vermieter erwägen, sich aus der Vermietung zurückzuziehen.
* Energieeffizienz: Energetisch modernisierte Immobilien gewinnen weiter an Bedeutung und profitieren zunehmend von besseren Finanzierungsbedingungen sowie attraktiven Förderprogrammen.

Kaufmarkt eröffnet wieder echte Chancen

Mr. Lodge konnte im 1. Halbjahr die Verkäufe um weitere 16% steigern. Für den Markt insgesamt gilt: Der Verkaufsmarkt präsentiert sich heute deutlich ausgewogener als noch vor wenigen Jahren. Das Angebot an Wohnungen, Häusern und Grundstücken ist in München und vielen Umlandgemeinden weiter gestiegen. Gleichzeitig zeigen sich Verkäufer bei bereits reduzierten Verkaufspreisen häufiger verhandlungsbereit.

Selbstnutzer bestimmen die Nachfrage
„Viele Kaufinteressenten finden heute wieder deutlich bessere Rahmenbedingungen vor. Das größere Angebot ermöglicht einen sorgfältigeren Auswahlprozess und eröffnet neue Verhandlungsspielräume. Für Selbstnutzer ist das aktuell eines der attraktivsten Marktumfelder seit mehreren Jahren“, sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge.

Kapitalanleger sind verhaltener
Die Politik der Bundesregierung führt zu nachlassendem Interesse bei Kapitalanlegern. Verkäufer von Wohnungen zur Kapitalanlage können mit niedrigeren Kaufpreisen und attraktiveren Renditen Kaufinteressenten überzeugen. Das Kaufargument Rendite ist für Kapitalanleger wichtiger geworden. Interessant für Kapitalanleger sind Immobilien, die nicht der Mietpreisbremse unterliegen:

– Erstbezug Oktober 2014 oder später
– Erstvermietung nach umfassender Sanierung

Energetische Qualität wird zum Werttreiber

Neben Lage und Preis gewinnt die energetische Qualität von Bestandsimmobilien zunehmend an Bedeutung. Eigentümer müssen heute nicht zwangsläufig eine Komplettsanierung vornehmen, um den Wert ihrer Immobilie langfristig zu sichern. Bereits gezielte Maßnahmen, etwa der Einbau einer Wärmepumpe, können die Energieeffizienz deutlich verbessern und sich positiv auf Vermarktungschancen und Finanzierung auswirken. Gleichzeitig werden energetisch modernisierte Immobilien für Kaufinteressenten attraktiver, da sie langfristig niedrigere Betriebskosten und geringere Investitionsrisiken erwarten können.

„Besonders gute Energieklassen können bei Banken einen Zinsvorteil für die gesamte Finanzierung erzeugen (aktuell -0,10 bis -0,20 %). Schlechtere Energieklassen beeinflussen den Zins derzeit nicht in Form eines Zinsaufschlages“, kommentiert Sophie Merkel, Senior Finanzierungsberaterin bei der Interhyp AG.

Darüber hinaus können Sanierungskosten direkt in die Immobilienfinanzierung integriert werden.

Der Preis allein entscheidet heute nicht mehr über die Attraktivität einer Immobilie. Käufer schauen zunehmend auf die zu erwartenden Energiekosten und mögliche Modernisierungsinvestitionen. „Energetisch gut aufgestellte Bestandsimmobilien erzielen deshalb häufig bessere Vermarktungschancen und bieten langfristig eine höhere Wertstabilität“, sagt Jacqueline Sauren, Leitung Immobilienverkauf bei Mr. Lodge.

Möblierter Wohnraum bleibt gefragt – das Angebot wird jedoch sinken

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete Mr. Lodge einen Nachfrageanstieg von über neun Prozent. Der Anteil der vermittelten möblierten 1-Zimmer-Wohnungen ging etwas zurück auf 44,6 %, dagegen stieg die Nachfrage nach 2-Zimmer-Wohnungen und der Anteil erhöhte sich auf 34,3 % aller Vermittlungen. Rund 20% entfielen auf 3-5-Zimmer-Wohnungen und 3% auf Häuser.

Gleichzeitig beobachten die Experten einen leichten Rückgang des Angebots. Viele Vermieter sehen lt. einer eigenen Umfrage die geplanten gesetzlichen Änderungen mit Sorge und prüfen nach Angaben von Mr. Lodge den Ausstieg aus der Vermietung. Zu diesem Ergebnis kommen auch die Studien der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC und des Eigentümerverbandes Haus und Grund. Demnach erwägen eine erschreckend hohe Zahl von Vermietern grundsätzlich den Rückzug aus der Vermietung. „Dadurch kann sich auch das Angebot möblierter Wohnungen bereits in den kommenden Monaten deutlich verringern, mit negativen Auswirkungen auf die Wohnungsmärkte in den Metropolen“, prognostiziert Norbert Verbücheln.

Regulierung verändert den Markt

Nach Einschätzung von Mr. Lodge führen die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht nur zu weniger verfügbarem Wohnraum, sondern auch zu einer stärkeren Fragmentierung des Marktes.

„Wir beobachten, dass sich der Markt zunehmend aufteilt. Ein Teil der Eigentümer wird sich aufgrund der steigenden regulatorischen Anforderungen aus der Vermietung zurückziehen. Gleichzeitig gewinnen Immobilien, die von den neuen Regelungen ausgenommen sind, weiter an Bedeutung. Eigentümer sollten ihre Vermietungsstrategie deshalb frühzeitig an die neuen Rahmenbedingungen anpassen“, erklärt Verbücheln, zugleich Geschäftsführer des Zeitwohnwerk, Deutschlands größtes Netzwerk für Wohnen auf Zeit.

München bleibt einer der besten Immobilienstandorte

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten sprechen die strukturellen Rahmenbedingungen weiterhin für den Münchner Immobilienmarkt. Die Region zählt zu den führenden europäischen Technologie- und Startup-Standorten, verfügt über einen robusten Arbeitsmarkt und zieht weiterhin internationale Fachkräfte an. Gleichzeitig bleibt die Neubautätigkeit deutlich hinter dem tatsächlichen Wohnraumbedarf zurück.

Der gesamte Marktbericht steht zum Download bereit unter:

https://www.mrlodge.de/immobilienmakler/muenchen/immobilien-marktbericht-2026/2

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Frau Angela Reipschläger
Barer Straße 32
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email : angela.reipschlaeger@mrlodge.de

Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer sowie weitere Privatkunden. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.100 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

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Zeitwohnwerk warnt vor nachhaltigen Schäden durch geplante Eingriffe in Wohnungsmarkt

Möbliertes Wohnen ist kein Problem, das reguliert werden sollte, sondern eine Lösung, die verstanden werden muss.

BildAls Reaktion auf den bekannt gewordenen Gesetzentwurf zur weiteren Regulierung des Wohnungsmarkts sieht Deutschlands größtes Netzwerk für Wohnen auf Zeit weitreichende negative Folgen für Wohnraumangebot, Investitionen und Fachkräfte-Mobilität. Das Zeitwohnwerk vereint erfahrene Agenturen für möbliertes Wohnen in Deutschland.

Nach Einschätzung von Sara Basad und Norbert Verbücheln, beide Geschäftsführer des Zeitwohnwerks, drohen durch pauschale Eingriffe insbesondere folgende Fehlentwicklungen:

* Dringend benötigte möblierte Wohnungen für Zeiträume von 7-36 Monaten werden nicht mehr angeboten.
* Wohnungen werden dem Mietmarkt entzogen, da sich Vermieter für einen Verkauf entscheiden.
* Die Verknappung des Mietmarkts führt zu weiteren Verteilungskämpfen.
* Ein seit fast 40 Jahren funktionierender Markt wird nachhaltig beschädigt.
* Es wird Vertrauen zerstört – weniger Menschen sind bereit, in Mietwohnungen zu investieren.
* Auch der Neubau wird aufgrund fehlenden Vertrauens leiden.

„Möbliertes Wohnen ist keine Randerscheinung und keine Notlösung, sondern ein eigenständiges Wohnmodell, das seit Jahrzehnten eine reale Marktlücke schließt und konkret nachgefragt wird“, erklären Basad und Verbücheln. So haben die im Zeitwohnwerk zusammengeschlossenen Agenturen weit über 200.000 Menschen mit Wohnraum versorgt. Das Angebot richte sich gezielt an Fachkräfte, Projektarbeitende sowie Menschen in beruflichen oder privaten Übergangsphasen – also an Zielgruppen, für die der klassische Mietmarkt strukturell nicht geeignet ist.

Die Nachfrage nach temporärem, möbliertem Wohnraum ist hoch, stabil und klar belegbar. Gleichzeitig sind klassische Vermieter in der Regel nicht bereit, Wohnungen kurzfristig oder flexibel zu vermieten. Möbliertes Wohnen ergänzt daher den regulären Mietmarkt – es ersetzt ihn nicht. Pauschale regulatorische Eingriffe werden dieses funktionierende Zusammenspiel empfindlich stören.

„Der im Gesetzentwurf diskutierte pauschale Möblierungszuschlag von fünf Prozent ist realitätsfern und bildet weder die tatsächlichen Investitionskosten für hochwertige Möblierung noch laufende Aufwendungen für Instandhaltung, Austausch und Service ab“, betont Sara Basad von agent home in Stuttgart. Pauschale Regulierungen – so die feste Überzeugung von Basad und Verbücheln – zerstören einen seit 40 Jahren bewährten Marktplatz, die möblierte Vermietung für Zeiträume über 6 Monate wird nicht mehr funktionieren, und sie sind für den gesamten Wohnungsmarkt Gift.

„Wir beobachten bereits, dass dringend benötigte möblierte Wohnungen nicht mehr angeboten werden“, warnt Sara Basad, Geschäftsführerin von agent home in Stuttgart. „Vermieter entscheiden sich zunehmend gegen eine Vermietung, weil rechtliche Unsicherheit und wirtschaftliche Risiken steigen. Wohnungen werden so dem Markt vollständig entzogen – statt zusätzlichen Wohnraum bereitzustellen.“

Die Folgen sind auch für den gesamten Mietmarkt erheblich. Wenn temporäre Wohnangebote wegfallen, verlagert sich die Nachfrage auf ohnehin knappe langfristige Mietwohnungen. „Diese zusätzliche Verknappung verschärft den Druck im Markt und führt zu weiteren Verteilungskämpfen – zulasten aller Wohnungssuchenden“, betont Verbücheln von Mr. Lodge aus München.

Neben den unmittelbaren Effekten auf Angebot und Nachfrage sehen die Geschäftsführer des Zeitwohnwerks vor allem einen langfristigen Vertrauensverlust. „Es wird Vertrauen zerstört – und Vertrauen ist die Grundlage jeder Investitionsentscheidung“, so Verbücheln weiter. „Wenn Investoren und private Vermieter nicht mehr darauf vertrauen können, dass funktionierende Modelle Bestand haben, ziehen sie sich zurück.“

Dass möblierte Vermietung maßgeblich zur Aktivierung von Wohnraum beiträgt, belegen auch Umfragen unter Vermieterinnen und Vermietern von agent home und Mr. Lodge. „Ohne die Möglichkeit der möblierten Vermietung würden zahlreiche Neubau- und Modernisierungsvorhaben nicht realisiert werden“, so Verbücheln. Pauschale Einschränkungen gefährdeten daher nicht nur bestehendes Angebot, sondern verhinderten auch zukünftige Projekte.

Besonders problematisch ist zudem die Diskussion um eine Begrenzung von Mietzeiten. „Gerade die zeitliche Flexibilität ist das Wesen der möblierten Vermietung“, so Basad. „Wer Mietdauern deckelt, hebelt dieses Modell faktisch aus – und nimmt mobilen Fachkräften sowie Menschen in Übergangsphasen die passende Wohnform.“

„Möbliertes Wohnen entzieht dem Markt keinen Dauerwohnraum“, fassen Basad und Verbücheln zusammen. „Es schließt eine systemische Angebotslücke, unterstützt die Mobilität von Fachkräften und ist ein wichtiger Motor für Investitionen in Wohnraum. Wer dieses Segment schwächt, beschädigt einen seit Jahrzehnten funktionierenden Markt – mit weitreichenden Folgen für Angebot, Investitionen und Vertrauen.“

Über das Zeitwohnwerk:

Zeitwohnwerk UG ist ein Zusammenschluss erfahrener Agenturen für möbliertes Wohnen in Deutschland. Ziel ist es, Qualität, Transparenz und Verantwortung in der Vermittlung von Wohnraum auf Zeit zu fördern. Mitglieder sind u.a. Mr. Lodge (München), agent home (Stuttgart) und weitere etablierte Agenturen in deutschen Metropolregionen. Das Netzwerk versteht möbliertes Wohnen als moderne, faire und nachhaltige Antwort auf die Mobilität und Flexibilität unserer Zeit. www.zeitwohnwerk.de

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Umfrage von agent home zeigt: Geplante Mietpreisbremse gefährdet Angebot, Investitionen und Wohnen auf Zeit

Die geplante Verschärfung der Mietpreisbremse, vor allem die Begrenzung des Möblierungszuschlags, stößt bei Vermietern möblierter Wohnungen auf breite Kritik. Vermieter warnen vor Investitionsstopp.

BildDas zeigt eine aktuelle Umfrage unter 3.000 privaten Vermietern, die überwiegend möblierten Wohnraum auf Zeit anbieten – etwa für Fachkräfte, Projektmitarbeitende oder Menschen in Übergangssituationen. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen: Eine pauschale Regulierung droht das Angebot weiter zu verknappen, Investitionen zu bremsen und den Wohnungsmarkt zusätzlich zu belasten.

Hohe Investitionen – geringe Planungssicherheit

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: Die große Mehrheit der Befragten (85 Prozent) sieht ihr Vermietungsmodell durch die geplante Deckelung des Möblierungszuschlags wirtschaftlich gefährdet. Möblierte Wohnungen erfordern hohe Anfangsinvestitionen in Ausstattung, Instandhaltung, laufende Erneuerung sowie einen deutlich höheren Verwaltungs- und Serviceaufwand. Starre Obergrenzen von beispielsweise 5 Prozent des Zeitwerts pro Monat decken diese realen Kosten nach Einschätzung vieler Vermieter nicht ab.

Rückzug aus dem Markt droht

Ein erheblicher Teil der Befragten gibt an (73 Prozent), im Falle einer Verschärfung der Mietpreisbremse künftig nicht mehr oder deutlich weniger in Wohnimmobilien investieren zu wollen. Stattdessen würden Investitionen verschoben, reduziert oder in andere Anlageklassen bzw. ins Ausland verlagert. Mehrere Teilnehmer betonen: Ohne wirtschaftliche Tragfähigkeit werde Wohnraum entweder nicht mehr vermietet oder gar nicht erst geschaffen.

Möblierter Wohnraum als Alternative zum Hotel

Die Umfrage zeigt zudem, dass möblierte Wohnungen auf Zeit aus Sicht der Vermieter nicht im Wettbewerb zur klassischen, langfristigen Wohnraumvermietung stehen, sondern vielmehr eine bezahlbare Alternative zu Hotels darstellen. Gerade internationale Fachkräfte, die projektbezogen in deutschen Unternehmen tätig sind, seien auf dieses Wohnsegment angewiesen. Das Segment stellt eine unverzichtbare Ergänzung des Wohnungsmarkts dar. Eine Einschränkung dieses Angebots würde die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland zusätzlich schwächen.

Differenzierung statt Pauschalregulierung

Viele Vermieter sprechen sich ausdrücklich für Maßnahmen gegen Missbrauch aus, etwa dort, wo Möblierung gezielt zur Umgehung bestehender Regelungen eingesetzt wird. Gleichzeitig fordern sie eine klare gesetzliche Differenzierung zwischen solchen Fällen und hochwertigem, zeitlich befristetem Wohnen mit realem Zusatznutzen für Mieter. Eine undifferenzierte Regulierung treffe vor allem private Vermieter mit wenigen Objekten und begünstige langfristig große Wohnungsunternehmen.

Fokus auf Neubau und Angebot

Als wirksamsten Hebel zur Entlastung des Wohnungsmarkts sehen die Befragten nicht weitere Preisregulierungen, sondern den Ausbau des Wohnungsangebots. Genannt werden insbesondere schnellere Genehmigungsverfahren, reduzierte Bau- und Sanierungskosten sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen. Die Mietpreisbremse werde von vielen als symptomorientiertes Instrument bewertet, das die strukturellen Ursachen des Wohnungsmangels nicht adressiere.

Fazit

Die Umfrage macht deutlich, dass eine weitere Verschärfung der Mietpreisbremse im Bereich möblierten Wohnens erhebliche Nebenwirkungen haben könnte. Die Vermieter appellieren an die Politik, Mieter- und Vermieterinteressen gleichermaßen zu berücksichtigen, Investitionen nicht zu entmutigen und differenzierte Lösungen zu entwickeln, die dem tatsächlichen Marktgeschehen gerecht werden.

Über agent home:

Die agent home GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser sowie Verkauf von Wohnimmobilien. Mit derzeit über 1000 möblierten Wohnungen im Portfolio und mehr als 3000 Anfragen im Jahr ist das Unternehmen der führende Full Service-Anbieter für möbliertes Wohnen auf Zeit in der Metropolregion Stuttgart. Die Gründung erfolgte im Jahr 2010 durch Sara Basad, der heutigen Geschäftsführerin.

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Mr. Lodge GmbH veröffentlicht Marktbericht: Münchens Immobilienmarkt sortiert sich neu

Wachsende Auswahl, sinkender Druck: Nach Jahren der Überhitzung tritt der Markt im zweiten Halbjahr 2025 in eine Phase der Normalisierung ein

BildWichtigste Ergebnisse auf einen Blick

* Kaufmarkt: Angebot an Wohnungen in München um ca. 18% und an Häusern um ca. 21% gegenüber dem Vorjahr gestiegen – Eigentümer sollten Verkaufschancen zeitnah nutzen.
* Mietmarkt (möbliert): Anstieg der verfügbaren Objekte, besonders in mittleren und höheren Preissegmenten; Nachfrage leicht rückläufig, Preisvorstellungen mussten teils reduziert werden
* Bevölkerung: Der Zuzug nach München stagniert – nur +995 Personen seit Dezember 2024.
* Neubau: In München 45 % weniger Baugenehmigungen, im Umland teils Zuwächse.
* Zinsen: Erwarteter Anstieg auf bis zu 4 % binnen sechs Monaten laut Interhyp.
* Regulierung: Vermieter warnen vor weiteren Eingriffen ins Mietrecht – Investitionsklima bleibt fragil.

Die Mr. Lodge GmbH hat ihren aktuellen Münchner Immobilienmarktbericht für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht. Der Bericht zeigt: Nach Jahren hoher Dynamik und begrenztem Angebot ist nun eine Entspannung zu beobachten. Das Kaufangebot hat sich teilweise spürbar ausgeweitet, während die Nachfrage im Bereich der möblierten Vermietung leicht zurückgeht.

Kaufmarkt: Mehr Auswahl – weniger Druck

Das Angebot an Kaufimmobilien auf Immoscout24 ist in allen Kategorien gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

In der Stadt München verzeichnet der Bericht Zuwächse bei Wohnungen von ca. 18 % und bei Häusern von ca. 21 %, im Umland werden bei Wohnungen Zuwächse zwischen ca. 5 % (LK Dachau) und ca. 44 % (LK Wolfratshausen) verzeichnet. Das Angebot an Häusern im Umland stieg zwischen ca. 13 % (LK Dachau) und ca. 85% (LK Ebersberg). Auch bei Grundstücken legte das Angebot bis auf den LK Fürstenfeld zu, teils bis zu ca. 45 % (LK Bad Tölz / Wolfratshausen) – ein Resultat der nachlassenden Neubautätigkeit und der geringeren Nachfrage von Bauträgern.

Während Spitzenobjekte in begehrten Lagen ihre Werte weitgehend behaupten, geraten Standardimmobilien zunehmend unter Preisdruck. Laut Daten von Immowelt liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in München aktuell bei rund 8.985 Euro – nahezu unverändert zum Vorquartal.

Viele Eigentümer zögern derzeit mit dem Verkauf, möchten aber gleichzeitig keine Preisabschläge hinnehmen. „Das wachsende Angebot spricht nicht für ein Abwarten“, sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge. „Wer mit dem Gedanken spielt zu verkaufen, sollte den Verkaufsprozess jetzt zügig angehen – bevor steigende Zinsen und die verhaltene Nachfrage zu einem echten Käufermarkt führen.“

Auch auf der Käuferseite zeigt sich eine differenzierte Dynamik: Selbstnutzer mit hohem Eigenkapital bleiben aktiv, während Kapitalanleger zunehmend vorsichtig agieren. Die Finanzierungskosten haben sich nicht verbessert; laut Interhyp rechnen zwei Drittel der Experten in den kommenden sechs Monaten mit Bauzinsen bis zu 4 %.

Möblierte Vermietung: Mehr Angebot, stabile Nachfrage auf niedrigeren Niveaus

Im Bereich möblierter Wohnungen und Häuser ist das Angebot deutlich gestiegen – trotz Großveranstaltungen wie der BAUMA im April und der IAA im August blieb die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. Preisreduktionen waren vielerorts nötig, um Leerstände zu vermeiden.

Besonders gefragt bleiben kompakte 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen im Preisbereich von 1.300 bis 2.000 Euro inklusive Nebenkosten. „Die Unternehmen sind insgesamt zurückhaltender, und der Zuzug nach München hat sich etwas beruhigt“, erklärt Doris Palmiero, Leiterin Vermietung bei Mr. Lodge. „Wir sehen, dass Qualität, Lage, Ausstattung und ein marktgerechter Preis gemeinsam über den Vermietungserfolg entscheiden.“

Rahmenbedingungen: Stagnierender Zuzug, sinkende Baugenehmigungen

Der demografische Rückenwind, der München über Jahre getragen hat, schwächt sich ab: Zwischen Dezember 2024 und August 2025 wuchs die Bevölkerung lediglich um 995 Personen – der geringste Zuwachs seit vielen Jahren. Gleichzeitig ist die Zahl der Privathaushalte nur leicht gestiegen.

Noch gravierender zeigt sich der Einbruch bei den Baugenehmigungen: In der Stadt München gingen diese um 45 Prozent zurück, während einige Landkreise im Umland Zuwächse verzeichnen. Langfristig droht damit ein neuer Angebotsengpass, sobald sich die Nachfrage wieder erholt.

Einordnung: Markt mit klarer Struktur und neuen Chancen

Trotz der aktuellen Verunsicherung bewertet Mr. Lodge die Entwicklung positiv:
„Die Zeit überhitzter Preise ist vorbei. Jetzt zählen realistische Erwartungen, gute Beratung und nachhaltige Entscheidungen. Wer strategisch handelt – ob Verkäufer, Käufer oder Vermieter – kann von der neuen Marktstruktur profitieren.“ betont Norbert Verbücheln, Geschäftsführer der Mr. Lodge GmbH.

Der gesamte Marktbericht steht hier zum Download bereit.

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Über Mr. Lodge:

Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer sowie weitere Privatkunden. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.300 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

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Aktuelle Befragung der Mr. Lodge GmbH zeigt: Regulierung verschärft die Wohnungsnot, statt sie zu lösen.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den gesamten Wohnungsmarkt, zeigen jedoch ein deutliches Stimmungsbild aktiver privater Vermieterinnen und Vermieter.

BildDie Kernaussagen im Überblick:

* Regulierung verschärft die Wohnungsnot, statt sie zu lösen.
* Viele sehen als Folge: weniger Neubau, mehr Verkäufe, steigende Mieten.
* Ohne private Investoren entsteht kein Wohnraum.
* Wirtschaftlichkeit und Fairness müssen gewahrt bleiben.
* Möbliertes Wohnen ist kein Luxus, sondern Infrastruktur für Mobilität.
* Über 50 % der Befragten würden bei einer Verschärfung der Mietpreisbremse nicht mehr in Wohnimmobilien investieren.
* Die große Mehrheit rechnet mit negativen oder sehr negativen Effekten bei einer Begrenzung des Möblierungszuschlags.
* Eine signifikant hohe Zahl der Befragten denkt über einen Verkauf ihrer Objekte nach.
* Viele Befragte sehen in einer stärkeren Regulierung möblierten Wohnens eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort, da betroffene Fachkräfte ohne verfügbaren Wohnraum Arbeitsstellen und Projekte nicht antreten können.

Die Münchner Mr. Lodge GmbH führte im Oktober 2025 eine Online-Befragung durch. Ziel der Erhebung war es, die möglichen Auswirkungen geplanter regulatorischer Änderungen – insbesondere der Mietpreisbremse und der Begrenzung von Möblierungszuschlägen – auf Investitionsbereitschaft und Marktverhalten privater Vermieter zu erfassen. Insgesamt nahmen über 790 Eigentümerinnen und Eigentümer teil, die über Mr. Lodge in München und Umgebung Wohnraum vermieten. Neben quantitativen Fragen wurden über 600 offene Kommentare und Zitate ausgewertet, die ein breites Spektrum an Meinungen und Argumenten abbilden.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den gesamten Wohnungsmarkt, zeigen jedoch ein deutliches Stimmungsbild aktiver privater Vermieterinnen und Vermieter.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden würde bei einer weiteren Verschärfung der Mietpreisbremse nicht mehr in Wohnimmobilien investieren. Die Mehrheit erwartet negative bis sehr negative Auswirkungen auf ihr bestehendes Vermietungsmodell – insbesondere im Hinblick auf die geplante Begrenzung des Möblierungszuschlags. Eine signifikante Zahl der Eigentümer zieht zudem einen Verkauf ihrer Immobilien in Betracht.

Durch die Ergebnisse der Befragung sieht sich Mr. Lodge in der Einschätzung der Auswirkungen einer weiteren Regulierung dieses Segments bestätigt. „Wenn die Politik Investitionen unattraktiv macht, wird der dringend benötigte Wohnraum nicht entstehen – ganz im Gegenteil,“ sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge. „Bezahlbares Wohnen entsteht nicht durch starre Preisgrenzen, sondern durch mehr Angebot, schnellere Genehmigungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Das möblierte Wohnen ist ein wichtiges Segment für Fachkräfte und Berufstätige auf Zeit – es sollte gestärkt, nicht geschwächt werden“, so fasst Verbücheln die Ergebnisse weiter zusammen.

Deutliches Stimmungsbild: Regulierung erzeugt Verunsicherung

Die Befragung macht deutlich: Statt Entlastung erwarten viele Eigentümer durch neue Eingriffe eine Verschärfung der Wohnungsnot. Private Vermieter sehen sich als wichtigen Teil der Wohnraumversorgung, der jedoch zunehmend an Attraktivität verliert. Vermieten lohne sich nur, wenn Wirtschaftlichkeit, Planbarkeit und Fairness gewährleistet bleiben.

Möbliertes Wohnen wird in der Befragung nicht als Luxussegment, sondern als zentrale Infrastruktur für Fachkräfte, Expats und Berufstätige auf Zeit verstanden. Eine Deckelung der Möblierungszuschläge würde dieses Angebot massiv gefährden und die ohnehin angespannte Lage am Wohnungsmarkt zusätzlich verschlechtern.

Warum möbliertes Wohnen wichtig ist

Möbliertes Wohnen ist längst kein Nischenmodell. Es ist ein Baustein moderner Arbeits- und Lebenswelten. Es deckt den temporären Bedarf von Menschen, die für Projekte, Probezeiten oder befristete Tätigkeiten in eine Stadt kommen. Damit ist dieses Vermietungsmodell ein entscheidender Standortfaktor für die Wirtschaft. Die meisten klassischen Mietwohnungen sind für diese Zielgruppen schlicht nicht geeignet – entweder weil sie nicht verfügbar oder nicht flexibel genug sind und nicht für einen befristeten Mietzeitraum zur Verfügung stehen. Möblierte Vermietung schließt diese klare Lücke im Wohnungsmarkt: zwischen Hotel und klassischem Wohnen.

Die Bereitstellung voll ausgestatteter Wohnungen ist jedoch mit erheblichen Mehrkosten verbunden – von Anschaffung und Instandhaltung bis hin zu häufigeren Renovierungen und Leerständen. Eine starre Deckelung des Möblierungszuschlags bildet diese Kosten nicht ab und würde damit viele private Vermieter aus dem Markt drängen.

Welche Maßnahmen wären stattdessen zur Entspannung der Wohnungsmärkte sinnvoll?

Auch hier haben Eigentümer konkrete Vorschläge genannt.

Ziel müsse sein, bezahlbares Wohnen und Funktionsfähigkeit des Marktes zusammenzuführen: Mit differenzierten Regeln, einem echten Bauturbo und weniger Bürokratie entstehe Entlastung – pauschale Preisgrenzen ohne Angebotsausbau bewirken das Gegenteil – so lässt sich das Meinungsbild der befragten zusammenfassen.

„Unsere Umfrage zeigt deutlich: Eigentümer wollen Wohnraum bereitstellen – aber sie brauchen faire Bedingungen und Planungssicherheit,“ ergänzt Verbücheln. „Regulierung darf nicht dazu führen, dass die letzten privaten Investoren aussteigen. Nur wenn Vermieten sich lohnt, bleibt das Angebot stabil.“

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Über Mr. Lodge:
Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.300 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

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