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Münchner Immobilienmarkt: Experten warnen vor falschen regulatorischen Weichenstellungen

Webinar von Mr. Lodge mit Professor Dr. Stephan Kippes zeigt: Der Markt bleibt dynamisch, das Zeitfenster ist spannend, politischer Druck gefährdet aber Investitionen und dringend benötigten Wohnraum.

Bild_München, 11. März 2026_ Der Münchner Immobilienmarkt befindet sich in einer Phase der Neuorientierung. Beim kürzlich stattgefundenen Webinar von Mr. Lodge mit Immobilienexperte Professor Stephan Kippes wurde deutlich: Trotz anhaltender Volatilität ergeben sich aktuell interessante Chancen für Immobilienkäufe, gleichzeitig wächst die Verunsicherung durch geplante regulatorische Eingriffe.

Wichtigste Ergebnisse auf einen Blick

* Der Markt ist dynamisch und weiterhin volatil, aber aktuell zeigt sich ein spannendes Zeitfenster für Investitionen: Zinsen und Preise sind „noch vernünftig“, nicht mehr im Tal, aber weiterhin attraktiv. Die Objektauswahl ist gut.
* Der Druck auf den Wohnungsmarkt wird weiter steigen, da die Bautätigkeit laut Professor Kippes „nahezu abgewürgt“ ist. Die Baugenehmigungen für Wohnungen sind in München 2025 um 32% zurückgegangen (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik).
* Der starke Anstieg der Einpersonenhaushalte erhöht den Druck.
* Geplante Verschärfungen im Mietrecht (u.a. gesetzliche Höchstlaufzeit für Kurzzeitmietverträge von 6 Monaten, Einführung eines pauschalen Möblierungszuschlags von 5% der zulässigen Nettokaltmiete) sorgen für erhebliche Unsicherheit und bremsen Investitionen.
* Kurzfristige regulatorische Eingriffe lösen das Wohnungsproblem nicht, notwendig ist ein Methodenmix.

„Wir sehen aktuell ein Marktumfeld, das für Käufer grundsätzlich interessant ist: Zinsen sind noch auf einem vernünftigen Niveau, Preise ebenfalls, und es gibt Auswahl“, erläuterte Professor Kippes im Webinar. „Gleichzeitig dürfen wir uns nichts vormachen: Die Bautätigkeit ist nahezu abgewürgt. Unter diesen Bedingungen lässt sich der dringend benötigte zusätzliche Wohnraum nicht schaffen.“

Besonders kritisch bewertete Kippes den starken Rückgang bei Baugenehmigungen. Die Folge: Das ohnehin knappe Angebot wird sich weiter verengen.

Hinzu kommen politische Vorhaben wie eine weitere Verschärfung der Mietpreisbremse, ein pauschaler Möblierungszuschlag sowie die geplante Begrenzung der Kurzzeitvermietung auf sechs Monate. Damit würden marktübliche Mietzeiträume im möblierten Segment von sieben bis 36 Monaten faktisch unmöglich.

Für Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge, sind die Auswirkungen bereits spürbar: „Diese Diskussionen führen zu einer massiven Verunsicherung im Markt. Investitionen in Mietwohnungen werden aufgeschoben oder ganz gestrichen. Dabei brauchen wir genau jetzt Menschen, die bereit sind, in Wohnraum zur Vermietung zu investieren.“

Gerade im Bereich der möblierten Vermietung sieht Verbücheln die Gefahr falscher Weichenstellungen: „Man muss Vermietern möblierter Wohnungen eigentlich den roten Teppich ausrollen. Sie stellen hochwertig ausgestatteten Wohnraum zur Verfügung und investieren erhebliche Summen in Immobilien. Dafür sollte man dankbar sein – statt sie zu regulieren oder zu behindern.“

Aus Sicht der Experten helfen schnelle regulatorische Eingriffe nicht weiter. „Hauruck-Methoden wie Mietpreisbremse oder Mietdeckel lösen das Problem nicht“, so Professor Kippes. Stattdessen brauche es einen tragfähigen Methodenmix. Dazu zählen:

* deutlich mehr Bautätigkeit, auch im Münchner Umland
* der Ausbau von Werkswohnungen
* ein stabiler Bestand an Sozialwohnungen
* mehr Wohnungen für Studierende

Nur so lasse sich der wachsende Wohnraumbedarf langfristig auffangen.
Verbücheln ergänzt: „Möbliertes Wohnen schließt eine reale Marktlücke, für Fachkräfte, Projektarbeitende und Menschen in Übergangsphasen. Wenn wir dieses Segment zusätzlich regulieren, verschärfen wir die Situation für alle Wohnungssuchenden.“

Das Fazit des Webinars: Der Münchner Immobilienmarkt bietet derzeit Chancen, steht jedoch unter erheblichem Druck. Ohne verlässliche Rahmenbedingungen und ohne eine klare Strategie für mehr Wohnungsbau droht sich die Wohnraumknappheit weiter zu verschärfen, mit spürbaren Folgen für Wirtschaft, Fachkräfte und Stadtgesellschaft.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Frau Angela Reipschläger
Barer Straße 32
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Deutschland

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Über Mr. Lodge:
Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Ver-mietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer sowie weitere Privatkunden. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.100 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

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Zeitwohnwerk warnt vor nachhaltigen Schäden durch geplante Eingriffe in Wohnungsmarkt

Möbliertes Wohnen ist kein Problem, das reguliert werden sollte, sondern eine Lösung, die verstanden werden muss.

BildAls Reaktion auf den bekannt gewordenen Gesetzentwurf zur weiteren Regulierung des Wohnungsmarkts sieht Deutschlands größtes Netzwerk für Wohnen auf Zeit weitreichende negative Folgen für Wohnraumangebot, Investitionen und Fachkräfte-Mobilität. Das Zeitwohnwerk vereint erfahrene Agenturen für möbliertes Wohnen in Deutschland.

Nach Einschätzung von Sara Basad und Norbert Verbücheln, beide Geschäftsführer des Zeitwohnwerks, drohen durch pauschale Eingriffe insbesondere folgende Fehlentwicklungen:

* Dringend benötigte möblierte Wohnungen für Zeiträume von 7-36 Monaten werden nicht mehr angeboten.
* Wohnungen werden dem Mietmarkt entzogen, da sich Vermieter für einen Verkauf entscheiden.
* Die Verknappung des Mietmarkts führt zu weiteren Verteilungskämpfen.
* Ein seit fast 40 Jahren funktionierender Markt wird nachhaltig beschädigt.
* Es wird Vertrauen zerstört – weniger Menschen sind bereit, in Mietwohnungen zu investieren.
* Auch der Neubau wird aufgrund fehlenden Vertrauens leiden.

„Möbliertes Wohnen ist keine Randerscheinung und keine Notlösung, sondern ein eigenständiges Wohnmodell, das seit Jahrzehnten eine reale Marktlücke schließt und konkret nachgefragt wird“, erklären Basad und Verbücheln. So haben die im Zeitwohnwerk zusammengeschlossenen Agenturen weit über 200.000 Menschen mit Wohnraum versorgt. Das Angebot richte sich gezielt an Fachkräfte, Projektarbeitende sowie Menschen in beruflichen oder privaten Übergangsphasen – also an Zielgruppen, für die der klassische Mietmarkt strukturell nicht geeignet ist.

Die Nachfrage nach temporärem, möbliertem Wohnraum ist hoch, stabil und klar belegbar. Gleichzeitig sind klassische Vermieter in der Regel nicht bereit, Wohnungen kurzfristig oder flexibel zu vermieten. Möbliertes Wohnen ergänzt daher den regulären Mietmarkt – es ersetzt ihn nicht. Pauschale regulatorische Eingriffe werden dieses funktionierende Zusammenspiel empfindlich stören.

„Der im Gesetzentwurf diskutierte pauschale Möblierungszuschlag von fünf Prozent ist realitätsfern und bildet weder die tatsächlichen Investitionskosten für hochwertige Möblierung noch laufende Aufwendungen für Instandhaltung, Austausch und Service ab“, betont Sara Basad von agent home in Stuttgart. Pauschale Regulierungen – so die feste Überzeugung von Basad und Verbücheln – zerstören einen seit 40 Jahren bewährten Marktplatz, die möblierte Vermietung für Zeiträume über 6 Monate wird nicht mehr funktionieren, und sie sind für den gesamten Wohnungsmarkt Gift.

„Wir beobachten bereits, dass dringend benötigte möblierte Wohnungen nicht mehr angeboten werden“, warnt Sara Basad, Geschäftsführerin von agent home in Stuttgart. „Vermieter entscheiden sich zunehmend gegen eine Vermietung, weil rechtliche Unsicherheit und wirtschaftliche Risiken steigen. Wohnungen werden so dem Markt vollständig entzogen – statt zusätzlichen Wohnraum bereitzustellen.“

Die Folgen sind auch für den gesamten Mietmarkt erheblich. Wenn temporäre Wohnangebote wegfallen, verlagert sich die Nachfrage auf ohnehin knappe langfristige Mietwohnungen. „Diese zusätzliche Verknappung verschärft den Druck im Markt und führt zu weiteren Verteilungskämpfen – zulasten aller Wohnungssuchenden“, betont Verbücheln von Mr. Lodge aus München.

Neben den unmittelbaren Effekten auf Angebot und Nachfrage sehen die Geschäftsführer des Zeitwohnwerks vor allem einen langfristigen Vertrauensverlust. „Es wird Vertrauen zerstört – und Vertrauen ist die Grundlage jeder Investitionsentscheidung“, so Verbücheln weiter. „Wenn Investoren und private Vermieter nicht mehr darauf vertrauen können, dass funktionierende Modelle Bestand haben, ziehen sie sich zurück.“

Dass möblierte Vermietung maßgeblich zur Aktivierung von Wohnraum beiträgt, belegen auch Umfragen unter Vermieterinnen und Vermietern von agent home und Mr. Lodge. „Ohne die Möglichkeit der möblierten Vermietung würden zahlreiche Neubau- und Modernisierungsvorhaben nicht realisiert werden“, so Verbücheln. Pauschale Einschränkungen gefährdeten daher nicht nur bestehendes Angebot, sondern verhinderten auch zukünftige Projekte.

Besonders problematisch ist zudem die Diskussion um eine Begrenzung von Mietzeiten. „Gerade die zeitliche Flexibilität ist das Wesen der möblierten Vermietung“, so Basad. „Wer Mietdauern deckelt, hebelt dieses Modell faktisch aus – und nimmt mobilen Fachkräften sowie Menschen in Übergangsphasen die passende Wohnform.“

„Möbliertes Wohnen entzieht dem Markt keinen Dauerwohnraum“, fassen Basad und Verbücheln zusammen. „Es schließt eine systemische Angebotslücke, unterstützt die Mobilität von Fachkräften und ist ein wichtiger Motor für Investitionen in Wohnraum. Wer dieses Segment schwächt, beschädigt einen seit Jahrzehnten funktionierenden Markt – mit weitreichenden Folgen für Angebot, Investitionen und Vertrauen.“

Über das Zeitwohnwerk:

Zeitwohnwerk UG ist ein Zusammenschluss erfahrener Agenturen für möbliertes Wohnen in Deutschland. Ziel ist es, Qualität, Transparenz und Verantwortung in der Vermittlung von Wohnraum auf Zeit zu fördern. Mitglieder sind u.a. Mr. Lodge (München), agent home (Stuttgart) und weitere etablierte Agenturen in deutschen Metropolregionen. Das Netzwerk versteht möbliertes Wohnen als moderne, faire und nachhaltige Antwort auf die Mobilität und Flexibilität unserer Zeit. www.zeitwohnwerk.de

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Umfrage von agent home zeigt: Geplante Mietpreisbremse gefährdet Angebot, Investitionen und Wohnen auf Zeit

Die geplante Verschärfung der Mietpreisbremse, vor allem die Begrenzung des Möblierungszuschlags, stößt bei Vermietern möblierter Wohnungen auf breite Kritik. Vermieter warnen vor Investitionsstopp.

BildDas zeigt eine aktuelle Umfrage unter 3.000 privaten Vermietern, die überwiegend möblierten Wohnraum auf Zeit anbieten – etwa für Fachkräfte, Projektmitarbeitende oder Menschen in Übergangssituationen. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen: Eine pauschale Regulierung droht das Angebot weiter zu verknappen, Investitionen zu bremsen und den Wohnungsmarkt zusätzlich zu belasten.

Hohe Investitionen – geringe Planungssicherheit

Ein zentrales Ergebnis der Umfrage: Die große Mehrheit der Befragten (85 Prozent) sieht ihr Vermietungsmodell durch die geplante Deckelung des Möblierungszuschlags wirtschaftlich gefährdet. Möblierte Wohnungen erfordern hohe Anfangsinvestitionen in Ausstattung, Instandhaltung, laufende Erneuerung sowie einen deutlich höheren Verwaltungs- und Serviceaufwand. Starre Obergrenzen von beispielsweise 5 Prozent des Zeitwerts pro Monat decken diese realen Kosten nach Einschätzung vieler Vermieter nicht ab.

Rückzug aus dem Markt droht

Ein erheblicher Teil der Befragten gibt an (73 Prozent), im Falle einer Verschärfung der Mietpreisbremse künftig nicht mehr oder deutlich weniger in Wohnimmobilien investieren zu wollen. Stattdessen würden Investitionen verschoben, reduziert oder in andere Anlageklassen bzw. ins Ausland verlagert. Mehrere Teilnehmer betonen: Ohne wirtschaftliche Tragfähigkeit werde Wohnraum entweder nicht mehr vermietet oder gar nicht erst geschaffen.

Möblierter Wohnraum als Alternative zum Hotel

Die Umfrage zeigt zudem, dass möblierte Wohnungen auf Zeit aus Sicht der Vermieter nicht im Wettbewerb zur klassischen, langfristigen Wohnraumvermietung stehen, sondern vielmehr eine bezahlbare Alternative zu Hotels darstellen. Gerade internationale Fachkräfte, die projektbezogen in deutschen Unternehmen tätig sind, seien auf dieses Wohnsegment angewiesen. Das Segment stellt eine unverzichtbare Ergänzung des Wohnungsmarkts dar. Eine Einschränkung dieses Angebots würde die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland zusätzlich schwächen.

Differenzierung statt Pauschalregulierung

Viele Vermieter sprechen sich ausdrücklich für Maßnahmen gegen Missbrauch aus, etwa dort, wo Möblierung gezielt zur Umgehung bestehender Regelungen eingesetzt wird. Gleichzeitig fordern sie eine klare gesetzliche Differenzierung zwischen solchen Fällen und hochwertigem, zeitlich befristetem Wohnen mit realem Zusatznutzen für Mieter. Eine undifferenzierte Regulierung treffe vor allem private Vermieter mit wenigen Objekten und begünstige langfristig große Wohnungsunternehmen.

Fokus auf Neubau und Angebot

Als wirksamsten Hebel zur Entlastung des Wohnungsmarkts sehen die Befragten nicht weitere Preisregulierungen, sondern den Ausbau des Wohnungsangebots. Genannt werden insbesondere schnellere Genehmigungsverfahren, reduzierte Bau- und Sanierungskosten sowie verlässliche politische Rahmenbedingungen. Die Mietpreisbremse werde von vielen als symptomorientiertes Instrument bewertet, das die strukturellen Ursachen des Wohnungsmangels nicht adressiere.

Fazit

Die Umfrage macht deutlich, dass eine weitere Verschärfung der Mietpreisbremse im Bereich möblierten Wohnens erhebliche Nebenwirkungen haben könnte. Die Vermieter appellieren an die Politik, Mieter- und Vermieterinteressen gleichermaßen zu berücksichtigen, Investitionen nicht zu entmutigen und differenzierte Lösungen zu entwickeln, die dem tatsächlichen Marktgeschehen gerecht werden.

Über agent home:

Die agent home GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser sowie Verkauf von Wohnimmobilien. Mit derzeit über 1000 möblierten Wohnungen im Portfolio und mehr als 3000 Anfragen im Jahr ist das Unternehmen der führende Full Service-Anbieter für möbliertes Wohnen auf Zeit in der Metropolregion Stuttgart. Die Gründung erfolgte im Jahr 2010 durch Sara Basad, der heutigen Geschäftsführerin.

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70176 Stuttgart
Deutschland

fon ..: +49 711 945276- 10
web ..: https://www.agenthome.de
email : basad@agenthome.de

Über agent home:
Die agent home GmbH verfügt über eine langjährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser sowie Verkauf von Wohnimmobilien. Mit derzeit über 1000 möblierten Wohnungen im Portfolio und mehr als 3000 Anfragen im Jahr ist das Unternehmen der führende Full Service-Anbieter für möbliertes Wohnen auf Zeit in der Metropolregion Stuttgart. Die Gründung erfolgte im Jahr 2010 durch Sara Basad, der heutigen Geschäftsführerin.

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Aktuelle Befragung der Mr. Lodge GmbH zeigt: Regulierung verschärft die Wohnungsnot, statt sie zu lösen.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den gesamten Wohnungsmarkt, zeigen jedoch ein deutliches Stimmungsbild aktiver privater Vermieterinnen und Vermieter.

BildDie Kernaussagen im Überblick:

* Regulierung verschärft die Wohnungsnot, statt sie zu lösen.
* Viele sehen als Folge: weniger Neubau, mehr Verkäufe, steigende Mieten.
* Ohne private Investoren entsteht kein Wohnraum.
* Wirtschaftlichkeit und Fairness müssen gewahrt bleiben.
* Möbliertes Wohnen ist kein Luxus, sondern Infrastruktur für Mobilität.
* Über 50 % der Befragten würden bei einer Verschärfung der Mietpreisbremse nicht mehr in Wohnimmobilien investieren.
* Die große Mehrheit rechnet mit negativen oder sehr negativen Effekten bei einer Begrenzung des Möblierungszuschlags.
* Eine signifikant hohe Zahl der Befragten denkt über einen Verkauf ihrer Objekte nach.
* Viele Befragte sehen in einer stärkeren Regulierung möblierten Wohnens eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort, da betroffene Fachkräfte ohne verfügbaren Wohnraum Arbeitsstellen und Projekte nicht antreten können.

Die Münchner Mr. Lodge GmbH führte im Oktober 2025 eine Online-Befragung durch. Ziel der Erhebung war es, die möglichen Auswirkungen geplanter regulatorischer Änderungen – insbesondere der Mietpreisbremse und der Begrenzung von Möblierungszuschlägen – auf Investitionsbereitschaft und Marktverhalten privater Vermieter zu erfassen. Insgesamt nahmen über 790 Eigentümerinnen und Eigentümer teil, die über Mr. Lodge in München und Umgebung Wohnraum vermieten. Neben quantitativen Fragen wurden über 600 offene Kommentare und Zitate ausgewertet, die ein breites Spektrum an Meinungen und Argumenten abbilden.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ für den gesamten Wohnungsmarkt, zeigen jedoch ein deutliches Stimmungsbild aktiver privater Vermieterinnen und Vermieter.

Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden würde bei einer weiteren Verschärfung der Mietpreisbremse nicht mehr in Wohnimmobilien investieren. Die Mehrheit erwartet negative bis sehr negative Auswirkungen auf ihr bestehendes Vermietungsmodell – insbesondere im Hinblick auf die geplante Begrenzung des Möblierungszuschlags. Eine signifikante Zahl der Eigentümer zieht zudem einen Verkauf ihrer Immobilien in Betracht.

Durch die Ergebnisse der Befragung sieht sich Mr. Lodge in der Einschätzung der Auswirkungen einer weiteren Regulierung dieses Segments bestätigt. „Wenn die Politik Investitionen unattraktiv macht, wird der dringend benötigte Wohnraum nicht entstehen – ganz im Gegenteil,“ sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer von Mr. Lodge. „Bezahlbares Wohnen entsteht nicht durch starre Preisgrenzen, sondern durch mehr Angebot, schnellere Genehmigungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Das möblierte Wohnen ist ein wichtiges Segment für Fachkräfte und Berufstätige auf Zeit – es sollte gestärkt, nicht geschwächt werden“, so fasst Verbücheln die Ergebnisse weiter zusammen.

Deutliches Stimmungsbild: Regulierung erzeugt Verunsicherung

Die Befragung macht deutlich: Statt Entlastung erwarten viele Eigentümer durch neue Eingriffe eine Verschärfung der Wohnungsnot. Private Vermieter sehen sich als wichtigen Teil der Wohnraumversorgung, der jedoch zunehmend an Attraktivität verliert. Vermieten lohne sich nur, wenn Wirtschaftlichkeit, Planbarkeit und Fairness gewährleistet bleiben.

Möbliertes Wohnen wird in der Befragung nicht als Luxussegment, sondern als zentrale Infrastruktur für Fachkräfte, Expats und Berufstätige auf Zeit verstanden. Eine Deckelung der Möblierungszuschläge würde dieses Angebot massiv gefährden und die ohnehin angespannte Lage am Wohnungsmarkt zusätzlich verschlechtern.

Warum möbliertes Wohnen wichtig ist

Möbliertes Wohnen ist längst kein Nischenmodell. Es ist ein Baustein moderner Arbeits- und Lebenswelten. Es deckt den temporären Bedarf von Menschen, die für Projekte, Probezeiten oder befristete Tätigkeiten in eine Stadt kommen. Damit ist dieses Vermietungsmodell ein entscheidender Standortfaktor für die Wirtschaft. Die meisten klassischen Mietwohnungen sind für diese Zielgruppen schlicht nicht geeignet – entweder weil sie nicht verfügbar oder nicht flexibel genug sind und nicht für einen befristeten Mietzeitraum zur Verfügung stehen. Möblierte Vermietung schließt diese klare Lücke im Wohnungsmarkt: zwischen Hotel und klassischem Wohnen.

Die Bereitstellung voll ausgestatteter Wohnungen ist jedoch mit erheblichen Mehrkosten verbunden – von Anschaffung und Instandhaltung bis hin zu häufigeren Renovierungen und Leerständen. Eine starre Deckelung des Möblierungszuschlags bildet diese Kosten nicht ab und würde damit viele private Vermieter aus dem Markt drängen.

Welche Maßnahmen wären stattdessen zur Entspannung der Wohnungsmärkte sinnvoll?

Auch hier haben Eigentümer konkrete Vorschläge genannt.

Ziel müsse sein, bezahlbares Wohnen und Funktionsfähigkeit des Marktes zusammenzuführen: Mit differenzierten Regeln, einem echten Bauturbo und weniger Bürokratie entstehe Entlastung – pauschale Preisgrenzen ohne Angebotsausbau bewirken das Gegenteil – so lässt sich das Meinungsbild der befragten zusammenfassen.

„Unsere Umfrage zeigt deutlich: Eigentümer wollen Wohnraum bereitstellen – aber sie brauchen faire Bedingungen und Planungssicherheit,“ ergänzt Verbücheln. „Regulierung darf nicht dazu führen, dass die letzten privaten Investoren aussteigen. Nur wenn Vermieten sich lohnt, bleibt das Angebot stabil.“

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Über Mr. Lodge:
Die Mr. Lodge GmbH verfügt über eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Immobilienbereich. Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind die Segmente Verkauf von Wohnimmobilien und die Vermietung möblierter Wohnungen und Häuser. Im Bereich Verkauf von Wohnimmobilien berät und unterstützt Mr. Lodge ca. 5.000 Immobilieneigentümer. Im Bereich Vermietung ist Mr. Lodge mit ca. 2.300 vermittelten Wohnungen und Häusern pro Jahr der führende Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit im Großraum München sowie am Tegernsee und im Oberland. Mr. Lodge beschäftigt über 80 Mitarbeiter und bietet die Beratung in 24 Sprachen an. www.mrlodge.de

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