Tag Archives: Netzhauterkrankung

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Podcast „Retina View“ jetzt auch per Telefon abrufbar

Viele Menschen mit Sehproblemen sind älter und nutzen digitale Angebote wie Podcasts oder Streamingdienste bislang kaum oder gar nicht.

BildNeues Angebot erleichtert Zugang zu Netzhautforschung für ältere Menschen mit Sehverlust

Bonn, 22.1.2026 – Viele Menschen mit Sehproblemen sind älter und nutzen digitale Angebote wie Podcasts oder Streamingdienste bislang kaum oder gar nicht. Gleichzeitig ist der Informationsbedarf hoch – insbesondere bei fortschreitenden Netzhauterkrankungen, die häufig mit Verunsicherung und Zukunftsängsten einhergehen.

Um diese Informationslücke zu schließen, bietet Retina plus e.V. seinen wissenschaftlichen Podcast Retina View ab sofort auch telefonisch über eine Festnetznummer an. Damit können Betroffene die aktuelle Folge jederzeit anhören – ohne Internet, ohne Smartphone und ohne technische Vorkenntnisse.

„Gerade ältere Menschen sind häufiger von Sehverlust betroffen und möchten informiert bleiben, stoßen aber auf technische Hürden. Mit dem telefonischen Zugang machen wir fundiertes Wissen dort verfügbar, wo es gebraucht wird – einfach, zuverlässig und barrierearm“, erklärt Markus Georg von Retina plus e.V.

Wissenschaftlich fundierte Informationen – einfach per Anruf

In „Retina View“ sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über:

* aktuelle Entwicklungen in der Netzhautforschung
* laufende und geplante klinische Studien
* realistische Perspektiven zukünftiger Therapien – ohne falsche Hoffnungen zu wecken.

Alle Inhalte sind verständlich aufbereitet, kostenfrei und jederzeit abrufbar.

Alle Inhalte sind verständlich aufbereitet, kostenfrei und jederzeit abrufbar.

Bei Anruf Netzhautforschung

Retina View – jetzt bequem per Telefon anhören

? 0821 899 824 86

Einfach anrufen – Sie hören sofort die aktuelle Folge des Podcasts.

Neue Episoden erscheinen jeden letzten Freitag im Monat.

Der Podcast ist weiterhin auch über alle gängigen Podcastanbieter verfügbar sowie per Alexa-Sprachbefehl:

„Spiele den Podcast Retina View“

Die aktuelle Folge beschäftigt sich mit einer Therapieoption für die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Von dieser Augenerkrankung sind in Deutschland mehrere Millionen Menschen betroffen, aber gerade bei der trockenen AMD gibt es noch keine zugelassene Therapie. Dies wird auch Thema der neuen Folge sein, die am 30. Januar erscheinen wird.

Unterstützung und Dank

Das telefonische Angebot wird mit freundlicher Unterstützung der Firma Okuvision realisiert, die dieses barrierefreie Informationsangebot finanziell ermöglicht, aber keinen Einfluss auf den Inhalt hat.

Um zwischen den Erscheinungsterminen des Podcast auf dem Laufenden zu bleiben, kann der kostenlose elektronische Newsletter abonniert werden.

www.retinaplus.de

Über Retina plus e.V.

Retina plus e.V. ist ein Selbsthilfe- und Expertennetzwerk von Menschen mit Sehverlust. Der Verein bringt Betroffene, Forschende und Fachleute zusammen, fördert Forschungsprojekte und setzt sich für den verständlichen Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen ein.

Weitere Informationen & Kontakt

Retina plus e.V.

www.retinaplus.de
Whats App Kanal und Kontakt: 0156 796 456 19

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Retina plus e.V.
Herr Markus Georg
Kaufmannstr. 44
53115 Bonn
Deutschland

fon ..: 015679645619
web ..: https://www.retinaplus.de
email : info@retinaplus.de

Menschen mit Sehverlust für Betroffene, Angehörige und Partner im Gesundheitswesen und darüber hinaus.
„Als Experten in eigener Sache unterstützen wir Menschen in ähnlicher Situation.“

Der Verein fördert den Austausch von Erfahrungen und den Aufbau einer starken Gemeinschaft unabhängig von einer Mitgliedschaft.
Betroffene und Angehörige finden hier Kontakte, Verständnis und praktische Unterstützung.

Mit den Angeboten vernetzt der Verein deutschlandweit Menschen, die direkt oder indirekt von Sehverlust betroffen sind – sei es als Patienten, Angehörige oder in beruflichen, schulischen und privaten Kontexten. Gemeinsam werden neue Perspektiven geschaffen und Orientierungshilfen aufgezeigt, um kompetent die Herausforderungen eines Lebens mit Sehverlust zu bewältigen.

Darüber hinaus verfolgt der Expertennetzwerk das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Sehverlust zu verbessern, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und ein größeres Bewusstsein für ihre Bedürfnisse zu schaffen. Dies wird verwirklicht durch die Förderung von Forschung und Innovation, Beratung und Unterstützung Betroffener, die Verbesserung von Barrierefreiheit und Inklusion sowie die Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen. Durch Informations- und Bildungsarbeit, den Austausch von Erfahrungen, gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene schafft das Netzwerk nachhaltige Strukturen.

Retina plus verbindet Betroffene mit Wissenschaft und Forschung, fördert den Austausch und schafft Verständnis – eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Instituten als entscheidendes Erfolgskriterium für neue Impulse und Fortschritte.

Pressekontakt:

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Wirtschaft

Damit Sehen eine Zukunft hat – Nachlass zugunsten Organisationen wie RetinaPlus e.V.

Testamentsgestaltung zugunsten gemeinnütziger Organisationen wie Retina plus e.V.
Fordern Sie die kostenfreie Broschüre an!

BildMit dem eigenen Nachlass Zukunft schenken

Retina plus e. V. veröffentlicht neue Broschüre zur Testamentsgestaltung zugunsten gemeinnütziger Organisationen

Bonn, im Januar 2026

Zu Jahresbeginn denken viele Menschen an die Zukunft, an anstehende Pläne, Projekte und Herausforderungen – und vielleicht auch daran, was bleibt, wenn wir einmal nicht mehr da sind. Aus diesem Anlass veröffentlicht der gemeinnützige Verein Retina plus e. V. eine neue Broschüre, die zeigt, wie ein Nachlass zugunsten gemeinnütziger Organisationen gestaltet werden kann, um die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, die von Sehverlust betroffen oder bedroht sind.

Wichtiger als Hoffnung ist Handeln

Wir alle träumen von einer besseren Welt – für uns und für die, die nach uns kommen. Hoffnung ist wichtig, noch wichtiger aber ist es, aktiv zu werden und zu handeln. Solange wir handeln können, sollten wir unseren Nachlass bewusst und selbstbestimmt gestalten. Ein Testament bietet die Chance, Verantwortung zu übernehmen, Angehörige zu entlasten und Organisationen zu unterstützen, um heute schon Grundlagen zu schaffen für Forschungserfolge von morgen,

Die neue Broschüre von Retina plus knüpft genau hier an: Sie ermutigt dazu, rechtzeitig vorzusorgen und den eigenen Nachlass so zu regeln, dass er über das eigene Leben hinaus Gutes bewirkt – insbesondere für Menschen mit Sehverlust.

„Viele Menschen möchten helfen, ohne ihre Erben zu benachteiligen. Ein Vermächtnis ist dafür ideal: Es respektiert die familiären Wünsche und eröffnet zugleich die Möglichkeit, die Lebensqualität von Menschen mit Sehverlust langfristig und nachhaltig zu unterstützen“, sagt Markus Georg von Retina plus e. V.

Nachlass planen – Orientierung und praktische Hilfen

Die Broschüre bietet einen klaren, gut verständlichen Überblick über zentrale Aspekte der persönlichen Vorsorge und Nachlassgestaltung, unter anderem zu:

* Patientenverfügung
* Vorsorgevollmacht
* Betreuungsverfügung
* Testament und gesetzliche Erbfolge
* Gewillkürte Erbfolge und Pflichtteilsrechte

Besonders wertvoll sind die Checklisten, die Leserinnen und Leser konkret unterstützen:

* Vor dem Tod – was sollte rechtzeitig geregelt werden?
* Unmittelbar nach dem Tod – welche Schritte müssen Angehörige kennen?
* Nach der Bestattung – welche organisatorischen Punkte stehen an?

Diese Übersichten helfen, den eigenen Willen klar festzuhalten und Angehörige zu entlasten.

Wenn sich genetisches Erbe und finanzielles Erbe begegnen

Viele Netzhauterkrankungen, die zu schwerem Sehverlust oder Blindheit führen können, sind genetisch bedingt und werden über Generationen weitergegeben. Damit tragen in manchen Familien nicht nur Einzelne die Last der Erkrankung, sondern auch Kinder und Enkel blicken mit Sorge in die Zukunft.

Ein bewusst gestalteter Nachlass kann hier ein Zeichen der Hoffnung sein:
Ein finanzielles Vermächtnis zugunsten von Retina plus unterstützt Forschung, Aufklärung und Selbsthilfeprojekte, die das Leben von Betroffenen verbessern und Perspektiven für kommende Generationen schaffen. So kann ein materielles Erbe dabei helfen, dass die Ursachen und Folgen genetisch bedingter Netzhauterkrankungen künftig besser verstanden und behandelt werden können und eine bessere Zukunft zu eröffnen.

Stellen Sie heute die Weichen für eine bessere Zukunft

Retina plus e. V. ist ein deutschlandweites Experten- und Selbsthilfenetzwerk von Menschen mit Sehverlust, ihren Angehörigen sowie Fachleuten aus Medizin, Forschung und Versorgung. Der Verein verbindet wissenschaftliche Entwicklungen mit dem Alltag Betroffener, stärkt die Selbsthilfe und gibt Menschen mit Sehverlust eine Stimme.

Spenden, Vermächtnisse und Erbschaften sichern langfristig

* Forschung,
* Aufklärung,
* Beratung und
* Selbsthilfeangebote,

damit Betroffene nicht alleine sind. Wer von einer besseren Welt träumt, kann mit seinem Nachlass ganz konkret dazu beitragen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Hoffnung ist wichtig – doch entscheidend ist, dass wir handeln, solange wir können.

Fordern Sie die kostenfreie Broschüre an.

Die neue Broschüre „Damit Sehen eine Zukunft hat – Vorsorge, Testament und Nachlass zugunsten gemeinnütziger Organisationen“ steht elektronisch zur Verfügung und wird auf Wunsch kostenfrei und unverbindlich per E-Mail zugestellt. Dank einer Druckkostenförderung der Sparkasse Köln/Bonn konnten auch gedruckte Exemplare in einer kleinen Auflage produziert werden.

Anforderung per E-Mail an: info@retinaplus.de oder
telefonisch und Whats App 0156 796 456 19

Über Retina plus e. V.

Retina plus e. V. ist ein gemeinnütziger Verein und ein bundesweites Experten-und Selbsthilfenetzwerk aus Betroffenen, Angehörigen und Partnern im Gesundheitswesen. Der Verein fördert Forschung, Aufklärung, Selbsthilfe und Austausch – unter anderem durch Formate wie den Podcast „Retina View“, der Einblicke in die aktuelle Netzhautforschung und ihre Bedeutung für den Alltag bietet. Ziel von Retina plus ist es, Perspektiven zu schaffen – damit Sehen eine Zukunft hat.

Pressekontakt:
Retina plus e. V.
E-Mail: info@retinaplus.de

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Menschen mit Sehverlust für Betroffene, Angehörige und Partner im Gesundheitswesen und darüber hinaus.
„Als Experten in eigener Sache unterstützen wir Menschen in ähnlicher Situation.“

Der Verein fördert den Austausch von Erfahrungen und den Aufbau einer starken Gemeinschaft unabhängig von einer Mitgliedschaft.
Betroffene und Angehörige finden hier Kontakte, Verständnis und praktische Unterstützung.

Mit den Angeboten vernetzt der Verein deutschlandweit Menschen, die direkt oder indirekt von Sehverlust betroffen sind – sei es als Patienten, Angehörige oder in beruflichen, schulischen und privaten Kontexten. Gemeinsam werden neue Perspektiven geschaffen und Orientierungshilfen aufgezeigt, um kompetent die Herausforderungen eines Lebens mit Sehverlust zu bewältigen.

Darüber hinaus verfolgt der Expertennetzwerk das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Sehverlust zu verbessern, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und ein größeres Bewusstsein für ihre Bedürfnisse zu schaffen. Dies wird verwirklicht durch die Förderung von Forschung und Innovation, Beratung und Unterstützung Betroffener, die Verbesserung von Barrierefreiheit und Inklusion sowie die Vernetzung von Akteuren im Gesundheitswesen. Durch Informations- und Bildungsarbeit, den Austausch von Erfahrungen, gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene schafft das Netzwerk nachhaltige Strukturen.

Retina plus verbindet Betroffene mit Wissenschaft und Forschung, fördert den Austausch und schafft Verständnis – eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Instituten als entscheidendes Erfolgskriterium für neue Impulse und Fortschritte.

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Berliner Spielplan Audiodeskription vergibt seinen Publikumspreis für das beste Audiodeskriptions-Stück

Bühnenaufführungen für die Ohren

Berlin, 30. Mai 2024
Seit 2019 gibt es in Berlin Theateraufführungen mit Audiodeskription. Diese werden vom „Berliner Spielplan Audiodeskription“ in Zusammenarbeit mit den angeschlossenen Bühnen organisiert. Der Träger hinter dem Projekt ist Förderband e.V. Eine tolle Sache für blinde und sehbehinderte Menschen. Denn ohne AD wäre ein Theater-, Opern-, oder Showbesuch reizlos und Geldverschwendung.
Hinter diesen AD-Aufführungen stehen die Redakteure, Scriptschreiber, Sprecher und die Organisatoren an den jeweiligen Theatern und beim Spielplan. Das ist schon sehr viel Arbeit, bis so ein AD-Stück vor Publikum gezeigt werden kann.

Nun hat der Spielplan seinen Publikumspreis der letzten zwei Spielzeiten verliehen.
Die Preisverleihung fand im Deutschen Theater statt, einer der Spielstätten für AD-Aufführungen. Die Besucher konnten in einem Voting ihr Lieblingsstück wählen und das Theaterstück mit den meisten Stimmen wurde prämiert.
Die Oper „Aida“ an der Deutschen Oper erhielt diesen Preis. Es ist eine Inszenierung von Benedikt von Peter. Den Preis in Form einer Urkunde und der Geldprämie von 500 Euro nahm die Marketingdirektorin der Deutschen Oper, Marion Mair entgegen. Als zuständige AD-Autorinnen wurden Charlotte Miggel und Jutta Polic ausgezeichnet.
Der Gewinn wird in eine weitere AD-Produktion gesteckt, zum Wohle von blinden Opernbesuchern.

An diesem Projekt sind folgende Theater beteiligt: Deutsche Oper, Deutsches Theater, Berliner Ensemble, Friedrichstadt-Palast, Volksbühne, Schaubühne und das Kinder- und Jugendtheater „Theater an der Parkaue“. Aus jedem dieser Häuser war ein Stück durch den blinden Theaterbeirat und die Organisatoren ausgewählt worden. Aus dieser Liste konnten die Besucher ihren Preisträger wählen.

Doch wie lange gibt es das AD-Theater in Berlin noch?
Die Berliner Kulturverwaltung hat bisher die Finanzierung bis Ende 2024 zugesagt.
Wie geht es dann weiter? Die Landesregierung muss weiterhin aktiv werden!
Bericht: Hans Peter Sperber

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sperbys Musikplantage
Herr Hans Peter Sperber
Weisestrasse 55
12049 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 659 11 004
web ..: http://sperbys-musikplantage.over-blog.com/
email : kontakt@sperbys-musikplantage.de

Promotion- und Presseagentur:

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Weisestr. 55 – 12049 Berlin
Mail: hps-win@gmx.net und kontakt@sperbys-musikplantage.de
Telefon 030 65911004 und 0172 3832237
Webpräsenz: http://sperbys-musikplantage.over-blog.com

Sperbys Musikplantage ist der Spezialist für Bemusterungen und Künstlerpromotion im Internet. Wir bewerben Ihre neue CD, Album oder Lied breitflächig im Web auf Musik- und Presseportalen, sowie auf Facebook.
Wir machen Mailbemusterung bei allen großen Radiostationen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Niederlande und Südtirol. Dann auch bei allen Webradios und lokalen UKW-Sendern in Deutschland und weltweit. Wir haben knappe 1.300 Radiokontakte gelistet. Wir sind der Bemusterungs- und Promotion-Spezialist für deutsch gesungene Musik. Aber wir machen diese Arbeit auch für Musik die in andere Sprachen gesungen wird.

Jeden ersten Samstag im Monat gibt es auf HarbourTown Radio Sperbys Musikplantage als Radioshow. Die folgenden Samstage wird die Show dann wiederholt.

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Berliner Spielplan Audiodeskription diskutiert mit der Politik über blindengerechte Theateraufführungen

Die berliner Politik in der Pflicht

Berlin, 29. Mai 2024
Die Organisatoren des AD-Spielplans luden zu einer Podiumsdiskussion über barrierefreies Theater, speziell für blinde und sehbehinderte Menschen. Ein Projekt, das es in der Hauptstadt seit 2019 gibt.
Diese Diskussion mit Politiker der Landesregierung wurde im Roten Salon der Volksbühne abgehalten.
Aber wie lange wird es Theater mit Audiodeskription in Berlin noch geben?

Bisher hat die Lotterie-Stiftung Berlin das AD-Projekt finanziert. Doch die Förderung ist zum 31. Mai 2024 ausgelaufen.
Gott sei Dank hat sich die CDU-geführte Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt bereit erklärt, dass Projekt nun bis Ende 2024 aus Mitteln der Projektförderung fortzuführen. Doch was wird 2025 und danach?
Darum ging es in der Diskussion. Neben den Diskutanten auf der Bühne waren Betroffene von den Blindenvereinen ABSV und Pro Retina vor Ort. Die Zuhörer konnten in zwei Runden Fragen stellen.

Moderation: Lavinia Knop-Walling und Projektleiterin Imke Baumann
Gäste:
Peer Mock-Stümer (Vorsitzender des Kulturausschusses im Abgeordnetenhaus, CDU)
Melanie Kühnemann-Grunow (Sprecherin für Kultur der SPD Fraktion)
Daniel Wesener (Sprecher für Kulturfinanzierung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)
Christina Schulz (Intendantin des Theaters an der Parkaue)
Dr. Bernd Schmidt (Intendant des Friedrichstadt-Palastes)
Thomas Fehrle (Geschäftsführender Direktor der Deutschen Oper Berlin)
Joachim Günzel (Vorsitzender des ABSV)

Es wurde gut diskutiert. Die anwesenden Politiker erhielten einen guten Einblick über die Theaterbesuche von blinden Menschen. Sie zeigten sich sehr interessiert und willig, dieses Projekt weiterführen zu wollen und sogar permanent zu verstetigen. Anscheinend haben sie die Problematik begriffen und denken lösungsorientiert – besonders die aktuell in Berlin regierenden Landespolitiker. Im gerade beschlossenen Haushalt ist jedoch beispielsweise kein Geld für Audiodeskription vorgesehen und solche Maßnahmen der kulturellen Teilhabe sind auch nicht einklagbar. Wie überhaupt die Existenz von Kulturangeboten nur eine freiwillige Leistung ist. Einwände aus dem Publikum, dass es die UN-Behindertenrechts-Konvention, das Landes-Behinderten-Gleichstellungsgesetz, Bundesteilhabegesetz und andere Diskriminierungsgesetze gibt und die Blinden auf dieser Grundlage ein Recht auf Teilhabe haben, wurden mit dem Hinweis verneint, das seien alles Gesetze ohne individuellen Rechtsanspruch. Sprich: Da steht nirgends drin, dass Blinde ein gesetzliches Recht auf Theaterbesuche mit Audiodeskription haben. Also sind das alles „schöne Gesetze fast ohne Wert“!

Die Politiker vermittelten den Eindruck, als ob sie das Anliegen verstanden haben und sich einigermaßen in blinde Theaterbesucher hinein versetzen können und ihre Politik vielleicht dahingehend ändern werden. Doch die blinden Besucher waren skeptisch. Erst wenn das Audiodeskriptions-Projekt zukünftig als stetiges Mittel in die Haushaltsplanungen einfließt und immer weiter geht, wird offenkundig, dass die Politik es verstanden hat. Sonst war es nur ein leuchtendes Strohfeuer. Die Landesregierung und die Kulturverwaltung müssen nun beweisen, dass ihnen blinde Menschen nicht egal sind, und sie mehr können als schöne Reden schwingen.
Bericht: Hans Peter Sperber

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Große Demonstration zum „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von behinderten Menschen“

Die Politik tut zu wenig

Berlin, 5. Mai 2024
Dieser Tag war der große Demonstrations- und Protesttag für alle behinderten Menschen in Europa. Auch in Berlin wurde an diesem Sonntag groß für die Rechte und Gleichstellung von behinderten Menschen demonstriert. Denn die Diskriminierung von Behinderten geschieht täglich immer noch im Privaten und auch Berufsleben. Besonders blinde und sehbehinderte Menschen sind da stark betroffen.

Das diesjährige Motto lautete: „Selbstbestimmt Leben ohne Barrieren“.
Die Demo startete am 5. Mai 2024 um 12 Uhr in Berlin am Bebelplatz. Sie verlief entlang Unter den Linden zunächst in Richtung Brandenburger Tor. Auf halber Strecke (Höhe Friedrichstraße) wurde die Richtung gewechselt und es ging bis zum Roten Rathaus. Die Abschlusskundgebung war dann gegen 13 Uhr vor dem roten Rathaus, wo mehrere Redner ihre Statements abgaben. Ihre Forderungen an die Politik wurden mit lautstarkem Beifall unterstützt.
Warum macht die Politik so wenig für behinderte Menschen?

Auch dieses Jahr war wieder lautstarker Protest angesagt, denn auch 15 Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und vieler nationaler Gesetze und Richtlinien können Menschen mit Behinderung immer noch nicht voll und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Blinde Menschen werden hier besonders benachteiligt.
So gibt es z. b. keine umfängliche Audiodiscription bei allen TV-Sendern in Deutschland. Nur ARD, ZDF, alle dritten Programme und ARTE bieten sowas an. Aber leider auch nur eingeschränkt. Viele Spätkrimis sind am Sonntag und Montag beim ZDF ohne AD. Bei RTL, SAT.1, Pro 7 und den Rest der privaten Anbieter gibt es keine AD. Diese weigern sich und zeigen damit Ihre Verachtung gegenüber linden und seheingeschränkten Menschen.

In Berlin gibt es seit 5 Jahren Audiodeskription für Blinde in ausgewählten Theatern und Opernhäusern. Die Förderung der Lotterie-Stiftung läuft aus und kann nicht verlängert werden. Doch die CDU-Kulturverwaltung tut sich echt schwer diese aus dem Kulturetat zu bezahlen. Dabei wäre das finanzeill leicht stemmbar. Warum liebe CDU sagt ihr nicht einfach JA für die nächsten 5 Jahre?
Bericht: Hans Peter Sperber

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