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DPG-Nachwuchspreis mit Unterstützung von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions verliehen

Dr. Martin Rehwald wurde mit dem diesjährigen Nachwuchspreis des Arbeitskreises Beschleunigerphysik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet.

BildWissenschaftlicher Fortschritt lebt von neuen Ideen und den Menschen, die sie vorantreiben. Dr. Martin Rehwald zählt zu diesen Talenten: Für seine herausragenden Beiträge zur Laserplasmabeschleunigung wurde er mit dem diesjährigen Nachwuchspreis des Arbeitskreises Beschleunigerphysik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet. Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions unterstützt den Preis als langjähriger Förderer des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Mit dem Preis würdigt die DPG herausragende Leistungen junger Forscher in der frühen Karrierephase nach der Promotion. Dr. Martin Rehwald erhält die Auszeichnung für seine wegweisenden Arbeiten zur Laserplasmabeschleunigung von Protonenpulsen – einem Forschungsfeld, das als Schlüsseltechnologie für kompakte Beschleunigerquellen gilt.

Im Zentrum seiner Forschung steht ein ebenso anspruchsvoller wie innovativer Ansatz: kryogene Wasserstoffjets. Diese feinen Strahlen aus stark gekühltem, erstarrtem Wasserstoff dienen im Vakuum als kontinuierliche Zielscheibe für Laserpulse. Wo bislang Festkörper-Targets an ihre Grenzen stoßen, eröffnen sie neue Möglichkeiten – durch hohe Reproduzierbarkeit, saubere Wechselwirkungsbedingungen und eine flexible Anpassung der Materialdichte.

Dr. Martin Rehwald gelang es, diese Technologie entscheidend weiterzuentwickeln. Durch die präzise Kontrolle der Dichteverteilung der kryogenen Wasserstoffjets erschloss er neue, besonders effiziente Beschleunigungsregime für Protonen. Seine Arbeiten liefern nicht nur wichtige Beiträge zum physikalischen Verständnis lasergetriebener Ionenbeschleunigung. Sie zeigen auch konkrete Wege auf, wie sich Protonenstrahlen besser kontrollieren lassen und wie kompaktere Beschleunigerquellen umgesetzt werden können.

Die wissenschaftliche Relevanz geht dabei weit über das Labor hinaus: Die Ergebnisse sind von Bedeutung für zukünftige plasmabasierte Beschleunigerkonzepte, für die Grundlagen- und Fusionsforschung sowie für die Entwicklung von Sekundärstrahlungsquellen wie Neutronenquellen. Auch Anwendungen in der Medizin rücken perspektivisch näher.

„Hinter jeder technologischen Innovation stehen Menschen mit Neugier, Pioniergeist und dem Mut, neue Wege zu gehen“, erklärt Andreas Schopphoff, Head of Market Segment R&D von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions. „Mit unserem Engagement für den DPG-Nachwuchspreis möchten wir genau diese Talente fördern und sichtbar machen.“

Als weltweit führender Anbieter von Hoch- und Ultrahochvakuumtechnologie ist für Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fester Bestandteil der eigenen Verantwortung. Die Lösungen des Unternehmens kommen weltweit in der Spitzenforschung zum Einsatz und tragen dazu bei, Experimente an den Grenzen des Wissens zu ermöglichen. „Dies ist nur möglich dank des Engagements und der Visionen junger Forscher wie Dr. Martin Rehwald“, sagt Andreas Schopphoff.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions
Frau Sandra Thirtle-Höck
Berliner Straße 43
35614 Aßlar
Deutschland

fon ..: 06441 802 – 1460
web ..: https://www.pfeiffer-vacuum.com/global/de/
email : sandra.hoeck@buschgroup.com

Über die Busch Group
Die Busch Group ist weltweit einer der größten Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen, Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen. Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel, Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000 Mitarbeiter in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe. Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen Maulburg, im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien, der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und Vietnam.

Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Busch Group
Frau Sandra Thirtle-Höck
Berliner Straße 43
35614 Aßlar

fon ..: 06441 802 – 1460
email : sandra.hoeck@buschgroup.com

Wirtschaft

Mehr Wege zum Uni-Abschluss: Leuphana öffnet berufsbegleitenden Bachelor BWL für neue Zielgruppen

Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg öffnet ihren praxisnahen, berufsbegleitenden Bachelor BWL gezielt für eine breitere Zielgruppe.

BildLüneburg. Ein universitärer Bachelor-Abschluss bildet ein starkes Fundament für den beruflichen Aufstieg: Der Weg dorthin wird an der Leuphana Universität Lüneburg im Bereich BWL jetzt deutlich flexibler. Die Professional School öffnet ihren praxisnahen, berufsbegleitenden Bachelor BWL gezielt für eine breitere Zielgruppe. Ab sofort bietet das Programm maßgeschneiderte Einstiegswege für ganz unterschiedliche Profile: von Abiturient*innen über Quereinsteiger*innen bis zu kaufmännischen Fachkräften. Das BWL-Studium startet jährlich im Oktober, Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Direkter Einstieg nach dem Abitur über das Zertifikatsstudium

Eine zentrale Neuerung ist ein integriertes Zertifikatsstudium. Wer nach dem Abitur oder Fachabitur direkt ins Berufsleben einsteigen und gleichzeitig den Weg zum universitären Abschluss beginnen möchte, kann damit direkt starten. Im ersten Jahr werden alle regulären Bachelor-Module im Rahmen des Zertifikats Grundlagen der BWL absolviert. Parallel dazu sammeln die Studierenden im Unternehmen die für die offizielle Bachelor-Bewerbung erforderliche einjährige Berufserfahrung. Nach zwölf Monaten können Sie sich dann unter vollständiger Anrechnung ihrer bisherigen Leistungen für das dritte Fachsemester des Bachelor-Studiengangs bewerben und ohne Zeitverlust ins reguläre Studium einsteigen.

Flexible Zugangswege für Praktiker*innen und Quereinsteiger*innen

Auch für andere Lebensläufe bietet das Programm Einstiegsmöglichkeiten: Durch die sogenannte 3+3-Regelung steht das Studium erfahrenen Praktiker*innen auch ohne Abitur offen, wenn sie eine dreijährige kaufmännische und eine mindestens dreijährige, relevante Berufserfahrung mitbringen. Auch für Quereinsteiger*innen mit Hochschulreife und nicht-kaufmännischer Ausbildung sowie internationale Bewerber*innen mit Deutschkenntnissen auf C1-Niveau bestehen Zugangsmöglichkeiten.

Studium und Beruf ideal vereinbaren

Das siebensemestrige Studium verbindet aktuelle Wirtschafts- und Management-Theorien direkt mit der täglichen Praxis im Unternehmen. Studierende gewinnen einen ganzheitlichen Überblick über die relevanten betriebswirtschaftlichen Themengebiete sowie benachbarte Disziplinen wie Wirtschaftsrecht, Statistik oder Business Englisch. Projektmodule in den Bereichen KI, Nachhaltigkeit und Entrepreneurship unterstützen beim Wissenstransfer in die Praxis. Zudem spezialisieren sich die Studierenden individuell in einem der Wahlschwerpunkte: Accounting & Finance, Accounting & Taxation, Digitale Transformation, Human Resource Management oder Innovationsmanagement.

Durch die Mischung aus Präsenz- und Online-Live-Sessions können die Studierenden das Programm ideal mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren. Präsenz- und interaktive Lerneinheiten sind so gelegt, dass sie in der Regel nicht mit den Arbeitszeiten kollidieren und die Studierenden produktiv in ihren Unternehmen arbeiten können.

Beratung und Information

Interessierte können jederzeit in einem persönlichen Beratungsgespräch mit den Studiengangskoordinatorinnen Ulrike Kahlfeldt und Maria Rosenau prüfen, ob der berufsbegleitende Bachelor BWL zu ihnen und ihren Zielen passt und ob die Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden (bwl-ps@leuphana.de, Fon 04131.677-1867). Zudem ist die kostenlose Teilnahme an Schnupperterminen möglich. Für Unternehmen werden besondere Kooperationsmodelle angeboten, hierfür stellt der Studiengang gerne Informationen zur Verfügung.

Alle Informationen zum Studiengang finden Sie unter www.leuphana.de/bwl-berufsbegleitend

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Leuphana Universität Lüneburg, Professional School
Frau Ricarda Klein
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg
Deutschland

fon ..: 041316774045
web ..: https://www.leuphana.de/professional-school.html
email : psevents@leuphana.de

Die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg bietet seit 2009 berufsbegleitende Bachelor, Master und Zertifikate unter ihrem Dach an. Die Angebote aus den Clustern Management & Entrepreneurship, Nachhaltigkeit, Governance & Recht sowie Bildung, Gesundheit & Soziales richten sich an berufstätige Weiterbildungsinteressierte aus Deutschland und der ganzen Welt. Die Professional School hat sich seit ihrer Gründung zu einem der wichtigsten akademischen Weiterbildungsanbieter im norddeutschen Raum und einer der größten Weiterbildungseinrichtungen an deutschen Universitäten entwickelt.

Pressekontakt:

Leuphana Universität Lüneburg, Professional School
Frau Ricarda Klein
Universitätsallee 1
21335 Lüneburg

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email : psevents@leuphana.de

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Unverwüstlich und hitzefest bis 550 Grad: GreenKitchen launcht PFAS-freie Titan-Plasma-Pfanne „TiKenko“

Das niederrheinische Start-up Value for Generations GmbH erweitert nach dem erfolgreichen Start seiner Serobond Labor-Edition das Portfolio. Die neue „TiKenko“-Pfanne nutzt Titan-Plasma.

BildWillich, 17. Juni 2026 – Zerkratzte Beschichtungen und die Angst vor giftigen Dämpfen bei Überhitzung gehören zu den größten Ärgernissen in europäischen Küchen. Während herkömmliche PTFE-Pfannen ab 260 °C beginnen, sich zu zersetzen und gesundheitsschädliche Gase ausstoßen, verlangen insbesondere scharf angebratene Gerichte wie Steaks nach massiver Hitze. Die Value for Generations GmbH aus Willich präsentiert nun unter ihrer Marke GreenKitchen die Lösung für dieses Dilemma: Die TiKenko Titan-Plasma Pfanne.

Die „Spitzen und Täler“-Technologie: Ein Panzer für die Antihaft-Schicht
Das Geheimnis der TiKenko liegt in ihrem aufwendigen PVD-Verfahren (Physical Vapor Deposition). Bei diesem Hochtemperatur-Plasma-Prozess wird flüssiges Titan auf den dreilagigen Edelstahlkörper (3-Ply) der Pfanne geschossen.

„Wir erschaffen auf dem Stahl mikroskopisch kleine, ultrahart gebaute Titan-Berggipfel“, erklärt Dr. Alexander Granderath, Gründer und Geschäftsführer der Value for Generations GmbH. „Die Täler zwischen diesen harten Spitzen füllen wir anschließend mit einer hochwertigen, PFAS-freien Keramik-Schicht (Sol-Gel) auf. Wenn man nun mit einem Pfannenwender aus Metall durch die Pfanne fährt, gleitet das Werkzeug sicher über die Titan-Spitzen ab. Die sensible Antihaft-Beschichtung liegt geschützt unten in den Tälern. Das Ergebnis ist eine Symbiose aus extremer Kratzfestigkeit und hervorragenden Gleiteigenschaften.“

Extreme Leistung für den Alltag
Durch den massiven Edelstahl-Aluminium-Kern und den Verzicht auf temperaturempfindliche Kunststoffe ist die TiKenko bis zu atemberaubenden 550 °C hitzebeständig. Sie ist damit das robuste Arbeitstier der GreenKitchen-Familie und verzeiht auch den rauen Umgang in einer hektischen Familien- oder ambitionierten Hobbyküche.

Neben der kompromisslosen Funktionalität setzt GreenKitchen auch bei der TiKenko auf sein „enkelfähiges“ Design-Versprechen: Die Pfanne wird standardmäßig mit einem hochwertigen Glasdeckel ausgeliefert, der über einen zweiteiligen Magnetgriff aus FSC-zertifiziertem Walnussholz verfügt. Dieser Griff lässt sich vor der Reinigung oder der Nutzung im Backofen mühelos mit einem Handgriff abnehmen.

Konsequenter Aufbau des schadstofffreien Ökosystems
Nach der im Frühjahr vorgestellten Zen-Pan Pure (mit kaltem Serobond(TM)-Plasma) positioniert val4gen die TiKenko strategisch als den unzerstörbaren Allrounder im mittleren Preissegment.

„Mit der TiKenko beweisen wir, dass man für eine herausragende Brat-Performance und Langlebigkeit keine Ewigkeitschemikalien wie PFAS braucht“, ergänzt Markus Schwinge, Mitgründer und Geschäftsführer. „Wer sein Kochgeschirr nicht alle zwei Jahre wegen Kratzern in den Restmüll werfen möchte, findet in der Titan-Plasma-Technologie eine Lösung für Generationen. Genau dafür steht unser Unternehmensname.“

Die GreenKitchen TiKenko Pfanne (28 cm inkl. Deckel) ist seit dem 15. Juni 2026 exklusiv im Direktvertrieb über den eigenen Onlineshop erhältlich.

Weitere Informationen zur TiKenko Titan-Plasma Pfanne finden Sie unter: https://green-kitchen.com/products/greenkitchen-tikenko-pan-28cm-mit-deckel

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Value for Generations GmbH
Herr Alexander Granderath
Hörenweg 26
47877 Willich
Deutschland

fon ..: 070047263372
web ..: https://green-kitchen.com
email : Alexander.Granderath@val4gen.com

Das niederrheinische Start-up Value for Generations GmbH aus Willich entwickelt und vertreibt hochwertiges Kochgeschirr mit dem Fokus auf gesunde, schadstofffreie Zubereitung und Kreislaufwirtschaft. Unter der Eigenmarke GreenKitchen bietet das „enkelfähige“ Unternehmen kompromisslose Alternativen zu klassischen PTFE-Pfannen an, darunter die Premium-Keramiklinie ZEN-Pan, die TiKenko Titan-Hybrid-Pfanne sowie das Flaggschiff ZEN-Pan Pure mit Serobond(TM)-Plasma-Technologie.

Pressekontakt:

Value for Generations GmbH
Herr Alexander Granderath
Hörenweg 26
Willich 47877

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email : Alexander.Granderath@val4gen.com

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Virtuelle Maus statt medizinischer Fortschritt

Auch die virtuelle Maus bedeutet forschen an der falschen Spezies.

BildÄrzte gegen Tierversuche kritisiert Festhalten am tierversuchsbasierten System durch digitale Nachbildung von „Versuchs“tieren

Forschende aus der Schweiz haben ein KI-gestütztes Computermodell entwickelt, das die Verteilung von Nanomaterialien in den Organen einer „Labor“maus voraussagen soll. Ziel des Projekts ist es, die Zahl der Tierversuche in der Medikamentenentwicklung zu reduzieren. Der bundesweit tätige Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) bewertet diesen Ansatz als wissenschaftliche Sackgasse. Da das Modell auf der Biologie von Mäusen basiert, liefere es keine relevanten Daten für die Anwendung am Menschen. Statt tierbasierte Forschung – ob real oder digital – weiterzuentwickeln, fordert Ärzte gegen Tierversuche einen konsequenten Umstieg auf moderne, tierversuchsfreie Forschungsmethoden, die unmittelbar auf den Menschen ausgerichtet sind und einen echten medizinischen Fortschritt ermöglichen.

In dem aktuellen Forschungsprojekt der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben Wissenschaftler mithilfe von maschinellem Lernen ein in-silico-Modell einer Maus erschaffen. Diese „virtuelle Maus“ berechnet, wie sich winzige Nanopartikel im Organismus des Nagers verteilen und in welchen Organen wie Lunge, Nieren, Leber oder Milz sie sich ansammeln. Damit soll das Modell als Entscheidungshilfe in der Medikamentenentwicklung – beispielsweise beim Transport von Chemotherapeutika über die Blut-Hirn-Schranke zur Behandlung von Hirntumoren – dienen und die Anzahl realer Tierversuche minimieren.

Aus Sicht von Ärzte gegen Tierversuche greift dieser Ansatz jedoch wissenschaftlich zu kurz. Das grundlegende Problem der fehlenden Übertragbarkeit von Tierversuchsdaten auf den Menschen wird durch die Digitalisierung eines ungeeigneten Modells nicht gelöst, sondern lediglich verlagert.

„Die Entwicklung zeigt zwar, dass auch in der etablierten Forschung nach Wegen gesucht wird, die immense Anzahl an Tierversuchen zu senken, doch eine virtuelle Maus bleibt im Kern eben eine Maus. Für den kranken Menschen sind diese Daten irrelevant“, erklärt Dr. med. vet. Gaby Neumann, wissenschaftliche Referentin bei ÄgT. „Die ohnehin fehlende Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen wird nicht dadurch besser, dass man die nicht mit dem Menschen vergleichbare Physiologie eines Nagetiers digitalisiert. Was wir brauchen, ist keine virtuelle Maus, sondern eine konsequent humanbasierte Forschung.“

Das Empa-Modell basiert auf biologischen Daten von Mäusen, um die Verteilung von Nanopartikeln zu kalkulieren. Menschliche Barrieren, Zellstrukturen und Stoffwechselwege unterscheiden sich jedoch drastisch von denen eines Nagetiers. Die gezielte Bekämpfung von Krankheiten beim Menschen erfordert daher zwingend den Einsatz von Methoden, die auf menschlichen Systemen beruhen.

„Tierversuche und ihre digitalen Abbilder sind eine Sackgasse für die moderne Medizin. Statt Ressourcen in die mathematische Nachbildung von Mäuseorganen zu investieren, muss der Fokus vollständig auf bereits existierenden, tierversuchsfreien Methoden für den Menschen liegen“, so Neumann. „Multi-Organ-Chips, Organoide und moderne in-silico-Modelle auf Basis menschlicher Zell- und Gewebedaten sind der einzige Weg, um Medikamente sicher und effektiv für Patienten zu entwickeln. Nur eine humanbasierte Forschung bringt die medizinische Wissenschaft wirklich voran.“

Der Verein fordert daher ein konsequentes Umdenken in der Forschungsförderung und Politik, um nicht länger veraltete Tierversuchsstrukturen digital zu konservieren, sondern den Ausstieg aus dem Tierversuch durch echte, auf den Menschen übertragbare Innovationen zu realisieren.

Quelle

Weniger Tierversuche dank virtueller Maus. Empa 28.05.2026 >>

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Melanie Seiler
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
Deutschland

fon ..: 02204-99902-24
web ..: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de
email : seiler@aerzte-gegen-tierversuche.de

„Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!“ – Unter diesem Motto setzt sich Ärzte gegen Tierversuche e. V. seit 1979 für eine tierversuchsfreie Forschung ein, die auf dem Einsatz von modernen Methoden z.B. mit menschlichen Zellkulturen und Organchips sowie der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten basiert. Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch

Pressekontakt:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Frau Gaby Neumann
Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach

fon ..: 02204-99902-32
email : neumann@aerzte-gegen-tierversuche.de

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ZEQ gründet Kompetenzfeld Wissenschaftsmanagement

ZEQ baut sein Beratungsangebot im Gesundheitswesen weiter aus und gründet das Kompetenzfeld Wissenschaftsmanagement.

BildMit dem neuen Kompetenzfeld verbindet ZEQ seine langjährige Erfahrung in der Beratung von Universitätsklinika und wissenschaftsnahen Einrichtungen mit der ausgewiesenen Expertise von Professor Ingo Autenrieth.

Wissenschaft professionell steuern
Universitätsklinika und Medizinfakultäten, Wissenschaftsstandorte und Gesundheitsregionen stehen unter wachsendem Druck. Der Wettbewerb um Forschungsgelder nimmt zu, Drittmittelakquise wird komplexer und Forschungsergebnisse sollen schneller in Versorgung, Industriekooperationen oder Ausgründungen überführt werden. Gleichzeitig fehlt es vielen Einrichtungen an Managementkapazität, um Forschungsstrategien, Talente, Fördermittel und Translation systematisch zu steuern. Andererseits gilt die Gesundheitswirtschaft als Zukunftsfeld mit enormen Wachstumspotenzial.

ZEQ bündelt Erfahrung mit Forschung und Universitätsklinika
ZEQ hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Universitätsklinika in Strategie-, Organisations- und Transformationsfragen begleitet. Dabei wurden häufig auch Themen im Bereich der Forschung durch die verschiedenen ZEQ-Kompetenzfelder gelöst. Mit dem neuen Kompetenzfeld werden diese Erfahrungen gezielt gebündelt.

„Wir beschäftigen uns bei ZEQ seit Jahren mit der Frage, was exzellente Krankenhäuser auszeichnet und welche Strukturen Innovation, Forschung und Versorgung wirksam miteinander verbinden. Mit dem Kompetenzfeld Wissenschaftsmanagement führen wir diese Perspektive konsequent weiter und verbinden sie mit ausgewiesener wissenschaftlicher Führungserfahrung“, sagt Dr. Nico Kasper, Vorstand bei ZEQ und Kompetenzfeldleiter Strategie.

Professor Ingo Autenrieth übernimmt die Leitung
Professor Ingo Autenrieth bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung in Wissenschaft, universitärer Medizin und institutioneller Führung ein. Er war unter anderem Dekan der Medizinischen Fakultät Tübingen sowie Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Heidelberg.

„Effizientes Wissenschaftsmanagement beflügelt die Innovationskraft und Wirtschaftlichkeit von Institutionen, macht Einrichtungen für Spitzenpersonal attraktiv und schafft die Grundlage für Exzellenz in Forschung und Versorgung“, sagt Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth, Kompetenzfeldleiter Wissenschaftsmanagement bei ZEQ.

Forschung stärken. Exzellenz gestalten.
Das Kompetenzfeld richtet sich vor allem an Universitätsklinika, Medizinfakultäten, Forschungseinrichtungen, Stiftungen und politische Entscheidungsträger. Im Mittelpunkt stehen Forschungsstrategien, Drittmittel- und Fördermittelmanagement, Talentscouting, Leadership-Entwicklung, Translation und Technologietransfer.

Mehr dazu lesen Sie auf der Webseite des Kompetenzfelds Wissenschaftsmanagement.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ZEQ AG
Frau Sabrina Frey
Am Victoria-Turm 2
68163 Mannheim
Deutschland

fon ..: 0621 300 840 0
fax ..: 0621 300 840 10
web ..: http://www.zeq.de
email : info@zeq.de

ZEQ ist eine der führenden Unternehmensberatungen für Krankenhäuser, Psychiatrien und Rehakliniken. Zu den Kunden gehören über 600 Kliniken im deutschsprachigen Raum – darunter zahlreiche Universitätsklinika sowie große private und öffentliche Klinikverbünde. Vorrangiges Ziel ist es, jedes Krankenhaus zur jeweils möglichen maximalen Performance zu begleiten und dadurch den Markenkern „Für das beste Krankenhaus, das man sein kann“ in jedem Projekt zu realisieren. Dazu bietet ZEQ Leistungen in den Kompetenzfeldern Strategie, Wirtschaftlichkeit, Prozesse, Digitalisierung, Arbeitgeberattraktivität, Technologiemanagement, Fördermittel, Projekt- und Programmmanagement, Labor/Pahtologie (1K), Rehabilitation und Wissenschaftsmanagement an. ZEQ wurde für die Branche Healthcare mehrfach ausgezeichnet – zuletzt als Hidden Champion Healthcare 2026/27.

Pressekontakt:

ZEQ AG
Frau Sabrina Frey
Am Victoria-Turm 2
68163 Mannheim

fon ..: 0621 300 840 41
web ..: http://www.zeq.de
email : sabrina.frey@zeq.de