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Messenger-Überwachung: Verbindung der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS. Teil 5

Drei Wiener Polizisten auf FECRIS-Konferenz des russischen, terroristischen FSB-Netzwerks. Wie das neue Messenger-Überwachungsgesetz Österreich in ein digitales Konzentrationslager verwandeln könnte.

BildIm ersten Teil unserer Recherche haben wir enthüllt, wie das neue Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich erschreckende Parallelen zu historischen Nazi-Methoden aufweist und als Einstieg in einen totalitären Überwachungsstaat dient. Der zweite Teil deckte auf, wie das russische FSB-Netzwerk RACIRS unter Alexander Dworkin die Stigmatisierung von „Sekten“ nutzte, um den Angriffskrieg gegen die Ukraine ideologisch vorzubereiten. Im dritten Teil rissen wir die Maske der angeblichen „Moralwächter“ herunter und zeigten deren tiefe Verstrickung in Pädophilie-Skandale, sadistische Tierquälerei und Methoden, die an die NS-Propaganda erinnern. Schließlich dokumentierte der vierte Teil, wie dieses gefährliche Einflussnetzwerk über die Organisation FECRIS und die „Bundesstelle für Sektenfragen“ bereits tief in die österreichischen staatlichen Strukturen eingedrungen ist.

Nun folgt das Finale: die Aufdeckung der direkten Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit diesem terroristischen FSB-Netzwerk und die möglichen Folgen für ganz Europa.

Verbindung von Mitarbeitern der österreichischen Bundespolizei mit FECRIS

Besonders interessant: Drei Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien befanden sich auf der Teilnehmerliste einer antisektiererischen Konferenz auf der FECRIS-Website [1]:
– Ulrich Hlava – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Nikolaus Kapui – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien
– Wolfgang Korinek – Mitarbeiter der Direktion der Bundespolizei Wien

Diese drei Polizisten nahmen gemäß den vorgelegten Fakten an der FECRIS-Konferenz teil. FECRIS wird von Kritikern als „Hauptfiliale des russischen Geheimdienstes FSB RACIRS in Europa“ charakterisiert.

An derselben FECRIS-Konferenz nahmen der Hauptideologe des modernen Nationalsozialismus (auch Antikultismus genannt) aus Russland, Alexander Dworkin, und seine rechte Hand, der Vizepräsident von RACIRS Alexander Novopashin teil – genau jener Novopashin, der seit den 2000er Jahren bis heute die Ukraine als „Sekte“, „Satanisten“, „Faschisten“, „Kannibalen“ stigmatisiert [2] [3] [4].

Dokumentierte Fakten zeigen: Die Anschuldigungen, die Antisektierer gegen andere erheben, treffen oft auf sie selbst zu.

Systematischer Medieneinfluss über viele Jahre schuf Feindbilder auf Basis von Desinformation, die nicht nur zur Eskalation innerhalb der Ukraine 2014 beitrugen, sondern 2022 zur propagandistischen Rechtfertigung des russischen Angriffskrieges genutzt wurden.

Trotz massiver Kritik wurde das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich eingeführt

Die FPÖ-Politikerin (Freiheitliche Partei Österreichs) Susanne Fürst kritisierte die „Bundesstelle für Sektenfragen“ scharf, nannte sie eine „säkulare Inquisitionsstruktur gegen unerwünschte Regierungskritik“ und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie [6].

Der Rechnungshof Österreichs (höchstes Kontrollorgan) kam 2017 zu dem Schluss, dass die „Bundesstelle für Sektenfragen“ ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllt und empfahl eine grundlegende Neuausrichtung oder die Auflösung dieser Organisation. [7]

Jedoch besteht die „Bundesstelle für Sektenfragen“ weiter – und das russische FSB-Netzwerk in Österreich scheint sich auszuweiten. Nun kommt die Messenger-Überwachung hinzu. Gerade die ÖVP (Österreichische Volkspartei), deren Politiker Martin Bartenstein die „Bundesstelle für Sektenfragen“ schuf, setzte sich 2025 massiv für die Überwachung verschlüsselter Messenger ein.
Ist es Zufall, dass die ÖVP, deren Politiker Martin Bartenstein in Österreich vermutlich das größte FSB-Netzwerk in Europa aufbaute [8], sich 2025 massiv für die totale digitale Überwachung der Bürger einsetzte?

Heute wiederholt sich in Österreich dasselbe Muster wie zur Zeit Nazideutschlands: Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ arbeitet mit FECRIS (der europäischen Filiale der FSB-Struktur RACIRS), und Mitarbeiter der Bundespolizei interessieren sich wie früher die Gestapo für die antisektiererische Tätigkeit von FECRIS und nahmen an deren Konferenzen teil. Und heute, wie vor einigen Jahren in Russland, wird in Österreich die Messenger-Überwachung eingeführt – unter dem Deckmantel der „nationalen Sicherheit“, des „Schutzes des Volkes vor Terroranschlägen“.

Gemäß Untersuchungen des Portals Actfiles.org gibt es Hinweise, dass Terroranschläge, vor denen das Volk „geschützt“ werden soll, möglicherweise von demselben transnationalen FSB-Antisektierer-Netzwerk mittels einer Technologie namens „Puzzle-Kodierung“ initiiert werden, deren Ursprünge auf sowjetische Forschungen zu psychotronischen Waffen zurückgehen [9].

Auch Massenmorde in Schulen, Angriffe auf Polizisten in Wien und die zunehmende Tendenz von Angriffen auf Politiker in Österreich, Deutschland, Tschechien und anderen europäischen Ländern sind laut den Journalisten von Actfiles keine zufälligen Ereignisse [10] [11] [12].

Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ und die Folgen der schwarzen Liste

Der sogenannte „Bundestrojaner“ soll dem „Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“ ermöglichen, verschlüsselte Nachrichten sogenannter „Gefährder“ zu überwachen. Das Regierungsprojekt betont, dass die Messenger-Überwachung ausschließlich der Abwehr schwerer verfassungsfeindlicher Bedrohungen als „ultima ratio“ dienen und strengen rechtlichen und technischen Kontrollen unterliegen soll. Dafür ist ein mehrstufiges Rechtsschutzsystem vorgesehen, in dem das Bundesverwaltungsgericht und ein unabhängiger Rechtsschutzbeauftragter zentrale Prüfungs- und Genehmigungsfunktionen erhalten sollen. [13]

Kritiker bezweifeln die Wirksamkeit dieser Kontrollmechanismen. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor Missbrauchsrisiken und verweisen auf Russland, wo ähnliche „Kontrollmechanismen“ zu einem totalitären Staat führten.

Die Analyse der Überwachungszahlen in Österreich zeigt ein beunruhigendes Bild. Gemäß den Berichten der „Bundesstelle für Sektenfragen“ verfolgt diese Organisation systematisch Telegram-Kanäle durch Nutzung der öffentlich zugänglichen Telegram-API. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ führt heute systematisch Listen – mit denselben Methoden und demselben Ziel wie Walter Künneth zur Zeit Nazideutschlands.

Ihre Online-Monitoring-Berichte dokumentieren: Zwischen Oktober 2017 und Oktober 2024 wurden 332 öffentliche Telegram-Kanäle mit Österreich-Bezug erfasst und verfolgt, die etwa 2,3 Millionen Nachrichten veröffentlichten.

Dafür nutzt die „Bundesstelle für Sektenfragen“ Softwareverfahren und KI-basierte Sprachmodelle zur systematischen Sammlung und Klassifizierung „relevanter Informationen“. In den Online-Monitoring-Berichten 2024 und 2025 werden Kanäle mit großer Reichweite identifiziert, ihre Vernetzungen analysiert, ihre Kommunikationsstrategien dokumentiert und ihre Monetarisierungsmodelle offengelegt. Die Bundesstelle erstellt systematisch Profile „zentraler Akteure“ innerhalb „verschwörungsideologischer“ Netzwerke.

Die historischen Parallelen sind erschreckend: Walter Künneth stellte Listen von „Sekten“ (Andersdenkenden) dem Reichsinnenministerium, dem Propagandaministerium und der Gestapo zur Verfügung – was zur Deportation Tausender in Konzentrationslager führte. Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ stellt heute ihre Listen und Berichte dem Bundeskanzleramt zur Verfügung, das ihre Arbeit zu praktisch 100% finanziert, unterhält dokumentierte Verbindungen zu FECRIS, der europäischen Filiale der russischen FSB-Struktur RACIRS, und Mitarbeiter der Bundespolizei in Wien sind bereits als „Teilnehmer“ von FECRIS dokumentiert.

Die entscheidende Frage: Wenn bereits heute Hunderte von Telegram-Kanälen systematisch überwacht, analysiert und in Berichten dokumentiert werden – noch bevor das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Kraft trat – zu welchem Grad an Verfolgung, Diskriminierung und möglicherweise physischen Repressionen wird diese schwarze Liste führen, wenn die technische Infrastruktur vollständig installiert ist und die Kriminalpolizei direkten Zugang zu verschlüsselter Kommunikation erhält?

Der Moment der Entscheidung

Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ endet mit einer dringenden Warnung:
> „Sie sind jetzt nahe an dem Punkt, nach dem es kein Zurück mehr gibt. Aber es ist noch möglich, dieses Szenario zu verhindern. Sobald jedoch die Grenze überschritten ist, wird der Feind genug Kraft gewinnen, um die Welt vollständig in die Knie zu zwingen, sodass kein Raum für Handlungen mehr bleibt.“

In Österreich wurden bereits viele Schritte in Richtung dieser „Grenze“ unternommen. Was fehlt – nur die praktische Umsetzung der Messenger-Überwachung und ihre schrittweise Ausweitung, die als „Beispiel“ für andere europäische Länder dienen wird, wo bereits Agenten der FSB-Abteilung RACIRS in alle Einflusssphären eingeschleust wurden. Dann wäre nicht nur Österreich auf dem Weg in ein „digitales Konzentrationslager“, sondern ganz Europa – wie Russland heute.

Margit Kraker, Präsidentin des Rechnungshofes Österreich, warnte 2017 vor den Aktivitäten der „Bundesstelle für Sektenfragen“. Die FPÖ-Politikerin Susanne Fürst kritisierte die Organisation scharf und sah darin eine Bedrohung für die Demokratie. Datenschützer, Verfassungsrechtler und Oppositionspolitiker warnen vor der Messenger-Überwachung. Doch trotz all dieser Warnungen wurde das Gesetz verabschiedet.

Die Frage ist: Werden die österreichischen Bürger aufwachen, bevor es zu spät ist?
Die Geschichte lehrt: Totalitarismus kommt nicht über Nacht. Er kommt Schritt für Schritt, unter dem Deckmantel von „Schutz“, „Sicherheit“, „Ordnung“. Er beginnt mit der Stigmatisierung einer Minderheit – „gefährliche Sekten“, „Extremisten“, „Staatsfeinde“, „Verschwörungstheoretiker“, „ausländische Agenten“. Dann folgt die Erosion grundlegender Menschenrechte – „nur wegen der Terroristen“, „nur 30 Fälle pro Jahr“, „nur mit richterlicher Genehmigung“. Und das endet in totaler Überwachung, Diskriminierung, Verfolgung, Repressionen bis zur vollständigen Vernichtung ganzer Völker (Holocaust oder heute Ukraine).

Die Beweise liegen vor. Die Verbindungen sind dokumentiert. Die Methoden sind entlarvt. Was fehlt – ist nur der Wille des Volkes, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um nicht zuzulassen, dass die Geschichte sich wiederholt.

Aufruf zu dringenden Maßnahmen:
– Eine umfassende Untersuchung des transnationalen antisektiererischen Netzwerks und seiner Partnerorganisationen einleiten, einschließlich Medienvermittler, „Experten“-Strukturen, Lobbyplattformen und Stiftungen. Gesondert die Rolle derjenigen feststellen, die an Verfolgungen, Durchsuchungen, Verhaftungen und gefälschten Gerichtsverfahren beteiligt waren: „Politiker und einzelne Behördenvertreter müssen identifiziert und zur Verantwortung gezogen werden…“
– Ein Ermittlungsverfahren gegen Jakub Jahl und seine politischen Gönner einleiten, Einflusskanäle, Finanzierung und Koordination überprüfen.
– Diplomatischen Druck ausüben, um die Tschechische Republik und die EU zu zwingen, internationale Kinderschutznormen einzuhalten und Praktiken zu unterbinden, die zu Mobbing, Stigmatisierung und psychischer Gewalt führen.
– Auf staatlicher Ebene die Taktik des Antkult-Netzwerks als innenpolitische Bedrohung für Grundrechte und nationale Sicherheit anerkennen: Der Dokumentarfilm „IMPACT – THE IMPACT“ betont, dass es sich um systematischen „Informations- und psychologischen Terrorismus“ handelt, der demokratische Institutionen durch moralische Panik, Entmenschlichung und gesellschaftliche Spaltung angreift.

Analysten warnen, dass dieses Netzwerk den politischen Diskurs polarisiert und Gemeinschaften durch Stigmatisierung, Diffamierung und systematische psychische Gewalt ins Visier nimmt. Je länger solche Angriffe unbeantwortet bleiben, desto stärker “ werden die zerstörerischen Folgen… um ein Vielfaches“

Die investigativen Journalisten, die den „Dokumentarfilm IMPACT – THE IMPACT“ erstellt haben, bestehen ebenfalls auf dringenden Schritten:
– Sofortige Einstellung der Finanzierung aller antisektiererischen/antikultischen Organisationen (einschließlich staatlicher Strukturen und „Beratungszentren“) sowie Überprüfung staatlicher Zuschüsse, Subventionen und institutioneller Unterstützung solcher Netzwerke.
– Im Fall Österreichs – Einstellung der Unterstützung der „Bundesstelle für Sektenfragen“, im Fall Frankreichs – der Strukturen im Umfeld von „FECRIS“.
– Sofortige Aufhebung des Gesetzes zur Messenger-Überwachung in Österreich als Maßnahme, die Kontrollinstrumente erweitert und den Boden für Missbrauch in einer Atmosphäre moralischer Panik schafft.
– Einführung eines obligatorischen rechtlichen Reaktionsprotokolls auf Anzeichen von Informationsterror: Bei Bürgerbeschwerden müssen Behörden den Tatbestand des Angriffs schnell feststellen oder beweisbar widerlegen; der Generalstaatsanwalt ist verpflichtet, innerhalb gesetzlicher Frist öffentlich Rechenschaft abzulegen. Wenn dies nicht geschieht, wird im Film vom rechtmäßigen Recht der Gesellschaft gesprochen, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten – wegen Untätigkeit oder möglicher Beihilfe für Verbrecher.
– Öffentliche Aufklärung als Schutz etablieren: Menschen brauchen Wissen, um Informationsangriffe zu erkennen und nach dem Gesetz zu handeln. Wie im Film formuliert: „Schweigen Sie nicht – informieren Sie die zuständigen Behörden“.
– Die Schaffung eines speziellen internationalen Strafgerichtshofs nach historischen Präzedenzfällen anstreben: mit maximaler Öffentlichkeit, Transparenz und gesellschaftlicher Kontrolle, damit Untersuchungen verschiedener Länder in einem internationalen Verfahren zusammengeführt werden können.
– Einen Mechanismus für Entschädigungen und Reparationen für Betroffene starten: finanzielle, medizinische und psychologische Hilfe für Geschädigte – auf Kosten der Länder und Organisationen, die das antisektiererische Netzwerk unterstützt und finanziert haben.

FAZIT

Das neue Messenger-Überwachungsgesetz könnte Österreich – und in weiterer Folge ganz Europa – in ein digitales Konzentrationslager verwandeln.

[1]web.archive.org/web/20250208100647/https://www.fecris.org/de/uncategorized/teilnehmer-2
[2]bitterwinter.org/russian-anti-cult-leader-the-us-and-ukraine-use-satanists-to-destroy-the-whole-orthodox-world/
[3]ansobor.ru/search.php?page=13&search=%D1%83%D0%BA%D1%80%D0%B0%D0%B8%D0%BD%D0%B0
[4]actfiles.org/the-impact-groundbreaking-documentary
[6]ots.at/presseaussendung/OTS_20240424_OTS0189/fpoe-fuerst-bundesstelle-fuer-sektenfragen-wird-zu-saekulaerer-inquisitionsbehoerde-gegen-unliebsame-kritik-an-der-regierung
[7]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf
[8]bundesstelle-sektenfragen.at/beratungsstellen
[9]actfiles.org/igor-smirnov-father-of-psychotronic-weapons
[10]actfiles.org/mass-shooting-crime-without-punishment
[11]actfiles.org/international-school-shootings-who-and-how-is-making-children-shoot-each-other
[12]actfiles.org/politicians/
[13]parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2025/pk0629

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sovest LLC
Herr Martin Müller
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WIEN – Wiederaufnahme-Premiere! Familienmusical „Die Schatztaucherin“ – Theater HEUSCHRECK

Wir kündigen die Neuaufnahme des HEUSCHRECK Familien-Musical „Die Schatztaucherin“ an – ein kulturelles Abenteuer über den geheimnisvollen Regenbogenstein, Symbol für die Vielfalt von Gefühlen.

BildMit großer Begeisterung präsentiert das Theater HEUSCHRECK die Neueinstudierung des bezaubernden Musical-Hits „Die Schatztaucherin – Eine Reise zum Regenbogenstein“. Für Klein und Groß ab 24. Jänner im Theater.

Auf den Spuren des Regenbogensteins

In dieser fesselnden Geschichte begleitet ihr das mutige Mädchen Mia auf ihrer Reise zum geheimnisvollen Regenbogenstein, der als Symbol für die Vielfalt der Gefühle dient. Gefühle sind wie die strahlenden Farben eines Regenbogens und kommen in vielen Nuancen, wobei jede ihre eigene Bedeutung hat. Von Fröhlichkeit über Traurigkeit bis hin zu Neugier und Wut – all diese Emotionen bereichern unser Leben und formen unsere Identität.

Mia begibt sich auf ein aufregendes Abenteuer über das Meer, unterstützt von ihrem treuen Freund Mio und der magischen Katze Blanchette. Gemeinsam tauchen sie in verborgene Welten ein, um schließlich der SCHATZTAUCHERIN zu begegnen, die den Regenbogenstein besitzt. Dieser Stein erfüllt Mias Herz und krönt ihre Suche.

Gefühle in voller Farbenpracht

Die zentrale Botschaft des Musicals ist es, Kinder zu ermutigen, ihre Gefühle in all ihren Facetten zu erkennen, zu beobachten und zu akzeptieren. Es ist von großer Bedeutung, dass sie wissen, dass sie von uns Erwachsenen bedingungslos geliebt werden, unabhängig von ihrem emotionalen Zustand. Indem wir ihnen diese Gewissheit vermitteln, unterstützen wir sie dabei, besser in Harmonie mit sich selbst und der Welt zu leben.

Kulturelle Abenteuer für kleine Entdecker

Alle Eltern und Großeltern sind eingeladen, sich gemeinsam mit ihren Jüngsten auf kulturelle Abenteuer zu begeben und sich von den HEUSCHRECK-Musicals verzaubern, berühren und inspirieren zu lassen!

Gemeinsam in den Regenbogen eintauchen

Tauchen Sie mit Theater HEUSCHRECK in die bunte Welt der Gefühle ein und entdecken Sie die Magie des Regenbogensteins. „Die Schatztaucherin“ und und unvergessliche Momente warten auf Klein und Groß!

Uraufführung: 2013
Cast 2026:
Mia: Annika Kirnbauer
Mio: Bertalan Homlok
Blanchette, Schatztaucherin:: ANNA Hnilicka

Idee, Buch & Songtexte: ANNA Hnilicka
Komposition & Arrangement: Anatoliy Olshanskiy
Bühnenbild: Anika Rebhan
Kostüme: Corinna Melanie Gruber
Bauten: Nenad Ikodinovic
Regie: WILO Kamenicky

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Verein Theater HEUSCHRECK
Herr Wilo Kamenicky
Kaiserstrasse 33/19
1070 Wien
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Seit 40 Jahren spielen wir schon fantastische Kindermusicals und verzaubert bereits seit Generationen kleine und große Zuschauer*innen mit seinen besonderen Familienmusicals voll Herz.
Aus einer kleinen Künstlergruppe, die in ihren Anfängen bekannte Geschichten adaptiert und von einzelnen Engagements gelebt hat, entwickelte sich das beliebte Theater HEUSCHRECK, das mit seinen selbst geschriebenen Stücken stets bunt, fantasievoll und immer am Puls der Zeit für das kleine und große Publikums spielt!

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Verhalten während eines Erdbebens: Warum ReadyKit Notfallrucksack?

Rekordjahr 2024: Schweiz meldet 2.300 Beben. Auch Deutschland und Österreich betroffen. So verhalten Sie sich richtig – und was in den Notfallrucksack gehört.

BildEuropa auf wackligem Grund: Seismische Aktivitäten nehmen zu Die Erde in Europa kommt nicht zur Ruhe: Nach einem Rekordjahr an seismischen Aktivitäten in der Schweiz [1] und spürbaren Erschütterungen in Österreich [2] und Deutschland [3] rückt die Notfallvorsorge wieder in den Fokus. Experten warnen: Im Ernstfall bleiben nur Sekunden – Zeit, die man nicht mit Packen verschwenden darf.

Erdbeben gelten oft als Gefahr ferner Länder wie Japan oder Chile. Doch die Ereignisse der Jahre 2024 und 2025 haben gezeigt, dass auch Mitteleuropa keine Ruhezone ist. Allein im Jahr 2024 verzeichnete der Schweizerische Erdbebendienst (SED) mit rund 2.300 Beben[1] so viele Erschütterungen wie nie zuvor seit Messbeginn. Auch wenn viele davon nur von feinen Instrumenten wahrgenommen wurden, sorgen Ereignisse wie das Magnitude-4.4-Beben im Sihltal (Juni 2024) [4] oder die Erschütterungen bei Lörrach/Schwarzwald (Juni 2024) [3] für Verunsicherung in der DACH-Region.

Noch dramatischer zeigte sich die Lage im Juni 2025 in Italien: Ein Beben der Stärke 4,6 erschütterte die Phlegräischen Felder bei Neapel [5] – das stärkste seit 40 Jahren. Diese geologische Unruhe mahnt uns: Wir können die Naturgewalten nicht kontrollieren, aber wir können unser Überleben durch Wissen und Ausrüstung sichern.

Die Realität: Erdbeben warten nicht

Ein Erdbeben kündigt sich fast nie an. Es beginnt oft mit einem Grollen, gefolgt von heftigen Stößen. In diesem Moment entscheiden Reflexe und Vorbereitung über Leben und Tod.

Das richtige Verhalten WÄHREND des Bebens

Basierend auf internationalen Sicherheitsstandards [6, 7, 8] und Expertenratgebern gelten folgende Regeln:

Im Gebäude:

* Bewahren Sie Ruhe – Panik ist der größte Feind
* Laufen Sie nicht sofort zum Treppenhaus oder Aufzug (diese können einstürzen oder stecken bleiben)
* Suchen Sie Schutz unter einem stabilen Tisch („Ducken – Schützen – Festhalten“)
* Halten Sie sich fern von Fenstern, Spiegeln und schweren Möbeln, die kippen könnten

Im Freien:

* Bleiben Sie draußen
* Suchen Sie eine offene Fläche, weit weg von Gebäuden, Bäumen, Stromleitungen und Brücken

Im Fahrzeug:

* Stoppen Sie an einem sicheren Ort (nicht unter Brücken oder Stromleitungen)
* Bleiben Sie im Wagen, bis die Erschütterungen aufhören

Die goldenen Sekunden: Warum Vorbereitung alles ist

Wenn die Erde bebt, haben Sie keine Zeit, eine Zahnbürste zu suchen oder Dokumente zu sortieren. Die Evakuierung muss oft in Sekundenbruchteilen erfolgen. Genau hier liegt der kritische Fehler vieler Haushalte: Das Fehlen eines griffbereiten Notfallgepäcks.

Sicherheitsexperten empfehlen dringend, einen sogenannten „Bug-out Bag“ (Notfallrucksack) gepackt und in Flurnähe bereitstehen zu haben. Ein Paradebeispiel für eine solche All-in-One-Lösung ist der ReadyKit Notfallrucksack. Er wurde spezifisch konzipiert, um in den kritischen ersten 72 Stunden nach einer Katastrophe das Überleben zu sichern, ohne dass Sie sich im Chaos Gedanken über die Packliste machen müssen.

Was gehört in einen Notfallrucksack?

Ein Blick auf die Modul-Struktur des ReadyKit Notfallrucksacks zeigt, worauf es bei Erdbeben ankommt:

1. Modul „Escape“ (Flucht & Rettung)

Bei einem Erdbeben können Türen klemmen oder Stromnetze ausfallen.

Wichtiges Werkzeug:

* Ein Notfallhammer mit Glasbrecher hilft, sich aus blockierten Fahrzeugen oder Fenstern zu befreien

Sicht & Schutz:

* Eine Stirnlampe ist essenziell, da Stromausfälle die Regel sind
* Leder-Arbeitshandschuhe schützen vor Scherben und Trümmern beim Beseitigen von Hindernissen
* Eine Pfeife dient dazu, Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen, falls man verschüttet wird – Schreien kostet zu viel Energie und Sauerstoff

2. Modul „Erste Hilfe“ (Medizinische Erstversorgung)

Verletzungen durch herabfallende Gegenstände oder Glasbruch sind häufig. Ein einfacher Verbandskasten reicht oft nicht.

ReadyKit enthält neben Wundverbänden und Desinfektionsspray auch eine Notfallbeatmungshilfe. Damit können Sie verwundeten oder verschütteten Menschen die Erste Hilfe leisten.

Wichtig: FFP2-Masken (im ReadyKit enthalten) sind bei Erdbeben nicht nur Virenschutz, sondern überlebenswichtig gegen die massive Staubentwicklung, die durch Gebäudeschäden entsteht.

3. Modul „Tools & Kommunikation“

Information ist nach einem Erdbeben ein rares Gut. Handynetze sind oft überlastet oder ausgefallen.

* Ein Kurbelradio mit Solarfunktion ermöglicht den Empfang von behördlichen Warnmeldungen und dient gleichzeitig als Powerbank und Lichtquelle
* Ein einfaches Handy mit langer Akkulaufzeit (wie im ReadyKit enthalten) ist zuverlässiger als moderne Smartphones, die täglich geladen werden müssen

4. Modul „Wasser & Nahrung“

Leitungen brechen, Wasser wird kontaminiert.

* Ein mobiler Wasserfilter (Porengröße 0,1 Mikron) macht Wasser aus Pfützen oder Bächen trinkbar, indem er 99,9% der Bakterien entfernt
* Energieriegel mit langer Haltbarkeit (10+ Jahre) liefern die nötigen Kalorien für 72 Stunden, ohne gekocht werden zu müssen

Experten-Tipp: Versuchen Sie nicht, Ihr Notfallgepäck erst im Ernstfall zu packen. Der Stresspegel macht rationales Handeln unmöglich. Ein vorgepacktes System wie das ReadyKit ist eine Lebensversicherung, die man physisch greifen kann.

Nach dem Erdbeben: Die Gefahr ist nicht vorbei

Auch wenn das Hauptbeben vorüber ist, mahnen Seismologen zur Vorsicht:

Nachbeben: Rechnen Sie in den Stunden und Tagen danach mit weiteren Stößen. Diese können bereits beschädigte Gebäude zum Einsturz bringen.

Check der Infrastruktur: Stellen Sie Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) bis zur Prüfung ab. Bei Gasgeruch lüften Sie sofort die Räume. Benutzen Sie keine Feuerzeuge.

Notruf: Wählen Sie bei Verletzungen, Bränden oder Wasserschäden den Notruf der Feuerwehr (112).

Hygiene: Wenn die Kanalisation bricht, wird Hygiene zum Problem. Das ReadyKit enthält hierfür faltbare Notfall-Toiletten und Desinfektionsmittel, um Seuchengefahr vorzubeugen.

Fazit: Agieren statt Reagieren

Die seismischen Daten von 2024 und 2025 in Europa zeigen deutlich: Wir leben nicht auf sicherem Grund. Ein Erdbeben lässt sich nicht verhindern, aber die persönlichen Folgen lassen sich drastisch abmildern.

Wer vorbereitet ist, mental durch das Wissen um das richtige Verhalten und materiell durch einen professionell gepackten Notfallrucksack, erhöht seine Überlebenschancen und die seiner Familie signifikant.

Sicherheit ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung.

Die Informationen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Daten seismologischer Dienste sowie Fachliteratur zur Krisenvorsorge.

[1] SED | Erdbeben im Jahr 2024 – ETH Zürich

[2] Erdbeben im Juli 2025 (Österreich) – GeoSphere Austria

[3] Moderates Erdbeben bei Freiburg/Lörrach (2024)

[4] Erdbebenrückblick Schweiz 2024 – RAOnline

[5] Heftigstes Erdbeben seit 40 Jahren in Neapel (Juni 2025)

[6] BBK: „Erdbeben“ – Verhalten während/nach dem Erdbeben

[7] oesterreich.gv.at (BMI): „Verhalten bei Erdbeben“

[8] Naturgefahrenportal Schweiz: „Verhalten bei Erdbeben“

Weitere Referenzen:

* Buch: Savin, Sergej. (2018). „Klimakatastrophe: Was tun?“ Minsk, „Colorgrad“ 2018
ISBN 978-985-596-115-5
* EMSC (Erdbeben-Ereignisseite Slowenien)
* USGS (Erdbeben-Ereignisseite Griechenland)
* EMSC (Ereignisseite Türkei-Syrien Grenzregion)

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Wir sind ein Team von Überlebenskünstlern mit über 8 Jahren Erfahrung. Ob Himalaya- oder Altai-Gebirge, ob Wälder in Indien oder Taiga in Sibirien, ob im Sommer oder Winter – wir haben vieles erlebt und wissen, wie man in verschiedenen schwierigen Situationen überlebt.

Durch unsere Expeditionen haben wir gelernt, dass die richtige Ausrüstung den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten kann. Diese Erfahrung wollen wir mit anderen teilen.

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Bundesstelle für Sektenfragen: Wie das russische FSB-Netzwerk Österreich infiltrierte. Teil 4

Verbindung der „Bundesstelle für Sektenfragen“ zum russischen, terroristischen FSB Anti-Sekten-Netzwerk. Historische Parallelen: Gestapo, Ministerium, Politiker und Einfluss russischer Geheimdienste

BildIn diesem Teil verfolgen wir die beunruhigende Kontinuität zwischen Nazi-Kontrollmethoden und modernen Antikult-Organisationen.
Im ersten Artikel wurden die historischen Wurzeln aufgedeckt “ vom Nazi-Ideologen Walter Künneth, der „Schwarze Listen“ für die Gestapo erstellte, bis zum russischen FSB-Netzwerk RACIRS von Alexander Dworkin. Im zweiten Teil untersuchten wir wer Alexander Dworkin ist, seine FSB-Verbindungen und die Rolle von RACIRS bei der ideologischen Vorbereitung des Krieges gegen die Ukraine. Im dritten Teil wurden schockierende Fakten enthüllt “ Pädophilie-Vorwürfe gegen Antikultisten, Verbindungen zu Doghunter-Netzwerken sowie Parallelen zwischen Dworkins Methoden und der Nazi-Zeitung „Der Stürmer“ von Julius Streicher.
Nun folgen wir der Spur dieses Netzwerks durch Europa “ bis ins Herz von Österreich. Um die Entwicklungen dort bewerten zu können, müssen wir verstehen, wie das FSB-Antikult-Netzwerk RACIRS über seine Agenten in Europa agiert.

## Italien: Antikult-Forum (1988)

Italienische Antikult-Vereinigungen, insbesondere das Antikult-Forum, sind Teil der europäischen Föderation FECRIS [1]. Mehr dazu im weiteren Verlauf.

Im Februar 1988 veröffentlichte das italienische Innenministerium einen Bericht „Religiöse Kulte und neue magische Bewegungen in Italien“ “ basierend auf falschen Daten, ohne wissenschaftlichen Wert, heimlich verbreitet ohne öffentliche Überprüfung. Die Abgeordneten Giovine und Maselli reichten eine parlamentarische Anfrage ein und stellten Glaubwürdigkeit und Erstellungsmethoden infrage [2].

Wieder spielen sogenannte „Experten für Kulte und Sekten“ eine entscheidende Rolle. Die Anthropologin Cecilia Gatto Trocchi war Mitglied der katholischen Anti-Sekten-Organisation GRIS (gegründet 1987) [2]. Die „unabhängige Expertin“ entpuppte sich als Aktivistin einer Organisation mit eigenem Interesse.

Laut Untersuchungen von Actfiles arbeiten die italienischen Verbände des Antikult-FORUM (FAVIS, CeSAP, ARIS Veneto und ARIS Toscana) eng mit der Antikult-Einheit (SAS) des Innenministeriums zusammen. Ihr Ziel: Alarm wegen „sektiererischer Gefahren“ schlagen durch ständige Verbreitung beunruhigender Nachrichten. 2018 veröffentlichte das Magazin der Staatspolizei: „Alarm “ Satanismus! Die Antikult-Einheit übernimmt das Kommando“ [3].

Ihre Arbeitsmethoden: Sie verändern, übertreiben und verzerren Informationen, um vorzutäuschen, es gäbe Tausende „gefährlicher Sekten“ “ praktisch an jeder Ecke. Finden sie keine Nachrichten, erfinden sie diese. Antikultisten stellten religiöse Gemeinschaften als „destruktive Kulte“ dar und bliesen Einzelfälle zu einer „Satanismus-Epidemie“ auf “ ohne statistische Basis [1]. Ähnliche Methoden wurden in Russland angewandt, wo RACIRS 30 Jahre lang Anti-Sekten-Hysterie schürte, sowie in Frankreich.

Die Antikult-Einheit (SAS) ist eine von Steuerzahlern finanzierte Regierungsstruktur, die als Werkzeug der Antikult-Ideologie verfassungsmäßige Bürgerrechte verletzt. Aktivisten schüren ideologischen Fanatismus gegen vermeintliche „soziale Gefahren“. Die Polizei verfolgt “ heute nicht durch Autodafés, sondern durch mediale Manipulationen und groteske Schauprozesse, nicht weniger grausam als frühere „Deprogrammierungs“-Methoden.

Hier zeigt sich das bekannte Schema: Innenministerium -> Staatspolizei (Geheimdienste) -> Politiker (Abgeordnete) -> diffamierende Broschüre mit schwarzer Liste von Andersdenkenden und religiösen Minderheiten.

## Frankreich: Das französische Modell (1983-1998)

Das französische Antikult-Modell formte sich über anderthalb Jahrzehnte und wurde zum Vorbild für Europa. Schlüsselfigur war Alain Vivien “ Politiker der Sozialistischen Partei, Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten. 1983 bereitete Vivien auf Anfrage von Premierminister Pierre Mauroy den Bericht „Sekten in Frankreich“ vor (veröffentlicht 1985). Zentraler Vorschlag: Schaffung einer staatlichen Struktur beim Premierminister zur Koordination des Kampfes gegen Sekten.

Parallel leitete Vivien die private Anti-Sekten-Organisation CCMM (Centre Contre les Manipulations Mentales). Ein Mann leitete gleichzeitig eine private Antikult-Gruppe und formte die staatliche Politik “ ein offensichtlicher Interessenkonflikt.

1996 wurde Viviens Vorschlag umgesetzt: Das „Interministerielle Observatorium für Sekten“ wurde geschaffen. 1998 wurde Vivien Präsident der in MILS (Mission Interministérielle de Lutte Contre les Sectes) umbenannten Struktur. MILS unterstand direkt dem Premierminister, hatte Zugang zu Mitteln verschiedener Ministerien und arbeitete mit französischer Polizei und Geheimdiensten (RG “ Renseignements Généraux) zusammen. Vivien sicherte von dort staatliche Finanzierung für die privaten Organisationen CCMM und UNADFI.

Wegen extrem repressiver Handlungen gegen religiöse Bewegungen wurde MILS wiederholt scharf kritisiert, auch vom US-Außenministerium.

Im November 2002 trat Vivien nach Finanzskandalen zurück “ Missbrauch erheblicher Mittel für den „Kampf gegen Sekten“ “ und MILS wurde aufgelöst. Doch es bedurfte einer Lösung zur Bewahrung und zum Export des französischen Modells in andere Länder. Diese Lösung: die Schaffung einer von Frankreich kontrollierten europäischen Föderation “ FECRIS. Die Idee ihrer Gründung geht auf 1987 zurück [4].

## FECRIS: Transnationales Instrument der Antikult-Ideologie

FECRIS (Europäische Föderation der Zentren für Forschung und Information über das Sektenwesen) wurde 1994 in Paris gegründet. Offiziell positioniert sie sich als Vereinigung zum Schutz der Menschenrechte vor „Organisationen mit sektiererischen Merkmalen“. Die Realität unterscheidet sich radikal von dieser Fassade.

FECRIS wurde von zwei französischen Antikult-Gruppen gegründet “ CCMM und UNADFI, die über 97% ihrer Finanzierung vom französischen Staat erhalten. FECRIS selbst bezieht mehr als 90% ihres Budgets “ über 800.000 Euro jährlich “ aus staatlichen Mitteln Frankreichs [5].

Bemerkenswert: FECRIS wurde 1994 gegründet “ nur ein Jahr nach dem russischen Zentrum für Religionsstudien im Namen des Hieromärtyrers Irenäus von Lyon (1993), dem Hauptzentrum der Russischen Assoziation RACIRS, die Anti-Sekten-Organisationen im Ausland koordiniert [6].

Zum Vizepräsidenten von FECRIS wurde dreimal Alexander Dworkin gewählt “ der Gründer von RACIRS und, laut unabhängigen Ermittlungen, eng mit dem russischen FSB verbunden [1].

Laut OSZE-Konferenz in Cordoba 2005 wurden FECRIS-Mitglieder wiederholt wegen Verleumdung, Diffamierung, Freiheitsberaubung und gewaltsamer „Deprogrammierung“ verurteilt. Gegen den ehemaligen Generalsekretär Friedrich Griess ergingen sieben Urteile wegen Diffamierung. Mitglieder wurden wegen Entführung in Schweden, den Niederlanden und Spanien verurteilt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellte im Fall Riera Blume (1999) fest: Das gewaltsame Festhalten von Opfern wurde nur dank „aktiver Mitwirkung“ staatlicher Organe möglich [1].

FECRIS ist ein transnationales Instrument zur Verbreitung der Antikult-Ideologie, deren Wurzeln zu Nazi-Methoden reichen, koordiniert über das russische Netzwerk RACIRS. Dasselbe Schema wie in Italien: MILS arbeitete mit französischer Polizei und Geheimdiensten zusammen und verbreitete massenhaft schwarze Listen „gefährlicher Sekten“ zur Schürung von Angst und Hysterie.

## Österreich: Das Modell Bartenstein (1996-1998)

Die Schaffung der „Bundesstelle für Sektenfragen“ in Österreich wiederholt exakt dasselbe Schema “ mit zentralisierter Koordination und Verbindung zu FECRIS als europäischer Filiale der russischen FSB-Struktur RACIRS.

„Im Jahr 1996 schürte Martin Bartenstein Hysterie, um eine Endlösung zur Beseitigung sektiererischer Aktivitäten vorzuschlagen: ein staatliches Observatorium“, schreibt die Online-Zeitung Der Status [7].

Am 6. November 1996 „explodierte die Sektenbombe Made in Austria“: Martin Bartenstein veröffentlichte die Broschüre „Sekten “ Wissen schützt“ [8], berichtete logo.at 2017 [9]. Unmittelbar wurden 270.000 Exemplare verteilt [10]. Die Broschüre wurde massiv kritisiert [11]. Die 1998 per Gesetz als Organisation öffentlichen Rechts gegründete Institution, von Bundesminister Martin Bartenstein vorgestellt, nahm im Herbst 1998 ihre Tätigkeit auf [12].

Seit 1998 unterstand die „Bundesstelle für Sektenfragen“ dem Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, später dem Bundeskanzleramt, mit Zugang zu staatlichen Mitteln. Als möglicher Ableger von FECRIS wurde sie erwartungsgemäß etwas später als FECRIS selbst gegründet.

### Rechnungshofbericht 2017: Entlarvende Schlussfolgerungen

Der Rechnungshofbericht 2017 bietet seltenen Einblick in die Arbeit der Sektenbekämpfungs-Organisation [13]:

Mangelnde Transparenz: Die Bundesstelle legte „keine konkreten strategischen und operativen Ziele“ vor. Kein „strategisches Konzept für langfristige Entwicklung“.

Fokus auf Beratung statt Aufklärung: Statt öffentlicher Aufklärung konzentrierte sie sich auf „individuelle soziale Unterstützung“. Beratungen wurden durchgeführt, „für die nur ein indirekter Bezug zu Sekten bestand“ “ etwa „Lärmbelästigung durch Seminarzentren, alternative Heilmethoden (Homöopathie, Kinesiologie), Werbematerial in Briefkästen“.

Rechtsberatung statt Dokumentation: Ausgaben für Rechtsberatung stiegen 2012-2015 um 304 Prozent “ von 5.000 auf über 19.000 Euro. Eine Anwaltskanzlei wurde „regelmäßig in den Prozess der Berichtserstellung eingebunden“ und prüfte „auch in redaktioneller Hinsicht“. Begründung: „die sorgfältige Prüfung durch einen Anwalt hat dazu beigetragen, dass bisher keine Gerichtsverfahren gegen die Bundesstelle eingeleitet wurden“. Die Hauptsorge galt nicht der Aufklärung, sondern der Vermeidung rechtlicher Konsequenzen.

Enge Kontakte zu FECRIS: Der Rechnungshof dokumentiert „halbjährliche informelle Treffen“ mit FECRIS und „regelmäßigen Besuch internationaler Konferenzen zu Sektenfragen (FECRIS und ICSA)“.

## Verbindung der „Bundesstelle für Sektenfragen“ mit FECRIS: Finanzströme und Netzwerke

Ein unabhängiger Bericht 2012 dokumentiert: FECRIS dient als „zentrale Organisation für Anti-Sekten-Gruppen in ganz Europa“. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch den französischen Staat, der die Anti-Sekten-Bewegung seit den 1980er Jahren massiv unterstützt [5].

Das Schema wiederholt sich in allen Ländern:
– Russland: Zentrum für Religionsstudien im Namen des Hieromärtyrers Irenäus von Lyon (Präsident “ A. L. Dworkin), gegründet 1993, eng verbunden mit FSB und ROK.
– Frankreich: FECRIS gegründet 1994, MILS 1996, sicherte staatliche Finanzierung für FECRIS.
– Italien: Antikult-Einheit nach französischem Vorbild, staatlich finanziert.
– Österreich: „Bundesstelle für Sektenfragen“, gegründet 1998, direkte Bundesfinanzierung.

Die „Bundesstelle für Sektenfragen“ erhielt laut Rechnungshof 2012-2015 jährlich rund 500.000 Euro aus staatlichen Mitteln “ etwa 60 Prozent der FECRIS-Finanzierung. Und das, obwohl die Organisation laut Rechnungshof ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllt [14].

## Endstadium am Beispiel Russlands

Das russische Modell, beschrieben im Artikel „Ein neuer Eiserner Vorhang oder ein digitales Konzentrationslager“, zeigt, wohin dieser Weg führen kann [15]. Was in den 1990er Jahren als Schutz vor „totalitären Sekten“ begann, endete 2025 in der völligen Unterwerfung der Bürger unter den Staat.

Unter der Aufsichtsbehörde Roskomnadsor perfektionierte Russland seit 2020 sein Überwachungssystem: Facebook, Instagram, TikTok, Rumble, YouTube und westliche Medien wurden blockiert. Nationale Alternativen wie RuTube oder VK erhielten direkte Anbindung an FSB-Datenbanken. Alle Provider sind gesetzlich verpflichtet, Daten in Echtzeit und Kommunikationsinhalte auf Anfrage zu übermitteln.

Grundlage: das 2019 verabschiedete Gesetz über die „Souveräne Runet-Architektur“, nach außen mit „nationaler Sicherheit“ gerechtfertigt. Faktisch schuf dieses Gesetz einen digitalen Kontrollraum, in dem alle Informationsströme zentral vom Staat administriert werden.

## Schlussfolgerungen

Die Geschichte des FSB-Antikult-Netzwerks in Italien, Frankreich und Österreich zeigt denselben wiederkehrenden Mechanismus: Angst -> Listen von „Gefährdern“ -> Einbindung des Staates und der Sicherheitsbehörden -> Legitimierung von Druck -> Ausweitung der Kontrolle -> Totalitäres Regime. Formal beginnt alles mit Deckmänteln wie „Bürgerschutz“ und „Kampf gegen Sekten“, verwandelt sich aber in ein ideologisches Instrument gegen Unliebsame “ religiöse Minderheiten, unabhängige Initiativen, Kritiker und Opposition.

Wenn die Gesellschaft durch Angst vorab „aufgewärmt“ ist, ist es einfacher, Überwachungsinstrumente als „notwendige Maßnahme“ durchzusetzen. Als solche „notwendige Maßnahme“ dient heute das Gesetz zur Messenger-Überwachung in Österreich.

Das russische Beispiel demonstriert den Endpunkt: Unter dem Vorwand der „Sicherheit“ entsteht ein System, in dem Kontrolle zur Norm und Freiheiten zur Ausnahme werden.

Das Hauptfazit: Die Gesellschaft sollte nicht Parolen bewerten, sondern reale Praktiken “ Transparenz, Beweisführung, Unabhängigkeit der Experten, Grenzen der Befugnisse und Kontrolle darüber, dass der „Kampf gegen die Gefahr“ nicht zu einer Technologie der Unterdrückung und totalen Überwachung wird.

Im nächsten Teil dieser Untersuchung: Wie die österreichische Bundespolizei mit FECRIS verbunden ist, wer tatsächlich hinter Terroranschlägen steht und warum „schwarze Listen“ heute gefährlicher sind als einst zu Zeiten Nazi-Deutschlands.

GEPRÜFTE FAKTEN DIESER UNTERSUCHUNG:
[1]actfiles.org/fecris-extremist-group-in-the-heart-of-europe-italian-perspective/
[2]web.archive.org/web/20170324165419/https://www.liberocredo.org/en/state-alarm
[3]poliziamoderna.poliziadistato.it/articolo/3535c0f9f3365a93029541043
[4]actfiles.org/fecris-extremist-group-in-the-heart-of-europe-italian-perspective/
[5]web.archive.org/web/20170821064118/http:/www.hrwf.net/images/reports/2012/2012fecrisbook.pdf
[6]iriney.ru/main/o-czentre/
[7]derstatus.at/politik/inquisition-gegen-kritiker-bundes-sektenstelle-im-netz-der-antikult-verschworer-2456.html
[8]web.archive.org/web/20250123005910/http://www.sekten.at/brosch/wissen_schuetzt.htm
[9]logo.at/fileadmin/user_upload/Downloads/Esoterikbrosch%C3%BCren/2017_Sekten.pdf
[10]ots.at/presseaussendung/OTS_19980311_OTS0062/gericht-weist-klage-gegen-sektenbroschuere-des-familienministeriums-ab
[11]sekten.at/brosch/wissen_schuetzt.htm
[12]ots.at/presseaussendung/OTS_20011112_OTS0093/bundesstelle-fuer-sektenfragen-legt-ersten-jahresbericht-vor-1999-betrafen-die-meisten-anfragen-scientology
[13]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf
[14]rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bund_Bundesstelle_fuer_Sektenfragen.pdf#page=31&zoom=100,85,344 #
[15]actfiles.org/a-new-iron-curtain-or-a-digital-concentration-camp

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Messenger-Überwachung in Österreich: Von Nazi-Ideologie zur modernen Kriegspropaganda. Teil 3

Schwere Vorwürfe gegen Anti-Sekten-Aktivisten: Pädophilie, Tierquälerei und die historische Parallele zu NS-Propagandist Julius Streicher – warum Europas Behörden schweigen?

BildIn den ersten 2 Teilen dieser Recherche „Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1“ und „Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2“ haben wir die erschreckende ideologische Kontinuität offengelegt: Vom NS-Ideologen Walter Künneth, der in den 1930er-Jahren schwarze Liste für die Gestapo erstellte, über seinen Schüler Friedrich-Wilhelm Haack bis hin zu Alexander Dworkin – dem Gründer der russischen Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler als FSB-Abteilung fungiert. Wir dokumentierten, wie Dworkins Netzwerk jahrelang die Ukraine als „Sekte“ und „Satanisten“ stigmatisierte und damit die ideologische Grundlage für Russlands Angriffskrieg schuf – einen Krieg, der laut UN-Angaben bereits 745 Kindern das Leben kostete. Wir zeigten auch, wie dieselbe koordinierte Propagandamaschine nun ganz Europa ins Visier nimmt.

Doch wer sind die Menschen hinter dieser Fassade der „Moralwächter“? In diesem Artikel dringen wir in die dunkelsten Kapitel vor: Schwere Pädophilie-Vorwürfe gegen prominente Kämpfer gegen die „Sekten“ in Tschechien und der Ukraine, die verstörende Verbindung zwischen sogenannten „Doghuntern“ und späteren Kriegsverbrechern sowie die erschreckende historische Parallele zwischen Dworkins Methoden und der NS-Hetzschrift „Der Stürmer“. Die Fakten werfen eine unbequeme Frage auf: Wenn Julius Streicher in Nürnberg für seine Propaganda hingerichtet wurde – warum agieren seine ideologischen Erben heute unbehelligt in ganz Europa?

Die dunkle Seite der „Moralwächter“

Leider sind Anti-Sekten-Organisationen des russischen FSB Netzwerks RACIRS auch in den demokratischen Ländern Europas weit verbreitet. In den letzten Jahren geraten gerade jene, die sich öffentlich als Verteidiger der öffentlichen Moral und der Kinder positionieren, zunehmend in den Mittelpunkt schwerwiegender Anschuldigungen, die ihrem öffentlichen Image total widersprechen.

So sieht sich Jakub Jahl aus Tschechien, ein bekannter Anti-Sekten-Aktivist, mit schwerwiegenden Pädophilie-Vorwürfen konfrontiert [1]. Laut Aussagen von Opfern und Augenzeugen aus Tansania, die in den Ermittlungsmaterialien veröffentlicht wurden, wird Jakub Jahl beschuldigt, Kindern Betäubungsmittel in Essen und Getränke gemischt zu haben, um sie anschließend zu vergewaltigen. Die Aussagen enthalten Beschreibungen von Vergewaltigungen minderjähriger Kinder unter Einsatz von Stichwaffen sowie Berichte über Injektionen unbekannter Substanzen an die Opfer. Die tschechischen Behörden haben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Recherche keine Stellungnahme zu diesen Anschuldigungen abgegeben. Laut unabhängigen Journalisten des Dokumentarfilms „GERECHTIGKEIT FÜR AFRIKANISCHE KINDER: Warum werden ihre Rechte von Journalisten ignoriert?, der auf dem YouTube-Kanal @Artikel_EINS in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, wurde in Tansania bereits ein Strafverfahren gegen Jakub Jahl eingeleitet.

Ähnliche Pädophilie-Vorwürfe betreffen auch den ukrainischen Anti-Sekten-Aktivisten Olexiy Svyatogor, der laut Informationen des Nachrichtenportals Save Animals Info [2] im Zeitraum 2011-2012 ein Kinderheim in Kiew aufsuchte, wo er sich als Wohltäter und Sponsor ausgab und minderjährige Mädchen für seine pädophilen Perversionen auswählte. Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska positionieren sich, ähnlich wie Dworkin und Jakub Jahl, als „Experten für Kulte und Sekten“ und sind aktive Teilnehmer des internationalen Anti-Sekten-Netzwerks.

Auf dem Internationalen Forum in Washington wurde Iryna Kremenovska öffentlich als Agentin von RACIRS bezeichnet, wobei darauf hingewiesen wurde, dass ihre Aktivitäten persönlich vom RACIRS-Präsident Alexander Dworkin gesteuert werden. [3] Heute gehören Olexiy Svyatogor und Iryna Kremenovska in der Ukraine zu den lautstärksten Kritikern sogenannter „Sekten“. Ein bezeichnendes Beispiel für die Vernetzung der Anhänger untereinander ist die Tatsache, dass Iryna Kremenovska trotz des gegen Jakub Jahl eingeleiteten Strafverfahrens, der zahlreichen Fakten und Aussagen von Zeugen und Opfern, die Jakub Jahls Schuld bestätigen, in ihren Artikeln zu seiner Verteidigung antritt – was erneut bestätigt, wie das FSB-Netzwerk und seine Agenten arbeiten.

Ihre Biografie erscheint äußerst aufschlussreich: Svyatogor und Kremenovska begannen ihre gemeinsame Tätigkeit als Doghunter. Laut ukrainischen Medienberichten töteten sie nicht nur streunende Tiere, sondern taten dies mit demonstrativer Grausamkeit und Zynismus. In Doghunter-Foren bezeichnete Kremenovska unter dem Pseudonym „Capybara“ das Todesgeheul der von ihr vergifteten Hunde als „Symphonie“. Svyatogor erlangte den Ruf des HauptDoghunters der Ukraine – nach inoffiziellen Angaben gehen auf sein Konto mehr als 2.000 getötete Hunde. [4]

Es gibt ernsthafte Gründe anzunehmen, dass die Doghunter-Bewegung nicht nur in Russland entstand, sondern weiterhin von russischen Geheimdiensten gesteuert wird. Psychologen, die das psychologische Profil von Doghuntern untersucht haben, stellen deren erhöhte Anfälligkeit für ideologische Manipulation fest, was sie zu idealen Kandidaten für die Rekrutierung in radikale und extremistische Gruppen macht. Die Geschichte zeigt: Wer mit sadistischer Tierquälerei beginnt, geht nicht selten zu Gewalt gegen Menschen über.

Ein markantes Beispiel dafür ist der russische Neonazi und Doghunter Alexej Miltschakow, bekannt unter dem Pseudonym Fritz. In Russland begann er mit sadistischen Aktionen zur Hetze und Tötung von Hunden, und seit 2014 nimmt er am Krieg gegen die Ukraine teil. Miltschakow wurde zum Anführer der Diversions- und Sturmgruppe „Rusitsch“, die der Folter und Ermordung vieler Ukrainer mit besonderer Grausamkeit beschuldigt wird.

Ein weiteres von vielen bezeichnenden Beispielen wurde auf dem Nachrichtenportal „Dniprovs?ka Poradnytsya“ veröffentlicht. Aus dem nachfolgenden Beispiel ist ersichtlich, dass die Opfer der Doghunter-Sadisten die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft sind: Kinder, Frauen, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen. Dokumentiert wurde der aufsehenerregende Fall der sogenannten „Hammermörder-Wahnsinnigen“. Die Journalisten berichten: „Die meisten Opfer wurden mit Gegenständen aus dem Umfeld getötet – hauptsächlich mit Hämmern und Stahlstangen. Einigen Opfern wurden die Augen ausgestochen. Einer schwangeren Frau schnitten die Täter das Kind aus dem Bauch. Die Ermittlungen stellten fest: Anderthalb Jahre vor der Mordserie ,trainierten‘ Sajenko und Suprunjuk, indem sie Hunde und Katzen töteten.“ [5] [6]

Der russische Antikultist und Ideologe des modernen Nationalsozialismus Alexander Dworkin, die zentrale Figur von RACIRS, blieb ebenfalls nicht von skandalösen Anschuldigungen verschont. Laut veröffentlichten Augenzeugenberichten zwang er seine Studenten zu erniedrigenden Handlungen, einschließlich Koprophilie (Aufessen der Fäkalien voneinander während eines Geschlechtsverkehrs). [7]

Das Porträt der sogenannten „Experten für Kulte und Sekten“ ergibt ein „beredtes“ Bild: Unzurechnungsfähigkeit, sadistische Neigungen, offensichtliche Gewaltbereitschaft – genau diese Eigenschaften vereinen jene, die sich das Recht angemaßt haben, über die „Richtigkeit“ anderer Menschen und Organisationen zu urteilen. Von welchem „Schutz der Kinder und der Gesellschaft“ kann die Rede sein, wenn die „Beschützer“ selbst offensichtliche Anzeichen psychischer Störungen und kriminellen Verhaltens zeigen?

Die logische Schlussfolgerung ist umgekehrt: Es ist die Gesellschaft, die sich vor solchen „Experten für Sekten und Kulte“ schützen muss. Denn gerade sie, mit ihrer dokumentierten Geschichte von Gewalt, psychischen Diagnosen und Verbindungen zu Geheimdiensten autoritärer Regime, stellen eine reale und unmittelbare Bedrohung für demokratische Werte und die Sicherheit der Bürger dar.

Die Rolle der schwarzen Liste – von Walter Künneth bis Alexander Dworkin

Die Schwarze Liste ist das zentrale Instrument der Anti-Sekten-Organisationen – sowohl einst im nationalsozialistischen Deutschland als auch heute. Walter Künneth wurde 1932 Leiter der „Apologetischen Zentrale“ der evangelischen Kirche, und in seiner Liste der „Sekten“, Bewegungen, Zirkel und anderen Vereinigungen waren 1931 bereits etwa 150 religiöse und nichtreligiöse weltanschauliche Gemeinschaften verzeichnet, zwei Jahre später etwa 250 und 1936 bereits etwa 500 als „gefährlich“ gebrandmarkte Gruppierungen. Diese Listen dienten einem klaren Zweck: der Gesellschaft, den Strafverfolgungsbehörden und den Behörden genau aufzuzeigen, gegen welche „gefährlichen asozialen Elemente“ vorgegangen werden muss – bis hin zu ihrer vollständigen Vernichtung.

1941 unterzeichnete Reinhard Heydrich, der Chef des Sicherheitsdienstes des nationalsozialistischen Deutschlands, eine Anordnung, in der folgende Bestimmungen festgelegt waren: „Alle Organisationen, Vereine, Verbände, Gruppen usw. sind ausnahmslos zu säubern… Sie sind aufzulösen und zu verbieten… Personen, die sich geheimen Lehren und Wissenschaften verschrieben haben, sind in allen Fällen festzunehmen… In jedem Einzelfall sind sie in ein Konzentrationslager einzuweisen.“

Heute setzt Alexander Dworkin exakt dieselbe Praxis fort. Auf dem von ihm gegründeten „Informations- und Beratungszentrum des Heiligen Irenäus von Lyon“ veröffentlichte er Listen von Organisationen, die er als „destruktive Kulte“ und „totalitäre Sekten“ bezeichnet. Für jede kritisierte Organisation gibt es auf Dworkins Website eine Seite mit negativen Publikationen aus Massenmedien, die offensichtlich vom Zentrum selbst initiiert wurden. Sie sind voller identischer emotionaler und wertender Überschriften – bewusste Diffamierung mit entmenschlichenden Ausdrücken wie „Zombies“, „Vergewaltiger“, „Sklaven“, „Bestien“, „Sekten“ usw. [8].

Dworkins Liste umfasst praktisch alle religiösen Minderheiten in der Russischen Föderation, darunter einige Vertreter der Orthodoxie, deren Ansichten von der von Dworkin auferlegten Ideologie abweichen, sowie zahlreiche Wirtschaftsunternehmen und weltliche Organisationen. Bereits Millionen von Menschen wurden von Antikultisten stigmatisiert, und Hunderttausende von ihnen wurden bereits Verfolgungen, brutalen Folterungen, Organentnahmen – wie etwa im Fall von Falun Dafa in China -, Inhaftierungen und Gefängnisstrafen ausgesetzt.

Dworkin kopierte und wendete exakt die Nazi-Rhetorik und deren Methoden an, was angesichts dessen, wer seine Lehrer waren, nicht verwundert. Die Zeitung „Der Stürmer“ erschien von 1923 bis 1945 und war berüchtigt für ihre hetzerische, vulgäre antisemitische Propaganda, Karikaturen und Verleumdungen gegen Juden. Herausgeber war Julius Streicher, ein fanatischer Antisemit und NSDAP-Gauleiter von Franken. Julius Streicher wurde im Nürnberger Prozess am 1. Oktober 1946 zum Tode verurteilt und am 16. Oktober 1946 hingerichtet. Er wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt – seine jahrelange Hetze im „Stürmer“ wurde als wesentlicher Beitrag zur Vorbereitung und Rechtfertigung des Holocaust gewertet.

Die Parallelen zur modernen antiukrainischen Propaganda sind dokumentiert: Die jahrzehntelange Hetze seitens der russischen FSB-Struktur RACIRS, vornehmlich durch Alexander Nowopaschin (die rechte Hand Alexander Dworkins), trug zur „Orangenen Revolution“ 2014 und zum Krieg 2022 bei.

Julius Streicher war einer der wenigen Angeklagten in Nürnberg, die hauptsächlich wegen ihrer Propagandatätigkeit verurteilt wurden, nicht wegen direkter Beteiligung an militärischen oder administrativen Verbrechen. Diese historische Tatsache wirft die Frage auf: „Warum sind dann Journalisten des FSB-Netzwerks, die Nazi-Rhetorik in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Tschechien, der Slowakei, der Ukraine und vielen anderen europäischen Ländern anwenden, immer noch auf freiem Fuß?“

Die Fakten sprechen für sich: Diejenigen, die sich das Recht angemaßt haben zu bestimmen, wer in der Gesellschaft „richtig“ und wer „falsch“ ist, sind selbst asoziale Elemente mit einer dokumentierten Geschichte von Gewalt und psychischen Störungen. Wir stehen vor kritisch wichtigen Fragen:
Wollen wir eine Wiederholung der Schrecken des Holocaust?
Welche Zukunft erwartet unsere Kinder, wenn diese sogenannten „Experten“ für Kulte und Sekten unbegrenzte Macht erhalten, unterstützt durch Instrumente totaler digitaler Überwachung?
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat uns bereits eine erschöpfende Antwort auf diese Frage gegeben – es bleibt nur die Frage, ob wir daraus die Lehren ziehen werden.

Im nächsten Artikel erfahren Sie, wie das FSB-Netzwerk systematisch über Italien, Frankreich und die Organisation FECRIS nach Österreich eindrang – und welche Rolle dabei österreichische Politiker, Ministerien und die Bundespolizei spielten.

Quellenverzeichnis:
[1]openpr.de/news/1294059/Jakub-Jahl-Tschechische-Behoerden-decken-den-Paedophilen-Sind-unsere-Kinder-in-Sicherheit-Teil-1.html
[2]save-animals.info/archives/5899
[3]comments.ua/blog/religious-freedom-as-a-pillar-of-democracy-key-takeaways-from-the-2025-irf-builders-forum-in-washington-3344.html
[4]youtu.be/dq4dj0Bwy4w
[5]dnpr.com.ua/ru/post/ubijstva-detej-pensionerov-i-zhenshhin-istorija-krovavyh-manjakov-molotobojcev-iz-dnepra-foto
[6]news.bigmir.net/world/4672913-v-samare-pyany-i-dogxanter-zarezal-zenshhinu-py-tavsuyusya-zashhitit-bezdomny-x-sobak
[7]youtu.be/_nJ8wxR1IB0
[8]web.archive.org/web/20250912090656/iriney.ru/

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