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Wirtschaft

Warum Emotionen an der Börse der größte Feind sind

Was man vermeiden an der Börse vermeiden sollte, wie langfristig erfolgreiches Investment funktioniert unf welche Emotionen dabei der größte Feind sind erklärt Ralph Früh.

BildEuphorie, Angst und Ungeduld – sie gehören zu den ständigen Begleitern an der Börse und führen immer wieder zu Fehlentscheidungen. Wer langfristig erfolgreich investieren will, braucht mehr als gute Tipps: Disziplin, einen klaren Plan und Vertrauen in die eigene Strategie. Darauf setzt Ralph Früh, Gründer und Geschäftsführer der liechtensteinischen Vermögensverwaltung Früh & Partner und erläutert die größten Fehler beim Investieren.

Vaduz, 11. November 2025 – Viele Menschen betrachten ihre Geldanlage wie einen Sprint statt wie einen Marathon. Sie jagen schnellen Gewinnen hinterher, reagieren nervös auf Kursschwankungen und verlieren dabei das große Ganze aus dem Blick. Doch kurzfristiges Denken widerspricht dem Prinzip des Vermögensaufbaus. „Oft ist es nicht der Markt, der Anlegern Verluste beschert, sondern ihr eigenes Verhalten“, beobachtet Früh aus jahrzehntelanger Erfahrung.

Zeit, Geduld und eine langfristig konsistente Strategie sind die entscheidenden Zutaten für eine erfolgreiche Geldanlage. Erfolg an der Börse entsteht nicht durch Aktionismus, sondern durch Ruhe, Disziplin und einen klaren Ansatz. Wer langfristig denkt, reagiert nicht auf jede Kursbewegung und schraubt nicht ständig an seinem Portfolio. Früh weiß: „Gerade in Zeiten von Social Media und permanenter Nachrichtenflut fällt es vielen schwer, gelassen zu bleiben.“

Emotionen sind der größte Feind rationaler Entscheidungen. Das Auf und Ab der Kurse verführt dazu, in Boomphasen zu spät einzusteigen und in Krisen panisch zu verkaufen. Anleger bräuchten daher eine Strategie, „an der sie auch dann festhalten, wenn es ungemütlich wird“, sagt Früh.

Mit klarer Anlagestrategie investieren

Eine durchdachte Anlagestrategie hilft, Emotionen zu erkennen und ihnen bewusst gegenzusteuern. Wer weiß, warum er investiert, bleibt gelassen, wenn Märkte schwanken. Medienhypes oder vermeintliche Geheimtipps führen dagegen oft in die Irre. „Viele orientieren sich an Schlagzeilen statt an Substanz“, warnt Früh.

Ein Klassiker unter den Fehlern ist der Versuch, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu treffen. Doch der Versuch, den idealen Zeitpunkt zu erwischen, scheitert fast immer. Selbst Profis liegen damit meist daneben. Niemand kann zuverlässig vorhersagen, wann der nächste Höchst- oder Tiefpunkt erreicht ist. „Viel wichtiger ist, in Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen zu investieren – und vorübergehende Rückschläge auszuhalten“, sagt Früh. Langfristig zahle sich Beständigkeit aus.

Eine Alternative zum Markttiming sind regelmäßige Investments, etwa über Sparpläne. Wer Monat für Monat investiert, kauft automatisch mehr Anteile, wenn Kurse fallen, und weniger, wenn sie steigen. Dieses antizyklische Verhalten glättet Schwankungen – und nimmt den Druck, ständig den „richtigen“ Moment finden zu müssen. Früh bringt es auf den Punkt: „Wer auf den perfekten Einstiegszeitpunkt wartet, verpasst oft die besten Phasen an der Börse.“ Der größte Fehler, den Anleger machen können, sei nicht der falsche Kauf – sondern langfristig nicht in attraktiven Märkten investiert zu sein.

Risiken streuen, Chancen nutzen

Ein robustes und diversifiziertes Portfolio, bestehend aus selektiv gewählten Aktien, ergänzt durch Anleihen und Gold, hält auch dann stand, wenn einzelne Positionen schwächeln. Die Qualität eines Unternehmens zeige sich im langfristigen Erfolg – in Cashflow, Marktstellung, Innovationskraft und Managementqualität. „Wir investieren in Geschäftsmodelle, die auch in fünf oder zehn Jahren tragfähig sind – nicht in Modeerscheinungen“, so Früh.

Das liechtensteinische Team folgt konsequent den Grundsätzen des Value Investing: nachvollziehbare Geschäftsmodelle, stabile Cashflows und solide Bilanzen. Keine Derivate, keine spekulativen Produkte – nur transparente Anlagen, die man versteht. „Wir investieren so, wie es ein Unternehmer tun würde: mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und Respekt vor dem Kapital unserer Kunden“, sagt Früh. Entscheidend ist nicht die schnelle Rendite, sondern der solide Vermögenszuwachs über viele Jahre.

Krisen sind Chancen

Diese Haltung prägt auch den Umgang mit Krisen. Während andere in hektischen Marktphasen verkaufen, suchen die Analysten von Früh & Partner gezielt nach Chancen und Einstiegsmöglichkeiten. Sie nutzen Marktkorrekturen, um günstig in Qualitätsunternehmen einzusteigen. „Politische Krisen, Wahlen oder Wirtschaftsdaten sorgen regelmäßig für Nervosität. Politische Börsen haben kurze Beine“, sagt Früh. Ereignisse, die heute Schlagzeilen machen, seien morgen oft vergessen. Rückgänge böten häufig günstige Gelegenheiten – wie zuletzt im Frühjahr 2025, als Ankündigungen neuer US-Zölle zunächst Panik auslösten, bevor die Kurse bald auf Rekordstände stiegen.
Geldanlage ist keine Frage des perfekten Einstiegs, sondern der richtigen Haltung. Wer langfristig denkt, Emotionen kontrolliert und auf Qualität setzt, wird erfolgreicher investieren als jeder, der hektisch Trends hinterherläuft. Ralph Früh fasst es so zusammen: „Geduld, Disziplin und gesunder Menschenverstand sind die besten Freunde des Anlegers.“

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Über die Früh & Partner Vermögensverwaltung

Die Früh & Partner Vermögensverwaltung AG mit Sitz in Vaduz, Liechtenstein, verwaltet Kundengelder von über 2,2 Milliarden Euro nach den Prinzipien des Value Investing. Ziel ist es, transparente, nachvollziehbare und langfristig erfolgreiche Anlagestrategien zu entwickeln – unabhängig von kurzfristigen Markttrends.

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Wirtschaft

Wie Familien ihr Vermögen über Generationen sichern

Familienunternehmen versuchen ihr Vermögen zu bewahren oder sogar zu vermehren. Doch auf dem Weg dahin gibt es einige Herausforderungen.

BildDas Familienvermögen zu bewahren oder sogar noch auszubauen, ist ein Ziel vieler Familien. Doch der Weg dahin ist oft nicht einfach. Kapitalanlage, rechtliche Gestal-tung, steuerliche Aspekte und strategische Lösungen müssen gut aufeinander ab-gestimmt sein, sagt Vermögensverwalter Ralph Früh. Sein Rat: „So früh wie mög-lich mit der Planung beginnen und das Thema nicht auf die lange Bank schieben.“

Vaduz, 17. September 2025 – Henkel zählt zu den weltweit führenden Unternehmen für Klebstoffe. Der 1876 von Fritz Henkel gegründete Betrieb hat sich zu einem welt-weit tätigen Konzern entwickelt. Die Familie konnte ihr Vermögen in den vergange-nen knapp 150 Jahren Firmengeschichte erhalten und weiter ausbauen. „Genaue Vereinbarungen zwischen Familie und Management sorgten von Anfang an für Klar-heit“, sagt Ralph Früh, Partner und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Früh & Partner Vermögensverwaltung mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein. „Ohne frühzei-tige und durchdachte Regelungen drohen Streit, steuerliche Nachteile und in der Konsequenz die Zersplitterung des Vermögens eines Familienunternehmens“, warnt der Vermögensverwalter.

Hat eine Unternehmerfamilie keine Vereinbarungen getroffen, greifen gesetzliche Erbfolgen, die den Vermögenserhalt unter Umständen gefährden. „Deswegen emp-fehlen wir klare testamentarische Regelungen oder einen notariellen Erbvertrag, der den Zielen und Wünschen der Familie entspricht“, erklärt Früh. Hier arbeitet Früh & Partner eng mit einem Netzwerk spezialisierter Steuer- und Rechtsexperten zu-sammen, während die eigene Kernaufgabe die Verwaltung des bankfähigen Vermö-gens ist.

Kapitalanlage und steuerliche Spielräume

Nachfolgeregelungen sind vor allem dann wichtig, wenn Vermögen im Unterneh-men oder in Immobiliengesellschaften gebunden ist. 90 Prozent aller Betriebe in Deutschland sind Familienunternehmen. Sie sichern etwa 60 Prozent aller Arbeits- und 80 Prozent der Ausbildungsplätze.

Auch das Ehe- und Familienrecht spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, wie das Vermögen im Todesfall oder bei einer Scheidung verteilt wird. Ehever-träge können da von vornherein für eindeutige Verhältnisse sorgen. Denn sie regeln, ob es sich bei einer Ehe um eine Zugewinngemeinschaft handelt oder ob Gütertren-nung vereinbart ist. Dabei sollten Familien auch Pflichtteilansprüche von Kindern oder Ehepartnern im Blick haben.

Steuerliche Spielräume ausschöpfen

Doch auch die Anlage des liquiden Vermögens braucht eine langfristige Strategie. „Steuern sind eine zentrale Stellschraube für den langfristigen Erhalt von Familien-vermögen“, erklärt Früh. Sonst können durch Erbschafts- oder Schenkungssteuern große Teile des Vermögens verloren gehen. Schenkungen zu Lebzeiten sind eine gute Möglichkeit, das Vermögen stückweise zu übertragen. Denn dafür gibt es Frei-beträge. Außerdem können Eltern oder Großeltern auf diese Weise aktiv Einfluss auf den Vermögenserhalt nehmen. Bei Betriebsvermögen räumt das Steuerrecht zu-sätzliche Entlastungen ein, wenn das Unternehmen fortgeführt wird. In einer Befra-gung des ifo Instituts München von 851 Familienunternehmen gaben 67 Prozent an, dass ein Wegfall der aktuellen Begünstigungen beim Unternehmensvermögen ihre Bereitschaft zur Übergabe an die nächste Generation deutlich mindern könnte.

Auch Stiftungen stellen eine Option dar, um das Vermögen zu schützen. „Das Ver-mögen gehört nicht mehr einer Person, sondern der Stiftung selbst. So wird verhin-dert, dass Erben einzelne Teile verkaufen oder auseinanderreißen“, erläutert Früh. Die Begünstigten haben meist nur Anspruch auf Erträge, nicht auf das Vermögen selbst. Und auch steuerlich ist diese Konstruktion interessant: Sie verhindert, dass bei jeder Erbfolge Erbschaftsteuer anfällt – mit Ausnahme der sogenannten Erber-satzsteuer, die bei deutschen Stiftungen alle 30 Jahre fällig wird. Beim Einsatz einer liechtensteinischen Stiftung lässt sich die Erbersatzsteuer sogar komplett vermei-den. Zudem wird Streit unter den Erben vermieden, da der Zugriff auf das Vermögen durch die Satzung der Stiftung geregelt ist.

„Stiftungen sind wichtige Instrumente, um Familienvermögen vor Zersplitterung zu schützen“, betont Früh. Sein Team und er verwalten gut 2,2 Milliarden Euro an Kun-denvermögen und haben große Erfahrungen bei der Betreuung von Stiftungen. Ihre Hauptaufgabe ist dabei die professionelle Vermögensverwaltung, die sie nach den Prinzipien des Value Investing ausrichten – mit langfristigen Direktinvestitionen in solide Geschäftsmodelle, ergänzt um Anleihen und Edelmetalle. Sie wissen, dass sich selbst ganze Familienunternehmen in eine Stiftung einbringen lassen. Auf die-sem Weg lässt sich verhindern, dass im Erbfall Anteile der Familie verloren gehen oder fremde Investoren einsteigen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Robert Bosch GmbH. Die 1886 von Robert Bosch gegründete Firma wird in einer Stiftung geführt. Damit konnte das Unternehmen seine Unabhängigkeit bewahren und das Vermögen über Generationen hinweg erhalten und ausbauen.

Eine gemeinsame Linie finden – mit einer Familienverfassung

Das Vermögen einer Familie zu bewahren, kann nur gelingen, wenn die Familie an einem Strang zieht. „Eine gemeinsame Linie zu finden, ist oft mit Konflikten verbun-den“, sagt Ralph Früh. „Doch es lohnt sich, sie auszutragen.“ Das Ergebnis kann in eine Familienverfassung münden, die festlegt, wie das Vermögen genutzt, verwaltet oder investiert wird. Das sorgt für klare Verhältnisse. Die Familienverfassung wird so zum Leitfaden für das Handeln der Familie und den Erhalt des Vermögens.

Ein Negativbeispiel ist die Balsam AG der Familie Mühlens. Sie besaß mit 4711 eine der bekanntesten deutschen Parfümmarken. Im Laufe der Firmengeschichte stritten sich die Erben um Besitz und Führung. Die Konflikte schwächten das Unternehmen, ließen es Marktanteile verlieren und führten dazu, dass es 1994 schließlich verkauft wurde.

Zu einer umfassenden Planung gehört daher, die Nachfolge im Unternehmen früh-zeitig personell festzulegen, Gesellschafter und Verantwortliche zu benennen, die die Entscheidungen treffen. Nicht zuletzt bedarf es auch bei der Kapitalanlage über Generationen hinweg einer langfristigen Strategie, die Inflation, Marktzyklen und Kri-sen berücksichtigt und Chancen an den Kapitalmärkten nutzt.

Die Erfahrung zeigt: Fehlende Planung, Steuerfallen, familiäre Konflikte oder zu star-re Strukturen verhindern oft den Vermögenserhalt über Generationen. Es drohen viele Stolperfallen – auf finanzieller wie menschlicher Ebene. Erfahrene Berater kön-nen wichtige Hilfe leisten, um diesen Prozess zu begleiten und passende Lösungen zu entwickeln. Rechtliche Klarheit, steuerliche Weitsicht und vor allen Dingen ge-meinsame Ziele innerhalb der Familie sind für diesen Prozess nötig, sagt Vermö-gensverwalter Früh. Doch die Mühe lohnt: „Wer rechtzeitig vorsorgt, bewahrt nicht nur das Vermögen, sondern auch den familiären Frieden.“
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Die stille Stärke im Depot – Warum Unternehmensanleihen in jedes gut strukturierte Portfolio gehören

Anleihen gelten für viele Anleger als stille Reserve im Depot – berechenbar, aber nicht besonders spannend. Dabei können sie mehr: Sie sorgen für Stabilität und liefern planbare Erträge.

BildWer langfristig Vermögen aufbauen möchte, kommt an Anleihen nicht vorbei. Viele Anleger setzen dabei ausschließlich auf Staatsanleihen. Doch das greift zu kurz. „Unternehmensanleihen sind langfristig deutlich interessanter als Staatspapiere“, sagt Harald Wild, Geschäftsführer und Partner der Liechtensteiner Vermögensverwaltung Früh & Partner. Was beim Einstieg zu beachten ist – und warum der Ruf der Anleihe als „langweilig“ veraltet ist.

Vaduz, 05. August 2025 – Anleihen gelten für viele Anleger als stille Reserve im Depot – berechenbar, aber nicht besonders spannend. Dabei können sie mehr: Sie sorgen für Stabilität, liefern planbare Erträge und eröffnen – vor allem bei Unternehmensanleihen – attraktive Renditechancen. Ein Blick auf aktuelle Zahlen zeigt das Potenzial: Zehnjährige Bundesanleihen werfen derzeit rund 2,7 Prozent pro Jahr ab. Wer jedoch nicht Staaten, sondern Unternehmen Geld leiht, wird für das höhere Risiko oft überdurchschnittlich belohnt.
„Aktien und Anleihen sind die beiden tragenden Säulen des Vermögensaufbaus“, erklärt Wild. Der Unterschied: Aktien beteiligen Anleger direkt am Unternehmen – mit entsprechenden Kursschwankungen, aber langfristig hohen Ertragschancen. Anleihen hingegen versprechen regelmäßige Ausschüttungen bei geringerer Volatilität. „Weniger Schwankung, mehr Sicherheit – das ist ihre Stärke.“
Wer in Anleihen investieren möchte, sollte auf breite Streuung achten. „Für eine sinnvolle Diversifikation sind rund 20 Papiere oder mehr im Portfolio notwendig“, sagt Linus Erhart, Anleiheexperte und Portfoliomanager bei Früh & Partner. Unternehmensanleihen bieten dabei attraktivere Renditen als Staatspapiere – insbesondere am US-Markt. „Die Auswahl ist größer, die Chancen vielfältiger. Viele amerikanische Unternehmen finanzieren sich über Anleihen.“
Was zählt, ist die Analyse. Ein Beispiel ist AerCap, einer der weltweit größten Flugzeug-Leasinganbieter. Das niederländische Unternehmen profitiert vom wachsenden Flugverkehr und erzielt dank langfristiger Leasingverträge stabile Einnahmen – auch in Krisenzeiten. „Die Kombination aus stabilen Assets, einem lukrativen Geschäftsmodell und einem bewährten Management, das selbst investiert ist, macht AerCap zu einem attraktiven Investment im Anleihebereich“, sagt Erhart.

Hochzinsanleihen: Attraktive Chancen bei verhältnismäßigem Risiko

Ein wichtiges Auswahlkriterium für Unternehmensanleihen ist das Rating, also die Bewertung der Kreditwürdigkeit durch Agenturen wie Moody’s oder S&P. Investment-Grade-Anleihen gelten als besonders sicher, bieten aber geringere Renditen. Spannender wird es unterhalb dieser Schwelle – bei sogenannten Hochzinsanleihen (High-Yield-Bonds). „Gerade knapp unterhalb des Investmentgrade-Bereichs finden sich viele interessante Möglichkeiten“, erklärt Erhart. Neben den allgemein höheren Renditen können diese Papiere vor allem in schwierigen Marktphasen mit deutlichen Abschlägen gehandelt werden – was günstige Einstiegsmöglichkeiten schafft.
Die Renditechancen sind beachtlich: US-Hochzinsanleihen erzielten über die vergangenen 40 Jahre durchschnittlich acht Prozent pro Jahr – ähnlich wie Aktien, jedoch bei geringeren Kursschwankungen. „Natürlich müssen Anleger kurzfristige Ausschläge akzeptieren, wobei sich Hochzinsanleihen grundsätzlich recht schnell wieder erholen“, sagt Erhart. „Langfristig bieten diese Anleihen ein sehr gutes Verhältnis von Chancen und Risiken.“

Direkt kaufen? Für Privatanleger oft kaum möglich

Viele Anleihen haben einen hohen Nominalwert – oft 100.000 US-Dollar oder mehr. Für private Anleger ist der direkte Zugang damit kaum praktikabel. Abhilfe schaffen Anleihefonds. „Sie ermöglichen eine breite Streuung und den Zugang zu Papieren, die dem einzelnen Investor sonst verschlossen bleiben“, sagt Erhart.
Ein Beispiel ist der Fonds „Fructus Value Capital Fund“ von Früh & Partner. Er investiert aktiv gemanagt in 40 bis 60 ausgewählte Unternehmensanleihen. Anders als ETFs, die oft starr einem Index folgen, setzt der Fonds auf gezielte Auswahl und striktes Risikomanagement. Das Ergebnis: Seit der Auflage im Jahr 2020 konnte der Fonds jährlich im Schnitt 6,0 Prozent zulegen – trotz Turbulenzen wie Corona oder dem Krieg in der Ukraine. Die Ausfallquote liegt dabei bemerkenswert niedrig. „Das verdanken wir unserer intensiven Analysearbeit“, betont Erhart.

Zinswende bringt Rückenwind

Nach dem historischen Zinsanstieg der vergangenen Jahre haben sich die Renditen auf einem höheren Niveau stabilisiert. Das eröffnet neue Chancen. „Unternehmensanleihen haben zwar auch in der vergangenen Niedrigzinsphase positive Realrenditen erzielt, die stark angestiegene Inflation hatte dies jedoch teilweise erschwert.“, erklärt Erhart. Weil gleichzeitig die Inflation zurückgeht, steigt die reale Rendite. Zudem kann der Fonds laufende Zinszahlungen und auslaufende Anleihen in höher verzinste Papiere reinvestieren. „Das verbessert die Ertragsperspektive deutlich.“

Fazit: Unternehmensanleihen neu denken

Anleihen – insbesondere Unternehmensanleihen – sind weit mehr als nur eine sichere Bank. Sie bieten Stabilität, regelmäßige Erträge und – bei kluger Auswahl – auch attraktive Renditen. Gerade in einem Umfeld stabiler Zinsen und moderater Inflation lohnt sich der Blick auf diese oft unterschätzte Anlageklasse. „Unternehmensanleihen sind ein essenzieller Baustein im Portfolio – gerade für langfristig orientierte Anleger“, sagt Harald Wild.
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Substanz statt Spekulation – Früh & Partner auf der Invest 2025 in Stuttgart

Auf der Invest 2025 in Stuttgart präsentiert die Früh & Partner Vermögensverwaltung ihre Philosophie des wertorientierten Investierens.

BildVaduz/Stuttgart – 7. Mai 2025. Globale Handelskonflikte, volatile Märkte und politische Unsicherheiten treiben viele Anleger auf die Invest 2025 in Stuttgart. Die führende Messe für Finanzen und Geldanlagen im deutschsprachigen Raum öffnet am 9. und 10. Mai 2025 ihre Tore. Mit über 140 Ausstellern, mehr als 300 Vorträgen bietet sie eine Plattform für den Austausch zwischen Finanzprofis, Anlegern und Interessierten. Rund 13.000 erwartete Fachleute und privates Publikum blicken besonders auf Anlageformen, die mehr Sicherheit und Stabilität versprechen. Auch die unabhängige Vermögensverwaltung Früh & Partner mit Sitz in Liechtenstein ist vor Ort – mit klaren Antworten auf diffuse Märkte. Wie Value Investing wieder zum Ruhepol im Depot wird.

Die jüngsten Entwicklungen in der US-Handelspolitik unter Präsident Donald Trump sorgen weltweit für Verunsicherung. Die Einführung eines Mindestimportzollsatzes von 10 Prozent auf alle Einfuhren in die USA sowie zusätzliche Zölle auf Produkte aus Ländern mit Handelsüberschüssen, darunter Deutschland, haben erhebliche Auswirkungen auf globale Lieferketten und Investitionsentscheidungen.

Diese protektionistischen Maßnahmen führen dazu, dass viele Unternehmen ihre Investitionspläne überdenken und strategische Entscheidungen aufschieben. Die Unsicherheit über zukünftige Handelsbeziehungen und mögliche weitere Zollerhöhungen belastet die wirtschaftliche Planungssicherheit.

Value Investing: Eine bewährte Strategie in turbulenten Zeiten

In diesem Kontext gewinnt das Value Investing erneut an Bedeutung. Diese Anlagestrategie, die auf langfristige Investments in unterbewertete Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten setzt, bietet Anlegern einen stabilen Ansatz in volatilen Zeiten.

Auf der Invest 2025 in Stuttgart präsentiert die Früh & Partner Vermögensverwaltung ihre Philosophie des wertorientierten Investierens. In Halle 4, Stand 4A80, stehen die Experten aus Liechtenstein für persönliche Gespräche zur Verfügung und erläutern, wie sie in einem unsicheren Marktumfeld stabile Renditen erzielen.

Die aktuelle Marktvolatilität und die Unsicherheiten in der globalen Handelspolitik erfordern Anlagestrategien, die auf langfristiger Stabilität basieren. Value Investing, bekannt durch Investorenlegenden wie Warren Buffett, fokussiert sich auf den inneren Wert eines Unternehmens und bietet somit eine solide Grundlage für langfristige Investments.

Früh & Partner: Langfristige Partnerschaften und individuelle Lösungen

Die Früh & Partner Vermögensverwaltung AG mit Sitz in Liechtenstein verfolgt einen disziplinierten Investmentansatz, der auf einer tiefgehenden Analyse und einem klaren Verständnis der Unternehmenswerte basiert. „In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es entscheidend, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich auf bewährte Prinzipien zu stützen“, betont Ralph Früh, Vorsitzender der Geschäftsleitung. „Unser Ziel ist es, für unsere Kunden stabile und nachhaltige Renditen zu erzielen.“

Invest 2025: Austausch und Wissenstransfer

Die Invest 2025 bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Anlegern, Finanzexperten und Dienstleistern. Mit über 140 Ausstellern und einem umfangreichen Vortragsprogramm können Besucher tiefgehende Einblicke in aktuelle Anlagestrategien und Marktanalysen gewinnen. Besonders hervorzuheben sind die Masterclasses, in denen Experten praxisnahe Lösungen für komplexe Finanzthemen präsentieren.

Einladung zum persönlichen Gespräch

Besucher der Invest 2025 sind herzlich eingeladen, bei der Früh & Partner Vermögensverwaltung in Halle 4, Stand 4A80 vorbeizuschauen. Dort stehen Ralph Früh, Harald Wild und Stefan Wiedemann für persönliche Gespräche zur Verfügung. Interessierte erfahren mehr über die Philosophie des Value Investing, die Vorteile des Standorts Liechtenstein und individuelle Lösungen für die Vermögensverwaltung.

Weitere Informationen zur Invest 2025 finden Sie unter: https://www.messe-stuttgart.de/invest/

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thalest group AG: die Bedeutung der Taxonomie für nachhaltige Investitionen in Bestandsimmobilien

Die Immobilienwirtschaft steht vor einer der größten Herausforderungen unserer Zeit: dem Klimawandel.

BildDie Europäische Union hat in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu fördern.

Eine dieser Maßnahmen ist die Einführung der Taxonomie-Verordnung, die Investitionen in nachhaltiges Wirtschaften lenken soll. Für den Immobiliensektor bedeutet dies, dass nur Gebäude und Sanierungsprojekte als nachhaltig eingestuft werden, die bestimmte Energieeffizienzstandards erfüllen. Doch wie sieht die Zukunft dieser Verordnung aus? Und welche Rolle spielt sie für lukrative Investitionen in Bestandsimmobilien und Sanierungsobjekte? Jens Steiner, Vorstand der Thalest Group AG, sieht in der Taxonomie einen wesentlichen Baustein für zukunftsorientierte und lukrative Investitionen in Bestandsimmobilien.

Thalest’s Vision und Strategie

Die thalest group AG, ein führendes Unternehmen im Bereich Immobilieninvestments, hat sich der Herausforderung gestellt, eine nachhaltige und gleichzeitig profitable Immobilienstrategie zu entwickeln. Jens Steiner, der als Vorstand der thalest group AG die strategischen Entscheidungen leitet, betont die Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß in der Immobilienwirtschaft drastisch zu reduzieren. Dabei spielt für ihn die europäische Taxonomie-Verordnung eine Schlüsselrolle. Ziel dieser Verordnung ist es, Investitionen in nachhaltige Projekte zu lenken und damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der EU zu leisten.

Jens Steiner ist überzeugt, dass die Integration der Taxonomie in die Unternehmensstrategie der thalest group AG nicht nur ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist, sondern auch eine Chance für rentable Investitionen. Gerade Bestandsimmobilien und Sanierungsobjekte bieten hier ein enormes Potenzial. Mit dem Konzept „thalest future value“ hat die thalest group AG bereits ein innovatives Modell entwickelt, das gezielte Investitionen in die energetische Sanierung dieser Immobilien fördert. Dadurch können nicht nur die CO2-Emissionen deutlich reduziert, sondern auch die Renditen für Investoren gesteigert werden. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Modells stößt bei Investoren auf große Resonanz und hat sich als zukunftsweisende Strategie etabliert.

Die Rolle der Taxonomie in der Immobilienwirtschaft

Die Taxonomie-Verordnung der EU ist ein umfassendes Regelwerk, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten. Für die Immobilienwirtschaft bedeutet dies, dass Investitionen in Gebäude, die hohe Energieeffizienzstandards erfüllen und damit emissionsarm sind, als nachhaltig gelten. Diese Fokussierung auf Neubauten und modernisierte Immobilien führt jedoch dazu, dass der ältere Gebäudebestand mit schlechteren Energieeffizienzstandards weitgehend unberücksichtigt bleibt.

Jens Steiner sieht darin eine verpasste Chance. Er argumentiert, dass gerade in der Sanierung des Gebäudebestands ein enormes CO2-Einsparpotenzial liegt. Mit dem thalest future value Konzept wird die Taxonomie von der thalest group AG bereits erfolgreich umgesetzt und diese Lücke geschlossen. Durch gezielte Investitionen in die energetische Modernisierung dieser Gebäude können nicht nur die Klimaziele der EU erreicht, sondern auch attraktive Renditen für Investoren erzielt werden.

Herausforderungen der derzeitigen Taxonomie

Ein zentraler Kritikpunkt der Immobilienwirtschaft an der aktuellen Ausgestaltung der Taxonomie-Verordnung ist, dass sie sich vor allem auf Gebäude konzentriert, die bereits hohe Energieeffizienzstandards erfüllen. Der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss) kritisiert, dass die bereits vorhandenen Potenziale für mehr Klimaschutz in Gebäuden in Europa nicht ausreichend genutzt werden. Insbesondere ältere Bestandsgebäude, die durch Sanierungen erhebliche CO2-Einsparungen erzielen könnten, werden von der Taxonomie weitgehend ausgeklammert.

Die Thalest Group AG hat diese Herausforderung erkannt und reagiert darauf mit der Weiterentwicklung des thalest future value Konzepts. Dieses Konzept setzt gezielt auf die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien und nutzt innovative Technologien, um den Energieverbrauch drastisch zu reduzieren. Die hervorragende Resonanz der Investoren zeigt, dass dieses Modell sowohl ökologisch sinnvoll als auch ökonomisch rentabel ist.

Der Ansatz von thalest zur Bewältigung der Herausforderungen

Jens Steiner und sein Team der thalest group AG haben erkannt, dass die aktuelle Ausgestaltung der Taxonomie eine Herausforderung, aber auch eine Chance darstellt. Statt sich ausschließlich auf Neubauten und bereits energieeffiziente Gebäude zu konzentrieren, setzt die thalest group AG gezielt auf die Sanierung und Umgestaltung von Bestandsimmobilien. Dabei verfolgt das Unternehmen eine Strategie, die ökologische und ökonomische Ziele in Einklang bringt.

Durch innovative Sanierungstechnologien und -methoden, die im Rahmen des thalest future value Konzepts entwickelt wurden, wird der Energieverbrauch von Bestandsgebäuden drastisch reduziert. Gleichzeitig legt die thalest group AG großen Wert darauf, die Rentabilität dieser Investitionen zu maximieren. Dies geschieht durch die gezielte Auswahl von Immobilien mit hohem Sanierungspotenzial und die Nutzung von staatlichen Förderprogrammen, die Sanierungsmaßnahmen unterstützen. Diese Strategie ist nicht nur nachhaltig, sondern wird auch von Investoren als besonders attraktiv wahrgenommen.

Fazit: Bedeutung der Taxonomie für die thalest group AG und die Immobilienwirtschaft

Die europäische Taxonomie-Verordnung spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung von Investitionen in nachhaltige Immobilienprojekte. Für die thalest group AG und Jens Steiner ist die Integration der Taxonomie in die Unternehmensstrategie ein wesentlicher Schritt, um sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele zu erreichen. Durch die Fokussierung auf die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien und die Nutzung des thalest future value Konzeptes sowie steuerlicher Anreize und staatlicher Förderprogramme kann die thalest group AG nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch attraktive Renditen für Investoren erzielen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

thalest groupo AG
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04103 Leipzig
Deutschland

fon ..: +49 0 341 994 03 32
web ..: https://thalest-group.de
email : service@thalest-future-value.de

Die thalest group AG aus Leipzig hat sich mit ihrem wegweisenden Konzept „thalest future value – Real Estate Development“ als eines der innovativsten Unternehmen im Bereich der „revolutionären Revitalisierung“ von Value-Add-Immobilien etabliert. Die Unternehmensstrategie basiert auf einem klaren Value-Investment-Ansatz, der auf den Erwerb von kostengünstigen, qualitativ hochwertigen Immobilien mit Wertsteigerungspotenzial insbesondere in C- und D-Lagen abzielt. Ziel ist es, durch gezielte Revitalisierung und ganzheitliche Nutzenbetrachtung die Attraktivität dieser Immobilien zu steigern und einen gesicherten Cashflow aus der Vermietung sowie dem Handel von Immobilien mit Modernisierungsbedarf und Wertsteigerungspotenzial zu erzielen. Dabei legt die thalest group AG besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und eine zukunftsorientierte Nutzung ihrer Immobilien. Durch die Umsetzung ökologischer Ansätze wie Energieeffizienz und CO2-Reduktion leistet das Unternehmen einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und sichert gleichzeitig die langfristige Rentabilität seiner Investitionen.

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