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ALZHEIMER DEUTSCHLAND: Parkinson durch Pestizide anerkannt – verändert sich nun unser Blick auf Alzheimer?

Die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit lenkt den Fokus auf Umweltbelastungen, die auch bei Alzheimer, anderen Formen der Demenz und Depressionen zunehmend untersucht werden.

BildEnde Mai 2026 hat das Bundeskabinett beschlossen, das „Parkinson-Syndrom durch langjährig, häufig und selbst angewendete Pestizide“ offiziell in die deutsche Berufskrankheiten-Liste aufzunehmen. Damit wird anerkannt, was Wissenschaftler seit Jahren untersuchen und zunehmend belegen können: Bestimmte Pestizide können das Risiko für Morbus Parkinson deutlich erhöhen. Für tausende Betroffene bedeutet diese Entscheidung mehr Rechtssicherheit und bessere Unterstützung. Für die neurologische Forschung könnte sie jedoch noch weitreichendere Folgen haben.

Parkinson gehört zu den am schnellsten zunehmenden neurologischen Erkrankungen weltweit

In Deutschland leben inzwischen nahezu 400.000 Menschen mit Morbus Parkinson. Weltweit sind es bereits mehr als zehn Millionen Betroffene. Modellrechnungen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf mehr als 25 Millionen Menschen erhöhen könnte.
Lange wurde diese Entwicklung vor allem mit der steigenden Lebenserwartung erklärt. Doch immer stärker rücken Umweltfaktoren in den Mittelpunkt der Forschung. Besonders intensiv untersucht werden Pestizide wie Paraquat, Rotenon oder Chlorpyrifos, die Nervenzellen schädigen und Parkinson begünstigen können.

Umweltmedizin rückt in den Mittelpunkt moderner Neurologie

Die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit markiert einen bemerkenswerten Wandel. Denn erstmals wird auf staatlicher Ebene anerkannt, dass langfristige Umweltbelastungen tatsächlich direkt zur Entstehung einer neurodegenerativen Erkrankung beitragen können.
Dabei beschränkt sich die Forschung längst nicht mehr auf Pestizide allein. Wissenschaftler untersuchen heute Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung, hochindustrialisierten Lebensmitteln, kontaminiertem Trinkwasser, vor allem aber auch Schwermetallen, Mikroplastik, PFAS mit der Entstehung chronischer Entzündungen, dem Darmmikrobiom und Erkrankungen des Gehirns. Immer deutlicher zeigt sich, dass Gehirn, Darm, Immunsystem und Umwelt eng miteinander verknüpft sind. Viele Mechanismen, die heute bei Parkinson diskutiert werden, werden inzwischen auch bei Alzheimer-Demenz, anderen Demenzformen und Depressionen erforscht.

Was Parkinson heute zeigt, könnte morgen auch für Alzheimer-Demenz wichtig werden

Noch scheinen sich Parkinson und Alzheimer in ihren biologischen Ursachen deutlich zu unterscheiden. Doch es man vermutet auch immer mehr Gemeinsamkeiten: Die Forschung beobachtet zunehmend gemeinsame Mechanismen wie oxidativen Stress, chronische Entzündungsprozesse, Störungen des Energiestoffwechsels und Veränderungen des Mikrobioms und vor allem auch der Darmbarriere (die unter anderem unser Immunsystem beherbergt) – deshalb gibt es auch immer mehr Menschen, die an Reizdarm- oder Leaky-Gut-Syndromen leiden, was zunehmend ebenfalls als möglicher Wegweiser hin zu neurodegenerativen Erkrankungen diskutiert wird.

Die aktuelle Entscheidung könnte deshalb weit über die Parkinson-Forschung hinaus Bedeutung erlangen. Sie zeigt, dass neurodegenerative Erkrankungen möglicherweise nicht ausschließlich eine Folge des Alterns sind, sondern auch durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren beeinflusst werden.
Ob daraus künftig neue Modelle zur Forschung der Entstehung von Alzheimer-Demenz entstehen, ist daher vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Die Richtung der Forschung scheint jedoch klar: Das Gehirn wird zunehmend als Teil eines komplexen biologischen Systems.

Weitere Informationen und den aktuellen Bericht zur Anerkennung von Morbus Parkinson als Berufskrankheit und zu modernen Therapieansätzen sind auf „Alzheimer Deutschland“ nachzulesen:

https://www.alzheimer-deutschland.de/aktuelles/allgemein/parkinson-durch-pestizide

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
Österreich

fon ..: +49-(0)1579-24 54 388
web ..: https://www.alzheimer-deutschland.de
email : info@alzheimer-deutschland.de

Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“

„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand geben soll.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Jetzt online: Neues Info-Portal „Alzheimer Science“

Aktuelle Informationen zur Alzheimer-Forschung, Neurowissenschaft und Neurostimulation

BildDie Zahl der Menschen, die an neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz, Parkinson und Schlaganfall sowie an Depressionen leiden, steigt seit Jahren dramatisch an. Vor allem die Alzheimer-Krankheit gehört mit rund 57 Millionen Betroffenen weltweit zu den Prioritäten der Forschungsaktivitäten.

Neben der medikamentösen Behandlung und nicht-medikamentösen Ansätzen wie zum Beispiel Ergotherapie und kognitivem Training etabliert sich zunehmend das Feld der Neurostimulationsverfahren – dies sind Therapien, die auf elektrischen oder magnetischen Reizen bzw. auf der Anwendung von Stoßwellen basieren.

Das neue Informationsportal „Alzheimer Science“ berichtet als erstes Online-Medium im deutschsprachigen Raum ab sofort konzertiert über alle relevanten Neuigkeiten und Erkenntnisse aus dem Bereich der Neurostimulation und der Alzheimer-Forschung generell.
Die Begriffe Gehirnstimulation und Neurostimulation sind synonym zu verstehen. Sie beziehen sich auf technische Verfahren, die darauf abzielen, die Aktivität von Neuronen im Gehirn direkt oder indirekt zu beeinflussen, um kognitive Funktionen und emotionale Prozesse zu verbessern oder neurologische und psychiatrische Störungen zu behandeln. Diese Verfahren können invasiv oder nicht-invasiv sein. Invasive Gehirnstimulation erfordert chirurgische Eingriffe, um Elektroden oder Geräte im Gehirn oder in dessen Nähe zu platzieren. Ein Beispiel hierfür ist die Tiefe Hirnstimulation (THS). Nicht-invasive Gehirnstimulation erfordert keine Operationen und ist somit für die meisten Menschen leichter zugänglich. Zu den heute gängigsten Methoden gehören u. a. die Transkranielle Magnetstimulation (TMS), die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) sowie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS).

Beispiel: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – Stoßwellen bei Alzheimer

Im Bereich der Hirnstimulationsmethoden hat sich etwa die ambulant durchgeführte Transkranielle Pulsstimulation (TPS) in den letzten drei Jahren in Kliniken und Praxen etabliert. Nach bisheriger Dokumentation und Datenlage bei rund 5.000 behandelten Patient:innen erzeugt die Therapie keine wesentlichen Nebenwirkungen und ist in der Regel schmerzfrei. Das Stoßwellen-Verfahren versteht sich – wie andere Gehirnstimulationsverfahren auch – als zusätzliche Behandlungsoption zur Medikation.

Die bisher publizierten klinischen Studien, Anwendungsbeobachtungen und Untersuchungen attestieren der Transkraniellen Pulsstimulation eine zunehmende Wirksamkeit und Sicherheit. Aktuell werden mehrere größere Studien und Beobachtungsuntersuchungen durchgeführt, um noch verlässlichere Aussagen treffen zu können. Darüber hinaus wird das Verfahren auch bei anderen Indikationen wie zum Beispiel Depressionen, Parkinson, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) sowie Fatigue getestet und erforscht.

Alzheimer Science: Zentrales Informations-Medium für Fachkreise und allgemeine Öffentlichkeit

Mit „Alzheimer Science“ erhält die wissenschaftliche Erforschung von Neurostimulationsverfahren wie der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) ein zentrales Kommunikationsforum. Dieses bietet Medien und dER Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich über die Chancen und Potentiale dieser vielversprechenden Behandlungsansätze zu informieren.

Ein weiterer Schwerpunkt von „Alzheimer Science“ ist der Alzheimer-Forschung generell gewidmet. Denn nach zahlreichen Rückschlägen in den letzten Jahren bestehen dank massiver Forschung auf allen Ebenen denkbar gute Chancen, dass sich Alzheimer zukünftig besser behandeln lässt als heute. Dies zeigen auch die jüngsten Erfolge in der pharmakologischen Forschung sowie in der Grundlagenforschung.

Das neue Informations-Portal „Alzheimer Science“ ist zu finden unter: www.alzheimer-science.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Alzheimer Science
Frau Katja C. Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
Österreich

fon ..: +49-(0)1579- 261 71 80
web ..: https://alzheimer-science.com
email : redaktion@alzheimer-science.com

„Alzheimer Science“ ist ein Online-Informationsportal mit den Schwerpunkten Neurostimulation/Gehirnstimulation, Neurowissenschaften und Alzheimer-Forschung. Das unabhängige Medium hat zum Ziel, aktuell über neue Möglichkeiten der Behandlung der Alzheimer-Krankheit und anderer neurophysiologischer Erkrankungen zu berichten und die Wahrnehmung neuer Therapieoptionen zu stärken. Fachlich begleitet wird „Alzheimer Science“ von Mitgliedern eines Advisory Boards sowie zahlreichen weiteren Fachleuten und Wissenschaftler:innen.

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