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Autonome Agenten werden das Transportmanagement revolutionieren

Eine globale Studie von Manhattan zeigt, dass Integrationsschwierigkeiten und Datenqualität nach wie vor erhebliche Hürden für Unternehmen darstellen, die KI im Transportmanagement einsetzen wollen.

BildDüsseldorf – 15. Juli 2025 – Manhattan Associates Inc. (NASDAQ: MANH), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Lieferkettenhandel, gab heute die Ergebnisse der jüngsten Zusammenarbeit mit dem internationalen Forschungsunternehmen Vanson Bourne bekannt. Im Rahmen der weltweiten Studie wurden 1.450 Entscheidungsträger* aus Unternehmen der Fertigungsindustrie, des Einzel- und Großhandels, der Konsumgüterindustrie, des Lebensmittelsektors sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Australien befragt

„Die Transportlogistik ist das Rückgrat der Lieferketten und unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Waren pünktlich geliefert werden, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen“, sagt Bryant Smith, Director, Transportation Management Systems (TMS) bei Manhattan Associates. „Transporte zu managen wird jedoch immer komplexer, weil die Anforderungen steigen. Dabei geht es um kürzere Lieferzeiten, Kapazitäts- und Kosteneffizienz, strengere Nachhaltigkeitsvorschriften und die zunehmende Notwendigkeit einer End-to-End-Transparenz über alle Abläufe hinweg.“

Fragmentierte Systeme: Betriebliche Transparenz und Effizienz bleiben eine Herausforderung

Der wahre Wert von Transparenz geht über den einfachen Zugriff auf Betriebsdaten hinaus: Er liegt in der Fähigkeit, Probleme, die durch diese Informationen aufgezeigt werden, anzugehen und Verbesserungen schneller und effizienter umzusetzen. 60 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Verbesserung der Transparenz auch abseits von Störungen zu einer höheren Kundenzufriedenheit durch genauere und frühere Updates führt, während 50 Prozent der Unternehmen die Senkung der Transportkosten als Hauptvorteil einer erhöhten betrieblichen Transparenz nennen.

Die KI-Revolution: Aufregung, aber auch Herausforderungen bei der Bereitschaft

61 Prozent der Unternehmen rechnen in den nächsten fünf Jahren mit einer vollständig autonomen, agentenbasierten KI, die in der Lage ist, eigenständig zu handeln, um bestimmte Ziele zu erreichen. Allerdings haben nur 37 Prozent der Unternehmen KI und maschinelles Lernen bereits tief in ihr TMS integriert.

Obwohl fünf Jahre im Bereich KI eine kleine Ewigkeit sind, klaffen Erwartungen und aktuelle Nutzung bemerkenswert weit auseinander, denn die Einführung gestaltet sich selten einfach: Fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie sich bereits sehr gut auf autonome Agenten im Jahr 2030 vorbereitet fühlen. Trotzdem berichteten praktisch alle Unternehmen (99 Prozent), dass sie mit Hürden konfrontiert sind oder diese erwarten. Dazu gehören der Fachkräftemangel (49 Prozent), Integrationsschwierigkeiten (44 Prozent) und Probleme mit der Datenqualität und -verfügbarkeit (44 Prozent).

Viele Unternehmen sind in einer guten Ausgangsposition, um von den Kosten-, Effizienz- und Skalierbarkeitsvorteilen autonomer Agenten zu profitieren. Auf der anderen Seite sollten sie ihre KI-Strategien überdenken, da sie sonst Gefahr laufen, erhebliche (und möglicherweise unwiederbringliche) Marktanteile an Konkurrenten zu verlieren.

Nachhaltigkeitsvorschriften: Priorität und Schmerzpunkt zugleich

Die Forderung nach einem nachhaltigeren Transportwesen ist weit verbreitet. 69 Prozent der Unternehmen geben an, dass Nachhaltigkeit entweder ein globales Ziel ist oder ein Bereich mit erheblichem Handlungsdruck, wobei 62 Prozent bereits die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive einführen. Die Einhaltung komplexer und sich ändernder Vorschriften ist nach wie vor eine weltweite Herausforderung. Dabei werden Nachhaltigkeitsvorschriften am häufigsten als ein Hindernis genannt, das sich in den nächsten fünf Jahren auf die Unternehmensleistung auswirken wird. Ein modernes TMS kann dabei helfen, die Datentransparenz und -funktionalität bereitzustellen, die für die Messung des Fortschritts und den Nachweis der Einhaltung der Vorschriften erforderlich sind. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass die Nachhaltigkeit weiterhin im Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens steht.

Bryant Smith fasst zusammen: „Die Studie zeigt deutlich, dass viele Unternehmen noch nicht darauf vorbereitet sind, die Herausforderungen zu meistern, die sich aus den wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen, den Erwartungen in Bezug auf künstliche Intelligenz und dem Bedarf nach mehr sichtbaren, nützlichen Daten ergeben. Bis 2030 werden sich diese Anforderungen weiter verschärfen und den Druck auf die Unternehmen erhöhen, den Transportbetrieb auf intelligentere und intuitivere Weise zu gestalten.“

„87 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Herausforderungen in Bereichen wie Betriebstransparenz, KI-Einführung und Einhaltung von Nachhaltigkeitsbestimmungen zunehmen werden, so dass ihre derzeitigen Transportmanagementsysteme nicht mehr Schritt halten können. Wenn sie jetzt nicht handeln, setzen sie sich steigenden Kosten, Fragen zur langfristigen Effizienz und dem Risiko aus, ihre Kundenversprechen nicht zu erfüllen“, sagt Bryant Smith.

Weitere Daten:

* 48 Prozent der Unternehmen verlieren mehr als 10 Prozent ihres Transportbudgets durch Fehler und Unterbrechungen.
* 78 Prozent sehen im Transportmanagement eine strategische Notwendigkeit für den Erfolg. Bis 2030 wird diese Zahl auf 86 Prozent steigen.
* 61 Prozent gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig autonome agentische KI im TMS zum Einsatz kommt – also Systeme, die selbstständig definierte Ziele erreichen und nur noch geringe menschliche Überwachung erfordern. 50 Prozent berichten von Herausforderungen bei der proaktiven Umleitung von Sendungen, während 49 Prozent mit der optimalen Personalplanung an der Rampe und im Lager zu kämpfen haben.
* 82 Prozent sind davon überzeugt, dass Fortschritte bei der Planung, Vorhersage und Modellierung die Frachtkosten in den nächsten fünf Jahren um mindestens 5 Prozent senken werden.
* Unternehmen tun sich immer noch schwer damit, Nachhaltigkeit zu operationalisieren: Nur 34 Prozent geben an, dass sie Nachhaltigkeit bei der Betriebsplanung berücksichtigen, 30 Prozent bei Beschaffungsentscheidungen, und nur 31 Prozent bieten kohlenstofffreundliche Kraftstofflösungen an.
* Während die Mehrheit ihr TMS in die Vertriebs- und Betriebsplanungssysteme integriert hat (60 Prozent) und prädiktive Analysen oder künstliche Intelligenz (56 Prozent) einsetzt, nutzen weitaus weniger Unternehmen wichtige Funktionen wie historische Trendanalysen (38 Prozent), automatisierte Buchungen und Ausschreibungen (36 Prozent) oder Echtzeit-Nachfrageerfassung (35 Prozent).

*Methodik: Vanson Bourne befragte 1.450 Entscheidungsträger aus den Bereichen Transport, Logistik, Lieferkette, IT oder Finanzen, die für das Transportmanagement in ihrem Unternehmen verantwortlich sind oder sich damit auskennen. Die Befragten müssen in den Bereichen Fertigung, Einzelhandel, Großhandel, Konsumgüter, Lebensmittel sowie Nahrungsmittel und Getränke tätig sein. An der Umfrage nahmen Unternehmen aus Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Australien teil. Alle Befragten stammten aus Unternehmen mit einem weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen US-Dollar.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Manhattan Associates
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Elisabethstraße 11
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Deutschland

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ÜBER MANHATTAN ASSOCIATES
Manhattan Associates ist ein Technologieführer im Bereich Supply Chain- und Omnichannel-Handel. Wir führen Informationen über das ganze Unternehmen hinweg zusammen, damit Front-End-Verkäufe und Back-End-Supply Chains genau übereinstimmen. Unsere Software, Plattformtechnologie und fundierte Erfahrung unterstützen Kunden, optimales Wachstum ohne Einbußen bei Umsatz- und Ertragszielen zu verwirklichen.

Manhattan Associates plant, erstellt und liefert zukunftsweisende Cloud-Lösungen, damit Anwender im Laden, über ihr Netzwerk oder von ihrem Fulfillment Center aus vom Omnichannel-Marktplatz profitieren. Weitere Informationen: https://www.manh.com/de-de

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Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Neue Wege in der Alzheimer-Therapie

Ambulantes, nicht-invasives Hirnstimulations-Verfahren TPS überzeugt zunehmend durch Wirkung, Patienten-Sicherheit und expansive Studienlage

BildImmer mehr wissenschaftliche Studien, über 15.000 behandelte Patientinnen und Patienten, fast 80 spezialisierte Kliniken, Praxen und Zentren im deutschsprachigen Raum – und doch ist sie vielen noch unbekannt: die Transkranielle Pulsstimulation, kurz TPS. Dabei handelt es sich um ein modernes, nicht-invasives Hirnstimulationsverfahren, das weltweit inzwischen zu den am intensivsten erforschten seiner Art gehört. Entwickelt und erforscht wurde die Methode, die auf niedrigenergetischen Stoßwellen basiert, in den vergangenen 30 Jahren ursprünglich für Menschen mit Alzheimer-Demenz – inzwischen zeigen jedoch auch erste Studien und Praxiserfahrungen bei Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS vielversprechende Ergebnisse.

Mit der jüngst veröffentlichten Studie der Medizinischen Universität Wien ist die wissenschaftliche Datenlage zur Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) erneut gewachsen – und sie zeigt einmal mehr, was Ärztinnen und Ärzte aus der täglichen Praxis schon lange berichten: Die TPS kann das Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer bremsen, Symptome verbessern und vor allem eines bewahren – ein gutes Stück weiterer Selbstständigkeit und Lebensqualität.

Was ist die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – und warum ist sie so besonders?

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) ist ein physikalisches Verfahren, das gezielte Stoßwellenimpulse von außen durch den Schädel zielgenau in das Gehirn leitet. Diese Impulse regen die Durchblutung an, fördern die Ausschüttung wachstumsfördernder Botenstoffe, aktivieren Nervenzellen (Neuronen) und die Synapsenbildung (Verbindungsstellen zwischen den Neuronen) und können degenerative Prozesse im Gehirn verlangsamen. Dabei ist die Behandlung schmerzfrei, dauert pro Sitzung nur etwa 30 Minuten, wird ambulant durchgeführt und ist nahezu nebenwirkungsfrei.

Mit der TPS behandelt und an ihr geforscht wird unter anderem in renommierten Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Bonn, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), oder dem Klinikum Wahrendorff bei Hannover, Europas größter psychiatrischer Fachklinik in privater Trägerschaft.

Mittlerweile gibt es über 50 wissenschaftliche Studien und Fachveröffentlichungen zur TPS, die sich mit den zahlreichen Wirkmechanismen, der Patienten-Sicherheit und der nahezu vollständigen Nebenwirkungslosigkeit dieser innovativen Stoßwellen-Methode befassen. Dabei steht im Zentrum die Alzheimer-Demenz, aber auch zu anderen Indikationen wie Parkinson, Depression, Autismus und ADHS sowie im Bereich der Grundlagenwissenschaft wird intensiv geforscht – mit klaren, ermutigenden Ergebnissen. Alle Forschenden, übrigens weltweit aktiv, eint die Suche nach besseren, verträglicheren und vor allem wirksamen Optionen für Betroffene.

Die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“ – ein Zusammenschluss engagierter Fachärztinnen und Fachärzte – spricht angesichts dieser Datenlage von einer modernen, hochrelevanten Therapieform, die auf dem besten Weg zur evidenzbasierten Zusatztherapie bei Alzheimer-Demenz ist.

Aktuelle Studie der Medizinischen Universität Wien liefert weitere valide Daten zur Wirksamkeit der TPS

In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit 60 Alzheimer-Patient:innen untersuchte die Medizinische Universität Wien nun erneut die Wirkung der TPS. Die aktuellen Ergebnisse sprechen für sich: Vor allem bei Menschen unter 70 Jahren verbesserten sich das Gedächtnis und andere kognitive Fähigkeiten signifikant. Auch Depressionen, die häufig eine die Lebensqualität der Patienten weiter einschränkende Symptomatik bei Alzheimer-Erkrankten darstellen, nahmen ab. Begleitende MRT-Aufnahmen zeigten, dass die TPS zentrale Hirnregionen aktivieren kann, die für Gedächtnis und Aufmerksamkeit verantwortlich sind.

Verwendet wurden dabei international anerkannte Erhebungsinstrumente wie der CERAD-Plus und der BDI-II – auch das ist ein wichtiges Signal an die wissenschaftliche Community: Die Studien zur TPS folgen den methodischen Standards der klinischen Forschung. Und: Auch die Langzeitdaten werden stetig aussagekräftiger. Denn immer mehr Ärzt:innen dokumentieren inzwischen positive Effekte, die Monate über die Behandlung hinaus anhalten.

Nicht-invasiv, ambulant und hocheffektiv: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) als Teil einer neuen Ära in der Medizin

Die TPS gehört zu einer wachsenden Gruppe von Verfahren der sogenannten nicht-invasiven Hirnstimulation (NIBS). Anders als medikamentöse Therapien basieren NIBS auf physikalischen Prinzipien – sie nutzen gezielte Reize, um neurobiologische Prozesse im Gehirn anzustoßen. Zu dieser Gruppe zählt zum Beispiel auch die transkranielle Magnetstimulation (TMS), die vor allem bei Depressionen eingesetzt wird und mittlerweile sogar in die offiziellen Leitlinien aufgenommen wurde. Während die TMS mit elektrischen Strömen über Magnetfelder arbeitet, setzt die TPS auf niedrigenergetische Stoßwellenimpulse, die tiefere Hirnareale über eine Software-gestützte Applikation äußerst zielgenau erreichen können und so für die Behandlung von Alzheimer oder auch Parkinson ideal geeignet ist.

Der große Vorteil: Die NIBS-Verfahren wirken dort, wo Medikamente oft an Grenzen stoßen – nämlich direkt im Gehirn, ohne den Organismus flächendeckend zu belasten. Nebenwirkungen sind bei der TPS extrem selten und mild – Kopfschmerzen, Unruhe oder Müdigkeit vergehen meist schnell. Und: Die Behandlung ist für Patienten schmerzfrei und mit keinerlei Einschränkungen im Alltag verbunden.

NIBS: Und die Kosten? Gering – verglichen mit Medikamenten wie Lecanemab

Obwohl die TPS bereits in zahlreichen Fachzentren verfügbar ist, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten bislang noch nicht. Dies gilt auch für die TMS trotz ihrer Aufnahme in die offiziellen Leitlinien. Der Grund: Der Bereich der Hirnstimulationsverfahren ist relativ jung und bisher nicht in den Leistungskatalogen verankert. Hier müssen zunächst bürokratische Hürden überwunden werden, was bekanntermaßen sehr viel Zeit (Jahre) in Anspruch nimmt.

Doch immer mehr private Krankenkassen (PKVs) erkennen das Potenzial der TPS und übernehmen die Kosten nach individueller Prüfung, denn: ein trotz Alzheimer-Krankheit selbständig und aktiv lebender Mensch leidet weniger an Folge- und Begleiterkrankungen, muss nicht in ein Pflegeheim und kostet die Kassen so in der Gesamtheit deutlich weniger. Für Betroffene bedeutet dies, dass sie vonseiten der PKVs schon jetzt gute Chancen auf Unterstützung haben, bei vergleichsweise geringen Behandlungskosten.

Zum Vergleich: Das nun auch in Europa zugelassene Alzheimer-Medikament Lecanemab kostet rund 26.500 US-Dollar pro Jahr und Patient, ist nur für eine sehr kleine Patientengruppe (Schätzungen gehen von 20.000 Personen aus) überhaupt einsetzbar, muss intravenös verabreicht werden und ist mit einer Reihe teils solch schwerwiegender Nebenwirkungen verbunden, dass regelmäßige MRT-Kontrollen stattfinden müssen. Demgegenüber steht die TPS – ambulant, risikoarm und im Praxisalltag sowie in Studien zunehmend als wirksam und sicher belegt.

Wenn das Verfahren so vielversprechend ist: Warum kennt trotzdem kaum jemand die TPS?

Die Antwort ist so simpel wie ernüchternd: Medizinischer Fortschritt braucht in unserem System Zeit – oft Jahrzehnte. Neue Verfahren kämpfen mit bürokratischen Hürden, mangelnder Sichtbarkeit und Skepsis gegenüber allem, was nicht bereits Standard beziehungsweise nicht allein pharmakologisch ist. Daher ist die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zwar längst in der Praxis und bei innovativ agierenden Neurolog:innen und Psychiater:innen angekommen, aber noch nicht in der allgemeinen öffentlichen Wahrnehmung, was leider auch mit dem Desinteresse der Medien zu tun hat – von einigen Ausnahmen dankenswerterweise abgesehen.

Initiative „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“ engagiert sich für mehr Aufklärung und Information

Doch das ändert sich – auch dank Initiativen wie der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ und deren unabhängigem Informationsportal „Alzheimer Deutschland“. Das Portal hat es sich zur Aufgabe gemacht, objektiv über die TPS zu berichten, alle wissenschaftlichen Arbeiten öffentlich zugänglich zu machen und Patient:innen sowie Angehörige auf dem Laufenden zu halten.

Darüber hinaus informiert „Alzheimer Deutschland“ umfassend über alle Formen der Demenz, über weitere innovative Therapien, neue Entwicklungen und Erkenntnisse in der Neurowissenschaft und der Alzheimer-Forschung – sowie mit praktischen Informationen über die oft vernachlässigten, aber hochwirksamen Möglichkeiten der Prävention neurophysiologischer Erkrankungen. Interviews mit Expert:innen, Berichte von Patient:innen und Angehörigen sowie eine Mediathek mit Fernseh- und Presseberichten zeigen zudem die praktischen Erfahrungen mit der TPS aus dem Alltag.

Eines ist jedenfalls klar: Die Zukunft der Medizin wird nicht mehr nur von chemischen Substanzen geprägt werden, sondern auch von physikalischen Prinzipien, die das Gehirn gezielt aktivieren können. Die TPS ist Teil dieser neuen Ära, die allen Menschen mit neurophysiologischen Erkrankungen schon jetzt zur Verfügung steht.

Weitere Informationen, Studienübersichten, Interviews und TPS-Standortlisten in Europa sind hier zu finden: https://www.alzheimer-deutschland.de und mehr zur „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ direkt unter folgendem Link: https://www.alzheimer-deutschland.de/ueber-alzheimer-deutschland

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
Österreich

fon ..: +49-(0)1579-24 54 388
web ..: https://www.alzheimer-deutschland.de
email : info@alzheimer-deutschland.de

Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“

„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand geben soll.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

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Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Hirnstimulationsverfahren zunehmend erforscht und anerkannt

Internationale Studien belegen Nutzen und Sicherheit der TPS bei Alzheimer sowie anderen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen

BildNicht-invasive Hirnstimulations-Verfahren wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) rücken zunehmend in den Fokus der Wissenschaft, da sie neue, höchst wirksame Therapieoptionen für neurodegenerative und neurophysiologische Erkrankungen darstellen. Die Erweiterung medizinischer Behandlungsmöglichkeiten ist auch dringend notwendig: Denn mit dem kontinuierlichen, massiven Anstieg der Prävalenz neurologischer und psychischer Erkrankungen wie Alzheimer-Demenz, anderen Formen der Demenz wie etwa vaskuläre Demenz oder frontotemporale Demenz (FTD), Parkinson, Depression, Autismus und ADHS sowie dem neuen Krankheitsbild Long-Covid ist die medizinische Forschung nachdrücklich gefordert, neue effektive Behandlungsansätze zu verfolgen und innovative Wege zu beschreiten, die sich dank moderner Wissenschaft auftun.

Nicht-invasive Hirnstimulation verändert die Therapielandschaft mit neuen Ansätzen

Die verschiedenen Methoden der nicht-invasive Hirnstimulation (engl. kurz als NIBS bezeichnet) haben sich in den letzten Jahren als vielversprechende Verfahren zur Behandlung zahlreicher Krankheitsbilder etabliert. Physikalische Techniken wie die transkranielle Magnetstimulation (TMS) und die Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) etwa werden nach vielen Jahrzehnten der Forschung zunehmend in der Praxis eingesetzt. Diese Methoden nutzen magnetische oder elektrische Felder, um neuronale Aktivitäten im Gehirn zu modulieren, ohne dass ein chirurgischer Eingriff notwendig ist und die Patienten mit möglichen starken Nebenwirkungen belastet werden müssen.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Hohes Forschungsaufkommen zum Wohl der Patienten

Eine besonders dynamische und erfolgreiche Entwicklung hat in diesem Bereich das Stoßwellen-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS) vorzuweisen: Die rein ambulante Behandlungsmethode, die mit niedrigenergetischen Stoßwellen arbeitet, wurde bislang bereits bei über 10.000 Patienten eingesetzt und ist mittlerweile in über 40 Ländern weltweit vertreten. Dank der beachtenswerten Therapieerfolge, auch in der Langzeitbeobachtung über mehrere Jahre, hat sich zwischenzeitlich ein internationales Wissenschafts-Netzwerk gebildet, das in zahlreichen Studien und Arbeiten den Weg der TPS hin zur wissenschaftlichen Evidenz intensiv vorantreibt.

Allein seit Anfang des Jahres 2022 wurden so über 15 weitere klinische Studien unterschiedlicher Ausrichtung zu verschiedenen Indikationen zur TPS publiziert und durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten flankiert. Auch aktuell laufen rund 10 weitere klinische, darunter doppelblinde, placebo-kontrollierte sowie multizentrische Studien, um die konsistenten und wiederholbaren Ergebnisse der Stoßwellen-Therapie weiterhin zu belegen.

Stoßwellen in Neurologie und Psychiatrie: Wirksam, sicher und gut verträglich

Längst hat sich gezeigt, dass die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) nicht nur ein wirksames Verfahren sein kann, um dank der durch die Stoßwellen ausgelösten Neurostimulation des Gehirns Krankheitsverläufe wie etwa der Alzheimer-Demenz zu verzögern beziehungsweise aufzuhalten und die Symptome oft deutlich zu lindern – und damit den Betroffenen und deren Angehörigen eine neue Lebensqualität zu ermöglichen. Vielmehr punktet die TPS darüber hinaus auch mit einem heute noch als Seltenheitswert zu bezeichnenden Merkmal in der Therapie: Sie ist für die Patienten sicher und gut verträglich, etwaige Nebenwirkungen beschränken sich, wenn überhaupt, auf höchst seltene kurzfristige Symptome wie leichte Kopfschmerzen, die rasch von alleine abklingen.

Internationale Wissenschaftler renommierter Universitäten und Mediziner, die die TPS erforschen und/oder bereits in der täglichen Praxis einsetzen, sind von der Methode längst überzeugt. Allerdings finden die nicht-invasive Hirnstimulations-Methoden ihren Weg nur langsam in das Bewusstsein der allgemeinen Öffentlichkeit. Zu neu erscheint noch der Gedanke, Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen anhand physikalischer Prinzipien zu behandeln und damit die heutige Therapielandschaft deutlich zu erweitern. Doch immerhin: Insbesondere die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) wird im deutschsprachigen Raum schon in über 60 Kliniken und Facharztpraxen angewendet und private Krankenkassen übernehmen die Kosten für die TPS zunehmend.

„Alzheimer Science“ bietet aktuelle Fakten und News aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulation

Um die Chancen und Möglichkeiten der nicht-invasiven Hirnstimulation (NIBS) breiter zu kommunizieren, hat es sich das Internet-Fachportal „Alzheimer Science“ zur Aufgabe gemacht, als zentrale Plattform zu den aktuellen Forschungsergebnissen und Entwicklungen aus der Welt der Neurostimulation und hier insbesondere zur Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) sowie zur aktuellen Alzheimer-Forschung zu berichten. Die Website bietet interessierten Lesern regelmäßig aktuellste Informationen zu jenen neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und medizinischer Praxis, die unser Verständnis zu den Funktionen des Gehirns und seiner Erkrankungen derzeit revolutionieren.

„Alzheimer Science“ ist erreichbar unter: https://alzheimer-science.com

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„Alzheimer Science“ ist ein Online-Informationsportal mit den Schwerpunkten Neurostimulation/Gehirnstimulation, Neurowissenschaften und Alzheimer-Forschung. Das unabhängige Medium hat zum Ziel, aktuell über neue Möglichkeiten der Behandlung der Alzheimer-Krankheit und anderer neurophysiologischer Erkrankungen zu berichten und die Wahrnehmung neuer Therapieoptionen zu stärken. Fachlich begleitet wird „Alzheimer Science“ von Mitgliedern eines Advisory Boards sowie zahlreichen weiteren Fachleuten und Wissenschaftler:innen.

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Jetzt online: Neues Info-Portal „Alzheimer Science“

Aktuelle Informationen zur Alzheimer-Forschung, Neurowissenschaft und Neurostimulation

BildDie Zahl der Menschen, die an neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz, Parkinson und Schlaganfall sowie an Depressionen leiden, steigt seit Jahren dramatisch an. Vor allem die Alzheimer-Krankheit gehört mit rund 57 Millionen Betroffenen weltweit zu den Prioritäten der Forschungsaktivitäten.

Neben der medikamentösen Behandlung und nicht-medikamentösen Ansätzen wie zum Beispiel Ergotherapie und kognitivem Training etabliert sich zunehmend das Feld der Neurostimulationsverfahren – dies sind Therapien, die auf elektrischen oder magnetischen Reizen bzw. auf der Anwendung von Stoßwellen basieren.

Das neue Informationsportal „Alzheimer Science“ berichtet als erstes Online-Medium im deutschsprachigen Raum ab sofort konzertiert über alle relevanten Neuigkeiten und Erkenntnisse aus dem Bereich der Neurostimulation und der Alzheimer-Forschung generell.
Die Begriffe Gehirnstimulation und Neurostimulation sind synonym zu verstehen. Sie beziehen sich auf technische Verfahren, die darauf abzielen, die Aktivität von Neuronen im Gehirn direkt oder indirekt zu beeinflussen, um kognitive Funktionen und emotionale Prozesse zu verbessern oder neurologische und psychiatrische Störungen zu behandeln. Diese Verfahren können invasiv oder nicht-invasiv sein. Invasive Gehirnstimulation erfordert chirurgische Eingriffe, um Elektroden oder Geräte im Gehirn oder in dessen Nähe zu platzieren. Ein Beispiel hierfür ist die Tiefe Hirnstimulation (THS). Nicht-invasive Gehirnstimulation erfordert keine Operationen und ist somit für die meisten Menschen leichter zugänglich. Zu den heute gängigsten Methoden gehören u. a. die Transkranielle Magnetstimulation (TMS), die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) sowie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS).

Beispiel: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – Stoßwellen bei Alzheimer

Im Bereich der Hirnstimulationsmethoden hat sich etwa die ambulant durchgeführte Transkranielle Pulsstimulation (TPS) in den letzten drei Jahren in Kliniken und Praxen etabliert. Nach bisheriger Dokumentation und Datenlage bei rund 5.000 behandelten Patient:innen erzeugt die Therapie keine wesentlichen Nebenwirkungen und ist in der Regel schmerzfrei. Das Stoßwellen-Verfahren versteht sich – wie andere Gehirnstimulationsverfahren auch – als zusätzliche Behandlungsoption zur Medikation.

Die bisher publizierten klinischen Studien, Anwendungsbeobachtungen und Untersuchungen attestieren der Transkraniellen Pulsstimulation eine zunehmende Wirksamkeit und Sicherheit. Aktuell werden mehrere größere Studien und Beobachtungsuntersuchungen durchgeführt, um noch verlässlichere Aussagen treffen zu können. Darüber hinaus wird das Verfahren auch bei anderen Indikationen wie zum Beispiel Depressionen, Parkinson, ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) sowie Fatigue getestet und erforscht.

Alzheimer Science: Zentrales Informations-Medium für Fachkreise und allgemeine Öffentlichkeit

Mit „Alzheimer Science“ erhält die wissenschaftliche Erforschung von Neurostimulationsverfahren wie der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) ein zentrales Kommunikationsforum. Dieses bietet Medien und dER Öffentlichkeit die Gelegenheit, sich über die Chancen und Potentiale dieser vielversprechenden Behandlungsansätze zu informieren.

Ein weiterer Schwerpunkt von „Alzheimer Science“ ist der Alzheimer-Forschung generell gewidmet. Denn nach zahlreichen Rückschlägen in den letzten Jahren bestehen dank massiver Forschung auf allen Ebenen denkbar gute Chancen, dass sich Alzheimer zukünftig besser behandeln lässt als heute. Dies zeigen auch die jüngsten Erfolge in der pharmakologischen Forschung sowie in der Grundlagenforschung.

Das neue Informations-Portal „Alzheimer Science“ ist zu finden unter: www.alzheimer-science.com

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