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Internationale TPS-Forschung gewinnt rasant an Dynamik: Neue Studien stärken die Evidenz

Neuromodulations-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS) entwickelt sich zu einem der spannendsten Forschungsfelder der modernen Neurologie und Psychiatrie.

BildDas wachsende Feld der Neuromodulations-Therapieverfahren, zu dem auch die Neurostimulation gehört, verändert derzeit Neurologie und Psychiatrie. Während sich die öffentliche Diskussion noch auf Medikamente zur Behandlung von Alzheimer, Parkinson, Depressionen oder auch Long Covid konzentriert, entwickelt sich das Forschungsfeld der Neurostimulation mit bemerkenswerter Dynamik.

Insbesondere die Transkranielle Pulsstimulation (TPS), im deutschsprachigen Raum wohl die bekannteste Therapie aus diesem Bereich, befindet sich mittlerweile auf dem Weg hin zur wissenschaftlichen Evidenz – und damit in immer mehr Kliniken und Praxen. International wird sie zunehmend intensiv weiter erforscht, unter anderem an der renommierten Harvard-Universität in den USA zu Parkinson.

Dieser Entwicklung widmet sich ein neuer Übersichtsartikel von ALZHEIMER DEUTSCHLAND, der die aktuell weltweit laufenden klinischen TPS-Studien sowie neue Versorgungsdaten aus spezialisierten Behandlungszentren in Deutschland zusammenfasst.

Transkranielle Pulsstimulation: Internationale Studienlandschaft wächst rasant

Forschungsgruppen in Deutschland, Österreich, den USA, Brasilien und Hongkong untersuchen das Stoßwellen-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS) weiterhin bei Alzheimer-Demenz, mittlerweile aber auch intensiv bei Parkinson, Depressionen, Long Covid sowie Aufmerksamkeitsstörungen. Neben klassischen Pilotstudien laufen heute zunehmend randomisierte, Placebo-kontrollierte Untersuchungen, Langzeitstudien und multizentrische Registerprojekte. Damit verbreitert sich die wissenschaftliche Evidenzbasis kontinuierlich.

Besonders hervorzuheben sind unter anderem die derzeit größte registrierte TPS-Studie mit 180 Teilnehmern in Hongkong, eine sogar vierfach verblindete Long-Covid-Studie der Medizinischen Universität Wien sowie das neue deutsche Alzheimer-Register der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das den Einsatz der TPS erstmals systematisch unter Alltagsbedingungen dokumentiert.
Hervorragende Praxisdaten ergänzen die klinische Evidenz der TPS-Therapie
Neben den internationalen Studien liefert auch der klinische Alltag neue Erkenntnisse.

Eine aktuelle Umfrage unter 33 TPS-Zentren zeigt, dass im Jahr 2025 insgesamt 785 Menschen mit Alzheimer-Demenz in mehr als 17.690 Behandlungssitzungen therapiert wurden. Hinzu kommen die zahlreichen Patienten, die die TPS-Therapie als „off-label“-Behandlung bei anderen neurophysiologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Depressionen erhalten. Weltweit wurden inzwischen rund 290.000 TPS-Sitzungen allein bei Alzheimer-Patienten durchgeführt.
Die Ergebnisse aus der Praxis sprechen für sich: Alle Alzheimer-Patienten profitierten von größtenteils sehr guten Ergebnissen der Stoßwellen-Therapie TPS. Besonders wichtig dabei: Bei keinem einzigen Patienten schritt die Alzheimer-Krankheit weiter fort – und dies bei einer Krankheit, die aus konventioneller Sicht bislang als nicht aufzuhalten gilt.

Hinzu kommt, dass bei der rein ambulant angewandten Transkranielle Pulsstimulation (TPS) keinerlei klinisch relevante Nebenwirkungen entstehen. Äußerst selten sind laut Umfrage nur leichte Kopfschmerzen, die von selbst in kurzer Zeit wieder vergehen. Auch dies zeigt, dass mit der Neuromodulation und insbesondere mit der TPS-Therapie neue Standards in der Behandlung vieler neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen gesetzt werden können.

TPS-Übersichtsartikel mit Studienregister und Quellen auf dem Info-Portal ALZHEIMER DEUTSCHLAND

Der neue Beitrag auf ALZHEIMER DEUTSCHLAND, dem Informationsportal der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“, fasst die aktuelle Entwicklung der internationalen TPS-Forschung zusammen und enthält zusätzlich eine kommentierte Übersicht aller derzeit registrierten klinischen Studien mit direkten Links zu den jeweiligen Studienregistern. Ziel ist es, Patienten, Angehörigen, aber auch Fachleuten einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und damit der wissenschaftlichen Evidenz zur Transkraniellen Pulsstimulation zu geben, die derzeit schon in über 100 Kliniken und Praxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit wachsender Tendenz angewandt wird:

https://www.alzheimer-deutschland.de/aktuelles/tps-forschung/forschung-transkranielle-pulsstimulation-tps-weltweit

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg
Österreich

fon ..: +49-(0)1579-24 54 388
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email : info@alzheimer-deutschland.de

Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“

„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand geben soll.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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ALZHEIMER DEUTSCHLAND: Parkinson durch Pestizide anerkannt – verändert sich nun unser Blick auf Alzheimer?

Die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit lenkt den Fokus auf Umweltbelastungen, die auch bei Alzheimer, anderen Formen der Demenz und Depressionen zunehmend untersucht werden.

BildEnde Mai 2026 hat das Bundeskabinett beschlossen, das „Parkinson-Syndrom durch langjährig, häufig und selbst angewendete Pestizide“ offiziell in die deutsche Berufskrankheiten-Liste aufzunehmen. Damit wird anerkannt, was Wissenschaftler seit Jahren untersuchen und zunehmend belegen können: Bestimmte Pestizide können das Risiko für Morbus Parkinson deutlich erhöhen. Für tausende Betroffene bedeutet diese Entscheidung mehr Rechtssicherheit und bessere Unterstützung. Für die neurologische Forschung könnte sie jedoch noch weitreichendere Folgen haben.

Parkinson gehört zu den am schnellsten zunehmenden neurologischen Erkrankungen weltweit

In Deutschland leben inzwischen nahezu 400.000 Menschen mit Morbus Parkinson. Weltweit sind es bereits mehr als zehn Millionen Betroffene. Modellrechnungen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf mehr als 25 Millionen Menschen erhöhen könnte.
Lange wurde diese Entwicklung vor allem mit der steigenden Lebenserwartung erklärt. Doch immer stärker rücken Umweltfaktoren in den Mittelpunkt der Forschung. Besonders intensiv untersucht werden Pestizide wie Paraquat, Rotenon oder Chlorpyrifos, die Nervenzellen schädigen und Parkinson begünstigen können.

Umweltmedizin rückt in den Mittelpunkt moderner Neurologie

Die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit markiert einen bemerkenswerten Wandel. Denn erstmals wird auf staatlicher Ebene anerkannt, dass langfristige Umweltbelastungen tatsächlich direkt zur Entstehung einer neurodegenerativen Erkrankung beitragen können.
Dabei beschränkt sich die Forschung längst nicht mehr auf Pestizide allein. Wissenschaftler untersuchen heute Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung, hochindustrialisierten Lebensmitteln, kontaminiertem Trinkwasser, vor allem aber auch Schwermetallen, Mikroplastik, PFAS mit der Entstehung chronischer Entzündungen, dem Darmmikrobiom und Erkrankungen des Gehirns. Immer deutlicher zeigt sich, dass Gehirn, Darm, Immunsystem und Umwelt eng miteinander verknüpft sind. Viele Mechanismen, die heute bei Parkinson diskutiert werden, werden inzwischen auch bei Alzheimer-Demenz, anderen Demenzformen und Depressionen erforscht.

Was Parkinson heute zeigt, könnte morgen auch für Alzheimer-Demenz wichtig werden

Noch scheinen sich Parkinson und Alzheimer in ihren biologischen Ursachen deutlich zu unterscheiden. Doch es man vermutet auch immer mehr Gemeinsamkeiten: Die Forschung beobachtet zunehmend gemeinsame Mechanismen wie oxidativen Stress, chronische Entzündungsprozesse, Störungen des Energiestoffwechsels und Veränderungen des Mikrobioms und vor allem auch der Darmbarriere (die unter anderem unser Immunsystem beherbergt) – deshalb gibt es auch immer mehr Menschen, die an Reizdarm- oder Leaky-Gut-Syndromen leiden, was zunehmend ebenfalls als möglicher Wegweiser hin zu neurodegenerativen Erkrankungen diskutiert wird.

Die aktuelle Entscheidung könnte deshalb weit über die Parkinson-Forschung hinaus Bedeutung erlangen. Sie zeigt, dass neurodegenerative Erkrankungen möglicherweise nicht ausschließlich eine Folge des Alterns sind, sondern auch durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren beeinflusst werden.
Ob daraus künftig neue Modelle zur Forschung der Entstehung von Alzheimer-Demenz entstehen, ist daher vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Die Richtung der Forschung scheint jedoch klar: Das Gehirn wird zunehmend als Teil eines komplexen biologischen Systems.

Weitere Informationen und den aktuellen Bericht zur Anerkennung von Morbus Parkinson als Berufskrankheit und zu modernen Therapieansätzen sind auf „Alzheimer Deutschland“ nachzulesen:

https://www.alzheimer-deutschland.de/aktuelles/allgemein/parkinson-durch-pestizide

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Neue Perspektiven bei neurodegenerativen Erkrankungen: BKK Linde setzt auf FPZ NeuroTherapie und SKILLCOURT

Die Kooperation mit der FPZ GmbH schafft ab Mai 2026 ein Versorgungsangebot für Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen, das körperliches Training mit kognitiv-motorischen Übungen verbindet.

BildKöln/Wiesbaden, 20. Mai 2026 – Die BKK Linde und die FPZ GmbH haben einen Kooperationsvertrag über die FPZ NeuroTherapie geschlossen. Ab dem 1. Mai 2026 können Versicherte der BKK Linde mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Demenz, Alzheimer oder Multipler Sklerose an einem spezialisierten Therapieprogramm teilnehmen, das gezieltes Krafttraining mit motorisch-kognitiven Elementen der SKILLCOURT-Technologie verbindet. Ziel ist es, die körperliche Stabilität zu verbessern, das Sturzrisiko zu reduzieren und damit mehr Selbständigkeit im Alltag zu schaffen.

Mit der neuen Vereinbarung baut die BKK Linde ihre Zusammenarbeit mit der FPZ GmbH konsequent aus. Bereits bei anderen Indikationen setzt die Krankenkasse auf strukturierte Trainingstherapie, etwa bei Rückenschmerzen, Arthrose, Osteoporose und Krebs.

„Wir möchten unsere Versicherten auch bei neurodegenerativen Erkrankungen mit einer aktiven Therapie unterstützen, die wieder mehr Kontrolle über das eigene Leben gibt und nachhaltig wirkt. Die Kombination aus gezieltem Krafttraining und motorisch-kognitiven Elementen passt sehr gut zu unserem Anspruch, wirksame und alltagsnahe Versorgung zu ermöglichen. Dass wir mit der FPZ GmbH bereits in weiteren Indikationen erfolgreich zusammenarbeiten, hat unsere Entscheidung zusätzlich bestärkt“, sagt Peter Raab, Vorstand der BKK Linde.

Die FPZ NeuroTherapie richtet sich an Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Demenz, Alzheimer und Multipler Sklerose. Obwohl sich diese Krankheitsbilder in ihren Ursachen unterscheiden, gehen sie häufig mit ähnlichen funktionellen Einschränkungen einher: Muskelabbau und Kraftverlust, Gang- und Gleichgewichtsstörungen, erhöhte Sturzgefahr, reduzierte Belastbarkeit sowie kognitive Beeinträchtigungen. Auch Fatigue, Unsicherheit im Alltag und ein Rückgang von Aktivität und Teilhabe sind häufige Folgen.

Genau diese Einschränkung adressiert das Therapieprogramm: in 32 Therapieeinheiten werden gezielt Kraft, Gleichgewicht, Koordination, Ausdauer sowie kognitive und feinmotorische Fähigkeiten trainiert. Damit greift das Konzept einen Ansatz auf, der in der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Kraft- und Bewegungstraining als wirksamer Bestandteil einer nachhaltigen Therapie.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Versorgungserfahrungen zeigen seit Jahren, dass körperliches Training bei unterschiedlichen Erkrankungen positive Effekte auf Funktion, Belastbarkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität haben kann. Gerade die Muskulatur übernimmt dabei eine zentrale Rolle, weil sie nicht nur Bewegung ermöglicht, sondern wichtige Prozesse im Körper positiv beeinflusst.

Ein zentrales Element der FPZ NeuroTherapie ist auch das motorisch-kognitive Training mit dem SKILLCOURT. Er ermöglicht es, Bewegungsaufgaben mit kognitiven Anforderungen zu verbinden und damit genau jene Fähigkeiten zu trainieren, die im Alltag oft gleichzeitig gefordert sind, etwa Orientierung, Reaktion, Koordination und Handlungssicherheit.

„Gerade bei neurodegenerativen Erkrankungen ist es entscheidend, Motorik und Kognition nicht getrennt zu betrachten. Viele Herausforderungen im Alltag entstehen genau im Zusammenspiel dieser Fähigkeiten. Mit unserer Technologie können therapeutische Übungen so gestaltet werden, dass Bewegung, Koordination und kognitive Leistung gemeinsam gefördert werden. Wir begrüßen es sehr, dass die BKK Linde ihren Versicherten diesen innovativen Therapieansatz nun zugänglich macht“, sagt Christian Hasler, Geschäftsführer und Mitgründer von SKILLCOURT.

Mit dem neuen Vertrag unterstreicht die BKK Linde ihren Anspruch, Versicherten auch bei komplexen chronischen Erkrankungen moderne und strukturierte Therapieangebote bereitzustellen. Zugleich zeigt die Kooperation, dass aktivierende Versorgungskonzepte auch in Zeiten eines wirtschaftlich angespannten Gesundheitssystems dann relevant sind, wenn sie auf langfristige Stabilisierung, mehr Selbstständigkeit und die Vermeidung von Folgerisiken ausgerichtet sind.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

FPZ GmbH
Frau Catharina Kern
Gustav-Heinemann-Ufer 88a
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Über FPZ
Die FPZ GmbH mit Sitz in Köln ist eine führende Anbieterin evidenzbasierter Therapieprogramme zur Prävention und Therapie muskuloskelettaler Beschwerden sowie chronischer Erkrankungen. Das „Forschungs- und Präventionszentrum“ verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis 2035 mehr als 50 Millionen zusätzliche gesunde Lebensjahre für seine Patientinnen und Patienten zu ermöglichen.
Kern aller Programme ist die Aktivierung der Muskulatur als körpereigene Apotheke durch gezieltes Krafttraining. Die FPZ GmbH setzt auf hochwirksame Therapien, die kontinuierlich wissenschaftlich weiterentwickelt und in einem deutschlandweiten Netzwerk spezialisierter Therapiezentren angeboten werden. Als verlässliche Partnerin von Krankenkassen, Versicherungen und medizinischen Fachkräften verbindet die FPZ GmbH Forschung und Praxis zu einem einzigartigen Versorgungskonzept. Dabei steht der nachgewiesene medizinische Nutzen stets im Fokus.

Über SKILLCOURT
Mit über 400 Installationen und Niederlassungen im Dach-Raum, England und den USA ist SKILLCOURT Marktführer für visuelle und kognitive Tests und Trainings. SKILLCOURT entwickelt innovative Systeme, mit denen visuelle, kognitive und motorische Fähigkeiten getestet und trainiert werden können. Die Lösung kommt im nationalen und internationalen Spitzensport zum Einsatz und ist zudem ein integraler Bestandteil moderner Therapie-, Rehabilitations- und Präventionsprozesse. Grundlage sind wissenschaftlich fundierte Test- und Trainingsverfahren, die Fortschritte objektiv messbar und anwendbar machen.

Über die BKK Linde
Die BKK Linde, gegründet 1952 aus dem heutigen Technologiekonzern Linde AG, ist eine gesetzliche Krankenkasse mit Hauptsitz in Wiesbaden. Mit ihren rund 500 Mitarbeitenden ist sie an neun Standorten in sechs Bundesländern vertreten und damit zuverlässige Gesundheitsexpertin für mehr als 270.000 Versicherte.

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RLS-Vereinigung unterstützt Parkinson-Studie mit der „Checkliste RLS“

Der RLS e.V. unterstützt das Forschungsprojekt „Prevention-in-PD – Entwicklung einer multidimensionalen Lebensstil-Interventionsstudie für prodromale und klinische Parkinson-Krankheit“.

BildMünchen, den 24.03.2026. Die Deutsche Restless Legs Vereinigung RLS e.V. unterstützt das Forschungsprojekt „Prevention-in-PD – Entwicklung einer multidimensionalen Lebensstil-Interventionsstudie für prodromale und klinische Parkinson-Krankheit“ mit ihrer Checkliste RLS. Dieses Hilfsmittel unterstützt potentiell Betroffene dabei, ihre Symptome besser einzuordnen und sich gezielt auf einen Arzttermin vorzubereiten, indem sie deutlich genauer beschreiben können, welche Symptome wann und wie reproduzierbar auftreten.

Das Projekt wird von der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (Campus Kiel) koordiniert und gemeinsam mit weiteren universitären Zentren sowie einer spezialisierten Klinik für Parkinson, Schlaf- und Bewegungsstörungen durchgeführt. Die Studienleitung liegt bei Frau Dr. Eva Schäffer. Der Projektstart ist für April 2026 geplant, die Laufzeit ist bis September 2027 vorgesehen. Die Studie ist im Deutschen Register Klinischer Studien registriert. Weitere Informationen finden sich auf der Projekt-Homepage.

In der Prevention-in-PD-Studie untersuchen die Forscherinnen und Forscher ein angeleitetes Lebensstilprogramm, das mehrere Bausteine kombiniert: Ernährung, körperliche Aktivität, Anleitung zu einem gesunden Schlaf und kognitives Training. Die Teilnehmer werden dabei Schritt für Schritt begleitet und unterstützt.

Ein erstes Ziel der Studie ist es, zu prüfen, ob ein solches kombiniertes Programm von Menschen mit Parkinson-Krankheit gut angenommen und im Alltag umgesetzt werden kann. Zusätzlich möchten sie herausfinden, ob sich durch das Programm Hinweise auf positive Effekte zeigen.

Die RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung ist eine gemeinnützige Organisation der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe, die stets auch bemüht ist, Forschungsaktivitäten voranzutreiben. Die Unterstützung der o. g. Studie ist ein Baustein dieser wichtigen Forschungsunterstützung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung
Frau Katharina Glanz
Schäufeleinstr. 35
80687 München
Deutschland

fon ..: +49 (0) 89 550 2888 – 0
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email : info@restless-legs.org

Die Deutsche Restless Legs Vereinigung ist ein gemeinnütziger Verein der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe für Menschen, die am RLS leiden. Der RLS-Vereinigung steht ein medizinisch-wissenschaftlicher Beirat zur Seite, dem angesehene Experten auf dem Gebiet der RLS-Forschung angehören. Die zahlreichen regionalen Selbsthilfegruppen sind das Rückgrat ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Diese arbeiten selbstständig unter dem Dach der RLS-Vereinigung und bieten deutschlandweit gezielt Austausch, Hilfe und aktuelle Informationen an.

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Mikrobiom: Darmflora rückt bei der Alzheimer- und Parkinson-Prävention zunehmend in den Fokus

Interview mit dem Mikrobiom-Forscher Dr. Paul Hammer von BIOMES zeigt, warum individuelle Mikrobiom-Tests wie der INTEST.pro zur Prävention von Alzheimer und Parkinson zunehmend relevant sind

BildNeurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, andere Formen der Demenz und Parkinson nehmen weltweit zu. Parallel dazu wachsen die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass diese Erkrankungen nicht nur isoliert im Gehirn entstehen. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass systemische Prozesse eine wichtige Rolle spielen – darunter chronische Entzündungen, Umweltbelastungen und der Zustand des Darms als zentrale Schnittstelle zwischen Körper, Immunsystem und Gehirn.

Vor diesem Hintergrund veröffentlicht das Informations-Portal „Alzheimer Deutschland“, das sich vornehmlich mit dem innovativen Neurostimulations-Verfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS) sowie mit Möglichkeiten der Prävention sowie Neuigkeiten aus der Welt der Neurowissenschaften beschäftigt, ein ausführliches Interview mit dem Mikrobiom-Experten Dr. Paul Hammer, Bioinformatiker, Systembiologe und CEO des Biotechnologie-Unternehmens BIOMES.

Im Gespräch ordnet der Wissenschaftler den aktuellen Stand der Forschung ein und erklärt, welche Rolle das Mikrobiom im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen spielen kann – und wo klare Grenzen zu ziehen sind.

Alzheimer und Parkinson: Systemische Zusammenhänge statt isolierter Hirnmodelle

Lange Zeit wurden Alzheimer und Parkinson vor allem als Erkrankungen des Gehirns betrachtet, etwa im Zusammenhang mit Proteinablagerungen wie Beta-Amyloid oder Tau. Heute rücken zunehmend systemische Faktoren in den Fokus der Forschung. Chronische Entzündungsprozesse, Umweltgifte wie Pestizide oder Schwermetalle sowie Veränderungen des Darmmikrobioms werden als mögliche Mitspieler diskutiert.

„Neurodegenerative Erkrankungen entstehen nicht ausschließlich im Gehirn, sondern sind das Ergebnis komplexer systemischer Prozesse“, erklärt Dr. Hammer. Das Mikrobiom rücke dabei verstärkt in den Fokus, weil es über die Darm-Hirn-Achse eine zentrale Schnittstelle zwischen Umwelt, Immunsystem, Stoffwechsel und Nervensystem darstelle.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Darm-Hirn-Achse, Blut-Hirn-Schranke und Neuroinflammation

Ein zentrales Thema des Interviews sind daher die Darm-Hirn-Achse und die Blut-Hirn-Schranke. Über immunologische, hormonelle und neuronale Signalwege steht der Darm in engem Austausch mit dem Gehirn. Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht oder ist die Darmbarriere beeinträchtigt, können entzündliche Prozesse begünstigt werden, die sich systemisch auswirken.
Studien zeigen zudem, dass chronische Entzündungen die Funktion der Blut-Hirn-Schranke beeinflussen können. Diese Schutzbarriere des Gehirns ist entscheidend dafür, welche Stoffe aus dem Körperinneren ins zentrale Nervensystem gelangen. Neuroinflammation gilt heute sowohl bei Alzheimer als auch bei Parkinson als relevanter Krankheitsmechanismus.

Individuelle Mikrobiom-Diagnostik: Vom Bauchgefühl zur Datenlage

Trotz dieser wachsenden Erkenntnisse fehlt vielen Menschen noch ein konkreter Zugang zu ihrer eigenen Darmgesundheit. Allgemeine Empfehlungen zu Ernährung oder Probiotika bleiben oft zu unspezifisch, zumal die Darmflora sehr sensibel auf die Zuführung allgemeiner Bakterienstämme reagieren kann, mitunter sogar mit einer Verschlechterung des Mikrobiom-Gefüges.
Das eigene Mikrobiom zunächst einmal zu kennen, ist daher der erste Schritt, um sinnvolle Maßnahmen zur Stabilisierung der Darmflora und somit zur Prävention zu ergreifen. Die moderne Mikrobiom-Diagnostik ermöglicht es mittlerweile, das individuelle Darmökosystem detailliert analysieren zu lassen – und zwar ganz einfach von zu Hause aus.

Moderne Mikrobiom-Tests: Präzisionsdiagnostik statt allgemeiner Empfehlungen

Im Interview beschreibt Dr. Paul Hammer, wie moderne Mikrobiom-Tests heute arbeiten und worin sie sich grundlegend von früheren, eher pauschalen Ansätzen unterscheiden. Mithilfe hochauflösender DNA-Sequenzierung und komplexer bioinformatischer Auswertungsverfahren wird das individuelle Darmmikrobiom detailliert erfasst und in Relation zu großen wissenschaftlichen Referenzdatenbanken gesetzt.

Auf diese Weise lassen sich funktionelle Zusammenhänge erkennen, etwa Hinweise auf entzündliche Prozesse, eine eingeschränkte bakterielle Vielfalt oder eine mögliche Beeinträchtigung der Darmbarriere. Der von Hammer entwickelte Test INTEST.pro seines Biotechnologie-Unternehmens BIOMES -siehe hierzu: https://biomes.world/de – ersetzt zwar keine ärztliche Diagnose, kann jedoch eine datenbasierte Grundlage liefern, um systemische Belastungen frühzeitiger zu erkennen und präventive Maßnahmen gezielter zu planen – insbesondere im Kontext komplexer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson.

Noch ein „missing link“: Darmbarriere als Grundlage eines stabilen Mikrobioms

Wichtig ist es aber zudem zu verstehen, dass ein intaktes Mikrobiom auch vom Zustand des Darmes selbst abhängig ist. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt daher auf der Darmbarriere als Voraussetzung für ein funktionierendes Mikrobiom. Umweltbelastungen, etwa Schwermetalle oder Pestizid-Rückstände, die zunehmende Verunreinigung von Luft und Wasser, Medikamente und chronischer Stress können diese Barriere massiv schwächen. In solchen Fällen wird in der Praxis zunehmend über unterstützende Maßnahmen zur Darmentlastung diskutiert.

In diesem Zusammenhang wird auch auf den wissenschaftlich untersuchte Mineralwirkstoff PMA-Zeolith als Möglichkeit der Darmsanierung hingewiesen, der im Magen-Darm-Trakt belastende Substanzen binden kann. Dies nicht als Therapie, sondern als effizienter Baustein, um die Darmbarriere zu entlasten und Voraussetzungen für ein stabiles Mikrobiom zu schaffen.

Alzheimer und Parkinson: Warum ein gesunder Darm für Prävention und Einordnung zunehmend relevant wird

Dr. Hammer betont im Interview ausdrücklich, dass das Mikrobiom selbst weder Alzheimer noch Parkinson verursacht. Vielmehr beeinflusst es als biologischer Modulator, wie ausgeprägt entzündliche Prozesse im Körper ablaufen und wie widerstandsfähig der Organismus gegenüber Umweltbelastungen, chronischem Stress und altersbedingten Veränderungen ist. Gerade im Kontext der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen gewinnt das Mikrobiom daher an Bedeutung – nicht als isolierter Ansatz, sondern als Teil eines systemischen Verständnisses von Gesundheit.

Mit dem Interview leistet „Alzheimer Deutschland“ einen Beitrag zur evidenzbasierten Aufklärung über systemische Zusammenhänge bei Alzheimer und Parkinson – jenseits vereinfachter Erklärungsmodelle und ohne Heilsversprechen.

Das vollständige Interview (samt weiterführender aktueller Studien) mit Dr. Paul Hammer ist ab sofort auf „Alzheimer Deutschland“ verfügbar:

https://www.alzheimer-deutschland.de/alzheimer-praevention/praevention-wissenschaft/mikrobiom-demenz-parkinson

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