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Dr. John Ahn bei TEDx: Wie Nanoplastik weltweit zum Gesundheitsrisiko wird

Forscher Dr. John Ahn nutzt die TEDx-Bühne für eine klare Botschaft: Billionen unsichtbarer Plastikpartikel zirkulieren in unseren Körpern und verlangen nach völlig neuen Lösungsansätzen.

BildST. LOUIS, USA – 30. Mai 2026 – Dr. John Ahn, PhD, MBA, leitender Wissenschaftler und Vorsitzender des ALLATRA Global Research Center, hielt im Rahmen der TEDxStLouis-Konferenz seinen Vortrag „Zu klein, um gesehen zu werden, zu gefährlich, um ignoriert zu werden: Mikro- und Nanoplastik“. Vor einem vielfältigen Publikum im Missouri History Museum präsentierte Dr. Ahn in Zusammenarbeit mit anderen namhaften Rednern Ideen zur Bewältigung einiger der drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen. Sein Vortrag bot eine kritische Analyse der wachsenden gesundheitlichen und ökologischen Bedenken im Zusammenhang mit Mikro- und Nanoplastik und beleuchtete gleichzeitig neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie mögliche Richtungen für zukünftige Forschung und Politik.

Im Vorfeld der Veranstaltung war Dr. Ahn in der Sendung „StudioSTL“ von FOX 2 zu Gast, um seinen TEDxStLouis-Vortrag vorzustellen und die Bedeutung der Mikro- und Nanoplastikforschung zu erläutern. Der Beitrag machte das Thema einem breiteren lokalen Publikum bekannt und ordnete seinen bevorstehenden TEDx-Vortrag in eine umfassendere Debatte über Wissenschaft, öffentliche Gesundheit und Umweltverantwortung ein.

Dr. Ahn bezeichnete Mikro- und Nanoplastik als eine allgegenwärtige Form der „unsichtbaren Umweltverschmutzung“, die nicht einfach verschwindet, sobald sie in die Umwelt gelangt. Er erklärte, dass alltägliche Kunststoffprodukte – darunter Flaschen, Reifen, Kleidung und Verpackungen – sich allmählich in immer kleinere Partikel zersetzen, wobei ein einziges Gramm Kunststoff in Billionen von Partikeln zerfallen kann. Einmal in der Umwelt verteilt, können diese Partikel dort verbleiben, durch Luft und Wasser zirkulieren und sich in Ökosystemen und Lebewesen anreichern.

Er untersuchte aktuelle Forschungsergebnisse zu Mikro- und Nanoplastik und deren potenziellen Auswirkungen auf verschiedene biologische Systeme und betonte, dass sich das wissenschaftliche Verständnis zwar stetig weiterentwickelt, die Besorgnis jedoch wächst. Dr. Ahn erörterte neue Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass Mikro- und Nanoplastik zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen beitragen kann, darunter neurodegenerative Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Probleme der reproduktiven Gesundheit und umfassendere Störungen der Zellfunktion.

Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf der Rolle der elektrostatischen Ladung bei der Beeinflussung des Verhaltens von Mikro- und Nanoplastik in biologischen und Umweltsystemen. Dr. Ahn beschrieb, wie geladene Partikel mit biologischen Barrieren, Biomolekülen und Zellbestandteilen interagieren und so möglicherweise zu deren Persistenz und Anreicherung im Körper beitragen können.

„Die Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen, aber eine physikalische Eigenschaft sticht hervor: die elektrostatische Ladung. Sie könnte die entscheidende Eigenschaft sein, die ihr Verhalten erklärt“, sagte er.
Eine zentrale Botschaft des Vortrags war, dass traditionelle Lösungsansätze – wie die Reduzierung des Plastikverbrauchs, die Steigerung des Recyclings und die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen – zwar weiterhin wichtig sind, aber der Realität, dass Mikro- und Nanoplastik bereits tief in biologischen und ökologischen Systemen verankert sind, möglicherweise nicht vollständig gerecht werden.

Dr. Ahn räumte ein, dass die physikalische Entfernung von Billionen Partikel aus Luft, Ozeanen und dem menschlichen Körper derzeit unrealistisch ist. Er schlug vor, dass die Bewältigung des Problems mit Mikro- und Nanoplastik möglicherweise einen anderen Lösungsansatz erfordert.

„Vielleicht stellen wir die falsche Frage“, sagte er. „Vielleicht geht es nicht darum, wie man diese winzigen Plastikpartikel entfernt, sondern darum, wie man sie weniger schädlich macht.“

Abschließend wies er auf die zunehmende Dynamik hin, Mikro- und Nanoplastik besser zu verstehen und zu bekämpfen. Diesem Trend entsprechend erkannten die Vereinigten Staaten im April 2026 Mikro- und Nanoplastik offiziell als Problem der öffentlichen Gesundheit an. Dies geschah durch eine gemeinsame Erklärung des US-Gesundheitsministeriums und der US-Umweltschutzbehörde. Die Behörden starteten STOMP (Systematic Targeting of MicroPlastics), ein fünfjähriges, mit 144 Millionen US-Dollar vom ARPA-H-Programm finanziertes Projekt, um die biologischen Auswirkungen von Mikroplastik besser zu verstehen und mögliche Lösungen zu entwickeln. Diese Initiative auf Bundesebene spiegelt die wachsende Erkenntnis der potenziellen Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt wider.

Weitere Hauptredner

Erica Barnell, MD, PhD, Mitbegründerin und Chief Medical and Science Officer von Geneoscopy, sprach über die Früherkennung von Krebs. In ihrem Vortrag „Vier Worte zwischen Ihnen und Krebs“ erläuterte sie, wie ein offenerer Umgang mit schwierigen Gesundheitsgesprächen zu lebensrettender Früherkennung und Prävention führen kann.

Alison Huckenpahler, MD, PhD, Psychiaterin und Neurowissenschaftlerin, präsentierte „Neuartige schlafbasierte Behandlungsmethoden für psychiatrische Probleme“ und hob hervor, wie gezielte Veränderungen des Zeitpunkts, der Tiefe und der Stabilität des Schlafs zur Behandlung von Depressionen beitragen können.
Stephen Hupp, PhD, Geschäftsführer des Committee for Skeptical Inquiry und Herausgeber von Skeptical Inquirer, präsentierte „Das Erforschen seltsamer Mysterien kann Ihr Denken schärfen“ und demonstrierte, wie die Untersuchung ungewöhnlicher Behauptungen durch eine strenge, skeptische Linse die Fähigkeiten zum kritischen Denken stärken kann.

Pierre Paul, Doktorand im Bereich Disability Studies und Gründer und CEO von We Hear You, präsentierte „Inklusives Design für Barrierefreiheit“ und argumentierte, dass effektive Lösungen für Menschen mit Behinderungen die Zusammenarbeit zwischen Designern und Menschen mit eigener Erfahrung erfordern – und dass besseres Design allen zugutekommt.

Der Abend bot außerdem Live-Auftritte von Kristen Harris (KMoney), einer preisgekrönten Spoken-Word-Künstlerin, und Collective Motion, einem Ensemble für Choreografie und Geschichtenerzählen.

Über TED und TEDxStLouis

TED ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Verbreitung wertvoller Ideen verschrieben hat. Seit ihren Anfängen als Konferenz in Kalifornien hat sich TED durch verschiedene globale Initiativen weiterentwickelt, darunter TEDx, das unabhängige Veranstaltungen im TED-Stil weltweit unterstützt.
TEDxStLouis ist ein unabhängiges Programm lokaler Veranstaltungen, die auf Ideen basieren, die es wert sind, verbreitet zu werden. TEDx-Veranstaltungen umfassen TED Talks und Vorträge und dienen dazu, Diskussionen anzuregen, neue Ideen zu inspirieren und Verbindungen innerhalb von Gemeinschaften zu knüpfen.

Über das ALLATRA Global Research Center

Das ALLATRA Global Research Center bringt Wissenschaftler, Forschende und Fachkräfte aus zahlreichen Ländern zusammen, um zentrale globale Herausforderungen systematisch zu analysieren. Im Fokus stehen dabei unter anderem Naturkatastrophen, geodynamische Prozesse, Mikro- und Nanoplastik sowie Fragestellungen im Bereich der Menschenrechte.

Das Zentrum erstellt und veröffentlicht wissenschaftlich fundierte Analysen sowie evidenzbasierte Empfehlungen, die sich an die wissenschaftliche Fachgemeinschaft, staatliche Institutionen, Medienvertreter sowie die breite Öffentlichkeit richten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: +491746358307
web ..: http://www.allatra-ev.de
email : pr@allatra-ev.de

Allatra e.V. ist ein eingetragener Verein. Wir vertreten die internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA in Deutschland, stehen außerhalb von Politik und Religion und sind getragen von ehrenamtlichem Engagement. Mit klarem Fokus auf die eskalierende Klimakrise informieren wir über die klimatische Situation und setzen uns ein für den Schutz von Menschenrechten und das menschliche Leben.

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Long Covid, ME/CFS und Autoimmunerkrankungen: Dr. Gerhard Siebenhüner über moderne Therapien und Prävention

Im Interview mit ZEOLITH WISSEN berichtet der Mediziner, wie Prävention, Apherese-Behandlungen, individualisierte Medizin und PMA-Zeolith neue Perspektiven bei komplexen Erkrankungen eröffnen können.

BildAutoimmunerkrankungen, Long Covid und ME/CFS, für die es offiziell noch keine Therapie-Empfehlungen gibt, oder Krebs – immer mehr Menschen leiden an komplexen chronischen Erkrankungen, für die es oft nur begrenzte oder bislang keine etablierten Behandlungsmöglichkeiten gibt. Gleichzeitig nehmen Umweltbelastungen, chronische Entzündungen und Darmerkrankungen wie etwa SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth – eine bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms) weltweit zu und stellen Ärzte wie Patienten und Angehörige vor steigende Herausforderungen.

Im neuen Interview auf ZEOLITH WISSEN, dem Info-Portal rund um Umweltmedizin, Mikrobiom und Darmgesundheit, erklärt Dr. med. Gerhard Siebenhüner, Leiter im ,Zentrum der erweiterten Medizin‘ in Frankfurt am Main, wie bestimmte moderne Behandlungs-Verfahren dort ansetzen können, wo konventionelle Therapien oft an ihre Grenzen stoßen beziehungsweise nicht vorhanden sind.

Andere Perspektiven bei Erkrankungen, für die es bislang kaum wirksame Therapien gibt

Einen der Schwerpunkte des Interviews bilden deshalb moderne therapeutische Apheresen sowie die von Dr. Siebenhüner selbst entwickelte Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion (EHP). Diese verschiedenen Verfahren kommen vor allem bei komplexen chronischen Erkrankungen zum Einsatz – darunter Long Covid, ME/CFS, Autoimmunerkrankungen sowie in der begleitenden Behandlung onkologischer Patienten. Gerade bei Long Covid und ME/CFS, für die bislang keine allgemein anerkannten wirksamen Therapien zur Verfügung stehen, geben diese innovativen Methoden vielen Betroffenen neue medizinische Perspektiven, wie der studierte Mediziner und Physiker eindrucksvoll aus der täglichen Praxis berichtet. Dabei stellt Dr. Siebenhüner klar: Nicht eine einzelne Behandlung entscheidet über den Erfolg, sondern ein individuell abgestimmtes Gesamtkonzept, das den Menschen als eigenständige biologisches System betrachtet und die eigentlichen Ursachen chronischer Erkrankungen in den Mittelpunkt stellt, so der Mediziner und Physiker.

Der Darm: Das biologische Zentrum unserer Gesundheit

Doch so wichtig solche modernen Therapieverfahren auch sind – für Dr. Siebenhüner bilden sie nur einen Teil seines umfassenden medizinischen Konzepts. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie sich Gesundheit langfristig erhalten lässt. Prävention ist für ihn deshalb heute nicht mehr ein „Kann“, sondern längst ein „Muss“, da unsere Körper sich in einer gänzlich anderen Umwelt befinden als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die heutige Longevity-Forschung, die nicht nur Alterungsprozesse hinausschieben, sondern den Jahren, auch im Alter, mehr Gesundheit geben will, wird im Zentrum der erweiterten Medizin ebenfalls außerhalb der Standards umgesetzt.

Für den Mediziner beginnt Prävention dort, wo viele chronische Erkrankungen ihren Ursprung haben: im Darm. Darmbarriere, Mikrobiom, Stoffwechsel und Immunsystem bilden ein eng vernetztes biologisches System und schaffen die Grundlage für Gesundheit, Healthy Aging und Longevity.

PMA-Zeolith von PANACEO: Der Grundstein für Prävention und Longevity im Rahmen integrativer Konzepte

Ein begleitender, aber zentraler Baustein des Präventionskonzepts im ,Zentrum der erweiterten Medizin‘ ist der Wirkstoff PMA-Zeolith des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens PANACEO, das Maßstäbe in der Zeolith-Forschung gesetzt hat. Dr. Siebenhüner beschreibt diese Form des Zeolith als Grundstein einer modernen Darm- und Präventionsmedizin, da dieses optimierte Alumosilikat aus Vulkangestein die Entlastung des Magen-Darm-Trakts fördert und sich einfach in den Alltag zu Hause integrieren lassen kann – als langfristige Maßnahme für Prävention, Healthy Aging und Longevity sowie als sinnvoller additiver Bestandteil der individuell abgestimmten Therapiekonzepte bei chronischen Erkrankungen.

Personalisierte Medizin – schon heute Realität, gerade bei komplexen Erkrankungen wie Krebs und Long Covid oder ME/CFS

Innovationen verändern die Medizin derzeit rasant. Was gestern noch visionär erschien, gehört in spezialisierten Zentren heute bereits zum klinischen Alltag. Dr. Gerhard Siebenhüner zeigt, wie ursachenorientierte und individualisierte Medizin neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eröffnet – insbesondere für Menschen mit komplexen chronischen Erkrankungen, bei denen standardisierte Behandlungsansätze oft nicht ausreichen.

Das vollständige Interview samt weiterführenden Informationen zum Zentrum der erweiterten Medizin und Dr. med. Gerhard Siebenhüner finden Sie auf ZEOLITH WISSEN:

https://www.zeolith-wissen.de/zeolith-news/interviews/dr-med-gerhard-siebenhuener-interview-darmgesundheit-therapien

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Über ZEOLITH WISSEN

ZEOLITH WISSEN ist ein journalistisches und unabhängiges Informations-Portal zu den Themen Zeolith, Darmgesundheit, Mikrobiom, Ernährung und Prävention mit wissenschaftlicher Ausrichtung. ZEOLITH WISSEN wurde von einer Medizinjournalistin und einem dank Zeolith genesenen Reizdarm-Patienten ins Leben gerufen, der aufgrund der zahlreichen Kritik und Desinformation im Internet erst nach Jahren und vielen anderen Behandlungsversuchen zu Zeolith griff – mit Erfolg. ZEOLITH WISSEN hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, klare und wissenschaftlich fundierte Informationen rund um das Vulkangestein Zeolith im medizinischen Bereich zu publizieren, um anderen Betroffenen und Interessierten Fakten und aktuelle Informationen an die Hand zu geben.

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ALZHEIMER DEUTSCHLAND: Parkinson durch Pestizide anerkannt – verändert sich nun unser Blick auf Alzheimer?

Die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit lenkt den Fokus auf Umweltbelastungen, die auch bei Alzheimer, anderen Formen der Demenz und Depressionen zunehmend untersucht werden.

BildEnde Mai 2026 hat das Bundeskabinett beschlossen, das „Parkinson-Syndrom durch langjährig, häufig und selbst angewendete Pestizide“ offiziell in die deutsche Berufskrankheiten-Liste aufzunehmen. Damit wird anerkannt, was Wissenschaftler seit Jahren untersuchen und zunehmend belegen können: Bestimmte Pestizide können das Risiko für Morbus Parkinson deutlich erhöhen. Für tausende Betroffene bedeutet diese Entscheidung mehr Rechtssicherheit und bessere Unterstützung. Für die neurologische Forschung könnte sie jedoch noch weitreichendere Folgen haben.

Parkinson gehört zu den am schnellsten zunehmenden neurologischen Erkrankungen weltweit

In Deutschland leben inzwischen nahezu 400.000 Menschen mit Morbus Parkinson. Weltweit sind es bereits mehr als zehn Millionen Betroffene. Modellrechnungen gehen davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten bis zum Jahr 2050 auf mehr als 25 Millionen Menschen erhöhen könnte.
Lange wurde diese Entwicklung vor allem mit der steigenden Lebenserwartung erklärt. Doch immer stärker rücken Umweltfaktoren in den Mittelpunkt der Forschung. Besonders intensiv untersucht werden Pestizide wie Paraquat, Rotenon oder Chlorpyrifos, die Nervenzellen schädigen und Parkinson begünstigen können.

Umweltmedizin rückt in den Mittelpunkt moderner Neurologie

Die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit markiert einen bemerkenswerten Wandel. Denn erstmals wird auf staatlicher Ebene anerkannt, dass langfristige Umweltbelastungen tatsächlich direkt zur Entstehung einer neurodegenerativen Erkrankung beitragen können.
Dabei beschränkt sich die Forschung längst nicht mehr auf Pestizide allein. Wissenschaftler untersuchen heute Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung, hochindustrialisierten Lebensmitteln, kontaminiertem Trinkwasser, vor allem aber auch Schwermetallen, Mikroplastik, PFAS mit der Entstehung chronischer Entzündungen, dem Darmmikrobiom und Erkrankungen des Gehirns. Immer deutlicher zeigt sich, dass Gehirn, Darm, Immunsystem und Umwelt eng miteinander verknüpft sind. Viele Mechanismen, die heute bei Parkinson diskutiert werden, werden inzwischen auch bei Alzheimer-Demenz, anderen Demenzformen und Depressionen erforscht.

Was Parkinson heute zeigt, könnte morgen auch für Alzheimer-Demenz wichtig werden

Noch scheinen sich Parkinson und Alzheimer in ihren biologischen Ursachen deutlich zu unterscheiden. Doch es man vermutet auch immer mehr Gemeinsamkeiten: Die Forschung beobachtet zunehmend gemeinsame Mechanismen wie oxidativen Stress, chronische Entzündungsprozesse, Störungen des Energiestoffwechsels und Veränderungen des Mikrobioms und vor allem auch der Darmbarriere (die unter anderem unser Immunsystem beherbergt) – deshalb gibt es auch immer mehr Menschen, die an Reizdarm- oder Leaky-Gut-Syndromen leiden, was zunehmend ebenfalls als möglicher Wegweiser hin zu neurodegenerativen Erkrankungen diskutiert wird.

Die aktuelle Entscheidung könnte deshalb weit über die Parkinson-Forschung hinaus Bedeutung erlangen. Sie zeigt, dass neurodegenerative Erkrankungen möglicherweise nicht ausschließlich eine Folge des Alterns sind, sondern auch durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren beeinflusst werden.
Ob daraus künftig neue Modelle zur Forschung der Entstehung von Alzheimer-Demenz entstehen, ist daher vermutlich nur noch eine Frage der Zeit. Die Richtung der Forschung scheint jedoch klar: Das Gehirn wird zunehmend als Teil eines komplexen biologischen Systems.

Weitere Informationen und den aktuellen Bericht zur Anerkennung von Morbus Parkinson als Berufskrankheit und zu modernen Therapieansätzen sind auf „Alzheimer Deutschland“ nachzulesen:

https://www.alzheimer-deutschland.de/aktuelles/allgemein/parkinson-durch-pestizide

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ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
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Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“

„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand geben soll.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

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