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Evidenzbasierte Gedächtnis-App „MindAhead Active“ startet als digitale Hilfe bei beginnender Demenz

Die neue evidenzbasierte App MindAhead Active begleitet Betroffene im Alltag, unterstützt bei Gedächtnisproblemen und eröffnet digitale Therapie-Möglichkeiten für Menschen mit beginnender Demenz.

BildBerlin, 11.09.2025 – Mit „MindAhead Active“ kommt erstmals eine evidenzbasierte App auf den Markt, die Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen oder beginnender Demenz im Alltag unterstützt. Entwickelt wurde sie von dem Psychiater und Neurowissenschaftler und Psychologen Dr. Patrick Fissler sowie der Digital-Health-Expertin Nina Kiwit, die gemeinsam die MindAhead UG in Berlin gründeten. Ihr Ziel: Ein digitales Medizinprodukt, das nicht abstrakte Übungen anbietet, sondern echte, alltagsnahe Aktivitäten fördert – und damit das Leben der Betroffenen spürbar bereichert. Belegt wurde der echte Nutzen dieser App durch eine Studie der Universitätsmedizin Göttingen.

Echte Aktivitäten im Alltag statt Übungsblatt: Was kann „MindAhead Active“?

Die neue App, die auch für ältere Menschen denkbar einfach zu bedienen ist, begleitet ihre Nutzer in über 40 Sitzungen dabei, neue Aktivitäten auszuwählen, umzusetzen und zu reflektieren. Statt kognitivem Training stehen Freude, Bewegung und soziale Kontakte im Mittelpunkt. So entdecken die Nutzer etwa neue Spazierwege, sind wieder Vereinen und im Freundeskreis aktiv oder probieren kreative Tätigkeiten wie das Schreiben verschiedener Texte aus.

„Die App soll dazu beitragen, dass Menschen wieder mehr am Leben teilnehmen“, erklärt Nina Kiwit, Mitgründerin des Startups MindAhead, im Interview mit ,Alzheimer Deutschland‘: „Es geht um jene Dinge, die Freude machen und Bedeutung haben – und die man wirklich umsetzt.“

Wissenschaftlich geprüft und zertifiziert: Der Nutzen der App ist in klinischer Studie nachgewiesen

Dass eine Gesundheits-App nicht nur nachweislichen Nutzen bringt, sondern tatsächlich auch nach wissenschaftlichen Standards geprüft ist, kommt selten vor. MindAhead Active ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse I – und ihre Wirksamkeit wurde in einer klinischen Studie der Universitätsmedizin Göttingen überprüft. Dabei zeigte sich, dass die App im Vergleich zur üblichen Standardversorgung gleich mehrfachen Nutzen bringt: Die Teilnehmer setzten im Durchschnitt innerhalb von drei Monaten 24 neue Aktivitäten um, ihre Lebensqualität verbesserte sich signifikant und auch depressive Symptome gingen spürbar zurück.

„Unsere Studie hat gezeigt, dass die App den Alltag tatsächlich bunter und lebendiger macht“, erklärt Neurowissenschaftler und Psychologe Dr. Patrick Fissler, Co-Gründer der MindAhead UG, der an den Psychiatrischen Diensten Thurgau (Spital Thurgau AG) in der Schweiz forscht: „Und genau das ist nicht nur gut für die Stimmung, sondern auch fürs Gedächtnis.“

Die neue App für das Gedächtnis: Von neuen Wegen und neuer Lebensfreude

Die Rückmeldungen der ersten Nutzer sprechen für sich. „Ich habe gelernt, welche Aktivitäten mir wirklich guttun – und dass ich sie auch umsetzen kann“, berichtet eine Teilnehmerin. Ein anderer Nutzer erzählt: „Früher bin ich jeden Tag denselben Weg spazieren gegangen. Jetzt probiere ich neue Routen aus und entdecke Ecken in meinem Dorf, die ich noch nie gesehen habe.“

Auch Ärzte zeigen sich überzeugt. „Viele Kollegen sind frustriert, weil sie zwar Aktivität empfehlen können, ihre Patienten aber keine konkrete Unterstützung bei der Umsetzung erhalten“, so Dr. Fissler. „Jetzt gibt es mit unserer App endlich ein Instrument, das diese Lücke schließt.“

Preis und Zugang: Einmalige Kosten von 99 Euro, kein Abo, keine Bindung.

Der Zugang zu allen 40 Sitzungen kostet einmalig 99 Euro – ohne Abo und ohne versteckte Kosten. Verglichen mit einer klassischen Therapiestunde ist das ausgesprochen günstig: Schon eine einzige Sitzung bei einem Therapeuten kostet oft so viel wie das gesamte Programm.

„Uns war wichtig, dass die App nicht nur wirksam ist, sondern auch für viele Menschen zugänglich bleibt“, sagt Nina Kiwit. „MindAhead Active“ soll eben nicht nur ein Hightech-Produkt sein, sondern eine Hilfe, die wirklich im Alltag ankommt.“

MindAhead: Ein neuer Schritt in eine lebendigere Zukunft für viele Betroffene

Mit der App „MindAhead Active“ gibt es ab sofort (September 2025) eine digitale, alltagsnahe und wissenschaftlich geprüfte Zusatz-Therapie, die den Alltag der Betroffenen aktiv bereichert. Sie schenkt Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen und beginnender Demenz neue Möglichkeiten, selbst etwas für ihr Wohlbefinden zu tun – und sie gibt auch den Angehörigen die Zuversicht, dass ihre Liebsten mehr Freude und Struktur in ihr Leben bringen können.

So wird aus einer App weit mehr als nur ein digitales Hilfsmittel: MindAhead Active ist ein Impulsgeber für mehr Aktivität, mehr Lebensqualität und ein Stück verlorene Normalität – mitten im Alltag. Ausführlichere Informationen und direkten Zugang zur App finden Sie direkt bei MindAhead unter https://mindahead.de

Einen vertiefenden Bericht, auch zur Studie der Universitätsmedizin Göttingen, finden Sie zudem auf https://www.alzheimer-deutschland.de/aktuelles/medizinische-innovationen/mindahead-active-app-digitale-therapie-demenz

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

MindAhead UG
Frau Nina Kiwit
Mühlenstraße 8 a
14167 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 176 845 26 865
web ..: https://mindahead.de
email : info@mindahead.de

MindAhead UG ist ein innovatives Startup in Berlin, dass Menschen mit Gedächtnisstörungen und beginnender Demenz mit einer digitalen, einfach zu bedienenen App eine Zusatztherapie für Zuhause anbietet. Die MindAhead Active App wurde unter der Leitung des Neurowissenschaftlers und Psychologen Dr. Patrick Fissler und Digital-Health-Expertin Nina Kiwit in jahrelanger klinischer Forschung entwickelt und ist bereits durch die erste klinische Studie durch die Universitätsmedizin Göttingen evidenzbasiert.

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Pressekontakt:

Alzheimer Deutschland – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja C. Schmidt
Spumberg 19 b
5421 Adnet bei Salzburg

fon ..: 01579-24 54 388
web ..: https://www.alzheimer-deutschland.de
email : redaktion@alzheimer-deutschland.de

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ALZHEIMER DEUTSCHLAND: Relaunch des immer relevanter werdenden Gesundheitsportals zum Thema Demenz

Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Eine Therapie zur Behandlung von Alzheimer, anderen Demenzerkrankungen, Parkinson uvm. setzt neue Maßstäbe – doch die Öffentlichkeit weiß noch zu wenig darüber.

BildSalzburg, 16. Juli 2025 – Mit einem umfassenden Relaunch geht heute die neue Version der medizinischen Informationsplattform ALZHEIMER DEUTSCHLAND online. Das Portal, das sich seit seiner Gründung im Jahr 2021 zu einer der reichweitenstärksten Anlaufstellen für Alzheimer und andere Demenz-Erkrankungen, nicht-invasive Hirnstimulation sowie Neurowissenschaften im deutschsprachigen Raum entwickelt hat, bietet ab sofort ein deutlich erweitertes Informationsangebot zur Neuromodulations-Therapie Transkranielle Pulsstimulation (TPS), nicht-invasiver Hirnstimulation (NIBS) per se sowie zur Prävention neurodegenerativer Erkrankungen und zu den wichtigsten Erkenntnissen der aktuellen Alzheimer-Forschung.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Über 15.000 behandelte Patienten weltweit – und doch immer noch zu wenig bekannt.

Seit die mit niedrigfrequenten Stoßwellen arbeitende TPS 2021 erstmals außerhalb des klinischen Studienkreises eingesetzt wurde, hat sich die Methode weltweit rasant verbreitet – vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch in allen anderen europäischen Ländern bis hin nach Asien und Südamerika sowie auch in den USA, wo die TPS durch die FDA bereits für Studien zugelassen ist.

Mehr als 15.000 Patienten, allen voran Alzheimer-Betroffene, wurden bislang behandelt und die Zahl wächst täglich. Doch obwohl wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit, Patienten-Sicherheit und ihre nahezu vollkommene Nebenwirkungslosigkeit immer umfangreicher belegen – nicht nur bei Alzheimer, sondern auch bei Parkinson, Depressionen, Long-Covid, Autismus und ADHS – ist die nicht-invasive Hirnstimulations-Methode TPS außerhalb der Fachwelt vielen Betroffenen und deren Angehörigen nach wie vor unbekannt.

„Gerade bei Alzheimer könnten heute bereits weitaus mehr Patienten mit besserer Lebensqualität leben – teils auch über Jahre hinweg“, sagt Katja C. Schmidt, Initiatorin von „Alzheimer Deutschland“, selbst pflegende Angehörige und zudem Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die ebenfalls über 20 Jahre brauchte, bis sie etabliert war: „Doch weil die öffentlichen Informationen fehlen, verstreicht oft wertvolle Zeit. Viele Menschen müssen so viel zu früh in ein Pflegeheim – obwohl es längst Alternativen gibt,“ sagt die Leiterin der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“.

TPS-Therapie: Ambulant, sanft, letztlich nebenwirkungsfrei – eine Innovation mit hohem Potential

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) ist ein modernes Verfahren aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden, das mit niedrigenergetischen Stoßwellen arbeitet – schmerzfrei und rein ambulant in der Durchführung. Dies gilt auch für die Anwendung in Kliniken, u. a. in renommierten Institutionen wie dem Universitätsklinikum Bonn, Deutsches Zentrum für Neurodegenative Erkrankungen, oder der Medizinischen Universität Wien. Immer mehr Studien zeigen: Gedächtnisleistung, Orientierung, Sprache, Lebensqualität und vor allem auch Selbständigkeit und Lebensfreude verbessern sich bei vielen Patienten deutlich. Klinisch relevante Nebenwirkungen wurden bislang nicht dokumentiert.

Dass neue Wege in der Medizin zunächst skeptisch betrachtet werden, sei nachvollziehbar – doch im Fall der TPS gäbe es laut Schmidt vor allem strukturelle Gründe: „Eine ambulante, effektive, physikalische Therapie passt noch gar nicht in unser bisheriges System. Und natürlich: Nicht alle Gruppierungen profitieren davon, wenn Alzheimer-Patienten plötzlich länger aktiv bleiben und weniger Pflege benötigen.“

„Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“: Wissenschaft fordert ethisches Umdenken

Inzwischen fordern immer mehr Neurowissenschaftler, Neurologen und Psychiater, das Potenzial der nicht-invasiven Hirnstimulations-Verfahren (NIBS) im Allgemeinen und jenes der TPS-Therapie im Besonderen zielorientierter zu diskutieren. Zuletzt rief ein renommierter Universitätsprofessor und führender NIBS-Forscher zu einer ethisch begründeten, konstruktiven Debatte auf. Denn ein nachweislich wirksames Therapieverfahren allein deshalb NICHT anzubieten, nur weil es neu, physikalisch oder eben wirtschaftlich nicht so gewinnbringend sei, sei ethisch nicht vertretbar – insbesondere angesichts der rasant steigenden Zahlen an Alzheimer-, Demenz- und Parkinson-Erkrankungen sowie der regelrechten Depressions-Pandemie.

Alzheimer Deutschland: Ein Portal für Patienten, Angehörige, Fachleute – und für eine bessere Zukunft

Mit seinem Relaunch bietet „Alzheimer Deutschland“ jetzt noch mehr Informationen – verständlich, strukturiert, tagesaktuell und vor allem Patienten-orientiert. Neben einer neu gestalteten Mediathek mit TV-Beiträgen sowie Experteninterviews finden sich auf ALZHEIMER DEUTSCHLAND ab sofort auch

– verständlich aufbereitete Studienübersichten zur TPS, also nicht nur die Links, sondern auch inhaltliche Zusammenfassungen;

– ein eigener Bereich zur Alzheimer-Prävention in den Kategorien Wissenschaft, Ernährung und wissenschaftlich anerkannter Nahrungsergänzungen;

– eine ständig wachsende Fallbericht-Sammlung echter TPS-Patienten mit Alzheimer, Demenz und anderen neurophysiologischen Erkrankungen;

– eine ausführliche FAQ-Rubrik mit Antworten auf häufige Fragen;

– regelmäßig neue Artikel zu Neuromodulation, Neuroforschung und moderner Demenztherapie;

sowie, natürlich, alles rund um die Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Parallel dazu setzt sich die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“ weiter dafür ein, dass die TPS auch in Deutschland künftig als gesetzliche Kassenleistung anerkannt wird, was derzeit noch mit bürokratischen Hürden verbunden ist. Aber immerhin: Schon jetzt bezahlen private Krankenversicherungen (PKVs) die TPS-Therapie zunehmend.

Neue Therapien in Neurologie und Psychiatrie – was jetzt zählt: Offenheit, Transparenz und Kommunikation

„Wir möchten nicht missionieren und schon gar nicht werben“, sagt Schmidt. „Aber wir halten es für dringend notwendig, dass Patienten bereits heute erfahren, welche Behandlungsmöglichkeiten es mittlerweile gibt – und zwar jetzt und nicht erst in zehn Jahren.“ Die Plattform ALZHEIMER DEUTSCHLAND will genau das leisten: Informationen bieten, Vertrauen schaffen und neue Wege aufzeigen, die wissenschaftlich fundiert und ethisch geboten sind.

Mehr Informationen: https://www.alzheimer-deutschland.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALZHEIMER DEUTSCHLAND – Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS
Frau Katja Christina Schmidt
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Österreich

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email : info@alzheimer-deutschland.de

Über „Alzheimer Deutschland“ und die „Ärztliche Interessensgemeinschaft TPS“

„Alzheimer Deutschland“ ist ein unabhängiges, journalistisches Informationsportal rund um Alzheimer-Demenz, andere neurophysiologische Erkrankungen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten aus dem Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulations-Methoden (NIBS) wie die Transkranielle Pulsstimulation (TPS). Im Mittelpunkt des Informationsportals steht die leicht verständliche, wissenschaftlich fundierte Aufklärung über zukunftsweisende Therapieansätze, neurologische Forschung und Möglichkeiten der Prävention, die Betroffenen und Angehörigen – übrigens auch zu Parkinson, Depressionen, Autismus und ADHS – aktuelle Informationen an die Hand gibt.

Initiatorin des Portals ist Katja C. Schmidt, ursprüngliche Entwicklerin einer anderen Therapie auf elektromagnetischer Basis, die selbst viele Jahre ein Familienmitglied mit Alzheimer pflegte und zudem seit vielen Jahren als Medizinjournalistin aktiv ist. Gemeinsam mit der „Ärztlichen Interessensgemeinschaft TPS“ – einem Zusammenschluss von Ärzten und Wissenschaftlern, die mit TPS arbeiten und/oder dazu forschen – setzt sie sich aus Überzeugung für mehr Sichtbarkeit und Aufklärung ein. Ziel ist es, modernen nicht-invasiven Hirnstimulationsverfahren wie der TPS den Weg in die öffentliche Wahrnehmung zu ebnen und die Offenheit gegenüber medizinischen Innovationen zu fördern – mit klarem Blick auf das, was Patientinnen und Patienten heute wirklich helfen kann.

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Gehirnstimulation: Transkranielle Pulsstimulation (TPS) zur ambulanten Behandlung der Alzheimer-Krankheit

Die Mediziner Dr. Jan Bachmann und Dr. Rainer Leipert arbeiten mit der sanften Stoßwellen-Methode Transkranielle Pulsstimulation (TPS) im Raum Heilbronn.

BildDie Behandlungsmöglichkeiten für Morbus Alzheimer, andere Formen der Demenz, aber auch Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Während die Forschung nach ursächlichen und symptomatischen Medikamenten gegen Alzheimer und andere degenerative neurologische Erkrankungen intensiv fortgesetzt wird, haben mittlerweile auch physikalische Therapieansätze zugenommen und beeindruckende Fortschritte gemacht. Insbesondere die Transkranielle Pulsstimulation (TPS), eine nicht-invasive und ambulante Methode zur Gehirnstimulation, die mit niedrigenergetischen Stoßwellen arbeitet, bietet den Patient:innen eine einfach zu handhabende und effektive neue Behandlungsmöglichkeit.
In zahlreichen etablierten Kliniken und Arztpraxen wird diese Methode bereits verwendet. Bislang haben rund 5.000 Menschen, die an Alzheimer-Demenz leiden, von der TPS-Behandlung profitiert. Das Ziel der TPS ist es, den Fortschritt neurodegenerativer Erkrankungen aufzuhalten bzw. zu verlangsamen und die Unabhängigkeit sowie die Lebensqualität der Patient:innen und ihrer Familien spürbar zu verbessern. Die Ärzte Dr. Rainer Leipert aus Bad Wimpfen und Dr. Jan Bachmann aus Heilbronn sind beide langjährig versierte Fachleute auf dem Gebiet der Stoßwellentherapien und wenden die Neurostimulationsmethode TPS, mit überzeugenden Ergebnissen in ihren Praxen an.

Alzheimer-Demenz: Noch unheilbar und bis vor kurzem nur eingeschränkt therapierbar.

Viele neurodegenerative Erkrankungen bleiben bislang leider unheilbar. Die wissenschaftliche Forschung hat die genauen Ursachen noch nicht vollständig geklärt und es gibt unterschiedliche Theorien. Man nimmt etwa an, dass toxische Proteinmoleküle, die außerhalb der Neuronen (Nervenzellen) entstehen und deren Funktion beeinflussen, eine wichtige Rolle spielen. Beta-Amyloid ist eines dieser Moleküle; es bildet Plaques im Gehirn, die die Durchblutung beeinträchtigen und zu Sauerstoff- und Energiemangel führen. Tau-Proteine, die normalerweise für die Nährstoffversorgung der Zellen zuständig sind, können ebenfalls verändert werden, was zur Bildung von sogenannten Tau-Fibrillen führt. Diese Ablagerungen in den Zellen können zur Zellzerstörung beitragen.

Bisher wurden verschiedene medikamentöse Therapien eingesetzt, um Symptome zu lindern und den Krankheitsfortschritt zu verlangsamen. Zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten gehören bis heute sogenannte Acetylcholinesterase-Inhibitoren wie Donepezil, Rivastigmin und Galantamin. Allerdings sind die erzielten Erfolge eher begrenzt und viele Patient:innen leiden unter diversen Nebenwirkungen.

Derzeit machen zwar auf dem pharmazeutischen Sektor die Entwicklungen der Antikörper-Medikamente Lecanemab und Donanemab vorsichtige Hoffnung auf neue medikamentöse Therapien. Allerdings können diese intravenös zu verabreichenden Stoffe lediglich bei früh beginnender Demenz eingesetzt werden und sind noch mit solch starken Nebenwirkungen behaftet, dass Wissenschaftler:innen weltweit vor deren Einsatz warnen. Ob und wann überhaupt eine Zulassung für Europa erfolgt, ist noch ungewiss.

Im Hier und Heute hingegen kann das ambulante Neurostimulationsverfahren Transkranielle Pulsstimulation (TPS), mittlerweile gut untersucht in zahlreiche Studien und Anwendungsbeobachtungen, als eine für die Patient:innen sichere und die Lebensqualität erhöhende ambulante Behandlungsmethode gelten und ein neues Kapitel in der modernen Medizin aufschlagen.

Transkranielle Pulsstimulation (TPS) – wissenschaftlicher Fortschritt im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen.

Verfahren zur Gehirnstimulation wie die TPS nehmen einen anderen Ansatz in Angriff, der sich auf die elektrischen Vorgänge im Gehirn konzentriert: Unser Gehirn besteht aus Milliarden von Neuronen. Jede Nervenzelle kann bis zu 10.000 Synapsen haben, die sie mit anderen Zellen verknüpfen. Die Kommunikation innerhalb dieses Netzes, das etwa 100 Billionen Übertragungspunkte (Synapsen) umfasst, erfolgt durch elektrische Impulse. Hier greift die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) ein: Mit sehr kurzen, niedrigenergetischen Stoßwellenimpulsen können die Neuronen und deren Netzwerke im Gehirn aktiviert und zur Regeneration angeregt werden.

Die Durchführung des Verfahrens in der Praxis ist für die Patient:innen äußerst einfach. Die Behandlung besteht aus einer Serie von sechs Sitzungen à 30 Minuten, die idealerweise innerhalb von zwei Wochen durchgeführt werden. In jeder Sitzung überträgt der behandelnde Arzt etwa 6.000 einzelne Stoßwellenimpulse in das Gehirn, indem er mit einem Handapplikator über alle Bereiche des Kopfes fährt. Während der Behandlung können alle Beteiligten auf einem Bildschirm die Auswirkungen der Wellen verfolgen, basierend auf den zuvor hochgeladenen MRT-Daten der Betroffenen. Die Behandlung ist für die Patient:innen angenehm, da die Stoßwellen kaum zu spüren und die seltenen Nebenwirkungen vernachlässigbar sind: Lediglich zwei von 100 Patient:innen erfahren vorübergehend leichte Kopfschmerzen oder Schwindel, die schnell von selbst abklingen. Die TPS dient übrigens als Ergänzung zu bestehenden Therapien. Medikamentöse Standardtherapien, die bereits durchgeführt werden, können und sollen wie üblich fortgesetzt werden.

Forschungslandschaft wächst rasant: Klinische Untersuchungen stützen die Wirksamkeit der TPS.

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) hat in klinischen Studien, Untersuchungen und in der Praxis bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt: Mit TPS kann bei vielen Patient:innen der Krankheitsverlauf nicht nur gestoppt oder verlangsamt werden. Darüber hinaus kann diese innovative Stoßwellentherapie häufig sogar eine Verbesserung des allgemeinen Zustandes der Patient:innen bewirken: Kurz- und Langzeitgedächtnis können sich neu organisieren, Probleme bei der Wortfindung und Orientierung können reduziert werden, Patient:innen können wieder mehr zu sich selbst finden, sozial aktiver sein und oft auftretende Ängste und Depressionen können erheblich gelindert werden. In einigen Fällen konnten Patient:innen sogar wieder in ihren Beruf zurückkehren. Weitere Studien, die Funktion und Wirkung der TPS noch besser belegen sollen, sind derzeit in Arbeit.

TPS in Heilbronn und Bad Wimpfen: Stoßwellen-Experten begrüßen die neue Behandlungsmöglichkeit

„Wir haben beide jahrelange Erfahrung mit verschiedenen Arten von Stoßwellen in unseren Praxen“, sagt Dr. med. Rainer Leipert, der ebenso wie sein Kollege Dr. med. Jan Bachmann bereits Mitte der 1990er Jahre begonnen hat, mit diesen damals neuen Behandlungsformen zu arbeiten: „Deshalb sind wir bestens vertraut mit den Funktionsmechanismen und den regenerativen Möglichkeiten von Stoßwellen, die auch als Schallwellen bezeichnet werden. Wir haben uns daher intensiv mit der TPS auseinandergesetzt und entschieden, diese beeindruckende Therapiemethode auch den betroffenen Menschen in und um Heilbronn zugänglich zu machen,“ ergänzt Dr. Bachmann.

Die beiden Ärzte wissen persönlich um die Notwendigkeit wirksamer Therapieverfahren: Dr. Leipert konnte mit der TPS nicht nur seinen Patienten, sondern auch einem Familienmitglied helfen und Dr. Bachmann weiß aufgrund seiner langjährigen konsiliarischen Tätigkeit in der psychiatrischen Klinik Weissenhof bei Weinsberg, wie dringend Behandlungsmöglichkeiten benötigt werden, die die Symptomatiken von Alzheimer, Demenz, Parkinson und anderen neurologischen Erkrankungen verbessern können.

Weitere Informationen zu Dr. med. Jan Bachmann und Dr. med. Rainer Leipert und die Transkraniellen Pulsstimulation sind ab sofort unter https://www.bachmann-heilbronn.de/eswt-tps und https://orthopaedie-dr-leipert.de/transkranielle-pulsstimulation zu finden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Transkranielle Pulsstimulation (TPS)
Herr Dr. med. Jan Bachmann
Staufenbergstr. 31
74081 Heilbronn
Deutschland

fon ..: 07131-205070
web ..: https://bachmann-heilbronn.de/eswt-tps/
email : tps@bachmann-heilbronn.de

Über die Transkranielle Pulsstimulation (TPS)

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) gehört zur neuen Generation der Gehirnstimulations-Therapien, auch Neurostimulations-Behandlungen genannt. In internationalen Wissenschaftskreisen längst eines der Top-Themen bzgl. ihres hohen Potentials zur Ergänzung medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, sind Neurostimulationsverfahren in der allgemeinen Öffentlichkeit noch relativ unbekannt – was sich derzeit jedoch rasch ändert, wie auch in den Medien vermehrter zu sehen und zu lesen ist.
Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) besitzt im Gegensatz zu anderen Verfahren, die operativ oder mit hohem Aufwand verbunden sind, den Vorteil, dass sie rein ambulant und nicht-invasiv durchgeführt wird und das Alltagsleben der Patient:innen nicht beeinträchtigt. Dementsprechend verbreitet sie sich an Universitäts- und Fachkliniken sowie auch in niedergelassenen Praxen immer mehr.

Weitere Informationen zur TPS und zu anderen Hirnstimulationsverfahren sowie zu aktuellen News aus den Neurowissenschaften und der Alzheimer-Forschung sind auf einem neuen Fachportal zu finden:

https://alzheimer-science.com

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