Der Verband macht deutlich, dass die pharmazeutische Dienstleistung der Arzneimittelverblisterung dringender denn je benötigt wird.
Berlin/Köln, 07.05.2026 – Der Verband hat bei seiner jährlichen Mitgliederversammlung gestern in Köln auch den Vorstand gewählt. Diese Wahl findet im zweijährigen Turnus statt. Zudem konnten neue Fördermitglieder begrüßt werden. Dem Blisterverband können sich alle Unternehmen anschließen, die maschinell hergestellte, qualitativ hochwertige und fotodokumentierte, individuelle (Schlauchbeutel-)blister gemäß Apothekenbetriebsordnung oder Arzneimittelgesetz produzieren oder dieses Verfahren – als fördernde Mitglieder – unterstützen.
Seit 2009 als Interessenverband aktiv
Der BPAV hat sich vor 17 Jahren gegründet. Die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV) hat seitdem viele Hürden genommen. In der Fläche verbindlich eingeführt ist sie hingegen immer noch nicht. Daran arbeitet der Verband weiter. Die Betonung liegt auf der pharmazeutischen Dienstleistungsgemeinschaft zwischen Apotheke und Blisterzentrum. Die versorgende Vor-Ort-Apotheke ist und bleibt die entscheidende Schnittstelle für die PAV. Im Rahmen der Tagung gab der Geschäftsführer der Blistersuisse interessante Einblicke in die PAV im Nachbarland. Die Inspiration wurde dankbar aufgenommen.
Verstärkung im Vorstand
Der BPAV-Vorstand wurde neu- bzw. wiedergewählt. Im Amt bestätigt wurde der Vorsitzende, Erik Tenberken, Inhaber der verblisternden Birken-Apotheke in Köln. Ebenso seine Stellvertreterin, Dr. Inge Zöller, Geschäftsführende Gesellschafterin von multidos Hamburg. Das Amt des Finanzvorstands nimmt weiterhin René Meissner wahr. Er ist Inhaber der Cogipharm in Ottweiler/Saarland. Als Beisitzer wurde Dr. Christian Hensen, Gründer und Geschäftsführer der BlisterPHARM in Mönchengladbach bestätigt und neu in den Vorstand wurde Robin Jüngling gewählt. Er ist Co-Geschäftsführer des BlisterCenter Aschaffenburg.
Qualität in der Versorgung, Entlastung in der Pflege
„Unser Verband zeigt deutlich, dass die pharmazeutische Dienstleistung der Arzneimittelverblisterung dringender denn je benötigt wird. Wir nehmen wahr, dass die über Jahre kontinuierlich aufgebauten Netzwerke in die Politik Früchte tragen. Es ist ein weiterhin dickes Brett zu bohren für die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung, aber wir sind gemeinsam mit unseren Mitgliedern bereit, diese Aufgabe auch im wieder- beziehungsweise neu gewählten Vorstand anzupacken“, sagt Erik Tenberken.
Er betont weiterhin, dass sich die enge Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Versorgungsapotheker (BVVA) für eine dauerhafte und rechtlich eindeutige Lösung beim Thema Chargendokumentation mit Blick auf das E-Rezept auszahlt.
„Diese Kooperation zeigt uns, dass wir in enger Abstimmung mit verlässlichen Partnern einiges für die Patientinnen und Patienten erreichen können“, beton Tenberken im Namen des gesamten Vorstands. Gerade hinsichtlich der Entwicklungen in der Pflege werde jede Unterstützung bei der Entlastung der Pflegenden gebraucht. Diese Erkenntnis setzt sich aus Sicht des BPAV mehr und mehr durch.
_Pressemitteilung online: __blisterverband.de_
_Pressekontakt BPAV: _
_BPAV-Geschäftsstelle, Tel: 030 – 847 122 6815, E-Mail: __berlin@blisterverband.de_
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V.
Herr Udo Sonnenberg
Leipziger Platz 16
10117 Berlin
Deutschland
fon ..: 030-84712268-15
web ..: https://blisterverband.de/
email : presse@blisterverband.de
Der BPAV wurde Ende 2009 gegründet. Dem Verband gehören Unternehmen und seit 2024 öffentliche Apotheken an, die nach deutschem Recht, qualitativ hochwertige patientenindividuelle pharmazeutische Blister herstellen dürfen. Der BPAV setzt sich für eine bessere und nachhaltige pharmazeutische Versorgung der Menschen ein.
Pressekontakt:
Bundesverband Patientenindividueller Arzneimittelverblisterer e.V.
Herr Udo Sonnenberg
Leipziger Platz 16
10117 Berlin
fon ..: 030-8471226815
email : presse@blisterverband.de
Das parlamentarische Verfahren für das Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz, kurz ApoVWG läuft. Die erste Beratung im Bundestag fand Ende Februar statt und gestern gab es eine öffentliche Anhörung zu der auch der BVDVA geladen war. Wir begrüßen grundsätzlich alle Entscheidungen, die die pharmazeutische Versorgung näher an die Bedürfnisse der Menschen heranführt. Deutsche Versandapotheken sind Apotheken mit allen Rechten und Pflichten. Das muss die Politik endlich verstehen!
Bonn, 29.01.26 – Gesundheits-Statistiken der letzten Jahre zeigen, so das DPNW, dass sich der Krankenstand in Deutschland auf hohem Niveau befindet. Laut Statistischem Bundesamt kamen Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich auf 14,8 Krankentage im Jahr 2024. Verglichen mit 2021 stellt dies einen Anstieg von 3,6 Tagen dar. Währenddessen lagen die Werte in den Jahren 2022 und 2023 noch höher bei 15,2 Krankentagen. Haupttreiber für Krankmeldungen sind laut den Studien Atemwegsinfekte und psychische Erkrankungen.
Mit der International Society for Health and Future of Medicine e.V. (ISHFM) nimmt heute eine neue, unabhängige Organisation ihre Arbeit auf. Ziel des Vereins ist es, strukturelle Schwächen des heutigen Gesundheitssystems nicht nur zu benennen, sondern lösungsorientiert anzugehen. Der Fokus liegt dabei auf einer Stärkung der ganzheitlich-individualisierten Versorgung und einer konsequenteren Ausrichtung auf Prävention.
Sepsis – der stille Killer
Pressemitteilung einstellen