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Psychotherapeuten mahnen zur Solidarität mit kranken Menschen und nicht zu deren Verurteilung als „Blaumacher“

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) kritisiert die Pseudodiskussion von Krankentagen durch Bundeskanzler Friedrich Merz.

BildBonn, 29.01.26 – Gesundheits-Statistiken der letzten Jahre zeigen, so das DPNW, dass sich der Krankenstand in Deutschland auf hohem Niveau befindet. Laut Statistischem Bundesamt kamen Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich auf 14,8 Krankentage im Jahr 2024. Verglichen mit 2021 stellt dies einen Anstieg von 3,6 Tagen dar. Währenddessen lagen die Werte in den Jahren 2022 und 2023 noch höher bei 15,2 Krankentagen. Haupttreiber für Krankmeldungen sind laut den Studien Atemwegsinfekte und psychische Erkrankungen.

Wie in den Medien berichtet, sieht Bundeskanzler Friedrich Merz als Hauptursache für diesen Anstieg die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk hält diese Überlegung für grundlegend falsch und empfindet ihn als Ausgrenzung kranker Menschen.

Der DPNW-Vorsitzende Dieter Adler mahnt: „Statt alle Kranken als «Blaumacher» unter Generalverdacht zu stellen, sollte sich die Bundesregierung die Ursachen für den Krankenstand anschauen. In den letzten zehn Jahren hat sich beispielsweise die Zahl depressiver Erkrankungen verdoppelt. Hier hilft nur ein verstärktes Angebot an Therapieplätzen. Die langen Wartezeiten auf eine Psychotherapie tragen gewiss erheblich zu den Krankentagen in Deutschland bei.“

Laut AOK-Gesundheitsatlas 2024 fehlen depressiv Erkrankte im Vergleich zu anderen Kranken überdurchschnittlich lange an ihrem Arbeitsplatz: Die AOK beziffert die Ausfalltage wegen Depression mit durchschnittlich 43 Tagen je Fall.

Adler führt weiter aus: „Niemand kann wegdiskutieren, dass psychische Erkrankungen in Deutschland enorm zugenommen haben und die Folgen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft spürbar sind. Wir fordern die Bundesregierung auf: «Schaffen Sie jetzt mehr Kassensitze für Psychotherapeutinnen und -therapeuten und damit mehr Therapieplätze für alle seelisch erkrankten Menschen in Deutschland. Sie werden sehen, die Langzeitkrankenzeiten werden sinken, wenn Patienten schneller an Termine kommen. Die Folgen für die Menschen, die Gesellschaft und die Wirtschaft werden durchweg positiv sein.»“

Das DPNW geißelt die aktuell laufende Diskussion um die telefonische Krankmeldung als Pseudodiskussion, die komplett an der Realität vorbeiführe. Der Verband meint, dass alle Fakten auf dem Tisch lägen, aber die Politik nicht gewillt sei, die Realitäten anzuerkennen und stattdessen weiterhin wichtige Reformen verweigere.

Über den Verband
Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.800 Mitglieder und 13.500 Abonnenten seines Freitags-Newsletters. Damit ist das DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Päd. Sevgi Meddur-Gleissner und Dipl.-Soz.Päd. Tania Ghosh. Mehr unter: www.dpnw.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk – DPNW
Herr Dieter Adler
Karmeliterstraße 1c
53229 Bonn
Deutschland

fon ..: 0228-7638203-0
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Pressekontakt:

Hanfeld PR
Herr Ulrich Hanfeld
Konstantinstraße 31
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email : mail@hanfeld-pr.de

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Neuer Impuls für das Gesundheitssystem: Gründung – International Society for Health & Future of Medicine e.V.

Unabhängiger Verein fokussiert sich auf die Förderung ganzheitlicher Prävention und Strukturoptimierungen in der Medizin.

BildMit der International Society for Health and Future of Medicine e.V. (ISHFM) nimmt heute eine neue, unabhängige Organisation ihre Arbeit auf. Ziel des Vereins ist es, strukturelle Schwächen des heutigen Gesundheitssystems nicht nur zu benennen, sondern lösungsorientiert anzugehen. Der Fokus liegt dabei auf einer Stärkung der ganzheitlich-individualisierten Versorgung und einer konsequenteren Ausrichtung auf Prävention.

Die Initiatoren sehen erheblichen Handlungsbedarf in der aktuellen Versorgungslandschaft. „Wir beobachten defizitäre Gesundheitsaufklärung, zu kurze Arztkontakte, Intransparenz und finanzielle Fehlanreize sowohl in der Prävention als auch in der Akutmedizin“, erklärt das Gründungsteam um Niko Hems und Miguel Medina Stanivukovic. Digitale Plattformen können darüber hinaus wertvolle Orientierung und Motivation bieten, wirken jedoch ebenso als Verstärker für zu stark vereinfachte oder irreführende Botschaften. Diese zweischneidige Wirkung – mal hilfreiches Werkzeug, mal problematische Ablenkung – lässt die Grenze zwischen fundierter Information und Unsinn oft verschwimmen.

Die ISHFM versteht sich dabei als Brückenbauer zwischen Wissenschaft, analytischer Bewertung und praktischer Versorgung. Die Arbeit der Organisation erfolgt dabei ohne kommerzielle Interessen.

Geplant sind:

– Veröffentlichungen und Positionspapiere

– Workshops und Fachveranstaltungen

– Unabhängige Bewertungen aktueller Entwicklungen im Gesundheitsmarkt

Im Mittelpunkt steht der Anspruch, politische und gesellschaftliche Diskussionen auf eine solide Grundlage zu stellen. Die ISHFM möchte als Katalysator wirken, damit personalisierte und präventionsorientierte Ansätze in Deutschland schneller den Weg in die breite Regelversorgung finden.

Weitere Informationen unter: https://ishfm.com/ 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

International Society for Health and Future of Medicine e.V.
Herr Niko Hems
Müllerweg 12
21493 Schwarzenbek
Deutschland

fon ..: –
web ..: https://ishfm.com/
email : ishfmev@gmail.com

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Herr Niko Hems
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Bundestags-Petition fordert Nationalen Sepsis-Plan: 30.000 Unterschriften bis 9. Dezember 2025 benötigt

380 Menschen sterben täglich in Deutschland an Sepsis – 190 davon wären vermeidbar. Eine Petition fordert einen Nationalen Sepsis-Plan. 30.000 Unterschriften werden bis 9.12.2025 benötigt.

BildSepsis – der stille Killer

Laut WHO und aktuellen Studien (Springer Medizin) ist Sepsis eine der größten Herausforderungen für das deutsche Gesundheitssystem. Jeder Mensch kann an Sepsis (umgangssprachlich Blutvergiftung) erkranken, denn jede Infektion kann zu einer Sepsis führen. Die neue S3-Leitlinie Sepsis betont die Dringlichkeit nationaler Strategien. Bereits 2018 wurde eine Bundestags-Petition für einen Nationalen Sepsis-Plan eingereicht – doch bis heute fehlt die Umsetzung.

„Weil Überleben kein Zufall bleiben darf. Ich wusste nicht, dass ich ohne Milz zur Risikogruppe für Sepsis gehöre. Hätte ich das gewusst, hätte ich vielleicht nicht um mein Leben kämpfen müssen. Heute kämpfe ich dafür, dass anderen dieses Schicksal erspart bleibt.“
– Heike Spreter-Krick, Sepsis-Überlebende und Initiatorin der Petition

Forderungen der Petition:

Aufnahme von Sepsis in die nationale Gesundheitsstrategie
Bessere und intensivere Ausbildung des medizinischen Personals
Gezielte Nachsorge für Betroffene
Umfassende Aufklärung der Bevölkerung
Klare Notfallprotokolle und Qualitätsstandards in allen Krankenhäusern
Warum jetzt handeln?
Jede Minute zählt: Sepsis kann innerhalb weniger Stunden zum Multiorganversagen führen. In Ländern mit nationalen Sepsis-Plänen ist die Sterblichkeit deutlich niedriger. Deutschland hinkt hier hinterher – das muss sich ändern.

Mitzeichnen und Leben retten:
Die Petition 184929 kann online unterzeichnet werden:
Hier klicken, registrieren und unterzeichnen: Umsetzung eines verbindlichen Nationalen Sepsis-Plans

Jede Unterschrift zählt – für mehr Patientensicherheit, bessere Prävention und ein Gesundheitssystem, das Leben rettet.

Die Initiatorin bittet ausdrücklich um Unterstützung aus allen gesellschaftlichen Bereichen – jede Stimme zählt!

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sepsishelden
Frau Heike Spreter-Krick
Obere Dorfstr. 7
85653 Aying
Deutschland

fon ..: 01728248870
web ..: https://sepsishelden.com/
email : kontakt@sepsishelden.com

Über Sepsishelden:
Sepsishelden wurde von der Sepsis-Überlebenden Heike Spreter-Krick gegründet, um das Bewusstsein für Sepsis zu schärfen und Leben zu retten. Sepsis ist ein stiller und häufig übersehener Killer, der jährlich mehr Todesopfer fordert als Brustkrebs, Prostatakrebs und HIV/AIDS zusammen. Ziel von Sepsishelden ist es, durch Aufklärung, Prävention und schnelles Handeln die Zahl der Sepsis-Opfer drastisch zu reduzieren. Jeder kann ein Sepsisheld sein – durch Wissen, Aufmerksamkeit und Handeln.

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Wolters Kluwer führt KI-gestützte UpToDate Enterprise Edition in Europa ein

Revolutionierung der klinischen Entscheidungsunterstützung für Leistungserbringer mit KI für Suche, Nutzungsanalyse und mehr

BildWolters Kluwer Health gab heute bekannt, dass seine UpToDate® Enterprise Edition ab dem dritten Quartal für Leistungserbringer in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) verfügbar sein wird. Die speziell für große Krankenhäuser und Klinika konzipierte Lösung zur Unterstützung klinischer Entscheidungen (CDS), angereichert durch KI-Funktionen, soll Führungskräfte sowie Ärzte und Ärztinnen im Gesundheitswesen dabei unterstützen, eine gleichbleibend hochwertige Versorgung zu gewährleisten. Wolters Kluwer Health wird die Lösung auf der HIMSS25 Europa in Paris vom 10. bis 12. Juni 2025 vorstellen.

„Durch den Einsatz von KI-Technologie geht die UpToDate Enterprise Edition über die herkömmliche Entscheidungsunterstützung hinaus. Sie bietet eine unvergleichliche Qualität, die optimierte, integrierte Arbeitsabläufe und schnellere Antwortzeiten unterstützt, um letztendlich die Einbindung der Patientinnen und Patienten zu fördern und die Leistungserbringung nachhaltig zu verändern“, sagte Christian Cella, Vice President, International Segment for Clinical Effectiveness, Wolters Kluwer Health. „Mit der Verfügbarkeit von UpToDate Enterprise in EMEA erweitern wir das Engagement von Wolters Kluwer, die klinische Entscheidungsfindung weltweit zu verbessern.“

Seit Jahrzehnten vertrauen medizinische Fachkräfte auf der ganzen Welt auf die klinische Entscheidungsunterstützung von UpToDate, um eine sichere Entscheidungsfindung zu ermöglichen und Varianz in der Versorgung zu reduzieren. Die UpToDate Enterprise Edition baut auf diesem Nutzen auf und bietet erweiterte Funktionen, Einblicke und technologische Innovationen, um Ärztinnen und Ärzte bei der Bewältigung ihrer aktuellen und künftigen Herausforderungen zu unterstützen. Die Lösung wird bereits von 40 der größten Leistungserbringer in der EMEA-Region eingesetzt, die sich den über 350 Gesundheitssystemen in Nordamerika anschließen, die die UpToDate Enterprise Edition nutzen.

„UpToDate hat sich für isländische Gesundheitseinrichtungen als äußerst wertvolle Ressource zur Unterstützung klinischer Entscheidungen erwiesen. Die UpToDate Enterprise Edition fügt neue Funktionen hinzu, darunter KI, die unseren Mitarbeitenden helfen werden, intelligentere klinische Entscheidungen zu treffen, um die Patientenversorgung weiter zu verbessern“, sagt Runólfur Pálsson, CEO des Landspítali University Hospital und Professor für Medizin an der medizinischen Fakultät der Universität von Island.

Die UpToDate Enterprise Edition bietet einheitliche Inhalte und Lösungen für das gesamte Behandlungsteam, die es ihm ermöglichen, fundierte, sichere und wirkungsvolle Entscheidungen zu treffen. Mit den KI-gestützten Suchfunktionen können Ärztinnen und Ärzte jetzt die Effizienz einer marktführenden Lösung für klinische Entscheidungen erleben, die hochkonzentrierte, präzise Antworten auf natürlichsprachliche Abfragen liefert – eine Zeitersparnis für vielbeschäftigte Mitarbeitende im Gesundheitswesen. Das KI-gestützte Analytics Dashboard bietet Organisationen im Gesundheitswesen die Möglichkeit, wertvolle Daten für eine verbesserte Effizienz und für die Lehre nutzbar zu machen.

„Der Einsatz der UpToDate Enterprise Edition ist eine wichtige Initiative zur Unterstützung unserer digitalen Innovationsstrategie“, so Prof. Adrian Harris, Chief Medical Officer, Royal Devon University Healthcare NHS Foundation Trust. „Durch die Nutzung der Daten, Analysen und KI-Funktionen, die jetzt in UpToDate verfügbar sind, können wir die medizinische Ausbildung weiter unterstützen sowie die klinische Entscheidungsfindung optimieren und so dazu beitragen, dass wir allen Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung bieten und dass unsere Bevölkerung gesund bleibt.“

Diese erweiterte Lösung stimmt Behandlungsteams und Führungskräfte gemeinsam auf den Schwerpunkt innovativer Arbeitsabläufe, Analysen und erweiterter Behandlungsfunktionen ein. Durch den teamübergreifenden Zugriff können Organisationen:

– Komplexität bewältigen, indem klinische Entscheidungen auf höherem Niveau getroffen werden,

– die Zufriedenheit und Zusammenarbeit verbessern, indem alle Mitglieder des Behandlungsteams auf dieselben vertrauenswürdigen UpToDate-Inhalte mit erweiterten Entscheidungsfunktionen zugreifen,

– durch verbesserte Workflow-Funktionen unterstützen, Burnout zu verringern,

– die Ressourcennutzung und die Geschäftsergebnisse verbessern, durch systemweite Daten und Einblicke sowie Self-Service-Analysen, z. B. systemweite Themennutzung, UpToDate-Themenbenchmarking und CME-Akkreditierungsaktivitäten.

Im Bericht „Frost Radar(TM): Clinical Decision Support System, 2025“ wurde Wolters Kluwer als einziges Unternehmen sowohl als „Company to Action“ als auch als Marktführer für Innovation genannt. Frost & Sullivan untersuchte und analysierte mehr als 60 Anbieter von klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen in allen den Ort der Behandlung betreffenden Segmenten. Die Analysten stellten 10 Unternehmen auf der Grundlage einer detaillierten Analyse ihres Wachstumspotenzials und ihrer Fähigkeit, visionäre Innovationen in diesem Bereich voranzutreiben, in die engere Auswahl.

Erfahren Sie hier mehr über die UpToDate Enterprise Edition in EMEA: https://www.wolterskluwer.com/en/expert-insights/launching-uptodate-enterprise-edition-in-emea-new-era-in-clinical-decision-support?utm_source=pressrelease&utm_medium=pressrelease&utm_campaign=2025_06_04_EE_GA_Launch+_Demand_INT_HighMaturity_INT-ALL_

Weitere Informationen zu Wolters Kluwer Health: https://www.wolterskluwer.com/en/health

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Common Sense – Gesellschaft für Marketing + Kommunikation mbH
Frau Sabine Schützmann
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Über Wolters Kluwer:
Wolters Kluwer (EURONEXT: WKL) ist ein weltweiter Anbieter von Fachinformationen, Softwarelösungen und Dienstleistungen für Klinik- und Pflegepersonal, Steuerspezialist:innen und Buchhalter:innen sowie für die Bereiche Financial und Corporate Compliance, Recht und Regulierung sowie Unternehmensleistung und ESG. Wir bieten Expertenlösungen – eine Kombination aus tiefgehendem Fachwissen mit spezialisierten Technologien und Dienstleistungen -, die unseren Kund:innen helfen, täglich kritische Entscheidungen zu treffen.

Wolters Kluwer erzielte im Jahr 2024 einen Jahresumsatz von 5,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Alphen aan den Rijn, Niederlande, betreut Kund:innen in über 180 Ländern, hat Vertretungen in über 40 Ländern und beschäftigt weltweit ca. 21.600 Mitarbeitende.

Zusätzliche Informationen finden Sie unter wolterskluwer.com/. Folgen Sie uns auf LinkedIn, Facebook, YouTube und Instagram.

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Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) begrüßt sein 2.500. Mitglied im fünften Jahr seines Bestehens

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk hat dieses Jahr sein 5jähriges Bestehen gefeiert. In seiner jungen Geschichte wuchs der Verband stetig und durchbrach nun die Schallmauer von 2.500 Mitgliedern.

BildAuf seiner Jubiläumsveranstaltung am 08.12.24 begrüßte DPNW-Vorsitzender Dieter Adler das 2.500. Mitglied Dr. Katrin Lampe aus dem Rhein-Erft-Kreis.

Gründer Adler meinte: „Ich freue mich sehr, dass aus unserer regionalen Bewegung der deutschlandweit drittgrößte Berufsverband für alle approbierten Psychotherapeuten geworden ist. Der stetige Zuwachs zeigt uns, dass unsere Arbeit so wichtig ist wie eh und je. Gerade angesichts der Einführung der elektronischen Patientenakte in 2025 müssen wir Psychotherapeuten uns fragen, wo gehen die Daten unserer Patienten hin, wer liest zukünftig mit und wie können wir dies verhindern. Wir sprechen uns seit jeher gegen die Aufnahme von Informationen aus der psychotherapeutischen Behandlung aus, da hierdurch das Vertrauensverhältnis Patient zu Behandler zerstört wird.“

Die approbierte psychologische Psychotherapeutin Katrin Lampe aus Pulheim begründet Ihren Verbandsbeitritt: „Ich finde, dass DPNW hält seine Mitglieder mit seinem wöchentlichen Newsletter sehr gut auf dem aktuellen Stand und bietet zahlreiche Hilfestellungen für die Praxis. Und ich sehe, dass das Netzwerk sich stark für meine beruflichen Interessen einsetzt. So wie ich das wahrnehme, ist der Verband wesentlich aktiver und kritischer in Richtung Politik unterwegs als andere. Das gefällt mir sehr gut.“

Zu seinen wichtigsten Zielen zählt der Verband: Verbesserung der Versorgungslage, qualitative Weiterentwicklung der Psychotherapie, Schutz der Psychotherapie vor Zugriffen von außen, hier insbesondere in Bezug auf den Schutz persönlicher Daten in der elektronischen Patientenakte. Dieter Adler betont: „Wir sind für die sinnvolle Integration digitaler Technik in unsere Arbeit. Es gibt viele elektronische Hilfsmittel, die unsere Arbeit erleichtern. Aber an manchen Stellen wird die IT oder Telematik unausgereift zwangsweise auf den Markt gebracht. Dagegen wehren wir uns. Natürlich arbeiten wir mit moderner Technik, wir weigern uns aber, die Probe-Dummies schlechter IT zu sein.“

Der Verband begleitet die neuesten Entwicklungen von künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin mit kritischem Auge. Adler dazu: „Wir befinden uns bei der KI derzeit in einer Versuchs- und Irrtumsphase. Es muss sich noch weisen, in welche Form KI nützlich sein kann bei der Behandlung psychischer Probleme. Aktuell lässt sich dies noch nicht gesichert sagen.“

Was die politische Arbeit des Verbandes angeht, ergänzt Adler: „Auch heute gibt es noch falsche Weichenstellungen der Politik, die uns das Leben schwermachen. Wir müssen weiterhin erklären, was wir machen und wie wichtig wir für das seelische Wohl der Menschen in Deutschland sind. Unsere Aufgabe ist noch lange nicht abgeschlossen. Umso wichtiger ist es, einen mitgliederstarken Berufsverband zu haben, bei dem möglichst viele Psychotherapeutinnen und -therapeuten mitmachen. Unser wohl wichtigstes Projekt ist aktuell die Aufklärung unserer Patienten über die Auswirkungen der elektronischen Patientenakte.“

Zum Hintergrund
Das Netzwerk wurde am 2. Mai 2019 in Bonn gegründet. Auf der Gründungsveranstaltung verabschiedeten 135 Teilnehmer die Vereinssatzung und wählten den ersten Vorstand mit Dieter Adler als 1. Vorsitzendem, der 2. Vorsitzenden Claudia Reimer und Kassenführer Robert Warzecha. Das DPNW bildete sich aus dem Kollegennetzwerk Psychotherapie, das im Juni 2017 seine Tätigkeit aufnahm. Vorläufer dieses Netzwerkes war eine Initiative, die sich ab 2016 für gerechte Honorare einsetzte. Am 13. Januar 2022 wurde das DPNW im Lobbyregister des Deutschen Bundestages als Interessenvertreter aufgenommen.

„Ziel des Vereins ist die Unterstützung psychotherapeutisch Tätiger in ihrer alltäglichen Arbeit. Dazu zählt auch, die Mitglieder über wichtige gesetzliche Änderungen oder wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren. Gleichzeitig soll der Vernetzungsgedanke gefördert werden. Berufliche Interessen der Mitglieder werden gegenüber allen Institutionen vertreten, die therapeutische Arbeit beeinflussen oder mitbestimmen können. Das Bild des Berufs soll in der Öffentlichkeit nachhaltig positiv beeinflusst werden“ (§ 3 der Satzung).

Der Verband ist eigenen Angaben zufolge humanistisch und basisdemokratisch geprägt. Er positioniert sich als solidarische Ergänzung zu bestehenden Interessensvertretungen im Gesundheitswesen.

Zu den Betätigungsfeldern der letzten Jahre zählt der Verband nach eigenen Angaben:
o Schnellere Vergabe von Therapieplätzen mit sinnvollen diesbezüglichen Maßnahmen
o Krisenopfer-Hilfe (Ahrtal, Erftkreis, Ukraine und Türkei)
o Ausbildung psychologischer Ersthelfer
o Einsatz für eine sinnvolle Digitalisierung im Gesundheitswesen
o Verweigerung der anfälligen und unsicheren Telematik-Infrastruktur (TI)
o Ablehnung von Zwangsmaßnahmen zur Digitalisierung
o Weigerung, Inhalte von Psychotherapien in die elektronischen Patientenakte zu schreiben
o Ablehnung der zentralen Speicherung von vertraulichen medizinischen Daten
o Forderung der Datenhoheit beim Patienten (Recht auf informationelle Selbstbestimmung)
o Ablehnung der ungefragten Verwendung von Patientendaten zu Forschungszwecken
o Entscheidungshoheit über Dauer und Notwendigkeit von psychotherapeutischen Behandlungen beim Behandler
o Psychotherapieplatz-Vergabe-Dienst für Patienten, die keinen Therapieplatz auf herkömmlichem Wege finden
o Schaffung sinnvoller, wissenschaftlich geprüfter Qualitätssicherungsinstrumente – statt geplanter Patientenbefragung.

Heute wird der Verband weiterhin von Dieter Adler und Claudia Reimer geführt. Der Kassenführer Robert Warzecha verzichtete auf der vierten Mitgliederversammlung im Oktober 2023 auf sein Amt. Neu hinzu gewählt wurde die zweite Vorsitzende Sevgi Meddur-Gleissner.

Über den Verband
Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk – Kollegennetzwerk Psychotherapie“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.500 Mitglieder und 13.000 Abonnenten seines Freitagsnewsletters. Damit ist das DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Psych. Claudia Reimer, Dipl.-Päd. Sevgi Meddur-Gleissner. Mehr unter: www.dpnw.de

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