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PFAS-belastete Löschmittel weiterhin im Umlauf – trotz bekannter Risiken

Trotz nachgewiesener Umweltgefahren gelangen PFAS-belastete Löschmittel weiter in Umlauf. Eine aktuelle Analyse deckt alarmierende Belastungen auf – und wirft brisante Fragen an Behörden auf.

BildNoch immer werden in Europa Löschmittel eingesetzt, die in erheblichem Maß mit persistenten, toxischen und nicht abbaubaren PFAS-Chemikalien (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) belastet sind. Besonders kritisch: Einige dieser Produkte werden weiterhin mit Aussagen beworben, die Umweltverträglichkeit und Unbedenklichkeit suggerieren – obwohl unabhängige Analysen ein gegenteiliges Bild zeigen.

? Laboranalyse zeigt extreme Belastung

In einem kürzlich analysierten Schaummittel, das aktuell in Industrieanlagen, bei Feuerwehren und auf Flughäfen Verwendung findet, wurden im Rahmen einer unabhängigen Laboruntersuchung signifikante Überschreitungen gängiger Zielwerte für PFAS festgestellt. Die gemessenen Konzentrationen von PFOA, PFHxA und langkettigen PFCA (C9-C14) lagen dabei teilweise bis zu 190-fach über den vom Umweltbundesamt (UBA) vorgeschlagenen Zielwerten für den Schutz der Umwelt (z. B. Geringfügigkeitsschwellenwerte für Grundwasser gemäß UBA-Empfehlung, 2023).

? Neufassung der Produktinformation aus 2024 verschärft die Diskrepanz

Besonders problematisch: Selbst in der überarbeiteten Produktinformation (Stand 2024) finden sich weiterhin Aussagen wie:

„[…] ist mit Ausnahme der biologisch nicht abbaubaren Fluorkomponenten biologisch sehr gut abbaubar.“
„Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten.“

Diese Aussagen stehen aus fachlicher Sicht in deutlichem Widerspruch zur tatsächlichen chemischen Zusammensetzung: Enthalten sind zahlreiche PFAS-Verbindungen, darunter solche, die nachweislich persistent, bioakkumulierend und toxisch (PBT) sind. Für einige dieser Substanzen liegen gesundheits- und umweltrelevante Bewertungen gemäß REACH- oder OECD-Kriterien vor.

Zudem ist in den vorliegenden Unterlagen keine Deklaration moderner Ersatzstoffe wie GenX, ADONA oder Capstone(TM) zu finden – Stoffe, die gemäß EU-Chemikalienagentur (ECHA) zwar als Ersatzstoffe eingeführt wurden, aber ebenfalls mit toxikologischen Bedenken belegt sind. Ihr tatsächliches Vorhandensein im Produkt kann ohne vollständige Offenlegung jedoch nicht ausgeschlossen werden.

? PFAS-Krise längst Realität – aber politisch unterbelichtet

Die Folgen sind messbar: In zahlreichen Regionen Deutschlands ist das Grundwasser bereits heute in bedenklichem Maß mit PFAS belastet. Das hat gravierende Konsequenzen:

Trinkwasserbrunnen mussten geschlossen werden.

Landwirtschaftliche Flächen sind kontaminiert.

Langfristige Nutzungseinschränkungen sind Realität.

Und dennoch: PFAS-haltige Schaummittel gelangen weiterhin nahezu unbeachtet in Umlauf – ohne verpflichtende Rückhaltung, ohne konsequente Regulierung, ohne öffentlich geführte Diskussion.

? Behördenwissen vorhanden – Maßnahmen ausstehend

Öffentlich zugängliche Berichte, u. a. durch das Umweltbundesamt, zeigen: Die toxikologischen Risiken und Umweltverbleibeigenschaften vieler PFAS sind seit Jahren bekannt. Zahlreiche Fachveröffentlichungen und Risikobewertungen existieren – dennoch bleiben konkrete behördliche Maßnahmen oft aus oder erfolgen mit erheblicher Verzögerung. Dies betrifft sowohl die Marktaufsicht als auch die Regulierung des Inverkehrbringens.

Die mangelnde Kommunikation über Risiken sowie das Fehlen klarer Warnhinweise in Sicherheitsdatenblättern und Produktinformationen schwächen das Vertrauen in staatliche Kontrollinstanzen erheblich.

? Greenwashing durch unvollständige Produktinformation

Durch die Verwendung missverständlicher Begriffe und unvollständiger Angaben entsteht der Eindruck, es handele sich um umweltverträgliche Produkte – obwohl die chemische Realität eine andere ist. Dies kann aus unserer Sicht den Tatbestand der Irreführung gemäß § 5 UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) erfüllen. Ob eine straf- oder zivilrechtliche Bewertung infrage kommt, wäre juristisch zu prüfen.

? Verantwortung bei Industrie und Behörden

Feuerwehren, Werkschutzkräfte und kommunale Einrichtungen setzen im guten Glauben auf geprüfte Produkte. Doch: Bereits geringe Mengen fluorhaltiger Schaummittel reichen aus, um Böden und Gewässer für Jahrzehnte zu kontaminieren. Der fahrlässige oder vorsätzlich in Kauf genommene Einsatz dieser Substanzen verletzt grundlegende Vorsorgeprinzipien des Umweltrechts.

? Unsere Forderungen

Wir fordern von Industrie, Behörden und politischen Entscheidungsträgern eine sofortige und transparente Kurskorrektur:

Sofortiger Verkaufs- und Anwendungstopp fluorhaltiger Schaummittel, sofern technisch geeignete Alternativen verfügbar sind.

Verbindliche Deklarationspflicht sämtlicher enthaltenen PFAS, inklusive moderner Ersatzstoffe wie GenX, ADONA und Capstone(TM).

Öffentliche Aufarbeitung der Rolle staatlicher Stellen, insbesondere des Umweltbundesamtes und der zuständigen Landesbehörden.

Rechtliche Konsequenzen bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Inverkehrbringen unter falschen oder unvollständigen Angaben.

Rücknahmeverpflichtung und Herstellerhaftung für belastete Bestände.

? Schluss mit der Intransparenz – jetzt handeln!

Wer heute schweigt, schützt keine Arbeitsplätze – sondern riskiert die gesundheitliche Sicherheit der Bevölkerung, die Umwelt und das Vertrauen in staatliche Institutionen.

Wir fordern Konsequenz. Wir fordern Transparenz.

Jetzt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

NT Service GmbH
Herr Matthias Natusch
Baathstrasse 6b
15518 Steinhöfel
Deutschland

fon ..: 033432746089
web ..: https://tnt-reinigung.de
email : info@nt-service.eu

Die NT Service GmbH ist ein spezialisierter Anbieter für industrielle Reinigung, Dekontamination und Sanierung mit einem besonderen Fokus auf PFAS/PFC-Kontaminationen. Das Unternehmen verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der sicheren Entfernung persistenter Schadstoffe aus technischen Anlagen, Brandschutzsystemen und industriellen Produktionsstätten.
Kernkompetenzen:

? PFAS/PFC-Dekontamination – Wissenschaftlich fundierte Reinigungsverfahren zur Entfernung langlebiger Chemikalien aus Anlagen und Umweltmedien.
? Industrie- und Tankreinigung – Maßgeschneiderte Lösungen zur Vermeidung von Betriebsstörungen und Schadstoffanreicherungen.
? Arbeitssicherheit & Umwelttechnik – Technische Maßnahmen zur Gefahrenminimierung und nachhaltigen Wiederinbetriebnahme von Industrieanlagen.
Einzigartige Marktstellung:

Die NT Service GmbH genießt das Vertrauen führender Industrieunternehmen, insbesondere aus dem Bereich Brandschutztechnik. Weltweit renommierte Konzerne empfehlen NT Service als bevorzugten Partner, was auf die 100 %ige Erfolgsquote und die wissenschaftlich fundierte Arbeitsweise des Unternehmens zurückzuführen ist.

Mit mehr als 250 erfolgreichen Dekontaminationsprojekten und einer umfassenden Haftungsübernahme für durchgeführte Arbeiten setzt die NT Service GmbH Maßstäbe in der Branche.

? Firmensitz: Steinhöfel OT Heinersdorf
? Webseite: https://tnt-reinigung.de
? Kontakt: 0800 – 588 82 03

Pressekontakt:

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Weniger Schadstoffe im Boden – Versuchsergebnis mit Bakterienprodukten zeigt Absenkungspotenzial!

3-jähriger Praxisversuch nach GEP untermauert Absenkungspotenzial von Metaboliten und Pflanzenschutzreststoffen durch den Einsatz von Mikroorganismen am Beispiel von Glyphosat.

BildDie AGROsolution veröffentlicht ein interessantes Feldversuchsergebnis (GEP) zu dem Produkt NovaFerm® Multi. Die 3-jährige Studie (nach GEP) untermauert das Absenkungspotenzial von Metaboliten und von Pflanzenschutzreststoffen durch Mikroorganismen am Beispiel von Glyphosat.

Der Einsatz von NovaFerm® Multi bringt einen signifikanten Abbau von Schadstoffen im Boden! Der 3-jährige, akkreditierte GEP-Versuch mit NovaFerm® Multi zeigt, dass trotz jährlicher Anwendung von 4,5 kg/ha AMPA (Glyphosat) die Kontamination der Böden signifikant um 1,5 – 2,0 mg/kg Boden/Jahr sank. Dieser Effekt beschleunigte sich von Jahr zu Jahr aufgrund der mikrobiellen Anreicherung im Boden. In der Kontrollfläche änderte sich die Kontamination mit AMPA kaum, 0,2 – 0,3 mg/kg Boden/Jahr, was sich aus dem natürlichen biologischen Abbaupotenzial des Bodens ergibt.

Schlussfolgernd macht es Sinn, die Bodenbiologie mit NovaFerm®Multi zu stärken und zu verbessern, um die Böden, die Grundwässer, die Umwelt und damit unsere Grundnahrungsmittel zu „entgiften“.

Denn intakte Böden und eine gesunde Mikroflora&Mikrofauna sind die Basis für einen erfolgreichen Pflanzenbau. Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft ist für alle Organismen auf unserem Planeten lebensnotwendig. Die Agrarprofis von AGROsolution plädieren dafür, dass der Schutz dieser Lebensgrundlagen in unserem tagtäglichen Tun und in der Landwirtschaft absolute Priorität haben sollte!

Viele Jahrzehnte der industriellen Landwirtschaft haben jedoch deutliche Spuren in der Umwelt hinterlassen. Sie stehen in direkter Verbindung mit etlichen humanen Krankheiten sowie Unverträglichkeiten und irreparablen Umweltschäden. Diese Schäden umfassen auch Wirkstoffmetaboliten und nur langsam abbaubare Reststoffe von Pflanzenschutzmitteln, z.B. Glyphosat oder Athrazin.

Beide Wirkstoffe stehen schon seit vielen Jahren in der öffentlichen Diskussion und gelten als krankheitsfördernd und krebserregend.

Um diese Belastungen aus den Böden und der Umwelt herauszufiltern werden diverse Studien und Versuche angelegt. Ziel ist es, durch Biosorption und Bioremediation kontaminierte Flächen und Gewässer wieder schadstofffrei zu machen. Dabei spielen Bakterien, Pilze, Algen und auch Pflanzen eine wichtige Rolle. Diese Prozesse sind sehr komplex und abhängig von vielen Faktoren. Ziel ist es, einen Schadstoff komplett abzubauen und ggf. ungefährlichere Reststoffe zu hinterlassen.

In einer 3-jährigen Studie (nach GEP) auf 5 verschiedenen Bodenarten belegte BioPlant Chemie Kft. und ihr Partner Agrosolution GmbH, in Zusammenarbeit mit akkreditierten Laboren, dass der Wirkstoff AMPA(Aminomethyl-Phosphonic acid, Glyphosat) mithilfe von dem Bodenbakterienpräparat NovaFerm® Multisignifikant abgebaut werden konnte. AMPA hat eine Halbwertszeit von 10 – 15 Jahren. Während des Versuchs wurden die Flächen jährlich mit insgesamt 4,5 kg/ha AMPA, aufgeteilt in 3 Gaben, behandelt. Zum Vegetationsstart im März wurden die Flächen einmalig mit 2,5 kg/ha NovaFerm® Multi besprüht. Jeweils zum Vegetationsstart und zum Vegetationsende wurden pro Parzelle GPS-gestützt 3 Bodenproben, gesamt 5 kg Boden/ha, für Analysezwecke entnommen.

NovaFerm® Multi ist ein innovatives Bodenhilfsmittel auf Basis von Sporenbakterien, die besonders umweltstabil sind. Das Produkt vereint mehrere Vorteile in sich: Destruenten, Luftstickstoffbindung, Nährstoffmobilisierung, Bodengesundung und Bodenvitalisierung, Unterstützung des gesamten Pflanzenwachstums, Krankheits- und Stresstoleranzsteigerung.

Die Tabellen zu den Versuchsflächen sind unter folgendem Link abzurufen: AGROsolution (GEP) Feldversuchsergebnis

Eine Übersichtsstudie (2021) der Uni Kassel (u..a.) zu den Auswirkungen von Glyphosat auf Mikrobiome und die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen gab einen Überblick über die Rückstände in Boden, Wasser und allen Arten von Lebensmitteln für Tier und Mensch. Besonders hoch waren die Konzentrationen in Futtermitteln. Glyphosat reichert sich laut dieser Studien in Knochen, Leber und Nieren an und bleibt im Darm der damals getesteten Ratten. Der Mensch kommt durch gemahlene Nebenprodukte von geschlachteten Tieren und durch Pflanzenprodukte, die mit Glyphosat behandelt wurden, in Kontakt. DNA-Forschungen zeigten, dass bis zu 26 % der Darmbakterien des Menschen empfindlich auf Glyphosat reagieren und die Autoren der Studie meinen, dass die tolerierbaren Rückstände in den Nahrungsmitteln von Menschen und Tieren gesenkt werden sollten, um eine Schädigung zu minimieren. Außerdem bestehen Bedenken bezüglich der Gesundheit des Trinkwassers. Kulturpflanzen wachsen auf mit Glyphosat gedüngten Böden weniger gut, was zudem die Kreislauflandwirtschaft gefährde (Quelle: Uni-Kassel, Campus-Meldung, 26.10.2021).

Die AGROsolution beschäftigt sich mit der Entwicklung, Herstellung und mit dem Vertrieb von innovativen Düngetechnologien und handelt mit einer großen Bandbreite von Biostimulanzien. Das sind biologische Alternativen zu herkömmlichem Pflanzenschutz für sämtliche landwirtschaftliche Kulturen.

Interessenten bitten wir, sich unter office@agrosolution.eu oder über die neu gestaltete Homepage zu melden.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Kontakt!

Kontakt: presse@agrosolution.at

www.agrosolution.eu

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AGROsolution GmbH
Frau Heidi Lackner
Prinz-Eugen-Str. 23
4020 Linz
Österreich

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email : presse@agrosolution.at

Über 25.000 konventionell und biologisch agierende landwirtschaftliche Betriebe aus mehr als 12 Ländern sind bereits überzeugte Nutzer der AGROsolution-Produkte. Das Unternehmen setzt sich seit über 16 Jahren für innovative Düngetechnologie und Pflanzenstärkungslösungen in der Landwirtschaft und im Gartenbau ein. Es gibt ein Patent und zahlreiche wissenschaftliche Nachweise in vielen, langjährigen Versuchsreihen. 2014 wurde mit dem Bau der Produktionsanlage in Linz ein weiterer wichtiger Grundstein für solides Wachstum gelegt. In der Folge wurde die Produktpalette um Biostimulanzien erweitert. Sie stärken die Pflanzen in ihrem Wachstum, verbessern die Nährstoffaufnahme und erhöhen ihre Stresstoleranz gegenüber biotischen und abiotischen Einflüssen. Das Linzer Unternehmen stellt mit der eigenen, hochmodernen Produktionsanlage in Linz Eigenmarken her und arbeitet mit den größten Agrarhändlern in Europa zusammen.

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