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Warum der Begriff der Immobilienblase am Markt vorbeigeht

Der Begriff der Immobilienblase wird oft falsch gebraucht. Dabei stagnieren die Preise weitgehend und Eigenheime sind rechnerisch heute sogar erschwinglicher als noch vor 30 Jahren.

BildIn der öffentlichen Debatte über die Entwicklung der Wohn- und Gewerbeimmobilien fällt auffallend häufig das Reizwort der „Immobilienblase“. Sobald Preise über Jahre hinweg ein hohes Niveau erreichen oder halten, wird vorschnell vor einem drohenden Kollaps gewarnt. Ökonomisch betrachtet greift diese Diagnose jedoch grundlegend zu kurz. Eine echte spekulative Blase zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Preis einer Immobilie vollständig von ihrem tatsächlichen, fundamentalen Wert entkoppelt. Zu den Fundamentaldaten zählen vor allem die nachhaltig erzielbaren Mieterträge, die Substanz- und Baukosten, die demografische Entwicklung einer Region sowie die reale Kaufkraft der Bevölkerung vor Ort. Wenn Marktpreise nicht mehr durch diese Substanz getragen werden, sondern ausschließlich durch kurzfristigen Hype, spekulative Erwartungen oder extreme Niedrigzinsen getrieben sind, entsteht das reale Risiko einer Korrektur. Fällt der auslösende Treiber dieses Hypes weg, ist der anschließende Rückfall auf den eigentlichen Gegenwert für Eigentümer und Käufer schmerzhaft.

Ein Blick auf die gegenwärtige Situation zeichnet jedoch ein völlig anderes Bild. Von einer spekulativen Blase oder einer flächendeckenden Marktüberhitzung kann auf dem aktuellen Immobilienmarkt keine Rede sein. Die Immobilienpreise stagnieren derzeit im Wesentlichen auf breiter Front und bewegen sich in einer Phase der Marktstabilisierung. Lediglich in ausgesuchten Hotspots und stark nachgefragten Ballungsräumen sind weiterhin moderat steigende Preise zu verzeichnen, was schlichtweg auf das dort herrschende Missverhältnis von knappem Angebot und hoher Nachfrage zurückzuführen ist.

Untersucht man die fundamentale Bezahlbarkeit von Wohneigentum anhand wissenschaftlicher Kennzahlen wie dem Erschwinglichkeitsindex – der die Preisentwicklung systematisch ins Verhältnis zu Inflation, Einkommensentwicklung und Zinsniveau setzt -, zeigt sich ein überraschendes Ergebnis: Immobilien sind heute im Grunde genommen erschwinglicher als noch vor 30 Jahren. Dass die breite Öffentlichkeit die Preisgestaltung dennoch häufig als unangemessen oder drückend wahrnimmt, ist primär auf eine Veränderung der Rahmenbedingungen und des Konsumverhaltens zurückzuführen. Ein prägnantes Beispiel hierfür sind die gestiegenen Wohnansprüche: Lag die genutzte Wohnfläche pro Kopf vor rund 30 Jahren noch bei etwa 35 Quadratmetern, beträgt sie heute rund 42 Quadratmeter – eine Steigerung um annähernd 20 Prozent, die das einzelne Objekt für Käufer und Mieter natürlicherweise verteuert. Zudem führen höhere Ausgabenansprüche in vielen Lebensbereichen dazu, dass das für den Immobilienerwerb zur Verfügung stehende Budget im Alltag gefühlt als deutlich knapper wahrgenommen wird.

„Wir beobachten in der täglichen Beratung eine spürbare Lücke zwischen der gefühlten Belastung und den tatsächlichen ökonomischen Kennzahlen“, erklärt Harald Blumenauer, Geschäftsführer von Blumenauer Immobilien. „Eine echte Blase entsteht nur, wenn Preise rein spekulativ steigen und den Bezug zur ökonomischen Realität verlieren. Weicht dieser Hype, ist die Rückkehr zum reellen Wert schmerzhaft. Der heutige Markt zeichnet sich jedoch durch eine solide Konsolidierung aus. Immobilien bleiben eine verlässliche Sachwertanlage, sofern man Marktdaten objektiv einordnet und sich nicht von unzutreffenden Schlagworten verunsichern lässt.“

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BLUMENAUER steht für jahrzehntelange Erfahrung, hohe Professionalität und tiefes Marktverständnis im Immobilienbereich. Neben der klassischen Tätigkeit als Makler und Berater begleitet das Unternehmen private und gewerbliche Kunden von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Vertragsabschluss.

Ein besonderes Anliegen liegt auf dem Aufbau des BLUMENAUER Markenkooperationsnetzwerk, das Immobilienprofis und Startups in ganz Deutschland verbindet. Partner profitieren von der starken Marke, hochmodernen gemeinsamem Marketing, Wissenstransfer und einem engen Erfahrungsaustausch – mit dem Ziel, in einem starken Verbund noch erfolgreicher am Markt zu agieren.

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MaklerSieger-Marktreport Juli 2026: München bleibt mit 8.735 EUR/m² teuerste Kaufstadt Deutschlands

Der MaklerSieger-Marktreport Juli 2026 zeigt einen bundesweiten Median von 2.937 EUR/m² beim Kauf und 10 EUR/m² bei der Miete – bei enormer regionaler Spannbreite.

BildBundesweiter Überblick: Median-Werte im Juli 2026
Der von MaklerSieger.de erhobene Marktreport für Juli 2026 basiert auf Daten aus 22 Städten und Landkreisen in Deutschland. Der bundesweite Median liegt bei 2.937 EUR/m² für Kaufimmobilien und bei 10 EUR/m² für Mietwohnungen.

Teuerste Standorte beim Immobilienkauf
An der Spitze der teuersten Kaufstädte stehen im Juli 2026 folgende Standorte:

– München: 8.735 EUR/m²

– Hamburg-Nord: 7.889 EUR/m²

– Landkreis Nordfriesland: 7.857 EUR/m²

– Hamburg-Altona: 7.449 EUR/m²

– Landkreis Miesbach: 7.372 EUR/m²

– Hamburg-Eimsbüttel: 6.555 EUR/m²

– Berlin-Mitte: 6.549 EUR/m²

– Berlin-Pankow: 6.418 EUR/m²

Auffällig ist, dass neben München gleich mehrere Hamburger und Berliner Stadtteile sowie der Landkreis Nordfriesland und der Landkreis Miesbach unter den Top-Standorten vertreten sind.

Günstige Alternativen abseits der Ballungszentren
Deutlich niedrigere Kaufpreise verzeichnen laut MaklerSieger-Datenbasis vor allem Landkreise in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg:

– Vogtlandkreis: 818 EUR/m²

– Landkreis Greiz: 859 EUR/m²

– Landkreis Altenburger Land: 917 EUR/m²

– Landkreis Mansfeld-Südharz: 926 EUR/m²

– Erzgebirgskreis: 945 EUR/m²

– Burgenlandkreis: 997 EUR/m²

– Saale-Orla-Kreis: 999 EUR/m²

– Landkreis Elbe-Elster: 1.000 EUR/m²

Zwischen dem teuersten Standort München (8.735 EUR/m²) und dem günstigsten Standort Vogtlandkreis (818 EUR/m²) liegt im Juli 2026 eine Differenz von 7.917 EUR/m².

Mietpreise im Städtevergleich
Bei den Mietpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild wie beim Kauf: Auch hier führt München das Ranking an.

– München: 24 EUR/m²

– Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf: 21 EUR/m²

– Berlin-Mitte: 21 EUR/m²

– Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg: 20 EUR/m²

– Frankfurt am Main: 19 EUR/m²

– Berlin-Pankow: 19 EUR/m²

– Hamburg-Nord: 18 EUR/m²

– Hamburg-Altona: 18 EUR/m²

Der bundesweite Mietpreis-Median von 10 EUR/m² liegt damit deutlich unter den Werten der genannten Top-Standorte.

Über den MaklerSieger-Marktreport und Methodik
Der MaklerSieger-Marktreport erscheint monatlich und basiert auf einer Auswertung von MaklerSieger.de, dem unabhängigen, datenbasierten Vergleichsportal für Immobilienmakler in Deutschland. Grundlage der Juli-Ausgabe 2026 sind Kauf- und Mietpreisdaten aus 22 Städten und Landkreisen. MaklerSieger.de listet Immobilienmakler ausschließlich nach dem neutralen ProfiScore – ohne gekaufte Platzierungen. Weitere Informationen unter https://maklersieger.de.

Über MaklerSieger
MaklerSieger.de ist das unabhängige Vergleichsportal für Immobilienmakler in Deutschland. Makler werden nach dem ProfiScore bewertet “ einem neutralen Qualitätsindex aus überprüfbaren Daten; Platzierungen sind nicht käuflich. Die Marktdaten dieses Reports basieren auf aktuellen Angebotspreisen und werden monatlich aktualisiert. Mehr unter https://maklersieger.de.
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Vollständiger Report mit allen Daten: https://maklersieger.de/presse/marktreport-2026-07

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Wirtschaft

Trotz restriktivem Zinsumfeld: Immobilienpreise im Frankfurter Westend entkoppeln sich vom Gesamtmarkt

Eine aktuelle Marktanalyse zum zweiten Quartal 2026 belegt die anhaltende Sonderkonjunktur und steigende Quadratmeterpreise in den Frankfurter Premium-Lagen.

BildWährend sich die Bauzinsen im Verlauf des zweiten Quartals 2026 erneut der markanten Schwelle von vier Prozent nähern und bundesweit für eine spürbare Konsolidierung am Immobilienmarkt sorgen, zeigt sich das Frankfurter Westend von dieser Entwicklung gänzlich unbeeindruckt. Entgegen den Erwartungen vieler Marktbeobachter, die für das laufende Jahr eine allgemeine Stagnation oder gar rückläufige Notierungen prognostiziert hatten, verzeichnen die absoluten Spitzenlagen der Mainmetropole eine deutliche Preisedynamik und setzen ihren Wachstumskurs im Vergleich zum Jahresbeginn fort.

Die empirische Auswertung des Frankfurter Maklerhauses Marc Härter Immobilien für das zweite Quartal 2026 offenbart eine bemerkenswerte Resilienz der beiden Teilgebiete Westend-Süd und Westend-Nord. Im Segment Westend-Süd kletterte der Median-Quadratmeterpreis von 8.963 Euro im ersten Quartal auf nunmehr 9.108 Euro zur Jahresmitte im Juni. Ein analoger, wenngleich prozentual noch ausgeprägterer Aufwärtstrend lässt sich im nördlichen Teil des Quartiers beobachten: Hier stieg der Quadratmeterpreis im Median von 8.195 Euro im ersten Quartal auf aktuell 8.390 Euro an.

„Wir beobachten gegenwärtig eine fundamentale Entkopplung der absoluten Top-Lagen vom gesamtstädtischen Durchschnitt“, erklärt der Frankfurter Immobilienmakler Marc Härter. „Die anhaltende Verknappung des Angebots trifft im Westend auf eine liquide und bonitätsstarke Käuferschicht, für welche die veränderten Finanzierungsbedingungen eine untergeordnete Rolle spielen. Qualität und Lagepräferenz dominieren das Marktgeschehen deutlicher denn je.“

Die Analyse verdeutlicht zudem, dass eine oberflächliche Betrachtung pauschaler Stadtteil-Mittelwerte den tatsächlichen Marktgegebenheiten längst nicht mehr gerecht wird. Der Markt im Westend präsentiert sich im Sommer 2026 als extrem selektiv, wobei eine ausgeprägte Binnendifferenzierung stattfindet. Oftmals entscheidet bereits die exakte Straßenseite oder die spezifische Mikrolage über den finalen Transaktionspreis. Diese Komplexität spiegelt sich auch in den Vermarktungszeiten wider, die sich im Westend-Nord im Durchschnitt auf 151 Tage belaufen. Eigentümer und Erwerber agieren gleichermaßen mit hoher Sorgfalt, was zu einer längeren Prüfungsphase führt, dem langfristigen Preistrend jedoch keinen Abbruch tut.

Vor diesem Hintergrund gewinnt eine fundierte und datengestützte Marktwertermittlung für Eigentümer zunehmend an Relevanz. In einem derart fragmentierten Marktumfeld genügen standardisierte Online-Bewertungen kaum noch den professionellen Ansprüchen. Als spezialisierter Immobilienmakler in Frankfurt stellt das inhabergeführte Unternehmen Marc Härter Immobilien deshalb tiefgreifende, mikrolagenspezifische Marktanalysen zur Verfügung. Durch den direkten Zugriff auf reale Transaktionsdaten und jahrzehntelange Erfahrung im Premium-Segment gelingt es, das feine Geflecht aus Lagevorteilen, Bausubstanz und Objektpotenzialen präzise aufzuschlüsseln und Verkäufern wie Käufern ein verlässliches Fundament zu bieten.

Für die kommenden Monate zeichnet sich ab, dass die Zeiten pauschaler Mitnahmeeffekte endgültig vorbei sind. Der Markt fordert fundierte Expertise und differenzierte Standortkenntnis, da die Schere zwischen erstklassigen Liegenschaften in Bestlage und durchschnittlichen Objekten weiter auseinandergeht. Wer im Frankfurter Westend nachhaltige Werte schaffen oder realisieren möchte, muss die Dynamiken auf Straßenebene präzise analysieren.

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Marc Härter Immobilien ist ein inhabergeführtes Makler- und Beratungshaus mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen hat sich bewusst gegen die Struktur eines anonymen Großkonzerns entschieden und positioniert sich stattdessen als agile, diskrete Boutique-Beratung für die gefragtesten Wohn- und Anlageimmobilien der Mainmetropole – mit einem klaren Fokus auf Premium-Lagen wie dem Westend, dem Nordend und dem Diplomatenviertel.

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Immobilienmarktbericht 2026 für den Landkreis Gifhorn

Dominic Leirich, Geschäftsinhaber von Leirich Immobilien, hat die Marktdaten des niedersächsischen Gutachterausschusses ausgewertet.

BildRötgesbüttel, 16. Juni 2026 – Leirich Immobilien hat den Immobilienmarktbericht 2026 für den Landkreis Gifhorn veröffentlicht. Der Bericht fasst die Marktentwicklung des Jahres 2025 zusammen. Kerndaten: 1.975 Kaufverträge und ein Transaktionsvolumen von rund 448 Mio. Euro – verbunden mit deutlichen Segmentverschiebungen.

Zahlen und Trends: Mehr Dynamik bei Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen

Im Mittelpunkt des Marktberichts stehen die im Jahr 2025 registrierten Kaufverträge im Landkreis Gifhorn. Insgesamt wurden 1.975 Kaufverträge geschlossen. Das dabei erzielte Transaktionsvolumen lag bei rund 448 Mio. Euro. Damit beschreibt der Bericht nicht nur die Größenordnung des regionalen Marktes, sondern auch, in welchen Teilsegmenten sich die Nachfrage besonders stark gebündelt hat.

Auffällig ist die Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern und Eigentumswohnungen. Mehrfamilienhäuser verzeichneten einen Zuwachs von +26,3 %, Eigentumswohnungen stiegen um +18,8 %. Gleichzeitig gingen Einfamilienhäuser um -17,3 % zurück. Diese Verschiebung bildet einen zentralen Befund des Berichts, weil sie für die Praxis eine veränderte Ausgangslage schafft: Für Eigentümer, die über einen Verkauf nachdenken, verändern sich die Vergleichsmaßstäbe; für Interessenten und Investoren verschieben sich Suchprofile und die Bewertung einzelner Objekte stärker in Richtung der Segmente, die 2025 spürbar zulegten.

„Die Zahlen zeigen, dass sich der Markt im Landkreis Gifhorn im Jahr 2025 innerhalb der Segmente unterschiedlich entwickelt hat“, sagt Dominic Leirich. „Genau diese Differenzierung ist entscheidend, wenn es um fundierte Entscheidungen zu Verkauf, Vermietung oder Bewertung geht.“

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Leirich Immobilien ist ein 2020 gegründetes, unabhängiges Immobilienunternehmen mit Sitz in Rötgesbüttel. Das Unternehmen begleitet Kunden in Gifhorn, Braunschweig und Umgebung bei Themen rund um Wohn- und Anlageimmobilien – von der Vermarktung über die Vermittlung bis zur Einordnung von Immobilienwerten auf Basis regionaler Marktentwicklungen.

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Wirtschaft

Marktreport Juni 2026: 2.937 EUR/m² – die Schere zwischen Metropolen und Regionen wächst

München führt mit 8.735 EUR/m² das Kaufpreisranking an, während der Vogtlandkreis bei 818 EUR/m² liegt – ein Faktor von über 10 zwischen Spitze und Basis

BildTeuerste Kaufmärkte: München, Hamburg und Nordfriesland an der Spitze
Im Juni 2026 bleibt München mit einem Median-Kaufpreis von 8.735 EUR/m² die mit Abstand teuerste Immobilienregion Deutschlands. Es folgen Hamburger Stadtbezirke sowie überraschend der Landkreis Nordfriesland, der knapp hinter Hamburg-Nord rangiert:

– München: 8.735 EUR/m²

– Hamburg-Nord: 7.889 EUR/m²

– Landkreis Nordfriesland: 7.857 EUR/m²

– Hamburg-Altona: 7.449 EUR/m²

– Landkreis Miesbach: 7.372 EUR/m²

– Hamburg-Eimsbüttel: 6.555 EUR/m²

– Berlin-Mitte: 6.549 EUR/m²

– Berlin-Pankow: 6.418 EUR/m²

Auffällig ist, dass mit dem Landkreis Nordfriesland und dem Landkreis Miesbach zwei ländlich geprägte Regionen unter den acht teuersten Kaufmärkten vertreten sind – ein Hinweis auf anhaltend hohe Nachfrage in attraktiven Ferien- und Premiumwohnlagen außerhalb der Großstädte.

Günstige Alternativen: Ostdeutsche Landkreise mit Kaufpreisen unter 1.000 EUR/m²
Am unteren Ende der Preisskala finden sich ausnahmslos ostdeutsche Landkreise – überwiegend in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Acht Regionen liegen im Juni 2026 unterhalb der Schwelle von 1.000 EUR/m²:

– Vogtlandkreis: 818 EUR/m²

– Landkreis Greiz: 859 EUR/m²

– Landkreis Altenburger Land: 917 EUR/m²

– Landkreis Mansfeld-Südharz: 926 EUR/m²

– Erzgebirgskreis: 945 EUR/m²

– Burgenlandkreis: 997 EUR/m²

– Saale-Orla-Kreis: 999 EUR/m²

– Landkreis Elbe-Elster: 1.000 EUR/m²

Der bundesweite Kaufpreis-Median von 2.937 EUR/m² liegt damit mehr als dreimal höher als die Kaufpreise im günstigsten Markt, dem Vogtlandkreis. Für Käufer mit Eigenkapital und Mobilitätsbereitschaft bieten diese Regionen erhebliches Preis-Leistungs-Potenzial.

Mietmarkt: München bei 24 EUR/m², bundesweiter Median bei 10 EUR/m²
Auch auf dem Mietmarkt dominieren die bekannten Ballungszentren. Der bundesweite Median-Mietpreis liegt im Juni 2026 bei 10 EUR/m². Die acht teuersten Mietmärkte im Überblick:

– München: 24 EUR/m²

– Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf: 21 EUR/m²

– Berlin-Mitte: 21 EUR/m²

– Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg: 20 EUR/m²

– Frankfurt am Main: 19 EUR/m²

– Berlin-Pankow: 19 EUR/m²

– Hamburg-Nord: 18 EUR/m²

– Hamburg-Altona: 18 EUR/m²

München übertrifft den bundesweiten Median-Mietpreis um das 2,4-Fache. Bemerkenswert ist die Präsenz von vier Berliner Bezirken unter den acht teuersten Mietmärkten – Berlin festigt damit seine Position als zweitteuerster Mietstandort Deutschlands nach München.

Methodik & Über MaklerSieger
MaklerSieger.de ist das unabhängige, datenbasierte Vergleichsportal für Immobilienmakler in Deutschland. Makler werden anhand des proprietären ProfiScore bewertet – einem transparenten, algorithmusbasierten Bewertungsmodell. Kein Makler kann einen Listenplatz käuflich erwerben.
Die im MaklerSieger-Marktreport Juni 2026 ausgewiesenen Preis- und Mietdaten basieren auf aggregierten Angebotsdaten aus 22 Städten und Landkreisen in Deutschland. Alle Preisangaben beziehen sich auf Median-Werte der Angebotspreise im Berichtsmonat Juni 2026. Veränderungen gegenüber Vorperioden werden in diesem Report nicht ausgewiesen, da keine vergleichbaren Vormonats-Daten vorliegen. Alle Angaben sind freibleibend und dienen ausschließlich der Marktinformation.
Weitere Informationen sowie das vollständige Makler-Ranking finden Sie unter www.maklersieger.de.

Über MaklerSieger
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Herausgeber: Sonnenfeld GbR · Kontakt: info@maklersieger.de · Abdruck honorarfrei, Quellenangabe „MaklerSieger.de“ erbeten.

Vollständiger Report mit allen Daten: https://maklersieger.de/presse/marktreport-2026-06

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