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Knokke-Heist: Nordsee mit grüner Kulisse

Zwischen Dünen, Salzwiesen und eleganter Nordseeatmosphäre zeigt sich Knokke-Heist an der belgischen Küsten als überraschend grünes Reiseziel.

BildKnokke-Heist zeigt sich im Frühling von seiner vielleicht schönsten Seite. Zwischen Nordsee, Dünen und weiten Polderlandschaften entfaltet der elegante Küstenort eine überraschende Ruhe – und eine Naturvielfalt, die viele Besucher hier kaum erwarten würden. Während entlang der Promenade Cafés ihre Terrassen öffnen und Radfahrer am Meer entlangfahren, beginnt nur wenige Minuten entfernt eine andere Welt: Salzwiesen, Vogelreservate, kleine Waldgebiete und geschützte Feuchtlandschaften machen Knokke-Heist zu einer der grünsten Küstengemeinden Flanderns.

Rund 820 Hektar geschützte Natur prägen die Region. Besonders eindrucksvoll lässt sich diese Landschaft auf dem Fahrrad entdecken. Entlang der sogenannten „Lichtenlijn“ verbindet eine Route die Bucht von Heist mit mehreren kleinen Naturschutzgebieten wie Sashul, den Vuurtorenweiden und den Kleiputten von Heist. Zwischen Dünen, Wasserflächen und seltenen Pflanzenarten eröffnet sich eine stille, beinahe wilde Küstenlandschaft – mit dem Hafen von Zeebrugge stets als markantem Gegenpol am Horizont. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher in die Graaf d’Ursellaan in Heist, wo moderne Architektur, kleine Boutiquen und gute Restaurants für urbanes Flair sorgen. Auch abseits der Küste überrascht Knokke-Heist mit grünen Rückzugsorten. Im Koningsbos, im Park 58 oder im Directeur-Generaal Willemspark führen schattige Wege durch Kiefernwälder und offene Grünflächen. Die Nähe zum Meer ist überall spürbar: salzige Luft, Wind in den Bäumen und immer wieder weite Ausblicke über die Landschaft.

„Internationaler Flughafen für Vögel“

Der bekannteste Naturraum der Region ist jedoch das Zwin an der Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden. Das geschützte Gezeitengebiet gilt als eines der bedeutendsten Vogelreservate Europas. Zweimal täglich strömt die Nordsee tief in die Salzwiesen hinein und verwandelt die Landschaft in ein faszinierendes Wechselspiel aus Wasser, Schlickflächen und kleinen Prielen. Zwischen Queller und Strandflieder rasten hier tausende Zugvögel auf ihrem Weg durch Europa – weshalb das Zwin oft als „internationaler Flughafen für Vögel“ bezeichnet wird.

Wer tiefer in dieses empfindliche Ökosystem eintauchen möchte, findet im Zwin Natuur Park moderne Erlebnisparcours, Aussichtspunkte und Beobachtungshütten, die faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt ermöglichen.

Biodiversität und belgische Lebensart

Dass Natur- und Umweltschutz in Knokke-Heist eine zentrale Rolle spielen, zeigt sich auch an vielen kleineren Initiativen im gesamten Ort. Blühflächen, Biodiversitätsgärten sowie thematische Rad- und Wanderwege machen die Bedeutung von Wildblumen, Bienen und regionalen Ökosystemen sichtbar – oft ganz selbstverständlich eingebunden in den Alltag des Küstenortes.

Gerade diese Verbindung aus Natur, entspanntem Küstenleben und stilvoller Atmosphäre macht Knokke-Heist so besonders. Wer länger bleibt, entdeckt schnell, dass sich der Ort nicht nur für einen klassischen Strandurlaub eignet, sondern ebenso für ruhige Tage zwischen Meer, Natur und belgischer Lebensart.

Weitere Informationen https://www.myknokke-heist.be/de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Susanne Kilimann
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Deutschland

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Knokke-Heist, Belgien: Kunst auf Schritt und Tritt

Menschliche Figuren aus Bronze oder Stahl, winkende Krabben aus Edelstahl, ein Springbrunnen, in dem das Wasser rosa plätschert… das Seebad Knokke-Heist ist voller überraschender Kunstwerke.

BildUm Hochkarätiges zu entdecken, kann aber muss man nicht ins Museum gehen. Der ganze Ort ist eine Galerie unter freiem Himmel.

Kunstwerke im öffentlichen Raum sind das Markenzeichen des belgischen Seebads Knokke-Heist. Auf Schritt und Tritt trifft man hier auf unterschiedlichste Plastiken und Skulpturen. Einige sind aus klassischen Materialien wie Bronze oder Granit gefertigt, andere aus neuartigen Werkstoffen wie Kunstharz oder hochglanzpolierter Edelstahl. Sie zieren Fußgängerzonen und öffentliche Plätze ebenso wie Privatgrundstücke, die sich im Vorbeigehen leicht einsehen lassen. Aber nicht nur in den Wohn- und Einkaufsgegenden wartet die Kunst. Auch beim Spaziergang in der Strand- und Dünenlandschaft ziehen die Material gewordenen Gedanken der Kunstschaffenden die Blicke auf sich – und wirken dabei immer etwas anders, je nach Tageszeit und Wetter.

Eine Kommission aus internationalen Fachleuten hat im Jahr 2022 die Open-Air-Kunst in den verschiedenen Ortsteilen des belgischen Seebads inspiziert und bewertet. Eine Skulptur, auf die man am Zoutelaan stößt, hat nach Ansicht der Fachleute Weltklasse-Niveau. Es ist _Le Dragon_, der Drache von Niki de Saint Phalle. 15 weiteren Werken bescheinigte das Gremium Spitzenqualität. _Wuivende Krabben_, die winkenden Krebse, des belgisches Künstlers Panamarenko gehören dazu. Das Kunstwerk aus dem Jahr 2011 ist ein technisches Wasserballett und besteht aus drei schwimmenden Inseln. Diese sind aus schmalen Streifen aus hochglanzpoliertem Edelstahl gefertigt. Sechs farbenfrohe rote Krebse, ebenfalls aus rostfreiem Stahl, sitzen mit geöffneten Scheren auf den Inseln und wiegen sich im Wind. Das Ensemble, das von großen Schwimmpontons über Wasser gehalten wird, ist das größte Werk, das Panamarenko je realisiert hat.

Mikado-Lampen und Chamäleon-Denkmal

Mitten im Kreisverkehr, vor einem Krankenhaus, findet sich ein weiteres Beispiel für die Spitzenkunst von Knokke-Heist. Der _Mikado Streetlamp Tower_ ist ein Werk von Tadashi Kawamata. Charakteristisch für das Schaffen des in Tokio und Paris lebenden Fotografen und Bildhauers ist es, sich mit den Werken auf räumliche Gegebenheiten zu beziehen. Für die Verkehrsinsel im Kreisverkehr am Kalvekeetdijk 260 hat der Japaner eine Skulptur mit 12 Lichtmasten entworfen, die einem Mikado-Spiel ähnelt. Das Kunstwerk, das die Assoziation Geduld und hohe Kunstfertigkeit nahelegt, scheint mit der Architektur des nahegelegenen, von Stahlrohren getragenen Krankenhauses zu korrespondieren. Am Van Bunnenplein steht ein weiteres hoch-bewertetes Kunstwerk. Jeremy Dellers riesige Chamäleon-Skulptur ist Kunst und Rutschbahn in einem. Sie trägt den Titel _Ask the Animals – and they will teach you_. Deller nimmt damit die Tradition klassischer Denkmäler ironisch aufs Korn.

Luftig leichte Architektur und rosa Wasser

Die Grenzen zwischen Architektur und Kunst können fließend sein. Das beweist der _Erste-Hilfe-Posten_, die zentrale Rettungsstation, am Strand von Knokke-Heist. Der Entwurf für das luftig-leicht wirkende Gebäude wurde vom Genter Architekturbüro Compagnie-O in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Architekten und bildenden Künstler John Körmeling erstellt. Das Tragwerk des _Erste-Hilfe-Posten_ am Lichttorenplein besteht aus einem Stahlskelett mit Stützen und Trägern, die mit Stahl und zementgebundenen Blechen verkleidet sind. Lackiert wurde das Baumaterial mit einer Technik, die auch bei der Lackierung von Schiffen zum Einsatz kommt. So kann das Sonnengelb der Wände dem Einfluss von salzig feuchter Luft, Sand und Sonne trotzen. Ebenfalls am Lichttorenplein sorgt der surreal anmutende Brunnen mit dem rosa angestrahlten Wasser, gestaltet von Gert Verhoeven, für staunende Augen.

Ein ausgedehnter Spaziergang oder eine Fahrradtour führt auch zu den abgelegeneren Werken. So stößt man in den Dünen vor dem Flachland des Zwin auf die Skulptur _Hospitality_. Dabei handelt es sich um eine Hase-Mensch-Figur, die mit großzügiger Geste etwas zu überreichen scheint. Das Kunstwerk des britischen Bildhauers Barry Flanagan hat hier seit 1997 seinen Platz und soll Gastfreundschaft symbolisieren. Dass sich die Einheimischen mit diesem Kunstwerk besonders identifizieren, kann niemanden verwundern, der den gastlichen Ort an der belgischen Küste kennt.

Weitere Informationen: www.myknokke-heist.be

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Knokke-Heist, Belgien: www.myknokke-heist.be

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