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Mit dem neuen BTB-Fernlehrgang „Konfliktmanager/in“ Konflikte erkennen, verstehen und konstruktiv lösen

Neuer BTB-Lehrgang „Konfliktmanager/in“ vermittelt professionelle Methoden der Konfliktklärung – für Fachkräfte, Führungspersonen und alle, die ihre Konfliktkompetenz erweitern möchten

Bild* Destruktive Dynamiken erkennen – Konflikte konstruktiv gestalten
* Verständnis schaffen, Lösungen finden, Beziehungen stärken
* Konflikte souverän und professionell begleiten

Konflikte gehören zum Leben – ob im Beruf, in sozialen Beziehungen oder im privaten Umfeld. Entscheidend ist nicht, ob Konflikte entstehen, sondern wie wir mit ihnen umgehen. Wer Konflikte konstruktiv bearbeitet, kann Spannungen entschärfen, Beziehungen stärken und nachhaltige Lösungen schaffen. Der neue Fernlehrgang „Konfliktmanager/in“ des Bildungswerks für therapeutische Berufe (BTB) vermittelt die Fähigkeiten, die dafür notwendig sind. Die Teilnehmenden lernen, Konflikte frühzeitig zu erkennen, ihre Dynamiken zu verstehen und durch professionelle Methoden tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Praxisnahes Wissen für nachhaltige Ergebnisse

In acht umfassenden Studienbriefen wird praxisnahes Wissen vermittelt – von den Ursachen und Formen von Konflikten über Eskalationsstufen bis hin zu strukturierten Konfliktklärungsgesprächen. Fallbeispiele, Übungen und Rollenspiele stellen den Bezug zu realen Situationen her und fördern den Transfer des Gelernten in den beruflichen und privaten Alltag.

Ein besonderes Highlight sind zwei eintägige Online-Seminare, in denen die Teilnehmenden ihre methodischen und kommunikativen Kompetenzen praktisch erproben. Sie moderieren außerdem ein reales Konfliktklärungsgespräch und präsentieren den Fall vor der Gruppe, um durch Feedback ihre Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln.

Die Ausbildung ist flexibel berufsbegleitend und ortsunabhängig möglich. Der wöchentliche Lernaufwand liegt bei etwa acht Stunden, die reguläre Dauer beträgt zehn Monate – kann aber individuell verkürzt oder verlängert werden.

Konfliktmanagement – effektives Instrument für ein konstruktives Miteinander

Professionelles Konfliktmanagement ermöglicht es, mit Spannungen und Meinungsverschiedenheiten in unterschiedlichen sozialen und beruflichen Kontexten konstruktiv umzugehen. Deshalb richtet sich der neue Lehrgang an eine breite Zielgruppe: von der Stärkung der individuellen Konfliktkompetenz über die Erweiterung der methodischen Kompetenzen für professionelle Berater und Coaches bis hin zur Verbesserung der Handlungskompetenz für Teamleitungen und Personalverantwortliche.

Auch für Engagierte im Ehrenamt oder in zivilgesellschaftlichen Projekten, die mit unterschiedlichen Interessen und Zielgruppen arbeiten, ist die Fähigkeit, deeskalierend zu reagieren und zu agieren, eine entscheidende Kompetenz.

Olga Dudda, Schulleiterin des BTB, betont: _“Konflikte sind unvermeidbar, doch der Umgang damit entscheidet über das Miteinander. Mit unserem neuen Lehrgang möchten wir Menschen befähigen, Spannungen nicht nur zu bewältigen, sondern sie als Chance für Entwicklung und Verständigung zu nutzen. Der Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen und macht es möglich, Konflikte auf Augenhöhe und mit Respekt zu lösen – eine Kompetenz, die in allen Lebensbereichen von unschätzbarem Wert ist.“_

Abschluss mit Zertifikat und professioneller Qualifikation

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein BTB-Zertifikat „Konfliktmanager/in“. Dieses bescheinigt fundierte Kenntnisse über Konfliktdynamiken, Konfliktklärung und Prävention sowie die Fähigkeit, Konfliktprozesse professionell zu begleiten.

Die Ausbildung eignet sich als eigenständige Qualifikation oder als wertvolle Zusatzkompetenz in beruflichen Kontexten, wie in der psychologischen Beratung, in der Pädagogik oder im Businesscoaching.

Unter https://www.btb.info/ausbildung-konfliktmanager.html finden Sie weitere Informationen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

BTB – Bildungswerk für therapeutische Berufe
Herr Stefan Waloschek
Reinshagener Straße 32
42857 Remscheid
Deutschland

fon ..: 02191/4 64 31 – 15
fax ..: 02191/4 64 31 – 50
web ..: https://www.btb.info/
email : waloschek@btb.info

Das Bildungswerk für therapeutische Berufe (BTB) ist seit 40 Jahren auf Aus- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen spezialisiert. Alle Lehrgänge in den Bereichen Gesundheitsvorsorge und Prävention, Beratung und Therapie, Sport und Fitness sowie Pflege und Betreuung zeichnen sich durch Praxisnähe und hohe fachliche Qualität aus. Das BTB ist Kooperationspartner wichtiger Berufsverbände. Damit gehört das BTB zu den führenden Anbietern im Weiterbildungssektor.

Die Ausbildungen des BTB sind nach dem Leitsatz ‚Aus der Praxis – für die Praxis‘ konzipiert. Durch die Möglichkeit, bestimmte Studiengänge von Anfang an mit unterschiedlichen Fachrichtungen zu kombinieren, erhalten Absolventinnen und Absolventen einen fachlich umfassenden Einstieg in die Praxis. Das pädagogische Konzept des BTB verknüpft Fernlehrgänge mit Präsenzseminaren, so dass die Studierenden von den Vorteilen beider Unterrichtsmethoden profitieren.

Alle Fernlehrgänge sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen. Über 40 erfahrene Dozenten und Tutoren leiten die Ausbildungen sowie Seminare und betreuen die Studierenden bis zu zwei Jahre nach Ende der Studienzeit. Diejenigen, die sich für eine berufliche Selbstständigkeit entscheiden, haben Anspruch auf eine kostenlose Beratung zu sämtlichen Fragen der Existenzgründung und des Marketings. Absolventinnen und Absolventen einer berufsbegleitenden Ausbildung erhalten einen Zuschuss zur Mitgliedschaft in einem Berufsverband.

Pressekontakt:

BTB – Bildungswerk für therapeutische Berufe
Herr Stefan Waloschek
Reinshagener Straße 32
42857 Remscheid

fon ..: 02191/4 64 31 – 15
email : waloschek@btb.info

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Von der Barbie mit Autismus zur Führungsetage: Was Selbstreflexion heute leisten muss

Die Barbie mit Autismus zeigt, was im Kinderzimmer normal ist. In Führungsetagen aber entscheidet dieselbe Differenzierung über Missverständnis, Machtstrukturen und Teamkonflikte.

BildBerlin – Als Mattel Anfang des Jahres die erste Barbie mit Autismus vorstellte, war das Echo groß. Die Puppe trägt Kopfhörer gegen Reizüberflutung, flache Schuhe, ein gemustertes Kleid. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit dem Autistic Self Advocacy Network. Ein Symbol, das zeigen soll: Unterschiedliche Wahrnehmungen gehören zur Normalität. Im Kinderzimmer wird diese Botschaft schnell verstanden. In der Arbeitswelt, vor allem in Führungspositionen, ist sie komplizierter.

Denn dort stellt sich eine unbequeme Frage: Was passiert, wenn unterschiedliche Denk- und Kommunikationsweisen nicht als Spielzeug, sondern als Machtfaktor auftreten?

Wenn Wahrnehmung zur Führungsfrage wird

In vielen Unternehmen rückt derzeit ein Thema in den Fokus, über das lange kaum gesprochen wurde: die Art und Weise, wie Führungskräfte wahrnehmen, kommunizieren und reagieren – und welche Folgen das für ihre Teams hat. Dabei geht es nicht primär um Diagnosen. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen in Führungsrollen ist tatsächlich autistisch diagnostiziert. Sehr viel häufiger geht es um Persönlichkeitsmerkmale: hohe Sachorientierung, geringe soziale Intuition, starke Detailfokussierung, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Struktur und Kontrolle. Eigenschaften, die im Management durchaus belohnt werden – solange sie nicht zum Problem werden.

Die Grenze ist fließend. Und genau darin liegt der Konflikt.

Was die Forschung zeigt – und was sie offenlässt

Wissenschaftliche Studien zeigen, wie groß die strukturellen Spannungen sein können. Eine Übersichtsarbeit von Hedley et al. (2017) im _Journal of Autism and Developmental Disorders_ kommt zu dem Ergebnis, dass rund 78 Prozent der autistischen Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter keiner regulären Beschäftigung nachgehen. Die Gründe liegen laut den Autoren weniger in fehlender Leistungsfähigkeit als in Kommunikationsproblemen und mangelnder Passung zu organisationalen Strukturen. Eine Untersuchung von Rauch, Hofmann und Häußler (2018) für den deutschsprachigen Raum bestätigt dieses Bild: Viele Betroffene verfügen über hohe Qualifikationen, scheitern jedoch im sozialen und kommunikativen Zusammenspiel.

Diese Zahlen werden häufig zitiert, wenn es um Inklusion geht. In Führungskontexten werden sie seltener gelesen – vielleicht, weil sie eine unbequeme Perspektive eröffnen: Kommunikationsprobleme betreffen nicht nur jene ohne Macht, sondern auch jene, die sie ausüben.

Wenn Fachlichkeit nicht reicht

In der Praxis zeigt sich das zum Beispiel in Meetings. Mitarbeitende berichten von Vorgesetzten, die fachlich brillant sind, Entscheidungen logisch herleiten, aber kaum wahrnehmen, wie ihre Direktheit wirkt. „Man weiß nie, ob man gerade kritisiert wird oder ob das einfach sein Ton ist„, sagt eine Projektmanagerin aus einem internationalen Technologieunternehmen. Die Unsicherheit koste Energie, die Loyalität sinke. Andere berichten von Führungskräften, die Veränderungen sachlich erklären, emotionale Reaktionen im Team jedoch als irrational abtun. Die Folge: Rückzug, stille Konflikte, erhöhte Fluktuation.

Warum Differenzierung entscheidend ist

Solche Rückmeldungen sind kein Beleg für Autismus. Sie beschreiben Persönlichkeitsmuster, die in vielen Organisationen vorkommen – unabhängig von Diagnosen. Genau diese Unterscheidung ist zentral: Autismus ist eine neurologische Entwicklungsvariante mit klaren diagnostischen Kriterien. Persönlichkeitsmerkmale hingegen sind individuell ausgeprägt, veränderbar und kontextabhängig. Wer beides vermischt, verharmlost das eine und überdehnt das andere.

Die Arbeits- und Organisationspsychologin Anna Meier warnt deshalb vor vorschnellen Zuschreibungen: „Nicht jede Führungskraft mit geringer sozialer Sensibilität ist autistisch. Und nicht jeder Autist ist sozial unsensibel. Problematisch wird es dort, wo Unterschiede in Wahrnehmung und Kommunikation nicht reflektiert werden – vor allem in Machtpositionen.“

Coaching als Raum – nicht als Lösung

Hier kommt Coaching ins Spiel. Nicht als therapeutische Maßnahme und nicht als Ersatz für strukturelle Veränderungen, sondern als Raum für Selbstreflexion und Verbesserung der Kommunikation für ein besseres Miteinander. Kommunikationscoachin Jessica Wahl, die seit 20 Jahren Führungskräfte coacht, beobachtet seit ca. 2 Jahren, dass sich der Fokus verschiebt. „Viele Führungskräfte fragen nicht mehr nur, _wie_ sie besser führen können, sondern _warum_ bestimmte Situationen immer wieder eskalieren.“ Wer versteht, wie er Informationen verarbeitet, Prioritäten setzt und Sprache nutzt und wie das andere machen, könne seine Wirkung bewusster steuern.

Natürlich Coaching ist kein Allheilmittel. Kritiker weisen darauf hin, dass individuelle Selbstreflexion leicht zur Privatisierung struktureller Probleme wird. Wenn Teams unter dem Kommunikationsstil einer Führungskraft leiden, sei das nicht allein ein persönliches Entwicklungsprojekt, sondern auch eine Frage organisationaler Verantwortung: Feedbackkulturen, Machtkontrolle, klare Erwartungen an Führungsrollen.

Aber um sich darüber Klarheit zu verschaffen, kann ein qualifiziertes und hochwertiges Coaching helfen.

Zwischen Selbstführung und Verantwortung

Genau hier verläuft die eigentliche Konfliktlinie. Zwischen der berechtigten Forderung nach Selbstführung und der Gefahr, Belastungen zu individualisieren. Zwischen der Anerkennung unterschiedlicher Denkweisen und dem Schutz jener, die unter ihnen leiden.

Die Barbie mit Autismus bleibt dabei ein starkes Bild. Sie steht für Sichtbarkeit, für Akzeptanz, für Vielfalt. In der Arbeitswelt jedoch reicht Symbolik nicht aus. Dort entscheidet sich Inklusion nicht im Regal, sondern im Gespräch, im Meeting, im Umgang mit Macht. Selbstreflexion kann dabei helfen – wenn sie nicht als Ausrede dient, sondern als Anfang.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Personal Performance – Coaching Berlin
Jessica Wahl
Taborstr. 17
10997 Berlin
Deutschland

fon ..: .
web ..: https://www.jessicawahl.de
email : Info@JessicaWahl.de

Das Institut für Personal Performance Coaching begleitet seit 20 Jahren Fach- und Führungskräfte sowie Persönlichkeiten in herausfordernden beruflichen Kontexten.

Jessica Wahl, Senior Performance Coach, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, und Jörg Tewes, Diplom-Schauspieler und Senior Performance Coach, sind international als führende Experten für Performance- und Karriere-Coaching bekannt.

Das Coaching findet in einem einzigartigen Ambiente im Herzen von Berlin-Kreuzberg statt: Das Institut befindet sich in einer wunderschönen Kirche, die eine Atmosphäre von Ruhe, Konzentration und Klarheit bietet – ein bewusster Kontrapunkt zur pulsierenden Dynamik der Großstadt.

Der Fokus des Coaching-Ansatzes liegt auf Haltung, Präsenz und nachhaltiger Performance – alles unter realen Bedingungen und mit einem klaren Ziel: Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken. Besonders wird auf die Entwicklung von Soft Skills, emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit zur authentischen Selbstpräsentation Wert gelegt. So werden die Klienten optimal auf die komplexen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet, die sowohl technisches Wissen als auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordern. https://www.jessicawahl.de

Pressekontakt:

Hagen PR
Herr Jan Kerner
Taborstr. 17
10997 Berlin

fon ..: .
email : Info@wahluniversum.de