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Pädagogen warnen: „Wir machen unsere Kinder kaputt“ – warum Bindung zur Bildungsaufgabe wird

In einem Interview berichten ein Schulleiter und eine Beratungsrektorin für Schulpsychologie von hochsuizidalen Kindern, die nach einer Nacht in einer psychiatrischen Klinik am nächsten Tag wieder

BildUnternehmerin und Führungskräfteentwicklerin Sandra Weckert fordert einen grundlegenden Perspektivwechsel: Kinder brauchen nicht mehr Druck, sondern verlässliche Beziehungen, Orientierung und Räume, in denen sie Verantwortung übernehmen können._

Psychische Belastungen, Einsamkeit, Cybermobbing, digitaler Dauerstress und monatelange Wartezeiten auf Therapieplätze prägen zunehmend den Alltag von Kindern und Jugendlichen.

In einem aktuellen Interview berichten ein Schulleiter und eine Beratungsrektorin für Schulpsychologie von hochsuizidalen Kindern, die nach einer Nacht in einer psychiatrischen Klinik am nächsten Tag wieder im Unterricht sitzen, weil Behandlungskapazitäten fehlen. Auf einen regulären Therapieplatz müssten manche Betroffene acht Monate warten.

Die Zahlen zeichnen ein bedrückendes Bild. Laut dem im Artikel zitierten Schulbarometer fühlt sich ein Viertel der Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 17 Jahren psychisch belastet. In einer Elternbefragung berichteten 60 Prozent der Befragten, ihre Kinder seien einsam und hätten keinen verlässlichen Ansprechpartner. Einige Jugendliche suchten inzwischen bei Künstlicher Intelligenz Orientierung und Unterstützung bei ihrer Identitätsentwicklung.

Für Sandra Weckert ist diese Entwicklung kein Randthema.

„Wir diskutieren viel über Handynutzung, Therapieplätze, schulische Leistungen und Medienkompetenz. Gleichzeitig übersehen wir häufig, was all diese Themen miteinander verbindet: Kinder brauchen Bindung.“

Wo Bindung fehlt, suchen Kinder Halt

Jugendliche befinden sich in einer Lebensphase, in der sie Orientierung, Zugehörigkeit und verlässliche Vorbilder benötigen.

Früher fand Sozialisation stärker in Familien, Vereinen, Nachbarschaften und persönlichen Beziehungen statt. Heute suchen viele junge Menschen Halt im digitalen Raum. Dort begegnen ihnen permanente Vergleiche, Selbstoptimierung, künstliche Schönheitsideale und die Frage, ob sie gut genug, erfolgreich genug oder beliebt genug sind.

Digitale Medien sind dabei nicht grundsätzlich das Problem. Problematisch wird es, wenn der digitale Raum reale Beziehungen ersetzt.

„Kinder brauchen Menschen, die sie sehen. Menschen, die ihnen etwas zutrauen. Menschen, die ihnen Grenzen erklären, ohne sie abzuwerten. Fehlen solche Beziehungen, übernehmen zunehmend Plattformen und Algorithmen die Rolle von Vorbildern“, sagt Weckert.

Schule kann mehr sein als ein Lernort

Schule ist einer der wenigen Orte, an dem nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden. Deshalb darf sie nicht ausschließlich als Ort der Wissensvermittlung verstanden werden. Schule ist auch ein sozialer Raum, in dem junge Menschen Zugehörigkeit, Verantwortung, Zusammenarbeit und Selbstwirksamkeit erleben können.

In dem aktuellen Interview formuliert die Beratungsrektorin einen entscheidenden Satz: „Die Schlüssel sind Bindung und Haltung.“

Gleichzeitig könne dies nicht durch eine einzelne Projektwoche erreicht werden. Bindung und Haltung müssten dauerhaft im Schulsystem verankert werden.

Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von Sandra Weckert an.

Kinder brauchen keine dauerhafte Bespaßung

Bindung bedeutet nicht, Kindern jeden Wunsch zu erfüllen oder sie vor jeder Herausforderung zu schützen. Bindung schafft vielmehr die Sicherheit, aus der Entwicklung möglich wird.

Ein Kind, das sich gesehen und angenommen fühlt, kann sich anstrengen. Es kann scheitern. Es kann Kritik annehmen. Es kann Verantwortung übernehmen. Es kann anderen helfen.

„Kinder brauchen keine permanente Unterhaltung. Sie brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können, und Erwachsene, die ihnen zutrauen, diese Aufgaben zu bewältigen“, erklärt Weckert.

Vom Zuschauer zum Mitgestalter

In den Projekten unter dem Leitgedanken „Machen“ erleben Kinder und Jugendliche, dass Lernen nicht nur aus Zuhören und Wiedergeben besteht.

Sie übernehmen Instrumente, technische Aufgaben, Organisation, Betreuung und Verantwortung für andere. Sie lernen durch Beobachtung. Sie probieren aus. Sie üben. Sie erhalten unmittelbares Feedback. Und irgendwann geben sie ihr Wissen selbst weiter.

So entstehen nicht nur musikalische Fähigkeiten. Es entstehen Selbstvertrauen, Zugehörigkeit, Konzentration und die Erfahrung: Ich werde gebraucht.

Gemeinschaft wirkt dort, wo Appelle scheitern

Auf den Bildern der Workshops sieht man keine abstrakte Bildungstheorie. Man sieht Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gemeinsam musizieren, organisieren, lachen, üben und Verantwortung übernehmen.

Niemand muss bereits etwas können. Jede und jeder kann eine Aufgabe finden. Wer ein Instrument spielt, spielt mit. Wer noch keines beherrscht, beginnt. Wer nicht auf die Bühne möchte, hilft bei Technik, Betreuung, Catering oder Organisation.

So entsteht Gemeinschaft nicht durch eine Anweisung. Sie entsteht durch gemeinsames Handeln.

Psychische Gesundheit beginnt nicht erst in der Therapie

Therapieplätze und psychiatrische Versorgung sind unverzichtbar. Gleichzeitig darf eine Gesellschaft nicht erst reagieren, wenn junge Menschen bereits schwer erkrankt sind.

Prävention beginnt früher. Sie beginnt bei verlässlichen Beziehungen. Bei Bewegung. Bei Natur. Bei Vereinen. Bei gemeinsamen Aufgaben. Bei Erwachsenen, die präsent sind. Bei Räumen, in denen Kinder ohne ständigen Leistungs- und Vergleichsdruck erleben dürfen, dass sie etwas bewirken können.

In der im Artikel zitierten Elternbefragung nannten Familien genau diese Faktoren als stärkend: Familie, Freunde, Sport, Vereine und Natur.

Bildung muss wieder Beziehung ermöglichen

Die große Bildungsfrage lautet deshalb nicht nur: Was müssen Kinder wissen?

Sie lautet ebenso: In welchen Beziehungen wachsen sie auf? Wer begleitet sie? Wer hört ihnen zu? Wer fordert sie? Wer traut ihnen etwas zu? Wer bleibt, wenn etwas nicht sofort funktioniert?

„Wir werden die psychische Krise junger Menschen nicht mit einem weiteren Arbeitsblatt lösen“, sagt Weckert. „Wir brauchen Bildungsräume, in denen Kinder wieder echte Gemeinschaft, verlässliche Erwachsene und sinnvolle Verantwortung erleben.“

Einladung zu „MV macht Musik“

Wie sich Lernen, Bindung und Verantwortung praktisch miteinander verbinden lassen, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom 4. bis 6. September 2026 auf dem Gelände von forma_te e. V. in Teterow erleben.

Beim gemeinsamen Workshop „MV macht Musik“ sind Anfängerinnen und Anfänger ebenso willkommen wie erfahrene Musikerinnen und Musiker. Wer bis vier zählen kann, ist dabei. Zelten ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Eltern dürfen gerne mitkommen, wenn sie möchten.

Teilnehmende können ein Instrument mitbringen, vor Ort Neues ausprobieren oder im Hintergrund bei Technik, Organisation, Betreuung und Versorgung helfen.

Das gemeinsame Ziel: Am 12. September 2026 rocken alle gemeinsam Schloss Vietgest.

Denn Gemeinschaft entsteht nicht durch Reden. Gemeinschaft entsteht durch Machen.

Über Sandra Weckert

Sandra Weckert ist Unternehmerin, Jazzmusikerin und Expertin für Führung und Lernen in komplexen sozialen Systemen. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt und begleitet sie Projekte, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Musik, Verantwortung und gemeinsames Handeln zu mehr Selbstwirksamkeit, Kooperation und Führung befähigt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.sandraweckert.de

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Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Wirtschaft

KI kann vieles, aber nicht Menschen mitnehmen: Natalie Molker über Charisma beim Kongress „Brutal Ehrlich“

Keynote Speakerin Natalie Molker aus Biberach spricht beim Kongress „Brutal Ehrlich“ über charismatische Wirkung, Körpersprache und warum KI menschliche Präsenz nicht ersetzen kann. Kostenfrei.

BildDie Biberacher Keynote Speakerin und Präsentationstrainerin Natalie Molker ist überzeugt: Fachwissen allein reicht in Meetings, Präsentationen, Pitches und der Mitarbeiterführung nicht mehr aus. Wer Führungskräfte, Teams und Kunden überzeugen will, braucht Präsenz, Körpersprache und charismatische Wirkung. Gerade in Zeiten von KI wird selbstbewusstes Auftreten zum entscheidenden Erfolgsfaktor im Business.

Beim internationalen Online-Kongress „Brutal Ehrlich“ (17.-23. Juni 2026) zeigt Molker in ihrem Vortrag „Die unbequeme Wahrheit über charismatische Wirkung“, warum Charisma trainierbar ist und wie Führungskräfte und Unternehmer ihre Wirkung gezielt verbessern können. Die zentrale Frage: Was macht Wirkung wirklich aus und kann man Charisma lernen?

Molker kam mit 16 aus Kirgisistan nach Deutschland, ohne wirkliche Deutschkenntnisse, in eine neue Kultur, direkt in die zehnte Klasse. Weil ihr die Sprache fehlten, lernte sie Körpersprache als zusätzliche Sprache und trainierte sich so, schneller zu verstehen und verstanden zu werden. Was damals aus der Not entstand, gibt sie heute als Trainerin und Mentorin weiter.

„Menschen entscheiden in Sekunden, ob sie jemandem vertrauen. Charisma beginnt nicht beim Sprechen, sondern lange bevor das erste Wort fällt“, sagt Natalie Molker.

Veranstalterin Andrea Germann sagt über Molker: „Sie zeigt Menschen nicht, wie sie jemand anderes werden. Sie hilft ihnen, ihre eigene Wirkung sichtbar zu machen. Wer Natalie erlebt, merkt schnell: Sie spricht nicht nur über Wirkung – sie verkörpert sie.“

Der internationale Online-Kongress „Brutal Ehrlich“ (17.-23. Juni 2026) vereint über 60 Expertinnen und Rednerinnen aus zehn Ländern zu Themen wie Kommunikation, Führung, Transformation, Gesundheit, Resilienz, Business, Spiritualität und Selbstführung. Organisiert von Andrea Germann, Corinna Schäfer-Jacob und Oliver Jacob. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Jetzt anmelden: https://alfima.com/brutalehrlich/p/50brutalehrlich
Mehr über Natalie Molker: https://www.natalie-molker.com
Kontakt: info@natalie-molker.com

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Natalie Molker ist Keynote Speakerin, Vortragsrednerin und Trainerin für Präsenz, Körpersprache, nonverbale Kommunikation und charismatische Wirkung aus Biberach an der Riß, Baden-Württemberg. Sie unterstützt Führungskräfte, Teams und Fachkräfte dabei, souverän und selbstbewusst aufzutreten – in Meetings, Präsentationen, Pitches, Kundengesprächen und auf der Bühne.

Ihre Themen: Wirkung und Auftreten vor Publikum, Kommunikationstraining für Führungskräfte, Körpersprache im Beruf, Präsentationstraining, Charisma lernen und Präsenz unter Druck. Sie arbeitet mit Unternehmen, Verbänden und Organisationen in der DACH-Region an Teamentwicklung, Mitarbeiterentwicklung und Führungskräfteentwicklung.

Natalie Molker ist buchbar für Keynotes, Impulsvorträge, Inhouse-Seminare, Workshops, Teamtrainings, Jahresauftakte, Kongresse, Tagungen, Kick-off-Events, Verbandstreffen, Vereinsabende, Sportehrungen und Unternehmensveranstaltungen.

Kontakt: www.natalie-molker.com | info@natalie-molker.com | +49 176 96972630

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Führungskräfte scheitern oft an ihrer Rhetorik – nicht an ihrer Strategie

Führungskräfte und Unternehmer scheitern oft nicht an Wissen oder Strategie, sondern an ihrer Rhetorik

BildWollen Sie Kommunikation, die bewegt – und Entscheidungen schneller zu Ergebnissen macht? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf ein Phänomen, das in Vorstandsetagen erstaunlich verbreitet ist.

Ein Vorstand steht vorne im Raum. Großes Meeting. Strategie-Update. Die Zahlen stimmen, die Argumente sind sauber. Alles wirkt professionell. Und dennoch: keine Bewegung. Keine Klarheit im Raum. Keine echte Entscheidung. Keine spürbare Veränderung.

Was bleibt, ist höfliches Nicken – und Stillstand.

Wenn Inhalte nicht greifen

Viele Führungskräfte erleben genau das. Sie liefern solide Inhalte, denken strategisch, treffen zahlenbasiert fundierte Entscheidungen – und wundern sich, warum ihre Botschaften nicht zünden. Warum Veränderung stockt. Warum Klarheit fehlt. Warum jede Entscheidung mehrfach abgesichert werden muss.

Die unbequeme Wahrheit: Es liegt selten an der Idee. Es liegt an der Wirkung.

Führung entsteht nicht im Konzeptpapier. Führung entsteht in der Kommunikation, in der Rhetorik. In der Art, wie Sie sprechen. In der Klarheit Ihrer Botschaft. In der Konsequenz Ihrer Entscheidung. Führung entsteht in der Art, wie Sie Menschen emotional „mitnehmen“. Das ist eine der Säulen des Positive Leadership.

Professionell – aber austauschbar

Was viele gelernt haben, ist „professionelle“ Rhetorik: korrekt, glatt, kontrolliert. Doch genau diese Form der Kommunikation verhindert oft Veränderung. Sie erzeugt weder Klarheit noch echte Entscheidung. Sie bleibt neutral – und damit wirkungslos.

Wo keine Haltung spürbar ist, entsteht keine Orientierung. Und ohne Orientierung bleibt jede Entscheidung vage.

Ein Praxisfall mit Wirkung

Eine Unternehmerin, erfahren und entscheidungsstark, stand vor genau diesem Problem. Ihre Strategie war klar. Ihre Ziele eindeutig. Doch in der Kommunikation verlor sie an Schärfe. Sie erklärte zu viel, strukturierte zu fein, wollte jede mögliche Unsicherheit vermeiden.

Das Ergebnis: weniger Klarheit im Team. Zögerliche Entscheidungen. Kaum Veränderung.

Der Ansatz war simpel – aber wirkungsvoll:

* Weniger erklären, mehr Position beziehen
* Klarheit vor Perfektion
* Entscheidung sichtbar machen statt absichern
* Sprache vereinfachen, Wirkung verstärken

Das Resultat: spürbare Veränderung im Raum. Mehr Klarheit. Schnellere Entscheidung. Höhere Eigenverantwortung im Team.

Rhetorik entscheidet über Führung

Rhetorik wird oft als „Soft Skill“ abgetan. Ein Fehler. Denn sie entscheidet hart darüber,

* ob Ihre Botschaft verstanden wird
* ob Klarheit entsteht
* ob Veränderung in Bewegung kommt
* ob Entscheidungen umgesetzt werden

Gerade in kritischen Momenten – bei Unsicherheit, Druck oder Veränderung – zählt nicht Ihre Folie, sondern Ihre Wirkung.

Impulse aus der Praxis

In ihrer Keynote „PEAK Performance – der Weg an die Spitze“ zeigt die Keynote Speakerin Angela Barzen, wie Führungskräfte durch gezielte Kommunikation Klarheit erzeugen und Veränderung aktiv steuern. Die Keynote verbindet strategische Perspektiven mit konkreten rhetorischen Hebeln – praxisnah und direkt umsetzbar.

Die Keynote macht deutlich: Jede Entscheidung braucht sprachliche Präzision. Jede Veränderung braucht emotionale Anschlussfähigkeit. Und jede Klarheit beginnt mit Haltung.

Typische Fehler – und was stattdessen wirkt

Viele Führungskräfte:

* lesen Folien statt zu führen
* erklären statt zu entscheiden
* vermeiden Reibung statt Klarheit zu schaffen

Wirksame Führungskräfte hingegen:

* sprechen klar und direkt
* Ist ihre Körpersprache eindeutig und kongruent
* setzen bewusste sprachliche Impulse für Veränderung
* führen Entscheidungen hörbar herbei
* erzeugen Klarheit, bevor Fragen entstehen

Die entscheidende Frage

Wenn Sie sprechen: Entsteht Klarheit?
Führt Ihre Kommunikation zu einer Entscheidung?
Bringt sie echte Veränderung in Bewegung?

Oder warten Ihre Zuhörer, bis Sie fertig sind?

Der Unterschied ist nicht subtil. Er ist messbar – in Geschwindigkeit von Entscheidung, in Qualität von Klarheit und in der Kraft von Veränderung.

Und genau dort entscheidet sich moderne Führungskompetenz.

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Frau Angela Barzen
Hackerstraße 17
85764 Oberschleißheim
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Angela Barzen ist Unternehmerin, Keynote Speakerin und Expertin für Kommunikation und Leadership. Ihre Karriere begann mit einer mutigen Vision: Mit ihrer Firma PLAKATIV brachte sie als eine der ersten Unternehmerinnen in Deutschland großformatige Werbeplakate auf Hausfassaden – und revolutionierte damit die Außenwerbung.
Doch Angela Barzen ist weit mehr als eine erfolgreiche Unternehmerin. Sie ist Visionärin und Macherin. In Ägypten ließ sie ihr eigenes 42 Meter langes Safarischiff, die „Seven7Seas“, bauen – ein Symbol für Mut, Führungskraft und die Fähigkeit, Träume in die Realität umzusetzen. Heute nutzt sie diese Geschichte als kraftvolle Metapher in ihren Keynotes: für Führung ohne Plan B, für Haltung in stürmischen Zeiten und für den Mut, Kurs zu halten – auch wenn der Wind dreht.
Als Expertin für Kommunikation und Leadership begleitet Angela Barzen heute Führungspersönlichkeiten, Unternehmer und Teams auf ihrem Weg zu klarer, authentischer und wirksamer Kommunikation. Ihr Credo: „Erfolg ist kein Zufall – er ist das Ergebnis von klarer Haltung, mutigen Entscheidungen und starker Kommunikation.“

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Bildung braucht Erfahrung – nicht einzelne Termine

Immer wieder wird versucht, gesellschaftliche und politische Bildung über einzelne Termine, Formate oder „Stunden“ zu vermitteln.
Doch genau hier liegt ein grundlegendes Missverständnis.

BildDie aktuelle Diskussion über politische Besuche an Schulen zeigt ein wiederkehrendes Muster:

Immer wieder wird versucht, gesellschaftliche und politische Bildung über einzelne Termine, Formate oder „Stunden“ zu vermitteln.

Doch genau hier liegt ein grundlegendes Missverständnis.

Denn Bildung – und insbesondere politische Bildung – entsteht nicht durch kurzfristige Impulse, sondern durch Erfahrung.

Jugendliche wollen erleben – nicht belehrt werden

In Gesprächen mit Jugendlichen aus Waren, Malchin und der Region wird deutlich:

Viele junge Menschen erleben Schule zunehmend als System, in dem über sie entschieden wird – nicht mit ihnen.

„_Ihr erklärt uns ständig etwas, aber fragt uns nie, ob es überhaupt etwas mit unserem Leben zu tun hat_“, beschreibt ein Schüler seine Wahrnehmung.

Diese Haltung ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer wachsenden Distanz zwischen Bildungssystem, Gesellschaft und Jugend.

Politische Bildung ohne Praxis bleibt wirkungslos

Gesellschaft, Politik und Wirtschaft erwarten von Jugendlichen:

* Engagement
* Verantwortungsbewusstsein
* Beteiligung

Doch diese Fähigkeiten entstehen nicht durch Zuhören, sondern durch Handeln.

Formate, die Beteiligung lediglich simulieren, verstärken oft genau das Gegenteil dessen, was sie erreichen sollen: Distanz, Skepsis und Ablehnung.

Bildungskrise ist auch Vertrauenskrise

Die steigenden Konflikte im Schulalltag, die sinkende Motivation vieler Schülerinnen und Schüler und die zunehmende Ablehnung klassischer Lernformate sind keine Einzelphänomene.

Sie sind Ausdruck einer strukturellen Krise von Bildung, Lernen und gesellschaftlicher Einbindung.

Die zentrale Frage lautet:

Wann haben wir aufgehört, Jugendlichen echte Verantwortung zuzutrauen?

Praxis statt Programmpunkt: Ein Beispiel aus Malchin

Wie Bildung anders funktionieren kann, zeigt ein konkretes Beispiel aus der Region:

Am 21. April 2026 um 11:30 Uhr stehen in der Lindenhalle Malchin Schülerinnen und Schüler selbst auf der Bühne.

Die Malchiner Königskinder spielen ihr erstes eigenes Konzert vor den 7. Klassen – unterstützt von den Warener Königskindern.

Was hier entsteht, ist kein Programmpunkt, sondern ein Prozess:

* Jugendliche übernehmen Verantwortung
* sie organisieren sich eigenständig
* sie arbeiten verbindlich auf ein Ziel hin
* sie erleben, was Zusammenarbeit bedeutet

Das ist gelebtes Lernen.

Leadership beginnt nicht im Unterricht

Sandra Weckert arbeitet als Speakerin zu den Themen Jugendliche, Bildung, Krise, Lernen, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und begleitet seit Jahren Bildungsprozesse im ländlichen Raum.

Ihr Ansatz:

„Jugendliche entwickeln Verantwortung nicht, wenn man sie ihnen erklärt, sondern wenn man sie ihnen zutraut.“

Weniger Inszenierung – mehr Wirkung

Die aktuelle Debatte zeigt vor allem eines:

Es braucht keine zusätzlichen Formate, sondern wirksame Strukturen.

Strukturen, in denen:

* Vertrauen entsteht
* Beteiligung real ist
* Verantwortung erlebt wird

Gerade in Regionen wie Waren und Malchin entscheidet sich hier, ob junge Menschen bleiben, sich einbringen – oder sich innerlich verabschieden.

Fazit

Bildung ist kein Termin.

Und Verantwortung entsteht nicht durch Ansprache –
sondern durch Erfahrung.

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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Von der Barbie mit Autismus zur Führungsetage: Was Selbstreflexion heute leisten muss

Die Barbie mit Autismus zeigt, was im Kinderzimmer normal ist. In Führungsetagen aber entscheidet dieselbe Differenzierung über Missverständnis, Machtstrukturen und Teamkonflikte.

BildBerlin – Als Mattel Anfang des Jahres die erste Barbie mit Autismus vorstellte, war das Echo groß. Die Puppe trägt Kopfhörer gegen Reizüberflutung, flache Schuhe, ein gemustertes Kleid. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit dem Autistic Self Advocacy Network. Ein Symbol, das zeigen soll: Unterschiedliche Wahrnehmungen gehören zur Normalität. Im Kinderzimmer wird diese Botschaft schnell verstanden. In der Arbeitswelt, vor allem in Führungspositionen, ist sie komplizierter.

Denn dort stellt sich eine unbequeme Frage: Was passiert, wenn unterschiedliche Denk- und Kommunikationsweisen nicht als Spielzeug, sondern als Machtfaktor auftreten?

Wenn Wahrnehmung zur Führungsfrage wird

In vielen Unternehmen rückt derzeit ein Thema in den Fokus, über das lange kaum gesprochen wurde: die Art und Weise, wie Führungskräfte wahrnehmen, kommunizieren und reagieren – und welche Folgen das für ihre Teams hat. Dabei geht es nicht primär um Diagnosen. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen in Führungsrollen ist tatsächlich autistisch diagnostiziert. Sehr viel häufiger geht es um Persönlichkeitsmerkmale: hohe Sachorientierung, geringe soziale Intuition, starke Detailfokussierung, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Struktur und Kontrolle. Eigenschaften, die im Management durchaus belohnt werden – solange sie nicht zum Problem werden.

Die Grenze ist fließend. Und genau darin liegt der Konflikt.

Was die Forschung zeigt – und was sie offenlässt

Wissenschaftliche Studien zeigen, wie groß die strukturellen Spannungen sein können. Eine Übersichtsarbeit von Hedley et al. (2017) im _Journal of Autism and Developmental Disorders_ kommt zu dem Ergebnis, dass rund 78 Prozent der autistischen Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter keiner regulären Beschäftigung nachgehen. Die Gründe liegen laut den Autoren weniger in fehlender Leistungsfähigkeit als in Kommunikationsproblemen und mangelnder Passung zu organisationalen Strukturen. Eine Untersuchung von Rauch, Hofmann und Häußler (2018) für den deutschsprachigen Raum bestätigt dieses Bild: Viele Betroffene verfügen über hohe Qualifikationen, scheitern jedoch im sozialen und kommunikativen Zusammenspiel.

Diese Zahlen werden häufig zitiert, wenn es um Inklusion geht. In Führungskontexten werden sie seltener gelesen – vielleicht, weil sie eine unbequeme Perspektive eröffnen: Kommunikationsprobleme betreffen nicht nur jene ohne Macht, sondern auch jene, die sie ausüben.

Wenn Fachlichkeit nicht reicht

In der Praxis zeigt sich das zum Beispiel in Meetings. Mitarbeitende berichten von Vorgesetzten, die fachlich brillant sind, Entscheidungen logisch herleiten, aber kaum wahrnehmen, wie ihre Direktheit wirkt. „Man weiß nie, ob man gerade kritisiert wird oder ob das einfach sein Ton ist„, sagt eine Projektmanagerin aus einem internationalen Technologieunternehmen. Die Unsicherheit koste Energie, die Loyalität sinke. Andere berichten von Führungskräften, die Veränderungen sachlich erklären, emotionale Reaktionen im Team jedoch als irrational abtun. Die Folge: Rückzug, stille Konflikte, erhöhte Fluktuation.

Warum Differenzierung entscheidend ist

Solche Rückmeldungen sind kein Beleg für Autismus. Sie beschreiben Persönlichkeitsmuster, die in vielen Organisationen vorkommen – unabhängig von Diagnosen. Genau diese Unterscheidung ist zentral: Autismus ist eine neurologische Entwicklungsvariante mit klaren diagnostischen Kriterien. Persönlichkeitsmerkmale hingegen sind individuell ausgeprägt, veränderbar und kontextabhängig. Wer beides vermischt, verharmlost das eine und überdehnt das andere.

Die Arbeits- und Organisationspsychologin Anna Meier warnt deshalb vor vorschnellen Zuschreibungen: „Nicht jede Führungskraft mit geringer sozialer Sensibilität ist autistisch. Und nicht jeder Autist ist sozial unsensibel. Problematisch wird es dort, wo Unterschiede in Wahrnehmung und Kommunikation nicht reflektiert werden – vor allem in Machtpositionen.“

Coaching als Raum – nicht als Lösung

Hier kommt Coaching ins Spiel. Nicht als therapeutische Maßnahme und nicht als Ersatz für strukturelle Veränderungen, sondern als Raum für Selbstreflexion und Verbesserung der Kommunikation für ein besseres Miteinander. Kommunikationscoachin Jessica Wahl, die seit 20 Jahren Führungskräfte coacht, beobachtet seit ca. 2 Jahren, dass sich der Fokus verschiebt. „Viele Führungskräfte fragen nicht mehr nur, _wie_ sie besser führen können, sondern _warum_ bestimmte Situationen immer wieder eskalieren.“ Wer versteht, wie er Informationen verarbeitet, Prioritäten setzt und Sprache nutzt und wie das andere machen, könne seine Wirkung bewusster steuern.

Natürlich Coaching ist kein Allheilmittel. Kritiker weisen darauf hin, dass individuelle Selbstreflexion leicht zur Privatisierung struktureller Probleme wird. Wenn Teams unter dem Kommunikationsstil einer Führungskraft leiden, sei das nicht allein ein persönliches Entwicklungsprojekt, sondern auch eine Frage organisationaler Verantwortung: Feedbackkulturen, Machtkontrolle, klare Erwartungen an Führungsrollen.

Aber um sich darüber Klarheit zu verschaffen, kann ein qualifiziertes und hochwertiges Coaching helfen.

Zwischen Selbstführung und Verantwortung

Genau hier verläuft die eigentliche Konfliktlinie. Zwischen der berechtigten Forderung nach Selbstführung und der Gefahr, Belastungen zu individualisieren. Zwischen der Anerkennung unterschiedlicher Denkweisen und dem Schutz jener, die unter ihnen leiden.

Die Barbie mit Autismus bleibt dabei ein starkes Bild. Sie steht für Sichtbarkeit, für Akzeptanz, für Vielfalt. In der Arbeitswelt jedoch reicht Symbolik nicht aus. Dort entscheidet sich Inklusion nicht im Regal, sondern im Gespräch, im Meeting, im Umgang mit Macht. Selbstreflexion kann dabei helfen – wenn sie nicht als Ausrede dient, sondern als Anfang.

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Das Institut für Personal Performance Coaching begleitet seit 20 Jahren Fach- und Führungskräfte sowie Persönlichkeiten in herausfordernden beruflichen Kontexten.

Jessica Wahl, Senior Performance Coach, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, und Jörg Tewes, Diplom-Schauspieler und Senior Performance Coach, sind international als führende Experten für Performance- und Karriere-Coaching bekannt.

Das Coaching findet in einem einzigartigen Ambiente im Herzen von Berlin-Kreuzberg statt: Das Institut befindet sich in einer wunderschönen Kirche, die eine Atmosphäre von Ruhe, Konzentration und Klarheit bietet – ein bewusster Kontrapunkt zur pulsierenden Dynamik der Großstadt.

Der Fokus des Coaching-Ansatzes liegt auf Haltung, Präsenz und nachhaltiger Performance – alles unter realen Bedingungen und mit einem klaren Ziel: Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken. Besonders wird auf die Entwicklung von Soft Skills, emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit zur authentischen Selbstpräsentation Wert gelegt. So werden die Klienten optimal auf die komplexen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet, die sowohl technisches Wissen als auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordern. https://www.jessicawahl.de

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