Tag Archives: Empathie

Uncategorized

Neustart mit 50+: Warum Erfahrung heute der größte Wettbewerbsvorteil ist

Ironwoman mit 60???
Das Gespräch zeigt eindrucksvoll: 50+ ist kein Spätstart – sondern ein strategisch kluger Zeitpunkt für eine Neugründung. Oder auch Ironwoman Marathon…

BildWarum gründen immer mehr Frauen jenseits der 50 neu?
Diese Frage stand im Zentrum einer aktuellen Podcastfolge von _Pitch im Podcast_ der BB50plus Community, in der Gründerin und Host Nicoleta Olaru mit der Mental Coachin, Autorin und Ironman-Finisherin Ute Simon sprach.

Das Gespräch zeigt eindrucksvoll: 50+ ist kein Spätstart – sondern ein strategisch kluger Zeitpunkt für eine Neugründung.

Erfahrung statt Selbstzweifel

Viele Frauen tragen jahrzehntelange Berufs-, Lebens- und Führungserfahrung in sich – und zweifeln dennoch genau dann an sich, wenn sie diese Kompetenz erstmals für ein eigenes Projekt einsetzen könnten.

„Diese Gedanken sind oft keine eigenen Überzeugungen, sondern übernommene Glaubenssätze“, erklärt Ute Simon im Podcast.
„Man hört sie so oft, bis man beginnt, sie selbst zu glauben.“

Genau hier liegt einer der größten Hebel für Frauen 50+: Sie sind reflektiert genug, um diese Muster zu erkennen – und mutig genug, sie zu hinterfragen.

Typisch weibliche Kompetenzen werden zum Erfolgsfaktor

Was Frauen jenseits der 50 mitbringen, ist auf dem heutigen Markt besonders gefragt:

ausgeprägte Menschenkenntnis

hohe Empathie und Kommunikationsfähigkeit

Krisenerfahrung und emotionale Stabilität

ein realistischer Blick auf Machbarkeit statt Illusionen

„Viele meiner Klientinnen sind nicht unsicher, weil sie zu wenig können – sondern weil sie zu viel Verantwortung gewohnt sind“, so Simon.
Diese Verantwortung führt nicht selten zu Perfektionismus und Aufschieben – ein Thema, das im Podcast mehrfach benannt wird.

Warum jetzt der richtige Moment ist

Mit zunehmendem Alter verändert sich nicht nur die Lebenssituation, sondern auch die innere Haltung. Frauen 50+ fragen seltener: _Was erwarten andere von mir?_
Sie fragen häufiger: _Was will ich wirklich?_

„Das größte Risiko ist nicht das Scheitern“, sagt Simon.
„Das größte Risiko ist, es nie versucht zu haben.“

Diese Klarheit ist ein entscheidender Vorteil gegenüber jüngeren Gründerinnen, die oft noch stärker von äußeren Erwartungen getrieben sind.

Begleitete Gründung statt Alleingang

Ein zentrales Fazit des Gesprächs: Niemand muss diesen Weg allein gehen.
Die BB50plus Community und das Mentoring-Programm richten sich gezielt an Frauen ab Mitte 40, die ein neues berufliches Kapitel beginnen möchten – strukturiert, realistisch und begleitet.

Das Mentoring setzt bewusst beim Mindset an, kombiniert mit klaren Schritten in Positionierung, Angebot und Umsetzung. Ziel ist kein schneller Hype, sondern ein tragfähiges, zum Leben passendes Business.

Oder wie Ute Simon es formuliert:
„Mentale Stärke kennt kein Alter – und Unternehmergeist auch nicht.“

Ein gesellschaftlicher Perspektivwechsel

Der Podcast macht deutlich: Es braucht einen neuen Blick auf Gründung im Lebenslauf.
Nicht als Notlösung, sondern als bewusste zweite oder dritte Karrierephase – mit Tiefe, Sinn und Substanz.

Frauen 50+ bringen alles mit, was erfolgreiche Unternehmerinnen heute brauchen.
Was sie oft noch brauchen, ist Erlaubnis. Und den Mut, loszugehen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Blooming Business 50+
Frau Nicoleta Olaru
Tiergartenstr. 16
47800 Krefeld
Deutschland

fon ..: 01736186717
web ..: https://bb50plus.com/
email : nicoleta@bb50plus.com

Blooming Business 50+ ist eine Community, Academy und Mentoring-Plattform für Frauen 50+, die ihre zweite Karriere selbst gestalten möchten – mit Klarheit, Struktur und Leichtigkeit.

Wir begleiten Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – von der ersten Idee bis zum profitablen Business.
Mit Masterclasses, Mentoring-Programmen, praxisnahen Tools und einer starken Community schaffen wir einen Raum, in dem Erfahrung, Mut und weibliche Stärke sichtbar werden.

? Unsere Mission: In 6 Monaten von der ersten Idee zum ersten Kunden.
Das Motto: Erfolg kennt kein Alter!
? www.bb50plus.com

Pressekontakt:

Blooming Business 50+
Frau Nicoleta Olaru
Tiergartenstr. 16
47800 Krefeld

fon ..: 01736186717
email : nicoleta@bb50plus.com

Uncategorized

Wenn Klugsein zur Barriere wird – für Hochbegabte und ihr Umfeld

Zu klug für den Raum? Wer hochintelligent ist, denkt schneller – doch genau das trennt. Geniale Köpfe scheitern nicht am Wissen, sondern an Missverständnissen.

BildFühlen Sie sich manchmal „zu klug für den Raum“ – oder kennen Sie jemanden, dessen Gedanken schneller sind als die der anderen?
Hochintelligenz öffnet Türen: zu kreativen Lösungen, komplexen Problemlösungen und außergewöhnlichen Leistungen. Gleichzeitig kann sie im Alltag zu Missverständnissen, Frustration oder sozialer Distanz führen.

Forschung und Praxis zeigen: Ein hoher IQ allein garantiert noch keine einfache Kommunikation. Missverständnisse entstehen oft nicht aus mangelnder Absicht, sondern aus unterschiedlichen Denk- und Ausdrucksmustern.

Hochintelligenz – eine Stärke, die auch herausfordern kann!

Hochintelligente Menschen erleben häufig, dass ihre Denkweise nur schwer nachvollzogen wird. Komplexe Gedankengänge, schnelle Assoziationen oder abstrakte Argumentationen führen oft dazu, dass andere nicht folgen können – und sich beide Seiten frustriert fühlen.

Konrad S., Ingenieur mit einem IQ über 130 berichtet:

„In Meetings habe ich oft das Gefühl, ich spreche eine andere Sprache als meine Kollegen. Manchmal frage ich mich: „Habe ich mich wirklich unklar ausgedrückt?“

Sein Erlebnis zeigt: Missverständnisse entstehen nicht aus fehlender Empathie, sondern aus strukturellen Unterschieden in Denkstilen.

Was die Forschung sagt

Eine im Fachjournal Intelligence veröffentlichte Studie untersucht Personen im 99. IQ-Perzentil. Das Ergebnis: Hochintelligente Menschen werden seltener als attraktive Partner wahrgenommen. Rund 40 % dieser Bewertungseinbußen hängen mit wahrgenommenen sozialen Schwierigkeiten zusammen. (Gignac & Callis, 2016).

Prof. Dr. Markus Winterfeld erklärt:

„Kognitive Intelligenz und soziale Intelligenz sind zwei verschiedene Dinge. Nur weil jemand einen hohen IQ hat, heißt das nicht, dass er automatisch intuitiv versteht, wie andere fühlen oder denken. Besonders, wenn jemand sehr schlau ist, kann es zu Problemen bei der Kommunikation kommen, weil die Leute anders denken.“

Mit anderen Worten: Hochintelligent zu sein bedeutet nicht, sozial inkompetent zu sein. Die eigene Denkweise kann jedoch auf andere anspruchsvoll oder schwer nachvollziehbar wirken.

Kommunikation als Schlüssel

Jessica Wahl, erfahrene Rhetorik- und Kommunikationscoach, arbeitet täglich mit Wissenschaftlern und Fachkräften, die komplexe Inhalte vermitteln müssen. Sie kennt aus erster Hand, wie leicht wertvolles Wissen missverstanden werden kann. Wahl betont:

„Komplexität ist wertvoll – aber sie allein reicht nicht. Wer verstanden werden will, muss lernen, sein Wissen klar und zielgerichtet an den Adressaten anzupassen. Nur so entsteht echte Verbindung statt Missverständnis.“

Auf Grundlage ihrer langjährigen Erfahrung gibt Wahl folgende praxisnahe Tipps:

Für Hochbegabte: Wer verstanden werden will, profitiert davon, seine Botschaften an die Perspektive anderer anzupassen.

* Kleine Schritte und klare Beispiele statt nur abstrakte Konzepte
* Gemeinsame Bezugsrahmen schaffen
* Aktives Zuhören, um Rückmeldungen aufzunehmen

Für Kolleg:innen, Führungskräfte oder Familie:

* Geduldig nachfragen, wenn Gedanken komplex erscheinen
* Raum für Detailtiefe geben, ohne Überforderung
* Rückmeldungen geben, damit die Kommunikation klar bleibt

Fazit:

Hochintelligenz bleibt ein zentraler Erfolgsfaktor, beruflich, kreativ und privat.
Forschung und Praxis zeigen jedoch: Außergewöhnliche kognitive Fähigkeiten garantieren keine reibungslose Kommunikation. Unterschiede in Denk- und Ausdrucksmustern können zu Missverständnissen führen.

Die Lösung: Empathie, adressatengerechte Kommunikation und gegenseitiges Verständnis. Wer diese Kompetenzen entwickelt, kann die Vorteile von Hochintelligenz voll ausschöpfen und gleichzeitig Konflikte und Barrieren vermeiden.

Für Hochbegabte heißt das: Ihre Stärke bewusst einsetzen und klar kommunizieren.
Für ihr Umfeld: Mit Offenheit und Geduld die Zusammenarbeit erleichtern und wertvolle Potenziale nutzen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Jessica Wahl – Institut für Personal Performance – Coaching Berlin
Jessica Wahl
Taborstr. 17
10997 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-61283123
web ..: https://www.jessicawahl.de
email : Info@JessicaWahl.de

Das Institut für Personal Performance Coaching begleitet seit 20 Jahren Fach- und Führungskräfte sowie Persönlichkeiten in herausfordernden beruflichen Kontexten.

Jessica Wahl, Senior Performance Coach, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, und Jörg Tewes, Senior Performance Coach, Dipl. Schauspieler sind international als führende Experten für Rhetorik, Kommunikation und Karriere Coaching bekannt.

Das Coaching findet in einem einzigartigen Ambiente im Herzen von Berlin-Kreuzberg statt: Das Institut befindet sich in einer wunderschönen Kirche, die eine Atmosphäre von Ruhe, Konzentration und Klarheit bietet – ein bewusster Kontrapunkt zur pulsierenden Dynamik der Großstadt.

Der Fokus des Coaching-Ansatzes liegt auf Haltung, Präsenz und nachhaltiger Performance – alles unter realen Bedingungen und mit einem klaren Ziel: Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken. Besonders wird auf die Entwicklung von Soft Skills, emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit zur authentischen Selbstpräsentation Wert gelegt. So werden die Klienten optimal auf die komplexen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet, die sowohl technisches Wissen als auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordern. https://www.jessicawahl.de

Pressekontakt:

Hagen PR
Jan Kerner
Taborstr. 17
10997 Berlin

fon ..: 030-61283123

Uncategorized

Von der Barbie mit Autismus zur Führungsetage: Was Selbstreflexion heute leisten muss

Die Barbie mit Autismus zeigt, was im Kinderzimmer normal ist. In Führungsetagen aber entscheidet dieselbe Differenzierung über Missverständnis, Machtstrukturen und Teamkonflikte.

BildBerlin – Als Mattel Anfang des Jahres die erste Barbie mit Autismus vorstellte, war das Echo groß. Die Puppe trägt Kopfhörer gegen Reizüberflutung, flache Schuhe, ein gemustertes Kleid. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit dem Autistic Self Advocacy Network. Ein Symbol, das zeigen soll: Unterschiedliche Wahrnehmungen gehören zur Normalität. Im Kinderzimmer wird diese Botschaft schnell verstanden. In der Arbeitswelt, vor allem in Führungspositionen, ist sie komplizierter.

Denn dort stellt sich eine unbequeme Frage: Was passiert, wenn unterschiedliche Denk- und Kommunikationsweisen nicht als Spielzeug, sondern als Machtfaktor auftreten?

Wenn Wahrnehmung zur Führungsfrage wird

In vielen Unternehmen rückt derzeit ein Thema in den Fokus, über das lange kaum gesprochen wurde: die Art und Weise, wie Führungskräfte wahrnehmen, kommunizieren und reagieren – und welche Folgen das für ihre Teams hat. Dabei geht es nicht primär um Diagnosen. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen in Führungsrollen ist tatsächlich autistisch diagnostiziert. Sehr viel häufiger geht es um Persönlichkeitsmerkmale: hohe Sachorientierung, geringe soziale Intuition, starke Detailfokussierung, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Struktur und Kontrolle. Eigenschaften, die im Management durchaus belohnt werden – solange sie nicht zum Problem werden.

Die Grenze ist fließend. Und genau darin liegt der Konflikt.

Was die Forschung zeigt – und was sie offenlässt

Wissenschaftliche Studien zeigen, wie groß die strukturellen Spannungen sein können. Eine Übersichtsarbeit von Hedley et al. (2017) im _Journal of Autism and Developmental Disorders_ kommt zu dem Ergebnis, dass rund 78 Prozent der autistischen Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter keiner regulären Beschäftigung nachgehen. Die Gründe liegen laut den Autoren weniger in fehlender Leistungsfähigkeit als in Kommunikationsproblemen und mangelnder Passung zu organisationalen Strukturen. Eine Untersuchung von Rauch, Hofmann und Häußler (2018) für den deutschsprachigen Raum bestätigt dieses Bild: Viele Betroffene verfügen über hohe Qualifikationen, scheitern jedoch im sozialen und kommunikativen Zusammenspiel.

Diese Zahlen werden häufig zitiert, wenn es um Inklusion geht. In Führungskontexten werden sie seltener gelesen – vielleicht, weil sie eine unbequeme Perspektive eröffnen: Kommunikationsprobleme betreffen nicht nur jene ohne Macht, sondern auch jene, die sie ausüben.

Wenn Fachlichkeit nicht reicht

In der Praxis zeigt sich das zum Beispiel in Meetings. Mitarbeitende berichten von Vorgesetzten, die fachlich brillant sind, Entscheidungen logisch herleiten, aber kaum wahrnehmen, wie ihre Direktheit wirkt. „Man weiß nie, ob man gerade kritisiert wird oder ob das einfach sein Ton ist„, sagt eine Projektmanagerin aus einem internationalen Technologieunternehmen. Die Unsicherheit koste Energie, die Loyalität sinke. Andere berichten von Führungskräften, die Veränderungen sachlich erklären, emotionale Reaktionen im Team jedoch als irrational abtun. Die Folge: Rückzug, stille Konflikte, erhöhte Fluktuation.

Warum Differenzierung entscheidend ist

Solche Rückmeldungen sind kein Beleg für Autismus. Sie beschreiben Persönlichkeitsmuster, die in vielen Organisationen vorkommen – unabhängig von Diagnosen. Genau diese Unterscheidung ist zentral: Autismus ist eine neurologische Entwicklungsvariante mit klaren diagnostischen Kriterien. Persönlichkeitsmerkmale hingegen sind individuell ausgeprägt, veränderbar und kontextabhängig. Wer beides vermischt, verharmlost das eine und überdehnt das andere.

Die Arbeits- und Organisationspsychologin Anna Meier warnt deshalb vor vorschnellen Zuschreibungen: „Nicht jede Führungskraft mit geringer sozialer Sensibilität ist autistisch. Und nicht jeder Autist ist sozial unsensibel. Problematisch wird es dort, wo Unterschiede in Wahrnehmung und Kommunikation nicht reflektiert werden – vor allem in Machtpositionen.“

Coaching als Raum – nicht als Lösung

Hier kommt Coaching ins Spiel. Nicht als therapeutische Maßnahme und nicht als Ersatz für strukturelle Veränderungen, sondern als Raum für Selbstreflexion und Verbesserung der Kommunikation für ein besseres Miteinander. Kommunikationscoachin Jessica Wahl, die seit 20 Jahren Führungskräfte coacht, beobachtet seit ca. 2 Jahren, dass sich der Fokus verschiebt. „Viele Führungskräfte fragen nicht mehr nur, _wie_ sie besser führen können, sondern _warum_ bestimmte Situationen immer wieder eskalieren.“ Wer versteht, wie er Informationen verarbeitet, Prioritäten setzt und Sprache nutzt und wie das andere machen, könne seine Wirkung bewusster steuern.

Natürlich Coaching ist kein Allheilmittel. Kritiker weisen darauf hin, dass individuelle Selbstreflexion leicht zur Privatisierung struktureller Probleme wird. Wenn Teams unter dem Kommunikationsstil einer Führungskraft leiden, sei das nicht allein ein persönliches Entwicklungsprojekt, sondern auch eine Frage organisationaler Verantwortung: Feedbackkulturen, Machtkontrolle, klare Erwartungen an Führungsrollen.

Aber um sich darüber Klarheit zu verschaffen, kann ein qualifiziertes und hochwertiges Coaching helfen.

Zwischen Selbstführung und Verantwortung

Genau hier verläuft die eigentliche Konfliktlinie. Zwischen der berechtigten Forderung nach Selbstführung und der Gefahr, Belastungen zu individualisieren. Zwischen der Anerkennung unterschiedlicher Denkweisen und dem Schutz jener, die unter ihnen leiden.

Die Barbie mit Autismus bleibt dabei ein starkes Bild. Sie steht für Sichtbarkeit, für Akzeptanz, für Vielfalt. In der Arbeitswelt jedoch reicht Symbolik nicht aus. Dort entscheidet sich Inklusion nicht im Regal, sondern im Gespräch, im Meeting, im Umgang mit Macht. Selbstreflexion kann dabei helfen – wenn sie nicht als Ausrede dient, sondern als Anfang.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Personal Performance – Coaching Berlin
Jessica Wahl
Taborstr. 17
10997 Berlin
Deutschland

fon ..: .
web ..: https://www.jessicawahl.de
email : Info@JessicaWahl.de

Das Institut für Personal Performance Coaching begleitet seit 20 Jahren Fach- und Führungskräfte sowie Persönlichkeiten in herausfordernden beruflichen Kontexten.

Jessica Wahl, Senior Performance Coach, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, und Jörg Tewes, Diplom-Schauspieler und Senior Performance Coach, sind international als führende Experten für Performance- und Karriere-Coaching bekannt.

Das Coaching findet in einem einzigartigen Ambiente im Herzen von Berlin-Kreuzberg statt: Das Institut befindet sich in einer wunderschönen Kirche, die eine Atmosphäre von Ruhe, Konzentration und Klarheit bietet – ein bewusster Kontrapunkt zur pulsierenden Dynamik der Großstadt.

Der Fokus des Coaching-Ansatzes liegt auf Haltung, Präsenz und nachhaltiger Performance – alles unter realen Bedingungen und mit einem klaren Ziel: Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken. Besonders wird auf die Entwicklung von Soft Skills, emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit zur authentischen Selbstpräsentation Wert gelegt. So werden die Klienten optimal auf die komplexen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet, die sowohl technisches Wissen als auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordern. https://www.jessicawahl.de

Pressekontakt:

Hagen PR
Herr Jan Kerner
Taborstr. 17
10997 Berlin

fon ..: .
email : Info@wahluniversum.de

Uncategorized

Neuanfang mit 50+: Warum Frauen gerade jetzt gründen sollten

Lange galt die Lebensmitte als Phase des Rückzugs – insbesondere für Frauen. Doch aktuelle neurobiologische Erkenntnisse und wirtschaftliche Entwicklungen zeichnen ein anderes Bild…

BildViele Frauen spüren es in der Lebensmitte sehr deutlich:
So wie bisher soll es nicht weitergehen.

Kinder werden selbstständig, berufliche Rollen verlieren an Sinn, innere Fragen werden lauter. Was lange als „Midlife-Krise“ abgetan wurde, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Phase der Neuorientierung mit enormem Potenzial.

In der Podcastreihe von Blooming Business 50+ spricht Gründerin Nicoleta Olaru mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Maria Hoffacker darüber, warum Frauen über 50 heute bessere Voraussetzungen für eine Neugründung haben als viele jüngere Generationen.

Ein Schlüsselfaktor ist die Menopause – ein Thema, das noch immer tabuisiert wird. Aus neurobiologischer Sicht jedoch geschieht in dieser Zeit ein tiefgreifender Umbau im Gehirn. Frauen berichten von größerer Klarheit, weniger Anpassungsdruck und einer stärkeren Verbindung zur eigenen inneren Stimme.

„Viele Frauen beginnen, sich selbst wieder in den Mittelpunkt zu stellen – und genau das ist unternehmerisch hochrelevant“, erklärt Dr. Hoffacker.

Gleichzeitig wandelt sich die Wirtschaft. Routinetätigkeiten werden zunehmend durch KI ersetzt. Was bleibt, sind Fähigkeiten, die Maschinen nicht leisten können: Empathie, Intuition, Kommunikationsstärke und Beziehungskompetenz. Eigenschaften, die viele Frauen über Jahre in Beruf, Familie und Führung entwickelt haben.

Warum zögern dennoch so viele?
Oft sind es tief verankerte Selbstzweifel, das Gefühl, „nicht gut genug“ oder „zu spät“ zu sein. Nicoleta Olaru beobachtet in ihrer Arbeit immer wieder: Frauen verfügen über enormes Know-how – unterschätzen aber ihren eigenen Wert.

Mit Blooming Business 50+ hat sie eine Plattform geschaffen, die genau hier ansetzt: Sie verbindet Community, Mentoring und unternehmerische Struktur. Ziel ist es, Frauen nicht nur zu motivieren, sondern sie realistisch, begleitet und nachhaltig in die Selbstständigkeit zu führen.

Der Tenor der Podcastfolge ist klar:
Die zweite Lebenshälfte ist kein Ausklang – sie ist ein Gestaltungsraum.

Oder anders gesagt:
Nicht trotz 50+, sondern wegen 50+ ist jetzt der richtige Moment, ein eigenes Kapitel zu beginnen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Blooming Business 50+
Frau Nicoleta Olaru
Tiergartenstr. 16
47800 Krefeld
Deutschland

fon ..: 01736186717
web ..: https://bb50plus.com/
email : nicoleta@bb50plus.com

Blooming Business 50+ ist eine Community, Academy und Mentoring-Plattform für Frauen 50+, die ihre zweite Karriere selbst gestalten möchten – mit Klarheit, Struktur und Leichtigkeit.

Wir begleiten Frauen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – von der ersten Idee bis zum profitablen Business.
Mit Masterclasses, Mentoring-Programmen, praxisnahen Tools und einer starken Community schaffen wir einen Raum, in dem Erfahrung, Mut und weibliche Stärke sichtbar werden.

? Unsere Mission: In 6 Monaten von der ersten Idee zum ersten Kunden.
Das Motto: Erfolg kennt kein Alter!
? www.bb50plus.com

Pressekontakt:

Blooming Business 50+
Frau Nicoleta Olaru
Tiergartenstr. 16
Krefeld 47800

fon ..: 01736186717
email : nicoleta@bb50plus.com

Wirtschaft

Zwischen Resilienz und Ratlosigkeit – Führungskräfte ohne Kompass in unsicheren Zeiten

Führungskräfte reden von Transformation, doch Entscheidungen wirken unsicher. Heute braucht es Führung, die visionär Verantwortung übernimmt und mutig vorangeht.

BildFührungskräfte fallen dieser Tage nicht auf. Und genau das ist das Problem.

In Videokonferenzen sitzen sie ruhig, nicken an den richtigen Stellen, sprechen von Transformation, Resilienz, Geschwindigkeit. Die Folien sind klar, die Sprache normiert. Man kennt die Begriffe, man kennt die Modelle. Alle haben dieselben Bücher gelesen. Alle wissen, wie es eigentlich sein sollte.

Aber was niemand weiß: Wie es morgen aussieht.

„Ich treffe Entscheidungen basierend auf bewährten Prinzipien, die mir bisher immer gute Ergebnisse gebracht haben“, erklärt Thomas Berkner, Bereichsleiter eines Industriekonzerns mit 2.000 Mitarbeitenden. „Doch gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass uns genau diese Prinzipien gerade nicht weiterhelfen.“
Es ist kein eindeutiges Versagen, das hier spürbar wird, sondern eine tiefe Unsicherheit. Entscheidungen folgen noch immer den alten Mustern – Budgetzyklen, Zielvereinbarungen, Performance-Kennzahlen. Technisch funktioniert das alles, weil es gelernt und von allen geglaubt wurde. Doch es fühlt sich an, als würde man mit einer vertrauten Landkarte durch ein Terrain navigieren, das sich längst in eine andere Richtung entwickelt hat.

Nach außen hält man die Form. Innen nicht.

Privat zeigt sich diese Verunsicherung leise. Schlaflosigkeit, gesteigerte Reizbarkeit – ein Unterbewusstsein, das nachts weiterarbeitet, weil der Kopf keine Antworten findet. Führungskräfte sprechen über Achtsamkeit, gehen joggen, optimieren Routinen, blicken immer wieder auf ihre Smartwatch, um Orientierung zu finden, wenn sich äußere Parameter verschieben. Sie wissen, wie Selbstregulation funktioniert. Doch Selbstoptimierung ersetzt keine klare Richtung.

In den Organisationen wird deshalb oft zum Schwarmwissen gegriffen. Man schaut, was andere tun: Welche Tools führen sie ein, welche Strukturen bauen sie um, welche Narrative sind gerade akzeptabel. Das wirkt rational – doch es lässt sich psychologisch erklären. Bereits die klassische Konformitätsstudie von Solomon Asch (1951) zeigte: Rund 75 Prozent der Teilnehmenden passten sich mindestens einmal bewusst einer falschen Mehrheitsmeinung an, obwohl sie es besser wussten. Unsicherheit verstärkt Anpassung – nicht aus Dummheit, sondern aus sozialem Schutzbedürfnis.

Auch die Mitarbeitenden spüren diese Verunsicherung.
„Wir hören eigentlich die scheinbar richtigen Worte“, sagt Miriam Köhler, Produktmanagerin in einem Digitalunternehmen. „Aber die Entscheidungen klingen dann immer so vorsichtig, irgendwie ausweichend. Man ist nur noch damit beschäftigt, Prozesse einzuhalten, die sich zunehmend von der Realität entfernen. Und langsam frage ich mich, ob da oben überhaupt noch jemand eine klare Vorstellung hat, wo es hingeht.“ Führung wird zur moderierten Bewegung. Verantwortung verteilt sich so lange, bis sie kaum noch greifbar ist.

Dieses Muster ist bekannt. In der Sozialpsychologie gilt seit der Bystander-Studie von Darley und Latané (1968): Je größer eine Gruppe, desto geringer fühlt sich der Einzelne verantwortlich zu handeln. In ihren Experimenten sank die Wahrscheinlichkeit, dass jemand eingriff, von 85 Prozent bei Einzelpersonen auf unter 40 Prozent in Gruppen. Verantwortung verdampft, wenn sie nicht klar übernommen wird.

Was wir derzeit erleben, ist eine organisationsweite Version dieses Effekts.

Es ist eine merkwürdige Zeit. Keine klassische Krise. Kein Zusammenbruch. Eher ein schleichender Stromausfall der Gewissheiten. Die Systeme laufen weiter, aber das Licht flackert. Und man beginnt zu ahnen, wie sehr Führung seit einiger Zeit von etwas lebte, das man kaum benennen konnte: Richtung.

„In solchen Phasen greifen alte Erfolgsrezepte nicht mehr“, sagt Jessica Wahl, Personal Performance Executive Coach und Beraterin von Führungskräften in Transformationsprozessen. „Viele meiner Klienten sind extrem kompetent – aber wenn sie zu mir kommen, wird oft schnell deutlich, dass sie noch versuchen, nach alten Mustern zu handeln. Das funktioniert in alten Systemen, aber nicht, wenn sich die Parameter durch KI und veränderte Wirtschaftsbedingungen drastisch verändert haben.“
Und auch Personal Performance Executive Coach Jörg Tewes beobachtet seit einiger Zeit das immer selbe Muster: „Je unsicherer das Umfeld, desto größer die Versuchung, sich an Benchmarks und Mehrheiten zu orientieren. Doch genau dann braucht es Menschen, die sich selbst, ihr Team und wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, die gut auf sich selbst hören, die vorausdenken, mutig neue Wege gehen und Haltung zeigen.“

Historisch betrachtet ist das kein ungewöhnlicher Zustand. Übergangszeiten haben nie nach Handbüchern funktioniert. Sie haben immer Menschen gebraucht, die Muster früher erkennen als andere, die Entscheidungen treffen, ohne auf Garantien zu warten. Die bereit sind, angreifbar zu sein. Visionäre Führung war nie massenhaft. Sie war immer selten.

„Charisma ist dabei weniger Show als innere Klarheit“, sagt Wahl. „Es geht um die Fähigkeit, Ambiguität auszuhalten und trotzdem ins Handeln zu kommen. Führung entsteht nicht aus Sicherheit – sondern aus Verantwortung.

Hollywood liefert dafür ein passendes Bild: Mark Watney in „Der Marsianer“. Er arbeitet gewissenhaft und ordentlich, bleibt unauffällig. Doch dann steht er plötzlich vor einer Situation, in der das Überleben aller von seinen Entscheidungen abhängt. Er entdeckt neue Stärken, entwickelt Kreativität, Initiative, Haltung – und wird dadurch zum unentbehrlichen Anführer.

Führung funktioniert so. Sie entsteht nicht aus Modellen, Büchern oder dem Schwarm. Sie entsteht dort, wo jemand den Mut hat, die Verantwortung zu übernehmen, auf sein Urteil zu vertrauen und den ersten Schritt zu machen.

Wer zögert, bleibt Zuschauer. Andere gestalten die Zukunft.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Jessica Wahl – Institut für Personal Performance – Coaching Berlin
Frau Jessica Wahl
Taborstr. 17
10997 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-61283123
web ..: https://www.jessicawahl.de
email : Info@JessicaWahl.de

Das Institut für Personal Performance Coaching begleitet seit 20 Jahren Fach- und Führungskräfte sowie Persönlichkeiten in herausfordernden beruflichen Kontexten.

Jessica Wahl, Senior Performance Coach, Atem-, Stimm- und Sprechtherapeutin, und Jörg Tewes, Diplom-Schauspieler und Senior Performance Coach, sind international als führende Experten für Performance- und Karriere-Coaching bekannt.

Das Coaching findet in einem einzigartigen Ambiente im Herzen von Berlin-Kreuzberg statt: Das Institut befindet sich in einer wunderschönen Kirche, die eine Atmosphäre von Ruhe, Konzentration und Klarheit bietet – ein bewusster Kontrapunkt zur pulsierenden Dynamik der Großstadt.

Der Fokus des Coaching-Ansatzes liegt auf Haltung, Präsenz und nachhaltiger Performance – alles unter realen Bedingungen und mit einem klaren Ziel: Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich zu stärken. Besonders wird auf die Entwicklung von Soft Skills, emotionaler Intelligenz und der Fähigkeit zur authentischen Selbstpräsentation Wert gelegt. So werden die Klienten optimal auf die komplexen Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereitet, die sowohl technisches Wissen als auch ausgeprägte zwischenmenschliche Fähigkeiten erfordern. https://www.jessicawahl.de

Pressekontakt:

WAHLUNIVERSUM® PR
Frau M. Hensch
Taborstr. 17
10997 Berlin

fon ..: 030-61283123
email : Info@JessicaWahl.de