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Industrie-PCs für Molkereien: Worauf es in der Lebensmittelproduktion wirklich ankommt

Ein neues Praxisvideo von noax zeigt am Beispiel der Molkerei Milchwerk Jäger, wie robuste Industrie-PCs selbst bei Feuchtigkeit, intensiver Reinigung und im 24/7-Betrieb zuverlässig arbeiten.

BildNeues Praxisvideo von noax zeigt Anforderungen an Industrie-PCs im 24/7-Einsatz der Lebensmittelindustrie

Feuchtigkeit, intensive Reinigungsprozesse, Temperaturschwankungen und ein durchgehender Schichtbetrieb gehören zum Alltag in der Lebensmittelproduktion. Für die eingesetzte IT bedeutet das Höchstleistung unter Bedingungen, bei denen herkömmliche Computer schnell an ihre Grenzen stoßen. Welche Anforderungen moderne Industrie-PCs und HMI-Lösungen in Molkereien und anderen Lebensmittelbetrieben erfüllen müssen, zeigt ein neues Praxisvideo von noax Technologies.

Am Beispiel der Milchwerk Jäger GmbH, der ältesten privaten Molkerei Deutschlands, wird deutlich, wie wichtig robuste und zuverlässige Industrie-PCs für digitale Produktionsprozesse sind. Das Unternehmen setzt seit mehreren Jahren auf Industrie-Panel-PCs von noax und nutzt diese im laufenden Produktionsbetrieb zur Erfassung und Bereitstellung von Produktionsdaten.

„Ein Produktionsleiter hat nur einen Wunsch: Die Produktion soll immer laufen. Mit noax haben wir Geräte gefunden, die genau das ermöglichen. Hundertprozentige Zuverlässigkeit, keine Produktionsausfälle und höchste Zufriedenheit“, erklärt Christoph Landenhammer vom Milchwerk Jäger im Video.

Industrie-PCs in hygienekritischen Produktionsumgebungen

Lebensmittelproduzenten stehen vor besonderen Herausforderungen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Reinigungschemikalien, salzhaltige Umgebungsluft und strenge Hygienevorschriften erfordern speziell entwickelte Hardware. Industrie-PCs müssen dabei nicht nur zuverlässig arbeiten, sondern auch leicht zu reinigen sein und sich selbst mit Handschuhen sicher bedienen lassen.

„Früher mussten wir teilweise alle sechs Monate Rechner austauschen, weil sie durchgerostet sind“, berichtet Thomas Kahn, IT-Leiter der Milchwerk Jäger GmbH. „Seit mehreren Jahren setzen wir noax Geräte ein. Und das Ergebnis ist wirklich hervorragend.“

Die im Video gezeigten Industrie-Panel-PCs verfügen über eine geschlossene Bauweise und Schutzarten bis IP66 beziehungsweise IP69K. Dadurch sind sie für anspruchsvolle Produktionsumgebungen in der Lebensmittelindustrie, Molkereien sowie weiteren hygienesensiblen Bereichen ausgelegt.

Digitalisierung braucht zuverlässige Hardware

Neben der Widerstandsfähigkeit der Systeme spielt die Verfügbarkeit der Produktionsdaten eine zentrale Rolle. Industrie-PCs bilden die Schnittstelle zwischen Mitarbeitenden, Maschinen und digitalen Prozessen. Eine hohe Systemverfügbarkeit trägt dazu bei, Transparenz zu schaffen, Prozesse zu optimieren und Produktionsabläufe effizient zu steuern.

Das neue Praxisvideo gibt Einblicke in die Anforderungen der Lebensmittelproduktion und zeigt, welche Rolle robuste Industrie-PCs bei der Digitalisierung moderner Produktionsumgebungen spielen.

Weitere Informationen zu Industrie-PCs für die Lebensmittelproduktion:
https://www.noax.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

noax Technologies AG
Frau Verena Schechner
Am Forst 6
85560 Ebersberg
Deutschland

fon ..: 0 80 92-85 36-0
web ..: http://www.noax.com
email : info@noax.com

Die noax Technologies AG zählt zu den führenden Anbietern für qualitativ hochwertige, robuste und zuverlässige Industrie Panel PCs. Niedriger Stromverbrauch, sparsamer Umgang mit Rohstoffen, Langlebigkeit, Abfallvermeidung und der weitgehende Einsatz von wiederverwertbaren Materialien machen Industriehardware von noax zu einer Investition, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch in die Zukunft weist.
Das Unternehmen kann auf über 25 Jahre Erfahrung in der Eigenentwicklung und -produktion von komplett geschlossenen Systemen verweisen. Darüber hinaus bietet noax seinen Kunden ein umfassendes Dienstleistungsspektrum, das von der Beratung, dem Vertrieb sowie dem Service und Support reicht. noax Industrie-PCs sind weltweit in den rauesten Industrie-Umgebungen bei namhaften Unternehmen z.B. in der Automobil-, Logistik-, Lebensmittel- und Chemiebranche im Einsatz. Hierbei beweisen die speziell für die Industrie entwickelten Touch Panel Computer täglich ihre Beständigkeit gegenüber Hitze, Kälte, Nässe, Staub, Vibrationen oder Schock.
Für seine Innovationskraft wurde noax 2024 mit dem TOP 100 Award ausgezeichnet.

Pressekontakt:

die marketingarchitekten
Frau Barbara Maurer
Fasanenstr. 22
85591 Vaterstetten

fon ..: 08106-9292326
email : noax@diemarketingarchitekten.de

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Die Milch macht’s! Volle Power für die Milchproduktion

Milchwerk Jäger setzt auf robuste Industrie-Panel-PCs von noax – sie halten anspruchsvollen Bedingungen in der Lebensmittelproduktion stand und gewährleisten hohe Effizienz sowie volle Transparenz.

Bildnoax Industrie-Panel-PCs halten die Prozesse im Milchwerk Jäger am Laufen

Die Milchwerk Jäger GmbH, Deutschlands älteste private Molkerei, setzt auf Digitalisierung und robuste IT-Technologie. Um den hohen Anforderungen der Lebensmittelproduktion gerecht zu werden, vertraut das Unternehmen seit 2019 auf die widerstandsfähigen Industrie-Panel-PCs von noax. Mittlerweile sind 30 Geräte im Dauerbetrieb im Einsatz und sorgen für maximale Effizienz, Prozessstabilität und Transparenz in der Produktion.

Herausforderungen in der Produktion gemeistert
Die anspruchsvolle Produktionsumgebung in der Molkerei stellte konventionelle IT-Lösungen vor unüberwindbare Probleme. Korrosive Salze, hohe Luftfeuchtigkeit und extreme Betriebsbedingungen führten zu schnellem Verschleiß herkömmlicher PCs. Die Milchwerk Jäger GmbH suchte nach einer robusten Alternative und entschied sich für die Industrie-Panel-PCs des bayerischen Herstellers. „Mit noax haben wir unsere Wunsch-Geräte gefunden: 100% Zuverlässigkeit, keine Produktionsausfälle und somit vollste Zufriedenheit“, erklärt Christoph Landenhammer vom Milchwerk Jäger.

Robuste Technik für höchste Anforderungen
Die noax Industrie-Panel-PCs zeichnen sich durch ihre geschlossene Bauweise mit Schutzklasse IP66 aus und halten problemlos Feuchtigkeit, Staub und korrosiven Stoffen stand. Mit ihrem gehärteten Multitouch-Screen lassen sich die Terminals auch mit Handschuhen intuitiv bedienen – ein entscheidender Vorteil in hygienisch anspruchsvollen Produktionsumgebungen. IT-Leiter Thomas Kahn betont: „Bei noax ist die Verarbeitung, die Stabilität und die Zuverlässigkeit top – es ist beeindruckend, wie gut die Geräte auch mit Handschuhen funktionieren.“

Digitalisierung steigert Effizienz und Transparenz
Der Einsatz der noax Industrie-Panel-PCs hat nicht nur die Ausfallsicherheit verbessert, sondern auch die digitale Transformation der Produktionsprozesse beschleunigt. Durch die hohe Transparenz konnten Fehlerquellen eliminiert und die Effizienz erheblich gesteigert werden. „Früher war das größte Problem die Überproduktion, die sich eben aus der fehlenden Transparenz ergab, die Abstimmungen der verschiedenen Packtische war immer sehr schlecht… durch den Einsatz der Terminals haben wir jetzt eine sehr gute Transparenz und die Überproduktion geht gegen null“, erklärt Kahn weiter.

Langfristige Partnerschaft und Zukunftsperspektiven
Dank der hohen Zuverlässigkeit der noax Industrie-Panel-PCs und des erstklassigen Kundenservices setzt Milchwerk Jäger auch in Zukunft auf eine enge Zusammenarbeit mit noax. Geschäftsführer Hermann Jäger betont: „Die Entscheidung für noax Panel-PCs war ein großer Gewinn. Die robuste und zuverlässige Technologie hat uns geholfen, unsere Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Wir sind mit den Leistungen von noax mehr als zufrieden und sehen einer weiterhin erfolgreichen Partnerschaft entgegen“.

Mit dieser Erfolgsgeschichte zeigt sich einmal mehr, dass die Industrie-Panel-PCs von noax die ideale Lösung für Unternehmen sind, die auf robuste, hygienische und langlebige IT-Lösungen setzen.

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Frau Verena Schechner
Am Forst 6
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Die noax Technologies AG zählt zu den führenden Anbietern für qualitativ hochwertige, robuste und zuverlässige Industrie Panel PCs. Niedriger Stromverbrauch, sparsamer Umgang mit Rohstoffen, Langlebigkeit, Abfallvermeidung und der weitgehende Einsatz von wiederverwertbaren Materialien machen Industriehardware von noax zu einer Investition, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch in die Zukunft weist.
Das Unternehmen kann auf über 25 Jahre Erfahrung in der Eigenentwicklung und -produktion von komplett geschlossenen Systemen verweisen. Darüber hinaus bietet noax seinen Kunden ein umfassendes Dienstleistungsspektrum, das von der Beratung, dem Vertrieb sowie dem Service und Support reicht. noax Industrie-PCs sind weltweit in den rauesten Industrie-Umgebungen bei namhaften Unternehmen z.B. in der Automobil-, Logistik-, Lebensmittel- und Chemiebranche im Einsatz. Hierbei beweisen die speziell für die Industrie entwickelten Touch Panel Computer täglich ihre Beständigkeit gegenüber Hitze, Kälte, Nässe, Staub, Vibrationen oder Schock.
Für seine Innovationskraft wurde noax 2024 mit dem TOP 100 Award ausgezeichnet.

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Tierquälerei in Milchbetrieb: Tierrechtsorganisation ANINOVA zeigt Zulieferbetrieb von Molkerei Frankenland an

ANINOVA kritisiert bewusste Täuschung von Menschen druch Frankenland

BildDer Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) liegen Videoaufnahmen aus einem Zulieferbetrieb der regionalen Molkerei Frankenland vor. Die Aufnahmen sind im Sommer in Schondra-Singenrain, Landkreis Bad Kissingen, entstanden und zeigen Milchkühe und Jungtiere, die ganzjährig in Anbindehaltung gehalten werden. Produkte von Frankenland werden unter anderem bei REWE, ALDI Süd und Globus verkauft. ANINOVA hat die Molkerei informiert und bei dem zuständigen Veterinäramt in Bad Kissingen eine Anzeige erstattet. „Die ganzjährige Anbindehaltung verstößt aus unserer Sicht gegen das Tierschutzgesetz“, sagt Jan Peifer. Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Tierrechtsorganisation wirft Frankenland bewusste Täuschung vor, denn auf der Website wirbt die Molkerei mit „glücklichen Tieren“ auf grünen Wiesen, dabei sehen die meisten Kühe diese grüne Wiese eben nicht. Frankenland gehört zu Lactalis, die Firma ist der größte Molkereikonzern der Welt. Weitere Informationen hier.

Immer wieder veröffentlichen Tierrechtsorganisationen Bildmaterial von angebundenen Rindern, etwa aus Zulieferbetrieben von der Bärenmarke, Ehrmann oder Berchtesgadener Land. Immer wieder ist die Empörung groß, denn die bekannten Marken werben auf Ihren Webseiten mit Fotos von vermeintlich glücklichen Tieren auf grünen Wiesen. „Doch in Wirklichkeit sehen die meisten Milchkühe niemals in ihrem Leben eine grüne Wiese“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.

Die Aufnahmen, die ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) vorliegen, sind im Sommer entstanden. Dennoch wurden die rund 30 Rinder im Stall angebunden gehalten. Laut Auskunft des Landwirts stehen die Tiere sogar das gesamt Jahr an der Kette. Die Bilder zeigen auch Jungtiere. Ab dem siebten Monat ist es gesetzlich erlaubt, die Tiere anzubinden. „In diesem Zulieferbetrieb der Molkerei Frankenland stehen die Tiere fast ihr gesamtes Leben an der Kette“, empört sich Peifer. Diese Haltungsform ist unfassbar grausam, da die Tiere so angebunden keine Möglichkeit haben, sich zu bewegen oder miteinander zu interagieren. In diesem Betrieb stehen die Tiere tagein tagaus auf derselben Stelle, unfähig, auch nur ihren grundlegenden Bedürfnissen nachzugehen.

Auf der Website von Frankenland wird den Menschen eine heile Welt vorgegaukelt -mit glücklichen Kühen auf grünen Wiesen. Auch rühmt sich die Molkerei mit „mehr Tierschutz“. Auf Nachfrage räumt der Konzern ein, dass nur etwa 11 % der Milchmenge von Kühen stammen, die jemals auf einer Weide gehalten wurden. „Ich halte das für massive Täuschung, denn hier wird den Menschen etwas suggeriert, was es in Wirklichkeit nicht gibt“, so Peifer. In einer Stellungnahme gibt der Konzern auch an, dass etwa 10 % der Milchmenge von Kühen stammen, die angebunden gehalten werden. „Das klingt recht wenig, allerdings betrifft es sehr viele Betriebe“, so Peifer.
Der Zulieferbetrieb wurde Ende Juni auch vom QM Prüfzeichen kontrolliert, jedoch nach telefonischer Anmeldung. „Kontrollen bringen in landwirtschaftlichen Betrieben ohnehin recht wenig, doch angemeldete Kontrollen sind einfach nur nutzlos“, kritisiert Peifer. Eine Kontrolle von staatlicher Seite erfolgt im Durchschnitt in Bayern alle 48 Jahre. Auf Grund einer Anzeige von ANINOVA hat das zuständige Veterinäramt Bad Kissingen den Betrieb kontrolliert. Über den Ausgang der Kontrolle liegen ANINOVA keine Informationen vor.

Der Betrieb liefert seine Milch an die regionale Molkerei Frankenland. Die Molkereiprodukte von Frankenland werden unter anderem bei REWE, ALDI Süd und Globus verkauft. Hinter Frankenland steht der Molkerei-Megakonzern Lactalis. Lactalis ist der größte Molkereikonzern der Welt, noch vor Mitwettbewerbern wie Danone.

Die Aufnahmen beweisen einmal mehr, dass Regionalität nicht vor Tierleid schützt. Gerade in kleinen Betrieben wie diesem, dem oft lobend erwähnten „Bauern von Nebenan“, werden Rinder noch immer häufig in Anbindehaltung gehalten. Und obwohl sie gegen das Tierschutzgesetz verstößt, wird die Anbindehaltung von den Behörden nach wie vor geduldet. Auf politischer Ebene wird derzeit zwar ein (Teil-)Verbot diskutiert – ob und wann eine verbindliche Entscheidung getroffen wird, ist derzeit jedoch noch völlig unklar. „Daher empfehlen wir allen Menschen, die diese Tierquälerei nicht weiter unterstützen möchten, die vegane Lebensweise“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen hier.

Foto- und Videomaterial kann angefordert werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ANINOVA e.V. (vormals Deutsches Tierschutzbüro e.V.)
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschland

fon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.org

Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

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„Ehrmann, keiner kotzt mich mehr an“ – Skandal-Video sorgt für Shitstorm auf der Ehrmann Instagram-Seite

Am Montagabend hat die Tierrechtorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) Videomaterial aus Ehrmann-Zuliefererbetrieben veröffentlicht.

BildDie Bilder zeigen Kühe, die ganzjährig angebunden sind. „Ein Leben an der Kette“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Das Video wurde mehr als 700.000-mal alleine bei Instagram wiedergegeben. Hunderte Menschen waren schockiert und enttäuscht von Ehrmann, da die Molkerei mit Kühen auf grünen Wiesen wirbt, während die Bilder von ANINOVA ein völlig anderes Bild zeichnen. „Auf der Instagram-Seite von Ehrmann machen sich die Leute Luft“, sagt Peifer. Vor allem wurde der Slogan „Ehrmann, keiner kotzt mich mehr an“ dabei von vielen verwendet. Dies ist auch der Titel des Videos, welches die Tierrechtsorganisation zusammen mit Autor Maximilian Pollux, Schauspieler Daniel Noah und Musiker Pikayzo Anfang der Woche veröffentlicht hat. Ehrmann selbst schweigt zu den Vorwürfen auf Instagram, was dazu führt, dass noch mehr Menschen kommentieren und eine Stellungnahme einfordern. Das Video ist hier zu finden.

Egg an der Günz/Kettershausen (beide Landkreis Unterallgäu, Schwaben, Bayern), 20.06.2024. „Mit solch einer Aufmerksamkeit haben wir nicht gerechnet“, sagt Jan Peifer von ANINOVA. Er und sein Team haben seit Montag über tausende Kommentare, E-Mails und Anrufe beantwortet. Das Enthüllungsvideo wurde weit mehr als 700.000-mal angeklickt und von diversen Influencer*innen geteilt und dadurch verbreitet. Vorne weg von Autor Maximilian Pollux, Schauspieler Daniel Noah und Musiker Pikayzo, denn die Drei sind Teil des Enthüllungs-Videos. Schauspieler Daniel Noah findet deutliche Worte: „Ehrmann – keiner kotzt mich mehr an.“ Und Musiker Pikayzo erklärt: „Wenn ich solche Bilder sehe, werde ich unfassbar wütend“. Für ihn sei es moralisch nicht vertretbar, Milchprodukte zu konsumieren. Ganz ähnlich sieht es Autor Maximilian Pollux: „Es gibt kein Tierprodukt ohne Tierleid, deshalb bleibt eigentlich nur die vegane Ernährung.“ Schockiert hätten ihn die Aufnahmen jedoch nicht, denn Anbindehaltung sei Realität: „nicht nur bei Ehrmann, sondern überall“.

Den Stein ins Rollen gebracht hat ein Video, das die heile Werbewelt von Ehrmann zerstört. Das Undercover-Videomaterial ist der Tierrechtsorganisation zugespielt worden. Die Aufnahmen sind in zwei Betrieben in Egg an der Günz und Kettershausen (beide Landkreis Unterallgäu, Schwaben, Bayern) entstanden. Die Landwirte geben an, dass sie für Ehrmann produzieren, teilweise schon seit über zehn Jahren. „Es sind Betriebe mit 20 bis 50 Kühen. Genau mit solchen kleinen Höfen wirbt Ehrmann auf seiner Website und will damit eine artgerechte Tierhaltung suggerieren, die es aber nicht gibt“, moniert Peifer.

Die Aufnahmen zeigen Kühe, die mit Ketten und Bändern am Hals fixiert sind, die sogenannte Anbindehaltung. „Die Tiere können sich weder bewegen noch umdrehen, so eng sind die Ketten“, sagt Peifer. In diesen beiden Betrieben kommt noch hinzu, dass die Kühe ganzjährig angebunden gehalten werden. „Bis zum Tod angebunden, ein Leben an der Kette – ich glaube, es gibt kaum etwas Schlimmeres, was einem Tier angetan werden kann“, so Peifer. ANINOVA liegt zudem aus einem dritten Ehrmann-Zulieferbetrieb Bildmaterial vor. Darauf ist zu sehen, dass bereits Jungrinder angebunden werden.

Die Anbindehaltung verstößt bereits seit Jahren gegen das Tierschutzgesetz, dennoch wird sie von den Behörden geduldet. Auf politischer Ebene wird derzeit ein (Teil-)Verbot diskutiert. Ob und wann eine verbindliche Entscheidung getroffen wird, ist derzeit jedoch unklar. „Wir fordern die Veterinärbehörde auf, ihrer Pflicht nachzukommen und jetzt durchzugreifen“, fordert Peifer. Er hat die zuständigen Veterinärämter in Mindelheim informiert und dabei auch das Bild- und Videomaterial mitgeschickt.

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Der Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org

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„Ein Leben an der Kette“ – So werden Kühe für die Molkerei Ehrmann gequält – ANINOVA veröffentlicht Video

In Werbespots und Imagevideos von Ehrmann sind glückliche Kühe auf grünen Wiesen zu sehen. Diese Bilderbuch-Romantik hat mit der Realität nicht viel zu tun. ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro)

Bild„Die Kühe werden dort lebenslang an Ketten gehalten, umdrehen ist nicht möglich“, sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Die Landwirte geben an, dass sie Milch für Ehrmann produzieren. Gestern Abend hat ANINOVA mit Unterstützung von Autor Maximilian Pollux, Schauspieler Daniel Noah und Musiker Pikayzo ein Video bei Instagram veröffentlicht. Bereits nach wenigen Stunden hat das Video tausende Aufrufe erreicht. Weitere Informationen hier.

Die heile Welt, die Ehrmann in seinen Werbespots und Imagevideos darstellt, scheint nicht für alle Kühe zu existieren: saftig-grüne Alpenwiesen, wie sie in Ehrmanns TV-Spots zu sehen sind, sucht man auf den Aufnahmen, die ANINOVA vorliegen, jedenfalls vergeblich. Das Videomaterial ist der Tierrechtsorganisation zugespielt worden. Die Aufnahmen sind in zwei Betrieben in Egg an der Günz und Kettershausen (beide Landkreis Unterallgäu, Schwaben, Bayern) entstanden. Die Landwirte geben an, dass sie für Ehrmann produzieren, teilweise schon seit über zehn Jahren. „Es sind Betriebe mit 20 bis 50 Kühen. Genau mit solchen kleinen Höfen wirbt Ehrmann auf seiner Website und will damit eine artgerechte Tierhaltung suggerieren, die es aber nicht gibt“, moniert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro).

Die Aufnahmen zeigen Kühe, die mit Ketten und Bändern am Hals fixiert sind, die sogenannte Anbindehaltung. „Die Tiere können sich weder bewegen noch umdrehen, so eng sind die Ketten“, sagt Peifer. In diesen beiden Betrieben kommt noch hinzu, dass die Kühe ganzjährig angebunden gehalten werden. „Bis zum Tod angebunden, ein Leben an der Kette – ich glaube, es gibt kaum etwas Schlimmeres, was einem Tier angetan werden kann“, so Peifer. ANINOVA liegt zudem aus einem dritten Ehrmann-Zulieferbetrieb Bildmaterial vor. Darauf ist zu sehen, dass bereits Jungrinder angebunden werden.

Die Anbindehaltung verstößt bereits seit Jahren gegen das Tierschutzgesetz, dennoch wird sie von den Behörden geduldet. Auf politischer Ebene wird derzeit ein (Teil-)Verbot diskutiert. Ob und wann eine verbindliche Entscheidung getroffen wird, ist derzeit jedoch unklar. „Wir fordern die Veterinärbehörde auf, ihrer Pflicht nachzukommen und jetzt durchzugreifen“, fordert Peifer. Er hat die zuständigen Veterinärämter in Mindelheim informiert und dabei auch das Bild- und Videomaterial mitgeschickt.

ANINOVA hat auch der Molkerei Ehrmann heute Morgen die Aufnahmen inkl. der Anschrift der Betriebe geschickt. Zudem hat die Tierrechtsorganisation bekannte Supermärkte kontaktiert. „Ehrmanns Produkte werden in fast allen Discountern und Supermärkten angeboten. Die Lebensmittelanbieter haben eine Verantwortung gegenüber den Tieren und den Verbraucher*innen. Sie haben die Macht, etwas zu verändern, dies sollten sie im Sinne der Tiere auch tun“, so Peifer.

Für Wirbel sorgt bereits jetzt das von ANINOVA veröffentlichte Video. Dieses wurde von der Tierrechtsorganisation gestern Abend bei Instagram veröffentlicht und hatte binnen weniger Stunden tausende Aufrufe. In dem Video sind auch der Autor und Anti-Gewalttrainer Maximilian Pollux, Schauspieler Daniel Noah und Musiker Pikayzo zu sehen. Schauspieler Daniel Noah findet deutliche Worte: „Ehrmann – keiner kotzt mich mehr an.“ Und Musiker Pikayzo erklärt: „Wenn ich solche Bilder sehe, werde ich unfassbar wütend“. Für ihn sei es moralisch nicht vertretbar, Milchprodukte zu konsumieren. Ganz ähnlich sieht es Autor Maximilian Pollux: „Es gibt kein Tierprodukt ohne Tierleid, deshalb bleibt eigentlich nur die vegane Ernährung.“ Schockiert hätten ihn die Aufnahmen jedoch nicht, denn Anbindehaltung sei Realität „nicht nur bei Ehrmann, sondern überall“. „Ich kann nur jedem Menschen raten, auf Ehrmann und andere tierische Produkte zu verzichten, denn nur so kann den Tieren wirklich geholfen werden“, sagt Peifer abschließend.

Weitere Informationen.

Das Video bei Instagram ist hier zu finden.

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