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Neue Gentechnik soll durch die Hintertür kommen

EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP): Deregulierung gefährdet Wahlfreiheit, Saatgutvielfalt und Unabhängigkeit

Bild(Würzburg/Berlin/Brüssel) – Kurz vor den entscheidenden Abstimmungen zur Deregulierung Neuer Genomischer Techniken (NGT) im Europaparlament kritisiert die EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) den ausgehandelten Kompromiss scharf. „Verbrauchern und Landwirten droht ein grundlegendes Recht verloren zu gehen: die freie Entscheidung darüber, ob sie Neue Gentechnik auf ihren Tellern haben oder einsetzen wollen“, so Ripa.

Der Umweltausschuss des Europaparlaments wird am Montag (15.6.), das Plenum voraussichtlich am Mittwoch (17.6.) über die neue Verordnung abstimmen. Zuvor hatten sich Verhandler von EU-Parlament, -Ministerrat und -Kommission im sogenannten Trilogverfahren auf einen Kompromisstext verständigt. Dieser wird verbindliches Recht werden, sollten sich nicht in letzter Minute noch Änderungsanträge durchsetzen.

„Mit dem vorliegenden Kompromiss wird ein Großteil der neuen Gentechnik faktisch aus dem bisherigen Gentechnikrecht herausgelöst. Das ist eine politische Entscheidung mit weitreichenden Folgen für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherrechte“, erklärt Ripa.

Besonders kritisch bewertet Ripa die schwache Regulierung sogenannter Kategorie-1-Pflanzen. Diese sollen künftig weitgehend wie konventionell gezüchtete Pflanzen behandelt werden. Zentrale Elemente des bisherigen Gentechnikrechts wie umfassende Risikoprüfungen und die Kennzeichnung entlang der Lebensmittelkette sollen entfallen. „Es darf nicht sein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mangels Kennzeichnung nicht wissen, ob sie Gentechnik auf dem Teller haben oder nicht“, kritisiert Ripa.

Die Abgeordnete verweist darauf, dass die wissenschaftliche Debatte über mögliche Auswirkungen Neuer Gentechnik keineswegs abgeschlossen sei. Zahlreiche Wissenschaftler und auch Institutionen wie das deutsche Bundesamt für Naturschutz (BfN) forderten weiterhin eine sorgfältige Risikoprüfung, Rückverfolgbarkeit und Regulierung. Vor diesem Hintergrund sei es nicht nachvollziehbar, bestehende Schutzstandards abzubauen. „Gerade bei Eingriffen in das Erbgut muss das europäische Vorsorgeprinzip weiterhin Maßstab politischen Handelns bleiben.“

Zugleich warnt Ripa vor einer weiteren Konzentration im Saatgutmarkt. Patente auf neue gentechnische Verfahren und Pflanzen könnten die Abhängigkeit vieler Landwirte und kleinerer Züchter erhöhen und die Vielfalt im Saatgutbereich weiter einschränken. „Wer den Zugang zu genetischen Ressourcen zunehmend durch Patente beschränkt, riskiert nicht nur weniger Wettbewerb und Innovation, sondern auch eine stärkere Abhängigkeit europäischer Landwirte von einigen wenigen globalen Konzernen“, erklärt Ripa.

Die Europaabgeordnete befürchtet, dass Landwirte und Züchter künftig verstärkt mit Patentansprüchen konfrontiert werden könnten. Bereits heute führten komplexe Patentstrukturen zu Rechtsunsicherheit. Kleinere Zuchtbetriebe hätten oft weder die finanziellen noch die rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen Patentverletzungsvorwürfe zu verteidigen oder teure Lizenzvereinbarungen abzuschließen.

„Es geht hier auch um die europäische Souveränität im Agrar- und Ernährungsbereich. Wenn immer größere Teile unseres Saatguts von patentgeschützten Technologien abhängen, die von wenigen internationalen Konzernen kontrolliert werden, verliert Europa ein Stück seiner Unabhängigkeit bei der Lebensmittelproduktion“, warnt Ripa.
„Das Europäische Parlament sollte Transparenz, Wahlfreiheit, europäische Souveränität und den Schutz der biologischen Vielfalt höher gewichten als Schnellschuss-Lösungen“, so Ripa abschließend.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
Herr Gerd Pfitzenmaier
Pommergasse 1
97070 Würzburg
Deutschland

fon ..: 0172/9225161
web ..: https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen
email : gerd.pfitzenmaier@gst.oedp.de

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 7000 Mitglieder und über 520 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt 18 Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind …

In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

Pressekontakt:

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Forderungen der ÖDP an die Gesundheitsministerkonferenz in Hannover

„System hinkt auf beiden Beinen: Statt Kommerzialisierung des Gesundheitswesens wären Prävention, Gesundheitsbildung und Transparenz günstiger erfolgreicher.“

Bild(Würzburg/Berlin/Hannover) – Gemeinsam mit _Ver.di_ und anderen Verbänden sorgt sich die _Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)_ angesichts des Sparkurses im deutschen Gesundheitswesen um Löhne und Arbeitsbedingungen des medizinischen und pflegerischen Personals. „Ausreichend viele gut ausgebildete und motivierte Ärzte, Krankenschwestern, Therapeuten und Pfleger sind die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Gesundheitssystem und wichtig für jeden, der dieses System nutzt“, betont dazu Christine Mehlo-Plath vom _ÖDP_-Bundesarbeitskreis (BAK) „Gesundheit“: „Ob gerade hier der Rotstift angesetzt werden soll, darf darum sehr bezweifelt werden.“

Das System hinke mittlerweile auf beiden Beinen, betonen die Gesundheitsexperten der _ÖDP_: Zum einen sei dies die permanente Unterfinanzierung. Der Kreis der Einzahler dürfe nicht länger nur auf die lohnabhängige Bevölkerung begrenzt werden und müsse längst wie beispielsweise in Österreich und der Schweiz auf alle Einkommensbezieher erweitert werden. „Dabei sollte auch die Beitragsbemessungsgrenze für Gutverdiener angehoben werden“, fordern die Gesundheitspolitiker der _ÖDP_. Zum anderen werde immer noch viel zu wenig Wert auf frühzeitige Prävention, Gesundheitsbildung und Transparenz gelegt. „Hierdurch wäre viel einzusparen“, ist die Partei sich einig: „Allein der moderne Lebensstil mit viel Zucker, Fabriknahrung, Bewegungsmangel und Suchtmitteln verursacht einen Großteil der vermeidbaren Krankheiten und dadurch enorme Kosten“, erklärt Mehlo-Plath: „Es ist auch nicht einzusehen, weshalb gesetzlich Versicherte sachfremde Leistungen ihrer Kassen mitfinanzieren sollten, die von den Bundesregierungen diesen aufgedrängt werden.“

Der Trend zur Privatisierung und Kommerzialisierung des Gesundheitswesens müsse auch im Interesse des inneren Friedens abgewendet werden, da dies die Gesellschaft spalte. „Die Einteilung in gesetzlich und privat Versicherte sehen wir daher kritisch“, so Mehlo-Plath. Eine gute Grundversorgung sollte sich am Gemeinwohl orientieren und für alle Bevölkerungskreise selbstverständlich sein. Sie müsse ein Niveau sicherstellen, das dem medizinischen Fortschritt entspreche. Individuelle private Zusatzversicherungen sollten aber immer möglich bleiben. „Zudem haben Arbeitgeber nach wie vor die Verantwortung, alle nötigen Sozialversicherungskosten ihrer Arbeitnehmer hälftig zu tragen“, fordert die _ÖDP_. Ein Erziehungs- und Pflegegehalt für Eltern und pflegende Angehörige, wie es die Partei schon lange fordert, würde zudem den nötigen generationengerechten sozialen Ausgleich schaffen und den Pflegenotstand mindern.

„Alle diese Punkte sollte man der Gesundheitsministerkonferenz, die am 10. Und 11. Juni in Hannover tagt, ins Stammbuch schreiben“, sind die Experten der ÖDP sich einig.

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Wer wir sind …

In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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ÖDP startet Kampagne für strengere Tierschutzvorschriften für Hunde und Katzen

Die ÖDP – die Naturschutzpartei will neue EU-Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen schneller umsetzen: „10 Jahre Übergangsfrist heißt zehn Jahre unnötiges Tierleid“

Bild(Würzburg/Berlin/Brüssel) – Heutzutage soll alles „immer schnell gehen“ – offenbar gilt die Losung nicht in der Politik: Wenn es um die Unversehrtheit oder den Verzicht aufs Quälen von Tieren geht, tickt die Uhr anders. „Das darf nicht sein“, ist sich der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei) einig: „Hier müssen wir rasch handeln und das EU- Gesetz zum Wohlergehen von Hunden und Katzen und deren Rückverfolgbarkeit, das letzte Woche von der EU beschlossen wurde, schnell in die Tat umsetzen.“ Das Gremium beschloss, dass die ÖDP – nicht wie jüngst in der EU verabschiedet – eine zehn- bis fünfzehnjährige Übergangsfrist zur Einführung der obligatorischen Registrierung von Hunden und Katzen mittels eines Chips abwarten will. Stattdessen fordert sie die Bundesregierung zu einer rascheren Umsetzung dieser Tierschutzregeln in Deutschland auf.

Die ÖDP startet daher eine Petition zur schnellen Umsetzung der neuen Tierschutzregeln. Sie fordert alle auf, die Petition zu unterzeichnen. Denn eine schnelle Chip- und Registrierungspflicht kann unmittelbar helfen, entlaufene oder ausgesetzte Tiere schneller ihren Halterinnen und Haltern zuzuführen, Tierheime zu entlasten ebenso Kommunen und Steuerzahlende, die weniger Kosten für Fundtiere tragen müssen. Schließlich können kriminelle Händler leichter verfolgt werden.

Das EU-Gesetz soll rund 150 Millionen Hunden und Katzen auf dem Kontinent ein besseres Leben sichern. Diese Regeln sollen Tiere vor miserablen Haltungsbedingungen, vor oft schmerzhaften Züchterqualen oder den Geschäftemachern des illegalen Handels (meist mit Welpen oder Kätzchen) schützen. Als Berichterstatterin im Umweltausschuss des Europaparlaments hatte die Europaabgeordnete der ÖDP Manuela Ripa entscheidend dazu beigetragen, dass die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung aller Hunde und Katzen – also auch von Tieren in Privathaushalten – in den Gesetzestext aufgenommen wurden.

Die nun beschlossenen langen Übergangsfristen hatte sie nicht abwenden können. „Deshalb müssen wir als ÖDP und mit Hilfe hoffentlich vieler Tierfreundinnen und Tierfreunde, Tierschutzverbände und Tierheimen nun dafür sorgen, dass die deutsche Regierung sich nicht so lange Zeit lässt, das Gesetz umzusetzen“, wünscht sich ÖDP-Bundesvorstand Günther Brendle-Behnisch. Der Partei-Chef hofft, „dass sich daran möglichst viele Gleichgesinnte für ein besseres Dasein von Hunden und Katzen engagieren“.

Hier finden Sie die Online-Petition der ÖDP:

https://www.openpetition.de/petition/online/tierleid-endlich-wirksam-bekaempfen-eu-regeln-fuer-hunde-und-katzen-jetzt-schneller-umsetzen

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Text der Petition:

Die neuen EU-Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen gegen Tierleid (EU-Gesetz über das Wohlergehen von Hunden und Katzen und ihrer Rückverfolgbarkeit) wurden kürzlich beschlossen. Doch die aktuell vorgesehenen Übergangsfristen sind nicht akzeptabel. Privat gehaltene Hunde sollen erst in zehn Jahren verpflichtend gechippt und registriert werden, Katzen sogar erst in 15 Jahren. Noch jahrelang bleiben illegaler Welpenhandel, ausgesetzte Tiere und Tierleid viel zu leicht möglich. Es müssen deshalb folgende Punkte schnell realisiert werden:
o die Chip- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen deutlich schneller einzuführen,
o eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen umzusetzen,
o Qualzuchten konsequent und schneller zu verbieten.
Der Bund muss nun die neuen EU-Regeln jetzt konsequent und ohne jahrelange Verzögerung umsetzen!

Begründung

Wir, die Unterzeichner dieses Petitionstexts, fordern die Bundesregierung und den Bundestag auf, die neuen EU-Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen gegen Tierleid (EU-Gesetz über das Wohlergehen von Hunden und Katzen und ihrer Rückverfolgbarkeit) zeitnah, konsequent und ohne jahrelange Verzögerung umzusetzen.

Insbesondere:
o die Chip- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen deutlich schneller einzuführen,
o eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen umzusetzen,
o Qualzuchten konsequent und schneller zu verbieten.

Tierschutz muss jetzt und darf nicht erst in zehn oder 15 Jahren wirksam werden!

Jeden Tag leiden Tiere unter illegalem Welpenhandel, verantwortungsloser Vermehrung, Aussetzung und Qualzucht. Tierheime sind überfüllt und stoßen an ihre Belastungsgrenzen, Kommunen werden finanziell belastet, da sie für Fundtiere aufkommen müssen und unzählige Hunde und Katzen zahlen den Preis für politische Verzögerungen mit Angst, Krankheit, Leid und Tod.

Die Europäische Union hat endlich ein wichtiges Gesetz zum besseren Schutz von Hunden und Katzen beschlossen. Ziel der neuen EU-Regeln ist es, den illegalen Welpenhandel einzudämmen, Tierleid zu bekämpfen und die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen in Europa zu verbessern. Kern der Verordnung ist die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung in europaweit vernetzten Datenbanken.

Die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa hat als Berichterstatterin des Umweltausschusses entscheidend dazu beigetragen, dass die verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung aller Hunde und Katzen – also auch von Tieren in Privathaushalten – in den Gesetzestext aufgenommen wurde.

Doch die aktuell vorgesehenen Übergangsfristen sind nicht akzeptabel:
Privat gehaltene Hunde sollen erst in zehn Jahren verpflichtend gechippt und registriert werden, Katzen sogar erst in 15 Jahren. Das bedeutet: Noch jahrelang bleiben illegaler Welpenhandel, ausgesetzte Tiere und Tierleid viel zu leicht möglich.

Dabei könnte eine schnelle Chip- und Registrierungspflicht sofort helfen:
Entlaufene oder ausgesetzte Tiere könnten schneller ihren Halterinnen und Haltern zugeordnet werden. Tierheime würden entlastet, Kommunen und Steuerzahlende müssten weniger Kosten für Fundtiere tragen, und kriminelle Händler könnten leichter verfolgt werden.

Besonders wichtig: Die EU-Verordnung erlaubt ausdrücklich strengere nationale Regelungen. Deutschland kann also sofort handeln – wenn der politische Wille da ist.

Jeder weitere Aufschub bedeutet weiteres Leid. Jeder verlorene Monat bedeutet mehr ausgesetzte Tiere, mehr überfüllte Tierheime und mehr Qualzuchten.

Deshalb fordern wir: Setzen Sie die neuen EU-Regeln jetzt konsequent und ohne jahrelange Verzögerung um!

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift – für echten Tierschutz, gegen illegalen Welpenhandel und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden und Katzen in Deutschland und Europa.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) – Die Naturschutzpartei, Würzburg

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Wer wir sind …

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Aufruf zum Frieden – Denn Krieg ist ein Skandal!

„Schalom, Salaam, Friede: Macht endlich wahr, wovon ihr immer alle erzählt!“ ÖDP_ verabschiedet Aufruf zum Frieden in der Welt und fordert Religionsführer in Deutschland auf, dafür einzutreten.

Bild(Würzburg/Berlin) – _Mit einem „Aufruf für den Frieden“ wendet sich der Bundesvorsitzende der _Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)_ in einem persönlichen Schreiben an die Führer der Religionsgemeinschaften in Deutschland. Günther Brendle-Behnisch zitiert in seinem Brief an „Juden, Christen und Muslime aller Völker“, den vom gesamten Bundesvorstand der _ÖDP_ einstimmig beschlossenen Antrag an die „Mächtigen dieser Welt“ ernst zu nehmen. Der appelliert, den Worten nun endlich Taten folgen zu lassen: „Wir fordern Euch auf: Beendet die Kriege, für die Ihr Verantwortung tragt! Nehmt Eure Verantwortung wahr, geht aufeinander zu!“

Kriege bringen „Verwüstung und zerstören das Leben von vielen armen und unschuldigen Menschen; und auch wenn sie nicht töten, zerstören sie das Leben und Schicksal unzähliger Menschen und Familien“, begründet der _ÖDP_-Aufruf. „Schalom, Salaam, Friede – jede dieser Religionen führt das Wort „Frieden“ als ein entscheidendes Schlüsselwort für sich an und nennt es als Erfüllung seiner Religion. Und jeder bringt unendliches Leid über die jeweils anderen – das ist ein Skandal!“, ermutigt die _ÖDP_ die Religionslehrer in Deutschland, endlich für den Frieden auf- und einzustehen.

Den Aufruf zum Frieden in der Welt können alle Menschen, die hinter der Initiative stehen, mit ihrer Unterschrift unterstützen. Möglichst viele Unterzeichner verleihen der Aufforderung zum Frieden mehr Gewicht.

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Der Aufruf zum Frieden:

Aufruf zum Frieden

Juden, Christen und Muslime aller Völker, vereinigt Euch!

Es ist Krieg in der Ukraine, es ist Krieg in Gaza, Krieg im Libanon, Krieg im Iran und den arabischen Ländern. Diese Kriege bringen unendliches Leid über die Menschen, die dort leben. Die Bomben, Raketen, Drohnen … jede einzelne bringt Verwüstung und zerstört das Leben von vielen armen und unschuldigen Menschen; und auch wenn sie nicht töten, zerstören sie das Leben und Schicksal unzähliger Menschen, Familien.

Ist es da nicht ein Skandal, dass alle Führer dieser Kriege sich als gläubig bezeichnen, einen Gott über sich wähnen, der das Wohl und den Frieden auf Erden will? Schalom, Salaam, Friede – jede dieser Religionen führt das Wort „Frieden“ als ein entscheidendes Schlüsselwort für sich an und nennt es als Erfüllung seiner Religion. Und jeder bringt unendliches Leid über die jeweils anderen.

Ja, es ist ein Skandal! Und für ihre eigenen politischen und militärischen Interessen nehmen diese Mächtigen das ganze Leiden von Millionen von Menschen in Kauf! DAS ist unerträglich! Wie können sie behaupten, dass ihre Sache gerecht ist!? Wie können sie dafür auch noch Gott und ihren Glauben ins Feld führen. Es ist nicht Gottes Wille, dass Menschen sich gegenseitig töten, sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen.

Noch stellen wir aus den abrahamitischen Religionen – den Religionen des Buches – den größten Teil der Weltbevölkerung und wir haben das Recht, gehört zu werden.

Deshalb ergeht dieser Aufruf an Euch:

Juden, Christen und Muslime – gerne auch die Angehörigen anderer Religionen und auch Atheisten: Alle friedfertigen Menschen dieser Welt – steht auf und fordert den Frieden ein! Krieg darf kein Mittel sein zur Problemlösung. Krieg darf um Himmels Willen nicht sein!
Solidarisiert Euch mit uns und allen, die friedfertig und guten Willens sind!

Lasst uns dafür beten – jeder in seiner Religion und nach seiner Weise – dass der Friede auf Erden endlich hergestellt wird und die Menschen und Völker dieser Welt endlich friedlich und in gegenseitiger Zugewandtheit miteinander auf diesem Planeten leben und sich die Gaben der Schöpfung zum Wohle dieser Welt teilen!

Unterschreibt diesen Aufruf, der an die Mächtigen der Welt geht.

Ihr Mächtigen dieser Welt,

Wir fordern Euch auf: Beendet die Kriege, für die Ihr Verantwortung tragt! Nehmt Eure Verantwortung endlich wahr, geht aufeinander zu! Stoppt die Kriege sofort und beschließt den dauerhaften Waffenstillstand und haltet ihn ein, denn er ist der erste Schritt auf dem Weg zum Frieden! Setzt Euch zusammen und verhandelt miteinander, bis Ihr gute Lösungen für die Menschen und Völker gefunden habt und macht endlich echten Frieden daraus! Hört auf, unzählige Menschenschicksale zu opfern und löst Eure Probleme auf andere, auf friedliche Weise!

_Der Bundesvorstand der ÖDP – Ökologisch-Demokratische Partei _
_Günther Brendle-Behnisch, Pfarrer in äußerster Unruhe, Parteivorsitzender ÖDP_
_Mai 2026_

_Hinweis: Die Unterschriften verbleiben aus Datenschutzgründen bei der ÖDP. Nach Abschluss der Aktion werden die Ergebnisse bekannt gegeben. Die Unterschriften können ggf. von einem Notar eingesehen werden und werden nicht an Regierungen und andere Dritte weitergegeben._

_Link zur Unterzeichnung des Friedensaufrufs:_

_https://www.oedp.de/themen/frieden_

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ÖDP macht sich in Berlin für Tierschutz und Biolandbau stark

Bauwagen wirbt im Regierungsviertel für Biobauern

BildEin Wochenende im Zeichen des Tierschutzes: Gleich zwei Veranstaltungen am Rande der Landwirtschaftsschau „Grüne Woche“ in Berlin nutzte der Bundesvorstand der _Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei)_ zu Gesprächen und zum deutlichen „Flagge zeigen“ für mehr und besseren Tierschutz in Ställen, auf Weiden oder im Schlachthof. Beim Empfang des _Deutschen Tierschutzbunds_ trafen Parteichef Günther Brendle-Behnisch und seine Stellvertreterin Kirsten Elisabeth Jäkel neben Tierschutz-Präsident Thomas Schröder auch die neue Tierschutzbeauftragte des Bundestags, Silvia Breher zum Austausch über die Verbesserung von Haltungsbedingungen und das neue Tierschutzlabel als Orientierungshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher. Tags darauf zogen beide mit vielen weiteren engagierten _ÖDP_-Aktiven gleich mehreren Landesverbänden der Partei durchs Regierungsviertel in Berlin. Bei der „Wir haben es satt“-Demonstration zeigten sie Haltung. Gemeinsam mit einigen Tausend traten sie bei der alljährlichen Demonstration als Kontrapunkt zur Leistungsschau der Agrarindustrie für eine Stärkung des Ökolandbaus, gesunde Lebensmittel, und gerechte Preise für Lebensmittel ein. Unterstützung erhielt die _ÖDP_ dabei erneut durch den Demokratie-Bauwagen der Naturschutzpartei. Er war als eines optischen Highlights erneut eine der Attraktionen des Zugs durch Berlin. So konnte die ÖDP ihr Eintreten für eine bessere Lebensmittelproduktion deutlich sichtbar vertreten.

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