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Ein Klima-Wahlcheck für die Pfalz

Am 22. März 2026 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz über die Landespolitik der kommenden Legislaturperiode.

BildIn einer Zeit, in der über Klimaschutz sehr wenig gesprochen wird, wollen wir von eure Welt e.V. den Menschen helfen, dass sie die Klimaschutz-Einstellung unserer Landespolitiker sorgfältig prüfen können. Sie sollen erfahren können, wie sich unsere Politiker im Klimaschutz positionieren.

Deshalb haben wir am 20. Februar 2026 die 107 Direktkandidatinnen und Direktkandidaten aller Parteien in 15 Wahlkreisen in der Pfalz eingeladen, dass sie vor der Wahl ihre Positionen zum Klimaschutz in Rheinland-Pfalz bekunden. Sie erhalten die Möglichkeit, dass sie online 15 Fragen zu ihrer Vorstellung von Klimaschutz-Politik beantworten.

Dieses Projekt haben wir und viele andere rheinland-pfälzische Klimaschutz-Initiativen und Vereine zusammen mit der bundesweit tätigen Organisation GermanZero e.V. gestartet.

Auf unserer Website wird der Wahlcheck veröffentlicht. Wie die Politiker auf unsere Klimafragen geantwortet haben, können interessierte Wählerinnen und Wähler ab dem 8. März 2026 über unsere Website erfahren.

Erläuterungen:

Auch in diesem Projekt bleibt eure Welt e.V. seinen Grundsätzen treu: Wir positionieren uns selbst nicht politisch. Aber wir sehen es als unsere Aufgabe, möglichst vielen Wählern ihre Entscheidung für eine gute Klimapolitik im Land zu erleichtern.

Kontakt:

eure Welt e.V.
c/o Dr. Peter Hasbach

Theodor-Heuss-Straße 23
67256 Weisenheim a.S.

Tel.: 06353 / 98 96 72
Mobil: 0162 / 74 12 112

Email: info@eure-welt-ev.de
Internet: www.eure-welt-ev.de

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eure Welt e.V.
Herr Peter Hasbach
Theodor-Heuss-Straße 23
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email : info@eure-welt-ev.de

Der gemeinnütze Verein eure Welt e.V. wurde am 15.6.2023 gegründet. Er regt Seniorinnen und Senioren an, in ihrem privaten Bereich immer wieder klimaschützende Beiträgen zu leisten. Sie sollen ihren Enkeln sagen können: „Mir ist es nicht egal, wie es Dir später geht. Ich übernehme Mitverantwortung für Euren Planeten.“ In einem niederschwelligen Konzept werden sie eingeladen, dass sie sich in kleinen und großen Taten am Klimaschutz beteiligen – mit Stolz gegenüber ihren Kindern, Enkeln und Nachkommen!

Der Verein ist online und bundesweit tätig. Er versteht sich als Leuchtturm-Projekt für eine großflächige, bundesweite Umsetzung von niederschwelliger Klima-Kommunikation.

Pressekontakt:

eure Welt e.V.
Herr Peter Hasbach
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Wasserstoffanlagen-Entwickler Enapter setzt bei Stromversorgung auf nachhaltiges Konzept von Köster Energie

Grün, günstig und sicher zugleich: So nutzt die Enapter GmbH in Saerbeck den Solarstrom vom eigenen Dach – 630 kWp-Solaranlage unterstützt Optimierung der Wasserstoff-Technologie

BildNeben der Nutzung von Sonne, Wind und Biomasse für die Energiewende gilt nicht zuletzt die Herstellung und Speicherung von Wasserstoff als eine mögliche Schlüsseltechnologie. Die Enapter AG, Marktführer der AEM-Elektrolyse, hat sich 2023 in der Nachbarschaft des Bioenergieparks Saerbeck im Münsterland niedergelassen, um von dort klimafreundliche Energie für die eigene Forschung und Entwicklung zu beziehen. Mit Unterstützung des örtlichen Dienstleisters Köster Energie setzt Enapter bei der Stromversorgung für den Eigenbedarf jetzt verstärkt auf Photovoltaikanlagen, die auf dem eigenen Dach installiert sind. Damit will Enapter nicht nur saubere Energie höchst flexibel zu günstigen Konditionen nutzen, sondern auch Ausfallsicherungen schaffen.

Saerbeck. Die Abkehr von fossilen Energieträgern einzuleiten und hierfür die Wasserstofftechnologie verfügbar sowie dauerhaft wirtschaftlicher zu machen – dies betrachtet Enapter als die wichtigste Unternehmensmission. Der im italienischen Pisa beheimatete Hersteller von Elektrolyseuren setzt dabei auf die AEM-Elektrolyse (Anion Exchange Membrane), die grünen Wasserstoff bei einem Druck von 35 bar mit einer Reinheit von 99,9 % herstellt und hierfür lediglich Wasser und Elektrizität aus erneuerbaren Quellen einsetzt.

Am Standort Saerbeck im Münsterland forscht und entwickelt Enapter an neuen Lösungen, die bisher zu einem Großteil in Forschungseinrichtungen und Universitäten, beispielsweise aber auch in der Chemischen Industrie eingesetzt werden. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei bisher um Anlagen kleinerer und mittlerer Größenordnungen; Anwendungen im industriellen Maßstab können laut Hersteller durchaus noch folgen. Die Saerbecker Niederlassung entwickelte sich schnell zu einem Vorzeigeprojekt sowie zu einem Anziehungspunkt für Experten der Wasserstofftechnologie aus aller Welt.

Für die Ansiedelung von Enapter in Saerbeck in 2022 spielte der benachbarte Bioenergiepark eine wesentliche Rolle. „Weil klimafreundliche Energiegewinnung und -nutzung für uns eine herausragende Rolle spielen, war der Anschluss an den Bioenergiepark ein entscheidendes Kriterium. Der gesamte Strom, den wir brauchen, stammt so aus Windkraft, Sonnenenergie und Biogasanlagen“, erklärt Matthias Lapke, Energiemanager von Enapter.

Dementsprechend wurde das Ziel, sich ausschließlich aus regenerativen Quellen zu versorgen, erreicht. Das Unternehmen entschied sich, für den Eigenbedarf zusätzlich grünen Strom selbst zu produzieren, und zwar mittels Photovoltaik.

„Dies liegt darin begründet, dass wir gerade bei den Testläufen unserer Elektrolyseure einen sehr hohen Energiebedarf haben. Zum Glück befindet sich in direkter Nachbarschaft in Saerbeck nicht nur der Bioenergiepark, sondern mit Köster Energie auch ein erfahrener Dienstleister rund um die Planung und Realisierung von Photovoltaikanlagen inklusive Speichersystemen. Deren Geschäftsführer Ulf Köster legte uns ein schlüssiges, detailliertes und genau auf unseren Bedarf zugeschnittenes Konzept vor“, so Matthias Lapke weiter.

Etwa die Hälfte des benötigten Stroms wird bereits mit der eigenen PV-Anlage erzeugt

Das Köster-Konzept wurde Anfang 2025 umgesetzt und sah im ersten Schritt die Installation von PV-Technologie auf dem Dach eines der beiden Enapter-Gebäude vor. Die 1.442 PV-Module haben eine Gesamtfläche von 2.815 Quadratmetern und in der Spitze eine Leistung von 630 kWp. Pro Jahr werden sie über 600.000 kWh sauberen Strom erzeugen, der etwa die Hälfte des Eigenverbrauchs bei Enapter abdeckt.

Um die Dimensionen greifbarer zu machen, stellt Ulf Köster einen Vergleich an: „Den offiziellen Statistiken zufolge verbraucht ein Vier-Personen-Haushalt pro Jahr rund 4.500 Kilowattstunden. Auf dieser Basis könnte der hier produzierte Solarstrom also ohne Weiteres mehr als 130 Einfamilienhäuser versorgen.“

Rechnerisch 425 Tonnen CO? pro Jahr eingespart

Verglichen mit üblichen PV-Projekten, sind die technischen Dimensionen bei Enapter etwas großzügiger. Aufgrund der relativ langen Wege für den Transport der elektrischen Energie wurden die für die Module benötigten Wechselrichter unter sogenannten PV-Sheltern auf dem Dach gleich mit installiert. „Durch diese Lösung konnten viele Kilometer an Kabeln für Gleichstrom eingespart werden. Stattdessen überträgt ein einziges, armdickes Wechselstromkabel die Energie zum ,Powerhouse‘, das im Wesentlichen ein besonders großer und geschützter Schaltschrank ist“, ergänzt Ulf Köster.

Rechnet man die Herstellung des Solarstroms bei Enapter als Ersatz für eine herkömmliche Stromerzeugung, entspricht dies für das Weltklima einer jährlichen Einsparung von 425 Tonnen CO?. Vom ökologischen Nutzen abgesehen, rechnet sich die PV-Technik laut Matthias Lapke auch in wirtschaftlicher Hinsicht. „Die PV-Anlage ist seit Mitte 2025 in Betrieb. Eine gründliche Bilanzierung steht zwar noch aus, aber es zeichnet sich bereits ab, dass die Amortisationszeit nur ca. vier Jahre beträgt. Daher können wir die Betriebskosten dank der PV-Anlage insgesamt erheblich reduzieren.“
Gut für das Klima, die Wirtschaftlichkeit und die Ausfallsicherheit

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt neben Klimafreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ist die Ausfallsicherheit der Energieversorgung: Technisch bedingt gibt es im Bioenergiepark mehrfach pro Jahr geplante Abschaltungen. Diese „Versorgungslücken“ werden in der Regel durch den Einsatz von Dieselgeneratoren kompensiert. Allerdings birgt dies den Nachteil infrastruktureller Abhängigkeit und der – wenn auch temporären – Nutzung fossiler Energieträger.

Enapter will deshalb entsprechende Ausfallabsicherungen schaffen und hierfür moderne Akkutechnologie einsetzen. So soll der Strom aus der Photovoltaik gespeichert werden, damit er jederzeit nach Bedarf netzunabhängig abgerufen werden kann. Auch auf diesem Gebiet ist eine enge Zusammenarbeit mit Köster Energie geplant. Der Dienstleister hat die entsprechenden Speichertechnik-Konzepte für Enapter bereits entwickelt, die noch 2026 umgesetzt werden sollen.

Enapter und Köster Energie haben den Gedanken der klimafreundlichen, höchst flexiblen und möglichst unabhängigen Energieversorgung bereits gemeinsam weiterentwickelt. So könnte die Photovoltaik auf zusätzlichen Dachflächen ausgebaut und mit weiteren Speicherkapazitäten genutzt werden, um auch eine eigene Lade-Infrastruktur für die E-Mobilität der Mitarbeiter sowie für die Mieter auf dem Enapter-Gelände zu errichten. Die entsprechenden Planungskonzepte von Köster Energie liegen bereits vor. Dies wird bei Enapter zurzeit geprüft und soll so bald wie möglich auf den Weg gebracht werden.

Weitere Infos: www.koester-energie.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Köster Energie
Herr Ulf Köster
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Kurzportrait: Köster Energie GmbH

Mit seiner damaligen Haustechnikfirma montierte Ulf Köster bereits 1997 die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Privathauses. 2009 kombinierte er den Solarstrom erstmals mit einem stationären Stromspeicher. Diese Verbindung stellt heute den Kern der Leistungen zum Erreichen möglichst weitreichender Autarkie dar.

Zur Vervollständigung des Angebots nutzt Ulf Köster für seine Kunden neue Möglichkeiten, die sich beispielsweise aus den dynamischen Stromtarifen ergeben. So lassen sich die Stromspeicher dank smarter Technologien zu bestimmten Zeiten – insbesondere nachts oder auch in der Mittagszeit – häufig besonders günstig füllen, um den Energiebedarf rund um die Uhr höchst wirtschaftlich zu decken.

Die Köster Energie GmbH mit Sitz im münsterländischen Saerbeck bedient sowohl Unternehmen als auch private Haushalte. Ihr Fokus liegt hierbei darauf, die Anlagenbetreiber hauptsächlich mit regenerativen Energien zu versorgen und somit weitestgehend unabhängig zu machen.
Der Anspruch geht über die reine Installation von Photovoltaikmodulen deutlich hinaus. Die Nutzung erneuerbarer Energien und die smarte Verknüpfung mit auf höchste Effizienz ausgelegten Technologien (Stichwort: Sektorenkopplung) sind in ein Gesamtkonzept eingebettet, das sich nicht nur betriebswirtschaftlich rechnet, sondern auch klar ökologisch ausgerichtet ist.

„Wir wollen unseren Kunden dabei helfen, von Energieversorgern unabhängig zu werden und – vermehrt oder ausschließlich – Strom aus regenerativen Quellen zu nutzen. Dies ist der beste Weg – sowohl wirtschaftlich als auch für den Klimaschutz. Hierfür setzen wir unsere gesamte Energie in der individuellen Beratung, Planung und Umsetzung unserer Autarkie-Projekte ein“, sagt Ulf Köster.

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BDBe: Umweltausschuss des Bundesrates konterkariert Klimaschutzbemühungen bei Weiterentwicklung der THG-Quote

Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) weist die Empfehlung des Umweltausschusses des Bundesrates, die Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futterpflanzen

Bildim Rahmen der Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) schrittweise zu beenden, entschieden zurück. Der Vorstoß ist fachlich unbegründet, klimapolitisch kontraproduktiv und gefährdet die Erreichung der ambitionierten Klimaziele im Verkehrssektor. Auch im Umweltausschuss des Bundesrates sollte anerkannt werden, dass der Einsatz von Biokraftstoffen im Verkehrsbereich die Emission von etwa 12 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten vermeidet.

„Wer im laufenden Gesetzgebungsverfahren zur THG-Quote bewährte, nachhaltig zertifizierte Biokraftstoffe allein aus ideologischen Gründen aus der Anrechnung drängen will, verschärft die Klimaschutzlücke im Verkehr sehenden Auges“, erklärt Alois Gerig, Vorsitzender des BDBe. „Der Umweltausschuss ersetzt eine faktenbasierte Bewertung nachhaltiger Biokraftstoffe durch längst widerlegte Schlagworte. Die immer wieder bemühte Behauptung angeblich dauerhafter „Tank-oder-Teller“-Konkurrenzen entbehrt jeder sachlichen Grundlage.“ In Deutschland eingesetzte Biokraftstoffe unterliegen strengen EU-Nachhaltigkeitsanforderungen, die sowohl globale Entwaldung als auch indirekte Landnutzungsänderungen wirksam ausschließen. Gleichzeitig entstehen bei der heimischen Produktion von Bioethanol erhebliche Mengen proteinreicher Futtermittel, die Sojaimporte beispielsweise aus Übersee ersetzen und somit zur Stabilisierung der europäischen Agrarmärkte beitragen.

„Es ist widersprüchlich, wenn der Umweltausschuss der Länder im Rahmen der THG-Quote kurzfristig verfügbare, kosteneffiziente und nachweislich treibhausgasmindernde Optionen auszuschließen versucht, ohne gleichzeitig realistische Alternativen in ausreichendem Umfang benennen zu können“, so Gerig weiter. Ein schrittweiser Ausschluss anbaubiomassebasierter Biokraftstoffe würde nicht nur Investitionen und Arbeitsplätze in der heimischen Biokraftstoffwirtschaft gefährden, sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Importen erhöhen und gleichzeitig die Defossilisierung des Verkehrs einseitig an den stockenden Hochlauf der E-Mobilität binden.

Der BDBe hat die Erwartung, dass sich die Länder im Bundesrat am kommenden Freitag klar von der Empfehlung des Umweltausschusses vom 19.1.2026 distanzieren und die THG-Quote als das weiterentwickeln, was sie sein muss: ein wirksames, technologieoffenes Instrument zur schnellen Minderung der Treibhausgasemissionen im Verkehr.

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Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V.
Frau Christine Kroke
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10117 Berlin
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Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) vertritt branchenübergreifend die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen und -verbände, deren Spektrum von der landwirtschaftlichen Produktion der Rohstoffe bis zur industriellen Erzeugung und Weiterverarbeitung von Bioethanol und aller Koppelprodukte reicht. Zu den Koppelprodukten zählen Futtermittel wie DDGS, CDS, biogenes CO2, Gluten, Biomethan und organischer Dünger. Für Kraftstoffanwendungen, für Getränke und Lebensmittel oder die chemische Industrie wird unterschiedlich klassifiziertes Bioethanol aus Futtergetreide, Zuckerrüben oder biogenen Abfall- und Reststoffen produziert. In Deutschland enthalten die derzeit an Tankstellen angebotenen Benzinsorten zwischen 5 % und 10 % zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.

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Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V.
Frau Christine Kroke
Reinhardtstraße 16
10117 Berlin

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HanseWerk-Tochter SH Netz digitalisiert Stromnetz: 460.000 Smart Meter bis Jahresende eingebaut

Für die Energiewende: Intelligente Messsysteme des HanseWerk-Unternehmens SH Netz übermitteln Zählerdaten und verbessern die Netzsteuerung. Die Einbauquote war bis Ende 2025 zu 58 Prozent erfüllt.

BildMehr als 460.000 Smart Meter hat Schleswig-Holstein Netz (SH Netz), ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, bis Ende 2025 im nördlichsten Bundesland installiert. „Damit liegen wir voll im Plan“, betont Steffen Bandelow, Geschäftsführer Netzwirtschaft bei SH Netz, das zu HanseWerk gehört. Bis 2032 müssen alle rund 800.000 Stromzähler im Netzgebiet digitalisiert sein. Als Smart Meter werden zum einen sogenannte moderne Messeinrichtungen (mME) und zum anderen intelligente Messsysteme (iMSys) bezeichnet.

Die Umrüstungsquote auf Smart Meter bei der HanseWerk-Tochter SH Netz und ihrer 100-prozentigen Tochtergesellschaft NordNetz beträgt für beide Zählertypen zusammen rund 58 Prozent. Im laufenden Jahr hat der Netzbetreiber in Schleswig-Holstein insgesamt rund 56.000 digitale Messeinrichtungen bei den Kundinnen und Kunden von SH Netz, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist und NordNetz eingebaut. Darunter waren rund 16.000 intelligente Messsysteme. „Rein rechnerisch haben unsere Kolleginnen und Kollegen 2025 damit jeden Werktag mehr als 240 Stromzähler installiert“, zieht Steffen Bandelow Bilanz. Eine ähnliche Größenordnung ist auch für das kommende Jahr geplant.

Intelligenten Messsysteme (iMSys) können automatisiert Zählerstände erfassen und übermitteln. Notwendig ist der Einbau bei einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden, einer Erzeugungsleistung ab 7 Kilowatt oder bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach §14a Energiewirtschaftsgesetz. Dazu zählen unter anderem Wärmepumpen und Wallboxen zum Laden von E-Fahrzeugen.

„Intelligente Messsysteme sind ein wichtiger Baustein für die Stromnetze der Zukunft. Mit ihrer Hilfe können Stromnetze flexibler gesteuert und dadurch Stromerzeugung und -verbrauch besser in Einklang gebracht werden“, sagt Norman Raske, zuständig für die Rollout-Planung der digitalen Zähler bei der HanseWerk-Tochter SH Netz. „So können erneuerbare Energien noch effizienter genutzt werden.“ Eine Auswertung der Bundesnetzagentur zeigt, dass das HanseWerk-Unternehmen SH Netz beim Rollout der intelligenten Messysteme im bundesweiten Vergleich von 850 Netzbetreibern weit vorn auf Platz 35 liegt.1)

Moderne Messeinrichtungen (mME) hingegen unterscheiden sich von intelligenten Messsystemen durch einen geringeren technischen Umfang und werden bei Kunden mit geringerem Verbrauch eingebaut. Sie sind ein digitaler Ersatz der alten, analogen Ferraris-Zähler. Durch Einsatz dieser Systeme haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, neben dem aktuellen Zählerstand auch historische tages-, wochen-, monats- oder jahresbezogene Verbrauchswerte der vergangenen zwei Jahre einzusehen. „Über ein Kommunikationsmodul kann eine moderne Messeinrichtung außerdem bei Bedarf zu einem intelligenten Messsystem erweitert werden“, erklärt Norman Raske.

Anmerkung 1) :
Quelle: Bundesnetzagentur – Homepage – Roll-out intelligente Messsysteme: Quartalsweise Erhebungen

Schleswig-Holstein Netz

Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Rund 400 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt SH Netz ihre sämtlichen Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen entsprechend um. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
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email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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HanseWerk AG
Herr Ove Struck
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Nachhaltigkeit im Mittelstand: Henne Verpackung verbindet Ökologie und Verantwortung

Nachhaltigkeit ist in der Verpackungsbranche Pflicht. Wie Henne Verpackung ökologische Verantwortung, soziale Standards und moderne Prozesse im Mittelstand verbindet.

BildDie Anforderungen an Unternehmen in der Verpackungsbranche haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Klimaschutz, Ressourcenverantwortung, transparente Lieferketten und soziale Standards sind längst keine freiwilligen Leitlinien mehr, sondern zentrale Bewertungskriterien für Kunden, Handel und Zertifizierungsstellen. Wie sich diese Erwartungen in der Praxis eines mittelständischen Unternehmens abbilden, zeigt ein Blick nach Bremen: Die Unternehmensgruppe Henne Verpackung richtet ihre Wertschöpfung zunehmend an international anerkannten Nachhaltigkeits- und Qualitätsstandards aus – und verbindet dabei ökologische Maßnahmen mit sozialer Verantwortung und technischer Modernisierung.

FSC® als strategische Grundlage nachhaltiger Materialwirtschaft

Ein wesentlicher Schritt war die Einführung des FSC® – C154919 Zertifikats, für das sich das Unternehmen bereits 2022 entschieden hat.

Der Forest Stewardship Council® steht weltweit für verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung. Das Siegel garantiert, dass Holz- und Papierprodukte aus kontrollierten Quellen stammen, in denen ökologische Tragfähigkeit, soziale Fairness und wirtschaftliche Stabilität gleichermaßen berücksichtigt werden.

Ein besonderer Bestandteil der FSC®-Anforderungen ist die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen. Diese verpflichten Unternehmen zur Achtung fundamentaler Arbeits- und Sozialstandards, darunter:

* die Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit,
* der Schutz vor Diskriminierung,
* das Recht auf Vereinigungsfreiheit,
* sowie die Sicherstellung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitsbedingungen.

Damit geht das FSC®-System bewusst über reine Umweltkriterien hinaus. Es definiert eine Grundhaltung verantwortlicher Unternehmensführung, die heute als Maßstab in vielen Branchen gilt. Henne Verpackung nutzt das Siegel nicht als Marketingmerkmal, sondern als Strukturprinzip: dass nachhaltige Lieferketten nachweisbar sein müssen – und dass ökologische Verantwortung untrennbar mit sozialen Bedingungen verbunden ist.

ISO 9001 als methodischer Rahmen

Unterstützt wird dieser Ansatz durch ein an der ISO 9001 orientierten Qualitätsmanagementsystem, das Dokumentation, Prozessoptimierung und Risiko- betrachtung systematisch verankert. Die im Jahr 2026 anstehende Aktualisierung der Norm, bei der Klimaschutzaspekte stärker gewichtet werden, bestätigt den Weg des Unternehmens: Nachhaltigkeit wird zunehmend ein verpflichtender Bestandteil prozessorientierter Qualitätsarbeit.

Die Kombination aus Qualitätsmanagement und FSC®-Anforderungen schafft eine klare Dokumentation, sorgt für auditierbare Abläufe und erlaubt es, ökologische und soziale Kriterien fest in den alltäglichen Unternehmensentscheidungen zu verankern.

Energie und Infrastruktur: Nachhaltigkeit im technischen Alltag

Auch in der betrieblichen Infrastruktur spiegelt sich der Nachhaltigkeitsanspruch wider. Die Unternehmensgruppe hat ihre Energieversorgung modernisiert und setzt auf:

* eine Photovoltaikanlage, die einen Teil des Strombedarfs selbst erzeugt,
* umfangreiche LED-Technik,
* und ein internes Monitoring aller Energieverbräuche.

Ziel ist es, Verbrauchsmuster sichtbar zu machen, CO?-Emissionen zu reduzieren und kontinuierlich neue Einsparpotenziale zu identifizieren. Nachhaltigkeit wird so zu einem messbaren Bestandteil operativer Entscheidungen.

Logistik und Mobilität: Effizienz bei reduziertem Ausstoß

Auch die Logistik folgt diesem Ansatz. Die firmeneigene LKW-Flotte erfüllt die EURO-6-Abgasnorm und wird regelmäßig technisch geprüft. Im Lager kommen energieeffiziente Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Technik zum Einsatz. Das Zusammenspiel aus moderner Fahrzeugtechnik, vorausschauender Wartung und effizienter Infrastruktur sorgt dafür, dass Transport und Materialbewegung emissionsärmer und zuverlässiger gestaltet werden können – ein wesentlicher Faktor im täglichen Betrieb eines Verpackungsunternehmens.

Arbeitssicherheit und betriebliche Sorgfaltspflicht

Parallel zu ökologischen Maßnahmen hat die Unternehmensgruppe ihre betrieblichen Schutzsysteme erweitert. Externe Fachfirmen unterstützen bei arbeitsmedizinischer Vorsorge, Eignungsuntersuchungen, Gefährdungsbeurteilungen und sicherheitstechnischen Schulungen.

Brandschutzpläne, VdS-Prüfungen und interne Brandschutzhelfer sorgen für zusätzliche Sicherheit – besonders relevant in Lager- und Produktionsbereichen mit hohem Durchsatz und vielfältigen Materialien.

Vielfalt als Teil nachhaltiger Unternehmenspraxis

Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur in Materialien, Technik und Zertifizierungen, sondern auch im sozialen Gefüge eines Unternehmens. Wie viele mittelständische Betriebe in Deutschland ist Henne Verpackung heute auf Mitarbeitende mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Migrationsgeschichten angewiesen. Sie arbeiten in Logistik, Verwaltung, Entwicklung und Kommissionierung – und tragen entscheidend zur Leistungsfähigkeit und Stabilität des Unternehmens bei.

Diese Vielfalt ist dabei kein Imagefaktor, sondern Ausdruck einer Realität im deutschen Mittelstand: Ohne qualifizierte Beschäftigte aus dem Ausland könnten viele Betriebe ihre Aufgaben nicht mehr zuverlässig erfüllen. Für Henne Verpackung bedeutet das, Arbeitsumgebungen zu schaffen, die sicher, respektvoll und gesundheitsorientiert sind – Werte, die in den ILO-Standards ebenso verankert sind wie in den eigenen Unternehmensprozessen.

So entsteht ein Verständnis von Nachhaltigkeit, das ökologische und soziale Verantwortung als zusammenhängende Dimensionen begreift. Wertschöpfung, die auf Vielfalt baut, wird resilienter – und langfristig tragfähiger.

Cybersicherheit: Verantwortung im digitalen Raum

Moderne Unternehmensführung umfasst heute auch digitale Sicherheit. Die Unternehmensgruppe setzt daher auf praxisnahe Online-Trainings, externe Fachberatung und ergänzende Versicherungsmodelle. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, Mitarbeitende zu sensibilisieren und IT-Sicherheitsstandards kontinuierlich zu verbessern.

Ein ganzheitliches Selbstverständnis

Ökologische Verantwortung, soziale Standards, moderne Technik, qualifizierte Mitarbeitende und transparente Prozesse – erst in der Verbindung entsteht ein nachhaltiger Unternehmensansatz, der nicht auf einzelne Maßnahmen reduziert ist.

Henne Verpackung zeigt damit ein Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit im Mittelstand praktisch umgesetzt werden kann: strukturiert, prozessorientiert und eng verzahnt mit den Arbeitsrealitäten eines modernen Industrieunternehmens.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Henne Verpackung GmbH & CO. KG
Herr Thomas Henne
Franz-Stickan-Strasse 1
28197 Bremen
Deutschland

fon ..: 0421 – 16940-0
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email : info@henneverpackung.de

Bei Henne Verpackung finden Sie alles rund um Ihre perfekte Produktvermarktung: Von der hochwertigen Präsentschatulle über Präsentkartons, Körbe, Tüten und umfangreiches Zubehör. Unser ständig aktualisiertes und erweitertes Sortiment bietet Ihnen umfassende Anregungen für Ihre ganz individuelle Geschenk- und Produktinzenierung.

Aber auch im Bereich des professionellen Verpackens sind wir seit über 25 Jahren Ihr kompetenter Partner. Ob Standardkartonagen, u.a. auch für den Flaschenversand, Gefahrguttransport und Präsente, Klebebänder, Packhilfsmittel, oder individuelle Kartonagen nach Ihren Anforderungen, wir haben die passenden Lösungen für Ihren Bedarf. Mit unserem eigenen Logistikzentrum sind wir stets in der Lage, die gewünschten Artikel zeitnah zu liefern. Gestützt auf unserem eigenen Fuhrpark garantieren wir Ihnen eine verlässliche und schnelle Belieferung.

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Henne Verpackung GmbH & CO. KG
Herr Thomas Henne
Franz-Stickan-Strasse 1
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