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Wirtschaft

Warum Change mehr als einen guten Plan braucht

Positive Emotionen, individuelles Engagement, tragfähige Beziehungen, Sinn und sichtbare Erfolge bilden fünf zentrale Voraussetzungen, damit Menschen ihr Potenzial entfalten können.

BildWenn Unternehmen neue Prozesse einführen, Strukturen umbauen oder strategische Weichen neu stellen, richtet sich die Aufmerksamkeit häufig zuerst auf Pläne, Termine und Zuständigkeiten. Doch dann zeigt sich, ob Change lediglich organisiert oder auch menschlich gestaltet wird. Eine tragfähige Unternehmenskultur entsteht nicht durch Präsentationen, sondern dadurch, dass Führungskräfte zuhören, Orientierung geben und nachvollziehbar handeln. Fehlen diese Grundlagen, entsteht Widerstand. Der Vortrag von Dierdre Messerli setzt deshalb dort an, wo gelebte Werte und Psychologische Sicherheit darüber entscheiden, ob eine Veränderung das Vertrauen stärkt oder die Zusammenarbeit belastet.

Das PERMA-Lead-Modell liefert dafür einen aufschlussreichen Perspektivwechsel. Es beschreibt Führung nicht nur als Steuerung von Leistung, sondern als bewusste Gestaltung eines Umfelds, in dem Menschen ihre Stärken einbringen, Beziehungen aufbauen und den Sinn ihrer Aufgaben erkennen können. Für Change bedeutet das: Wer Beteiligte ausschließlich über neue Abläufe informiert, erreicht noch keine innere Bewegung. Der Vortrag macht deutlich, dass Werte im Alltag sichtbar werden müssen. Erst dann kann Psychologische Sicherheit wachsen und eine Unternehmenskultur entstehen, in der Fragen, Zweifel und kritische Stimmen nicht als Störung gelten. So lässt sich Widerstand besser verstehen, bevor eine Veränderung Gräben vertieft und die Zusammenarbeit ins Stocken gerät.

In ihrem Vortrag über die Change-Lawine beschreibt die Rednerin Dierdre Messerli, warum Change selten allein an der technischen Umsetzung scheitert. Häufig fehlen Klarheit, Beteiligung und ein ehrlicher Blick auf das, was Menschen verunsichert. Gerade dann brauchen Teams Werte, die Entscheidungen nachvollziehbar machen, sowie Psychologische Sicherheit, damit Sorgen ausgesprochen werden dürfen. Eine belastbare Unternehmenskultur zeigt sich deshalb nicht darin, dass alle sofort zustimmen. Sie zeigt sich darin, wie offen eine Veränderung besprochen wird und ob echte Zusammenarbeit auch unter Druck möglich bleibt.

Für Change braucht es damit mehr als Optimismus. Führung muss auch unangenehme Reaktionen aushalten, unterschiedliche Bedürfnisse erkennen und den Sinn eines Vorhabens verständlich vermitteln. Genau hier verbindet der Vortrag die Erkenntnisse positiver Führung mit den Erfahrungen aus Konfliktklärung und Organisationsentwicklung. Werte geben dabei einen verlässlichen Rahmen, während Psychologische Sicherheit den Raum öffnet, in dem Menschen ohne Angst nachfragen oder widersprechen können. Eine solche Unternehmenskultur nimmt Unsicherheit ernst, ohne sich von ihr lähmen zu lassen.

So wird Change nicht zur Lawine, die über Menschen hinwegrollt, sondern zu einem Prozess, an dem sie mitwirken können. Der Vortrag von Dierdre Messerli zeigt, dass gelebte Werte keine Dekoration für Leitbilder sind. Gemeinsam mit Psychologischer Sicherheit bilden sie das Fundament einer Unternehmenskultur, die auch dann trägt, wenn Gewohntes ins Rutschen gerät. Wer diese menschliche Ebene berücksichtigt, erkennt Widerstand nicht als Blockade, sondern als Hinweis darauf, dass noch Fragen offen sind und neue Perspektiven gebraucht werden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

step on GmbH
Frau Dierdre Messerli
Maulbeerstrasse 14
3011 Bern
Schweiz

fon ..: +41 79 7713575
web ..: https://www.dierdremesserli.com/
email : kontakt@stepon.ch

„Menschlichkeit macht Unternehmen erfolgreich“

Dierdre Messerli liest in Menschen wie andere in Büchern. Daher hat auch jeder Konflikt für sie mehr als zwei Seiten, die sich streiten. Und so sind die Vorträge der faszinierenden Rednerin und Keynote Speakerin voller Geschichten, die das Leben schreibt – sei es im privaten oder im beruflichen Alltag. Doch Messerli vermittelt ihren Zuhörern nicht nur ein Gespür für die feinen Zwischentöne unserer Kommunikation, sondern handfeste Strategien für Konfliktmanagement, Kulturentwicklung und krisensichere Zusammenarbeit.

Dabei ist für die gebürtige Berner Referentin Dierdre Messerli Kommunikation kein Werkzeug wie ein Schweizer Taschenmesser, das man mal schnell zückt. Sondern gelingende Kommunikation ist Haltung. Kommunikation wirkt – im Guten wie im Schlechten, im Konfliktmanagement wie im Leadership. Dierdre Messerli spiegelt all das in ihrer Bühnenpräsenz eindrucksvoll wider. Die Worte der begeisternden Keynote Speakerin: klar und empathisch. Die Analysen der erfahreneren Organisationsberaterin und Coach: messerscharf. Die Auftritte der leidenschaftlichen Tänzerin: eine abwechslungsreiche Choreografie aus Charme und Dynamik gepaart mit einer empathischen Herzlichkeit.

Verbindung von fundiertem Wissen und gelebter Praxis

Mit ihrem Beratungsunternehmen step on GmbH begleitet Rednerin Dierdre Messerli seit fast zwei Jahrzehnten Führungskräfte, Teams und Unternehmen durch Veränderung, Konflikte und Neuanfänge. Ihre Mediationen lassen Menschen zusammenrücken sowie Wir-Gefühl und psychologische Sicherheit entstehen. Ihre Entwicklungsansätze für Unternehmenskultur ermöglichen neue Räume für Kreativität, Innovation und gegenseitige Wertschätzung in der Kommunikation. Dafür hat sie auch ihr Programm „DreamTeam“ ins Leben gerufen, bei dem sie mit Unternehmern die Weichen für eine Transformation zu echter Zusammenarbeit, psychologischer Sicherheit und lösungsorientiertem Konfliktmanagement stellt. Ob Keynote Speakerin auf Kongressen, Rednerin bei Leadership-Events oder Referentin in Abteilungs-Workshops: Dierdre Messerlis Botschaft bleibt dieselbe – wer nicht über die unsichtbaren Vorurteile und ungeschriebenen Gesetze in einem Unternehmen spricht, muss mit sichtbaren Problemen rechnen.

Wie prägt Dierdre Messerlis Lebensgeschichte ihre Arbeit?

Der Weg dahin begann schon früh: Aufgewachsen in Bern, als Tochter einer alleinerziehenden, schwarzen Mutter aus Zimbabwe, lernte sie schnell, dass man für Anerkennung oft doppelt so hart arbeiten muss. Ihre Kindheit war geprägt von Sätzen wie „Du musst härter arbeiten als andere“ – und von ersten Erfahrungen mit Vorurteilen und stillen Dynamiken in der Gesellschaft. Nach dem Studium der Soziologie mit Nebenfach Wirtschaft führte sie ihr Weg in verschiedene kleine und mittelständische Unternehmen sowie Konzerne. Dort leitet sie Marketingteams und entwickelte interne Leadership Programme. Dabei merkte Messerli bald: Es sind selten die Zahlen oder Strategien, die Projekte scheitern und Konflikte entstehen lassen. Es ist die Kommunikation, die nicht funktioniert. Es sind Unstimmigkeiten, die nicht benannt und Vorurteile, die nicht erkannt werden. Daher bildete sich Dierdre Messerli weiter in Mediation, systemischem Coaching, Supervision, Gruppendynamik und Leadership-Entwicklung. Doch nicht nur beruflich entwickelte sich die Schweizer Rednerin so weiter, auch beim Tanzen machte sie immer einen erfolgreichen Schritt auf den anderen: Messerli, die seit ihrer Kindheit immer leidenschaftlich gerne getanzt hatte, führte nun in ihrer Freizeit gemeinsam eine Dance-Company. Sie unterrichtete Jazz Dance, Hip Hop und Yoga, entwarf Choreografien, organisierte Auftritte.

Klarheit, Empathie und ein Blick für unsichtbare Dynamiken

Als Dierdre Messerli zuletzt in einem grossen Schweizer Konzern sieben Jahre lang für das Leadership Development und Change-Management verantwortlich war, wurde ihr endgültig klar: Fast alles beginnt mit der Art, wie Menschen miteinander sprechen – oder eben nicht sprechen. Also nahm sie selbst den Mut auszusprechen, dass sie sich über die Arbeit als Angestellte hinaus entwickeln wollte. Seitdem ist Dierdre Messerli erfolgreiche, selbstständige Unternehmerin, Rednerin und Keynote Speakerin, die all ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Bereich Konfliktmanagement und Kulturentwicklung weitergibt. Ihre Keynotes sind deshalb mehr als Vorträge: Sie sind ein Angebot zur Selbstreflexion, um für seine Mitmenschen und sich selbst psychologische Sicherheit zu schaffen – durch offene Gespräche, klare Spielregeln und gelebte Verantwortung.

Seit 2016 ist Dierdre Messerli als Rednerin, Referentin und Keynote Speakerin auf Veranstaltungen, Kongressen und in Unternehmen unterwegs. Sie coacht Führungspersönlichkeiten, vermittelt als Mediatorin in eskalierten Teamsituationen und zeigt: Konfliktmanagement beginnt nicht mit dem grossen Knall – sondern mit einem meist kleinen Zwischenfall in der Kommunikation, den man keinesfalls kleinreden sollte. Ihre Keynotes sensibilisieren für die feinen Kommunikationssignale, stärken die Verbindung im Team und zeigen, wie echte Zusammenarbeit entsteht – jenseits von Flurfunk, Silodenken und Eskalationsspiralen.

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Die Keynote ist weiblich: Rednerinnen bereichern jedes Event

Inspirierende Rednerinnen bieten neue Perspektiven und klare Impulse zu Leadership, Karriere, New Work & Diversity – für mehr Empowerment, emotionale Intelligenz und echte Vielfalt auf der Bühne.

BildJetzt die Perspektive wechseln: Neue Impulse brauchen Vielfalt

Inspiration und neue Denkansätze sind entscheidende Faktoren für erfolgreiche Events. Veranstalter wie Unternehmen setzen deshalb heute auf Rednerinnen, die nicht nur mit ihrer Expertise, sondern auch mit ihren authentischen Erfahrungen und starker Bühnenpräsenz überzeugen. Keynote-Speakerinnen vermitteln nicht nur Wissen, sondern schaffen Identifikation, Motivation und nachhaltige Impulse für Menschen und Unternehmen.

Basierend auf einer eigenen Themenkategorie präsentiert Redner-Speaker-Experten – Die Redneragentur eine kuratierte Auswahl inspirierender Rednerinnen für unterschiedlichste Veranstaltungsformate. Sie alle bringen Erfahrungen, Perspektiven und Führungsansätze auf die Bühne, brechen Denkroutinen auf, erweitern Debatten und stoßen neue Ideen an.

In Summe bedeutet das vor allem eines: mehr Relevanz für Publikum und Event. Denn Innovation entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern durch unterschiedliche Sichtweisen und vielfältige Erfahrungen. Rednerinnen bereichern nicht als Symbol für Diversität, sondern als inspirierende Expertinnen mit eigenen Geschichten, Erfolgen und Erkenntnissen.

Rednerinnen erreichen Menschen auf besondere Weise

Fachliche Kompetenz ist die Grundlage jeder erfolgreichen Keynote. Entscheidend für die nachhaltige Wirkung eines Vortrags ist jedoch, ob Menschen die Inhalte auch emotional aufnehmen. Unsere erfolgreichen Rednerinnen verbinden fachliche Expertise mit einer authentischen und nahbaren Art der Vermittlung. Dadurch entstehen Vorträge, die nicht nur informieren, sondern berühren und bewegen.

Die Speakerinnen der Redneragentur Redner-Speaker-Experten kreieren Verbindungen zwischen Mensch und Strategie, zwischen persönlicher Motivation und Unternehmensziel. Ihre Vorträge aus der der Kategorie Rednerinnen regen zum Nachdenken an, fördern Veränderungsbereitschaft und geben konkrete Impulse für den beruflichen Alltag.

Unternehmen profitieren dabei von einer großen Bandbreite an Themen:

* Leadership & moderne Führung: Zeitgemäße Führungsansätze mit Fokus auf Empathie, Vertrauen und nachhaltige Zusammenarbeit: Wagemutige Speakerinnen wie die Weltumseglerin Stefanie Voss wissen, wie man eine Crew zu Höchstleistungen motiviert.
* Karriere & Persönlichkeitsentwicklung: Rednerinnen wie die Unternehmerin und Networking Expertin Monika Scheddin vermitteln neue Strategien für mehr Kontakte, gekonnte Selbstpositionierung und beruflichen Erfolg.
* Kommunikation & Wirkung: Top-Speakerinnen wie Bettina Stark, ehemalige Präsidentin der German Speaker Association, begeistern mit ihren individuellen Ansätzen für eine erfolgreiche Kommunikation und überzeugendes Auftreten.
* Diversity & Chancengleichheit: Impulse für vielfältige Unternehmenskulturen und innovative Organisationen von Erfolgsprofis wie der Physikerin und Zukunftsmanagerin Monika Herbstrith-Lappe.
* New Work & Veränderung: Orientierung in Zeiten des Wandels und Impulse für moderne Arbeitswelten bieten die Vorträge von Speakerinnen wie der Spitzenjuristin Dr. Caroline Dostal oder der trotz Handicap erfolgreichen Sportlerin Marion Bender.

Starke Vorbilder für moderne Unternehmen

Die Rednerinnen der Redneragentur Redner-Speaker-Experten zeigen anhand ihrer individuellen Erfahrungen und in prägnanten Bildern, wie Wandel gelingt, wie Hindernisse überwunden werden können und welche Rolle Mut, Selbstvertrauen und Resilienz für langfristigen Erfolg spielen. Ihre persönlichen Geschichten machen gerade abstrakte Themen greifbar und inspirieren auf Augenhöhe. Das macht sie zu glaubwürdigen Vorbildern – nicht allein für Frauen, sondern für all jene, die sich beruflich wie persönlich weiterentwickeln möchten.

Moderne Veranstalter achten heute gezielt auf eine ausgewogene Besetzung ihrer Bühnen. Eine Rednerin bringt nicht nur ein Plus an Vielfalt ins Programm, sondern auch Themenfelder und Erfahrungswelten ein, die in klassischen Speaker-Line-ups zu selten vertreten sind. Ob Leadership-Konferenz, Kundenevent, Vertriebstagung, Kongress, Mitarbeiterversammlung oder Zukunftsforum: Weibliche Speaker setzen Akzente, die jede Veranstaltung abwechslungsreicher, inspirierender und zeitgemäßer machen.

Die richtige Wahl für moderne Eventformate

Die erfolgreichsten Vorträge enden nicht mit dem Applaus – sie geben Denkanstöße, die noch Wochen oder Monate später Wirkung entfalten. Auch deshalb entscheiden sich Unternehmen bewusst für jene Rednerinnen, die Fachkompetenz mit Persönlichkeit verbinden. Denn diese liefern keine Konzepte von der Stange, sondern Impulse, die Menschen tatsächlich dazu motivieren, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Redner-Speaker-Experten
Herr Heinrich Kürzeder
Beuthener Straße 2
89407 Dillingen
Deutschland

fon ..: 0907171137
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email : kontakt@redner-speaker-experten.de

DER Rednermacher Heinrich Kürzeder kennt die Rednerbranche wie kein anderer. Er hat über 30 Jahre Erfahrung mit Rednern, Speakern und Experten. Als Gründer mehrerer Redneragenturen hat der erfahrene Rednermanager eine der erfolgreichsten Speaker Agenturen im deutschsprachigen Raum aufgebaut und tausende Redner und Rednerinnen vermittelt.

Als langjähriges Mitglied der German Speakers Association (GSA) und Coach bei vielen Rednerausbildungen, entwickelt er die Speaker-Elite von morgen und ebnet als Juror bei Speaker Slams neuen Talenten den Weg zum Top-Speaker.

Genau hier setzt seine mehr als 30-jährige Erfahrung an, um Veranstalter auf der Suche nach herausragenden Rednern, Speakern und Experten für Tagungen, Kongresse oder anderen Events zu unterstützen.

Redner-Speaker-Experten, empfiehlt Redner und Rednerinnen zu Themen wie KI, VUCA, Diversity, Motivation, Digitalisierung, Kommunikation, Zusammenarbeit, Zukunft, Geopolitik und viele mehr. Kürzeders exklusive Auswahl umfasst führende und bekannte Keynote Speaker, die aktuelle Themen mitreißend vermitteln und ihre Zuhörer begeistern.

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Wirtschaft

Zweitjob „Elternpflege“ – Silver Exit & Silent Drain sind die Folgen

Die Pflegeversicherung steckt tief in den roten Zahlen. Der Referentenentwurf sieht nun höhere Beiträge, stren-gere Pflegegrade und Leistungskürzungen vor. Betroffen wären Millionen Versicherte.

BildSie ist eine verdrängte Wirtschaftskrise und eine der größten HR-Herausforderung unserer Zukunft: die Pflege eines Angehörigen und ihre Folgen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.

Die Debatte um den Fachkräftemangel in Deutschland übersieht einen entscheidenden blinden Fleck. Während Unternehmen intensiv über die Vier-Tage-Woche oder Kinderbetreuung diskutieren, rollt im Hintergrund eine weitaus größere demografische Welle auf den Mittelstand zu: Die Pflegebedürftigkeit im Allgemeinen, aber vor allem der Babyboomer-Generation. Wenn die eigenen Eltern ins Alter kommen, geraten berufstätige Kinder in einen unsichtbaren und extrem belastenden Zweitjob: die Versorgung ihrer Eltern. Die Pflegeexpertin und Rednerin Angelika Niedermaier warnt vor den wirtschaftlichen Folgen und fordert ein radikales Umdenken in den Chefetagen. Der gerade neu eingebrachte Referentenentwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) erhitzt aktuell die Gemüter der Gesellschaft und birgt enorme Ängste bei pflegenden Angehörigen, die zu einem hohen Anteil auch Mitarbeiter und Fachkräfte in Unternehmen sind.

Mittelstand im Zangengriff der Demografie

Der deutsche Arbeitsmarkt steht daher unter einem enormen Druck. Dass gut ausgebildete Fachkräfte fehlen, ist längst keine Prognose mehr, sondern spürbare Realität in fast jeder Branche. Doch der aktuelle Fachkräftemangel hat eine weitere Ursache, über die in den Personalabteilungen bisher kaum gesprochen wird: Das steigende Alter der Gesellschaft und die damit einhergehende Pflegekrise. Wenn Leistungsträger im Alter zwischen 45 und 60 Jahren plötzlich die Pflege ihrer Eltern organisieren müssen, betrifft das direkt die wertvollsten Mitarbeiter eines Unternehmens. Es sind die erfahrenen Wissensträger, Führungskräfte und Spezialisten, die durch diese emotionale und organisatorische Belastung an ihre Grenzen stoßen.

„Wir erleben einen schleichenden, unsichtbaren Verlust von Produktivität – den _silent_ _drain_“, erklärt Rednerin Angelika Niedermaier. Die ehemalige Heim- und Regionalleiterin sowie erfahrene Pflegeberaterin kennt beide Seiten: das kollabierende Pflegesystem und die Nöte der Wirtschaft. „Unternehmen verlieren im Zuge der Pflegekrise tagtäglich wertvolle Mitarbeiter, weil diese ihre Arbeitszeit reduzieren oder das Unternehmen ganz verlassen müssen, um die Betreuung der Angehörigen zu sichern. Das verschärft den ohnehin akuten Fachkräftemangel massiv.“

In ihrem Vortrag zu den Themen Pflegekrise, Fachkräftemangel, Mitarbeiter, Alter und Innovationen „Strategien für die Pflege der Zukunft“ greift sie in ihre Erfahrungs-Schatzkiste und zeigt die Szenarien schonungslos auf. Sie holt im Vortrag das Thema Pflege und Alter aus der sozialen „Mitleidsecke“ und bringt es dort hin, wo es hingehört – auf die strategische Agenda der Geschäftsführung.

Vom „Silent Drain“ zum wirtschaftlichen Risiko

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Wenn das Alter der Eltern eine Fortführung der normalen Arbeitszeit unmöglich macht, geraten Betroffene in das sogenannte „Sandwich-Management“: Sie werden zwischen den Anforderungen des Berufs, der eigenen Familie und der Pflege der Eltern aufgerieben. Für Arbeitgeber bedeutet dies ein immenses Risiko. Zum einen droht der „Silver-Exit“ – der plötzliche Ausfall von Fachkräften, deren langjähriges Know-how unersetzbar ist. Zum anderen führt die Pflegekrise zu einem Phänomen, das Niedermaier als „Silent Drain“ bezeichnet: Mitarbeiter sind zwar körperlich im Büro anwesend, mental aber völlig blockiert durch den Bürokratie-Dschungel des Pflegesystems. Die Folge sind Fehler, Fehlzeiten und ein dramatischer Abfall der Leistungsfähigkeit.

Um in Zeiten, in denen Fachkräfte Mangelware sind, wettbewerbsfähig zu bleiben, reicht die klassische familienfreundliche Ausrichtung mit Fokus auf Elternzeit nicht mehr aus. Das Thema Alter muss strategisch in die HR-Prozesse integriert werden. Wer als Arbeitgeber heute keine Lösungen für die Pflegekrise der eigenen Belegschaft anbietet, verliert im „War for Talents“ wertvollen Boden.

Gefragt sind echte Innovationen im Personalmanagement

Wie sieht also die Lösung aus? In ihrem Vortrag plädiert Rednerin Angelika Niedermaier für den raschen Aufbau einer „pflegerobusten Unternehmenskultur“. Hierfür braucht es soziale und organisatorische Innovationen in den Betrieben. Unternehmen müssen aufhören, das Thema Pflege als reines Privatsache-Problem zu betrachten. Zu den notwendigen Innovationen gehören flexible, pflegesensible Arbeitszeitmodelle, die Schulung von Führungskräften und die Etablierung von internen Erstansprechpartnern für Betroffene.

„Wir brauchen mutige Innovationen statt starrer Muster“, so Rednerin Angelika Niedermaier. „Betriebe, die hier innovative Wege gehen, sichern sich einen unschätzbaren Vorteil auf dem Arbeitsmarkt. Sie fangen ihre Mitarbeiter auf, bevor der Burnout droht, und positionieren sich im Employer Branding als echte Vorreiter.“ Letztlich zeigt sich: Die Bewältigung der Pflegekrise ist kein reines Wohlfühlthema, sondern ein knallharter Business-Case für jedes zukunftsorientierte Unternehmen. Nur durch gezielte Innovationen im Umgang mit dem demografischen Wandel lässt sich der Fachkräftemangel langfristig abfedern und die Leistungsfähigkeit der wichtigsten Mitarbeiter sichern.

Über Angelika Niedermaier: Angelika Niedermaier ist Impulsrednerin, zertifizierte Pflegeberaterin, Buchautorin und strategische Partnerin für Unternehmen. Als ehemalige Heimleiterin und langjährige Pflegeberaterin bringt sie exklusives Insider-Wissen auf die Bühne. Sie zeigt Vorständen, Geschäftsführern und HR-Verantwortlichen, wie sie durch eine pflegerobuste Unternehmenskultur den demografischen Wandel meistern, den Fachkräftemangel entschärfen und ihre wirtschaftliche Resilienz sichern.

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Pflegeberatung Regensburg – HilDa UG (hb)
Angelika Niedermaier
Am Galgenberg 6
93164 Laaber
Deutschland

fon ..: 016090156245
web ..: https://www.rednerin-pflege-alter-veraenderung.de/
email : impulsrednerin@angelikaniedermaier.com

Die vielen Biographien ihrer Klienten und Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Tätigkeit in der Pflegebranche haben nicht nur das eigene Leben von Angelika Niedermaier stark beeinflusst, sondern haben sie auch dazu inspiriert, mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Als Rednerin will sie den Fokus noch mehr auf brisante Themen legen und sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen aufrütteln, den Blick auf das Alter, das Älterwerden, auf die damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Lebensthemen zu verändern. Aus ihren Vorträgen nehmen die Zuhörer wertvolle Impulse mit, die inspirieren und nachdenklich stimmen. Seit 2016 ist Angelika Niedermaier zudem selbständig als zertifizierte Pflegeberaterin § 7a SGB XI. Jahrzehnte vorher war sie selbst pflegende Angehörige, Heimleiterin und vor ihrer Selbständigkeit Regionalleitung von zehn Pflegeheimen bayernweit.
Sie hat daher nicht nur eine hohe Expertise, wenn es um Alter und Pflege geht, sondern bringt auch noch eine hohe Kompetenz als Unternehmerin und Führungskraft mit. Mit Mut und Menschlichkeit zu führen, war stets ihre Haltung, von der nicht nur die Mitarbeiter sondern vor allem auch das Unternehmen sehr stark profitiert haben.
Weitere Informationen erhalten Sie auf ihren Homepages
www.angelikaniedermaier.com
und
www.pflegeberatung-regensburg.de

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Internationaler Speakerslam: 4 Minuten zum Sieg mit Jubel und Standing Ovation

Neumünsteraner Erfolgsexpertin und Bestseller-Autorin Claudia Frick gewinnt Internationalen Speaker Slam und Excellence Award

BildVier Minuten, die das Publikum von den Sitzen rissen

Mit einer leidenschaftlichen Rede darüber, was erfolgreiche Menschen wirklich anders machen, begeisterte Claudia Frick beim Internationalen Speaker Slam in Mastershausen das internationale Publikum – und wurde mit dem Hermann Scherer Excellence Award ausgezeichnet.

Wenn 240 Sekunden ausreichen, um Menschen zu berühren, zu inspirieren und nachhaltig zu bewegen, dann ist etwas Besonderes passiert.

Genau das gelang der Neumünsteraner Erfolgsexpertin und Bestseller-Autorin **Claudia Frick** am **2. Juli 2026** beim Internationalen Speaker Slam in Mastershausen. Vor einem ausverkauften Saal mit über 200 internationalen Gästen setzte sie sich in einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld mit Rednerinnen und Rednern aus 21 Nationen durch und wurde für ihren außergewöhnlichen Auftritt mit dem renommierten Hermann Scherer Excellence Award geehrt.

Die Atmosphäre war elektrisierend. Jeder Speaker hatte exakt 240 Sekunden, um das Publikum und die Jury zu überzeugen – keine Sekunde mehr. In diesen vier Minuten entfachte Claudia Frick eine Welle der Begeisterung. Mit ihrer bewegenden Botschaft **“Was machen erfolgreiche Menschen anders?“** traf sie einen Nerv. Sie zeigte eindrucksvoll, dass Erfolg nicht vom Zufall abhängt, sondern von den Gedanken, die wir jeden Tag über uns selbst denken. Ihre Rede machte Mut, weckte Hoffnung und inspirierte dazu, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Tosender Applaus und Standing Ovations waren der verdiente Lohn für einen Auftritt, der lange in Erinnerung bleiben wird.

Der von Hermann Scherer initiierte Internationale Speaker Slam zählt zu den renommiertesten und anspruchsvollsten Rednerwettbewerben im deutschsprachigen Raum. Bereits die Teilnahme setzt ein mehrstufiges Auswahlverfahren voraus. Nur ausgewählte Finalisten erhalten die Chance, auf einer der beiden Bühnen vor internationalem Publikum zu sprechen. Bewertet wurden neben der fachlichen Qualität vor allem Persönlichkeit, Bühnenpräsenz und die emotionale Wirkung der Botschaft. Zur Jury gehörten unter anderem Scoutingexpertin Stephanie Pierre, Radioexpertin Andrea Peters, Expertenportal-Gründer Josua Laufer, Germany’s Next Speaker Star Katja Kaden sowie Speaker Marcel Heß.

Mit ihrer authentischen Ausstrahlung und ihrer klaren Botschaft überzeugte Claudia Frick auf ganzer Linie. Ihr Leitsatz **“Du bist nicht das Opfer deiner Vergangenheit oder deiner Umstände – sei der Architekt deiner Zukunft. Einfach mal machen!“** brachte den Saal zum Nachdenken und brachte ihre Mission auf den Punkt.

Für Claudia Frick ist diese internationale Auszeichnung weit mehr als ein persönlicher Erfolg. Sie ist eine Bestätigung ihrer Vision, Menschen dabei zu unterstützen, mentale Grenzen zu überwinden, ihr Potenzial zu entfalten und den Mut zu entwickeln, ihr Leben selbst zu gestalten. Denn für sie beginnt echter Erfolg immer im Kopf.

Über Claudia Frick
Claudia Frick, bekannt als **“Die Erfolgsmacherin“**, begleitet Menschen dabei, ihre mentale Stärke zu entwickeln und ihr volles Potenzial zu entfalten. Mit ihrer praxisnahen Methode vermittelt sie die „Bedienungsanleitung für das eigene Gehirn“ und zeigt, wie limitierende Denk- und Verhaltensmuster überwunden werden können. Ihr Ziel ist es, Menschen zu einem erfolgreichen, erfüllten und selbstbestimmten Leben zu befähigen – denn sie ist überzeugt: **Erfolg beginnt im Denken.**

**Medienkontakt**

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Pflegereform 2027: Wenn Eigenverantwortung zur Last wird – Wer zahlt den Preis?

Die Pflegeversicherung steckt tief in den roten Zahlen. Der Referentenentwurf sieht nun höhere Beiträge, strengere Pflegegrade und Leistungskürzungen vor. Betroffen wären Millionen Versicherte.

BildSeit wenigen Tagen ist er raus: der Referentenentwurf für die neue Pflegereform 2027. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat ihn vorgelegt und erntet damit harsche Kritik von vielen Seiten.

Was ist der Hintergrund für die neue Reform?

Ein Gutachten des IGES-Instituts im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes hat 2026 festgestellt, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen seit 2017 deutlich stärker gestiegen ist als erwartet.

Die Bundesregierung plant derzeit einen der massivsten Eingriffe in die Pflegeversicherung seit ihrer Einführung. Ein Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium sieht höhere Beiträge, strengere Regeln beim Zugang zu Pflegeleistungen und mehr private Vorsorge vor. Gleichzeitig werden bisherige Leistungen aus der Pflegeversicherung verschoben, miteinander verwoben oder fallen komplett weg. Ein Desaster für die Zukunft im Alter. Laut Aussagen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken soll so die angeschlagene Pflegeversicherung finanziell konsolidiert, Kosten eingespart und die Versorgung von Pflegebedürftigen und im Alter gesichert werden.

Der Handlungsdruck sei unausweichlich: Nach offiziellen Angaben des Ministeriums konnten die Leistungen der Pflegeversicherung zuletzt nur noch mit Bundesdarlehen gesichert werden. Für 2027 rechnet man bereits mit einem Defizit von 7,6 Milliarden Euro. Ab 2028 steigt der finanzielle Bedarf nach Angaben noch weiter an, auf rund 18,6 Milliarden Euro.

Die im Referentenentwurf vorgestellten Pläne des Bundesgesundheitsministeriums sorgen auf vielen Seiten für heftige Reaktionen. Der Gesetzentwurf sieht höhere Beiträge, strengere Regeln beim Zugang zu Pflegeleistungen und mehr private Vorsorge vor, um die finanziell angeschlagene Pflegeversicherung zu stabilisieren. Viele Menschen sehen sich dadurch als Arbeitnehmer, Rentner oder pflegende Angehörige noch weiter belastet. Auch Unternehmer sind betroffen, denn zusätzlich zu leistende Beiträge in die Pflegeversicherung bei Minijobs sorgen künftig für erhöhte Ausgaben. Eine Lösung für den sowieso schon vorhandenen Fachkräftemangel ist das nicht.

Was sind grundlegende Änderungen im Entwurf:

Kinderlose und Gutverdiener werden verstärkt zur Kasse gebeten. Um zusätzliche Einnahmen zu erzielen, plant die Bundesregierung mehrere Maßnahmen. So soll der Beitragssatz für Kinderlose Anfang 2027 von derzeit 4,2 auf 4,3 Prozent steigen. Außerdem soll die Beitragsbemessungsgrenze auf das Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung angehoben werden. Neu ist zudem eine Beitragspflicht für Minijobs, die laut Entwurf aber nur von Unternehmern getragen werden muss.

Kostenlose Mitversicherung steht auf dem Prüfstand. Auch die bislang beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern soll eingeschränkt werden. Der Gesetzentwurf bezeichnet dies ausdrücklich als Finanzierungsmaßnahme.

Pflegeversicherung soll keine Vollabsicherung für das Alter mehr sein. Die Bundesregierung fordert im Entwurf ganz klar, dass Pflegebedürftige künftig stärker selbst vorsorgen müssen. Die Pflegeversicherung könne auch künftig nur einen kleinen Anteil an der Versorgung von Pflegebedürftigen und im Alter leisten. Deshalb setzt die Regierung verstärkt auf Eigenverantwortung und private Vorsorge. Geplant sind steuerliche Vorteile für private Pflegezusatzversicherungen sowie neue Möglichkeiten der betrieblichen Pflegevorsorge.

Pflegegrade könnten schwerer erreicht werden. Das Bundesgesundheitsministerium um Nina Warken plant Änderungen bei der Begutachtung zur Einstufung in einen Pflegegrad. Ziel sei eine „Verlangsamung des Anstiegs der Zahl der Pflegebedürftigen“, heißt es im Entwurf. Kritiker dürften in den Änderungen durchaus berechtigt strengere Voraussetzungen für die Anerkennung von Pflegebedürftigkeit sehen.

Auch auf der Ausgabenseite will die Bundesregierung sparen. Besonders betroffen wären Menschen mit Pflegegrad 1. Demnach soll der bisherige Entlastungsbetrag entfallen. Stattdessen will die Bundesregierung einen Anspruch auf Pflegebegleitung einführen und Leistungen stärker auf Prävention und Selbstständigkeit ausrichten. In Frage zu stellen ist hierbei, dass die Einsparungen der Kosten durch den Wegfall bereits in 2027 erfolgen, die Bereitstellung der neuen Angebote aber erst in 2028 geplant sind. Pläne für die Umsetzung oder Richtlinien hierfür sind noch in weiter Ferne. Zudem soll das Entlastungsbudget bei Pflegegrad 2 und 3 in den ersten Monaten nach der Einstufung nur noch teilweise ausgezahlt werden.

Weitere Einsparungen sind bei Pflegeheimbewohnern geplant. Die Zuschläge zu den Eigenanteilen, die Kosten für Heimbewohner bislang etwas senkten, sollen künftig erst nach längerer Aufenthaltsdauer in einem Heim in progressiver Form erfolgen. Dadurch sollen die Ausgaben der Pflegeversicherung deutlich sinken. Inwieweit Pflegeheimbewohner im hohen Alter diese Zeiträume allerdings überhaupt erleben, ist auch hier in Frage zu stellen.

Wichtige Rentenbeiträge für pflegende Angehörige werden massiv gekürzt. Bis zu 30 % der bisher gezahlten Beiträge der Pflegeversicherung in die Rentenversicherung sollen ab 2027 wegfallen.

Pflegebegleitung wird zur neuen Pflicht. Eine der weitreichendsten Neuerungen des Gesetzentwurfs betrifft die sogenannte Pflegebegleitung. Künftig sollen Pflegebedürftige nach der erstmaligen Einstufung automatisch Besuch von speziell geschulten Pflegebegleitern erhalten. Für bestimmte Leistungsbezieher bleibt es nicht bei einem freiwilligen Angebot. Wer das sogenannte Entlastungsbudget – das vorherige Pflegegeld – nutzt, soll die Pflegebegleitung regelmäßig in Anspruch nehmen müssen. Wird ein Termin nicht wahrgenommen, kann die Pflegekasse das Budget zunächst kürzen und im Wiederholungsfall sogar vollständig entziehen. Wie die Umsetzung von Pflegebegleitung aussieht, ist noch unklar.

Budget für Pflege-Notfälle. „Scheinbar neu“ ist zudem ein Überbrückungsbudget für Notfälle. Es soll einspringen, wenn die Hauptpflegeperson plötzlich ausfällt – etwa wegen Krankheit oder eines Unfalls. Dann sollen kurzfristig Ersatzangebote organisiert und finanziert werden können. Dafür entfällt die bisher so wertvolle Verhinderungspflege. Bitter ist, dass diese bislang sogar über private Personen geleistet werden konnte. Nun dürfen nur noch professionelle Anbieter einspringen. Dass es auch hier Fachkräftemangel gibt und Mitarbeiter nur noch schwer zu finden sind, verschärft die Problematik und zeichnet ein weiteres Bild der Pflegekrise.

Dass gerade die häusliche Pflege so intensiv im Mittelpunkt steht, kommt nicht von ungefähr: Bereits heute werden mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Die Bundesregierung will diesen Weg stärken – auch weil die Versorgung im Heim deutlich teurer ist und zudem mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Sozialsysteme auf einem anderen Wege belasten würden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Reform ist die Digitalisierung. Geplant ist ein sogenanntes digitales „Pflege-Cockpit“. Darüber sollen Pflegebedürftige künftig Leistungen verwalten, Anträge stellen, Anbieter vergleichen und Informationen zur Pflege abrufen können. Dies wirft allerdings die berechtigte Frage auf, ob Pflegebedürftige den Umgang mit dieser Form der Digitalisierung überhaupt bewältigen können.

Pflegeberaterin und Rednerin Angelika Niedermaier warnt vor weiteren Belastungen von Pflegebedürftigen. Die Eigenanteile in Pflegeheimen sind heute schon extrem hoch. Daher werden mehr als 80 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt, mehr als die Hälfte sogar ohne professionelle Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. Viele Angehörige sind dabei längst an ihren Belastungsgrenzen oder, so die Erfahrungen von Rednerin Angelika Niedermaier, bereits weit darüber. Hier den Rotstift in dieser Form anzusetzen, senkt die Belastungsgrenzen noch weiter. Was in den öffentlichen Debatten über die Reform übersehen wird, sind die Folgen für Unternehmen: Mitarbeiter zu finden, ist heute schon eine Mammutaufgabe, der Fachkräftemangel ist hoch. Werden die Unterstützungsleistungen von Seiten der Pflegeversicherung gekürzt, fallen höchstwahrscheinlich Mitarbeiter und damit weitere notwendige Fachkräfte weg, weil sie sich um die Pflege der Angehörigen kümmern müssen. Eine Verringerung der Pflegekrise ist somit nicht in Sicht.

In ihrem Vortrag zu den Themen zu den Themen Pflegekrise, Fachkräftemangel, Mitarbeiter finden, Alter und Innovationen „Strategien für die Pflege der Zukunft“, geht es nicht um einen erhobenen Zeigefinger, so Rednerin Angelika Niedermaier. Sie weiß, wovon sie spricht. Seit Jahrzehnten setzt sie sich als Pflegeberaterin für die Pflegebedürftigen und ihre Rechte ein, beschäftigt sich dauerhaft mit dem Thema Pflegekrise, Alter und Fachkräftemangel im Pflegebereich. Als ehemalige Einrichtungsleiterin in der Altenpflege weiß sie ganz genau, wie krass die Herausforderung ist, ausreichend Mitarbeiter zu finden – und dazu noch gut ausgebildete Fachkräfte. Vielmehr legt sie daher mit ihrem Vortrag die Finger in die Wunden der Politik, aber auch der Gesellschaft. Eine Reform der Pflegeversicherung ist durchaus berechtigt. Allerdings braucht es vor allem auch eine Personalpolitik mit Biss: Wir brauchen eine Offensive für Fachkräfte, die Fachkräfte auch tatsächlich anzieht, dauerhaft bindet und vor allem wertschätzt. Im aktuellen Referentenentwurf finden sich hier keine konkreten Ansätze, wie dies gewährleistet werden kann. Im Gegenteil: die Tarifbindung für die Löhne von Mitarbeitern im Pflegebereich soll aufgeweicht werden. Finanzierungsgerechtigkeit statt Haushaltsakrobatik: Pflege darf kein Spielball der Etatdebatte sein. Alles auf dem Tisch, solange die Lasten fair verteilt sind und keine verschlossenen Türen Schönrechnungen zulassen. Weiter im politischen Sinkflug zu bleiben bedeutet, Lebensqualität für Pflegebedürftige und Pflegekräfte wird weiter sinken. Der Fachkräftemangel verschärft sich, wenn Mitarbeiter keine Perspektive sehen.

Ist die Regierung bereit, das Ruder wirklich herumzureißen? Werden in den kommenden Monaten Mut und wirkliche Innovationen gezeigt, um die Pflege der Zukunft zu gestalten – oder bleiben es abgestandene Phrasen, während Mitarbeiter, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige weiter auf Verbesserungen warten? Die Vorschläge im Entwurf von Nina Warken sind wie ein Alarm: Jetzt zählen Taten statt Floskeln. Wer nicht liefert, riskiert, dass die Pflegekrise zum Grundproblem der gesamten Sozialordnung wird.

Fazit: Der Ruf nach Gerechtigkeit, Effizienz und Menschlichkeit in der Pflege war noch nie lauter. Wer nicht liefert, verliert nicht nur Vertrauen, sondern auch Zukunftsmöglichkeiten, notwendige Versorgungsstrukturen und nicht zuletzt auch kompetente wichtige Fachkräfte. Die Pflegekrise wird weiter verschärft. Es braucht sichtbare Ergebnisse, die man fühlen kann – sofort. Pflegekrise, Fachkräfte, Fachkräftemangel, Mitarbeiter, Alter, Innovationen – diese Begriffe müssen laut Rednerin Angelika Niedermaier in jeder Debatte über Pflegepolitik auftauchen und in konkrete, sofort umsetzbare Maßnahmen übersetzt werden.

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Pflegeberatung Regensburg – HilDa UG (hb)
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email : impulsrednerin@angelikaniedermaier.com

Die vielen Biographien ihrer Klienten und Erkenntnisse aus jahrzehntelanger Tätigkeit in der Pflegebranche haben nicht nur das eigene Leben von Angelika Niedermaier stark beeinflusst, sondern haben sie auch dazu inspiriert, mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Als Rednerin will sie den Fokus noch mehr auf brisante Themen legen und sowohl Gesellschaft als auch Unternehmen aufrütteln, den Blick auf das Alter, das Älterwerden, auf die damit verbundenen gesellschaftlichen und persönlichen Lebensthemen zu verändern. Aus ihren Vorträgen nehmen die Zuhörer wertvolle Impulse mit, die inspirieren und nachdenklich stimmen. Seit 2016 ist Angelika Niedermaier zudem selbständig als zertifizierte Pflegeberaterin § 7a SGB XI. Jahrzehnte vorher war sie selbst pflegende Angehörige, Heimleiterin und vor ihrer Selbständigkeit Regionalleitung von zehn Pflegeheimen bayernweit.
Sie hat daher nicht nur eine hohe Expertise, wenn es um Alter und Pflege geht, sondern bringt auch noch eine hohe Kompetenz als Unternehmerin und Führungskraft mit. Mit Mut und Menschlichkeit zu führen, war stets ihre Haltung, von der nicht nur die Mitarbeiter sondern vor allem auch das Unternehmen sehr stark profitiert haben.
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