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Drei von vier Stellenanzeigen in MV nennen kein Gehalt

In 114 von 150 untersuchten Stellenanzeigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern fehlt eine verwertbare Gehaltsangabe. Das sind 76 Prozent. Eine eigene Erhebung von mitarbeiter-mv.de.

BildEigene Erhebung von 150 Anzeigen aus Mecklenburg-Vorpommern: In der Gastronomie fehlt die Gehaltsangabe in 95 Prozent der Fälle, in der Pflege nur in 53 Prozent.

Stralsund, 20. August 2026. Wer in Mecklenburg-Vorpommern eine Stelle sucht, erfährt in den meisten Fällen nicht, was sie zahlt. In 114 von 150 untersuchten Stellenanzeigen fehlt eine verwertbare Gehaltsangabe, das sind 76 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung von mitarbeiter-mv.de, einem gemeinsamen Angebot der Innowist aus Stralsund und der FilmVision aus Greifswald.

Für die Erhebung wurden am 19. August 2026 150 Stellenanzeigen mit Arbeitsort in Mecklenburg-Vorpommern aus der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit gezogen, verteilt auf vier Berufsgruppen. Gewertet wurde ausschließlich der Anzeigentext. Als verwertbare Angabe zählte eine Gehaltsspanne, ein Festbetrag oder ein namentlich genannter Tarifvertrag. Formulierungen wie „attraktive Vergütung“ oder „leistungsgerechte Bezahlung“ zählten nicht, weil sie einem Bewerber keine Entscheidungsgrundlage geben.

Die Tarifbindung macht den Unterschied

Zwischen den Berufsgruppen liegen Welten. In der Küche fehlt die Gehaltsangabe in 35 von 37 Anzeigen, also in 95 Prozent. Bei den Berufskraftfahrern sind es 81 Prozent, in den Elektroberufen 76 Prozent. Die Pflege fällt mit 53 Prozent deutlich heraus.

Der Grund dafür liegt auf der Hand, sobald man in die Anzeigen schaut: In der Pflege nennen 13 der 38 untersuchten Anzeigen einen konkreten Tarifvertrag. In der Küche tut das keine einzige. Wo kein Tarif greift, verschwindet die Angabe zum Verdienst fast vollständig.

„Ein Betrieb, der eine Zahl nennt, hebt sich in seiner Region sofort ab, und das kostet ihn keinen Cent mehr“, sagt Stefan Nabel, Gründer von Innowist und BAFA-registrierter Berater. „Wer keine nennt, verliert genau die Bewerber, die es sich aussuchen können.“

Auch der Bewerbungsweg fehlt oft

Die Erhebung hat zwei weitere Punkte erfasst. In 55 der 150 Anzeigen, also in 37 Prozent, steht im Anzeigentext kein Bewerbungsweg. Wer sich bewerben will, muss die Kontaktdaten erst über eine Sicherheitsabfrage freischalten oder selbst nach dem Betrieb suchen. Einen Ansprechpartner mit Namen nennen 52 der 150 Anzeigen, also 35 Prozent. 21 Prozent der Betriebe haben überhaupt keine eigene Karriereseite.

Eine Erwartung hat sich in der Erhebung nicht bestätigt. Die Vermutung, viele Betriebe schalteten Anzeigen, die auf der eigenen Website gar nicht auftauchen, ließ sich nicht halten: Wo sich die Frage prüfen ließ, war die Stelle in 86 Prozent der Fälle auch auf der eigenen Karriereseite gelistet.

Methode und Grenzen

Gezogen wurde jeder fünfte Treffer der nach Veröffentlichungsdatum sortierten Trefferliste, höchstens eine Anzeige je Betrieb. Zeitarbeit und Personalvermittlung waren ausgeschlossen. Maßgeblich war der Arbeitsort, nicht der Firmensitz.

Die Stichprobe umfasst 150 Anzeigen aus vier Berufsgruppen und ist damit nicht repräsentativ für den gesamten Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. Der statistische Vertrauensbereich der Gesamtzahl liegt bei rund 7 Prozentpunkten. Anzeigen, die ein Betrieb ausschließlich auf der eigenen Website oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht, sind nicht enthalten.

Die vollständige Methode, alle Zahlen und die Grenzen der Erhebung sind öffentlich einsehbar unter https://mitarbeiter-mv.de/marktcheck/stellenanzeigen-mv

Veröffentlicht werden ausschließlich aggregierte Werte. Einzelne Betriebe werden nicht genannt, es wurden keine Testbewerbungen verschickt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Innowist
Herr Stefan Nabel
Ahornstr. 27
18439 Stralsund
Deutschland

fon ..: +49 3831 9418910
web ..: https://mitarbeiter-mv.de
email : info@innowist.de

mitarbeiter-mv.de ist ein Angebot zur Mitarbeitergewinnung für mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern, getragen von Innowist aus Stralsund und FilmVision aus Greifswald. Recruiting mit eigener Software, professionellen Recruiting-Videos und aktiver Ansprache von Pendlern, Rückkehrern und Wechselwilligen. Als geförderte Unternehmensberatung für viele kleine und mittlere Betriebe bis zu 80 % staatlich förderfähig (BAFA).

mitarbeiter-mv.de ist kein Jobportal und keine Stellenbörse. Bewerber können sich nicht registrieren, es gibt keine Lebenslauf-Datenbank. mitarbeiter-mv.de ist keine Zeitarbeit und keine Personalvermittlung. Bewerber werden direkt beim Betrieb angestellt. mitarbeiter-mv.de ist kein staatliches Angebot und kein Landesprogramm. Träger sind zwei privatwirtschaftliche Unternehmen, das MV im Namen bezeichnet das Einsatzgebiet.

Vollständige Fakten und Prüfdatum: https://mitarbeiter-mv.de/fakten

Pressekontakt:

Innowist
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Bildungsgutschein 2026: Was Menschen wissen müssen, die beruflich neu starten wollen

Das IBB erklärt Fördervoraussetzungen, Antragsweg und zugelassene Weiterbildungen für Arbeitsuchende und Beschäftigte.

BildWer den nächsten beruflichen Schritt machen möchte – ob nach einem Jobverlust oder mitten im Berufsleben – kann in Deutschland staatliche Unterstützung beantragen: Der Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit finanziert anerkannte Weiterbildungen vollständig oder teilweise. Fördervoraussetzungen, Antragsweg und zugelassene Kurse sind jedoch nicht immer leicht zu überblicken. Das IBB erklärt, worauf es ankommt.

Was der Bildungsgutschein leistet

Der Bildungsgutschein deckt die Kurskosten einer Weiterbildung, in vielen Fällen vollständig. Arbeitslose erhalten während der Weiterbildung weiterhin Arbeitslosengeld I oder II. Auch Beschäftigte können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsgutschein erhalten, etwa wenn ihre Tätigkeit von Kurzarbeit oder Strukturwandel betroffen ist. Voraussetzung in jedem Fall: Die Weiterbildung ist AZAV-zertifiziert, also von einer unabhängigen Stelle zugelassen. Die Weiterbildungen des IBB erfüllt diese Anforderung an allen Standorten bundesweit.

Worauf Interessierte 2026 achten sollten

Die Bundesagentur für Arbeit richtet ihre Förderschwerpunkte regelmäßig an der Lage auf dem Arbeitsmarkt aus. Berufsfelder mit nachgewiesenem Fachkräftemangel – darunter IT, Pflege, Logistik, Pädagogik und kaufmännische Berufe – stehen häufig im Fokus. Welche Kurse aktuell förderfähig sind, klären Interessierte direkt bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit oder ihrem Jobcenter.

Den Anspruch klärt die zuständige Agentur für Arbeit oder das Jobcenter im persönlichen Beratungsgespräch. Dort zeigt sich auch, welche Weiterbildung förderfähig ist.

So funktioniert der Weg zum Bildungsgutschein

Der erste Schritt führt zur zuständigen Agentur für Arbeit oder zum Jobcenter. Dort prüfen Berater:innen den Anspruch und stellen bei positiver Entscheidung den Gutschein aus. Im zweiten Schritt wählen Geförderte einen zugelassenen Kurs bei einem AZAV-zertifizierten Anbieter wie dem IBB. Der Gutschein wird direkt beim Anbieter eingelöst, Teilnehmer:innen entstehen keine Kurskosten.

Kostenlose Beratung beim IBB

Das Institut für Berufliche Bildung, kurz IBB, unterstützt als einer der größten und erfahrensten Bildungsanbieter Deutschlands bei allen Fragen rund um das passende Angebot und die richtige Förderung. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Zum Portfolio des IBB gehört eine große Auswahl an zertifizierten Umschulungen, Weiterbildungen und Coachings. Dank Viona, der Online-Akademie und dem nahezu größten Netzwerk an kooperierenden Bildungsunternehmen, bietet das IBB maßgeschneiderte Schulungslösungen aus unterschiedlichsten Themenbereichen an mehr als 1.000 Standorten in ganz Deutschland an.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IBB Institut für Berufliche Bildung GmbH
Frau Isabel Zimmermann
Bebelstraße 40
21614 Buxtehude
Deutschland

fon ..: 04161 51650
web ..: https://www.ibb.com/
email : presse@ibb.com

Das Institut für Berufliche Bildung, kurz IBB, wurde 1985 in Buxtehude gegründet und gehört heute zu den größten Bildungsanbietern in Deutschland. Zum Portfolio des IBB gehört eine große Auswahl an zertifizierten Umschulungen, Weiterbildungen und Coachings. Dank Viona, der Online-Akademie und dem nahezu größten Netzwerk an kooperierenden Bildungsunternehmen, bietet das IBB maßgeschneiderte Schulungslösungen aus unterschiedlichsten Themenbereichen an mehr als 1.000 Standorten in ganz Deutschland an.

Pressekontakt:

IBB Institut für Berufliche Bildung GmbH
Frau Isabel Zimmermann
Bebelstraße 40
21614 Buxtehude

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BFW Leipzig – Mehr als eine Umschulung!

Seit mehr als 35 Jahren begleitet das BFW Leipzig Menschen dabei, nach gesundheitlichen Einschnitten neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und dauerhaft in das Arbeitsleben zurückzukehren.

BildWarum das Berufsförderungswerk Leipzig seit über 35 Jahren neue berufliche Perspektiven schafft

Leipzig. Ein Unfall. Eine schwere Erkrankung. Chronische Beschwerden. Psychische Belastungen. Innerhalb weniger Wochen kann sich das Berufsleben eines Menschen grundlegend verändern. Der Beruf, der über Jahre Sicherheit, Identität und Zukunft bedeutete, ist plötzlich nicht mehr ausübbar. Was folgt, sind häufig Unsicherheit, finanzielle Sorgen und die bange Frage: _Wie geht es jetzt weiter?_

Genau an diesem Punkt beginnt die Arbeit des Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Seit mehr als 35 Jahren begleitet die Einrichtung Menschen dabei, nach gesundheitlichen Einschnitten neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und dauerhaft in das Arbeitsleben zurückzukehren. Dabei geht es um weit mehr als eine klassische Umschulung. Es geht darum, Menschen neue Zuversicht zu geben, ihre Stärken neu zu entdecken und gemeinsam einen Weg in eine berufliche Zukunft zu gestalten.

Berufliche Rehabilitation bedeutet Zukunft ermöglichen

Jedes Jahr stehen in Deutschland hunderte Menschen vor der Herausforderung, ihren bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen aufgeben zu müssen. Eine berufliche Rehabilitation eröffnet ihnen die Chance auf einen erfolgreichen Neustart. Ziel ist die nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben: individuell abgestimmt auf die persönlichen Fähigkeiten, gesundheitlichen Voraussetzungen und beruflichen Perspektiven.

Das Berufsförderungswerk Leipzig gehört seit Jahrzehnten zu den erfahrenen Einrichtungen auf diesem Gebiet. Im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung, der Agenturen für Arbeit sowie weiterer Rehabilitationsträger begleitet das BFW Leipzig Menschen auf ihrem Weg zurück in den Beruf und das mit hoher fachlicher Kompetenz, moderner Qualifizierung und einer individuellen Unterstützung, die weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht.

Mehr als ein Bildungsträger

Wer das Berufsförderungswerk Leipzig besucht, erkennt schnell, dass das BFW Leipzig kein gewöhnlicher Bildungsträger ist.

Während klassische Weiterbildungseinrichtungen in erster Linie Qualifikationen vermitteln, verfolgt das Berufsförderungswerk Leipzig einen ganzheitlichen Rehabilitationsansatz. Der Mensch steht im Mittelpunkt, mit seiner Lebensgeschichte, seinen Fähigkeiten, seinen gesundheitlichen Einschränkungen und seinen persönlichen Zielen.

Hier arbeiten Ausbilderinnen und Ausbilder, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Sporttherapeutinnen und Sporttherapeuten sowie weitere Fachkräfte Hand in Hand. Gemeinsam entwickeln sie individuelle Lösungen, die den Teilnehmenden helfen, ihre beruflichen Chancen nachhaltig zu verbessern. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist eine der größten Stärken des BFW Leipzig und unterscheidet die Einrichtung deutlich von vielen klassischen Bildungsanbietern.

Qualität, die auf Erfahrung basiert

Seit seiner Gründung hat sich das Berufsförderungswerk Leipzig kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Berufsbilder, digitale Lernformen und sich wandelnde Anforderungen des Arbeitsmarktes wurden frühzeitig in die Qualifizierungsangebote integriert. Gleichzeitig ist eines über all die Jahre unverändert geblieben, und zwar der hohe Anspruch an Qualität.

Die angebotenen Umschulungen orientieren sich an den Anforderungen der Wirtschaft. Moderne Lehrmethoden, praxisnahe Ausbildungsinhalte, gute Verbindungen mit regionalen Unternehmen und Praktikumsphasen sorgen dafür, dass den Teilnehmenden ihr beruflicher Wiedereinstieg optimal gelingt.

Dabei profitieren sie nicht nur von fachlich qualifizierten Lehrkräften, sondern auch von einer persönlichen Begleitung während der gesamten Rehabilitationsmaßnahme. Viele Teilnehmende erleben erstmals seit langer Zeit wieder das Gefühl, beruflich gebraucht zu werden und eine realistische Zukunftsperspektive zu entwickeln.

Ein erfolgreicher Neustart beginnt mit Vertrauen

Eine berufliche Rehabilitation ist häufig weit mehr als der Erwerb neuer beruflicher Kenntnisse. Sie bedeutet, neues Selbstvertrauen aufzubauen, gesundheitliche Grenzen realistisch einzuschätzen und gleichzeitig vorhandene Potenziale zu erkennen.

Deshalb beginnt der Weg im BFW Leipzig mit einer sorgfältigen Analyse der individuellen Situation. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden berufliche Möglichkeiten entwickelt, realistische Ziele formuliert und passende Qualifizierungswege ausgewählt.

Diese intensive Begleitung setzt sich während der gesamten Maßnahme fort. Lernschwierigkeiten, gesundheitliche Herausforderungen oder persönliche Belastungen werden nicht als Hindernisse verstanden, sondern gemeinsam bearbeitet. So entsteht ein Umfeld, in dem Entwicklung möglich wird, fachlich ebenso wie persönlich.

Mitten in Leipzig – modern, offen und hervorragend erreichbar

Der Hauptstandort des Berufsförderungswerks Leipzig in der Georg-Schumann-Straße verbindet moderne Lernbedingungen mit einer ausgezeichneten Verkehrsanbindung. Ob mit Straßenbahn, S-Bahn, Bus oder dem Auto, das BFW Leipzig ist aus Leipzig, dem Umland und ganz Sachsen gut erreichbar.

Auf dem Campus finden die Teilnehmenden optimale Voraussetzungen für ihre berufliche Rehabilitation. Moderne Unterrichts- und Werkstatträume sowie zahlreiche Angebote zur Unterstützung des Lern- und Rehabilitationsprozesses schaffen ein Umfeld, das konzentriertes Lernen ebenso ermöglicht wie persönliche Entwicklung.

Menschen stärken. Perspektiven schaffen.

In einer Zeit, in der sich Arbeitswelt und Anforderungen kontinuierlich verändern, gewinnt berufliche Rehabilitation zunehmend an Bedeutung. Das Berufsförderungswerk Leipzig begegnet dieser Entwicklung mit Erfahrung, Innovationskraft und einer klaren Haltung: Jeder Mensch verdient die Chance auf einen erfolgreichen beruflichen Neustart.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Frau Kathy Heiden
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Deutschland

fon ..: 03419175394
web ..: https://bfw-leipzig.de/
email : kathy.heiden@bfw-leipzig.de

Das Berufsförderungswerk Leipzig ist seit über 35 Jahren als Spezialist auf dem Gebiet der Teilhabe am Arbeitsleben (der beruflichen Rehabilitation) tätig. Es unterstützt und bildet Menschen aus, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben ausscheiden mussten. Mit innovativen Ansätzen und jahrzehntelanger Expertise leistet das BFW Leipzig dabei einen bedeutenden Beitrag zur Inklusion von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch unsere Mitgliedschaft in Wirtschaftsverbänden und Fachvereinen erkennen wir zeitnah
die Trends und Veränderungen des Arbeitsmarktes. So ist das Berufsförderungswerk Leipzig beispielsweise seit mehr als 30 Jahren Mitglied in der DGQ. Neue fachliche Anforderungen binden wir in unsere Qualifizierungen ein und ermöglichen unseren Rehabilitanden einen optimalen Start in das neue Berufsleben. Unternehmen der regionalen Wirtschaft erhalten gut ausgebildete neue Mitarbeitende und kennen das BFW Leipzig als zuverlässigen Partner der Aus- und Weiterbildung.

Pressekontakt:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
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Mit Anpassungsqualifizierungen dem Fachkräftemangel entgegenwirken

Ausländische Abschlüsse werden in Deutschland oft nicht voll anerkannt. Hier kann die Anpassungsqualifizierung helfen.

BildAngesichts des Fachkräftemangels und zunehmender internationaler Rekrutierung steigt in Deutschland die Nachfrage nach passgenauen Anpassungsqualifizierungen. Internationale Fachkräfte mit teilweise anerkannten Abschlüssen können diese gezielten Weiterbildungen nutzen, um auf dem Arbeitsmarkt zu überzeugen.

Ausländischer Abschluss, deutscher Arbeitsmarkt

Der Abschluss aus der Heimat in der Tasche, die Hoffnung auf einen Neustart in Deutschland im Herzen, doch dann kommt der Bescheid: „teilweise gleichwertig“. Was für viele internationale Fachkräfte zunächst wie eine Enttäuschung klingt, kann in Wahrheit der Startschuss für einen Weg zur vollen Anerkennung des Berufs- oder Hochschulabschlusses sein. Genau hier setzt das Institut für Berufliche Bildung (IBB) an: Menschen mit der Anpassungsqualifizierung gezielt auf dem Weg zur vollen Anerkennung in Deutschland unterstützen.

Was ist eine Anpassungsqualifizierung?

Eine Anpassungsqualifizierung beim IBB hilft Menschen mit ausländischem Berufsabschluss, diesen in Deutschland vollständig anerkennen zu lassen. Das IBB stellt Teilnehmenden aus über 1.000 Kursmodulen individuelle Qualifizierungspläne zusammen, abgestimmt auf die Anforderungen der zuständigen Kammern (IHK, HWK, IHK FOSA) oder der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB).

Die Bandbreite reicht von kaufmännischen und ökonomischen Profilen (Buchhaltung, SAP, Rechnungswesen) über IT-Berufe und Ingenieurwesen bis hin zu technischen Berufen und Bauzeichnung. Falls nötig, können Teilnehmende vorab einen Deutschkurs (B2) absolvieren und mit der Qualifizierung kombinieren. Die Kosten können mit dem Bildungsgutschein oder über das Qualifizierungschancengesetz gefördert werden. Das bedeutet: keine Kosten für Sie!

Das IBB begleitet Sie bis zur Anerkennung

Der Ablauf ist klar strukturiert: Auf Basis des Anerkennungs- oder Defizitbescheids prüft das IBB die individuellen Anforderungen, erstellt gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Qualifizierungsplan und stimmt diesen mit der zuständigen Kammer ab. Im Anschluss folgen die maßgeschneiderten Kurse – bei Bedarf ergänzt um Bewerbungsunterstützung und Praktikumsvermittlung. Nach erfolgreichem Abschluss kann der Folgeantrag zur Anerkennung gestellt werden.

Zwei Zielgruppen profitieren

Anpassungsqualifizierungen richten sich zum einen an arbeitssuchende Fachkräfte mit ausländischem Abschluss, die eine Teilanerkennung erhalten haben. In diesem Fall kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter einen Bildungsgutschein ausstellen. Zum anderen werden die Anpassungsqualifizierungen zunehmend von Unternehmen genutzt, die internationale Mitarbeitende beschäftigen oder rekrutieren und deren Qualifikation auf den deutschen Standard heben wollen. Die Beschäftigtenförderung übernimmt dabei nicht nur die Weiterbildungskosten (bis zu 100 %), sondern zahlt auch einen Zuschuss zum Entgelt während der Qualifizierung (bis zu 75 %). Das IBB berät und unterstützt bei der Antragstellung.

Kostenlose Beratung beim IBB

Das Institut für Berufliche Bildung (IBB) unterstützt als einer der größten Bildungsanbieter Deutschlands bei allen Fragen rund um die passende Weiterbildung und ist erfahrener Partner beim Thema Anpassungsqualifizierung. Das zeigt sich in der mehrsprachigen Beratung, den passgenauen Kursmodulen und flexiblen Lernformaten. Dabei begleitet das IBB Interessierte durch den gesamten Prozess: von der ersten Orientierung über die Beantragung der Förderung bis zum erfolgreichen Abschluss. Weitere Informationen sind auf www.ibb.com verfügbar.

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IBB Institut für Berufliche Bildung GmbH
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Das Institut für Berufliche Bildung, kurz IBB, wurde 1985 in Buxtehude gegründet und gehört heute zu den größten Bildungsanbietern in Deutschland. Zum Portfolio des IBB gehört eine große Auswahl an zertifizierten Umschulungen, Weiterbildungen und Coachings. Dank Viona, der Online-Akademie und dem nahezu größten Netzwerk an kooperierenden Bildungsunternehmen, bietet das IBB maßgeschneiderte Schulungslösungen aus unterschiedlichsten Themenbereichen an mehr als 1.000 Standorten in ganz Deutschland an.

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Mehr Verwaltung, weniger Gast: Warum Hotels ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil verlieren können

Prozesse schaffen Effizienz – doch wenn Administration den persönlichen Gästekontakt verdrängt, gerät das eigentliche Erfolgsmodell der Branche unter Druck.

BildDie Hotellerie hat in den vergangenen Jahren ihre Prozesse konsequent weiterentwickelt. Digitalisierung, Qualitätsmanagement und standardisierte Abläufe sorgen heute vielerorts für mehr Effizienz und Transparenz. Gleichzeitig zeichnet sich jedoch eine Entwicklung ab, die bislang nur selten im Fokus steht: Mitarbeitende verbringen einen immer größeren Teil ihres Arbeitstages mit administrativen Aufgaben und immer weniger Zeit dort, wo über die Qualität eines Hotelaufenthalts tatsächlich entschieden wird – im persönlichen Kontakt mit dem Gast.
Was zunächst wie eine organisatorische Herausforderung erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Frage. Denn Hotels unterscheiden sich künftig immer weniger über Ausstattung oder Technik. Diese Leistungen setzen Gäste heute voraus. Den Unterschied machen Aufmerksamkeit, Persönlichkeit sowie echte Begegnungen. Genau dafür bleibt im Arbeitsalltag vieler Mitarbeitender jedoch immer weniger Raum.
Die Ursachen liegen selten in einer einzelnen Entscheidung. Vielmehr summieren sich Dokumentationen, interne Abstimmungen, Reportings, Qualitätskontrollen und zusätzliche Prozessvorgaben zu einem Arbeitsalltag, in dem Mitarbeitende immer häufiger organisieren und verwalten, statt Gastgeber zu sein.
Diese Entwicklung beobachten die Personalentwickler diavendo seit Jahren im Rahmen ihrer Coachings und Trainings. Nach Einschätzung der Experten wird deshalb nicht allein der Fachkräftemangel über die Zukunft der Hotellerie entscheiden. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie viel Zeit Mitarbeitenden künftig noch für das bleibt, was Gäste nachhaltig in Erinnerung behalten.
„Die größte Konkurrenz echter Gastfreundschaft ist heute nicht der Fachkräftemangel. Wer Mitarbeitende dauerhaft mit Organisation beschäftigt, darf sich nicht wundern, wenn persönliche Gastmomente immer seltener werden. Außergewöhnliche Erlebnisse entstehen weniger zwischen zwei Checklisten, sondern dort, wo Menschen Zeit haben, aufmerksam zu sein“, so Steffen Schock, Mitinhaber von diavendo.
Gastfreundschaft braucht Präsenz: Gerade diese persönlichen Begegnungen entscheiden über die Qualität eines Aufenthalts. Gäste erinnern sich selten an perfekt organisierte Prozesse. Sie erinnern sich an Menschen, die zuhören, Situationen erkennen und im richtigen Augenblick individuell handeln. Solche Momente lassen sich weder standardisieren noch automatisieren. Sie entstehen eben dort, wo Mitarbeitende Handlungsspielräume besitzen.
„Die Hotellerie hat in den vergangenen Jahren gelernt, Prozesse zu perfektionieren. Jetzt muss sie wieder lernen, Begegnungen zu ermöglichen. Ein Gast soll ein Hotel nicht nur zufrieden verlassen. Er sollte einen Moment mitnehmen, an den er später gerne zurückdenkt. Genau dafür brauchen Mitarbeitende wieder mehr Zeit, mehr Vertrauen sowie mehr Freiheit“, ergänzt Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter von diavendo. „Führung spielt hier eine entscheidende Rolle. Und die bedeutet nicht immer neue Regeln einzuführen. Gute Führung reduziert Komplexität und schafft Freiräume. Erst wenn Mitarbeitende Entscheidungen treffen dürfen und Zeit für den Gast haben, entsteht jene Qualität, die kein Standard der Welt ersetzen kann.“
Für Hotelunternehmen bedeutet das einen Perspektivwechsel. Nicht jede Aufgabe schafft automatisch einen Mehrwert für den Gast. Nicht jede Regel verbessert den Aufenthalt. Führungskräfte sollten deshalb ihre Organisation konsequent aus Sicht der Gäste und Mitarbeitenden hinterfragen.
Die Zukunft der Hotellerie entscheidet sich nicht allein an besseren Prozessen. Erfolgreich werden jene Hotels sein, die ihre Organisation konsequent vom Gast herdenken. Prozesse schaffen Effizienz. Menschen schaffen Vertrauen. Und Vertrauen ist die Grundlage für Begeisterung, Loyalität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Quelle Foto: Kubiza Photo/diavendo GmbH

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Herr Bernhard Patter
Thalfinger Straße 69
89275 Oberlechingen
Deutschland

fon ..: +49 8541- 58499-10
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email : info@diavendo.com

Im Herbst 2008 gründete der ehemalige Vorstand und Mitinhaber der IFH Aktiengesellschaft Bernhard Patter das Beratungsunternehmen für Personal- und Unternehmensentwicklung diavendo. Dabei spezialisiert sich der gebürtige Grazer mit seinem Geschäftspartner Steffen Schock auf die Beratung von Unternehmen aller servicenahen Wirtschaftszweige in den Bereichen Vertrieb, Führung und Kommunikation. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf Führungskräfte- und Verkaufstrainings in der Dienstleistungsbranche. Als „Die Persönlichkeitsentwickler“ sind sie europaweit für verschiedene Unternehmen erfolgreich tätig.

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