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Tiemann-Preis 2026 geht an den Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart

50.000 Euro für den Ankauf von Werken von Elif Saydam

BildBereits zum vierten Mal verleiht die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Tiemann-Preis für zeitgenössische Malerei. Preisträger 2026 ist der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in Berlin, der mit dem Preisgeld sechs Arbeiten aus der Werkgruppe „Späti Paintings“ (2021-2025) von Elif Saydam für seine Sammlung erwirbt.

Die Arbeiten werden Teil der neuen Sammlungspräsentation Tausendmal Berlin, die am 12. Juni 2026 eröffnet wird und die Berliner Kunstszene seit 1989 im globalen Dialog beleuchtet. Mit dem Ankauf stärkt der Hamburger Bahnhof gezielt künstlerische Positionen, die Fragen von Identität, Zugehörigkeit und urbanen Lebenswelten aus einer zeitgenössischen Perspektive verhandeln.

Die Jury des Tiemann-Preises zeigte sich überzeugt von der künstlerischen Qualität der vorgeschlagenen Werkgruppe sowie ihrer nachhaltigen Einbindung in die Sammlung des Hauses. Die Arbeiten von Elif Saydam erweitern die Bestände des Hamburger Bahnhofs um eine markante malerische Position, die aktuelle gesellschaftliche Diskurse mit einer eigenständigen Bildsprache verbindet.

Die Ausschreibung des Tiemann-Preises 2026 stieß auch in diesem Jahr auf großes Interesse. Zahlreiche Museen und Kunstinstitutionen aus ganz Deutschland reichten Bewerbungen ein und unterstrichen damit die Bedeutung des Preises für die Förderung zeitgenössischer Malerei.

„Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten darf die Förderung von Kunst und Kultur nicht nachlassen. Kunst eröffnet Perspektiven, schafft gesellschaftlichen Dialog und bewahrt unsere kulturelle Vielfalt. Wir freuen uns sehr, dass der Tiemann-Preis in diesem Jahr nach Berlin geht und mit dem Hamburger Bahnhof ein Haus auszeichnet, das mit seiner Sammlung und seinem Programm ein starkes Zeichen für die zeitgenössische Kunst setzt,“ so Gründer Dr. H. Jürgen Tiemann

Die feierliche Verleihung des Tiemann-Preises findet am Freitag, 30. Oktober 2026, im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart statt.Anlässlich der Preisverleihung lädt das Museum um 16 Uhr zu einem öffentlichen Gespräch mit Elif Saydam ein. Die Werkgruppe soll mindestens bis 2029 präsentiert werden.

Elif Saydam (*1985 in Calgary, Kanada) lebt und arbeitet in Berlin. Die künstlerische Praxis verbindet Fragen von Diaspora, Zugehörigkeit und Identität mit einer erweiterten Auffassung von Malerei. In den ausgezeichneten Späti Paintings überlagern sich Motive der Berliner Alltagsarchitektur mit ornamentalen Strukturen, Goldapplikationen und vielschichtigen Bildräumen. Die Werke greifen prägende Elemente der Berliner Stadtkultur auf und übersetzen sie in eine eigenständige malerische Sprache. Dabei entstehen Arbeiten, die lokale Erfahrungsräume mit globalen Perspektiven verbinden und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen reflektieren.

Elif Saydam war zuletzt unter anderem am MIT List Visual Arts Center in Massachusetts, in den Oakville Galleries in Toronto, im Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg sowie auf der Istanbul Biennale vertreten. Arbeiten von Elif Saydam befinden sich bereits in bedeutenden öffentlichen Sammlungen.

Ein Preis mit Weitblick

Der Tiemann-Preis, der mit 50.000 Euro dotiert ist, wird seit 2023 jährlich von der Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung vergeben. Ziel ist es, Museen mit zeitgenössischen Sammlungen beim Erwerb bedeutender malerischer Werke zu unterstützen und herausragende künstlerische Positionen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Fachjury ohne Mitsprache der Stifter.

Die Jury des Tiemann-Preises 2026 bestand aus:

o Christiane Mennicke-Schwarz, Kunsthaus Dresden

o Dr. Kathleen Reinhardt, Georg Kolbe Museum Berlin

o Milan Ther, Kunstverein in Hamburg

o Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Leipzig/München

o Moritz Wesseler, Fridericianum Kassel

Über den Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart Im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart begegnen sich Kunst und Gesellschaft im Zentrum Berlins.
Als Sammlungsmuseum für zeitgenössische Kunst sammelt der Hamburger Bahnhof in die Zukunft und ist ein offenes Haus für die Stadtgesellschaft und ihre Gäste. Kostenlose Programme und partizipative Formate richten sich an Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen und internationalen Geschichten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung
Frau Annett Möller
Bernadottestraße 66
14195 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 315 84 525
web ..: https://www.tiemann-stiftung.de
email : a.moeller@tiemann-stiftung.de

Das Stifterpaar möchte mit dem Tiemann-Kunstpreis Häuser im Ausbau ihrer Sammlungen unterstützen und zugleich künstlerische Positionen würdigen, die auf dem Gebiet der zeitgenössischen Malerereinen wesentlichen Beitrag zum aktuellen Kunstdiskurs leisten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass herausragende malerische Positionen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Der Tiemann-Preis ist ein außergewöhnlich hoch dotierter Ankaufspreis und in seiner Ausrichtung einzigartig in Deutschland. Preisträger war im vergangenen Jahr das Museum Marta Herford mit Werken von Kerstin Brätsch, 2024 das Kunstmuseum Magdeburg mit Werken von Özlem Altin. Im Jahr 2023 erhielt das Museum Folkwang in Essen erstmalig das Preisgeld für den Ankauf von Werken von Armin Boehm.
www.tiemann-preis.de

Pressekontakt:

mehnert paris GmbH
Frau Manuela Mehnert
Salzufer 15/16
10587 Berlin

fon ..: 030 863 29 96 – 0
email : presse@mehnertparis.com

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Tiemann-Preis 2025 feierlich im Marta Herford verliehen

Wandinstallation von Kerstin Brätsch wird Teil der Sammlung

BildIn einem feierlichen Festakt wurde am Samstag, den 15. November 2025, im Marta Herford Museum der diesjährige Tiemann-Preis übergeben. Der mit 50.000 Euro dotierte Ankaufspreis der Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung ging in seiner dritten Vergabe an das Marta Herford, das damit Werke der international renommierten Künstlerin Kerstin Brätsch für seine Sammlung erwerben konnte.

Museumsdirektorin Kathleen Rahn nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. „Es ist eine große Ehre und Freude, dass wir den Tiemann-Preis erhalten. Dieser Preis ist ein nachhaltiges Geschenk, das es uns ermöglicht, unsere Sammlung zukunftsweisend zu erweitern. Die Arbeiten von Kerstin Brätsch treten dabei in einen besonderen Dialog mit der ikonischen Gehry-Architektur unseres Hauses.“

Im Rahmen des Preises entstand eine raumgreifende Wandinstallation im Marta Café. Die Basis bildet eine eigens angefertigte Tapete aus der Serie META Rorschach (2024), die das Prinzip der gespiegelten Bildstruktur aufnimmt. Auf dieser Präsentationsfläche befinden sich fünf Werke der Künstlerin – darunter zwei reliefartige Arbeiten aus der Serie Fossil Psychic for Christa (Stucco Marmo) (2020), die zum offiziellen Ankauf durch den Tiemann-Preis gehören.

Ergänzend zum Preisankauf konnte das Museum drei weitere Werke der Künstlerin erwerben, die ebenfalls Teil der Wandinszenierung sind.

Die Jury würdigte insbesondere die künstlerische Tiefe und konzeptuell Stärke der ausgewählten Werke, die das interdisziplinäre Profil der Sammlung Marta Herford unterstreichen und weibliche Positionen im zeitgenössischen Kunstdiskurs stärken.

Dr. H. Jürgen Tiemann

„Wir freuen uns sehr, dass mit unserem Preis eine so lebendige und außergewöhnliche Installation ins Marta Herford eingezogen ist – ein Kunstwerk, das  im ständigen Dialog mit seinen Besucherinnen und Besuchern steht.“

Weitere Informationen unter: https://www.tiemann-preis.de/ 

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Der Tiemann-Preis:
Seit 2023 verleiht die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung jährlich den mit bis zu 50.000 Euro dotierten Tiemann-Preis. Das Stifterpaar möchte mit dem Tiemann-Preis Häuser im Ausbau ihrer Sammlungen unterstützen und zugleich künstlerische Positionen würdigen, die auf dem Gebiet der zeitgenössischen Malerei einen wesentlichen Beitrag zum aktuellen Kunstdiskurs leisten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass dank dieser Förderung herausragende malerische Positionen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine fünfköpfige Fachjury wählt – unabhängig vom Stifterpaar – jedes Jahr eine*n Preisträger*in aus. Der Tiemann-Preis ist ein außergewöhnlich hoch dotierter Ankaufspreis und in seiner Ausrichtung einzigartig in Deutschland. 

Marta Herford:
Das von Stararchitekt Frank Gehry entworfene Marta Herford ist mit seiner geschwungenen Form, der roten Backsteinfassade und dem markanten Edelstahldach ein architektonisches Wahrzeichen weit über die Region Ostwestfalen-Lippe hinaus. Das international ausgerichtete Museum für zeitgenössische Kunst mit besonderem Blick auf Architektur und Design bietet Raum für vielfältige künstlerische Auseinandersetzungen. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2005 umfasst das Profil des Hauses neben wechselnden Ausstellungen auch eine Sammlung von mittlerweile rund 500 Werken mit Schwerpunkt auf installativen Raumkonzepten. Die besondere Architektur ermöglicht dabei multisensorische Kunsterlebnisse. Mit Café, Veranstaltungsräumen und einer Vermittlungsetage schafft das Museum zudem einen offenen Rahmen für Austausch, Bildung und kulturelle Praxis.

Die Künstlerin:
Kerstin Brätsch (*1979 in Hamburg, lebt in Berlin und New York) zählt zu den prägenden Stimmen zeitgenössischer Malerei. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Bildtradition, Materialforschung und kollektiven Arbeitsformen. Brätsch studierte an der UdK Berlin und der Columbia University New York und lehrt heute in Hamburg. In Kollaborationen – etwa als Duo DAS INSTITUT (mit Adele Röder), sowie KAYA (mit Debo Eilers) – lotet sie mediale und konzeptuelle Grenzen der Malerei aus. Ihre Werke waren u. a. im MoMA (New York), der Serpentine Gallery (London), der Kunsthalle Zürich sowie auf der Venedig-Biennale (2011, 2022) zu sehen und sind in internationalen Sammlungen wie dem Museum Brandhorst und dem Museum of Modern Art vertreten.

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Tiemann-Preis 2025 geht an Marta Herford

50.000 Euro für den Ankauf von Werken der Künstlerin Kerstin Brätsch

BildBereits zum dritten Mal verleiht die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Tiemann-Preis für zeitgenössische Malerei. Diesjähriger Preisträger ist das Museum Marta Herford, das mit dem Ankaufsetat zwei Werke der international renommierten Künstlerin Kerstin Brätsch in seine Sammlung aufnimmt.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der künstlerischen Relevanz und der konzeptuellen Einbindung der ausgewählten Werke in die Sammlung des Hauses. Mit dem Ankauf aus der Serie Fossil Psychic for Christa (Stucco Marmo) (2020) stärkt Marta Herford gezielt weibliche künstlerische Positionen und das interdisziplinäre Profil der Sammlung.

Die feierliche Verleihung des Preises findet am 15. November 2025 im Marta Herford statt. Die Werke werden ab Mitte November 2025 im Marta Café in einer raumgreifenden Installation dauerhaft sichtbar sein und unterstreichen die programmatische Ausrichtung des Hauses an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Design.

Hohe Resonanz auf den Preis
Die Ausschreibung für den Tiemann-Preis 2025 stieß erneut auf große Resonanz – noch mehr Museen und Kunstinstitutionen als im Vorjahr reichten überzeugende Konzepte ein. Die Stifter zeigen sich erfreut über das gestiegene Interesse und die Qualität der Bewerbungen.

„Dass sich so viele Häuser mit durchdachten Konzepten beteiligt haben, bestätigt die Relevanz des Preises im aktuellen Kunstgeschehen“ – Dr. H. Jürgen Tiemann

Ausgezeichnete künstlerische Perspektive
Kerstin Brätsch (*1979 in Hamburg, lebt in Berlin und New York) zählt zu den wichtigsten Stimmen zeitgenössischer Malerei. Ihre Werke bewegen sich zwischen Bildtradition, Materialforschung und kollektiven Arbeitsformen. In ihren Stucco-Marmo-Arbeiten verbindet sie barocke Stucktechniken mit einer postdigitalen Ästhetik. Diese „vergeistigten Fossilien“ sind zugleich Reminiszenz an ihre verstorbene Mutter, der die Serie gewidmet ist, als auch ein selbstreflexiver Kommentar zur Materialität von Malerei.

Mit Präsentationen im MoMA (New York), der Serpentine Gallery (London), dem Fridericianum (Kassel) und der Biennale von Venedig (2011, 2022) ist Brätsch international vertreten. Ihre Werke befinden sich u. a. in den Sammlungen des Museum Brandhorst und des Museum of Modern Art.

Ein Preis mit Weitblick
Der Tiemann-Preis wird seit 2023 jährlich von der Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung vergeben. Ziel ist es, Museen mit zeitgenössischer Sammlung beim Erwerb bedeutender malerischer Werke zu unterstützen und herausragende künstlerische Positionen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Auswahl der Preisträger trifft eine unabhängige Fachjury ohne Einflussnahme des Stifterpaars.

Die diesjährige Jury bestand aus:

Christiane Mennicke-Schwarz / Kunsthaus Dresden

Prof. Dr. Annette Tietenberg / HBK Braunschweig

Prof. Dr. Wolfgang Ullrich / Leipzig/München

Moritz Wesseler / Fridericianum Kassel

Marcus Woeller / WELT

Weitere Informationen zum Tiemann-Preis: https://www.tiemann-preis.de/ 

Weitere Informationen zur Tiemann-Stiftung: https://www.tiemann-stiftung.de/ 

Über das Marta Herford:
Das Museum Marta Herford wurde 2005 im ostwestfälischen Herford eröffnet und gehört mit seinem spektakulären Gebäude des Architekten Frank Gehry zu den architektonischen Wahrzeichen der Region. Als Museum für Gegenwartskunst mit Blick auf Design und Architektur bietet Marta einen offenen Raum für künstlerische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlich relevanten Themen. Die Sammlung umfasst derzeit rund 500 Werke von etwa 170 Künstler*innen und legt einen besonderen Schwerpunkt auf das Verhältnis von Kunst und Raum. Mit innovativen Ausstellungen, partizipativen Projekten und einem profilierten Vermittlungsprogramm versteht sich Marta als dynamischer Ort im Spannungsfeld von Kunst, Architektur und Design. https://marta-herford.de/ 

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Der Tiemann-Preis ist ein mit 50.000 Euro außergewöhnlich hoch dotierter Ankaufspreis und in seiner Ausrichtung einzigartig in Deutschland. Die Preisträgerin war im letzten Jahr das Kunstmuseum Magdeburg mit Werken von Özlem Altin, im Jahr 2023 erhielt das Museum Folkwang das Preisgeld für den Ankauf von Werken von Armin Boehm.  

Die Tiemann-Stiftung

Im Jahr 2018 wurde die gemeinnützige Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung gegründet, sie konzentriert sich auf die Kernthemen:

– Förderung und wirtschaftliche Unterstützung von Kunst und Kultur einschließlich Denkmalpflege,

– Bildungsprojekte sowie

– Naturschutz und Landschaftspflege.

Die Aktivitäten werden in Verbindung mit den Freunden Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg e.V., der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zielgerichtet vorangebracht. 

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Deutschlands höchstdotierter Museumsankaufspreis: Bewerbungsphase beginnt am 1. Februar 2025

Open Call: 01.02. – 30.04.2025

BildZum dritten Mal in Folge schreibt die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung den mit 50.000 Euro dotierten Tiemann Kunstpreis aus. Museen und Kunstinstitutionen in Deutschland, die über eine eigene Sammlung zeitgenössischer Kunst verfügen, sind herzlich eingeladen, sich jetzt für den Preis zu bewerben.

Die Bewerbungsunterlagen finden sich hier: https://www.tiemann-preis.de/bewerbung/

Ziel des Preises ist es, den Ankauf eines Kunstwerks oder einer Werkgruppe aus dem Bereich der Malerei zu fördern und so die Sammlungen zeitgenössischer Kunst nachhaltig zu bereichern. Der Bewerbungszeitraum ist vom 1. Februar bis 30. April 2025. Die Preisverleihung findet im Herbst 2025 statt.

„Der Tiemann-Preis ist eine einzigartige Initiative, die direkt an Museen gerichtet ist. Wir möchten damit aktuelle Positionen der zeitgenössischen Malerei fördern und vielen Menschen durch Museumsbesuche zugänglich machen.“ – Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann, die Gründer der Stiftung.

Der Tiemann-Preis

Seit 2023 verleiht die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung jährlich den mit bis zu 50.000 Euro dotierten Tiemann-Preis. Das Stifterpaar möchte mit dem Tiemann-Kunstpreis Häuser im Ausbau ihrer Sammlungen unterstützen und zugleich künstlerische Positionen würdigen, die auf dem Gebiet der zeitgenössischen Malerei einen wesentlichen Beitrag zum aktuellen Kunstdiskurs leisten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass dank dieser Förderung herausragende malerische Positionen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine fünfköpfige Fachjury wählt – unabhängig vom Stifterpaar – jedes Jahr einen Preisträger aus. Der Tiemann-Preis ist ein außergewöhnlich hoch dotierter Ankaufspreis und in seiner Ausrichtung einzigartig in Deutschland. Die Preisträgerin war im letzten Jahr das Kunstmuseum Magdeburg mit Werken von Özlem Altin, im Jahr 2023 erhielt das Museum Folkwang das Preisgeld für den Ankauf von Werken von Armin Boehm.

Festakt zur Preisverleihung

Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst 2025 in der prämierten Institution statt. Das angekaufte Werk oder die Werkgruppe wird im Rahmen eines Festakts in Anwesenheit des Stifterpaares sowie des Künstlers oder der Künstlerin besonders gewürdigt. Anschließend wird das Kunstwerk für mindestens vier Wochen in der Preisträger-Institution ausgestellt und möglichst dauerhaft in die Sammlung integriert.

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Tiemann-Preis 2024 geht nach Sachsen-Anhalt

Das Kunstmuseum Magdeburg erhält den Ankaufsetat von 50.000 Euro

BildBereits zum zweiten Mal verleiht die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung am 23. Oktober 2024 den mit 50.000 Euro dotierten Tiemann-Preis zum Ankauf zeitgenössischer Malerei. Die Fachjury hat alle Bewerbungen eingehend geprüft und eine Entscheidung getroffen: Das Kunstmuseum Magdeburg ist der diesjährige Preisträger und erwirbt mit dem Ankaufsetat Arbeiten der Künstlerin Özlem Altin. „Das Kunstmuseum Magdeburg wird Altins Werke künftig in direktem Dialog mit anderen Kunstwerken präsentieren, was eine spannende wie auch bereichernde Ergänzung für die bestehende Sammlung darstellt“, heißt es in der Begründung der Jury.

Der renommierte Sammlungs- und Ausstellungsort in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts hatte sich mit dem Vorschlag, mehrere Werke von Özlem Altin in seine Sammlung aufzunehmen, um den begehrten Tiemann-Preis beworben und konnte diesen Wunsch besonders überzeugend begründen. Es handelt sich dabei um vier Gemälde beziehungsweise zwei Diptychen der in Berlin ansässigen Künstlerin, die Malerei und konzeptuelle Fotografie miteinander verbindet: das zweiflügelige Bild Naked Eye (landscape), 2023, und die beiden Werke Hieroglyph (transfer through touch), 2019, und Hieroglyph (mechanism), 2019.

„Wir freuen uns, dass das Kunstmuseum Magdeburg den Tiemann-Preis 2024 erhält, und begrüßen mit Begeisterung die Werke von Özlem Altin in unserer Sammlung. Unser Museum ist geprägt von künstlerischen Positionen, die gesellschaftliche Umbrüche individuell reflektieren und ihnen einen individuellen künstlerischen Ausdruck verleihen. Altins Werke, die sich durch ihre poetische Kraft und ihre intensive Auseinandersetzung mit körperlicher und gesellschaftlicher Transformation auszeichnen, werden in Magdeburg spannende neue Perspektiven eröffnen. Es ist großartig, dass wir dank der Unterstützung der Tiemann-Stiftung ein zentrales Anliegen unseres Hauses weiter stärken und ausbauen können.“ – Benedikt Johannes Seerieder, Kurator im Kunstmuseum Magdeburg

Der Tiemann-Preis wurde 2023 vom Stifterpaar Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann ins Leben gerufen und wird nun jährlich bundesweit ausgeschrieben. Er richtet sich an Museen und Kunstinstitutionen mit eigener zeitgenössischer Sammlung. Das von der Stiftung zur Verfügung gestellte Preisgeld ist für den Ankauf eines oder mehrerer Gemälde einer zeitgenössischen Künstlerin, eines Künstlers, eines Duos oder Kollektivs bestimmt. Die Kunstschaffenden sollten ihren Arbeitsmittelpunkt im deutschsprachigen Raum haben. Erster Preisträger der neuen Auszeichnung war im vergangenen Jahr das Essener Museum Folkwang, das mit dem großzügigen Ankaufsetat eine Werkgruppe des Künstlers Armin Boehm erwarb.

„In der von uns gewählten Größenordnung gibt es wohl keinen weiteren Ankaufspreis in Deutschland. Museen haben in aller Regel keinen hinreichend großen finanziellen Spielraum für Ankäufe, daher ist unser Konzept sehr passend. Die Jury konzentriert sich in erster Linie auf Werke noch nicht etablierter, relativ junger Künstler. Insofern ist es für diese Künstler auch eine besondere Auszeichnung, nun in Museen ausgestellt zu werden. Die Reaktion der Museen, sich in erheblichem Umfang an den Ausschreibungen zu beteiligen, zeigt, dass wir mit unserer Konzeption richtig liegen. Die Voraussetzungen für diesen Kunstpreis sind so arrangiert, dass er sehr langfristig vergeben werden wird.“ – Dr. H. Jürgen Tiemann, Stifter

Der Tiemann-Preis:
Seit 2023 verleiht die Ingeborg und Dr. H. Jürgen Tiemann-Stiftung jährlich den mit 50.000 Euro dotierten Tiemann-Preis. Um den Preis bewerben können sich Museen und Kunstinstitutionen im gesamten Bundesgebiet, die über eine eigene Sammlung zeitgenössischer Kunst verfügen. Der Ankaufsetat ermöglicht es der Preisträger-Institution, ihre Sammlung durch den Erwerb eines Werks oder einer Werkgruppe aus dem Bereich der Malerei zu erweitern. Das Stifterpaar möchte mit dem Tiemann-Preis Häuser im Ausbau ihrer Sammlungen unterstützen und zugleich künstlerische Inhalte würdigen, die auf dem Gebiet der zeitgenössischen Malerei einen wesentlichen Beitrag zum aktuellen Kunstdiskurs leisten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass dank dieser Förderung herausragende malerische Positionen dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die vorgeschlagenen Werke sollen die jeweilige Sammlung in überzeugender Weise ergänzen. Außerdem wird vorausgesetzt, dass die betreffende Künstlerpersönlichkeit (bzw. das Künstlerduo oder -kollektiv) ihren Arbeitsmittelpunkt im deutschsprachigen Raum hat. Eine fünfköpfige Fachjury wählt – ohne Einflussnahme des Stifterpaars – jedes Jahr einen Preisträger aus. Der Tiemann-Preis ist ein außergewöhnlich hoch dotierter Ankaufspreis und in seiner Ausrichtung einzigartig in Deutschland. – https://www.tiemann-preis.de/ 

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