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Langenhorn: Wärmebox von HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur erfolgreich etabliert

HanseWerk Natur zieht nach erster Heizperiode in Langenhorn eine positive Bilanz. Haushalte, Kita, Schule und Sporthalle werden fossilfrei versorgt. Viele Kunden zahlen weniger für ihre Wärme.

BildIn Nordfriesland läuft seit Herbst 2025 eine neue Wärmeversorgung auf Basis einer Großwärmepumpe von HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört. Die Anlage ersetzt die bisherige Erdgasversorgung des örtlichen Wärmenetzes und versorgt neben Privathaushalten auch die Kita, Schule und Sporthalle der Gemeinde fossilfrei mit Wärme. Durch die Umstellung werden jährlich rund 340 Tonnen CO? eingespart.

Die neue Technik des HanseWerk Unternehmens HanseWerk Natur überzeugt vor allem durch ihre Effizienz: Aus einer Kilowattstunde Strom entstehen in Langenhorn 2,7 Kilowattstunden Wärme, davon stammen 1,7 Kilowattstunden aus der Umgebungsluft. Zuvor waren es bei einer Kilowattstunde Erdgas nur 0,88 Kilowattstunden Wärme. Zusätzlich ist die Wärmebox in der Lage, bis zu 80 Grad Vorlauftemperatur zu liefern – dies ist besonders bei Wärmenetzen im Bestand wichtig, weil die Häuser in der Regel wenig gedämmt sind.

HanseWerk Natur: Heizkosten günstiger als Versorgung mit Erdgas

Für viele Kundinnen und Kunden sinken mit der Umstellung die Heizkosten. Ein beispielhafter Haushaltskunde mit einer Anschlussleistung von 11 Kilowatt und einem Jahresverbrauch von 11,8 Megawattstunden spart durch die neue Wärmeversorgung rund 440 Euro pro Jahr im Vergleich zur früheren Erdgasversorgung.

Beim „Tag der offenen Wärmebox“ hat HanseWerk Natur, eine Tochtergesellschaft von HanseWerk, die neue Energiezentrale erstmals für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Rund 50 Gäste informierten sich über die Technik und die Erfahrungen aus der ersten Heizperiode. Die Anlage gilt als Pilotprojekt für kleinere Wärmenetze im ländlichen Raum.

Die Wärmebox nutzt Umgebungsluft als Energiequelle. Mit Hilfe von erneuerbarem Strom hebt die Großwärmepumpe die gewonnene Energie auf das erforderliche Temperaturniveau für das Wärmenetz an. Das Projekt erhält Fördergelder aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW).

Henning Mümmler-Grunow, Leiter der Abteilung für Klimaschutz und Energiewende im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN), sagt: „Die neue Wärmeversorgung in der Gemeinde Langenhorn ist ein starkes Signal für eine moderne, klimafreundliche Energiepolitik. Das Projekt verbindet Versorgungssicherheit und Klimaschutz auf hervorragende Weise. Wenn viele Haushalte gleichzeitig damit auch Geld sparen, haben alle gewonnen. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt Kommunen und Energieversorger durch gezielte Förder- und Beratungsangebote bei der Wärmewende, damit Heizen in Zukunft klimafreundlich, sicher und bezahlbar bleibt.“

Langenhorns Bürgermeister Olde Oldsen ergänzt: „Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie auch kleinere Gemeinden ihre Wärmeversorgung Schritt für Schritt umbauen können.“

„Hier in Langenhorn zeigen wir, wie eine lokale Wärmeversorgung ohne Erdgas auch in kleineren Gemeinden funktionieren kann“, sagt Dr. Gerta Gerdes-Stolzke, kaufmännische Geschäftsführerin von HanseWerk Natur, einer HanseWerk-Tochter.

Dr. Nikolaus Meyer, technischer Geschäftsführer von HanseWerk Natur, ergänzt: „Wir nutzen die Energie aus der Umgebungsluft und erzeugen die Wärme direkt vor Ort. Damit werden Wärmenetze unabhängiger von fossilen Brennstoffen und internationalen Energiemärkten.“

Neue Technik wird im Norden weiter ausgerollt

Die Anlage in Langenhorn ist die erste Wärmebox von HanseWerk Natur, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist. Dahinter steckt eine standardisierte Technik für kleinere Wärmenetze, die sich auch an anderen Standorten einsetzen lässt. Planung, Bau und Betrieb sollen dadurch schneller möglich werden als bei individuell geplanten Heizwerken. Die nächsten sechs Projekte im Norden stehen bereits in den Startlöchern.

Das Unternehmen betreibt mehr als 120 Wärmenetze im Norden und entwickelt für jedes Netz einen eigenen Transformationsplan. Je nach Standort kommen dabei Großwärmepumpen, Elektrokessel, Biogas, Holzpellets, Solarthermie oder Abwärme zum Einsatz. Ziel ist es, den Einsatz von Erdgas schrittweise zu reduzieren und die Wärmeversorgung regionaler aufzustellen.

Gerade kleinere Kommunen stehen bei der Wärmewende vor der Herausforderung, fossilfreie und zugleich für die Kunden bezahlbare Lösungen für das Heizen zu finden. Projekte wie in Langenhorn sollen zeigen, wie sich auch kleinere Wärmenetze auf Basis erneuerbarer Energien betreiben lassen.

Über HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 880 Kilometern. HanseWerk Natur betreibt etwa 1.000 Energieumwandlungsanlagen und versorgt mehr als 70.000 Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe.

37 Prozent der Wärme von HanseWerk Natur werden bereits auf Basis Erneuerbarer Energie oder unvermeidbarer Abwärme erzeugt. Mit einem Dekarbonisierungsfahrplan stellt HanseWerk Natur unter dem Motto „Wärme mit Zukunft. Wärme von hier.“ schrittweise die Wärmenetze auf fossilfreie Energieträger um. Hierbei entsteht für jedes Wärmenetz ein individueller Transformationsplan, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten wie dem Wärmebedarf, erneuerbaren Energiequellen in der Umgebung und Netzausbau-Möglichkeiten.

Für kleinere Wärmenetze mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die standardisierte Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft. Darüber hinaus setzt HanseWerk Natur innovative Energiekonzepte um, wie das Holzgaskraftwerk in Wahlstedt, das Kohlenstoff bindet, statt in die Atmosphäre abzugeben; „Kalte Nahwärme“ in einem Neubaugebiet in Stolpe, oder Energielösungen auf Basis von Holzpellets, Biomethan oder Solarthermie. Mit rund 260 Anlagen und einer Erfahrung von über 30 Jahren ist HanseWerk Natur zudem einer der größten Betreiber von Blockheizkraftwerken in Norddeutschland.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur erweitert Wärmenetz in Bad Segeberg

Vertragsunterzeichnung im Rathaus. Schulen und Sporthallen mit Fernwärmeanschluss. Weitere Kunden der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur erhalten Zugang zum Wärmenetz.

BildMit der gestrigen Vertragsunterzeichnung im Bad Segeberger Rathaus ist der Startschuss für die Erweiterung des Wärmenetzes gefallen. HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, baut 1.700 Meter zusätzliche Leitungen und schließt damit die Schule am Burgfeld und die Franz-Claudius-Schule inklusive der beiden Sporthallen an das Fernwärmenetz an. Gestern haben Bürgermeister Toni Köppen sowie Kai Kowallik vom HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur die Verträge für den Ausbau des Netzes unterzeichnet. „Bad Segeberg ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie das theoretische Planwerk der kommunalen Wärmeplanung in konkrete Projekte und Versorgungskonzepte umgesetzt wird“, sagte Dustin Reichl, kommunaler Ansprechpartner bei HanseWerk Natur, einer Tochter von HanseWerk, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Bürgermeister Toni Köppen sagt: „Mit dem Ausbau des Wärmenetzes setzen wir die Ziele unserer kommunalen Wärmeplanung Schritt für Schritt in konkrete Projekte um. Der Anschluss unserer Schulen und Sporthallen steht dabei ganz bewusst am Anfang: Wir investieren in eine verlässliche, klimafreundliche Wärmeversorgung für kommende Generationen. Gleichzeitig eröffnen wir entlang der neuen Trasse auch Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich unkompliziert an eine zukunftssichere Infrastruktur anzuschließen. So verbinden wir strategische Planung mit ganz praktischem Nutzen für unsere Stadt.“

Bislang versorgt das 7.300 Meter lange Wärmenetz von HanseWerk Natur, einem Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, rund 150 angeschlossene Gebäude, darunter kommunale Liegenschaften, weitere Schulen sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser. Die neuen Leitungen verlaufen zukünftig durch einen weiteren Teil der Theodor-Storm-Straße, den Matthias-Claudius-Weg und einen Abschnitt der Falkenburger Straße. Der Baustart ist für das zweite Quartal 2026 geplant, die Inbetriebnahme der Wärmeversorgung in den Schulen erfolgt im Sommer 2027. Während der Bauzeit kann es zu Verkehrseinschränkungen kommen, zum Beispiel durch Sperrung des Fuß- und Radwegs oder halbseitige Straßensperrungen. „Wir versuchen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und danken allen Anliegern für ihr Verständnis“, sagt der zuständige Projektleiter Christopher Ante.

In einem zweiten Bauabschnitt erhält außerdem die Wohnungsbaugenossenschaft Wankendorfer bis Ende 2026 einen Fernwärmeanschluss, sodass weitere neun Gebäude mit 145 Wohneinheiten versorgt werden.

HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur: Weitere Anschlüsse möglich

„Entlang der neuen Trasse besteht für interessierte Bad Segeberger die Möglichkeit, sich an das Wärmenetz anschließen zu lassen“, so Dustin Reichl. Der Vorteil: Mit einem Fernwärmeanschluss müssen sich Kundinnen und Kunden nicht um eine Umstellung ihrer Heizung auf Erneuerbare Energien kümmern – dies obliegt der Verantwortung von HanseWerk Natur, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist. Der Wärmeanbieter prüft, in Bad Segeberg zukünftig eine Wärmebox zu errichten, die fossilfreie Wärme auf Basis von Strom erzeugt. Nach dem Motto „Wärme mit Zukunft. Wärme von hier“ stellt HanseWerk Natur als Unternehmen von HanseWerk die rund 120 Wärmenetze im Norden perspektivisch auf Erneuerbare Energien um. Das Ziel: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und verlässliche Wärmepreise. Interessierte Hausbesitzer melden sich unter www.hansewerk-natur.com/anschluss.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren über 100.000 Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungs- und Innovationsprojekten zur Energiewende. Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt die HanseWerk-Gruppe ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, den Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung in mehreren Stufen entsprechend um.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von fast 400 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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In Langenhorn beginnt die Wärmewende: HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur baut erste Wärmebox in Langenhorn

Der Baustart ist Anfang Juni. Die innovative Wärmeversorgung des HanseWerk-Unternehmens HanseWerk Natur soll in mehreren Wärmenetzen im Norden zum Einsatz kommen. 340 Tonnen weniger CO2.

BildRund um den Sportplatz im Redlingsweg in Langenhorn haben die Bauarbeiten begonnen. Direkt neben der bisherigen, erdgasbasierten Energiezentrale von HanseWerk Natur, einer Tochtergesellschaft von HanseWerk, entsteht ab sofort die erste Wärmebox in Schleswig-Holstein. Das Großwärmepumpensystem wird ab der kommenden Heizperiode rund 75 Kundinnen und Kunden von HanseWerk Natur, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist, mit verlässlicher, fossilfreier Wärme versorgen. Mit der Umstellung sparen die Gemeinde Langenhorn und der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur 340 Tonnen CO2* pro Jahr ein.

Wärmeerzeugung direkt vor Ort

„Mit der Wärmebox erzeugen wir Wärme lokal und machen Bürgerinnen und Bürger unabhängig von den globalen Energiemärkten“, erklärt Dr. Nikolaus Meyer, technischer Geschäftsführer von HanseWerk Natur, einer HanseWerk-Tochter, das Energiekonzept. Das Großwärmepumpensystem entzieht der Umgebungsluft Wärme und bringt diese mit erneuerbarem Strom auf das gewünschte Temperaturniveau. So entsteht Wärme für Heizung und Trinkwarmwasser, die über das Wärmenetz an die angeschlossenen Hausanschlüsse weitergeleitet wird. Die Wärmebox nutzt ausschließlich natürliche Kältemittel, durch die Nutzung der Wärme aus dem Netzrücklauf wird die Effizienz der Luft-Wasser-Wärmepumpe zudem deutlich gesteigert.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Leuchtturmprojekt bei uns in Langenhorn umgesetzt wird“, sagt Langenhorns Bürgermeister Olde Oldsen. „Es ist die erste Wärmebox dieser Art in Schleswig-Holstein. Unsere Erfahrungen, die wir hier mit HanseWerk Natur sammeln werden, können gewiss auch hilfreich für andere Kommunen im Norden sein, die eine Lösung im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung suchen.“

So läuft die Bauphase ab

Nachdem der Bauzaun errichtet ist, beginnen die Tiefbauarbeiten und die Fundamentlegung sowie die Kabelbauarbeiten für den Anschluss an das Stromnetz. Dafür müssen zunächst die Fußballtore auf dem Sportplatz versetzt werden. „Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern errichten wir unsere Wärmebox, Luftwärmeübertrager sowie einen Wärmespeicher“, erläutert Projektleiter Jakob Rohweder von der HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur das Vorgehen.

Die Großkomponenten werden Mitte Juli 2025 in Langenhorn erwartet, danach starten die Installation und Inbetriebnahme. „Während der Bauzeit kann es zu Beeinträchtigungen, zum Beispiel durch Verkehrseinschränkungen oder die Geräuschkulisse während der Bauarbeiten oder durch Baufahrzeuge kommen“, sagt Jakob Rohweder. „Wir versuchen, diese so gering wie möglich zu halten und danken allen Anliegern für ihr Verständnis.“

HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, ist frühzeitig in den Austausch mit der Gemeinde Langenhorn getreten. Gemeinsam haben beide Parteien das Energiekonzept für die fossilfreie Wärmeversorgung der Kundinnen und Kunden, der Kita, Schule und Sporthalle abgestimmt und den Standort der Wärmebox direkt neben der bisherigen Energiezentrale identifiziert. Auch auf Wünsche der Gemeinde konnte das HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur so direkt eingehen. Dazu zählt beispielsweise der Schallschutz. Um die Verdichter der Wärmepumpe baut HanseWerk Natur, ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, nun zusätzliche Schalldämmkulissen und isoliert die gesamte Wärmebox.

Mit der Wärmebox hat HanseWerk Natur, der Wärmeversorger der HanseWerk-Gruppe, ein standardisiertes Konzept für kleinere Wärmenetze geschaffen. Neben Langenhorn soll die fossilfreie Energielösung zukünftig auch in zahlreichen weiteren Wärmenetzen ausgerollt werden. Die HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur erhält für das Projekt Fördermittel aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW).

* Die Bilanzierung erfolgt nach Merkblatt Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle, Informationsblatt CO2-Faktoren, Tabelle 2, Stand 01.11.2023 unter Verwendung folgender Faktoren: 201 g CO2e/kWh Hs Erdgas sowie 107 g CO2e /kWh (CO2-Faktor für die Bilanzierung von Mehrverbräuchen an elektrischer Energie beim Wechsel zu elektrischer Energie).

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Energielösungen für den Klimaschutz: klimaneutrale Wärmenetze mit der „Grünen Wärmebox“ von HanseWerk Natur

Wärmenetzbetreiber unterstützt bei kommunaler Wärmewende. Nahwärme und Fernwärme mit „Grüner Wärmebox“ fossilfrei. Klimaschutz und Energiekonzepte von HanseWerk Natur: www.hansewerk-natur.com.

BildQuickborn. Für Kommunen in Norddeutschland, die Nahwärme und Fernwärme klimaneutral erzeugen möchten, hat HanseWerk Natur mit der „Grünen Wärmebox“ ein neues Produkt aufgelegt. Anders als die bisherigen Energiezentralen des Wärmenetzbetreibers produziert die Box schornsteinfrei Nahwärme und Fernwärme aus Basis von Strom aus erneuerbaren Energien, Erdwärme, Umgebungswärme sowie Abwasser und Abwärme, sofern lokal vorhanden. HanseWerk Natur macht diese Wärme mittels einer Wärmepumpe nutzbar. Die zentrale Wärmepumpe des Wärmenetzbetreibers erzeugt Wärme (65 Grad) und optional Kälte (sechs bis 20 Grad). So versorgt HanseWerk Natur Mehrfamilienhäuser, Einfamilienhäuser und Gewerbebetriebe über ein Leitungssystem mit Nahwärme, Fernwärme sowie optional Kälte. Mehr Informationen zu Energielösungen für den Klimaschutz und Hausanschlüsse sind unter www.hansewerk-natur.com zu finden.

Die sichtbaren Elemente der Grünen Wärmebox von HanseWerk Natur brauchen in etwa so viel Platz wie ein 40-Fuß-Container und 200 Meter Abstand zur Wohnbebauung. Sie wird vom Wärmenetzbetreiber so gestaltet, dass sie sich gut in die Landschaft einfügt, beispielsweise durch eine Holzfassade. Darüber hinaus benötigt HanseWerk Natur für die klimaneutrale Nahwärme und Fernwärme je nach Bodenbeschaffenheiten und Wärmebedarf ein Feld für die Einbringung von Erdwärmesonden. Der Wärmenetzbetreiber, der in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein Nahwärme und Fernwärme produziert, hat mit der Grünen Wärmebox eine Lösung geschaffen, auf die Städte und Gemeinden im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen kommunalen Wärmeplanung setzen können. Wer sich für weitere klimaneutrale Energielösungen von HanseWerk Natur interessiert, klickt auf https://www.zfk.de/energie/waerme/pilotptojekt-hansewerk-natur-setzt-auf-bte-pellets-in-luetjenburg-biomasse-gruenschnitt-gras-nachhaltig.

Wärmenetze werden dekarbonisiert
Außerdem optimiert HanseWerk Natur an vielen Stellen die bestehenden Wärmenetze, um klimaneutrale Nahwärme und Fernwärme bereitzustellen: So bilden in Kropp bald ein Pelletkessel und Wärme aus Biogas sowie aus drei Wärmepumpen – teilweise mit eigenem Photovoltaik-Strom betrieben – den neuen Energiemix. In Lütjenburg bringt der Wärmenetzbetreiber grüne Nahwärme aus Biomasse in das Wärmenetz. In Wahlstedt entsteht derzeit für zehn Millionen Euro ein Holzgaskraftwerk. Weitere innovative, klimaneutrale Energielösungen sind bei HanseWerk Natur in Planung. Unter anderem erstellt der Wärmenetzbetreiber für Neuberend einen Transformationsplan, um die größte Solarthermie-Anlage in Schleswig-Holstein zu installieren. HanseWerk Natur informiert über Nahwärme, Fernwärme und Hausanschlüsse unter www.hansewerk-natur.com.

HanseWerk Natur
Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über viele Jahrzehnte Erfahrung. Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. Über die Wärmenetze, Blockheizkraftwerke, Heizzentralen und Kälteanlagen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat- und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann. HanseWerk Natur wird außerdem bis 2030 klimaneutral sein: In einem mehrstufigen Prozess wird das Unternehmen hierzu Liegenschaften, Fuhrpark und Wärmebetrieb und -erzeugung klimaneutral stellen.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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