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HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur: 50 Kommunen mit Potenzial für Wärmenetze

Kommunale Wärmewende läuft an. Konkrete Projekte in Brunsbüttel und Kiel gestartet. Kooperationen mit HanseWerk Natur, einem Unternehmen der HanseWerk-Gruppe.

BildDie kommunalen Wärmeplanungen sind angelaufen. Das war die Botschaft von Dr. Gerta Gerdes-Stolzke, Geschäftsführerin beim HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur auf der zweiten Landeskonferenz „Wärmewende vor Ort“ in Rendsburg.

„260 Kommunen haben bereits einen sogenannten Wärmenetz-Potential-Check von HanseWerk Natur erhalten, um Gebiete mit Potenzial für ein Wärmenetz zu identifizieren.“ Das sei fast jede vierte Kommune in Schleswig-Holstein. „Unter diesen 260 gibt es 50 Kommunen mit Wärmenetz-Potential, wo wir jetzt ganz genau hinschauen“, so Gerta Gerdes-Stolzke.

Man sei überall auf der Suche nach den bezahlbarsten Lösungen. „Denn nur, wenn Wärmenetze die bezahlbarste Lösung sind, werden sich genügend Gebäudeeigentümer anschließen, so dass es sich für alle lohnt – auch langfristig.“ Zwei Orte, die schon über einen Potenzialcheck hinaus sind: Brunsbüttel und Kiel.

Patricia Dau, Prokuristin der 2021 gegründeten Westholstein Wärme sagte: „Wir realisieren aktuell ein rund sieben Kilometer langes regeneratives Wärmenetz in Brunsbüttel – ein Projekt, das Maßstäbe setzt.“ Die Energiezentrale werde vollständig ohne Schornstein auskommen und speise sich aus mehreren klimafreundlichen Quellen: Industrieabwärme, industrielles Abwasser, das über Wärmepumpen genutzt wird, sowie überschüssigem Dampf aus einem Holzhackschnitzelheizwerk.

Mit einer geplanten Leistung von zunächst elf Megawatt in der ersten Ausbaustufe und 20 Megawatt in der zweiten Stufe schaffe man eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Wärmewende. Patricia Dau: „Das Netz entsteht in sechs Bauabschnitten und bildet künftig das Rückgrat einer nachhaltigen Wärmeversorgung für Brunsbüttel.“

Seit der Unternehmensgründung kooperiert Westholstein Wärme mit HanseWerk Natur, einem Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, bei der technischen Betriebsführung der Bestandswärmenetze in Brunsbüttel. Die beiden Unternehmen führen außerdem gemeinsam die Wärme-Potenzial-Checks an der Westküste in den Kreisen Dithmarschen und Steinburg durch.

In Kiel wurde die Wärmeplanung im Dezember vergangenen Jahres von der Ratsversammlung beschlossen. Neben dem weiteren Ausbau des zentralen Fernwärmenetzes der Stadtwerke Kiel, hat sich ergeben, dass es Potenziale für rund 15 neue Nahwärmenetze in verschiedenen Kieler Stadtteilen gibt.

„Und der Prozess der Wärmeplanung hat die Stadtwerke Kiel mit HanseWerk Natur zusammengeführt“, so Gerta Gerdes-Stolzke. Wärmewende geht nur gemeinsam, wurde schnell klar. Und es ist der gemeinsame Wille der Stadtwerke Kiel und von HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, diese Erkenntnis in die Praxis umzusetzen – und durch eine Kooperation der beiden Unternehmen (FördeWärme) in Kiel neue regenerative Wärmenetze entstehen zu lassen.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Größte Wärmepumpe: HanseWerk Natur stellt 25-Tonnen-Anlage auf Einkaufszentrum in Schenefeld

Integratives Energiekonzept: Die größte luftbasierte Wärmepumpe von HanseWerk Natur, einem Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, übernimmt Wärmeversorgung in Kombination mit einem Blockheizkraftwerk.

BildBei der Wärmeversorgung vor den Toren Hamburgs gehen das Einkaufszentrum Schenefeld und die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur neue Wege. Bislang wurde die Wärme allein mit Erdgaskesseln erzeugt, jetzt hält ein integratives und innovatives Energiekonzept Einzug:

Für viele Passanten deutlich zu erkennen, kam vergangene Woche die bislang größte luftbasierte Wärmepumpe, die HanseWerk Natur betreiben wird, in Schenefeld an. Mit einem Gewicht von 25 Tonnen, einer thermischen Leistung von 500 Kilowatt und einer Größe von zwölf mal drei Metern ist die Großwärmepumpe die größte Anlage dieser Art im näheren Umland.

„Großwärmepumpen werden bislang kaum in Fernwärmenetzen genutzt“, erklärt Dr. Nikolaus Meyer, technischer Geschäftsführer von HanseWerk Natur, einem Tochterunternehmen der HanseWerk-Gruppe. „Wir gehen mit dem Einkaufszentrum Schenefeld neue Wege und versorgen auch große Abnehmer mit hohem Temperaturbedarf mit dieser Technologie zuverlässig und stabil.“ Mit der Nutzung der Umgebungsluft gelinge zudem ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den Erdgasmärkten, so der Experte.

Florian Went, Centermanager des Stadtzentrum Schenefeld, sagt: „Mit der Installation der Großwärmepumpe setzen wir einen bedeutenden Meilenstein auf unserem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit HanseWerk Natur ein innovatives Energiekonzept zu realisieren, das nicht nur den CO?-Ausstoß erheblich reduziert, sondern auch die Energieversorgung unseres Stadtzentrums zukunftsfähig gestaltet. Das Stadtzentrum Schenefeld übernimmt damit eine Vorreiterrolle in der Region, wenn es darum geht, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Ein starkes Signal für unsere Besucher, Mieter und die gesamte Nachbarschaft.“

Ein 220-Tonnen-Kran hievte die Großwärmepumpe des HanseWerk Unternehmens HanseWerk Natur sowie die Rückkühler auf das Dach des Einkaufszentrums. „Ein Meilenstein in unserer seit einem Jahr laufenden Umbauphase der Energiezentrale“, sagt Projektleiter Jürgen-Hinrich Theede-Sievers von HanseWerk Natur, das zu HanseWerk gehört. Pünktlich zur neuen Heizperiode im Herbst 2025 sollen die neuen Komponenten in Betrieb gehen. Mit der Umstellung sparen das Einkaufszentrum Schenefeld und HanseWerk Natur 394 Tonnen CO? pro Jahr ein. Gefördert wird das integrierte System aus Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk (BHKW) über das Bundesprogramm „innovative KWK-Systeme“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

In Schenefeld entsteht eine integrierte Anlage, bei der die Komponenten intelligent miteinander verbunden sind. Diese besteht aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW), der Groß-Wärmepumpe sowie einem Elektrokessel. Das BHKW erzeugt Wärme und Strom hocheffizient in einem Arbeitsgang. Die Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Umgebungsluft und pumpt diese – mit Strom betrieben – auf das benötigte Temperaturniveau für die Wärmeversorgung des Einkaufszentrums Schenefeld. Das System ist sehr effizient: Mit einer Kilowattstunde Strom werden rund drei Kilowattstunden Heizwärme erzeugt.

HanseWerk Natur, das Teil der HanseWerk-Gruppe ist, kann über das Virtuelle Kraftwerk, bei dem verschiedene dezentrale Erzeugungsanlagen miteinander verbunden sind, die Anlagenkomponenten abhängig von der Situation auf dem Energiemarkt steuern: Ist gerade wenig Strom im Stromnetz – zum Beispiel, weil Windkraft- und Photovoltaikanlagen an wind- und sonnenarmen Tagen wenig Energie einspeisen – kann das BHKW den Strom auch in das Stromnetz einspeisen. Ist hingegen viel Strom im Netz, kann Strom bezogen und die Großwärmepumpe damit angetrieben werden – ganz ohne BHKW.

An sehr sonnen- und windreichen Tagen stößt das Stromnetz an die Grenzen seiner Kapazität – dann kann der E-Kessel zusätzlichen Strom aus dem Netz entnehmen und weitere Wärme erzeugen. Nikolaus Meyer: „Das innovative Energiesystem leistet zugleich einen wichtigen Beitrag für die Wärmewende und sorgt mit seiner strommarktbasierten Fahrweise für mehr Stabilität im Stromnetz. Die Synergien im System und die Förderung des Bundes helfen dabei, dass Kosten reduziert werden und die Wärme bezahlbar bleibt.“

Insgesamt bezieht das Einkaufszentrum Schenefeld 4,7 Gigawattstunden (GWh) Wärme pro Jahr aus der Energiezentrale der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur. Außerdem ist das Einkaufszentrum Schenefeld an das Verbundnetz West von HanseWerk Natur angeschlossen, über das Kunden in Hamburgs Westen mit Nahwärme versorgt werden. Somit erhalten auch die angeschlossenen Kunden in Hamburgs Westen Wärme aus der integrativen Anlage in Schenefeld – rund 5,4 GWh Wärme pro Jahr können in das Verbundnetz West fließen. Umgekehrt erhält auch das Einkaufszentrum Schenefeld bis zu 0,2 GWh Wärme im Jahr aus dem Verbundnetz West.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Grüne Nahwärme: HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur und Tessiner Wohnungsbaugesellschaft stellen Versorgung um

HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur rüstet auf Holzpellets statt Erdgas um: Pünktlich zur aktuellen Heizperiode ging die fossilfreie Wärmeversorgung im Quartier Am Rosengarten in Betrieb.

BildDie Kommunale Wärmeplanung ist in aller Munde – im Tessiner Quartier Am Rosengarten ist eine Wärmeversorgung aus Erneuerbaren Energien schon heute Realität. Im Auftrag der Tessiner Wohnungsbaugesellschaft (TWG) hat die HanseWerk Tochtergesellschaft HanseWerk Natur die bestehende Energiezentrale dekarbonisiert, weitere Gebäude an das bestehende Wärmenetz angeschlossen und die neue Wärmelösung in dieser Heizperiode in Betrieb genommen. Die rund 325 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern in den Straßen Am Rosengarten und Helmstorfer Weg erhalten nun fossilfreie Nahwärme aus Holzpellets. „Die bisherige Wärmeversorgung mit Erdgas gehört in diesem Quartier der Vergangenheit an“, sagt Andreas Marake, bei HanseWerk Natur, einem Tochterunternehmen von HanseWerk, zuständig als Kundenreferent für Wärme- und Energielösungen für die Wohnungswirtschaft. Mit der Umstellung spart die TWG im dem Quartier mehr als 580 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

„Der Gebäudesektor ist ein Klimaschlüssel, denn bislang sind Gebäude einer der Hauptverursacher des CO2-Ausstoßes und für ein Drittel des deutschen Endenergiebedarfs verantwortlich“, sagt Michael Radel, Geschäftsführer von der Tessiner Wohnungsbaugesellschaft mbH. „Daher machen wir unsere Wohnungen fit für die Zukunft. Mit HanseWerk Natur und dem beauftragten Energieberater haben wir die Chance genutzt, die Dekarbonisierung voranzutreiben.“ Die TWG setze dabei auf eine ganzheitliche Lösung: Durch den Umstieg auf 100 Prozent Pellets in der Energiezentrale Am Rosengarten reduziert sie nicht nur den CO2-Ausstoß erheblich, sondern steigert auch die Energieeffizienz der 325 Wohneinheiten. Radel: „So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz in der Blumenstadt Tessin.“ Gleichzeitig sorge die TWG mit der Dekarbonisierung des Energieträgers dafür, dass Wohnen am Standort bezahlbar bleibe.

Gemeinsam mit der Tessiner Wohnungsbaugesellschaft hat das HanseWerk-Unternehmen HanseWerk Natur ein Konzept für eine grüne Energielösung erarbeitet, das sich in die vorhandenen Platzverhältnisse integrieren ließ. „Früher standen hier zwei Erdgaskessel sowie ein Erdgas-Blockheizkraftwerk“, sagt der technische Planer Martin Brockmüller von HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört. Wenn die Energiezentrale nicht genug Raum für eine Groß-Wärmepumpe bietet, ist eine Pellet-Anlage eine geeignete Alternative. Ergänzt um einen 50m³ Pufferspeicher, versorgen die beiden Pellet-Kessel mit jeweils 400 Kilowatt Leistung die angeschlossenen Haushalte mit grüner Wärme für das Heizen sowie Warmwasser.

Der Bau im Quartier in Mecklenburg-Vorpommern war im Frühjahr 2024 gestartet. Um die Versorgung der Kunden auch während der Bauzeit zu gewährleisten, hatte die HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur eine provisorische Wärmeversorgung geschaffen. Insgesamt flossen 1,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Energiezentrale in Tessin. Die Maßnahme erhielt Fördergelder aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze.

Für die TWG ist nach diesem Projekt ein Ausruhen noch nicht in Sicht. „Es bleibt viel zu tun, um unsere Wohnungen bis 2035 klimaneutral zu gestalten“, sagt Michael Radel. Durch den Einsatz Erneuerbarer Energien stelle das Unternehmen sicher, dass die Wohnobjekte absolut klimafreundlich seien. „Bei allen zukünftigen Investitionen in die Verbesserung der CO2-Bilanz unserer Objekte werden wir stets die Wohnkosten im Blick behalten, denn das CO2-Ziel wird nur durch eine sozialverträgliche Energiewende zu erreichen sein.“

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Mit eigenem Nahwärmenetz und Biomasse zur nachhaltigen Energieversorgung

Neue Energie-Konzepte für Industriegebiet Bennien in Melle-Bruchmühlen: Wehrmann Transport investiert in wegweisende Technologien für die Klimaneutralität.

BildTransportunternehmen gelten in der allgemeinen Wahrnehmung nicht unbedingt als Vorreiter der Nachhaltigkeit. Klare Signale für den Klimaschutz will hingegen der Logistik-Dienstleister Wehrmann Transport aus Melle-Bruchmühlen setzen. Nachdem Photovoltaik-Anlagen den hiesigen Betrieb bereits seit Jahren mit „grünem“ Strom versorgen, wird nun auch das Beheizen mehrerer eigener Gebäude mit Biomasse-Kesseln und einem komplett neuen Nahwärmenetz auf Nachhaltigkeit umgestellt. Hiervon profitieren zugleich benachbarte Unternehmen im Industriegebiet Bennien. Sie können die umweltfreundliche Energie ebenfalls nutzen.

Melle-Bruchmühlen. Autobahn A30, Abfahrt Bruchmühlen: Von hier aus sind die beiden großen, glänzenden Pufferspeicher, die auf dem Gelände der Spedition Wehrmann aufgestellt wurden, bereits sichtbar. Die elf Meter hohen Behälter bilden aber nur einen kleinen Teil eines deutlich größeren Projekts, um Gebäude im Industriegebiet Bennien künftig deutlich nachhaltiger – und kostengünstiger – zu beheizen. Kernelemente des klimafreundlichen Konzepts sind ein neues Nahwärmenetz und der Betrieb einer Biomasse-Heizung.

Frank Wehrmann, Inhaber und Geschäftsführer von Wehrmann Transport, erklärt, wie die Idee für dieses Projekt entstand: „Den Anstoß gab 2022 die dringend nötige Erneuerung der Heizungsanlage in einem unserer Gebäude. Weil Nachhaltigkeit für meine Frau und mich eine hohe Priorität hat, kamen Technologien mit Verfeuerung von fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas nicht infrage. Deshalb beschäftigten wir uns mit den Möglichkeiten, Biomasse zu nutzen, blieben aber auch für andere Optionen offen. Und irgendwann wurde uns klar, dass wir größer denken und einen umfassenderen Plan aufstellen sollten. So kam die Verbindung aus Biomasse-Heizung und einer Nahwärmeversorgung für den gesamten Standort auf den Tisch.“

War es ursprünglich nur um die Versorgung der eigenen Immobilien an der Nordstraße in Melle-Bruchmühlen gegangen, zeichnete sich nun schnell ab, dass der Anschluss von Gebäuden benachbarter Grundstücke ebenfalls eine spannende Option darstellte. Mit Unterstützung von Dipl.-Ing. Andreas Gerhardy, einem Experten für Energien und Nachhaltigkeit von der M&P Braunschweig GmbH, ließ das Ehepaar Wehrmann ein Gesamtkonzept erstellen.

Andreas Gerhardy beschreibt den Projektumfang: „Betroffen sind im ersten Schritt rund 20.000 Quadratmeter an speditionseigenen Flächen, zu denen Lager und Logistikhallen für die 45 Lkw sowie der Verwaltungstrakt gehören. Hinzu kommen Produktionsflächen, die von Dritten genutzt werden, wie insbesondere von den Firmen Meyer Holzverarbeitung und Interzero Product Cycle. Weitere 10.000 Quadratmeter sollen für die Nutzung durch Wehrmann Transport in den kommenden Jahren erschlossen und in das Versorgungskonzept integriert werden. Es war also recht schnell deutlich, dass der Einsatz von Biomasse-Kesseln allein bei weitem nicht ausreichen würde. Hierin bestand jedoch von Beginn an ein Kernelement der nachhaltigen Wärmeversorgung.“

Schnell wachsendes Schilfgras aus eigenem Anbau

Wie nachhaltig die Technologie tatsächlich ist, hängt für den Planer wie auch für die Betreiber ganz wesentlich davon ab, mit welchem Material die Hackschnitzelöfen betrieben werden. Um den klimafreundlichen Nachschub mit nachwachsenden Rohstoffen zu gewährleisten, nutzen Frank und Sabine Wehrmann eine eigene, 4,5 Hektar große landwirtschaftliche Fläche in Melle-Buer, wo sie mittlerweile Chinaschilf (Miscanthus giganteus), ein besonders schnell wachsendes Schilfgras, anbauen. Nach zwei Jahren kann regelmäßig geerntet werden, und pro Hektar fallen jährlich rund 10 bis 20 Tonnen Biomasse an. Ein Hektar Miscanthus giganteus entspricht dabei der Energie aus rund 3.000 Litern Heizöl. Laut den Berechnungen von Andreas Gerhardy decken die vier Hektar rund 15 Prozent des Heizbedarfs von Wehrmann Transport ab.

Um den Bedarf der Biomasse-Kessel komplett nachhaltig zu decken, wird ein Großteil aus Restholz bestritten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um naturbelassene Hackschnitzel, unter anderem aus der Forstwirtschaft. „Dieses Restholz steht beispielsweise infolge von Fällaktionen an den Landes- und Kreisstraßen zur Verfügung. Weil die Wege vom Fällen bis zum Einsatz in unserer Anlage sehr kurz sind, ist dies hinsichtlich der Umweltverträglichkeit ein weiteres Plus. Deshalb sind wir gern Ansprechpartner für die Straßenmeistereien in der Region, die Restholz abzugeben haben und es einer sinnvollen Verwertung zuführen möchten“, sagt Frank Wehrmann.

Bearbeitetes Holz zu verwenden, z. B. aus der Möbelindustrie, wäre allerdings deutlich weniger geeignet bzw. mit zu hohem technischem und bürokratischem Aufwand sowie zusätzlichen Kosten für die Entsorgung verbunden. Hingegen kann die Asche aus dem hier eingesetzten naturbelassenen Holz am Ende als Dünger weiterverwendet werden. Nach Ansicht von Frank Wehrmann schließt sich damit der Kreis.

„Nicht lang drum herumreden, sondern einen Anfang machen!“

Hohe Effizienz und geringe Emissionen sind weitere wichtige Merkmale der Biomasse-Anlage. Das Rauchgas wird in der ersten Phase des Betriebs auf rund 120 bis 100 Grad Celsius abgekühlt. Die Kessel sind so konstruiert, dass später ein weiteres Modul ergänzt werden kann, mit dem sich das Rauchgas sogar auf rund 30 Grad Celsius abkühlen ließe. Diese zusätzliche Stufe zu integrieren, hat Wehrmann für die nähere Zukunft vorgesehen.

„Wir sind nach dem Motto vorgegangen: ,Nicht lange drum herumreden, sondern machen!‘ Also mussten wir erst einmal einen Anfang schaffen, auch wenn wir wissen, dass hier und da noch Optimierungspotenziale bestehen. Aber wir bleiben dran und werden das Konzept in Richtung Nachhaltigkeit immer weiter ausbauen. Es muss halt auch betriebswirtschaftlich sinnvoll sein“, so der Geschäftsführer.

Um die Lagerung der Hackschnitzel möglichst einfach zu gestalten, ließ Wehrmann von dem ortsansässigen Metallbauunternehmen Meschter eine spezielle Vorrichtung entwickeln. Sie sorgt dafür, dass der bauliche Aufwand für die beiden Lager besonders gering gehalten werden konnte, weil Lkw die Fläche direkt befahren und die Biomasse praktisch ohne jeglichen Personalaufwand entladen können. Auch die Zuführung der Hackschnitzel für die Biomasse-Öfen wurde erheblich vereinfacht.

Die beiden Biomasse-Kessel mit einer Gesamtkapazität von 650 kW sind bereits aufgestellt und gehen Anfang März 2025 in Betrieb. Zeitgleich soll auch die neue Nahwärmeversorgung ans Netz gehen. Kernbestandteile sind die Nutzung des Abwassers aus der benachbarten Kläranlage und zwei Wärmepumpen.

Nahwärmenetz und Wärmepumpen

Diese besitzen zusammen eine Leistung von 180 kW und könnten theoretisch 20 bis 25 Einfamilienhäuser versorgen. Das aus der Kläranlage zugeführte Wasser hat im Sommer eine Temperatur zwischen 12 und 18 Grad, im Winter liegt diese zwischen sechs und neun Grad.
Das Nahwärmenetz wird mit rund 70 Grad heißem Wasser beliefert; am Ende kommt es mit rund 40 Grad zurück und wird dem Biomasse-Kessel zugeführt, der hierdurch weniger Energie aufwenden muss, um erneut eine entsprechend hohe Vorlauftemperatur zum Beheizen der Gebäude vor Ort zu erreichen.

Um die Wasser- bzw. Temperaturbedarfe stetig auszugleichen, installierte Wehrmann zwei Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von jeweils 45.000 Litern. Einer dieser Speicher ist für den Biomasse-Kessel vorgesehen, der andere für den Betrieb der Wärmepumpen, da die Menge des von der Kläranlage abgegebenen Reinwassers fluktuiert.
Erhebliche Entlastung für Klima und Umwelt

Durch die Nutzung des Nahwärmenetzes und der Biomasse-Anlage sparen die angeschlossenen Betriebe rund 250.000 kWh bzw. 1.200.000 kWh Gas ein. In der Folge wird die Umwelt jährlich um fast 360 Tonnen CO? entlastet. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 1,3 Mio. Euro. Etwa ein Drittel ist über einen Zuschuss aus dem Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ in der Kategorie „Nichtwohngebäude“ finanziert.

„Ohne diese Förderung hätte sich dieses Projekt nicht gerechnet und wäre wohl nicht zustande gekommen. Deshalb sind wir sehr glücklich, dass wir mit Unterstützung aus Bundesmitteln dieses nachhaltige und zukunftsweisende Vorhaben in die Tat umsetzen können.“

Weitere, ebenfalls zukunftsorientierte Projekte wurden bei Wehrmann bereits abgeschlossen oder sind in der Planung. So produzieren Photovoltaik-Anlagen am Firmenstandort mit rund 950 kWp bereits den für die Verwaltung und die Firmen-Pkw benötigten Strom. Dies entspricht in etwa dem Bedarf von 300 Einfamilienhäusern. Darüber hinaus ist geplant, die Lkw-Flotte sukzessive zu elektrifizieren und entsprechend dimensionierte Ladekapazitäten aufzubauen.

Übersicht: Wesentliche Komponenten der klimafreundlichen Energieversorgung bei Wehrmann Transport
1. Nahwärmenetz (Neu)
2 Wärmepumpen (Wasser-Wasser), 180 kW
Rohrleitungen (320 Meter)
1 Pufferspeicher / Ausgleichsbehälter, 45.000 Liter

2. Biomasse-Heizung (Neu)
2 Biomasse-Heizkessel (Hackschnitzelöfen für naturbelassenes Holz), 650 kW
2 Lagerstationen für Hackschnitzel
1 Pufferspeicher / Ausgleichsbehälter, 45.000 Liter

3. Anbaufläche für Biomasse (Neu)
Landwirtschaftliche Fläche 4,5 h in Melle-Buer für den Anbau von Chinaschilf (Miscanthus giganteus)

4. Photovoltaik (seit 2024)
Leistung: 950 kWp
PV-Module verteilt auf drei Hallendächer
6 Wallboxen für Firmen-Pkw

Weitere Infos: www.wehrmann-transport.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Wehrmann Transport
Herr Frank Wehrmann
Nordstraße 30
49328 Melle-Bruchmühlen
Deutschland

fon ..: 05226 / 984810
web ..: http://www.wehrmann-transport.de
email : f.wehrmann@wehrmann-transport.de

Kurzportrait: Wehrmann Transport GmbH

Das inhabergeführte Familienunternehmen Wehrmann Transport GmbH wurde 1974 gegründet. Seine Kernkompetenz besteht in der intelligenten Steuerung, Planung, Optimierung und Ausführung von Logistikprozessen. Das Leistungsportfolio umfasst klassische Logistik- und Transport-Dienstleistungen mit 45 Lkw ebenso wie das Warehousing mit großflächigen Lagermöglichkeiten und nicht zuletzt Montagearbeiten und Maschinenumzüge.

Nachhaltigkeit hat für den mittelständischen Betrieb einen hohen Stellenwert. Photovoltaik-Anlagen am Firmenstandort in Melle-Bruchmühlen produzieren mit 1.000 kWp bereits den für die Verwaltung und die Firmen-Pkw benötigten Strom. Sukzessive will Wehrmann Transport auch die Lkw auf Elektromobilität umstellen. Darüber hinaus reorganisiert das Unternehmen seine Versorgung mit Wärmeenergie durch neue, nachhaltige Konzepte mit Nahwärme und Biomasse-Nutzung.

www.wehrmann-transport.de

Pressekontakt:

Perfect Sound PR
Herr Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

fon ..: 05402 701651
web ..: http://www.perfectsoundpr.de

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HanseWerk Natur und Stadtwerke Kiel planen Kooperation im Bereich Wärme

HanseWerk Natur, eine Tochtergesellschaft von HanseWerk, und die Stadtwerke Kiel planen, zukünftig enger zusammenzuarbeiten. Der Hintergrund: Klimaneutrale Wärmenetze werden immer wichtiger.

BildHanseWerk Natur, ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, und die Stadtwerke wollen stärker kooperieren. Hintergrund: Neben großen Fernwärmenetzen, wie das über 374 Kilometer lange Leitungsnetz der Stadtwerke Kiel in der Landeshauptstadt, bilden sogenannte Nahwärmenetze einen elementaren Baustein, um die Wärmeversorgung regenerativ zu gestalten.

Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung und Zustimmung der Kartellbehörden wollen beide Energieunternehmen eine gemeinsame Gesellschaft gründen.

„Die nach kartellrechtlicher Zustimmung noch zu gründende Gesellschaft soll als Ausgangsbasis für die gemeinsame Geschäftsentwicklung bestehenden Nahwärmenetze der Stadtwerke Kiel übernehmen und betreiben, teilt Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel, mit.

Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel, fügt an: „Darüber hinaus ist das Ziel des geplanten Partnerunternehmens, weitere Nahwärmenetze für die Landeshauptstadt Kiel sowie die umliegende Region zu entwickeln und so Wachstum zu generieren.“

Christian Fenger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk-Gruppe: „Die geplante Kooperation legt einen weiteren Grundstein für die Wärmewende in Schleswig-Holstein und für das von uns angestrebte Wachstum im Wärmegeschäft. Die Stadtwerke Kiel sind dabei ein starker und kompetenter Partner – wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“

„Hierbei soll auch die von HanseWerk Natur entwickelte Wärmebox zum Einsatz kommen, die klimaneutrale Wärme auf Basis der Wärmepumpentechnologie produziert und neben Grünstrom die Umgebungswärme aus der Luft, der Erde oder gegebenenfalls auch dem Oberflächen- oder Abwasser nutzt“, so Gerta Gerdes-Stolzke, Sprecherin der Geschäftsführung und Geschäftsführerin Vertrieb HanseWerk Natur.

Die geplante und noch zu gründende Gesellschaft soll die kommunale Wärmeplanung aktiv begleiten und als regionaler Energieversorger neue Lösungen anbieten. Hierzu wurden bereits mehrere Potenzialgebiete in der Landeshauptstadt Kiel identifiziert, die sich aufgrund der Wohnsituation und der vorhandenen Flächen für einen Ausbau der Nahwärmeversorgung eignen.

Im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanungen im Land spielen Lösungen mit klimaneutralen Nahwärmenetzen auch eine entscheidende Rolle. Die gemeinsamen Planungen der Stadtwerke Kiel und der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur helfen, die Klimaziele in Schleswig-Holstein zu erreichen.

Ein Nahwärmenetz ist ein System zur zentralen Erzeugung und Verteilung von Wärmeenergie über kurze Distanzen, typischerweise innerhalb eines begrenzten Quartiers. Die Wärme wird in einer zentralen Anlage erzeugt und über Rohrleitungen zu den einzelnen Gebäuden transportiert.

HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 850 Kilometern. HanseWerk Natur versorgt mehrere zehntausend Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe. Für Ortsteile mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft, während „Kalte Nahwärme“ in Neubaugebieten zum Einsatz kommt.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität stellt HanseWerk Natur eigene Gebäude, Fahrzeuge und Wärmeerzeugung auf neue Technologien um. Rund 40 Prozent der Wärme wird bereits heute auf Basis von Abwärme oder Erneuerbaren Energien erzeugt. HanseWerk Natur ist einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 250 Anlagen betreut das Unternehmen und beteiligt sich gleichzeitig an vielen Innovationsprojekten. Dazu zählen zum Beispiel Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad weit über 90 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder das erste Blockheizkraftwerk der 1-Megawatt-Klasse, das mit bis zu 100 Prozent Wasserstoff betrieben werden kann.

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Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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