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Warum eine Patientenverfügung erst mit der Familie richtig wirkt

Eine aktuelle Studie zeigt: Patientenverfügungen wirken besser, wenn sie konkret sind und die Familie einbinden. Dann wissen Angehörige im Ernstfall, was im Sinne des Betroffenen richtig ist.

BildNeue Studie bestätigt: Patientenverfügungen wirken am besten, wenn sie konkret formuliert sind und Angehörige eingebunden werden.

Berlin, 12.05.2026 – Die meisten Menschen wünschen sich, dass im Ernstfall in ihrem Sinne entschieden wird. Doch wissen Partner, Kinder oder Eltern wirklich, was man sich bei künstlicher Beatmung, Wiederbelebung oder Intensivtherapie wünschen würde?

Eine aktuelle Untersuchung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt, macht deutlich: Angehörige liegen mit ihrer Einschätzung zwar oft richtig – fühlen sich aber häufig nicht sicher genug, den Patientenwillen tatsächlich wiederzugeben. Genau hier zeigt sich der Wert einer guten Patientenverfügung: Sie schafft Klarheit, gibt Orientierung und entlastet die Familie.

Für die Studie wurden 105 stationäre Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko für eine spätere intensivmedizinische Behandlung sowie jeweils eine nahestehende Person getrennt voneinander befragt. Das Ergebnis: Nur gut die Hälfte der Patient-Angehörigen-Paare gab übereinstimmend an, über die Wünsche der erkrankten Person gesprochen zu haben. Gleichzeitig fühlten sich nur 37,1 Prozent der Angehörigen sicher, den Patientenwillen zutreffend wiedergeben zu können.

„Viele Menschen glauben: Meine Familie weiß schon, was ich will. Aber gerade bei medizinischen Entscheidungen macht ein vorheriger Austausch mit seinen Angehörigen den Unterschied“, sagt Dr. Christian Probst, Gründer und Geschäftsführer von PatientenverfügungPlus. „Eine gute Patientenverfügung sorgt dafür, dass Angehörige im Ernstfall nicht raten müssen, sondern eine belastbare Basis haben, was gewünscht ist.“

Die Studie zeigt damit ein Thema, das viele Familien erst bemerken, wenn es plötzlich ernst wird. Muss über eine Beatmung entschieden werden? Soll eine Wiederbelebung versucht werden? Welche Behandlung wäre noch gewünscht, wenn eine Rückkehr in das bisherige Leben unwahrscheinlich ist? Solche Fragen sind für Angehörige emotional extrem belastend – selbst dann, wenn die Beziehung eng ist.

PatientenverfügungPlus sieht in der Studie deshalb eine wichtige Bestätigung: Eine Patientenverfügung ist nicht nur ein rechtliches Dokument. Sie ist auch ein Akt der Fürsorge gegenüber den Menschen, die später vielleicht Entscheidungen treffen oder den eigenen Willen vertreten müssen.

„Vorsorge bedeutet nicht nur: Ich bestimme selbst. Vorsorge bedeutet auch: Ich binde meine Familie mit in die Entscheidung ein und nehmen ihnen eine schwere Last ab“, so Probst. „Wer seine Wünsche klar festhält und mit Angehörigen bespricht, sorgt für Sicherheit auf beiden Seiten.“

Besonders wichtig ist aus Sicht von PatientenverfügungPlus, dass Patientenverfügungen verständlich und konkret formuliert sind. Allgemeine Aussagen wie „keine lebensverlängernden Maßnahmen“ helfen im Ernstfall oft nur begrenzt, weil Angehörige und Ärztinnen und Ärzte trotzdem klären müssen, was damit in der konkreten Situation gemeint ist. Besser ist es, wichtige medizinische Situationen möglichst klar zu beschreiben – etwa künstliche Beatmung, Wiederbelebung, künstliche Ernährung, Dialyse oder Intensivbehandlung.

Gerade das Gespräch mit der Familie ist entscheidend. Denn Angehörige müssen nicht nur wissen, dass es eine Patientenverfügung gibt. Sie sollten auch verstehen, warum bestimmte Wünsche vom Verfasser festgehalten wurden. Das macht es ihnen später leichter, ruhig und sicher im Sinne des Patienten zu handeln.

PatientenverfügungPlus empfiehlt daher Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihre Vorsorge in vier einfachen Schritten zu prüfen:

* Wünsche konkret festhalten: Welche medizinischen Maßnahmen sollen in schweren Krankheitssituationen gewünscht oder abgelehnt werden?
* Angehörige einbeziehen: Wissen Partner, Kinder oder Eltern, was in der Patientenverfügung steht?
* Bevollmächtigte vorbereiten: Kann die Person, die im Ernstfall entscheiden soll, den eigenen Willen erklären und vertreten?
* Dokumente aktuell und auffindbar halten: Eine Patientenverfügung hilft nur, wenn sie im entscheidenden Moment verfügbar ist.

PatientenverfügungPlus unterstützt Menschen dabei, ihre Patientenverfügung und weitere Vorsorgedokumente online zu erstellen, zu verwalten und bei Bedarf zu aktualisieren. Ergänzend können ein Notfallausweis und ein Aufkleber für die Gesundheitskarte dabei helfen, dass die Dokumente im Ernstfall schnell gefunden werden.

„Eine gute Patientenverfügung schafft nicht nur rechtliche Klarheit“, sagt Probst. „Sie gibt Familien etwas sehr Wertvolles: die Gewissheit, im entscheidenden Moment im Sinne des geliebten Menschen zu handeln.“

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

PatientenverfügungPlus
Herr Christian Probst
Albrechtstr. 14 B
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: 030208480430
web ..: https://www.patientenverfuegungplus.de
email : christian.probst@patientenverfuegungplus.de

PatientenverfügungPlus ist ein Online-Angebot mit Sitz in Berlin. Über die Plattform können Nutzerinnen und Nutzer Vorsorgedokumente online erstellen, verwalten und bei Bedarf aktualisieren. Zusätzlich informiert PatientenverfügungPlus nach eigenen Angaben über Rechtsänderungen und erinnert an regelmäßige Überprüfung. Mit einem Notfallausweis und einem Aufkleber für die Gesundheitskarte sind die Vorsorgedokumente im Ernstfall von Ärzten und Angehörigen im Ernstfall jederzeit verfügbar und im Volltext abrufbar.

Pressekontakt:

PatientenverfügungPlus
Herr Christian Probst
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Wirtschaft

Neue Heimat für „Die Himmlischen“: Marke Leysieffer lebt unter dem Dach der Confiserie Rabbel neu auf

Bewährte Rezepturen und noch mehr genussvolle Innovationen aus Westerkappeln

BildWesterkappeln. Mit der Übernahme der Markenrechte von Leysieffer haucht die Confiserie Rabbel der berühmten Feinkost-Marke – inklusive der bundesweit bekannten Pralinen „Die Himmlischen“ – neues Leben ein. „Dies ist für uns eine Herzensentscheidung und wir freuen uns, dass neben den Original-Rezepturen nun auch ein wichtiger Teil deutscher Confiserie-Geschichte eine neue Heimat in unserem Hause gefunden hat“, erklärt Christian Rabbel, geschäftsführender Inhaber der Confiserie Rabbel GmbH.

Zum 2. Juli 2025 hat das Familienunternehmen aus dem münsterländischen Westerkappeln sämtliche Markenrechte des 2024 endgültig in Insolvenz gegangenen Unternehmens Leysieffer erworben.

Dass die Marke Leysieffer nun von Westerkappeln aus neu belebt werde, sei anfänglich alles andere als absehbar gewesen, meint Christian Rabbel: „Anfang dieses Jahres wurde uns die Übernahme der Produktionsanlagen und des Inventars angeboten. An die Fortführung der Marke durch uns war zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht zu denken. Als die letzten Leysieffer-Eigentümer uns ein paar Monate später auf diese Möglichkeit ansprachen, haben wir allerdings nicht lange gezögert, denn Leysieffer und Rabbel teilen viele Werte – Qualität, Innovation und die Liebe zum Handwerk. Da war klar: Wir schreiben die Geschichte weiter.“

Ähnliche Firmenwerte und Produkt-Philosophie

So waren Rabbel und Leysieffer jahrzehntelang Nachbarn mit ähnlichen Wurzeln, aber unterschiedlichen Wegen. Die Firma Rabbel wurde 1907 im damals noch schlesischen Bad Landeck von Emilie und Paul Rabbel gegründet und ist damit zwei Jahre älter als Leysieffer. Beide Familienunternehmen haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Rabbel musste in den Wirren der Nachkriegszeit eine neue Heimat finden, ließ sich 1952 im Münsterland nieder und zog Anfang der 90er Jahre weiter nach Westerkappeln. Auch für Leysieffer bedeutete der Zweite Weltkrieg einen erheblichen Einschnitt, denn 1944 wurde das Ladengeschäft zerstört.

Über Jahrzehnte hinweg entwickelten die beiden Stammhäuser ihre jeweils eigenen Produkte und Märkte rund um die hochwertige Confiserie: Rabbel im nordrhein-westfälischen Westerkappeln und Leysieffer mit Sitz in Osnabrück, nur wenige Kilometer entfernt auf der anderen Seite der Landesgrenze zu Niedersachsen.

„Eine wirkliche Wettbewerbssituation hat sich daraus aber nicht ergeben. Während Leysieffer sich als Endverbraucher-Marke vor allem mit eigenen Cafés und Shops etablierte, richtete sich das Augenmerk bei uns konsequent auf individuell entwickelte Sortimente und Produkte für unsere Geschäftskunden aus Fachhandel, Industrie und Online-Handel. So haben wir stets voller Wertschätzung auf die Aktivitäten von Leysieffer geschaut. Der Qualitätsanspruch dort war dem unseren immer sehr ähnlich und auf sehr hohem Niveau“, blickt Christian Rabbel zurück.

Übernahme von Leysieffer-Inventar und Maschinen

Im November 2024 kam dann das Leysieffer-Aus für den Standort an der Pagenstecherstraße in Osnabrück und die verbliebenen Filialen. Das gesamte Inventar stand zum Verkauf. Neben Christian Rabbel machten sich bereits einige Interessenten aus der Lebensmittelindustrie und anderen Branchen vor Ort ein Bild von den Maschinen und der weiteren Ausstattung.

Mit Wehmut blickt er auf diesen Moment zurück: „Bei der Vorstellung, dass damit auch ein Teil deutsche Handwerksgeschichte einfach zu Ende gehen könnte, hat mein Konditorenherz geblutet“, erinnert sich der Konditormeister. „Der Kauf des Inventars bot uns natürlich auch eine gute Gelegenheit, unsere Produktionskapazitäten zu erweitern.“

Mit dieser Übernahme war nun eine logistische „Mammutaufgabe“ verbunden: Das gesamte Inventar wurde mit mehr als 30 Lkw-Fahrten nach Westerkappeln transportiert. Viele Beschäftigte von Rabbel waren rund zwei Wochen lang in den Umzug eingebunden. Die großen Lager- und Logistikflächen am Standort Westerkappeln boten glücklicherweise genügend Platz.

Kundenorientierte Produktentwicklung mit Fokus auf Exklusivität, Kreativität und individueller Gestaltung

Das Angebot für den Erwerb der Markenrechte erreichte ihn erst später. Gemeinsam mit seiner Frau Mehtap Rabbel, die im Familienbetrieb die strategische Markenentwicklung und den Vertrieb verantwortet, habe er sich nicht allzu lange beraten müssen. Relativ schnell sei klar gewesen, dass die Entscheidung, die Marke Leysieffer in das eigene Unternehmen zu integrieren, sinnvoll sei. Schon in rein wirtschaftlicher Hinsicht zeigte sich das enorme damit verbundene Potenzial.

„Wir bieten unseren Kunden eine sehr große Wertschöpfungstiefe an: von den Rohstoffen über die Rezepturen und die Produkte bis hin zum Design und zur fertigen Verpackung. Unsere Kunden können in diesem Prozess überall ein- und aussteigen, wie sie es gerade benötigen. Das macht unsere Dienstleistung sehr flexibel und individuell und ist gleichzeitig auch unsere Kernkompetenz. Bei vielen unserer Kunden arbeiten wir im Hintergrund und tauchen als Marke Rabbel daher gar nicht auf. Über die Zeit haben wir uns nicht zuletzt durch diesen Service zum Marktführer für Baumkuchen, Macarons und Dominosteine im handwerklichen Confiserie-Bereich entwickelt“, so Christian Rabbel.

Zu den Kunden gehören beispielsweise renommierte Kaufhäuser wie Galeria oder das KaDeWe in Berlin, Schrader Gourmet-Spezialitäten oder der Flughafen München. Auch für Leysieffer war Rabbel bereits tätig: Die Westerkappelner stellten in den Jahren 2023 und 2024 bereits alle Honigkuchen-Spezialitäten für das Leysieffer-Label her.

Marken ergänzen einander auf unterschiedlichen Vertriebskanälen

Schnelligkeit, Effizienz und hohe Prozessqualität sind laut Rabbel entscheidende Erfolgsfaktoren, um neue Bedarfe und Trends innerhalb kürzester Zeit adäquat abzudecken. Ideenreichtum, handwerkliches Können und die Liebe zum Beruf sind die wesentlichen Werte, mit denen Traditionen gepflegt und Innovationen entwickelt werden. Zugleich hat das Unternehmen viel Zeit und Energie in die Optimierung seiner Prozesse investiert, wie Christian Rabbel sagt. Gerade durch die zeitgemäßen Führungsstrukturen und die fortschreitende Digitalisierung sei der Betrieb modern und zukunftsorientiert ausgerichtet. Auf dieser Basis sei es möglich, den Qualitätsanspruch mit den hohen Anforderungen an die Produktivität in Einklang zu bringen, um sämtliche Produkte frisch und in größeren Stückzahlen auch mitten in der Weihnachtssaison fertigen zu können.

„Darüber hinaus ergänzen die beiden Marken Rabbel und Leysieffer einander ideal. Beide stehen in der Kundenwahrnehmung für die ganz besonderen Genussmomente“, betont Mehtap Rabbel: „Die verschiedenen Sortimente werden unabhängig voneinander auch zukünftig bestehen und weiterentwickelt. Fest steht, dass die Marke Leysieffer im stationären Fachhandel, im Online-Handel und im eigenen Onlineshop beworben wird.“
Stärkung des Standorts Westerkappeln

Das in Westerkappeln fest verwurzelte Ehepaar Rabbel fühlt sich dort wohl und freut sich sehr über die Sicherung und Entwicklung der Arbeitsplätze in ihrer Heimatstadt. So will das Familienunternehmen neue Jobs und Perspektiven schaffen.

Auf den Standort Westerkappeln und die Mitarbeitenden wirkt sich die neue Marke im Portfolio in mehrfacher Hinsicht positiv aus. Zum einen werde das ohnehin gut funktionierende Familienunternehmen zusätzlich gestärkt, da die Marke Leysieffer noch großes Potenzial für neue Marktzugänge besitze. Darüber hinaus steige die Auslastung für die Fertigung zweier Sortimente, was die Arbeitsplätze zusätzlich sichere.

Mit der Übernahme der Markenrechte sind rund 30 verschiedene Marken auch für die weltweite Verwendung sowie sämtliche Original-Rezepturen verbunden. Vor dem bundesweiten Comeback von Leysieffer sind nun noch einige Vorbereitungen zu treffen. Die Leysieffer-Produkte werden bereits frisch gefertigt und sollen schon bald die Gaumen der Endkunden erfreuen: Ab Anfang Oktober sind sie in den Regalen ausgewählter Fachhändler, im Direktverkauf am Gartenkamp in Westerkappeln und im Online-Shop erhältlich.

Highlights des Leysieffer-Sortiments zunächst im Fokus

Schon jetzt freut sich die Belegschaft auf die vielen neuen Produkte und Rezepturen, die ständig weiterentwickelt werden. Die Rabbels werden auch unter dem Leysieffer-Label stets Neues kreieren. „Unser Entwicklungs-Team und allen voran meine Frau sprudeln schon voller Ideen für neue Produkte und Verpackungs-Designs“, verrät Christian Rabbel.

Rabbel konzentriert sich auf der Leysieffer-Seite zunächst auf die beliebtesten und erfolgreichsten Produkte. Hierzu zählen neben den original „Himmlischen“ auch Premium-Baumkuchen, Honiglebkuchen, Tafel-Schokoladen, Pralinenmischungen, Fruchtaufstriche, Spezialitäten-Kaffees sowie Sekt aus traditioneller Flaschengärung. Die Beratung und der Präsente-Service für Firmenkunden werden vom Vertriebs-Team in Westerkappeln betreut. „Alle Produkte unseres Sortiments haben eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie stehen für Qualität, Genuss und das kleine Glück im Alltag.“

Dies bestätigt auch Mehtap Rabbel, die aus dem Markt ausschließlich positive Rückmeldungen auf die neuen Planungen erhalten hat: „Wir können es kaum erwarten, unseren Kunden unvergessliche Genussmomente jetzt auch mit der Marke Leysieffer zu bereiten – schließlich ist unser Leitspruch seit 1907: ,Wir versüßen Ihr Leben‘.“

Weitere Infos:
www.rabbel.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Confiserie Rabbel GmbH
Herr Christian Rabbel
Gartenkamp 1-3
49492 Westerkappeln
Deutschland

fon ..: +49 0 5404 – 9707 – 0
web ..: http://www.rabbel.com
email : info@rabbel.com

Kurzportrait: Confiserie Rabbel GmbH

Traditionelle Handwerkskunst und rationelle, frische Herstellung gehen bei der Confiserie Rabbel Hand in Hand. 1907 von Emilie Rabbel in Bad Landeck (damals Schlesien) gegründet, wurde der Familienbetrieb in der Nachkriegszeit in Tecklenburg neu eröffnet. 1995 zog der Handwerksbetrieb nach Westerkappeln um, wo auch heute noch der Unternehmenssitz, die Produktion und Logistik, die Entwicklung neuer Rezepturen sowie ein Werksverkauf etc. beheimatet sind.

Die Confiserie Rabbel GmbH wird heute in vierter Generation von Christian Rabbel (geschäftsführender Inhaber) sowie seiner Frau Mehtap Rabbel geleitet. Das Sortiment umfasst mehr als 1.000 Confiserie-Produkte. Die Konditormeister und Konditoren stellen jedes einzelne Produkt in sorgfältiger Handarbeit her. Sie verwenden hierfür nur die besten Rohstoffe wie z. B. Marzipanrohmasse, Bourbon-Vanille in Bio-Qualität, reinen Bienenhonig, belgische Edel-Kuvertüren oder exquisite Brände. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Geschenk-Charakter der Produkte.

Integration von Leysieffer im Juli 2025

Ein Meilenstein in der geschäftlichen Entwicklung ist die Übernahme der Marke Leysieffer, die sich im Juli 2025 vollzog. Das Unternehmen Leysieffer wurde 1909, nur zwei Jahre später als Rabbel, durch Ulrich und Emilie Leysieffer gegründet. Mit höchsten Ansprüchen an Qualität und Design erlangte die Marke eine hohe Bekanntheit und Beliebtheit bei Endverbrauchern – wie zum Beispiel mit Pralinen wie „Die Himmlischen“. 2019 meldete der Betrieb erstmals Insolvenz an. Die dritte Insolvenz im November 2024 führte zum zwischenzeitlichen „Aus“ von Unternehmen und Marke.

Unter dem Dach der Confiserie Rabbel bestehen beide Marken mit ihrem jeweiligen Sortiment und Kundenfokus weiter. Dabei ist Leysieffer auf das Business-to-Consumer-Geschäft ausgerichtet, während Rabbel den Schwerpunkt auf individuelle Lösungen (Private Labels) für Kunden im Business-to-Business-Bereich setzt.

Nachhaltigkeit genießt für die Manufaktur Rabbel mit ihren zu Saisonhöchstzeiten rund 200 Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert. Bereits seit über 10 Jahren wird auch nach Bio- und Fair-trade-Standard gefertigt. Viele Verpackungen haben einen Zweitnutzen und können wiederverwendet werden. Darüber hinaus engagiert sich der Betrieb für Energieeinsparungen und produziert den benötigten Strom mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Seit 2023 erfüllt das Unternehmen zudem die Anforderungen des Deutschen Nachhaltigkeits-Kodex.

www. rabbel.com; www.leysieffer.de

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