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Kein Ratgeber, sondern eine Fähigkeit: „Der Glaubens-Code“

Die unsichtbare Struktur hinter Denken, Fühlen und Handeln“ das neue Buch von Georg Harald Zawadzky-Krasnopolsky. Es ist der erste Band der NBCT-Reihe und zugleich das Fundament der drei zuvor erschie

BildDer Ausgangspunkt des Buches ist eine Beobachtung, die der Autor über Jahrzehnte in der Begleitung von Unternehmern, Führungskräften und Privatpersonen gemacht hat: Menschen scheitern selten an fehlendem Wissen. Sie scheitern daran, dass sie ihre eigene Wahrnehmung für die Wirklichkeit halten. Zwischen einem Ereignis und der Reaktion darauf liegt ein kaum wahrnehmbarer Augenblick, in dem das Gehirn bereits entschieden hat, was das Ereignis bedeutet. Zawadzky-Krasnopolsky nennt diesen Augenblick den Moment davor und die verborgene Ordnung, die in ihm arbeitet, den Glaubens-Code.

Damit unterscheidet sich das Buch deutlich von gängigen Angeboten des Persönlichkeitsmarktes. Es behandelt Glauben nicht als Religion und nicht als Sammlung von Glaubenssätzen, die sich gegen bessere austauschen ließen. Der Autor argumentiert, dass genau dieser verbreitete Ansatz zu kurz greift: Wer einzelne Überzeugungen ersetzt, verändert die Sprache, nicht das System, das die Überzeugungen hervorbringt. „Der Glaubens-Code“ verzichtet deshalb bewusst auf Methoden, Schrittfolgen und Erfolgsversprechen. An ihre Stelle tritt eine Einladung, die das Buch von der ersten Seite an ausspricht: Glauben Sie mir nicht. Beobachten Sie sich selbst.

Geschrieben ist das Buch in einer ruhigen, essayistischen Sprache mit zahlreichen Alltagsbeispielen, vom ungelesenen Kompliment über den Namen auf dem Telefondisplay bis zur Sitzung, in der zwei Menschen denselben Satz hören und zwei verschiedene Wirklichkeiten erleben. Das Ziel ist nicht Optimierung, sondern Selbstbestimmung: die Fähigkeit, der Entstehung der eigenen Wirklichkeit zuzusehen, statt ihr ausgeliefert zu sein.

Der Autor verbindet in seiner Biografie ungewöhnlich verschiedene Welten: Offizier, Leiter einer regionalen Versicherungsdirektion , Rechtsbeistand, Unternehmer, Lehrbeauftragter für Personal- und Unternehmensführung an Fachhochschulen in Deutschland und der Schweiz, Mentor. Zweisprachig aufgewachsen, übersetzte er als Kind amtliche Dokumente für seinen Vater, einen russischen Emigranten. Die Erfahrung, dass sich Welten nicht übersetzen, sondern nur interpretieren lassen, wurde zum Leitmotiv seiner Arbeit. Mit „Das politische Narrativ“, „Erlebt! Empört! UND JETZT?“ und dem „Narrativ-Kompass“ hat er die gesellschaftliche und die praktische Seite desselben Themas veröffentlicht; „Der Glaubens-Code“ liefert nun das gedankliche Fundament und weist die drei Bücher in einem Nachwort als Teile eines Gesamtwerks aus.

Georg Harald Zawadzky-Krasnopolsky: „Dieses Buch https://www.amazon.de/dp/B0H9HX2SNN will niemanden überzeugen. Es zeigt einen Vorgang, den jeder Leser an sich selbst überprüfen kann. Wer ihn einmal gesehen hat, braucht keine Ratschläge mehr. Er hat etwas Besseres: einen Moment Vorsprung vor der eigenen Reaktion.“

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LEDSTEIN AG
Herr Harald Aliter
Föhrenweg 14
9496 Balzers
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fon ..: +41 78 740 7529
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email : ah@ledstein.com

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Patientenverfügung im Urlaub: Der große Irrtum über ihre Gültigkeit im Ausland

Viele glauben, ihre Patientenverfügung gilt im Urlaubsland wie zu Hause. Ein Irrtum. PatientenverfügungPlus erklärt die Regeln in Spanien, Italien und Österreich und gibt Tipps für die Abreise.

BildBerlin, 14. Juli 2026. Millionen Deutsche verbringen die Sommerferien in Spanien, Italien oder Österreich. Viele glauben fest, dass ihre Patientenverfügung auch dort genauso gilt. Das ist ein Irrtum. Eine EU-weite Anerkennung gibt es leider nicht. Jedes Land folgt eigenen Formvorschriften. Der Online-Vorsorgedienst PatientenverfügungPlus erklärt die Rechtslage in beliebten Reiseländern und gibt drei praktische Empfehlungen für die Abreise.

In Deutschland ist die Rechtslage eindeutig. Ärztinnen und Ärzte müssen sich an eine Patientenverfügung halten (§ 1827 BGB). Die Hürden dafür sind bewusst niedrig. Wer volljährig und einwilligungsfähig ist, verfasst seine Festlegungen schriftlich und unterschreibt eigenhändig. Mehr verlangt das Gesetz nicht. Es braucht weder Notar oder Zeugen. Entscheidend ist der Inhalt. Die Verfügung muss konkret beschreiben, welche Behandlungen in welchen Situationen gewünscht oder abgelehnt werden. Pauschale Sätze genügen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht.

Dieses Schutzniveau endet jedoch an der Grenze. Ob und wie ein deutsches Dokument im Ausland wirkt, bestimmt allein das Recht des Reiselandes. Der Blick auf drei Klassiker der deutschen Urlaubsplanung zeigt die Spannbreite.

In Spanien liegen die Hürden deutlich höher. Die Grundlage setzt das staatliche Patientenrechtegesetz (Ley 41/2002). Die Wirksamkeit einer Patientenverfügung hängt jedoch von lokalen Formvorschriften ab, die sich von Region zu Region unterscheiden. Mal ist der Notar vorgesehen, mal sind es Zeugen oder eine Behörde. Die Ausgestaltung liegt bei den 17 Autonomen Gemeinschaften. Ein zentrales Register mit dem Namen „Registro Nacional de Instrucciones Previas“ sammelt alle regional errichteten Verfügungen und macht sie landesweit auffindbar. Ein deutsches Dokument, das die örtliche Form nicht erfüllt, ist nach Hinweis des Auswärtigen Amts in Spanien rechtlich unwirksam. Ärzte müssen ihm nicht folgen.

Italien hat einen anderen Weg gewählt. Das Land hat Patientenverfügungen erst 2018 gesetzlich verankert (Gesetz 219/2017), dafür aber mit klarer Verbindlichkeit. Ärzte müssen den „Disposizioni anticipate di trattamento“ (DAT) folgen. Errichtet werden sie beim Notar oder persönlich beim Standesamt der Wohnsitzgemeinde. Sie fließen in eine nationale Datenbank ein, die Kliniken im Ernstfall abfragen können. Abweichen darf das Behandlungsteam nur zusammen mit der benannten Vertrauensperson, dem sogenannten fiduciario. Das ist etwa dann möglich, wenn die Verfügung durch den medizinischen Fortschritt offensichtlich überholt ist. Ein deutsches Dokument wird dadurch nicht automatisch umgesetzt. Als klarer Nachweis des Patientenwillens behält es dennoch Gewicht.

Österreich kennt seit dem Patientenverfügungs-Gesetz von 2006 zwei Stufen. Die volle Verbindlichkeit erreicht nur, wer die strengen österreichischen Formvorgaben erfüllt. Dazu gehören ein ärztliches Aufklärungsgespräch, die Errichtung vor Rechtsanwalt, Notar oder Patientenvertretung sowie die Erneuerung alle acht Jahre. Ein deutsches Dokument besitzt diese Voraussetzungen in aller Regel nicht. Die deutsche Verfügung gilt dann immerhin als „beachtliche“ Patientenverfügung. Ärztinnen und Ärzte müssen sie dann bei der Ermittlung des Patientenwillens berücksichtigen. Das gilt umso stärker, je mehr Kriterien der verbindlichen österreichischen die deutsche Verfügung erfüllt. Ihr Gewicht wächst also mit ihrer Qualität. Je konkreter und aktueller die deutschen Festlegungen sind, desto stärker wirken sie auch jenseits der Grenze in Österreich.

Trotz aller Unterschiede gibt es eine beruhigende Konstante. Wer nach deutschem Standard gültige Vorsorgeunterlagen mit sich führt, kann davon ausgehen, dass verständige Ärztinnen und Ärzte sie im Ernstfall berücksichtigen. Denn in jedem Land gilt derselbe medizinethische Grundsatz: Behandelt wird der Patient nach seinem Willen.

„Ob eine Verfügung jede Formvorschrift des Reiselandes erfüllt, ist in aller Regel nicht die entscheidende Frage“, sagt Dr. Christian Probst von PatientenverfügungPlus. „Und die Sprachbarriere ist es auch nicht mehr – ein deutsches Dokument übersetzt jedes Behandlungsteam mit künstlicher Intelligenz heute in Sekunden. Entscheidend ist vielmehr, ob der eigene Wille im Ernstfall klar, aktuell und sofort verfügbar ist. Ein einwandfreies Dokument, eine eingeweihte Vertrauensperson und der digitale Abruf über den Notfallausweis schaffen die besten Voraussetzungen, um auch im Ausland gehört zu werden.“

PatientenverfügungPlus empfiehlt für die Reisevorbereitung drei Schritte.

1. Gültigkeit prüfen. Vor der Abreise sollte die Verfügung auf Konkretheit, Unterschrift, Datum und Aktualität geprüft werden. Nur ein Dokument, das zu Hause einwandfrei ist, überzeugt auch unterwegs.

2. Vertrauensperson einweihen. Bevollmächtigte und Reisebegleitung sollten wissen, dass die Dokumente existieren, wo sie liegen und wie sie im Notfall abrufbar sind. Dazu gehören Telefonnummern mit internationaler Vorwahl.

3. Dokumente digital verfügbar machen. PatientenverfügungPlus bietet dafür den Notfallausweis für das Portemonnaie und den Notfallaufkleber für die Gesundheitskarte an. Ärzte und Angehörige können die Unterlagen damit weltweit jederzeit im Volltext digital abrufen, auch im Ausland und auch nachts.

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PatientenverfügungPlus steht für digitale Vorsorge, die nicht in der Schublade endet. Anwaltlich und ärztlich entwickelte Dokumente, regelmäßige Aktualisierungen und der schnelle Zugriff im Notfall mit einem persönlichen Notfallausweis und einen Hinweis auf der Gesundheitskarte greifen zu einer vollständigen Vorsorgelösung ineinander. So bleibt der eigene Wille aktuell und ist für Ärzte und Angehörige im Volltext jederzeit weltweit verfügbar, wenn es darauf ankommt. Finanztip empfiehlt PatientenverfügungPlus seit 2016.

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Wirtschaft

Berlin: ZBI fordert Anwendung der künstlichen Intelligenz zum Wohl der Menschheit und der Natur

Der ZBI fordert daher eine globale Einhaltung von ethischen KI-Grundsätzen im Sinne einer freiheitlichen Weltgemeinschaft.

Bereits im Jahre 2018 wies der damalige Chief Executive Officer von Google Sundar Pichai auf einer Veranstaltung in San Francisco hin, dass Künstliche Intelligenz eines der wichtigsten Dinge ist, an denen Menschen arbeiten. Ihre Bedeutung sei grundlegender als Elektrizität oder das Feuer. Kürzlich nahm Papst Leo XIV mit seiner ersten Enzyklika, die den Titel trägt „Magnifica Humanitas. Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ Stellung zu diesem Thema. Infolgedessen ist es aus der Sicht des ZBI wichtig und fordernd, die Entwicklung KI-gesteuerter Systeme muss stets zum Wohle der Menschheit und der Natur erfolgen.

Welche Bedeutung haben KI-gesteuerte Systeme für die Menschheit? Durch immer leistungsfähigere Computer werden der Datenumfang und KI-Anwendungen überproportional wachsen. Algorithmisch gesteuerte KI-Entscheidungs- und Steuerungssysteme dringen unaufhaltsam in alle Lebensbereiche der Gesellschaft vor. KI-Anwendungen könnten u. a. künftig über die Vergabe von Baukrediten oder Sozialleistungen, über Bildungschancen oder berufliche Karrieren entscheiden. Ganze Volkswirtschaften werden durch KI-gesteuerte Systeme neu ausgerichtet. Das demokratische Gut der Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit sowie der freien Presse kann beim verstärkten Einsatz durch KI-gesteuerte Systeme missbraucht werden. Die Anonymität des einzelnen Menschen wird außer Kraft gesetzt – beispielsweise erfolgen durch KI-gesteuerte Systeme personalisierte Suchergebnisse im World Wide Web. Manche sprechen auch von der Gefahr einer unkontrollierbaren und den Menschen beherrschenden Superintelligenz. Zudem zeigen Kriegsgebiete, insbesondere im Nahen Osten und in der Ukraine, es werden immer mehr leistungsfähigere KI-unterstützte Waffen eingesetzt.

Welche Bedeutung haben KI-gesteuerte Systeme für den ZBI? Durch diese Technologien wird das Menschenbild verändert, und ethische Werte kommen mehr in den Vordergrund. Infolgedessen tragen Ingenieurinnen und Ingenieure hierbei eine besondere soziale, moralische und klimaschonende Verantwortung. Zudem ergeben sich für Ingenieurinnen und Ingenieure bei der weltweiten digitalen Vernetzung auch gesellschaftliche Herausforderungen.

Weil der Aufbau von leistungsstarken KI-Systemen ressourcenaufwendig und kostenintensiv ist, besteht nach Meinung des ZBI die Gefahr, kleine Anbieterinnen und Anbieter bleiben zu Lasten der weltweit großen Konzerne auf der Strecke.

Der ZBI fordert daher eine globale Einhaltung von ethischen KI-Grundsätzen im Sinne einer freiheitlichen Weltgemeinschaft. „Diese müssen Werte wie Selbstbestimmung, Gerechtigkeit, Naturbewahrung und Schutz der Privatheit beinhalten und weltweit dem Frieden dienen“ betonte der ZBI-Präsident Wilfried Grunau. Privatheit bedeutet nach Auffassung des ZBI, der Mensch kann für sich selbst kontrollieren, wer die Grenze zu seiner eigenen Lebenswelt überschreitet und wer im Rahmen der digitalen Welt was und in welchem Zusammenhang über ihn wissen darf. Schlussendlich muss der Mensch in jeder Situation die Entscheidungen treffen, Künstliche Intelligenz darf nur ein unterstützendes Hilfsmittel sein.

In vielen Bereichen entstehen verpflichtende Schulungen für den Einsatz von KI.
Allerdings gibt es hierzu noch kein einheitliches Gesetz, sondern nur eine Kombination aus EU-Regulierung (AI Act), Datenschutzrecht, Arbeitsschutz, Branchennormen und betrieblichen Vorgaben. „Der ZBI fordert einheitliche Regelungen für Pflichtschulungen der Beschäftigten, die mit KI-gesteuerten Systemen tätig sind, um deren Chancen und Risiken erkennen zu können“ unterstrich ZBI-Vizepräsident Dr. Heinz Leymann.

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ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V.
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Der ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens. Zu seinen Mitgliedern gehören Ingenieurvereine und Organisationen, die sich mit dem Ingenieurwesen befassen. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 40.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft. Der ZBI nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung von Bund und Ländern und pflegt hierzu seine fachlichen und direkten Kontakte zu Politikern aller Parteien.
www.zbi-berlin.de

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Warum eine Patientenverfügung erst mit der Familie richtig wirkt

Eine aktuelle Studie zeigt: Patientenverfügungen wirken besser, wenn sie konkret sind und die Familie einbinden. Dann wissen Angehörige im Ernstfall, was im Sinne des Betroffenen richtig ist.

BildNeue Studie bestätigt: Patientenverfügungen wirken am besten, wenn sie konkret formuliert sind und Angehörige eingebunden werden.

Berlin, 12.05.2026 – Die meisten Menschen wünschen sich, dass im Ernstfall in ihrem Sinne entschieden wird. Doch wissen Partner, Kinder oder Eltern wirklich, was man sich bei künstlicher Beatmung, Wiederbelebung oder Intensivtherapie wünschen würde?

Eine aktuelle Untersuchung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt, macht deutlich: Angehörige liegen mit ihrer Einschätzung zwar oft richtig – fühlen sich aber häufig nicht sicher genug, den Patientenwillen tatsächlich wiederzugeben. Genau hier zeigt sich der Wert einer guten Patientenverfügung: Sie schafft Klarheit, gibt Orientierung und entlastet die Familie.

Für die Studie wurden 105 stationäre Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko für eine spätere intensivmedizinische Behandlung sowie jeweils eine nahestehende Person getrennt voneinander befragt. Das Ergebnis: Nur gut die Hälfte der Patient-Angehörigen-Paare gab übereinstimmend an, über die Wünsche der erkrankten Person gesprochen zu haben. Gleichzeitig fühlten sich nur 37,1 Prozent der Angehörigen sicher, den Patientenwillen zutreffend wiedergeben zu können.

„Viele Menschen glauben: Meine Familie weiß schon, was ich will. Aber gerade bei medizinischen Entscheidungen macht ein vorheriger Austausch mit seinen Angehörigen den Unterschied“, sagt Dr. Christian Probst, Gründer und Geschäftsführer von PatientenverfügungPlus. „Eine gute Patientenverfügung sorgt dafür, dass Angehörige im Ernstfall nicht raten müssen, sondern eine belastbare Basis haben, was gewünscht ist.“

Die Studie zeigt damit ein Thema, das viele Familien erst bemerken, wenn es plötzlich ernst wird. Muss über eine Beatmung entschieden werden? Soll eine Wiederbelebung versucht werden? Welche Behandlung wäre noch gewünscht, wenn eine Rückkehr in das bisherige Leben unwahrscheinlich ist? Solche Fragen sind für Angehörige emotional extrem belastend – selbst dann, wenn die Beziehung eng ist.

PatientenverfügungPlus sieht in der Studie deshalb eine wichtige Bestätigung: Eine Patientenverfügung ist nicht nur ein rechtliches Dokument. Sie ist auch ein Akt der Fürsorge gegenüber den Menschen, die später vielleicht Entscheidungen treffen oder den eigenen Willen vertreten müssen.

„Vorsorge bedeutet nicht nur: Ich bestimme selbst. Vorsorge bedeutet auch: Ich binde meine Familie mit in die Entscheidung ein und nehmen ihnen eine schwere Last ab“, so Probst. „Wer seine Wünsche klar festhält und mit Angehörigen bespricht, sorgt für Sicherheit auf beiden Seiten.“

Besonders wichtig ist aus Sicht von PatientenverfügungPlus, dass Patientenverfügungen verständlich und konkret formuliert sind. Allgemeine Aussagen wie „keine lebensverlängernden Maßnahmen“ helfen im Ernstfall oft nur begrenzt, weil Angehörige und Ärztinnen und Ärzte trotzdem klären müssen, was damit in der konkreten Situation gemeint ist. Besser ist es, wichtige medizinische Situationen möglichst klar zu beschreiben – etwa künstliche Beatmung, Wiederbelebung, künstliche Ernährung, Dialyse oder Intensivbehandlung.

Gerade das Gespräch mit der Familie ist entscheidend. Denn Angehörige müssen nicht nur wissen, dass es eine Patientenverfügung gibt. Sie sollten auch verstehen, warum bestimmte Wünsche vom Verfasser festgehalten wurden. Das macht es ihnen später leichter, ruhig und sicher im Sinne des Patienten zu handeln.

PatientenverfügungPlus empfiehlt daher Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihre Vorsorge in vier einfachen Schritten zu prüfen:

* Wünsche konkret festhalten: Welche medizinischen Maßnahmen sollen in schweren Krankheitssituationen gewünscht oder abgelehnt werden?
* Angehörige einbeziehen: Wissen Partner, Kinder oder Eltern, was in der Patientenverfügung steht?
* Bevollmächtigte vorbereiten: Kann die Person, die im Ernstfall entscheiden soll, den eigenen Willen erklären und vertreten?
* Dokumente aktuell und auffindbar halten: Eine Patientenverfügung hilft nur, wenn sie im entscheidenden Moment verfügbar ist.

PatientenverfügungPlus unterstützt Menschen dabei, ihre Patientenverfügung und weitere Vorsorgedokumente online zu erstellen, zu verwalten und bei Bedarf zu aktualisieren. Ergänzend können ein Notfallausweis und ein Aufkleber für die Gesundheitskarte dabei helfen, dass die Dokumente im Ernstfall schnell gefunden werden.

„Eine gute Patientenverfügung schafft nicht nur rechtliche Klarheit“, sagt Probst. „Sie gibt Familien etwas sehr Wertvolles: die Gewissheit, im entscheidenden Moment im Sinne des geliebten Menschen zu handeln.“

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PatientenverfügungPlus ist ein Online-Angebot mit Sitz in Berlin. Über die Plattform können Nutzerinnen und Nutzer Vorsorgedokumente online erstellen, verwalten und bei Bedarf aktualisieren. Zusätzlich informiert PatientenverfügungPlus nach eigenen Angaben über Rechtsänderungen und erinnert an regelmäßige Überprüfung. Mit einem Notfallausweis und einem Aufkleber für die Gesundheitskarte sind die Vorsorgedokumente im Ernstfall von Ärzten und Angehörigen im Ernstfall jederzeit verfügbar und im Volltext abrufbar.

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Mentale Gesundheit: Alarmsignal einer Leistungsgesellschaft, die Menschen zu Funktionseinheiten macht

Mentale Gesundheit ist kein Privatproblem, sondern das Alarmsignal einer Leistungsgesellschaft, die Menschen immer stärker auf Funktion, Leistung und Verwertbarkeit reduziert.

BildWarum psychische Erschöpfung kein individuelles Versagen ist, sondern das lautlose Alarmsignal einer Leistungsgesellschaft, die Menschen zunehmend auf Funktion und Verwertbarkeit reduziert

(openPR) Mentale Gesundheit wird noch immer viel zu oft als persönliche Baustelle behandelt. Wer erschöpft ist, soll lernen, besser mit Stress umzugehen. Wer innerlich ausbrennt, soll resilienter werden. Wer nicht mehr kann, bekommt Tipps zur Selbstoptimierung. Doch genau darin liegt ein folgenschwerer Irrtum unserer Zeit: Nicht nur der einzelne Mensch ist überfordert – die Verhältnisse selbst sind es, die krank machen.

Wir leben in einer Gesellschaft, die Leistung belohnt, ständige Verfügbarkeit normalisiert und Erschöpfung stillschweigend einkalkuliert. Der Mensch wird dabei immer öfter nicht mehr als fühlendes, verletzliches und sinnsuchendes Wesen betrachtet, sondern als verlässliche Einheit im Takt von Erwartungen, Terminen und Anforderungen. Als Funktion. Als Ressource. Als jemand, der bitte möglichst reibungslos zu funktionieren und Erwartungen zu erfüllen hat.

Das ist keine Zuspitzung. Es ist längst Alltag.

Wenn Funktionieren wichtiger wird als Menschsein

Die moderne Leistungsgesellschaft hat ein gefährliches Ideal hervorgebracht: den dauerhaft belastbaren Menschen. Er soll flexibel sein, produktiv, stabil, effizient, emotional kontrolliert und möglichst jederzeit einsatzfähig. Schwäche stört. Müdigkeit stört. Zweifel stören. Wer innehält, gerät schnell unter Rechtfertigungsdruck.

So verschiebt sich unmerklich der Maßstab. Im Zentrum steht längst nicht mehr die Frage, was Menschsein ausmacht, sondern ob der Mensch den Anforderungen einer auf Produktivität und Wachstum fixierten Leistungsgesellschaft noch genügt. Mentale Gesundheit wird dadurch nicht als Grundbedingung menschlichen Lebens geschützt, sondern an den Rand gedrängt. Sie wird zum Nebenschauplatz in einer Kultur, die zwar permanent von Fortschritt spricht, aber den inneren Preis dafür kaum benennen will.

Das eigentlich Beunruhigende ist daher nicht nur die Zunahme psychischer Belastungen. Beunruhigend ist vor allem, wie selbstverständlich sie geworden sind. Daueranspannung gilt als Ehrgeiz. Schlafmangel als Einsatz. Erschöpfung als Kollateralschaden eines erfolgreichen Lebens. Wer äußerlich noch funktioniert, gilt als stabil – selbst dann, wenn innerlich längst nichts mehr trägt. Wir optimieren, wir funktionieren, wir passen uns an – und nennen genau das längst Normalität, obwohl sich darin bereits die stille Entfremdung des Menschen von sich selbst zeigt.

Die stille Krise hinter der Fassade der Belastbarkeit

Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei Menschen, die beruflich viel Verantwortung tragen oder ihre Existenz selbst sichern müssen. Gerade Selbstständige erleben häufig einen Alltag zwischen wirtschaftlichem Druck, hoher Sichtbarkeit, Unsicherheit und dem Gefühl, niemals wirklich ausfallen zu dürfen. Nach außen steht oft die Freiheit. Nach innen wachsen nicht selten permanente Anspannung, Erschöpfung und eine kaum greifbare innere Leere – umso verstörender, weil viele genau das leben, wovon sie einst geträumt haben. Gerade darin liegt eine besondere Tragik: Mit aller Wucht drängt sich die Frage nach dem Sinn auf und danach, wann Leichtigkeit und innere Verbundenheit verloren gegangen sind.

Doch das Problem reicht weit über einzelne Berufsgruppen hinaus. Es betrifft Angestellte, Führungskräfte, pflegende Angehörige, junge Menschen in Ausbildung, Eltern und all jene, die in einer immer dichteren Wirklichkeit versuchen, Schritt zu halten. Die psychische Belastung ist kein Randphänomen mehr. Sie ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Ordnung, die den Menschen zunehmend an seiner Verwertbarkeit misst.

Wer nur noch über Leistung Anerkennung erhält, verliert leicht den Zugang zu sich selbst. Dann wird der eigene Wert an Produktivität gekoppelt. Pausen lösen Schuldgefühle aus. Rückzug wirkt wie Versagen. Innere Warnsignale werden übergangen, bis der Körper oder die Psyche irgendwann die Sprache übernehmen.

Der Mensch ist keine Maschine

Verschärft wird diese Entwicklung durch die permanente Beschleunigung unserer Zeit. Digitale Prozesse, Automatisierung und künstliche Intelligenz setzen neue Maßstäbe für Effizienz, Geschwindigkeit und Taktung. Doch je stärker sich gesellschaftliche Erwartungen an maschinenähnlicher Leistungslogik orientieren, desto stärker gerät der Mensch unter Druck, ebenfalls möglichst störungsfrei zu funktionieren.

Dabei liegt die Würde des Menschen gerade nicht in seiner Makellosigkeit. Nicht in permanenter Leistungsfähigkeit. Nicht in lückenloser Effizienz. Menschsein bedeutet auch Begrenztheit, Erschöpfbarkeit, emotionale Tiefe, Bedürftigkeit, Verbundenheit und die Notwendigkeit von Regeneration. Eine Gesellschaft, die diese Realität ignoriert, riskiert nicht nur individuelle Krisen, sondern einen kulturellen Verlust an Menschlichkeit.

Mentale Gesundheit ist deshalb kein weiches Nebenthema für gute Zeiten. Sie ist eine soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Schlüsselfrage. Denn wo psychische Stabilität systematisch untergraben wird, geraten auf Dauer auch Innovationskraft, Verantwortungsfähigkeit, Beziehungsqualität und gesellschaftlicher Zusammenhalt ins Wanken.

Nicht der Mensch ist falsch angepasst – das System ist zu eng

Viele Menschen scheitern nicht an sich selbst, sondern an einer Gesellschaftslogik, in der das Menschsein selbst entwertet wird, weil Sinn, Gemeinschaft und Würde immer weniger zählen als Leistung, Effizienz und Wachstum. Solange mentale Gesundheit individualisiert wird, bleibt die eigentliche Ursache unsichtbar. Dann sprechen wir über Resilienz, aber nicht über Überforderung. Über Achtsamkeit, aber nicht über entgrenzte Erwartungen. Über Selbstfürsorge, aber nicht über Systeme, die Menschen dauerhaft über ihre Grenzen treiben.

Es braucht einen Perspektivwechsel. Weg von der stillen Anpassung an krankmachende Normalität. Hin zu einer ehrlicheren Debatte über das, was unsere Arbeits- und Lebenswelt mit Menschen macht. Mentale Gesundheit darf nicht länger als spätes Reparaturthema behandelt werden. Sie muss früher, grundlegender und politischer gedacht werden.

Denn eine Gesellschaft, die Menschen immer stärker zu Funktionseinheiten formt, darf sich nicht wundern, wenn seelische Erschöpfung zum Massenphänomen wird.

Mentale Gesundheit ist eine Zukunftsfrage

Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob mentale Gesundheit wichtig ist. Die entscheidende Frage lautet, wie lange wir es uns noch leisten wollen, sie zu unterschätzen. Wer heute über Zukunft, Arbeit, Unternehmertum, Innovation und Verantwortung spricht, muss auch über psychische Belastung, innere Stabilität und menschenwürdige Strukturen sprechen.

Alles andere ist kein Fortschritt. Es ist Verdrängung.

Zum Themenfeld mentale Gesundheit und Selbstständigkeit hat Dr. Marlies Koel im Rahmen des von SME Connect am 25. Februar 2026 in Brüssel ausgerichteten Working Lunch „Mentale Gesundheit von Selbstständigen – reflektiert von Wissenschaft, Spitzensport und der Rolle der EU“ einen Vortrag erarbeitet. Die zentralen Impulse des Beitrags wurden anschließend auch in einer eigenen YouTube-Fassung veröffentlicht und damit über den unmittelbaren Veranstaltungskontext hinaus einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die vielleicht wichtigste Frage bleibt daher: Wo funktioniert der Mensch nur noch – und wo beginnt der Punkt, an dem er sich selbst wieder begegnen muss?

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Awareness Adventure
Frau Marlies Koel
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Awareness Adventure – FreiDuSelbst. Stark im Jetzt.
ICH BIN. ICH ENTSCHEIDE. ICH HANDLE.
Dr. Marlies Koel begleitet seit über 30 Jahren Menschen an Wendepunkten ihres Lebens – dort, wo das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keine Form gefunden hat. Als promovierte Biologin, Heilpraktikerin, Mentorin, Speakerin und Autorin verbindet sie wissenschaftliche Klarheit mit einem ganzheitlichen Verständnis von Mensch, Bewusstsein und Veränderung. Aus ihrer eigenen beruflichen Entwicklung in Forschung, Laboratoriumsmedizin und Naturheilkunde heraus entstanden selbst entwickelte Methoden, darunter die Y-Methode, mit denen unbewusste Muster, frühe Überlebensstrategien und innere Entscheidungsprozesse sichtbar und wandelbar werden. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht eine individuelle, tiefgreifende und nachhaltige Begleitung, die Menschen in ihrer ganzen Komplexität wahrnimmt und sie zurück in Klarheit, innere Stabilität und ein selbstbestimmtes Leben führt.

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