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Das Gesetz stuft Abnehmmedikamente als Lifestyle-Arzneimittel ein und viele Befragte denken ähnlich

Befragte mit Übergewicht urteilen nicht milder über sich selbst, empfinden aber deutlich mehr Scham

BildGut vier von zehn Befragten halten Übergewicht in erster Linie für eine Frage des Willens. Ähnlich viele finden, dass stark übergewichtige Menschen größtenteils selbst schuld an ihrem Gewicht sind. Dass Adipositas eine chronische Erkrankung ist, sehen dagegen nur wenige. Das zeigt eine Umfrage unter 409 Erwachsenen in Deutschland im Auftrag von FIT fürs LEBEN.

Diese Haltung spiegelt sich auch in der Gesetzeslage wider. Medikamente zur Gewichtsreduktion sind seit 2004 grundsätzlich von der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen, da sie als sogenannte Lifestyle-Arzneimittel gelten. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat diesen Ausschluss im März 2024 für Wegovy nachvollzogen. Wer medikamentöse Unterstützung beim Abnehmen nutzen möchte, muss die Behandlung deshalb in der Regel selbst bezahlen.

Acht von zehn Befragten stimmen zu, dass Menschen mit Übergewicht in unserer Gesellschaft häufig diskriminiert werden. Diskriminierung wird also von einer großen Mehrheit wahrgenommen, während deutlich weniger Menschen Adipositas als chronische Erkrankung verstehen.

Die Betroffenen teilen das Urteil und tragen zusätzlich die Last

Die Umfrage erlaubt einen Vergleich zwischen Befragten mit und ohne Übergewicht, berechnet aus selbst angegebener Größe und Gewicht. Dabei zeigt sich eine Verteilung, die man so nicht unbedingt erwarten würde.

Bei der Frage nach Schuld und Willen unterscheiden sich beide Gruppen nicht. Auch unter den Befragten mit Übergewicht halten gut 40 % das Thema für eine Frage des Willens und ebenso viele finden, Betroffene seien größtenteils selbst schuld. Die Werte liegen praktisch gleichauf mit denen der Befragten mit Normalgewicht.

Medizinische Hilfe beim Abnehmen in Anspruch zu nehmen, wird unterschiedlich wahrgenommen. Fast jede zweite Person mit Übergewicht befürchtet, in der Arztpraxis lediglich den Rat zu erhalten, abzunehmen. Bei den Befragten ohne Übergewicht teilt nur etwa jede sechste Person diese Erwartung. Rund ein Drittel der Menschen mit Übergewicht schämt sich zudem, das Thema überhaupt anzusprechen. In der Vergleichsgruppe ist es nur gut jede achte Person. Bei übergewichtigen Befragten besteht deutlich häufiger das Gefühl, gegen das eigene Gewicht ohnehin wenig tun zu können.

Wer selbst betroffen ist, urteilt also nicht milder über sich selbst, berichtet aber deutlich häufiger von Scham und der Sorge, von anderen verurteilt zu werden.

Männer und Frauen schweigen aus verschiedenen Gründen

Auch zwischen Männern und Frauen zeigen sich Unterschiede. Mehr als die Hälfte der befragten Männer hält Übergewicht für eine Frage des Willens, unter den Frauen ist es gut ein Viertel.

Frauen erleben Gespräche über ihr Gewicht häufiger als Bewertung. Von denjenigen, die bereits mit einer Ärztin oder einem Arzt über ihr Gewicht gesprochen haben, berichtet knapp jede Dritte, sich dabei verurteilt oder beschämt gefühlt zu haben. Bei den Männern trifft dies auf weniger als ein Fünftel zu.

Betroffene lehnen Unterstützung nicht kategorisch ab, aber zögern lange, sie in Anspruch zu nehmen. Die größte Hürde scheint weniger das vorhandene Angebot zu sein als die Unsicherheit, ob das eigene Gewicht überhaupt ein Thema für die Arztpraxis ist.

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden sich auf der Ergebnisseite: https://fitfursleben.de/#umfrage-juli-2026

Weitere Informationen über FIT fürs LEBEN unter: https://fitfursleben.de/ 

Hinweis für Redaktionen

Zur Umfrage:

– Anlage: Online-Fragebogen unter 409 Erwachsenen ab 18 Jahren in Deutschland im Auftrag von FIT fürs LEBEN. Feldzeit am 28. und 29. April 2026. Die Teilnehmenden wurden über die Crowdworking-Plattform Clickworker rekrutiert.

– Genauigkeit: Die maximale Fehlermarge liegt bei ±4,8 Prozentpunkten bei 95 Prozent Konfidenzniveau. Für die Teilgruppen liegt sie höher: Männer (229 Befragte) ±6,5, Frauen (175 Befragte) ±7,4, Befragte mit einem BMI ab 25 (198) ±7,0 Prozentpunkte.

– Gewichtung: Die Ergebnisse sind nicht auf die deutsche Bevölkerung gewichtet. Die genannten Werte sind daher als Anhaltspunkte zu verstehen.

– Zusammensetzung: Bedingt durch die Rekrutierung ist die Stichprobe jünger und formal höher gebildet als die Gesamtbevölkerung. 45,5 Prozent der Befragten haben ein abgeschlossenes Studium, gegenüber rund einem Viertel der 25- bis 65-Jährigen bundesweit. 2,9 Prozent sind 65 Jahre oder älter, 56,0 Prozent sind Männer. Die Ergebnisse sind daher nicht als bevölkerungsrepräsentativ zu lesen.

– Gewichtsklassen: ermittelt aus selbst angegebener Größe und Gewicht. Von 398 auswertbaren Angaben entfallen 198 auf einen BMI ab 25 (49,7 Prozent) und 62 auf einen BMI ab 30 (15,6 Prozent). Bundesweit lag der Anteil 2025 bei 53,4 beziehungsweise 17,9 Prozent (Mikrozensus, Statistisches Bundesamt). In dieser Hinsicht entspricht die Stichprobe der Bevölkerung weitgehend.

– Auskunft: Für Rückfragen zur Umfrage steht eine Behandlerin oder ein Behandler von FIT fürs LEBEN zur Verfügung.

Kernzahlen

Haltung zum Übergewicht, alle Befragten

– Übergewicht ist in erster Linie eine Frage des Willens: 42,5 Prozent
– Stark übergewichtige Menschen sind größtenteils selbst schuld: 41,8 Prozent
– Adipositas ist eine chronische Krankheit: 39,6 Prozent
– Menschen mit Übergewicht werden häufig diskriminiert: 80,2 Prozent

Befragte mit einem BMI ab 25 neben Befragten mit einem BMI unter 25

– Frage des Willens: mit Übergewicht 41,4 Prozent, ohne Übergewicht 43,0 Prozent
– Größtenteils selbst schuld: mit Übergewicht 40,9 Prozent, ohne Übergewicht 41,5 Prozent
– Befürchtet ein knappes „Nehmen Sie einfach ab“: mit Übergewicht 42,4 Prozent, ohne Übergewicht 15,5 Prozent
– Schämt sich, das Thema anzusprechen: mit Übergewicht 31,3 Prozent, ohne Übergewicht 12,0 Prozent
– Gefühl, ohnehin wenig tun zu können: mit Übergewicht 22,2 Prozent, ohne Übergewicht 7,5 Prozent

Haltung zum Übergewicht, Männer neben Frauen

– Frage des Willens: Männer 55,0 Prozent, Frauen 26,9 Prozent
– Größtenteils selbst schuld: Männer 50,7 Prozent, Frauen 31,4 Prozent

Erfahrung der 204 Befragten, die das Gespräch geführt haben

– Mindestens eine positive Erfahrung genannt: 74,0 Prozent
– Mit Verständnis behandelt: 39,2 Prozent. Ernst genommen: 30,4 Prozent
– Verurteilt oder beschämt gefühlt: Männer 17,8 Prozent, Frauen 30,9 Prozent

Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Übergewicht und Adipositas ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm, das online beginnt. Nach einem medizinischen Fragebogen wird gemeinsam geklärt, ob und welche Behandlung infrage kommt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

FIT fürs LEBEN / Fitfursleben.de
Frau Presse Team
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin
Deutschland

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web ..: https://fitfursleben.de/
email : hallo@fitfursleben.de

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Die Abnehmspritze: fast jeder hat davon gehört, aber viele haben Angst

Neue Umfrage von FIT fürs LEBEN zeigt: 79 Prozent kennen Abnehmspritzen wie Wegovy und Mounjaro, doch viele Menschen befürchten Nebenwirkungen und sehen sie nur als letzten Ausweg.

BildAbnehmspritzen. Was vor wenigen Jahren noch vor allem in Fachkreisen diskutiert wurde, ist heute ein Thema im Alltag vieler Menschen. In einer Online-Umfrage von FIT fürs LEBEN unter 409 Personen geben 79 Prozent an, zu wissen, dass es Medikamente zur Gewichtsabnahme gibt, die bei schwerem Übergewicht verschrieben werden können. Namen wie Ozempic oder Wegovy tauchen in Talkshows, Zeitschriften und sozialen Medien auf und immer häufiger auch in Gesprächen im Freundes- und Kollegenkreis. Trotzdem fühlen sich viele nur unzureichend informiert und die vorherrschende Reaktion ist eher Skepsis als Begeisterung.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind online abrufbar: https://fitfursleben.de/#umfrage-juni-2026

Viele haben von der Abnehmspritze gehört, aber nur wenige wissen wirklich Bescheid

Die Umfrage macht eine deutliche Wissenslücke sichtbar. Knapp 80 Prozent der Befragten wissen, dass Ärztinnen und Ärzte bei starkem Übergewicht Medikamente verschreiben können, doch nur jede dritte Person fühlt sich gut oder sehr gut über Vor- und Nachteile solcher Behandlungen informiert. Mehr als 40 Prozent stufen ihr Wissen selbst als mäßig ein.

Viele wissen zwar, wie die Medikamente heißen, aber nicht, für wen eine Behandlung in Frage kommt, wie sie abläuft und welche Risiken dabei zu berücksichtigen sind. Je mehr Schlagzeilen, Posts und Erfahrungsberichte im Alltag auftauchen, desto schwerer fällt es, fundierte Informationen von Gerüchten und Marketingversprechen zu trennen. Das erklärt, warum trotz hoher Bekanntheit ein Gefühl der Unsicherheit bleibt.

Druck, Scham und Zurückhaltung: Geschlecht prägt den Blick auf Abnehmspritzen

Die Umfrageergebnisse zeigen, wie unterschiedlich Männer und Frauen das Thema erleben. Frauen berichten häufiger von sozialem Druck rund ums Gewicht, von Bewertungen durch andere und von Diskriminierungserfahrungen. Für viele ist das Thema Gewichtsabnahme deshalb auch emotional aufgeladen. Frauen geben öfter an, sich über medizinische Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichend informiert zu fühlen.

Männer beschreiben Abnehmspritzen häufiger als letzten Ausweg und betonen, Medikamente erst dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Wege ausgeschöpft sind. Zurückhaltung und der Wunsch, Dinge selbst in den Griff zu bekommen, prägen hier den Ton, was dazu führen kann, dass Männer seltener offen den Wunsch nach Unterstützung ansprechen, auch wenn durchaus Interesse an neuen Behandlungsmöglichkeiten besteht.

20 oder 60: ganz unterschiedliche Fragen

Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich klare Unterschiede in der Wahrnehmung des Themas. Jüngere Befragte stoßen vor allem über soziale Medien auf die Abnehmspritze, durch Kurzvideos, Vorher-Nachher-Vergleiche und persönliche Erfahrungsberichte. So wirkt die Behandlung auf manche wie ein Wundermittel zur Traumfigur. Entsprechend interessieren sich jüngere Menschen häufiger für schnelle Effekte und fragen sich, ob sich eine Behandlung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

Ältere setzen andere Prioritäten: Sicherheit, mögliche Nebenwirkungen, bestehende Vorerkrankungen und die Verträglichkeit mit anderen Therapien stehen im Vordergrund. Langfristige Gesundheit zählt mehr als schnelles Abnehmen.

Eine Person Anfang zwanzig liest einen Bericht über Abnehmspritzen daher häufig anders als jemand über sechzig: Jüngere priorisieren häufiger Aussehen und Tempo, während Ältere mehr über Risiko, Kontrolle und medizinische Notwendigkeit nachdenken

Die häufigste Reaktion ist Vorsicht

Trotz großer medialer Aufmerksamkeit zeigt die Umfrage keinen ungebremsten Hype. 79 Prozent der Befragten (323 von 409 Personen) geben an, sich Sorgen über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten zur Gewichtsreduktion zu machen. Die typischen ersten Fragen lauten: Welche Nebenwirkungen gibt es? Wie sicher ist das wirklich? Und was passiert, wenn ich wieder aufhöre?

Das zeigt: Viele Menschen betrachten Abnehmspritzen als ernsthafte medizinische Entscheidung. Hinter der Sichtbarkeit von Ozempic, Wegovy und ähnlichen Präparaten steckt kein unkritischer Enthusiasmus, sondern ein Mix aus Neugier, Skepsis und dem Wunsch nach Sicherheit.

Keine bequeme Abkürzung, sondern der letzte Ausweg

Ein weiterer zentraler Befund: Die meisten Befragten sehen Abnehmspritzen nicht als einfaches Wundermittel zum Abnehmen an. 78 Prozent (321 von 409 Personen) stimmen zu, medizinische Behandlungen wie mit Medikamenten eher als letzten Ausweg zu betrachten, wenn eine Änderung des Lebensstils nicht ausreicht.

Hinter der Entscheidung für oder gegen eine Abnehmspritze stehen oft festgefahrene Situationen, gesundheitliche Belastungen und die Hoffnung auf eine neue Möglichkeit. Die eigentliche Frage lautet für viele nicht: Gibt es eine schnelle Lösung? Vielmehr lautet sie: Gibt es eine Behandlung, die in meiner konkreten Lage wirklich helfen kann, ohne dass ich das Gefühl habe, einen zu hohen Preis dafür zu zahlen?

Ärztliche Begleitung steht an erster Stelle

Sobald Menschen sich vorstellen, dass eine Behandlung sie selbst betreffen könnte, rückt die ärztliche Begleitung in den Mittelpunkt. 71 Prozent der Befragten (291 von 409 Personen) geben an, Medikamente zur Gewichtsreduktion nur unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen zu wollen.

Die Nachfrage richtet sich also weniger nach einem bestimmten Mittel als nach guter Begleitung durch Fachleute. Menschen möchten verstehen, ob eine Abnehmspritze zu ihrer Situation passt, welche Chancen und Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt.

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FIT fürs LEBEN
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Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Übergewicht und Adipositas die Möglichkeit, sich online für ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm anzumelden. Nach einem kurzen medizinischen Fragebogen kann eine kostenlose Erstkonsultation vereinbart werden, in der gemeinsam geklärt wird, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche individuellen Schritte infrage kommen.

Das Angebot richtet sich an alle, die ihre Situation ohne Scham und mit professioneller Unterstützung besprechen möchten.

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Viele Menschen sprechen nie mit Ärzt:innen über ihr Gewicht

Neue Umfrage von FIT fürs LEBEN zeigt: Angst vor Verurteilung und Nebenwirkungen hält viele Menschen davon ab, medizinische Hilfe beim Abnehmen zu suchen.

BildViele Menschen wünschen sich Unterstützung beim Abnehmen, zögern aber, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine aktuelle Umfrage von FIT fürs LEBEN unter 409 erwachsenen Teilnehmenden zeigt, dass Scham, Angst vor Verurteilung und Sorgen über Nebenwirkungen von Abnehmmedikamenten zentrale Hürden auf dem Weg zu medizinischer Unterstützung sind.

Die Ergebnisse zeigen zudem, dass viele Befragte grundsätzlich offen für Hilfe sind, dabei aber großen Wert auf Sicherheit, Aufklärung und einen respektvollen Umgang legen.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind online abrufbar: https://fitfursleben.de/#umfrage-mai-2026

Viele Menschen meiden das Gespräch mit Ärzt:innen

Die Umfrage zeigt eine deutliche Zurückhaltung im Austausch mit medizinischem Fachpersonal. 46,2 Prozent aller Befragten haben noch nie mit einer Ärztin oder einem Arzt über das eigene Gewicht gesprochen.

Auch unter den Befragten mit Übergewicht hat ein großer Teil nie ärztlichen Rat zum eigenen Gewicht gesucht: In dieser Gruppe sind es 39,4 Prozent.

Gleichzeitig sind 80,1 Prozent der Ansicht, dass Menschen mit Übergewicht in der Gesellschaft häufig diskriminiert werden. 38,0 Prozent berichten zudem, dass Beschwerden von Menschen mit Übergewicht von medizinischem Personal teilweise weniger ernst genommen werden.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass viele Menschen sich Unterstützung wünschen, den ersten Schritt aber aus Unsicherheit, Scham oder Angst vor Verurteilung nicht gehen.

Große Verunsicherung bei Abnehmmedikamenten

Auch beim Thema medikamentöse Unterstützung zeigt sich eine ausgeprägte Unsicherheit. 79,2 Prozent der Befragten geben an, sich über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten zur Gewichtsreduktion Sorgen zu machen.

71,3 Prozent würden solche Medikamente nur unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen. Zudem sehen 78,7 Prozent eine medikamentöse Behandlung eher als letzten Schritt, wenn Änderungen des Lebensstils allein nicht ausreichen.

Die Ergebnisse legen nahe, dass viele Menschen keine schnelle Lösung suchen, sondern eine fundierte und begleitete Entscheidung bevorzugen.

Wunsch nach niedrigschwelliger, nicht verurteilender Unterstützung

Gleichzeitig zeigt die Umfrage eine klare Bereitschaft, Hilfe anzunehmen, sofern der Zugang niedrigschwellig gestaltet ist. 51,2 Prozent der Befragten würden eine kostenlose und unverbindliche Beratung mit einer Fachperson wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich in Anspruch nehmen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Angebote ohne Verurteilung und mit Raum für offene Fragen einen wichtigen Beitrag leisten können, bestehende Versorgungslücken zu schließen.

Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Gewichtsproblemen die Möglichkeit, sich online für ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm anzumelden. Nach einem kurzen medizinischen Fragebogen kann eine kostenlose Erstkonsultation vereinbart werden. In dieser wird gemeinsam geklärt, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche individuellen Schritte in Frage kommen.

Das Angebot soll Betroffenen helfen, ihre Situation ohne Scham und mit professioneller Unterstützung zu besprechen.

Weitere Inforamtionen unter: https://fitfursleben.de/ 

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FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Gewichtsproblemen die Möglichkeit, sich online für ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm anzumelden. Nach einem kurzen medizinischen Fragebogen kann eine kostenlose Erstkonsultation vereinbart werden. In dieser wird gemeinsam geklärt, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche individuellen Schritte in Frage kommen.

Das Angebot soll Betroffenen helfen, ihre Situation ohne Scham und mit professioneller Unterstützung zu besprechen.

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Stigmatisierung von stark übergewichtigen Frauen verhindert in vielen Fällen die ärztlich begleitete Therapie

Umfrage – Rund die Hälfte der befragten Frauen mit Adipositas zögert, das eigene Übergewicht beim Arzt anzusprechen.

BildDer Großteil der an Adipositas erkrankten Frauen setzt noch nicht auf die Vorteile der evidenzbasierten medikamentösen Therapie: Dies liegt insbesondere an teils unbegründeten Ängsten aufgrund mangelnder Information und Aufklärung, zeigt eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des Gewichtsmanagement-Programms Juniper. Als weitere Gründe werden Vorverurteilung und Stigmatisierung übergewichtiger Frauen genannt. Rund die Hälfte gibt an, Hürden auf dem Weg zum Arzt überwinden zu müssen. Die Auswirkungen, nicht nur auf das körperliche, sondern auch auf das emotionale und mentale Wohlbefinden sind immens.

Ein großer Teil der an Adipositas erkrankten Frauen (1) belastet die in ihrem sozialen Umfeld vorherrschende Stigmatisierung. 69 Prozent berichten, dass sie sich bereits von anderen Menschen aufgrund ihres Gewichts verurteilt fühlten, 62 Prozent denken mehrmals die Woche oder sogar täglich über ihr Gewicht nach. Trigger für solche negativen Gedankenspiralen können ganz alltägliche Situationen sein, wie das Einkaufen von Kleidung (66%), Sport (38%), nicht passende Kleidung (53%), Fotos (45%) oder selbst das gesellige Beisammensein (37%). Sogar in der Partnerschaft entstehen bei rund einem Drittel der befragten Frauen mit einem BMI über 30 negative Gefühle aufgrund des eigenen Gewichts. 68 Prozent machen sich zudem Sorgen über gesundheitliche Folgeerkrankungen. Bei den befragten Frauen mit einem BMI unter 30 lagen diese Werte im Schnitt deutlich niedriger.

In der Zwickmühle: 89 Prozent würden abnehmen, wenn sie müssten, um den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern, verzögern aber die Ansprache beim Arzt

Trotz der zusätzlichen mentalen und emotionalen Belastung neben der physischen Belastung durch starkes Übergewicht zögern an Adipositas erkrankte Frauen, eine ärztlich begleitete medikamentöse Therapie zu beginnen. 89 Prozent geben an, dass sie zwar abnehmen würden, wenn sie müssten, um den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern, allerdings hat lediglich ein Viertel bereits Medikamente vom Hausarzt verordnet bekommen. Viele haben es dagegen mit Diäten (58%), körperlichen Aktivitäten (56%) oder einer Kombination aus beiden versucht (40%).

„Viele verbinden starkes Übergewicht mit einem Schuldgefühl. Es scheint so, als ob etliche Frauen sich in Deutschland nicht wohlfühlen, das Thema offen beim Arzt anzusprechen, obwohl sich viele von ihnen Sorgen über die bekannten Folgeerkrankungen der Adipositas machen. Um diesen Frauen eine evidenzbasierte, ganzheitliche Therapie zu ermöglichen, ist es immens wichtig, dass das Bewusstsein in der Gesellschaft dafür gestärkt wird, dass Gewichtsverlust auf biologischer Ebene effektiv nachhaltig angegangen werden kann“, erklärt Laura Ruiz, Ernährungsberaterin bei Juniper.

So ist den wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz immer noch jede fünfte an Adipositas erkrankte Frau der Auffassung, in der Lage sein zu sollen, ihr Gewicht auch ohne medikamentöse Therapie reduzieren zu können. Etwa die Hälfte der Patient:innen scheut sich, offen mit dem Arzt über das eigene Übergewicht zu sprechen (2). Dazu trägt auch bei, dass knapp ein Viertel bereits von unangebrachten Ratschlägen von Ärztinnen und Ärzten berichtet. Eine weitere Ursache ist die Angst vor Nebenwirkungen, von der rund 70 Prozent der Befragten berichten. Weitere 40 Prozent glauben nicht an langfristige positive Effekte.

„Stigmatisierung und Vorverurteilung sorgen leider für viel Misskommunikation. So muss Gewichtsverlust auf biologischer Ebene angegangen werden. Denn 80 Prozent des Gewichts sind genetisch bedingt. Um die Sorge ernst zu nehmen und für eine faktenbasierte Einordnung des Für-und-Wider, ist eine medizinische Beratung und eine fachgerechte Risiko-Nutzen-Abwägung bei einer medikamentösen Therapie unbedingt notwendig. Bei Juniper verlieren die Patient:innen innerhalb von zwölf Monaten im Schnitt zehn bis 15 Prozent des Körpergewichts“, erklärt Dr. Ramy Bishay, Facharzt für Endokrinologie und Leiter der Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten im Ashley Centre in Westmead. Er berät Juniper in allen medizinischen Fragen.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1041 Frauen zwischen 35 und 65 Jahren zwischen dem 09. und 18.10.2023 teilnahmen. Die Stichprobe besteht aus 520 Befragten repräsentativ für Frauen im Alter 35-65 Jahren und zusätzlich 521 Frauen mit einem BMI von 30 oder höher.

Weitere Informationen unter: https://www.myjuniper.com/de

Pressematerialien, inklusive weiterer Infografiken – zu Google Drive: https://bit.ly/40t4rqZ

Quellen: 
(1) Stichprobe BMI 30 und höher

(2) 44 Prozent der Befragten sehen keine Hürde, mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt über Gewichtsabnahme zu sprechen. Vier Prozent tätigen keine Angabe. Die übrigen Befragten geben mindestens einen Grund als Hürde an.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Openers GmbH für Juniper
Frau Deborah Bremmer
Oppelner Straße 27
10997 Berlin
Deutschland

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email : juniper@opnrs.com

Über Juniper:
Das Juniper Abnehmprogramm wird über telemedizinische Konsultationen mit einem Team von Ärzten, Gesundheitscoaches und anderen medizinischen Fachkräften durchgeführt. Das Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Gewichtsabnahme, der verschreibungspflichtige Medikamente mit einer synchronen, ganzheitlichen Betreuung verbindet. Es ist klinisch erwiesen, dass verschreibungspflichtige Medikamente, falls für Patient:innen geeignet und verschrieben, gekoppelt mit professioneller Ernährung, Bewegung und den Austausch und die Unterstützung durch eine gleichgesinnte Community, dazu beitragen das Hungergefühl zu reduzieren, den Heißhunger zu zügeln und die Stoffwechselfunktion zu verbessern.

Pressekontakt:

Openers GmbH für Juniper
Frau Deborah Bremmer
Oppelner Straße 27
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