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Das Gesetz stuft Abnehmmedikamente als Lifestyle-Arzneimittel ein und viele Befragte denken ähnlich

Befragte mit Übergewicht urteilen nicht milder über sich selbst, empfinden aber deutlich mehr Scham

BildGut vier von zehn Befragten halten Übergewicht in erster Linie für eine Frage des Willens. Ähnlich viele finden, dass stark übergewichtige Menschen größtenteils selbst schuld an ihrem Gewicht sind. Dass Adipositas eine chronische Erkrankung ist, sehen dagegen nur wenige. Das zeigt eine Umfrage unter 409 Erwachsenen in Deutschland im Auftrag von FIT fürs LEBEN.

Diese Haltung spiegelt sich auch in der Gesetzeslage wider. Medikamente zur Gewichtsreduktion sind seit 2004 grundsätzlich von der Erstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen, da sie als sogenannte Lifestyle-Arzneimittel gelten. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat diesen Ausschluss im März 2024 für Wegovy nachvollzogen. Wer medikamentöse Unterstützung beim Abnehmen nutzen möchte, muss die Behandlung deshalb in der Regel selbst bezahlen.

Acht von zehn Befragten stimmen zu, dass Menschen mit Übergewicht in unserer Gesellschaft häufig diskriminiert werden. Diskriminierung wird also von einer großen Mehrheit wahrgenommen, während deutlich weniger Menschen Adipositas als chronische Erkrankung verstehen.

Die Betroffenen teilen das Urteil und tragen zusätzlich die Last

Die Umfrage erlaubt einen Vergleich zwischen Befragten mit und ohne Übergewicht, berechnet aus selbst angegebener Größe und Gewicht. Dabei zeigt sich eine Verteilung, die man so nicht unbedingt erwarten würde.

Bei der Frage nach Schuld und Willen unterscheiden sich beide Gruppen nicht. Auch unter den Befragten mit Übergewicht halten gut 40 % das Thema für eine Frage des Willens und ebenso viele finden, Betroffene seien größtenteils selbst schuld. Die Werte liegen praktisch gleichauf mit denen der Befragten mit Normalgewicht.

Medizinische Hilfe beim Abnehmen in Anspruch zu nehmen, wird unterschiedlich wahrgenommen. Fast jede zweite Person mit Übergewicht befürchtet, in der Arztpraxis lediglich den Rat zu erhalten, abzunehmen. Bei den Befragten ohne Übergewicht teilt nur etwa jede sechste Person diese Erwartung. Rund ein Drittel der Menschen mit Übergewicht schämt sich zudem, das Thema überhaupt anzusprechen. In der Vergleichsgruppe ist es nur gut jede achte Person. Bei übergewichtigen Befragten besteht deutlich häufiger das Gefühl, gegen das eigene Gewicht ohnehin wenig tun zu können.

Wer selbst betroffen ist, urteilt also nicht milder über sich selbst, berichtet aber deutlich häufiger von Scham und der Sorge, von anderen verurteilt zu werden.

Männer und Frauen schweigen aus verschiedenen Gründen

Auch zwischen Männern und Frauen zeigen sich Unterschiede. Mehr als die Hälfte der befragten Männer hält Übergewicht für eine Frage des Willens, unter den Frauen ist es gut ein Viertel.

Frauen erleben Gespräche über ihr Gewicht häufiger als Bewertung. Von denjenigen, die bereits mit einer Ärztin oder einem Arzt über ihr Gewicht gesprochen haben, berichtet knapp jede Dritte, sich dabei verurteilt oder beschämt gefühlt zu haben. Bei den Männern trifft dies auf weniger als ein Fünftel zu.

Betroffene lehnen Unterstützung nicht kategorisch ab, aber zögern lange, sie in Anspruch zu nehmen. Die größte Hürde scheint weniger das vorhandene Angebot zu sein als die Unsicherheit, ob das eigene Gewicht überhaupt ein Thema für die Arztpraxis ist.

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden sich auf der Ergebnisseite: https://fitfursleben.de/#umfrage-juli-2026

Weitere Informationen über FIT fürs LEBEN unter: https://fitfursleben.de/ 

Hinweis für Redaktionen

Zur Umfrage:

– Anlage: Online-Fragebogen unter 409 Erwachsenen ab 18 Jahren in Deutschland im Auftrag von FIT fürs LEBEN. Feldzeit am 28. und 29. April 2026. Die Teilnehmenden wurden über die Crowdworking-Plattform Clickworker rekrutiert.

– Genauigkeit: Die maximale Fehlermarge liegt bei ±4,8 Prozentpunkten bei 95 Prozent Konfidenzniveau. Für die Teilgruppen liegt sie höher: Männer (229 Befragte) ±6,5, Frauen (175 Befragte) ±7,4, Befragte mit einem BMI ab 25 (198) ±7,0 Prozentpunkte.

– Gewichtung: Die Ergebnisse sind nicht auf die deutsche Bevölkerung gewichtet. Die genannten Werte sind daher als Anhaltspunkte zu verstehen.

– Zusammensetzung: Bedingt durch die Rekrutierung ist die Stichprobe jünger und formal höher gebildet als die Gesamtbevölkerung. 45,5 Prozent der Befragten haben ein abgeschlossenes Studium, gegenüber rund einem Viertel der 25- bis 65-Jährigen bundesweit. 2,9 Prozent sind 65 Jahre oder älter, 56,0 Prozent sind Männer. Die Ergebnisse sind daher nicht als bevölkerungsrepräsentativ zu lesen.

– Gewichtsklassen: ermittelt aus selbst angegebener Größe und Gewicht. Von 398 auswertbaren Angaben entfallen 198 auf einen BMI ab 25 (49,7 Prozent) und 62 auf einen BMI ab 30 (15,6 Prozent). Bundesweit lag der Anteil 2025 bei 53,4 beziehungsweise 17,9 Prozent (Mikrozensus, Statistisches Bundesamt). In dieser Hinsicht entspricht die Stichprobe der Bevölkerung weitgehend.

– Auskunft: Für Rückfragen zur Umfrage steht eine Behandlerin oder ein Behandler von FIT fürs LEBEN zur Verfügung.

Kernzahlen

Haltung zum Übergewicht, alle Befragten

– Übergewicht ist in erster Linie eine Frage des Willens: 42,5 Prozent
– Stark übergewichtige Menschen sind größtenteils selbst schuld: 41,8 Prozent
– Adipositas ist eine chronische Krankheit: 39,6 Prozent
– Menschen mit Übergewicht werden häufig diskriminiert: 80,2 Prozent

Befragte mit einem BMI ab 25 neben Befragten mit einem BMI unter 25

– Frage des Willens: mit Übergewicht 41,4 Prozent, ohne Übergewicht 43,0 Prozent
– Größtenteils selbst schuld: mit Übergewicht 40,9 Prozent, ohne Übergewicht 41,5 Prozent
– Befürchtet ein knappes „Nehmen Sie einfach ab“: mit Übergewicht 42,4 Prozent, ohne Übergewicht 15,5 Prozent
– Schämt sich, das Thema anzusprechen: mit Übergewicht 31,3 Prozent, ohne Übergewicht 12,0 Prozent
– Gefühl, ohnehin wenig tun zu können: mit Übergewicht 22,2 Prozent, ohne Übergewicht 7,5 Prozent

Haltung zum Übergewicht, Männer neben Frauen

– Frage des Willens: Männer 55,0 Prozent, Frauen 26,9 Prozent
– Größtenteils selbst schuld: Männer 50,7 Prozent, Frauen 31,4 Prozent

Erfahrung der 204 Befragten, die das Gespräch geführt haben

– Mindestens eine positive Erfahrung genannt: 74,0 Prozent
– Mit Verständnis behandelt: 39,2 Prozent. Ernst genommen: 30,4 Prozent
– Verurteilt oder beschämt gefühlt: Männer 17,8 Prozent, Frauen 30,9 Prozent

Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Übergewicht und Adipositas ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm, das online beginnt. Nach einem medizinischen Fragebogen wird gemeinsam geklärt, ob und welche Behandlung infrage kommt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

FIT fürs LEBEN / Fitfursleben.de
Frau Presse Team
Schönhauser Allee 163
10435 Berlin
Deutschland

fon ..: –
web ..: https://fitfursleben.de/
email : hallo@fitfursleben.de

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Jeans gegen Alltagssexismus

Zu kleine Hosentaschen? Nicht mit Real Pockets: Gründerin Lia Buchen entwickelt modische Frauenjeans mit funktionalen Taschen – und macht daraus ein feministisches Statement.

BildKein Smartphone passt in die vordere Hosentasche gängiger Frauenjeans – ein Alltagsärgernis mit gesellschaftlicher Reichweite, das Männerhosen nicht kennen. Das Start-up Real Pockets hat darauf reagiert und bringt Jeans mit tiefen, wirklich nutzbaren Hosentaschen auf den Markt. Handy, Schlüssel und Geldbeutel finden darin Platz, auch im Sitzen.

Gegründet wurde Real Pockets von Lia Buchen. Die studierte Geoinformatikerin kennt das Problem aus erster Hand: Jahrelang nähte sie ihre eigenen Hosen mit der Nähmaschine um, um überhaupt nutzbare Taschen zu bekommen. Aus dieser Eigeninitiative entstand schließlich die Idee zu einer eigenen Jeans-Marke.

In die unauffälligen vorderen Hosentaschen der Real-Pockets-Jeans passen alle wichtigen Alltagsgegenstände, die so sicher, griffbereit und bequem transportiert werden können. Frauen sind damit nicht mehr auf eine Extra-Tasche oder andere Personen angewiesen, die ihre Utensilien tragen. Für die Gründerin bedeuten Hosentaschen deshalb vor allem eines: Freiheit und Lebensqualität im Alltag.

Für Buchen steckt hinter dem Detail mehr als reine Funktionalität. Sie sieht in den fehlenden Hosentaschen ein Symbol für eine Modeindustrie, die praktische Bedürfnisse von Frauen bis heute zu wenig mitdenkt und ihnen unpraktischere Alternativen aufzwingt. Mit Real Pockets verbindet sie funktionales Design mit einem klaren feministischen Anspruch und will zeigen, dass Gleichberechtigung manchmal dort beginnt, wo viele sie nicht vermuten – in der Hosentasche.

Die Jeans entstehen unter dem Leitsatz „von Frauen für Frauen“ und legen neben der Passform Wert auf hochwertige Verarbeitung und langlebige Materialien.

Seit Anfang 2026 ist der Online-Shop von Real Pockets verfügbar. Mit „Magnolia“ ist das erste Modell bereits erhältlich, weitere Modelle befinden sich in Vorbereitung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Real Pockets
Frau Lia Buchen
Curtiusstraße 21
86165 Augsburg
Deutschland

fon ..: +49 15755578829
web ..: https://www.realpockets.de/
email : lia.buchen@realpockets.de

Das deutsche Mode Start-Up Real Pockets entwickelt Damenjeans mit vergrößerten vorderen Hosentaschen. Diese sind so geschnitten, dass Smartphone, Schlüssel und Geldbeutel unauffällig darin Platz finden, auch im Sitzen.
Die Marke versteht sich als „von Frauen für Frauen“ und verbindet Funktionalität mit zeitlosem Design, hochwertiger Verarbeitung und feministischem Anspruch. Seit April 2026 ist der Online-Shop eröffnet, das erste Modell „Magnolia“ ist bereits erhältlich, weitere folgen.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Real Pockets
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Zwei Sprachen – ein Weg: Bianka Maria Seidl präsentiert neues Buch und Ausstellung im September 2026

Bewusstseinsmentorin und Künstlerin Bianka Maria Seidl verbindet Wort und Farbe: Buch „ICH · SEELE · SELBST“ und Vernissage „Die Schwelle zum Gold“ – September 2026, Klosterdorf Windberg.

BildWindberg, Juli 2026. Im September 2026 präsentiert die Bewusstseinsmentorin, Autorin und Künstlerin Bianka Maria Seidl gleich zwei Werke, die aus derselben inneren Quelle schöpfen: ihr neues Buch „ICH · SEELE · SELBST – Erwachen in der Lebensmitte“ (Edition YOYA) und die Ausstellung „Die Schwelle zum Gold – Wo das Licht aus dem Dunkel geboren wird“ in der Kleinen Galerie Windberg.

„Beides ist Ausdruck desselben inneren Weges: von der Befreiung aus dem Korsett der Konditionierungen hin zur wahren Essenz, von der Dunkelheit ins Licht, aus dem Schweren ins Gold.“

Das Buch – Initiation statt Krise

„ICH · SEELE · SELBST – Erwachen in der Lebensmitte“ begleitet Frauen zwischen 45 und 65 auf einem spiralförmigen Weg durch drei transformative Ebenen: die Befreiung des ICH von alten Konditionierungen, die Er-Innerung der SEELE durch schamanische Ahnenarbeit und die Verkörperung des SELBST in Würde und gelebter Echtheit.

Seidls Kernthese lautet: Initiation statt Krise. Was viele Frauen als Erschöpfung, Leere oder innere Enge erleben, ist in Wahrheit ein Weckruf der Seele – und der Beginn der wichtigsten Wandlungsphase ihres Lebens. Die Wirkung reicht weit über die Einzelne hinaus: Wenn Frauen in der Lebensmitte zu sich selbst finden, verändert das Familien, Beziehungen und die Gesellschaft.

Das Buch erscheint in zwei Ausgaben: als Paperback (EUR 19,99) und als Hardcover Premium (EUR 39,99) mit drei exklusiven farbigen Kunstwerken der Autorin – je eines zu den Rubriken ICH, SEELE und SELBST.

Die Ausstellung – Bilder des Werdens

Am 12. und 13. September 2026 öffnet die Kleine Galerie Windberg am Pfarrplatz 4 ihre Türen für die Vernissage „Die Schwelle zum Gold“. Die neuen Bildwerke von Bianka Maria Seidl unter dem Künstlernamen LishareArt widmen sich denselben inneren Übergängen wie das Buch: Momente, in denen sich Krisen als Initiationen entpuppen und verborgenes Gold ans Licht tritt.

Ein besonderer Moment erwartet die Besucherinnen und Besucher am Samstagabend: Bei Einbruch der Dämmerung verwandelt eine Lichtinstallation den Garten der Galerie – die Bilder beginnen zu leuchten, und das Thema der Ausstellung wird sinnlich erfahrbar.

Vernissage: Samstag, 12. September 2026, 13-21 Uhr
Sonntag, 13. September 2026, 11-18 Uhr
Kleine Galerie Windberg · Pfarrplatz 4 · 94336 Windberg

Der Ort – Klosterdorf Windberg

Bianka Maria Seidl lebt und arbeitet seit 15 Jahren in der Anlage des Klosters Windberg in Niederbayern – einem Ort aus dem Jahr 1040. Dieser besondere Raum trägt ihre Arbeit als Bewusstseinsmentorin, Autorin und Künstlerin täglich – und wird im September 2026 zur Bühne für eine Begegnung, die in Wort und Bild einlädt: die Schwelle zu überschreiten.

Über Bianka Maria Seidl

Bianka Maria Seidl ist Bewusstseinsmentorin, Expertin für schamanische Ahnenarbeit, Künstlerin und Autorin. Seit über drei Jahrzehnten begleitet sie Menschen in tiefen Wandlungsprozessen. Ihr Buch „Schamanische Ahnenarbeit“ (Mankau Verlag, 2021) hat tausenden Leserinnen geholfen, ihre genealogischen Wurzeln zu klären. Unter dem Künstlernamen LishareArt schafft sie Bildwerke, die dieselbe Wandlung in Farbe und Form ausdrücken.

Bibliografische Angaben:
Titel: ICH · SEELE · SELBST – Erwachen in der Lebensmitte
Autorin: Bianka Maria Seidl
Verlag: Edition YOYA
Erscheinungsdatum: September 2026
Erhältlich als: Paperback EUR 19,99 / Hardcover Premium EUR 39,99
Bestellung: https://tinyurl.com/ICH-SEELE-SELBST-Paperbackhttps://tinyurl.com/Ich-Seele-Selbst-Hardcover

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Edition YOYA
Frau Bianka Maria Seidl
Pfarrplatz 4
94336 Windberg
Deutschland

fon ..: 094224032488
web ..: https://www.biankaseidl.de
email : editionyoya@biankaseidl.de

Bianka Maria Seidl ist Bewusstseinsmentorin, Expertin für schamanische Ahnenarbeit, Künstlerin und Autorin. Seit über drei Jahrzehnten begleitet sie Menschen in tiefen Wandlungsprozessen – auf dem Weg zu innerer Würde, Seelenvision und gelebter Echtheit. Als Künstlerin unter dem Namen LishareArt schafft sie Bildwerke, die denselben inneren Weg in Farbe und Form zeigen: von der Dunkelheit ins Licht, aus dem Schweren ins Gold. Sie lebt und arbeitet im Klosterdorf Windberg in Niederbayern – einem Ort aus dem Jahr 1040. In der Kleinen Galerie Windberg zeigt sie ihre Werke und lädt zu Begegnungen mit Kunst und Transformation ein.
Die Edition YOYA wurde 2013 als eigenständiges Verlagsimprint gegründet und verlegt die Werke von Bianka Maria Seidl im Selfpublishing. Der Name YOYA bedeutet in Swahili „Gemeinschaft“ – und steht für eine Haltung, die sich durch alle Veröffentlichungen zieht: Bewusstsein als gelebte Verbindung mit sich selbst, den Ahnen und der Welt.

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Die Abnehmspritze: fast jeder hat davon gehört, aber viele haben Angst

Neue Umfrage von FIT fürs LEBEN zeigt: 79 Prozent kennen Abnehmspritzen wie Wegovy und Mounjaro, doch viele Menschen befürchten Nebenwirkungen und sehen sie nur als letzten Ausweg.

BildAbnehmspritzen. Was vor wenigen Jahren noch vor allem in Fachkreisen diskutiert wurde, ist heute ein Thema im Alltag vieler Menschen. In einer Online-Umfrage von FIT fürs LEBEN unter 409 Personen geben 79 Prozent an, zu wissen, dass es Medikamente zur Gewichtsabnahme gibt, die bei schwerem Übergewicht verschrieben werden können. Namen wie Ozempic oder Wegovy tauchen in Talkshows, Zeitschriften und sozialen Medien auf und immer häufiger auch in Gesprächen im Freundes- und Kollegenkreis. Trotzdem fühlen sich viele nur unzureichend informiert und die vorherrschende Reaktion ist eher Skepsis als Begeisterung.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind online abrufbar: https://fitfursleben.de/#umfrage-juni-2026

Viele haben von der Abnehmspritze gehört, aber nur wenige wissen wirklich Bescheid

Die Umfrage macht eine deutliche Wissenslücke sichtbar. Knapp 80 Prozent der Befragten wissen, dass Ärztinnen und Ärzte bei starkem Übergewicht Medikamente verschreiben können, doch nur jede dritte Person fühlt sich gut oder sehr gut über Vor- und Nachteile solcher Behandlungen informiert. Mehr als 40 Prozent stufen ihr Wissen selbst als mäßig ein.

Viele wissen zwar, wie die Medikamente heißen, aber nicht, für wen eine Behandlung in Frage kommt, wie sie abläuft und welche Risiken dabei zu berücksichtigen sind. Je mehr Schlagzeilen, Posts und Erfahrungsberichte im Alltag auftauchen, desto schwerer fällt es, fundierte Informationen von Gerüchten und Marketingversprechen zu trennen. Das erklärt, warum trotz hoher Bekanntheit ein Gefühl der Unsicherheit bleibt.

Druck, Scham und Zurückhaltung: Geschlecht prägt den Blick auf Abnehmspritzen

Die Umfrageergebnisse zeigen, wie unterschiedlich Männer und Frauen das Thema erleben. Frauen berichten häufiger von sozialem Druck rund ums Gewicht, von Bewertungen durch andere und von Diskriminierungserfahrungen. Für viele ist das Thema Gewichtsabnahme deshalb auch emotional aufgeladen. Frauen geben öfter an, sich über medizinische Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichend informiert zu fühlen.

Männer beschreiben Abnehmspritzen häufiger als letzten Ausweg und betonen, Medikamente erst dann in Betracht zu ziehen, wenn andere Wege ausgeschöpft sind. Zurückhaltung und der Wunsch, Dinge selbst in den Griff zu bekommen, prägen hier den Ton, was dazu führen kann, dass Männer seltener offen den Wunsch nach Unterstützung ansprechen, auch wenn durchaus Interesse an neuen Behandlungsmöglichkeiten besteht.

20 oder 60: ganz unterschiedliche Fragen

Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich klare Unterschiede in der Wahrnehmung des Themas. Jüngere Befragte stoßen vor allem über soziale Medien auf die Abnehmspritze, durch Kurzvideos, Vorher-Nachher-Vergleiche und persönliche Erfahrungsberichte. So wirkt die Behandlung auf manche wie ein Wundermittel zur Traumfigur. Entsprechend interessieren sich jüngere Menschen häufiger für schnelle Effekte und fragen sich, ob sich eine Behandlung unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.

Ältere setzen andere Prioritäten: Sicherheit, mögliche Nebenwirkungen, bestehende Vorerkrankungen und die Verträglichkeit mit anderen Therapien stehen im Vordergrund. Langfristige Gesundheit zählt mehr als schnelles Abnehmen.

Eine Person Anfang zwanzig liest einen Bericht über Abnehmspritzen daher häufig anders als jemand über sechzig: Jüngere priorisieren häufiger Aussehen und Tempo, während Ältere mehr über Risiko, Kontrolle und medizinische Notwendigkeit nachdenken

Die häufigste Reaktion ist Vorsicht

Trotz großer medialer Aufmerksamkeit zeigt die Umfrage keinen ungebremsten Hype. 79 Prozent der Befragten (323 von 409 Personen) geben an, sich Sorgen über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten zur Gewichtsreduktion zu machen. Die typischen ersten Fragen lauten: Welche Nebenwirkungen gibt es? Wie sicher ist das wirklich? Und was passiert, wenn ich wieder aufhöre?

Das zeigt: Viele Menschen betrachten Abnehmspritzen als ernsthafte medizinische Entscheidung. Hinter der Sichtbarkeit von Ozempic, Wegovy und ähnlichen Präparaten steckt kein unkritischer Enthusiasmus, sondern ein Mix aus Neugier, Skepsis und dem Wunsch nach Sicherheit.

Keine bequeme Abkürzung, sondern der letzte Ausweg

Ein weiterer zentraler Befund: Die meisten Befragten sehen Abnehmspritzen nicht als einfaches Wundermittel zum Abnehmen an. 78 Prozent (321 von 409 Personen) stimmen zu, medizinische Behandlungen wie mit Medikamenten eher als letzten Ausweg zu betrachten, wenn eine Änderung des Lebensstils nicht ausreicht.

Hinter der Entscheidung für oder gegen eine Abnehmspritze stehen oft festgefahrene Situationen, gesundheitliche Belastungen und die Hoffnung auf eine neue Möglichkeit. Die eigentliche Frage lautet für viele nicht: Gibt es eine schnelle Lösung? Vielmehr lautet sie: Gibt es eine Behandlung, die in meiner konkreten Lage wirklich helfen kann, ohne dass ich das Gefühl habe, einen zu hohen Preis dafür zu zahlen?

Ärztliche Begleitung steht an erster Stelle

Sobald Menschen sich vorstellen, dass eine Behandlung sie selbst betreffen könnte, rückt die ärztliche Begleitung in den Mittelpunkt. 71 Prozent der Befragten (291 von 409 Personen) geben an, Medikamente zur Gewichtsreduktion nur unter strenger ärztlicher Kontrolle einnehmen zu wollen.

Die Nachfrage richtet sich also weniger nach einem bestimmten Mittel als nach guter Begleitung durch Fachleute. Menschen möchten verstehen, ob eine Abnehmspritze zu ihrer Situation passt, welche Chancen und Risiken bestehen und welche Alternativen es gibt.

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Über FIT fürs LEBEN:
FIT fürs LEBEN bietet Menschen mit Übergewicht und Adipositas die Möglichkeit, sich online für ein ärztlich begleitetes Abnehmprogramm anzumelden. Nach einem kurzen medizinischen Fragebogen kann eine kostenlose Erstkonsultation vereinbart werden, in der gemeinsam geklärt wird, ob eine Behandlung sinnvoll ist und welche individuellen Schritte infrage kommen.

Das Angebot richtet sich an alle, die ihre Situation ohne Scham und mit professioneller Unterstützung besprechen möchten.

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SheComposed – Komponistinnen im Klavierunterricht

Das Projekt „Komponistinnen im Klavierunterricht“ von Yami CruzMontero und Ulrike Keil macht Klaviermusik von Komponistinnen aus 23 Ländern für den Unterricht zugänglich – international und praxisnah.

BildMit der Edition „Komponistinnen im Klavierunterricht“ erscheint ein wegweisendes Projekt, das die Musik von Frauen konsequent in den Mittelpunkt des Klavierunterrichts stellt. Initiiert von der Münchner Pianistin Yami CruzMontero in Kooperation mit der Musikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Keil, umfasst die Veröffentlichung drei Notenbände (Universal Edition – gedruckt oder als pdf zum downloaden) sowie eine begleitende Doppel-CD (Prospero Classics).

Die Edition vereint 53 Werke von Komponistinnen aus 23 Ländern und deckt alle Schwierigkeitsgrade ab – von den ersten Unterrichtsjahren bis hin zum fortgeschrittenen Spiel. Neben bekannten Namen richtet sich der Blick bewusst auf weniger bekannte sowie zeitgenössische Komponistinnen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf lateinamerikanischer Klaviermusik, die neue rhythmische und klangliche Zugänge eröffnet.

In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR Klassik) entstand eine Doppel-CD, erschienen bei Prospero Classics. Elf Pianist:innen – vom Professor bis zur Studentin – haben die Werke im Dezember 2024 eingespielt. Ergänzend ermöglichen QR-Codes den Zugang zu ausführlichen Biografien der Komponistinnen.

Das Projekt knüpft an aktuelle Entwicklungen in Musikwissenschaft und Konzertpraxis an, die das Schaffen von Komponistinnen sichtbar machen. Ziel ist es, pädagogisches Repertoire bereitzustellen und die Werke von Komponistinnen selbstverständlich in Unterricht und Konzertleben zu integrieren.

Gefördert wurde das Projekt unter anderem von der Mariann-Steegmann-Foundation, dem Bayerischen Rundfunk/BR Klassik, der Münchener Bank sowie musica femina münchen.

Ausgezeichnet im Mai 2026 vom renommierten spanischen Klassikmagazin Melómano mit dem Melómano de Oro als wichtiger Beitrag zur Sichtbarmachung von Komponistinnen, für die außergewöhnliche Repertoirevielfalt wie auch die sorgfältige Forschungs- und Editionsarbeit.

Weitere Informationen:
Projektseite: Yami CruzMontero
Notenausgaben: Universal Edition:
Doppel-CD „SheComposed“: Prospero Classical

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Dr. Keil Musikpromotion
Frau Ulrike Keil
Gundermannstr. 28
80935 München
Deutschland

fon ..: 01727656619
web ..: https://keil-musik-pr.com/
email : info@keil-musik-pr.com

Ulrike Keil fokussierte bereits während ihres Studiums der Musikwissenschaft, Germanistik und Soziologie in Kiel und Heidelberg ihr wissenschaftliches Interesse auf das Thema „Frauen in der Musik“. 1995 promovierte sie mit einer Arbeit zu „Luise Adolpha Le Beau und ihre Zeit“ (Frankfurt a. M. 1996). Während ihres Studiums war sie in der Zentralredaktion des RISM in Frankfurt tätig. Nach der Promotion folgten Lehraufträge an der LMU München sowie am Mozarteum Salzburg und Innsbruck. Von 1999 bis 2018 arbeitete sie bei einem privaten Konzertveranstalter in München in den Bereichen Organisation, Presse und Programmplanung. Ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Förderung von Komponistinnen. 2018 initiierte sie das Konzert „Starke Frauen“ in der Philharmonie im Gasteig; 2016 und 2021 wirkte sie als Mitorganisatorin der Konferenzen „Und sie komponieren, dirigieren doch!“ (musica femina münchen). 2019 gründete sie ihre Agentur Dr. Keil Musikpromotion. Seither konzipiert und begleitet sie musikalische Projekte in Kommunikation und strategischer Entwicklung. Als Vorsitzende von Festival4 organisierte sie für den VdSQ die Streichquartett-Biennalen 2022 (Pinakothek der Moderne) und 2025 (Bergson Kunstkraftwerk).

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