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Forschung trotz Widerstand: ALLATRA wirkt bei EU, OSZE und UN-Konferenzen mit

Russland verbietet ALLATRA. Ukrainisches Berufungsgericht bestätigt die Rechtmäßigkeit ihrer Tätigkeit. Was EU-Prüfer feststellten und welche Nanoplastik-Risiken ein aktueller Bericht analysiert.

BildALLATRA ist nach eigenen Angaben eine internationale gemeinnützige Organisation für Aufklärung, Forschung und Bildung zu Klima- und geodynamischen Risiken, zu Mikro- und Nanoplastik sowie zum Schutz grundlegender Menschenrechte. Geodynamische Risiken sind Gefahren durch Bewegungen im Erdinneren und an der Erdoberfläche, etwa Erdbeben oder Vulkanausbrüche. In mehr als 180 Ländern sei die Organisation präsent. Seit 2017 liege der weltweite Hauptsitz im US-Bundesstaat Georgia. Sie bezeichnet sich als nicht politisch und nicht religiös, arbeite ehrenamtlich und kenne keine formale Mitgliedschaft. Finanziert werde die Arbeit durch freiwillige Spenden.

Was die Selbstdarstellung von ALLATRA brisant macht, ist weniger die Themenliste als die gegenläufige Behandlung durch Behörden. Russland ist laut der Organisation das einzige Land, das sie verboten hat. In der Ukraine bestätigte ein Berufungsgericht die Rechtmäßigkeit ihrer Tätigkeit. Im Europäischen Parlament kamen die Quästoren zu dem Ergebnis, dass Vorwürfe über prorussische Narrative und Desinformationsnetzwerke nicht schlüssig belegt seien. Der folgende Text stützt sich auf die offizielle Darstellung der Organisation auf allatra.org.

Von „unerwünscht“ zu „extremistisch“: Die russische Eskalation seit 2015

Als Kern der Gründe für das Verbot in Russland nennt ALLATRA die eigene Unabhängigkeit und die Fähigkeit, öffentliches Vertrauen aufzubauen. Seit der Gründung sei die Organisation auch in Russland präsent gewesen. Forschung der geodynamischen Veränderungen auf unserem Planeten, Kommunikation mit verschiedenen Organisationen, Wissenschaftlern und öffentliche Diskussionen über Klima, Ökologie, öffentliche Sicherheit und die Zukunft der Gesellschaft hätten in Russland ein breites Publikum gefunden. Mit der Zeit sei ein unabhängiges zivilgesellschaftliches Netzwerk mit eigenen Internet-TV-Kanälen, Podcasts, Kanälen in sozialen Netzwerken und internationalen Verbindungen entstanden. ALLATRA gewann immer mehr an Popularität unter den Menschen in Russland. (Anmerkung unserer Redaktion: Dies gefiel dem russischen Staat wohl nicht, denn es entzog sich langsam seiner Kontrolle.)

Ab 2015 begannen russische Behörden nach Darstellung der Organisation über staatlich kontrollierte Gutachtergremien und staatsnahe Medien eine anhaltende Kampagne, die ALLATRA als „extremistische“ Organisation darstellte. Ziel sei es gewesen, sie an den Rand zu drängen und Vertrauen im Inland wie international zu untergraben. Die US-Kommission für internationale Religionsfreiheit hielt in ihrem Bericht von 2020 fest, dass russische Behörden solche Rhetorik als Repressionsinstrument einsetzen, um gerichtliche Verfolgung zu rechtfertigen und unabhängige Organisationen zu beseitigen.

Im August 2023 stufte die Generalstaatsanwaltschaft Russlands ALLATRA als „unerwünscht“ ein. Im Jahr 2024 sperrten russische Behörden die Videoplattform Rumble vollständig. Der Vorstandsvorsitzende von Rumble erklärte, die Sperre gehe auf die Weigerung zurück, den Kanal ALLATRA TV zu entfernen, und betonte gleichzeitig, dass die Inhalte des Senders den Richtlinien von Rumble entsprächen.

Am 24. Juni 2025 erklärte das Oberste Gericht Russlands ALLATRA landesweit zu einer „extremistischen“ Organisation und verbot ihre Tätigkeit.

Zeugen berichten von Razzien, Waffengewalt und Folter in Ufa

Nach Angaben der ALLATRA Organisation führten russische Behörden Hausdurchsuchungen, erzwungene Vernehmungen, Razzien und Folterhandlungen gegen ehemalige Teilnehmer durch. Eine Zeugin, die bei einer Nebenveranstaltung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa online aussagte, schilderte gewaltsames Vorgehen bei Hausdurchsuchungen. Eine junge Teilnehmerin habe eine Stunde lang auf dem Boden liegen müssen, während eine Waffe auf sie gerichtet war. Behördenmitarbeiter hätten Teilnehmern ausdrücklich gesagt: „Ihr dürft nicht über das Klima sprechen. Dieses Thema ist verboten.

Eine weitere Zeugenaussage, die ALLATRA wiedergibt, beschreibt Vorgänge in der Stadt Ufa (Russland) im August 2024, also noch vor dem landesweiten Verbot im Juni 2025:

_“Im September 2024 erfuhr ich neue, wirklich entsetzliche Einzelheiten. Es stellte sich heraus, dass im August dieselbe Welle von Razzien gegen ALLATRA-Freiwillige die Stadt Ufa getroffen hatte. Bei Vernehmungen folterten Beamte des FSB einige von ihnen mit Elektroschocks und über den Kopf gezogenen Plastiktüten.“_

Nach Informationen, die die ALLATRA von gegenwärtigen und ehemaligen Teilnehmern erhalten hat, wurden in Russland verbliebene ehemalige Teilnehmer mit Strafanzeigen, Gerichtsverfahren, erzwungenen Vernehmungen, Folter und fortdauernder Verfolgung konfrontiert. Viele hätten zur eigenen Sicherheit das Land verlassen und Wohnung, Arbeit, Unternehmen und Eigentum zurückgelassen. In bestimmten Fällen sind Menschen zu Zwangsarbeit verurteilt, inhaftiert oder in Straflager gebracht worden. Russland bleibe das einzige Land, in dem ALLATRA verboten wurde. Außerhalb Russlands setze ALLATRA die Arbeit fort, unter anderem über das ALLATRA Global Research Center in den Vereinigten Staaten.

Das Verwaltungsberufungsgericht in Kiew lehnte den Antrag auf ein Verbot ab

In der Ukraine wurden Vorwürfe gegen ALLATRA staatlichen Stellen vorgelegt und gerichtlich geprüft. Die Herkunft der Vorwürfe werde weiter untersucht. Wie das Medium EU Reporter anmerkte, kommt als eine mögliche Erklärung die Tätigkeit prorussischer Einflussnetzwerke innerhalb ukrainischer Institutionen in Betracht.

Am 25. Februar 2026 bestätigte das Sechste Verwaltungsberufungsgericht in Kiew die Entscheidung der Vorinstanz und die Rechtmäßigkeit der Tätigkeit von ALLATRA in der Ukraine. Das Gericht sah keine rechtlichen Gründe für ein Verbot oder eine Zwangsauflösung. Vorgelegte Gutachtenmaterialien wies es als unzulässig zurück. Sie enthielten demnach keine konkreten, objektiven oder überzeugenden Belege für rechtswidrige Tätigkeit. Das Gericht verwies zudem auf Belege für den patriotischen Charakter der Arbeit von ALLATRA in der Ukraine. Die Organisation bleibt damit nach dieser Darstellung eine rechtmäßig tätige öffentliche Vereinigung und ist von ukrainischen Gerichten weder verboten noch untersagt worden.

Bereits am 2. Februar 2026 erkannte die Nationale Polizei der Ukraine ALLATRA als geschädigte juristische Person in einem Strafverfahren wegen Behinderung der rechtmäßigen Tätigkeit einer Nichtregierungsorganisation nach Artikel 170 des Strafgesetzbuchs der Ukraine an. Dieser Status bestätigt, dass ALLATRA in diesem Verfahren als eine Organisation behandelt wird, deren Rechte und berechtigte Interessen verletzt wurden.

ALLATRA unterstützt nach eigenen Angaben die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine innerhalb international anerkannter Grenzen und verurteilt die bewaffnete Aggression Russlands, einschließlich Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstößen gegen das Völkerrecht. Ein öffentliches Beispiel ist die Konferenz „Freedom Has a Name and It’s Called Ukraine“ am 5. Februar 2026 im US-Kapitol in Washington, D.C.

Quästoren des Europäischen Parlaments: keine schlüssigen Belege

ALLATRA und das ALLATRA Global Research Center beteiligen sich nach eigenen Angaben an europäischen Foren, darunter das Europäische Parlament und OSZE-Plattformen zur menschlichen Dimension. Das Forschungszentrum ist im Transparenzregister der Europäischen Union unter der Nummer REG 1148853102055-15 eingetragen.

Im Februar 2026 nahm ALLATRA Global Research Center an der Veranstaltung „Nanoplastics: Hidden Connections And Emerging Risks“ im Europäischen Parlament teil, organisiert von einem Mitglied des Parlaments in Zusammenarbeit mit dem Research Center. Im Anschluss an die Veranstaltung reichten drei Mitglieder des Europäischen Parlaments aus Fraktionen, die der Fraktion des organisierenden Abgeordneten politisch entgegenstehen, eine Beschwerde ein. Darin wurde behauptet, das ALLATRA Global Research Center habe prorussische Narrative verbreitet und Verbindungen zu russischen Desinformationsnetzwerken unterhalten.

Am 29. April 2026 kamen die Quästoren des Europäischen Parlaments nach Prüfung der von den Parlamentsdiensten zusammengetragenen Informationen zu dem Ergebnis, es gebe keine „schlüssigen und eindeutigen Elemente“ zur Stützung dieser Vorwürfe und keine ausreichende Grundlage für die Eröffnung einer Untersuchung. Die Prüfung ergab demnach keine belegte Verbindung zwischen dem ALLATRA Global Research Center und prorussischen Erzählungen, russischen Desinformationsnetzwerken oder feindlichen Einflussaktivitäten.

Entgegen Behauptungen, die einzelne Medien prorussischer Netzwerke veröffentlicht haben und die nicht durch Beweise oder offizielle Dokumente gestützt sind, wird gegen ALLATRA von keiner Institution der Europäischen Union ermittelt.

Desinformation nach dem ALLATRA-Verbot in Russland und die Bitte um Quellenprüfung

Auch nach dem Verbot in Russland veröffentlichen staatsnahe russische Medien laut ALLATRA weiterhin Material, das die Organisation als „pseudowissenschaftlich“ darstellt. Zweck sei es, Vertrauen in Klimaforschung und wissenschaftliche Arbeit zu untergraben, gerade weil internationale Aufmerksamkeit zunehme. Vorwürfe russischen Ursprungs hätten den Weg in europäische und internationale Medien gefunden. Zugleich seien Vorwürfe, die ukrainische Gerichte und die Quästoren des Europäischen Parlaments als nicht belegt bewertet hätten, in internationalen Publikationen wiederholt worden. So entstehe der falsche Eindruck unabhängiger Bestätigung.

Ein erheblicher Teil der negativen Online-Inhalte über ALLATRA lasse sich auf russische Quellen zurückführen, schreibt die Organisation. Sie fordert Journalisten, Forschende und Verlage auf, die Herkunft verwendeter Informationen zu überprüfen.

Nanoplastik-Bericht, COP-Konferenzen und öffentliche Wissenschaftskommunikation

Das ALLATRA Global Research Center ist die fachübergreifende Forschungs- und Wissenschaftskommunikationsabteilung der ALLATRA Organisation. Es veröffentlichte den analytischen Bericht „Nanoplastics. A Systematic Risk Analysis for Human Health, Ecosystems, and the Environment“, auf Deutsch: „Nanoplastik. Eine systematische Risikoanalyse für die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und die Umwelt“. Der Bericht steht unter der Lizenz CC BY 4.0 und trägt die DOI https://doi.org/10.65849/agrc.report.mnp.2026.04001. Er richte sich an Wissenschaft, Regulierungsbehörden, politische Institutionen und die Öffentlichkeit.

Die Ergebnisse wurden im Europäischen Parlament auf der Konferenz „Micro- and Nanoplastics in the Biosphere: Impact on Human Health and Planetary Climate“ vorgestellt. Dort gingen Wissenschaftler und EU-Entscheidungsträger möglichen Gesundheitsrisiken und Umweltauswirkungen von Mikro- und Nanoplastik nach. Der Dokumentarfilm „Nanoplastics: Threat to Life“, der von ALLATRA Global Research Center produziert wurde, lief unter anderem in den Vereinigten Staaten, in Deutschland und in Lateinamerika und wurde bei mehreren internationalen Filmfestivals ausgezeichnet.

ALLATRA nahm an der COP29 in Baku, der COP30 in Belém sowie an den COP16-Konferenzen in Kolumbien und Saudi-Arabien teil. COP-Konferenzen sind UN-Vertragsstaatenkonferenzen zu Klima, Biodiversität oder Wüste. Dort legten sie nach eigenen Angaben fachliche Klimaeinschätzungen vor und führten Gespräche mit Regierungsvertretern und internationalen Amtsträgern. Weitere Stationen der öffentlichen Arbeit umfassen unter anderem OSZE-Formate in Wien und Warschau, ein Kongress-Briefing zum Thema kognitive Kriegsführung am 30. September 2025 in Washington, D.C., einen TEDx-Vortrag des Chefwissenschaftlers Doktor John Ahn am 30. Mai 2026 in St. Louis sowie Kooperationen in Bolivien mit dem Vizeministerium für Zivilschutz, der Bolivianischen Katholischen Universität „San Pablo“ und dem Observatorium San Calixto.

Papst Franziskus erteilte ALLATRA im Dezember 2024 einen Apostolischen Segen für die Arbeit zu Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung. Papst Leo XIV. erteilte im Juli 2025 einen Apostolischen Segen an die Präsidentin Maryna Ovtsynova und an Freiwillige der Organisation.

Klimaposition und Grenze zwischen offizieller und persönlicher Aussage

ALLATRA erkennt nach eigenen Angaben den wissenschaftlichen Konsens zum vom Menschen verursachten Klimawandel an, einschließlich der Rolle von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen bei der gegenwärtigen globalen Erwärmung, wie er in zentralen Feststellungen des Weltklimarats IPCC dargestellt wird. Zusätzlich untersuche die Forschung der Organisation weitere Risikofelder, darunter Mikroplastik, Nanoplastik, geodynamische Prozesse, Gesundheit, Ökosysteme und Widerstandsfähigkeit der Umwelt.

Offizielle Positionen kommuniziere ALLATRA ausschließlich über allatra.org. Aussagen von Rednern, Gästen, Experten, Partnern oder Teilnehmern bei Veranstaltungen gäben deren persönliche Ansichten wieder und seien keine offizielle Position, sofern ALLATRA sie nicht bestätigt. Auch die Mitveranstaltung einer Tagung bedeute nicht die Unterstützung jeder dort geäußerten Meinung.

Damit zeichnet die Organisation das Bild einer ehrenamtlich getragenen Forschungs- und Aufklärungsinitiative. ALLATRA bezeichnet sich als nicht politische und nicht religiöse Organisation. Sie arbeitet auf freiwilliger Basis und kennt keine formale Mitgliedschaft. Das bedeutet, dass niemand offiziell Mitglied werden kann, sondern Menschen sich an einzelnen Projekten beteiligen können, solange sie es selbst möchten. Finanziert wird die Arbeit nach eigenen Angaben durch freiwillige Spenden aus der Öffentlichkeit und in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

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Großreifling 103
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Nanoplastik in der Biosphäre: ALLATRA Expertenworkshop beim ChangeNOW-Gipfel in Paris

Gefahr Nanoplastik: Das ALLATRA GRC präsentiert beim ChangeNOW-Gipfel in Paris neue Forschungsdaten zu Gesundheitsrisiken und fordert innovative Ansätze jenseits herkömmlicher Recyclinglösungen.

BildPARIS, 6. April 2026 – Teilnehmer der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA und Vertreter des ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) nahmen am internationalen Gipfeltreffen ChangeNOW 2026 teil, das vom 30. März bis 1. April im Grand Palais in Paris stattfand. Zu den Höhepunkten zählte der Expertenworkshop „Nanoplastik: Die unsichtbare Bedrohung und das globale Risiko: Was können wir tun?“, der am 1. April stattfand. Organisiert und moderiert wurde die Expertensitzung von Teilnehmern der ALLATRA-Bewegung unter Mitwirkung von Vertretern des ALLATRA GRC.

ChangeNOW ist eine der größten internationalen Plattformen für nachhaltige Entwicklung und bringt jährlich Tausende Teilnehmende zusammen, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Institutionen und Umweltinitiativen. ChangeNOW gestaltet die globale Agenda für Lösungen in den Bereichen Ökologie und Technologie. Die Ausrichtung des Workshops auf dieser Plattform ermöglichte es, die Diskussion über Mikro- und Nanoplastik in einen breiteren internationalen Kontext einzuordnen.

Der Workshop „Nanoplastik: Die unsichtbare Bedrohung und das globale Risiko: Was können wir tun?“ widmete sich der umfassenden Auseinandersetzung mit Mikro- und Nanoplastik als einem Problem, das weit über das herkömmliche Verständnis von Plastikmüll hinausgeht. Im Mittelpunkt der Diskussion standen die öffentliche Gesundheit, die ökologische Nachhaltigkeit und die langfristigen Risiken für zukünftige Generationen. Den Teilnehmenden wurde ein interdisziplinärer Rahmen vorgestellt, in dem Nanoplastik als wachsende systemische Herausforderung betrachtet wird, die die menschliche Gesundheit, die Integrität von Ökosystemen und die Umweltqualität beeinträchtigt.

Im Rahmen der Präsentation wurden veröffentlichte wissenschaftliche Daten zur Verteilung von Mikro- und Nanoplastik in Luft, Wasser, Böden und Nahrungsketten sowie Daten zum Nachweis von Plastikpartikeln in menschlichem Gewebe und Körperflüssigkeiten vorgestellt und diskutiert. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass die traditionelle Sprache der Plastikverschmutzung nicht mehr ausreicht, um das Ausmaß und die Komplexität des Problems auf der Ebene der Nanopartikel zu beschreiben. Die Workshop-Teilnehmenden betonten, dass dieses Thema eine sorgfältige, evidenzbasierte Bewertung und einen weiteren wissenschaftlichen Dialog erfordert.

An der Diskussion nahmen Vertreter von ALLATRA, Dr. Gabriela Szalayova und Alexander Masny, MSc (ALLATRA GRC), teil. Der Vortrag behandelte die physikochemischen und elektrostatischen Eigenschaften von Nanoplastik, deren Potenzial als Träger gleichzeitig auftretender Schadstoffe sowie mögliche Mechanismen ihrer Wechselwirkung mit biologischen Barrieren. Diese Themen wurden als Bereiche für weitere interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle von Medizin, Umweltwissenschaften, Chemie und Materialwissenschaften vorgestellt.

Ein weiterer Teil des Workshops befasste sich mit den Grenzen bestehender Lösungsansätze. Es wurde festgestellt, dass traditionelle Maßnahmen wie Abfallrecycling und großflächige Wasseraufbereitungsanlagen zwar wichtig sind, aber nicht alle mit Nanopartikeln verbundenen Risiken abdecken. Als vielversprechendes Forschungsfeld wurde die strategische elektrostatische Neutralisierung diskutiert, um die Transport-, Akkumulations- und Wechselwirkungsfähigkeit von Nanoplastik in der Umwelt zu reduzieren. Gleichzeitig betonten die Referenten, dass solche Ansätze weiterer Validierung, methodischer Standardisierung und intensiver Expertendiskussion bedürfen.

Der letzte Teil des Workshops umfasste eine interaktive Diskussion und eine Fragerunde. Rund 80 Menschen nahmen am Workshop teil. Das Veranstaltungsformat förderte den offenen Dialog: Die Teilnehmenden tauschten Beobachtungen aus, stellten Fragen und diskutierten sowohl die Umweltaspekte des Themas als auch dessen mögliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

Laut Rückmeldungen der Teilnehmenden wurde das Thema als aktuell und wichtig wahrgenommen. Die Präsentation wurde als informativ, für ein breites Publikum verständlich und durch eine klare Erläuterung der zugrunde liegenden wissenschaftlichen Prinzipien überzeugend bewertet.

Die im Workshop präsentierten Materialien basierten unter anderem auf dem Open-Access-Forschungsbericht „Nanoplastik in der Biosphäre. Von molekularer Einwirkung zu planetarer Krise“ und dem wissenschaftlichen Dokumentarfilm „Nanoplastik – die unsichtbare Lebensgefahr“, der im Rahmen der Veranstaltung gezeigt wurde. Die Teilnahme an ChangeNOW 2026 bot eine weitere internationale Plattform für den offenen fachlichen Dialog zu diesem Thema, das die Aufmerksamkeit der Forschungsgemeinschaft, öffentlicher Institutionen und zivilgesellschaftlicher Initiativen erfordert.

Das ALLATRA Global Research Center war zuvor Mitveranstalter einer Konferenz im Europäischen Parlament mit dem Titel „Nanoplastik: Verborgene Zusammenhänge und neue Risiken“, die mit Unterstützung des Europaabgeordneten Ondrej Knotek stattfand.

ALLATRA GRC dankt den Organisatoren von ChangeNOW 2026 für die Bereitstellung der Dialogplattform sowie allen Workshop-Teilnehmenden für ihr Interesse am Thema und ihre aktive Beteiligung an den Diskussionen.

Über das ALLATRA Global Research Center
Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist ein internationales Forschungs- und Analysezentrum, das sich mit zentralen globalen Herausforderungen befasst und dazu umfassende wissenschaftliche Analysen, integrierte Risikobewertungen sowie evidenzbasierte Politikempfehlungen erarbeitet.

Das Zentrum ist offiziell in den USA registriert und hat dort seinen Hauptsitz. Es ist international tätig, was seine globale Reichweite und seinen interdisziplinären Ansatz widerspiegelt.

Das ALLATRA GRC betreibt interdisziplinäre Forschung zu den Dynamiken von Naturkatastrophen, Klima- und geophysikalischen Risiken sowie den Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf Umwelt und Gesundheit. Es setzt sich für Menschenrechte ein und fördert die interkulturelle Zusammenarbeit. Die Arbeit des Zentrums verbindet wissenschaftliche Forschung mit strategischer und operativer Führung, um fundierte Entscheidungen auf globaler Ebene zu unterstützen.

Über die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA
Die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA ist eine unabhängige, von Freiwilligen getragene Organisation, die Menschenrechte und Grundfreiheiten schützt und groß angelegte Forschungsarbeiten in den Bereichen Geodynamik und Umweltfragen durchführt. ALLATRA ist für seinen interdisziplinären Ansatz bei der Erforschung von Naturkatastrophen bekannt und fördert aktiv die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und setzt sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten ein.

In Anerkennung ihrer Arbeit erhielt die Internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA im Jahr 2025 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. und im Jahr 2024 den Apostolischen Segen Seiner Heiligkeit Papst Franziskus für ihre Bemühungen um den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: +491746358307
web ..: http://www.allatra-ev.de
email : pr@allatra-ev.de

Allatra e.V. ist ein eingetragener Verein. Wir vertreten die internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA in Deutschland, stehen außerhalb von Politik und Religion und sind getragen von ehrenamtlichem Engagement. Mit klarem Fokus auf die eskalierende Klimakrise informieren wir über die klimatische Situation und setzen uns ein für den Schutz von Menschenrechten und das menschliche Leben.

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Nanoplastik im Fokus: ALLATRA Global Research Center präsentiert Forschung im EU-Parlament

Internationale Experten diskutierten im Europäischen Parlament die Risiken von Mikro- und Nanoplastik. Das ALLATRA GRC stellte aktuelle Forschungsergebnisse zu Umwelt- und Gesundheitsfolgen vor.

BildBRÜSSEL, Belgien – Am 24. Februar 2026 fand im Europäischen Parlament ein wichtiger internationaler Dialog statt. Die Expertenkonferenz mit dem Titel „NANOPLASTIK: VERBORGENE ZUSAMMENHÄNGE UND NEUE RISIKEN“ eröffnete eine Diskussion über eines der drängendsten Umwelt- und Gesundheitsprobleme unserer Zeit.

MIKROPLASTIK IM MITTELMEER
Die Veranstaltung fand mit Unterstützung des Europaabgeordneten Ondrej Knotek und in enger Zusammenarbeit mit dem ALLATRA Global Research Center statt und brachte führende Wissenschaftler aus aller Welt sowie Mitglieder des Europäischen Parlaments zusammen.

Ziel der Konferenz war es, auf die wachsende Bedrohung durch Mikro- und Nanoplastik als unsichtbare, aber zunehmend gefährliche Form der Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, die über die traditionellen Umwelt- und Gesundheitsprobleme hinausgeht. Experten betonten, dass diese Partikel mittlerweile in Luft, Wasser, Nahrungsketten und den menschlichen Körper eindringen und somit eine komplexe Herausforderung für die menschliche Gesundheit und die Stabilität natürlicher Systeme darstellen. Sie wiesen zudem auf die Notwendigkeit hin, konstruktive Lösungen für zukünftige Gesetze und Forschung zu finden, insbesondere angesichts der beispiellosen unsichtbaren Verschmutzung des Mittelmeers durch Mikro- und Nanoplastik. Die Konzentration von Mikroplastik in den Oberflächengewässern des Mittelmeers ist viermal höher als im Gebiet des sogenannten Großen Pazifischen Müllstrudels.

In seinen einleitenden Bemerkungen betonte der Europaabgeordnete Ing. Ondrej Knotek (Tschechische Republik), dass sich die Klimapolitik seiner Ansicht nach nicht allein auf eine rasche Emissionsreduktion konzentrieren dürfe, ohne die Kosten, weitergehende Auswirkungen und andere Faktoren, die Klima und Gesundheit der Gesellschaft beeinflussen, zu berücksichtigen. „Es gibt weitere Elemente, die ebenfalls zur Klimastabilität beitragen, und diese werden völlig ignoriert“, erklärte Knotek.

Pastor Mark Burns (USA) bezeichnete Nanoplastik als eine unsichtbare Bedrohung, die bereits den Alltag der Menschen weltweit beeinträchtigt, und betonte die moralische und soziale Dimension des Gesundheitsschutzes und des Schutzes zukünftiger Generationen. In seiner Rede erklärte er: „Die globale Initiative „Spirituelle Diplomatie“, deren Vorsitz ich innehaben darf, hat das Thema Nanoplastik als einen ihrer wichtigsten Arbeitsbereiche anerkannt.“ Er fügte hinzu: „Nanoplastik ist keine Frage von links oder rechts. Es ist weder eine religiöse noch eine säkulare Frage. Wir sind überzeugt, dass es unsere moralische Verpflichtung ist, Leben und Gesundheit zu schützen und frühzeitig zu handeln – nicht erst, wenn der Schaden irreversibel ist.“

Marina Ovtsynova (USA), Präsidentin der IGB ALLATRA, präsentierte die Arbeit und Expertise des ALLATRA GRC. „Ich freue mich, heute auch Vertreter unseres Forschungszentrums hier am Rednerpult begrüßen zu dürfen, die aus den USA, Israel, Deutschland und Tschechien angereist sind. Sie repräsentieren zwar nur einen Teil eines viel größeren internationalen wissenschaftlichen Konsortiums, dem Experten führender Institutionen weltweit angehören, doch sie präsentieren die gemeinsamen Forschungsergebnisse und analytischen Schlussfolgerungen des ALLATRA Global Research Center, darunter eine umfassende Bewertung der potenziellen Folgen der Mikro- und Nanoplastik-Verbreitung für die menschliche Gesundheit und die Integrität der Ökosysteme.“

Die Konferenz wurde mit vier Expertenrunden fortgesetzt, in denen die Referenten Forschungsergebnisse und die Schlussfolgerungen einer wissenschaftlichen Studie über Mikro- und Nanoplastik in der Biosphäre, deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt und globale natürliche Prozesse sowie erste Schritte hin zu Lösungen vorstellten.

MIKRO- UND NANOPLASTIK: UNSICHTBARE UMWELTVERSCHMUTZUNG
Im ersten Teil konzentrierten sich die Experten auf Mikro- und Nanoplastik als unsichtbare Umweltverschmutzung und erklärten, warum Plastikpartikel zu einem biologischen und gesundheitsbezogenen Faktor von globaler Bedeutung werden.

John Ahn, Ph.D., MBA (USA), erklärte: „Gelangen diese Partikel in den Blutkreislauf, können sie sich im ganzen Körper verteilen. Sie wurden in verschiedenen Geweben und Organsystemen nachgewiesen, darunter Leber, Nieren, Herz und Blutgefäße, Plazenta und Muttermilch.“

Anna Kotlyar, MSc (Israel), betonte: „Folglich sollte Mikro- und Nanoplastik nicht als lokales Abfallproblem, sondern als neuer physikalischer und chemischer Faktor auf planetarischer Ebene betrachtet werden.“

WIE MIKRO- UND NANOPLASTIK DIE MENSCHLICHE GESUNDHEIT BEEINFLUSST
Der zweite Block konzentrierte sich auf die Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf die menschliche Gesundheit, einschließlich zellulärer Schädigungsmechanismen, und auf die Präsentation wichtiger medizinischer Erkenntnisse.

Alexander Masny, MSc (Deutschland), wies auf eine entscheidende Erkenntnis bezüglich Mikro- und Nanoplastik hin: Aufgrund ihrer extrem kleinen Größe und der elektrischen Ladung können Nanoplastikpartikel in Zellen eindringen und die Mitochondrien erreichen. Dadurch können sie die normale Funktion der Mitochondrien stören und somit die Fähigkeit der Zelle beeinträchtigen, effizient Energie zu produzieren und lebenswichtige Prozesse durchzuführen. Er betonte: „Die Oberflächenladung von Mikro- und Nanoplastik spielt eine wichtige Rolle für sein Verhalten in biologischen Systemen.“

Im Jahr 2020 veröffentlichte ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Antonio Ragusa (Italien) eine wegweisende Studie, die erstmals Mikroplastik im menschlichen Plazentagewebe nachwies. Die Ergebnisse erregten aufgrund ihrer weitreichenden Implikationen großes internationales Aufsehen in Wissenschaft und Medien. Auf der Konferenz präsentierte Prof. Ragusa seine Forschung: „Die ständige Belastung durch Plastikpartikel gibt Anlass zur Sorge um die menschliche Gesundheit, besonders wenn es um Neugeborene geht. Die vorliegende Studie untersucht erstmals das Vorkommen von Plastikpartikeln in menschlichen Plazenten und deren Zusammenhang der Entwicklung des Fötus.“ Er zog folgenden Vergleich: „Es ist, als bekäme man ein Cyborg-Baby: Es besteht nicht mehr nur aus menschlichen Zellen, sondern aus einer Mischung organischer und synthetischer Verbindungen.“

AUSWIRKUNGEN VON MIKRO- UND NANOPLASTIK AUF UMWELT UND ATMOSPHÄRE SOWIE SEIN EINFLUSS AUF GEODYNAMISCHE PROZESSE
Im dritten Abschnitt wurde die Diskussion auf eine planetarische Ebene ausgeweitet und die Auswirkungen dieser Partikel auf die Umwelt, die Atmosphäre und damit verbundene natürliche Prozesse hervorgehoben.
Wie Jan Kára, Ph.D. (Tschechische Republik), darlegte: „Es ist bereits bekannt, dass Mikro- und Nanoplastik den Wasserkreislauf beeinflusst und möglicherweise zu häufigerem Hagel und zur Bildung größerer Hagelkörner beiträgt.“ Später in seinem Vortrag erwähnte er die Hypothese, dass „die Verschmutzung mit Mikro- und Nanoplastik den Gasaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre, die Wolkenbildung, den Wasserkreislauf sowie den Wärmetransport im Ozean beeinträchtigen könnte.“ Er erklärte: „Unseren Schätzungen zufolge beträgt das Zeitfenster für substanzielle Fortschritte nur wenige Jahre, nicht Jahrzehnte.“

FORSCHUNGSPERSPEKTIVEN UND LÖSUNGSVORSCHLÄGE
Im letzten, vierten Teil befassten sich die Konferenzteilnehmer mit Forschungsperspektiven, möglichen Lösungen und dem Bedarf an konkreten politischen und internationalen Maßnahmen. Die Diskussion betonte die Notwendigkeit, die Förderung der Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Nanoplastik und biologischen Systemen, einschließlich der weitreichenden Auswirkungen ihrer Oberflächenladung, deutlich zu verstärken und eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Umweltwissenschaften und Geowissenschaften anzustoßen.

Jan Kára, Ph.D: „Es mangelt an einheitlichen europäischen Standards für die Überwachung von Plastikpartikeln mit einer Größe von weniger als 10 Mikrometern. Jede Forschungsgruppe verwendet ihre eigenen Methoden und Klassifizierungskriterien. Daher können wir Daten aus verschiedenen Ländern nicht vergleichen und uns kein umfassendes Bild der Nanoplastikverteilung in Europa machen. Stellen Sie sich vor, jedes Land würde die Temperatur mit seiner eigenen Skala messen. Wir müssen diese Standards entwickeln. Auch fehlen standardisierte Protokolle zur Untersuchung der gesundheitlichen Auswirkungen. Wir verfügen über keine einheitliche Methodik zur Bewertung der Auswirkungen von Nanoplastik auf den menschlichen Organismus. Einige Wissenschaftler untersuchen die Auswirkungen auf die Leber, andere auf die Lunge, wieder andere auf das Gehirn – doch alle verwenden unterschiedliche Ansätze. Ohne einheitliche Protokolle können wir keine verlässlichen und reproduzierbaren Ergebnisse erzielen, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.“

Zum Abschluss der Konferenz betonten die Redner die Notwendigkeit, die Risiken von Nanoplastik in die europäischen Politik- und Regulierungsrahmen für Umweltschutz und öffentliche Gesundheit zu integrieren. Ein weiteres wichtiges Thema war die Notwendigkeit, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und die institutionelle Transparenz bei der Kommunikation evidenzbasierter Umweltgefahren zu stärken.

Im Rahmen der Veranstaltung fand auch eine Diskussion mit dem Publikum statt, in der die Frage aufgeworfen wurde, was in diesem Bereich realistischerweise getan werden kann und ob ein stärkerer Druck von unten erforderlich ist, d. h. eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit, statt von den Politikern zu erwarten, dass sie ihre Vorgehensweise von selbst ändern.

Ondrej Knotek bekräftigte, dass das Problem der Mikro- und Nanoplastikpartikel politisch ignoriert werde, weil es nicht direkt sichtbar sei und gleichzeitig bestehende ideologische Rahmenbedingungen untergrabe, wie etwa die Interpretation des Klimawandels, der eng mit fossilen Brennstoffen verknüpft sei.

Seinen Ausführungen zufolge zögern Politiker, ihre Positionen zu ändern, da dies bedeuten würde, einzugestehen, in der Vergangenheit nicht die ganze Wahrheit gesagt zu haben, und sie riskieren würden, Unterstützung zu verlieren. Er merkte an, dass in der Wirtschaft die Anpassung der Strategie eine natürliche Reaktion auf neue Erkenntnisse sei, in der Politik jedoch ein Kurswechsel oft als Verlust wahrgenommen werde.
Als Lösung betonte Knotek die Notwendigkeit eines stärkeren öffentlichen Drucks von unten, der politische Vertreter aller Parteien dazu bewegen würde, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden. „Es ist also eine wichtige Gelegenheit für die Öffentlichkeit, sich zu diesem Thema deutlicher zu äußern. Das ist meine Antwort“, schloss er.

Marina Ovtsynova, Präsidentin der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA, rief außerdem alle Konferenzteilnehmer dazu auf, sich an einem verantwortungsvollen, professionellen und konstruktiven Dialog zur Bewältigung dieser Herausforderung zu beteiligen.

REDNER DER KONFERENZ
Ing. Ondrej Knotek – Organisator der Konferenz, Mitglied des Europäischen Parlaments und Mitglied der Fraktion „Patrioten für Europa“, setzt sich seit langem für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union, die Förderung von Innovationen und die Förderung eines realistischen Ansatzes für die Energiewende ein, der die wirtschaftlichen, sozialen und sicherheitspolitischen Auswirkungen auf die EU-Mitgliedstaaten und ihre Bürger berücksichtigt.

Pastor Mark Burns (USA) – Vorsitzender der Initiative „Spiritual Diplomats“, geistlicher Berater des Präsidenten Donald Trump, weltweit anerkannter christlicher Führer und internationaler Redner.

Prof. Dr. Antonio Ragusa (Italien) – Geburtshelfer, Gynäkologe und der erste Wissenschaftler, der Mikroplastik in der menschlichen Plazenta nachweisen konnte. Damit unterstreicht er die unmittelbaren Auswirkungen der Plastikverschmutzung auf die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung.

Marina Ovtsynova (USA) – Präsidentin der Internationalen Gesellschaftlichen Bewegung ALLATRA und weltweit anerkannte Expertin für Risiko- und Klimastrategie mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Regierungsführung und internationale Zusammenarbeit. Die in Harvard ausgebildete Führungskraft im Bereich öffentliche Verwaltung und Verhandlung ist für ihr Engagement in den Bereichen Klimadiplomatie, Sicherheit und Menschenrechte bekannt.

John Ahn, Ph.D., MBA (USA) – Experte für Chemieingenieurwesen und nachhaltige Technologien. Er promovierte an der Technischen Universität München, absolvierte ein MBA-Studium am INSEAD und erwarb einen Master-Abschluss an der University of California, Berkeley. John Ahn ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.

Anna Kotlyar, MSc (Israel) “ Spezialistin für Geologie und Geographie, Südliche Föderale Universität, 2006. Anna Kotlyar ist Vertreterin des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.
Jan Kára, Ph.D. (Tschechische Republik) “ Promotion in Diskreter Mathematik und Algorithmen, Karls-Universität 2007, und Master in Informatik, Karls-Universität, 2003. Dr. Jan Kára ist Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.

Alexander Masny, MSc (Deutschland) “ Biochemiker mit einem Master of Science in Life Science Informatics, Bonn-Aachen International Center for Information Technology/Universität Bonn, 2018. Alexander Masny ist Vertreter des Wissenschaftlichen Beirats und Forschungsrats des ALLATRA Global Research Center.

Über das ALLATRA Global Research Center

Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist ein internationales wissenschaftliches Forschungs- und Analysezentrum, das sich mit zentralen globalen Herausforderungen beschäftigt. Es arbeitet auf Grundlage umfassender und interdisziplinärer wissenschaftlicher Analysen, sorgfältiger Risikobewertungen und evidenzbasierter Handlungsempfehlungen. Das Zentrum ist rechtlich registriert und hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten, agiert jedoch international und spiegelt damit seinen globalen Anspruch und seinen multidisziplinären Ansatz wider.

Das ALLATRA GRC führt interdisziplinäre Forschung zu den Dynamiken von Naturkatastrophen, klimatischen und geophysikalischen Risiken, den Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf Umwelt und Gesundheit sowie zur Förderung globaler Menschenrechte und interkultureller Zusammenarbeit durch. Dabei verbindet es wissenschaftliche Erkenntnisse mit strategischer und operativer Beratung, um fundierte Entscheidungen auf globaler Ebene zu unterstützen.

Das ALLATRA Global Research Center (ALLATRA GRC) ist im Transparenzregister der Europäischen Union unter der Registrierungsnummer REG 1148853102055-15 eingetragen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ALLATRA e. V.
Anna Wagner
Schlehenweg 11
74847 Obrigheim
Deutschland

fon ..: +491746358307
web ..: http://www.allatra-ev.de
email : pr@allatra-ev.de

Allatra e.V. ist ein eingetragener Verein. Wir vertreten die internationale Gesellschaftliche Bewegung ALLATRA in Deutschland, stehen außerhalb von Politik und Religion und sind getragen von ehrenamtlichem Engagement. Mit klarem Fokus auf die eskalierende Klimakrise informieren wir über die klimatische Situation und setzen uns ein für den Schutz von Menschenrechten und das menschliche Leben.

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