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Zwei Lehrer hinterfragen das Bildungssystem in Deutschland – neues Sachbuch“Wieso sind euch eure Kinder egal?“

Robin Kny und Dominik Lassisch berichten aus 16 Jahren Schulpraxis. Ihr Buch über das Bildungssystem in Deutschland stellt eine unbequeme Frage.

BildKonstanz, im Juli 2026. Mit dem Sachbuch „Wieso sind euch eure Kinder egal?“ haben die beiden Lehrer Dominik Lassisch und Robin Kny eine Bestandsaufnahme des deutschen Schulalltags veröffentlicht. Die Autoren stützen sich auf langjährige eigene Erfahrung im Klassenzimmer und beschreiben, wie das Bildungssystem in Deutschland vielerorts an seine Belastungsgrenze gelangt ist. Das Buch ist ab sofort über Amazon erhältlich. Es richtet sich an Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Schulleitungen und alle, die verstehen möchten, warum trotz guter Absichten so viele Kinder im System zurückbleiben. Die Verfasser verstehen ihre Veröffentlichung ausdrücklich nicht als neutrales Gutachten, sondern als Weckruf – formuliert aus der Innensicht zweier Pädagogen, die den Schulbetrieb täglich erleben.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung trifft einen wunden Punkt der gesellschaftlichen Debatte. Lehrkräftemangel, Unterrichtsausfall, zunehmende Bürokratie und sinkende Bildungsleistungen gehören inzwischen regelmäßig zur öffentlichen Diskussion. Hinzu kommen marode Gebäude, überfüllte Klassen, fehlende Förderkapazitäten und steigender Leistungsdruck. Statt Schuldige zu suchen, analysieren die beiden Autoren Strukturen, zeigen Zusammenhänge auf und fragen, weshalb sich viele Probleme an deutschen Schulen über Jahre hinweg verfestigt haben. Das Buch verbindet dabei persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Folgen der beschriebenen Entwicklung, so die Kernaussage, tragen nicht Ministerien oder Verwaltungen, sondern die Kinder selbst. Damit reiht sich das Werk in eine wachsende Zahl kritischer Stimmen ein – allerdings aus der seltenen Perspektive von Lehrkräften, die unmittelbar betroffen sind.

Inhaltlich gliedert sich das Sachbuch in mehrere Themenfelder, die den Schulalltag aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Im Fokus stehen unter anderem Lehrkräftemangel und Bürokratie, Gewalt an Schulen, Inklusion und Integration, Digitalisierung sowie die Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und Politik. Behandelt werden zudem der frühe Verlust von Basiskompetenzen in der Grundschule und der wachsende Einfluss von Smartphones, Mobbing und psychischer Belastung auf den Lernalltag. Der bewusst provokante Titel soll zum Nachdenken anregen – inhaltlich setzt das Buch jedoch auf eine sachliche Auseinandersetzung und zeigt in einem eigenen Abschnitt konkrete Schritte auf, die kurzfristig umsetzbar wären. „Wir greifen weder Eltern noch Lehrkräfte an. Wir beschreiben ein System, das vielerorts an seine Grenzen gestoßen ist – und stellen die Frage, wann wir endlich anfangen, Kinder wirklich wichtig zu nehmen“, sagt Dominik Lassisch, Mitautor und Lehrer der Sekundarstufe.

Hinter dem Buch stehen zwei Autoren mit komplementären Perspektiven auf das Bildungswesen. Robin Kny ist Primarlehrer und begleitet täglich die ersten Schuljahre, die für die gesamte weitere Bildungsbiografie eines Kindes prägend sind. Er erlebt unmittelbar, wie früh sich Chancen entscheiden und wie folgenreich fehlende Grundlagen wirken. Dominik Lassisch unterrichtet in der Sekundarstufe an einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, die im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2025 zu den 15 besten Schulen Deutschlands zählte. Als Autor schreibt er über Schule, Verantwortung und die Bedingungen, unter denen Kinder heute lernen – sachlich, verständlich und bewusst klar. Beide kennen unterschiedliche Schulformen aus eigener Anschauung und teilen einen nüchternen Blick darauf, was Schule leisten kann und woran sie im Alltag häufig scheitert. Aus dieser Kombination von Grundschul- und Sekundarstufenperspektive bezieht das Buch seine Bandbreite.

Für die beiden Pädagogen ist die Veröffentlichung weniger Abschluss als Ausgangspunkt einer Diskussion. Sie verstehen ihr Werk als faktenbasierten Beitrag zu einer ehrlicheren Debatte über das Bildungssystem in Deutschland – eine Debatte, die aus ihrer Sicht zu oft an den eigentlich Betroffenen vorbeigeführt wird. Die zentrale Frage des Titels verschiebt sich dabei im Verlauf des Buches: Nicht mehr ob Kindern Aufmerksamkeit zukommt, sondern wann ernsthaft gehandelt wird, steht am Ende im Mittelpunkt. Die Autoren stehen für Interviews, Podcasts, Gastbeiträge und Vorträge zur Verfügung und möchten den Austausch mit Eltern, Lehrkräften und Bildungsverantwortlichen suchen. Sie stellen sich auf www.dominiklassisch.de sowie www.robinkny.de vor. Das Sachbuch „Wieso sind euch eure Kinder egal?“ ist ab sofort über Amazon erhältlich. Weiterführende Informationen, Hintergrundmaterial und Leseproben sind abrufbar unter www.wseeke.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Wseeke
Herr Robin Kny
Wessenbergstraße 12
78462 Konstanz
Deutschland

fon ..: +49 176 84880426
web ..: http://www.wseeke.de
email : kontakt@wseeke.de

Dominik Lassisch und Robin Kny sind Lehrer und beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Bildungsfragen, Unterrichtspraxis und schulischer Entwicklung. Kny unterrichtet als Primarlehrer an einer Grundschule und begleitet die prägenden ersten Schuljahre; Lassisch unterrichtet in der Sekundarstufe an einer Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, die im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2025 zu den 15 besten Schulen Deutschlands zählte. Gemeinsam schreiben sie über Schule, Bildung und gesellschaftliche Verantwortung. Mit „Wieso sind euch eure Kinder egal?“ möchten sie einen faktenbasierten Beitrag zur aktuellen Bildungsdebatte leisten – es ist ihre erste gemeinsame Buchveröffentlichung.

Pressekontakt:

SEOfolgreich
Herr Christoph Specht
Brienner Straße 29
80333 München

fon ..: +4989200077840
web ..: https://www.seofolgreich.de/
email : hallo@seofolgreich.de

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Bildungspolitik im Spannungsfeld: Was Clemens‘ Reformen für Kinder mit Lernschwächen bedeuten

Dresden, 30.06.2026 – Kultusminister Clemens Reformen: Hoffnung für Kinder mit Legasthenie & Dyskalkulie? Experte Lehmann analysiert Stärken und Schwächen.

Dresden, 30. Juni 2026 – Seit 16 Jahren beobachtet Lars Michael Lehmann, Legasthenie-Experte und Gründer der Legasthenie Coaching gUG, die strukturellen Schwächen des sächsischen Bildungssystems – insbesondere für Kinder mit Lernschwächen wie Legasthenie oder Dyskalkulie. Kultusminister Conrad Clemens (CDU), seit 2024 im Amt, steht vor der Herausforderung, ein System zu reformieren, das seit Jahren mit Lehrermangel, Digitalisierungsrückständen und wachsendem Förderbedarf kämpft. Anlässlich eines aktuellen Pressegesprächs mit dem Minister im Rahmen des Presseclub Dresden e. V. zieht Lehmann ein kritisches Fazit: Es tut sich was, aber es reicht noch lange nicht.

Unterrichtsausfall: Ein akutes Problem mit langfristigen Folgen

Ein zentrales Thema des Gesprächs war der anhaltende Unterrichtsausfall an sächsischen Schulen, insbesondere an Grund- und Oberschulen. Minister Clemens, der selbst als ehemaliger Lehrer und Schulamtsleiter über langjährige Praxis im Bildungsbereich verfügt, betonte: „60 % Unterrichtsausfall in einer Oberschule – das ist eine Katastrophe.“ Sein Ziel: Zum ersten Mal seit zehn Jahren soll die Jahresstatistik einen Rückgang des Unterrichtsausfalls verzeichnen.

Warum das wichtig ist:
Kinder mit Legasthenie oder sozial benachteiligte Schüler leiden besonders unter Unterrichtsausfall. Jede ausgefallene Stunde bedeutet für sie einen Rückschritt im Lernfortschritt. Die Ankündigung, den Ausfall zu reduzieren, ist daher ein wichtiger Schritt – doch die Umsetzung bleibt abzuwarten.

Lehrkräftemangel: Quereinsteiger als Notlösung?

Der chronische Lehrermangel bleibt eine der größten Herausforderungen. Unter Clemens‘ Führung wird versucht, den Mangel durch Quereinsteiger zu kompensieren – eine Maßnahme, die bereits unter seinen Vorgängern diskutiert, aber nie konsequent umgesetzt wurde. Aktuell gehen jährlich 1.763 Lehrkräfte in den Ruhestand, während gleichzeitig ein Rückgang der Schülerzahlen erwartet wird. Um die Lücken zu füllen, setzt das Ministerium auf Quereinsteiger – darunter auch Bewerber aus der Industrie, etwa von Volkswagen. Clemens: „Wir haben über 1.000 Bewerber, die gerne Lehrer werden wollen.“

Kritische Stimme:
Lars Michael Lehmann warnt: „Ein Crashkurs von drei Monaten reicht nicht aus, um didaktisch hochwertigen Unterricht zu gewährleisten. Die Qualität des Unterrichts könnte darunter leiden – besonders für Kinder mit speziellen Förderbedarfen.“ Langfristig brauche es bessere Ausbildungsstandards und attraktivere Rahmenbedingungen, um qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Digitalisierung und Handyverbot: Mehr Fokus, weniger Ablenkung

Sachsen hat in den letzten Jahren Milliarden in die Digitalisierung investiert. Clemens, der die Digitalisierung als eine seiner Prioritäten sieht, betont, dass unter seiner Ägide fast alle Schulen mit digitaler Infrastruktur ausgestattet wurden. Fast jede Schule verfügt mittlerweile über Internet, digitale Tafeln und Tablets. Dennoch zeigt die Praxis: Die Nutzung digitaler Medien ist von Schule zu Schule unterschiedlich.

Neue Regelung:
Ab sofort gilt an sächsischen Grundschulen ein Handyverbot für die private Nutzung – ausgeweitet bis zur 8. Klasse. Mit dieser Entscheidung positioniert sich Clemens als Befürworter einer klaren, aber pragmatischen Bildungslinie: „Ein Handyverbot bei Erstklässlern? Das ist doch verrückt, dass man darüber diskutieren muss.“ Er begründet das Verbot mit der dramatisch sinkenden Konzentrationsfähigkeit der Schüler: „Dopamin, Ablenkung – das alles beeinflusst die Lernleistung.“ Die Geräte sollen während des Schultags in einer „Box“ verbleiben, um eine ruhige Lernumgebung zu schaffen.

Chance für Kinder mit Legasthenie:
Digitale Tools wie Vorlese-Apps oder anpassbare Schriftgrößen können für betroffene Schüler entscheidend sein. Doch das Verbot allein reicht nicht: „Medienpädagogik muss ab Klasse 1 beginnen“, fordert Clemens. Schüler sollen lernen, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen – von Datenschutz bis Cybergrooming.

Dyskalkulie endlich anerkannt: Ein überfälliger Schritt

Sachsen war bisher das einzige Bundesland, das Dyskalkulie nicht offiziell als Lernschwäche anerkannte. Hier zeigt Clemens Handlungswillen: „Wir haben als einziges Bundesland die besondere Rechenschwäche nicht anerkannt. Das fügen wir jetzt ein.“ Dies führte zu Frustration bei Eltern, die für ihre Kinder keinen Nachteilsausgleich (z. B. bei Prüfungen) erwirken konnten.

Praktische Umsetzung:
Ab dem kommenden Schuljahr soll Dyskalkulie im schulrechtlichen Nachteilsausgleich berücksichtigt werden. Doch Lehmann warnt: „Ein rechtlicher Rahmen allein reicht nicht. Ohne ausreichend Schulpsychologen und Förderangebote bleibt die Unterstützung für betroffene Kinder eine Illusion.“

Individueller Förderbedarf: Eine gesellschaftliche Aufgabe

Der individuelle Förderbedarf bei Schülern nimmt massiv zu – nicht nur bei Lernschwächen, sondern auch bei emotionalen und sozialen Störungen, Angststörungen und Depressionen. Clemens erkennt an, dass die Schule hier an ihre Grenzen stößt: „Die Bewältigung von Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Problemen ist kein rein pädagogisches Problem mehr, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe.“ Er kritisiert, dass Eltern diese Probleme oft bei der Schule „abladen“. Sein Kommentar: „Eltern laden ihre Probleme in der Schule ab.“

Forderung:
Es braucht mehr Schulpsychologen, Sozialarbeiter und Entlastung für Lehrkräfte. Die Schule kann nicht alle Probleme der Gesellschaft lösen – doch sie muss bessere Rahmenbedingungen erhalten, um Kinder mit Förderbedarf angemessen zu unterstützen.

Fazit: Reformen ja – aber reichen sie aus?

Kultusminister Clemens agiert als pragmatischer Reformer, der die drängendsten Probleme des sächsischen Bildungssystems angeht – jedoch ohne revolutionäre Ansätze. Er hat wichtige Weichen gestellt:

* Reduzierung des Unterrichtsausfalls
* Anerkennung der Dyskalkulie
* Ausbau der Digitalisierung und Medienpädagogik
* Fokus auf individuelle Förderung

Doch aus Sicht von Lars Michael Lehmann fehlt es an konkreten Maßnahmen für Kinder mit Legasthenie und anderen Lernschwächen. „Clemens wirkt eher als Verwaltungspolitiker denn als pädagogischer Visionär. Sein größter Erfolg könnte sein, dass er die Not der Lehrkräfte erkannt hat – doch ob er die richtigen Lösungen findet, bleibt abzuwarten.“ „Ohne spezifische Förderung bleiben die Reformen unvollständig. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob die Ankündigungen auch umgesetzt werden.“

_Den Bericht zu PM lesen hier weiter. _

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Legasthenie Coaching – Institut für Bildung und Forschung gUG (haftungsbeschränkt)
Lars M. Lehmann
Bamberger Str. 7
01187 Dresden
Deutschland

fon ..: 0351-89991590
web ..: https://www.legasthenie-coaching.de
email : info@legasthenie-coaching.de

Legasthenie Coaching in Dresden bieten professionelle Unterstützung bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) und Legasthenie. Unser erfahrenes Team entwickelt individuelle Lernstrategien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Unsere Dienstleistungen umfassen: o Individuelle Beratung o Fachkundige Diagnostik o Maßgeschneiderte Lerntherapien o Innovative Forschung im Bereich LRS unser Ansatz kombiniert Praxis und Forschung. Wir setzen auf personalisierte Lernstrategien, die auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt sind. Unser Team, darunter der erfahrene Legasthenie-Experte Lars Michael Lehmann, nutzt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse & persönliche Erfahrungen. Ziel ist es, die Kompensation der Lernschwierigkeiten.

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Bildung entscheidet über Führung – nicht Parteitaktik

Während sich politische Parteien in Deutschland zunehmend mit sich selbst beschäftigen, verschieben sich die eigentlichen Entscheidungsfragen weiter nach hinten. Wer führt? Wer gestaltet Zukunft?

BildWarum politische Führung heute an der Bildungskrise gemessen wird

Der aktuelle Blick nach Sachsen-Anhalt zeigt, wie groß der Druck geworden ist: Die CDU ersetzt wenige Monate vor der Landtagswahl den amtierenden Ministerpräsidenten durch den bisherigen Wirtschaftsminister Sven Schulze. Ein Schritt, der weniger aus Überzeugung erfolgt als aus Notwendigkeit. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und die erste AfD-geführte Landesregierung zu verhindern. Die politische Bürde, die Schulze nun trägt, ist enorm.

Führung wird hier nicht mehr langfristig aufgebaut, sondern kurzfristig organisiert.

Führung zeigt sich nicht im Wechsel von Personen

Gleichzeitig bedeutet Führung nicht, rechtzeitig Personen auszutauschen, sondern rechtzeitig Orientierung zu geben.

Genau daran scheitern derzeit viele Parteien – nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern. Während dort die SPD in aktuellen Umfragen deutlich zulegt und die AfD erstmals verliert, stagniert die CDU bei 13 Prozent. Nicht wegen fehlender Themen, sondern wegen fehlender Führung.

Politik verliert dann an Glaubwürdigkeit, wenn sie Probleme benennt, aber keine Richtung vorgibt. Wenn sie reagiert, statt zu gestalten. Und wenn sie Macht mit Führung verwechselt.

Bildung ist die eigentliche Bewährungsprobe politischer Führung

Was die aktuellen Entwicklungen verbindet, ist ein zentrales Thema: Bildung.

Bildung entscheidet darüber, ob Gesellschaften lernfähig bleiben. Ob Jugendliche Orientierung finden. Ob Demokratie verstanden, getragen und verteidigt wird. Bildung ist keine Nebensache – sie ist Führungsaufgabe.

Die Bildungskrise zeigt sich nicht erst in Haushaltszahlen oder Lehrkräftestatistiken. Sie zeigt sich dort, wo Lernen seine Bedeutung verliert, wo Verantwortung delegiert wird und wo politische Entscheidungen nicht mehr erklärt werden.

Bildungssicherheit entsteht nicht in Haushaltsplänen.
Sie entsteht durch Menschen, die Lernen ermöglichen, Verantwortung übernehmen und Jugendliche ernst nehmen.

Lernen, Verantwortung und Demokratie gehören zusammen

Demokratie funktioniert nicht allein durch Wahlen. Sie lebt davon, dass Menschen verstehen, wie Entscheidungen zustande kommen, wer Verantwortung trägt – und wo Grenzen liegen. Politische Bildung, gesellschaftliches Lernen und Führung sind untrennbar miteinander verbunden.

Gerade Jugendliche brauchen Vorbilder, die zeigen, dass Verantwortung mehr ist als ein Amt. Dass Führung bedeutet, zuzuhören, zu erklären und Entscheidungen transparent zu machen. Wer das versäumt, überlässt Orientierungslosigkeit jenen Kräften, die einfache Antworten versprechen.

Macht ohne Verantwortung zerstört Vertrauen

In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung entscheidet sich politische Autorität nicht durch Lautstärke oder Machtansprüche. Sie entsteht durch Kompetenz, Respekt und Glaubwürdigkeit.

Verwaltung, Bildung und Politik dürfen nicht zu Spielfeldern parteipolitischer Symbolik werden. Sie müssen handlungsfähig, lernfähig und zukunftsorientiert bleiben. Das erfordert Führung, die Verantwortung übernimmt – auch dann, wenn Entscheidungen unbequem sind.

Zukunftsfähige Politik beginnt bei Bildung

Wer politische Führung beansprucht, muss Bildung priorisieren. Nicht als Schlagwort, sondern als Strukturprinzip. Lernen, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind die Grundlage wirtschaftlicher Stabilität, demokratischer Resilienz und politischer Zukunftsfähigkeit.

Die Frage ist nicht, wer kurzfristig Mehrheiten organisiert.
Die Frage ist, wer langfristig Verantwortung trägt.

Zur Autorin

Sandra Weckert ist Leadership-Speakerin, Beraterin und Kommunalpolitikerin.
In ihren Vorträgen zur Bildungskrise, zu Lernen, Führung, Gesellschaft und Demokratie arbeitet sie an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ihr Fokus liegt auf kompetenzbasierten Entscheidungsprozessen, zukunftsfähiger Bildung und der Frage, wie Führung Vertrauen schafft – insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy
Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
Deutschland

fon ..: 01637596090
web ..: https://sandraweckert.de/speaking
email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

Pressekontakt:

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Frau Sandra Weckert
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Bildungssicherheit entsteht nicht in Haushaltsplänen – sondern in Klassenräumen

Bildung beginnt weder in Ministerien noch in Haushaltsausschüssen, sondern in Klassenzimmern. Hier entscheidet sich, ob Lernen als Pflicht erlebt wird – oder als Erfahrung, die Gemeinschaft fördert.

BildWarum Mecklenburg-Vorpommern Bildung, Ausbildung und Verantwortung nicht verwalten, sondern ermöglichen muss

Während in Mecklenburg-Vorpommern über Zielvereinbarungen, Finanzierungsvorbehalte und Planungssicherheit an Hochschulen gestritten wird, beginnt Bildungssicherheit an einem ganz anderen Ort: deutlich früher – und deutlich leiser.

Sie beginnt weder in Ministerien noch in Haushaltsausschüssen. Sie beginnt in Klassenzimmern.

Gerade für Kinder und Jugendliche entscheidet sich hier, ob Lernen als Pflicht erlebt wird – oder als sinnstiftende Erfahrung, die Verantwortung, Motivation und Gemeinschaft fördert.

Die aktuelle bildungspolitische Debatte zeigt, wie stark Bildung und Ausbildung noch immer über Strukturen, Verträge und Steuerungslogiken gedacht werden – und wie selten über die Frage, wie Lernen tatsächlich funktioniert.

In Waren (Müritz), Malchin und Sellin wird seit einiger Zeit sichtbar, was Bildung bewirken kann, wenn sie nicht verordnet, sondern erlebt wird.

Von Konzert zu Konzert, von Ziel zu Ziel – ein Prozess, der trägt

Am Beispiel Malchin lässt sich dieser Ansatz besonders gut nachvollziehen:

Die _Königskinder aus Waren (Müritz)_ – eine Kinder- und Jugendband, die 2024 aus genau diesem Prozess entstanden ist – spielt ein kurzes Konzert vor den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen der beiden weiterführenden Schulen in der Lindenhalle Malchin.

Auf der Bühne stehen Keyboard, Gitarre, Bass, Gesang, Drums, Percussion und Technik – und ganz bewusst Instrumente, die nicht gespielt werden. Weil die Spielerinnen und Spieler noch fehlen.

Die Botschaft ist einfach:

Wir haben ein Ziel.
Am 9. Juli 2026 wollen wir mit einer großen Band auf dem Marktplatz Malchin stehen.
Dafür brauchen wir euch.

Wer Lust hat, trägt sich ein. Wunschinstrument genügt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Instrumente werden gestellt.

Einzige Voraussetzung: die Fähigkeit, bis vier zu zählen – egal, in welcher Sprache.

Erfahrungsgemäß melden sich rund zehn Prozent eines Jahrgangs. Das sind etwa 25 Jugendliche – der Kern der _Königskinder Malchin_.

Der Trichter der Verantwortung: Wie systeminterne Leader entstehen

Was folgt, ist kein Workshop und kein Projekt „von außen“, sondern ein klar strukturierter Lernprozess, der Verantwortung Schritt für Schritt dorthin verlagert, wo sie wirkt: zu den Jugendlichen selbst.

In den ersten Wochen erarbeiten die neuen Königskinder drei Musikstücke.
Diese spielen sie anschließend den 7. Klassen vor – mit derselben Einladung.

Der entscheidende Punkt:

Neue Inhalte werden erst dann weitergegeben, wenn die älteren Schülerinnen und Schüler den Jüngeren erfolgreich vermittelt haben, was sie selbst gelernt haben. Sie übernehmen die Rolle von Lehrenden, Coaches oder erfahrenen Musikerinnen und Musikern. Nicht, weil sie müssen – sondern weil sie es wollen.

Wissen wird vorgelebt statt präsentiert. Kompetenz entsteht durch freiwillige Rollenübernahme – nicht durch Anweisung.

Nach weiteren Wochen spielen rund 50 Jugendliche vor den 5. und 6. Klassen.
Wieder werden Rollen weitergegeben. Wieder wächst Verantwortung.

Eine Woche vor dem Abschlusskonzert organisieren beide Schulen gemeinsam eine Projektwoche. Alle Rollen werden selbst besetzt:

Onstage:
Drums, Percussion, Bass, Gitarre, Keyboard, Gesang, Bläser, Tanz

Offstage:
Technik, Roadies, Sicherheit, Sanitäter, Organisation, Marketing, Catering, Streitschlichtung

Wer führt? Nicht immer die Braven.

In diesem Prozess zeigen sich nahezu immer dieselben Muster:

Systeminterne Leader (SiL) sind entweder besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler –
oder jene, die zuvor als „schwierig“ galten: Rückzug, Aggression, ADHS, Schulverweigerung oder Radikalisierung.

Warum gerade sie?

Weil sie früh erleben, dass sie gebraucht werden.

In einer Band ist man voneinander abhängig. Es macht keinen Sinn, den Schlagzeuger auszugrenzen – denn ohne Schlagzeug gibt es keine Band. Und es macht keinen Sinn einen Sanitäter auszugrenzen – denn ohne ihn sind alle „aufgeschmissen“. Dass dieses Prinzip für alle Rollen gilt wird nicht im Unterricht erklärt, in Klassenarbeiten abgefragt und im Nachgang zensiert sondern einfach erfahren.

Konflikte werden nicht moralisch bewertet, sondern funktional gelöst.
So wird Macht durch Wirksamkeit ersetzt, Kontrolle durch Verantwortung und Moral durch Einsicht.

Wer einmal erlebt hat, dass der eigene Beitrag entscheidend ist, verliert das Interesse an Mobbing, Abwertung oder Gewalt – nicht aus Anstand, sondern aus Verständnis.

Je früher Kinder und Jugendliche diesen Prozess durchlaufen, desto tiefer verankert sich das Wissen:
Lernen, Verantwortung und Gemeinschaft gehören zusammen.

Nach Projektende entstehen häufig eigene Bands, Initiativen oder Gruppen.

Vor allem aber entsteht etwas viel Grundlegenderes: Verbindung.

Was das mit Landespolitik, Ausbildung und Fachkräften zu tun hat

Wenn heute über Fachkräftemangel, Ausbildung, Demokratieverdrossenheit und gesellschaftliche Spaltung gesprochen wird, liegen die Ursachen nicht in fehlenden Gesetzen oder Zielvereinbarungen – sondern in fehlenden Erfahrungsräumen.

Bildungssicherheit ist noch nie durch Versprechen entstanden. Sie entsteht dort, wo junge Menschen erleben, dass ihr Handeln Wirkung hat und Verantwortung Konsequenzen trägt.

Am 10. Januar 2026 zeigen die _Königskinder Waren_ beim Warener Musikantentreff im Seehotel Ecktannen, was aus solchen Prozessen wächst.

Am 9. Juli 2026 folgt das Abschlusskonzert in Malchin.

Am 12. September 2026 kommen Jugendliche aus mehreren Städten Mecklenburg-Vorpommerns zum gemeinsamen Finale im Schloss Vietgest zusammen.

Nicht als Programm, sondern als gemeinsames Ergebnis.

Fazit

Mecklenburg-Vorpommern braucht keine lauteren Debatten über Bildung und Ausbildung.
Es braucht mehr Orte, an denen Bildung funktioniert, denn nicht Verwaltung schafft Bildungssicherheit – sondern hautnah erlebte Verantwortung.

Über die Autorin

Sandra Weckert lebt in Waren (Müritz) und arbeitet als Leadership-Expertin, Speakerin und Keynote-Speakerin im Bereich Bildung, Ausbildung sowie Kinder und Jugendliche.

In ihren Vorträgen, Keynotes und Workshops zeigt sie, wie Lernen, Führung und Zusammenarbeit tatsächlich entstehen – jenseits von Programmen, Zielvereinbarungen und Verordnungen.

Mit dem Projekt „48 Könige“ schafft sie in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus Erfahrungsräume, in denen junge Menschen Demokratie, Verantwortung und Zusammenarbeit praktisch erleben.

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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Landtagskandidatur CDU Mainz – Isabell Rahms

Warum ich in der CDU bin – und warum ich für den Landtag kandidiere. Für Mainz I, für Rheinland-Pfalz, für eine Politik, die nah bei den Menschen und klar in den Zielen ist.

BildIn der CDU bin ich, weil ich überzeugt bin, dass Politik auf einem wertebasierten Fundament ruhen muss. Christliche Werte wie Verantwortung, Nächstenliebe und der Glaube an die Würde jedes Menschen sind für mich keine Floskeln, sondern Richtschnur für politisches Handeln. Ich glaube an das Leistungsprinzip, das Menschen fördert, fordert und nicht bevormundet. Die CDU steht für den Erhalt von Kultur und Tradition – aber auch für Offenheit, eine faire Diskussionskultur und die Bereitschaft, über Parteigrenzen hinweg pragmatische Lösungen zu finden. Diese ideologiefreie, realistische Herangehensweise entspricht meinem Politikverständnis.

Für den Landtag kandidiere ich, weil ich als junge, engagierte Frau Mehr für Mainz I erreichen und Rheinland-Pfalz aktiv mitgestalten möchte.

Nah. bei den Menschen,
Klar. in den Zielen – das ist mein Anspruch.
Dafür braucht es Tatendrang, aber auch eine gewisse Ungeduld, wenn es um Veränderungen geht, die längst überfällig sind.

Durch meine Arbeit im Mainzer Stadtrat habe ich einen tiefen Einblick in die Kultur- und Medienszene unserer Stadt gewonnen. Ich sehe, wie sehr unsere Kultureinrichtungen und Medienstandorte auf die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land angewiesen sind. Im Landtag möchte ich diese Schnittstelle aktiv mitgestalten – für eine starke kulturelle und mediale Zukunft unserer Stadt.

Mein zweites Thema ist die Bildung. Bildung wird auf Landesebene gemacht. Wer hier wirklich etwas bewegen will, muss bereit sein, Verantwortung zu übernehmen – genau das will ich tun.

Ein weiteres Anliegen ist mir die lebenswerte Gemeinschaft in unseren Stadtteilen, besonders in der Mainzer Innenstadt. Ich möchte Räume schaffen, in denen sich Menschen begegnen, Familien wohlfühlen, Kultur erlebbar bleibt und lokales Gewerbe eine Zukunft hat. Mainz soll Stadt für alle bleiben – und nicht nur schöner Ort für Touristen.

Ich bin 35 Jahre alt, lebe seit 2018 in der Mainzer Altstadt und war zuvor fast zehn Jahre im Hartenberg-Münchfeld zuhause. Beruflich arbeite ich seit über sieben Jahren an der Universität Mainz in der Wissenschaftskommunikation und promoviere zu einem stadthistorischen Thema. Seit 2016 bin ich Mitglied der CDU Mainz und seit 2025 Vorsitzende der CDU Altstadt. Ich bin Mitglied im Mainzer Stadtrat, bei der Frauen Union und bei der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT). Zudem engagiere ich mich als Mitglied in mehreren Mainzer Vereinen und Kulturinitiativen – denn Politik beginnt für mich immer dort, wo Menschen sich begegnen.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

CDU Mainz
Frau Isabell Rahms
Rheinallee 1c
55116 Mainz
Deutschland

fon ..: 06131 22 72 90
web ..: https://isabell-rahms.de/
email : info@isabell-rahms.de

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CDU Mainz
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