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Internationales Jahr der Freiwilligen 2026: Globales Engagement gewinnt an Bedeutung

Die Freiwilligenarbeit rückt weltweit in den Fokus: Die Vereinten Nationen haben 2026 zum Internationalen Jahr der Freiwilligen erklärt. Ziel ist es, das Engagement sichtbarer zu machen.

BildFreiwilligenarbeit rückt weltweit stärker in den Fokus: Die Vereinten Nationen haben 2026 zum Internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung erklärt. Ziel ist es, freiwilliges Engagement sichtbarer zu machen und gleichzeitig qualitativ weiterzuentwickeln.

Gerade vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie Klimawandel, sozialer Ungleichheiten und Bildungsgerechtigkeit gewinnt die Freiwilligenarbeit im Ausland an Relevanz. Sie verbindet konkrete Projektarbeit vor Ort mit interkulturellem Austausch und globalem Lernen.

Auch die Organisation Rainbow Garden Village (RGV), die seit über 25 Jahren internationale Freiwilligenprogramme umsetzt, sieht in dem Themenjahr ein wichtiges Zeichen für die Wertschätzung und Aufmerksamkeit von Freiwilligenarbeit.

„In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und politische Gräben unsere Welt täglich spalten, ist das Internationale Freiwilligenjahr 2026 weit mehr als ein Symbol – es ist ein Gegenentwurf. Wer sich freiwillig im Ausland engagiert, baut dort Brücken, wo Schlagzeilen Mauern errichten. Gerade jetzt brauchen wir Menschen, die zuhören statt zu urteilen, die anpacken statt wegzusehen – und die erfahren, dass echtes Verständnis nicht aus Distanz entsteht, sondern aus Begegnung.“ – sagt Steffen Mayer, Gründer von Rainbow Garden Village.

Gerade in einer Zeit, in der Themen wie Klimawandel, soziale Ungleichheit und Bildungsgerechtigkeit zunehmend global gedacht werden müssen, spielt grenzüberschreitendes Engagement eine wichtige Rolle.

Gesellschaftlicher Mehrwert und persönliche Entwicklung

Freiwilligenarbeit bietet sowohl für die Gesellschaft als auch für die Freiwilligen selbst zahlreiche Vorteile. Projekte in den Bereichen Bildung, Umwelt- und Naturschutz oder soziale Arbeit bringen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.

,,Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Freiwilligen für nachhaltige Entwicklung ausgerufen. Damit soll global die Arbeit der Freiwilligen gewürdigt werden, die sich aktiv für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft einsetzen und dazu beitragen, dass nachhaltige Entwicklung nicht nur ein theoretisches Ziel ist, sondern auch im Sinne der Agenda 2030 in die Realität umgesetzt wird.“ – _Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Insbesondere in persönlichen Übergangs- und Orientierungsphasen, wie nach dem Schulabschluss, während eines Sabbatjahres oder bei einem Übergang im Berufsleben, rückt die Freiwilligenarbeit für viele stärker in den Blickpunkt. Immer mehr Menschen nutzen solche Zeiträume, um sich bewusst für eine Tätigkeit mit gesellschaftlichem Mehrwert zu entscheiden.

Zu den häufig genannten Effekten zählen:

* Ausbau interkultureller Kompetenzen & gegenseitigen Lernens
* Persönliche Weiterentwicklung und Orientierung
* Praktische Unterstützung in unterschiedlichen Arbeitsfeldern
* Stärkung von Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative

Zwischen Anspruch und Kritik: Freiwilligenarbeit im Wandel

Trotz ihrer positiven Wirkung steht Freiwilligenarbeit im Ausland auch immer wieder in der Kritik. Diskutiert werden unter anderem kurzfristige Projekte, eine mangelnde nachhaltige Wirkung oder unzureichende Einbindung lokaler Strukturen. Vor diesem Hintergrund hat sich in den vergangenen Jahren in der Branche insgesamt ein Wandel hin zu qualitäts- und wirkungsorientierten Ansätzen vollzogen.

RGV verfolgt diesen Ansatz bereits seit 1999 konsequent und arbeitet in langfristig angelegten Partnerschaften mit lokalen Organisationen. Projektziele und die Mindest-Einsatzdauer werden dabei gemeinsam mit lokalen Teams entwickelt und transparent definiert, um eine bedarfsorientierte Umsetzung vor Ort sicherzustellen. So werden etwa Freiwillige in Bildungsprojekten gezielt als unterstützende Ergänzung eingesetzt. Ein konkretes Beispiel sind die lokalen Lehrkräfte in Nepal, die vom sprachlichen und interkulturellen Austausch mit den Volunteers profitieren und so ihre Englischkenntnisse weiterentwickeln.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung ist auch die klare inhaltliche Abgrenzung einzelner Programme: Freiwilligeneinsätze in Waisenhäusern werden seit 2016 nicht mehr angeboten, unter anderem im Sinne eines verstärkten Jugendschutzes und einer kritischen Neubewertung solcher Programme. Das Internationale Jahr der Freiwilligen 2026 bietet somit auch die Chance, bestehende Konzepte weiter zu hinterfragen und neue, verantwortungsvolle Formen des Engagements zu fördern.

Fazit: Sichtbarkeit schaffen und Qualität stärken

Das Internationale Freiwilligenjahr 2026 unterstreicht die Relevanz und Herausforderungen freiwilliger Engagements weltweit. Damit wird Freiwilligenarbeit im Ausland nicht nur gewürdigt, sondern direkt in Richtung Zukunft gestaltet.

RGV begleitet diesen Wandel aktiv und setzt sich für nachhaltige, partnerschaftlich ausgerichtete und wirkungsorientierte Freiwilligenprogramme ein.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Rainbow Garden Village gGmbH
Herr Steffen Mayer
Rosenkavalierplatz 18
81925 München
Deutschland

fon ..: +49 (0)89 45453793
web ..: https://www.rainbowgardenvillage.com/
email : mayer@rainbowgardenvillage.com

Rainbow Garden Village (RGV), gegründet 1999 in Ghana, organisiert und veranstaltet weltweite Freiwilligenarbeit und Praktika. Ziel ist es, engagierten Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für eine Entwicklung im Ausland einzusetzen. RGV fördert über 250 Freiwilligenprojekte u.a. im sozialen, medizinischen, kreativen, ökologischen sowie Wildlife-Bereich und bietet Teilnehmenden ein breites Spektrum an sinnvollen Mitwirkungsmöglichkeiten. Die Organisation steht für verantwortungsvollen Tourismus, kulturellen Austausch und echtes Engagement.

Weitere Informationen: www.rainbowgardenvillage.com
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
E-Mail: redaktion@rainbowgardenvillage.com

Pressekontakt:

Rainbow Garden Village gGmbH
Herr Steffen Mayer
Rosenkavalierplatz 18
81925 München

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email : mayer@rainbowgardenvillage.com

Wirtschaft

Erfolgreiches Premieren-Event: „JURASSIC WORK“ bringt Positive Leadership nach Dresden

Wie gelingt Führung in unsicheren Zeiten? 30 Führungskräfte aus zehn sächsischen Branchen diskutierten beim Premieren-Event ,JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten‘ in Dresden.

BildDresden, 03. Februar 2026 – Wie gelingt wirksame Führung in Zeiten von Unsicherheit, Veränderungsdruck und steigender Komplexität? Mit dieser Frage beschäftigten sich am 3. Februar 2026 mehr als 30 Führungskräfte aus zehn Branchen der sächsischen Wirtschaft beim ersten Event „JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten“ in Dresden.

Das vierstündige Format wurde von Dr. Nicole Tschierske (Beraterin und Coach für Arbeitsdesign), Gabriela Höer (Coach und Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung) sowie Mario Pracht (Berater und Trainer der Positiven Psychologie) veranstaltet. Ziel war es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse der Positiven Psychologie mit konkreter Führungspraxis zu verbinden.

Praxisberichte aus sächsischen Unternehmen

Zum Auftakt standen nicht theoretische Modelle, sondern Erfahrungsberichte aus der Region im Mittelpunkt. Vertreter der enviaM-Gruppe sowie der Telekom MMS gaben Einblicke in ihre Arbeit mit Positive Leadership.

Stefan Möslein, Head of Corporate Culture bei der enviaM-Gruppe, stellte gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Grohmann-Papendick (Organisationsentwickler) die Kulturreise ihres Unternehmens vor. Ein zentraler Baustein ist ein Positive-Leadership-Programm, durch das bereits mehr als 150 Führungskräfte qualifiziert wurden.

„Das Wissen über neues Führen wächst, wenn wir es teilen“, so Möslein. Der offene Austausch habe gezeigt, wie viel Energie entsteht, wenn Führung reflektiert und bewusst gestaltet wird.

Auch Ulf Kossol, Director People Experience bei der Telekom MMS, setzte praxisnahe Impulse zur stärkenorientierten Führung und unterstrich die Bedeutung eines konsequenten Stärkenfokus in dynamischen Arbeitswelten.

Wissenschaftliche Fundierung

Ergänzt wurden die Praxisberichte durch kompakte Impulse aus Forschung und Arbeitspsychologie. Thematisiert wurden unter anderem das PERMA-Lead-Modell nach Dr. Markus Ebner, das Kübler-Ross-Reaktionsmodell für Veränderungsprozesse sowie das Job-Demands-Resources-Modell zur Gestaltung gesunder und leistungsfähiger Arbeit.

Im anschließenden „JURASSIC WORK Café“ diskutierten die Teilnehmenden in moderierten Austauschformaten konkrete Fragestellungen aus ihrem Führungsalltag. Ziel war es, wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in Handlungssicherheit zu übersetzen.

Deutlich positives Echo

Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. Teilnehmende beschrieben das Format als „energetisch“, „praxisnah“ und „liebevoll gestaltet“. Besonders hervorgehoben wurden die Offenheit der Referierenden sowie die intensive Gesprächsatmosphäre.

Peter Elster, Führungskraft und Keynote Speaker aus der Energiebranche, fasste es so zusammen:
„,Jurassic Work‘ war für mich nicht nur ein Event, sondern ein echtes Beispiel dafür, was Positive Leadership ausmacht: Energie, Stärkenfokus, ehrliche Reflexion und gemeinsames Wachstum.“

Ivo Weinrich von der Roland Assistance Partner GmbH ergänzte:
„Die Erkenntnisse aus der positiven Psychologie in die Führungsaufgabe einfließen zu lassen, dürfte ein entscheidender Faktor sein, um erfolgreich durch ‚wilde‘ Zeiten zu steuern.“

Positive Psychologie gewinnt an Bedeutung

Mit dem erfolgreichen Auftakt rückt das Thema Positive Leadership stärker in den Fokus der sächsischen Wirtschaft. Ursprünglich als Pilotformat konzipiert, prüfen die Veranstalter aufgrund der hohen Nachfrage derzeit eine Fortsetzung.

„Wir wollten zeigen, dass moderne Führung wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig menschlich wirksam sein kann“, sagt Mitinitiator Mario Pracht. „Die Resonanz hat uns darin bestärkt, dass der Bedarf an solchen Formaten groß ist“, fügte Dr. Nicole Tschierske mit einem Lächeln hinzu.

Weitere Informationen:
www.jurassicwork.de

Pressekontakt:
Mario Pracht | Berater & Trainer der Positiven Psychologie
hello@jurassicwork.de

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten
Herr Mario Pracht
Weißenberger Str. 5
01324 Dresden
Deutschland

fon ..: 49 (0)176 280 212 13
web ..: https://www.jurassicwork.de
email : hello@jurassicwork.de

JURASSIC WORK ist ein unabhängiges Leadership-Event, das wissenschaftlich fundierte Ansätze der Positiven Psychologie mit praktischer Führungsarbeit verbindet. Hinter der Initiative stehen Expert:innen, die seit Jahren Führungskräfte und Organisationen in Transformation begleiten.

Pressekontakt:

JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten
Herr Mario Pracht
Weißenberger Straße 5
01324 Dresden

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Bundesverdienstkreuz für außergewöhnliches Engagement von Sabine Gwarys

Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt Sabine Gwarys das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

BildMinisterin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL übergab die Auszeichnung als Symbol der Anerkennung, des Respekts und großer Wertschätzung für den langjährigen Einsatz der Ettenheimerin. Durch ihr Engagement als Leitung der AMSEL-Gruppe Ortenaukreis haben Multiple-Sklerose-Erkrankte dort seit mehr als 25 Jahren eine Anlaufstelle für Austausch und Zusammenhalt.

Am 6. Februar 2026 wurde Sabine Gwarys mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Rathaus Ettenheim versammelten sich über 70 Personen, darunter Bürgermeister Bruno Metz, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL und Adam Michel, Vorstandsvorsitzender der AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. Selbst an Multipler Sklerose (MS) erkrankt, setzt sich Sabine Gwarys als Leiterin der AMSEL-Gruppe Ortenaukreis und im Vorstand der AMSEL für die Anliegen MS-Betroffener ein.

„Sie sind eine Frau der Tat. Aber nicht nur das. Sie sind auch eine Frau mit Herz.“

So die Worte von Ministerin Marion Gentges MdL an Sabine Gwarys. Seit 1999 leitet sie die AMSEL-Gruppe im Ortenaukreis und berät Betroffene zu allen Fragen im Leben mit MS. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Helferteam werden Ausflüge, Reisen speziell für Menschen mit Behinderung und gemeinsame Aktivitäten organisiert. Auch Besuche von Mitgliedern, die nicht mehr an den Treffen teilnehmen können, sind der 62-Jährigen ein großes Anliegen. In über 25 Jahren hat Sabine Gwarys ein großes Netzwerk in der Region aufgebaut, das vielen Menschen Halt und Kraft gibt und verhindert, dass MS-Betroffene in die Isolation geraten. Die Gruppe zählt derzeit über 220 Mitglieder.
Nach einigen Jahren im Kontaktgruppenbeirat der AMSEL nimmt die ehemalige Bankkauffrau seit 2009 ehrenamtlich im Vorstand der AMSEL die Funktion als stellvertretende Vorsitzende ein. Das außergewöhnliche Engagement der Gruppenleiterin wird auch von Bürgermeister Bruno Metz wahrgenommen und geschätzt, dies brachte er in seinen Begrüßungsworten zum Ausdruck. AMSEL-Vorstandsvorsitzender Adam Michel sprach Sabine Gwarys großen Dank für ihr Wirken aus, das im Alltag vieler MS-Betroffener positive Spuren hinterlässt. Mit den Worten _“Ohne engagierte Menschen wie Sie, wäre Baden-Württemberg nicht das, was es ist. Wir wären um vieles ärmer“_, überreichte Ministerin Marion Gentges MdL den Verdienstorden.

57 AMSEL-Gruppen in Baden-Württemberg

Die Anliegen von MS-Betroffenen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, ist Sabine Gwarys, wie auch der AMSEL, ein Anliegen. AMSEL e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessensvertretung für Multiple-Sklerose-Erkrankte in Baden-Württemberg. Neben der Gruppe im Ortenaukreis unterstützt AMSEL weitere 56 Gruppen landesweit. Selbsthilfe, gegenseitiger Austausch und Halt stehen im Mittelpunkt der Gruppen. Mehr Informationen gibt es auf https://www.amsel.de/regional/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AMSEL e.V.
Frau Michaela Seyerlen
Nöllenstraße 7
70195 Stuttgart
Deutschland

fon ..: 0711697860
web ..: https://www.amsel.de/
email : info@amsel.de

AMSEL – wer ist das?
Die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke in Baden-Württemberg. Die Ziele der AMSEL: MS-Kranke informieren und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Der AMSEL-Landesverband hat rund 7.200 Mitglieder, über 60 AMSEL-Gruppen und 15 Junge Initiativen in ganz Baden-Württemberg. Mehr unter www.amsel.de

Pressekontakt:

AMSEL e.V.
Frau Sara Grmaca
Nöllenstraße 7
70195 Stuttgart

fon ..: 0711697863
email : s.grmaca@amsel.de

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Die Führungskrise 2025: Warum Kontrolle versagt – und Vertrauen der neue Unternehmensgewinn ist

Historischer Tiefstand bei Mitarbeiterbindung: Nur 9 % sind emotional engagiert. Führung, Vertrauen und Kommunikation werden jetzt zum entscheidenden Wirtschaftsthema.

BildBerlin – Unternehmen befinden sich in einem fundamentalen Wandel: wirtschaftliche Unsicherheiten, hybride Arbeitsmodelle, Digitalisierung und steigende Erwartungen an Führung verändern die Spielregeln. Doch während sich die Welt weiterdreht, scheint die Motivation vieler Mitarbeitender stillzustehen. Nur 9 % der Beschäftigten in Deutschland sind emotional hoch gebunden, während 78 % lediglich „Dienst nach Vorschrift“ leisten. Weitere 13 % haben innerlich bereits gekündigt.

Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Gallup Engagement Index Deutschland 2024 – und sie markieren einen historischen Tiefstand der emotionalen Mitarbeiterbindung. Der wirtschaftliche Schaden ist erheblich: Gallup beziffert die Produktivitätsverluste durch mangelndes Engagement auf rund 113 Milliarden Euro pro Jahr.

Zugleich zeigt der Index, wie fragil das Verhältnis zwischen Mitarbeitenden und Führung geworden ist: Nur etwa 21 % der Beschäftigten vertrauen ihrer direkten Führungskraft uneingeschränkt. Vertrauen, das einst die selbstverständliche Grundlage von Zusammenarbeit war, ist zur knappen Ressource geworden.

In diesem Kontext stehen Führungskräfte täglich vor drei Grundfragen:
o Wie führe ich mein Team durch Unsicherheit und ständigen Wandel?
o Wie halte ich Motivation und Leistungsfähigkeit hoch, ohne Überforderung?
o Wie kommuniziere ich schwierige Entscheidungen glaubwürdig?

„Viele Führungskräfte versuchen, Unsicherheit durch Kontrolle zu kompensieren, doch genau das verschärft die Krise“, analysiert Jessica Wahl, Business- und Karrierecoach für Führungskräfte in Berlin. „Heute brauchen wir weniger Ansagen und mehr Orientierung, Sinn und ehrliche Kommunikation.“

Unsicherheit ist dabei kein diffuses Gefühl, sondern messbar. Gallup-Erhebungen zeigen seit Jahren sinkende Bindungswerte – nicht nur in Deutschland, sondern international. Führung ist damit weniger eine Frage von Prozessen als von Haltung.

„Glaubwürdige Führung bedeutet, offen über Risiken zu sprechen, statt sie zu verbergen“, ergänzt Wahl. „Menschen akzeptieren schwierige Entscheidungen eher, wenn sie die Gründe verstehen und wenn sie Teil der Geschichte werden.“

Motivation ohne Überforderung

Motivation ist längst ein betriebswirtschaftlicher Hebel. Studien zeigen: Engagierte Mitarbeitende sind produktiver, innovativer und loyaler. Gleichzeitig erleben viele Führungskräfte das Gegenteil: steigenden Stress, Erschöpfung und hohe Fluktuation.

Laut aktuellen Krankenkassen-Auswertungen fühlt sich mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland zunehmend gestresst. Psychische Belastungen nehmen weiter zu. Führungskräfte stehen somit vor der Herausforderung, Leistung einzufordern, ohne Überlastung zu erzeugen.

„Motivation entsteht nicht durch permanente Leistungsappelle“, so Wahl. „Sie entsteht, wenn Menschen das Gefühl haben, gesehen und gehört zu werden, und wenn ihnen klar ist, was wirklich Priorität hat.“

Innere Kündigung: Symptom fehlender Führung

Der Begriff _innere Kündigung_ beschreibt Mitarbeitende, die emotional auf Distanz gegangen sind. Laut Gallup betrifft das aktuell 13 % der Beschäftigten. Zusammen mit den gering gebundenen Mitarbeitenden arbeiten somit über 90 % der Belegschaften ohne hohe emotionale Bindung.

„Innere Kündigung ist fast immer ein Kommunikationsproblem“, sagt Wahl. „Wenn Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind oder die Führungskraft als unnahbar erlebt wird, ziehen sich die Mitarbeitenden mental und emotional zurück.“

Schwierige Entscheidungen glaubwürdig kommunizieren

Gerade in Phasen von Restrukturierungen, Budgetkürzungen oder strategischen Neuausrichtungen wird Kommunikation zur Schlüsselkompetenz. Mitarbeitende erwarten keine perfekten Lösungen, aber Ehrlichkeit.

„Glaubwürdige Kommunikation heißt: erklären, nicht beschönigen. Und Verantwortung übernehmen“, betont Wahl. „Mitarbeitende akzeptieren auch harte Entscheidungen, wenn diese ihnen fair, transparent und respektvoll vermittelt werden.“

Diese Form der Führung ist anspruchsvoll. Sie verlangt Klarheit, Präsenz und die Bereitschaft, auch unbequeme Gespräche zu führen. Sie schafft jedoch Stabilität in instabilen Zeiten.

Erfahrungen aus der Praxis

So sieht das auch Markus Neubert, Geschäftsführer eines technologiegetriebenen Mittelständlers:
„In unserer letzten Restrukturierungsphase habe ich gelernt, dass Schweigen schlimmer sein kann als schlechte Nachrichten. Eine offene und transparente Kommunikation hat mein Team zusammengebracht und später sogar gestärkt.“

Auch Claudia Richter, Bereichsleiterin in einem globalen Dienstleistungsunternehmen, berichtet: „Hybridarbeit verändert alles. Ohne regelmäßige, verbindliche Gespräche verliert man Teams schneller, als man denkt. Vertrauen wächst, wenn Führung durch Klarheit und Verlässlichkeit Realität wird.“

Vertrauen als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

Vertrauen ist kein weicher Wert, sondern ein messbarer Erfolgsfaktor. Wo Vertrauen wächst, sinken Fehlzeiten und Fluktuation, während Produktivität, Innovationskraft und Bindung steigen. In einer von Unsicherheit geprägten Arbeitswelt wird Führung somit zur entscheidenden Stellschraube für Zukunftsfähigkeit.

„Führung beginnt dort, wo ich bereit bin, Verantwortung nicht nur für Ergebnisse, sondern auch für Menschen zu übernehmen“, fasst Kommunikationsexpertin Jessica Wahl zusammen.

In der aktuellen Transformation liegt somit auch eine große Chance. Unternehmen, die jetzt in zeitgemäße Führung investieren, also in klare und glaubwürdige Kommunikation, echte Orientierung sowie eine Kultur des Vertrauens, legen den Grundstein für nachhaltigen Erfolg. Vertrauen wird so vom weichen Faktor zum harten Wettbewerbsvorteil und so zur entscheidenden Ressource der kommenden Jahre.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Institut für Personal Performance Coaching
Frau Jessica Wahl
Taborstr. 17
10997 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-61283123
web ..: https://www.jessicawahl.de
email : Info@JessicaWahl.de

Das Institut für Personal Performance Coaching in Berlin ist spezialisiert auf die gezielte Entwicklung von Persönlichkeit und Führungspräsenz. Unter der Leitung von Jessica Wahl, Senior Performance Coach und Expertin für Führungskommunikation, Karriereentwicklung und Stimm-Performance, unterstützt das Institut seit über 20 Jahren Unternehmen und Organisationen in der gezielten Führungskräfteentwicklung.
Das Leistungsportfolio umfasst maßgeschneiderte Programme in den Bereichen Leadership Development, Executive Coaching, Karrierecoaching, Assessment- und Potenzialentwicklung, Leadership Presence sowie Medien- und Interviewtraining. Der Fokus liegt auf der Stärkung von Führungswirkung, Kommunikationsklarheit und persönlicher Präsenz in Entscheidungs- und Veränderungsprozessen. Unternehmen aus Wirtschaft, Medien und Politik vertrauen auf die Expertise des Instituts, um Führungskräfte auf allen Ebenen gezielt weiterzuentwickeln. Die Coachings werden in Berlin, digital oder hybrid durchgeführt. https://www.jessicawahl.de

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WAHLUNIVERSUM®
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JURASSIC WORK 2026: Positiv führen in wilden Zeiten – wissenschaftlich fundiert, menschlich wirksam & mit Biss

Wie gelingt Führung, wenn sich die Arbeitswelt schneller verändert, als ein T-Rex gucken kann? Was tun, wenn alte Führungspraktiken nicht mehr greifen und … [weiter geht es in der Pressemitteilung].

BildDresden, 11. Dezember 2025 – Wie gelingt Führung, wenn sich die Arbeitswelt schneller verändert, als ein T-Rex gucken kann? Was tun, wenn alte Führungspraktiken nicht mehr greifen und Engagement, Performance oder Verbundenheit zu Relikten der Vergangenheit zu werden drohen?

Das Leadership-Event JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten gibt am 03. Februar 2026 Antworten auf diese Fragen. Der Nachmittag in Dresden zeigt Führungskräften wissenschaftlich fundierte Ansätze, die Führung wirksamer werden lassen und die das Gelingen von Arbeit fördern.

Führung ist Haltung und Handwerk

JURASSIC WORK richtet sich an mutige Leader aus Sachsen, die mehr wollen, als im Management-Dschungel zu überleben. Drei Expert:innen führen durch einen Nachmittag voller Impulse:

* Mario Pracht zeigt, wie Positive Psychologie im Führungsalltag wirkt und an welchen fünf Dimensionen Führung ansetzen kann, um Motivation, Zufriedenheit und Performance spürbar zu steigern. „Nur wer versteht, was Menschen wirklich bewegt, kann Menschen bewegen“, sagt Pracht – und macht damit greifbar, wie Führung wirksamer wird.
* Gabriela Höer erklärt, wie Führung in Veränderung gelingt: empathisch, klar und orientierend durch alle Phasen des Wandels. „Führungskräfte müssen Wandel nicht nur managen – sie müssen Menschen emotional sicher hindurchlotsen“, so Höer.
* Dr. Nicole Tschierske zeigt, wie Arbeitsgestaltung das Fundament für Leistung, Gesundheit und Motivation legt. Anhand des Job-Demands-Resources-Modells lernen Teilnehmende, welche Stellschrauben in Prozessen und Strukturen den Unterschied machen – damit Teams wieder gerne Montagmorgen aufstehen.

Vom Handeln zum Wissen: Best Practice LIVE on Stage

Statt endloser Vorträge gibt es kompakte Impulse, Reflexionsrunden und echte Best Practices. Es berichten Vertreter:innen zweier führender Unternehmen aus der Region Sachsen:

* Ulf Kossol, Director People Experience, Deutsche Telekom MMS GmbH
* Stefan Möslein, Leiter Unternehmenskultur und Matthias Grohmann-Papendick, Organisationsentwickler, beide enviaM-Gruppe

Ihre Erfahrungen zeigen: Positive Psychologie ist weder Zwangsbeglückung noch Wohlfühlterror, sondern ein praxiserprobter Kompass, der Orientierung schenkt, wenn alte Führungsmuster nicht mehr tragen.

Ein Event, das inspiriert und aktiviert

JURASSIC WORK macht Führung erlebbar: kompakte Impulse, ehrlicher Austausch und konkrete Werkzeuge sorgen dafür, dass Teilnehmende nicht nur mit mehr Wissen, sondern mit mehr Energie und neuen Ideen nach Hause gehen. Ein Nachmittag, der zeigt, wie moderne Führung tatsächlich funktioniert – mutig, lernend und lebendig.

Eckdaten:

JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten

* 3. Februar 2026, 16:00-20:00 Uhr + entspannter Ausklang
* Riesaer Straße 5, 01129 Dresden
* Teilnahmegebühr: 49 EUR (inkl. Snacks, Materialien & Austausch)
* Zielgruppe: Führungskräfte aus Sachsen (nur 30 Plätze)

Kontakt:

JURASSIC WORK Team | hello@jurassicwork.de | www.jurassicwork.de

JURASSIC WORK ist ein unabhängiges Leadership-Event, das wissenschaftlich fundierte Ansätze der Positiven Psychologie mit praktischer Führungsarbeit verbindet. Hinter der Initiative stehen Expert:innen, die seit Jahren Führungskräfte und Organisationen in Transformation begleiten._

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten
Herr Mario Pracht
Weißenberger Str. 5 (Eingang
01324 Dresden
Deutschland

fon ..: 01799426604
web ..: https://www.jurassicwork.de
email : hello@jurassicwork.de

JURASSIC WORK ist ein unabhängiges Leadership-Event, das wissenschaftlich fundierte Ansätze der Positiven Psychologie mit praktischer Führungsarbeit verbindet. Hinter der Initiative stehen Expert:innen, die seit Jahren Führungskräfte und Organisationen in Transformation begleiten.

Pressekontakt:

JURASSIC WORK – Positiv führen in wilden Zeiten
Herr Mario Pracht
Weißenberger Str. 5
01324 Dresden

fon ..: +49 176 28021213
email : hello@jurassicwork.de