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Weltweit erster Konfigurator für Rimor-Wohnmobile kommt aus Mecklenburg-Vorpommern

Sun Island Camper aus Gützkow hat den weltweit ersten Onlinekonfigurator für Rimor-Wohnmobile gestartet: 26 Grundrisse, Ausstattung nach Wahl, Preis in Echtzeit. Der Hersteller selbst hat keinen.

BildGützkow, im August 2026. Sun Island Camper aus Gützkow hat den weltweit ersten Onlinekonfigurator für Rimor-Wohnmobile in Betrieb genommen. Kunden stellen damit ihr Fahrzeug selbst zusammen und sehen den Preis sofort. Bisher gab es das bei keinem Rimor-Händler und auch beim Hersteller nicht. Der italienische Produzent bietet auf seiner Website einen Katalog und eine Händlersuche an, alles Weitere lief über das Verkaufsgespräch. Rimor hat gegenüber Sun Island Camper mehrfach bestätigt, dass es im gesamten Händlernetz kein vergleichbares Werkzeug gibt.

Unter sun-island-camper.de/konfigurator lässt sich das komplette deutsche Rimor-Programm zusammenstellen: vier Baureihen, 26 Grundrisse vom Kastenwagen bis zum Alkoven für sechs Personen, dazu Motorisierung, Aufbauoptionen und Ausstattungspakete. Der Preis aktualisiert sich bei jeder Auswahl und entspricht der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers. Am Ende steht ein Angebots-PDF mit allen gewählten Positionen, das der Interessent mitnehmen oder direkt an den Händler schicken kann.

Zwei Dinge unterscheiden den Konfigurator von einem Preisrechner. Er kennt die Verfügbarkeitsregeln des Herstellers, weiß also, welche Option zu welchem Grundriss überhaupt lieferbar ist, und lässt Kombinationen erst gar nicht zu, die später in der Bestellung auffallen würden. Und er zeigt mitlaufend das Gewicht an, damit sichtbar bleibt, wie viel Zuladung nach der gewählten Ausstattung übrig ist. Gerade bei Fahrzeugen an der Dreieinhalb-Tonnen-Grenze ist das der Punkt, an dem Konfigurationen in der Praxis scheitern.

Ergänzt wird der Konfigurator um einen KI-gestützten Berater, der Fragen zu Grundrissen, Ausstattung und Lieferzeiten beantwortet, sowie um ein modellgenaues Datenblatt zum Herunterladen.

Bestellt werden kann deutschlandweit, übernommen wird in Gützkow. Sun Island Camper ist der einzige autorisierte Rimor-Händler in Mecklenburg-Vorpommern.

Entwickelt wurde der Konfigurator von der Digitalagentur Nabel des Nordens gemeinsam mit Sun Island Camper. Die Agentur bietet ihn inzwischen auch anderen autorisierten Rimor-Händlern an, die ihn unter eigenem Namen und auf der eigenen Website einsetzen können. Die Fahrzeugdaten werden dabei zentral gepflegt, ein Modelljahrwechsel muss also nicht von jedem Händler einzeln nachgezogen werden.

Über Sun Island Camper: Sun Island Camper ist ein Wohnmobil-Anbieter aus Gützkow in Mecklenburg-Vorpommern, der Wohnmobile vermietet, neue Rimor-Wohnmobile verkauft und eine eigene Werkstatt betreibt. Das Unternehmen ist der einzige autorisierte Rimor-Händler in Mecklenburg-Vorpommern und betreibt unter sun-island-camper.de/konfigurator einen Online-Konfigurator für das komplette deutsche Rimor-Programm, über den deutschlandweit bestellt werden kann. Träger der Marke ist die Sun-Island-Camper GmbH, am Markt seit 2021.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Sun-Island-Camper GmbH
Herr Manuel May
Upatel 20
17506 Gützkow
Deutschland

fon ..: 0174 2118557
web ..: https://sun-island-camper.de
email : info@sun-island-camper.de

Sun Island Camper ist ein Wohnmobil-Anbieter aus Gützkow in Mecklenburg-Vorpommern, der Wohnmobile vermietet, neue Rimor-Wohnmobile verkauft und eine eigene Werkstatt betreibt. Das Unternehmen ist der einzige autorisierte Rimor-Händler in Mecklenburg-Vorpommern und betreibt unter sun-island-camper.de/konfigurator einen Online-Konfigurator für das komplette deutsche Rimor-Programm, über den deutschlandweit bestellt werden kann. Träger der Marke ist die Sun-Island-Camper GmbH, am Markt seit 2021.

Pressekontakt:

Nabel des Nordens (Innowist)
Stefan Nabel
Aßmannshauser Str. 11
14197 Berlin

fon ..: 01711495781
email : s.nabel@innowist.de

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Neben den schnellsten Booten der Welt: In Sassnitz segeln Menschen mit und ohne Behinderung dieselbe Regatta

18. bis 20. August 2026: In Sassnitz segeln Menschen mit und ohne Behinderung eine gemeinsame Regatta parallel zum SailGP. Neu: Begleitfahrten für rollstuhlfahrende Gäste.

BildAuf der einen Seite der Regattabahn fliegen F50-Katamarane mit über 100 km/h übers Wasser – die schnellsten Segelboote der Welt. Wenige hundert Meter weiter geht ein Segler mit Behinderung über einen eigens aufgebauten barrierefreien Steg an Bord seines Regattaboots und startet in eine internationale Regatta. Gleiches Revier, gleiche Woche, dasselbe Wasser.
Vom 18. bis 20. August 2026 wird im Stadthafen Sassnitz zum zweiten Mal die inklusive Regatta parallel zum ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix ausgetragen – als 2. Spieltag des Heinz-Kettler-Deutschland-Cups, der ersten und einzigen nationalen inklusiven Regattaserie Deutschlands, die 2026 in ihre vierte Saison geht und im September mit einem Spieltag in Belgien erstmals international wird. 16 Crews aus vier Nationen gehen an den Start, gesegelt wird täglich von etwa 10:00 bis 17:00 Uhr. Ausrichter sind fünf Segelvereine gemeinsam mit dem Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank.

Wer hier segelt
Siggi Mainka, Paralympics-Goldmedaillengewinner, geht in Sassnitz an den Start. Mainka verlor mit 18 Jahren nach einem Unfall beide Beine oberhalb der Knie. 2008 gewann er in Peking im Sonar Paralympics-Gold, 2012 in London Silber. Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Segler überhaupt – und segelt heute in einer Regattaserie, in der Behinderung keine eigene Klasse begründet.
Sportlich ist das Feld hochkarätig besetzt. Am Start sind Hans Nee und Calle Sibbert, Vize-Europameister 2026 im inklusiven Segeln, sowie Dirk Thalheim und Stephanie Brix, Drittplatzierte der Para-Europameisterschaft 2026.
Sophia ist zehn Jahre alt und sehbehindert. Ihre erste Segelstunde hatte sie im Mai 2025 – an der Seite von Susann Beucke, Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Tokio. Seitdem trainiert sie im Heinz Kettler Inclusive Youth Sailing Team Germany auf der Hamburger Außenalster. Sassnitz ist eine ihrer Stationen in dieser Saison. Vom Helga Cup über den Deutschland Cup bis zum SailGP: Sophia segelt Regatten.
„Ich freue mich riesig darauf, auf der Ostsee zu segeln – und hoffe natürlich auf richtig viel Wind!“, sagt Sophia.
Ihre Eltern ergänzen: „Dass Sophia gemeinsam mit erfahrenen und erfolgreichen Seglerinnen und Seglern auf dem Wasser stehen darf, macht uns unglaublich stolz. Wir wünschen uns, dass man nicht über Behinderungen sprechen muss, sondern den Menschen mit seinen Fähigkeiten, seiner Leidenschaft und seinem Potenzial sieht. Genau das erlebt Sophia beim Segeln.“
Zwischen diesen beiden liegt der ganze Bogen dieses Sports – und beide segeln gleichberechtigt mit allen anderen, in denselben Booten und nach denselben Regeln.

Sport auf Augenhöhe, ohne Sonderprogramm
Gesegelt wird auf acht barrierefreien RS Venture Connect, die der Veranstalter stellt. Jede Crew ist inklusiv besetzt: Menschen mit und ohne Behinderung segeln in denselben Booten, nach denselben Regeln, im direkten Wettbewerb. Keine getrennten Klassen, kein Sonderprogramm.
Dass die Boote gestellt werden, ist dabei kein Detail, sondern Konzept: Eigenes Boot, Trailer und Bootslogistik fallen als Hürde weg. Wer segeln will, kann segeln.

Neu 2026: Rollstuhlfahrende Gäste kommen an die Regattabahn
Vom 18. bis 23. August bringen die Veranstalter bis zu 40 rollstuhlfahrende Gäste des SailGP direkt im Rollstuhl an Bord aufs Wasser – auf dem barrierefreien Segelboot „Henk de Mol“. Geplant sind täglich zwei bis vier Touren. Die Gäste müssen ihren Rollstuhl nicht verlassen; das Boot wurde genau dafür gebaut. Erstmals wird damit ein SailGP-Event für rollstuhlfahrende Gäste direkt vom Wasser aus erlebbar.
Getragen wird das Angebot vom Verein Inklusives Segeln für Alle e.V. und Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. An der Förderung des Projekts beteiligt sich die Deutsche Postcode Lotterie – unterstützt von ihren Teilnehmenden.

Ehrengast Steffi Nerius – Eröffnung am 18. August
Als Ehrengast kommt Steffi Nerius nach Sassnitz. Die Speerwurf-Weltmeisterin von 2009, geboren 1972 auf Rügen, ist heute stellvertretende Vorsitzende der Herman-van-Veen-Stiftung, die den rollstuhlgerechten Umbau der „Henk de Mol“ finanziert hat. In Sassnitz segelt sie selbst auf dem Boot mit. Nerius unterstützt die Regattabegleitfahrten für Rollstuhlfahrende, begleitet die Eröffnungsfeier am 18. August mit einem Grußwort und nimmt an der Siegerehrung teil.

Was in Sassnitz erst gebaut werden muss
Barrierefreie Infrastruktur ist im Stadthafen Sassnitz kaum vorhanden. Die Vereine bringen sie mit: einen mobilen barrierefreien Bootssteg, weil es keinen gibt. Rampen und ein barrierefrei angepasstes Veranstaltungsgelände. Das angemietete Alte Kühlhaus Sassnitz als vollständig zugängliche Eventzentrale. Einen eigens eingerichteten barrierefreien Campingplatz mit entsprechenden Duschen und Toiletten. Dazu sechs Sicherungsboote und über 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die aus Hamburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen anreisen.

Wer das möglich macht
Ein barrierefreies Regattaformat dieser Größe trägt sich nicht aus Startgeldern. Möglich wird SailGP Inklusiv 2026 durch ein Zusammenspiel öffentlicher Förderung, privater Stiftungen und Partner aus der Wirtschaft.
Partner und Fördermitglied von Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. ist das Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank. Das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Vorpommern-Fonds unterstützen die Veranstaltung als öffentliche Förderer. Die Heinz-Kettler-Stiftung ist Namenspartnerin des Heinz-Kettler-Deutschland-Cups und trägt die Regattaserie seit ihrer Gründung 2023 mit. Die Viessmann Foundation fördert die Durchführung von SailGP Inklusiv 2026 im Rahmen ihres gemeinnützigen Engagements. Die Deutsche Postcode Lotterie beteiligt sich an der Förderung des Projekts Regattabegleitfahrten für Rollstuhlfahrende – unterstützt von ihren Teilnehmenden. Gastgeber vor Ort sind die Stadt Sassnitz und der Stadthafen Sassnitz.
„Echte Teilhabe beginnt an derselben Startlinie. In Sassnitz sind Menschen mit und ohne Beeinträchtigung nicht Gäste eines Spitzensportevents, sondern aktive Athletinnen und Athleten im Wettbewerb. Mit unserer Förderung unterstützen wir einen sportlichen Höhepunkt, der die Arbeit von Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. sichtbar macht und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bühne gibt, im direkten Wettbewerb zu zeigen, was sie sich im regelmäßigen Training erarbeitet haben: sportliches Können, Teamstärke und Selbstvertrauen“, sagt Markus Pfuhl, Managing Director der Viessmann Foundation.

Fünf Vereine, ein Bündnis
Was 2025 als Partnerschaft zweier Akteure begann, ist 2026 ein Bündnis von fünf Vereinen – von der Alster über den Wannsee bis ins Sauerland. Der Yachtclub Möhnesee war bereits 2025 dabei. Neu als mitausrichtende Vereine hinzugekommen sind der Berliner Yacht-Club und der Verein Seglerhaus am Wannsee, neu als Partner Inklusives Segeln für Alle e.V.

Schirmherrschaft und Siegerehrung
Die Schirmherrschaft übernimmt Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Sie nimmt am 20. August um 19:00 Uhr an der Siegerehrung teil, die erneut in der Team Base des Germany SailGP Teams stattfindet.
„Auf höchstem Niveau zeigen wir inmitten eines der größten Wassersportevents der Welt, wie gelebte Inklusion im Sport aussehen kann. Menschen mit und ohne Behinderung treten gemeinsam unter denselben Bedingungen gegeneinander an. Nichts zeigt deutlicher, dass Inklusion und sportliche Spitzenleistungen keine Gegensätze sind, sondern es allein auf Teamgeist, Strategie und Können ankommt. Mit der Integration der inklusiven Regatta in den renommierten SailGP hat Mecklenburg-Vorpommern mit Sassnitz als Austragungsort im vergangenen Jahr Geschichte geschrieben, und dass sich dieses Engagement aller involvierten Partner nun verstetigt hat, macht mich als Sport- und Sozialministerin gleichermaßen ausgesprochen stolz. Ganz besonders freue ich mich natürlich für unsere Athletinnen und Athleten, die ihr Können so auf einer der renommiertesten Bühnen im Segelsport zeigen können“, sagt Stefanie Drese.
„Als erstes SailGP-Event weltweit, das eine inklusive Regatta in sein Rennwochenende integriert, haben wir in Sassnitz neue Standards gesetzt. 2026 lösen wir unser Versprechen ein, dass daraus kein einmaliges Ereignis wird. Sport ist für alle da. Wenn jede und jeder sein Bestes gibt, kommen wir gemeinsam weiter. Gerade der Segelsport zeigt auf eindrucksvolle Weise, was möglich ist, wenn verschiedene Menschen als Team zusammenarbeiten“, sagt Tim Krieglstein, CEO des Germany SailGP Teams.

Presse-Service
Akkreditierung über Sven Jürgensen, sven.juergensen@wir-sind-wir.org, +49 171 683 5555.
Mitfahrt auf dem Wasser: Wir bieten Pressebegleitfahrten an – Journalistinnen und Journalisten können die Regatta direkt von der Bahn aus erleben und fotografieren. Anmeldung über den Pressekontakt.
O-Töne vor Ort: Für Interviews stehen Seglerinnen und Segler mit unterschiedlichen Behinderungen, Trainerinnen und Trainer sowie Vertreterinnen und Vertreter der ausrichtenden Vereine zur Verfügung. Vermittlung über den Pressekontakt.
Bildstarke Momente:
– Ein- und Ausbooten direkt aus dem Rollstuhl über den mobilen Steg, täglich vor dem Start und nach dem Zieleinlauf
– Regatta-Action auf dem Wasser vor dem Stadthafen Sassnitz, täglich ca. 10:00-17:00 Uhr
– Regattabegleitfahrten der „Henk de Mol“ mit rollstuhlfahrenden Gästen
– Siegerehrung am 20. August, 19:00 Uhr, Team Base des Germany SailGP Teams, mit Ministerin Stefanie Drese
Pressebilder 2025, Sassnitz: flickr.com/photos/svenjjj/albums/72177720327729951

Eckdaten
Inklusive Regatta: 18.-20. August 2026, täglich ca. 10:00-17:00 Uhr
Regattabegleitfahrten: 18.-23. August 2026
Eröffnungsfeier: 18. August 2026, ca. 18:30 Uhr, Altes Kühlhaus Sassnitz
Siegerehrung: 20. August 2026, 19:00 Uhr, Team Base des Germany SailGP Teams
Ort: Stadthafen Sassnitz, Rügen – parallel zum ROCKWOOL Germany Sail Grand Prix
Format: 2. Spieltag des Heinz-Kettler-Deutschland-Cups
Bootsklasse: RS Venture Connect (barrierefrei, vom Veranstalter gestellt)
Teilnehmerfeld: 16 Crews aus 4 Nationen (Belgien, Deutschland, Norwegen, Tschechien), 32 Seglerinnen und Segler
Schirmherrschaft: Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport MV
Motto: #AlleAnBord – Segeln auf Augenhöhe, das Handicap bleibt an Land

Partner & Förderer
Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank (Partner und Fördermitglied) · Land Mecklenburg-Vorpommern · Vorpommern-Fonds · Heinz-Kettler-Stiftung (Namenspartner des Heinz-Kettler-Deutschland-Cups) · Viessmann Foundation · Deutsche Postcode Lotterie (beteiligt an der Förderung des Projekts Regattabegleitfahrten für Rollstuhlfahrende) · Stadt Sassnitz und Stadthafen Sassnitz

Über die ausrichtenden Vereine
SailGP Inklusiv 2026 wird von fünf Vereinen gemeinsam realisiert: Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V., Inklusives Segeln für Alle e.V., Berliner Yacht-Club, Yachtclub Möhnesee und Verein Seglerhaus am Wannsee. Die fünf Clubs kooperieren auch über Sassnitz hinaus eng im inklusiven Segelsport und bieten inklusive Segelprojekte im Rahmen ihrer Vereinstätigkeit an.

Über das Germany SailGP Team
Das Germany SailGP Team presented by Deutsche Bank ist Teil der internationalen SailGP Championship, der weltweit spektakulärsten Segel-Liga. Mit der Initiative #AlleAnBord setzt das Team neue Maßstäbe für Diversity & Inclusion im Segelsport. Sebastian Vettel, Formel-1-Legende und Mitinhaber des Teams, engagiert sich persönlich für die Förderung des inklusiven Segelsports.

Pressekontakt
Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.
Sven Jürgensen
E-Mail: sven.juergensen@wir-sind-wir.org · Mobil: +49 171 683 5555
Web: www.wir-sind-wir.org
Anfragen für Rollstuhlfahrende zu den Regattabegleitfahrten (nicht für Elektrorollstühle geeignet, persönliche Abstimmung erforderlich): news@wir-sind-wir.org
Social Media: #WirAlleSegeln #AlleAnBord #SailGP #InclusionInSailing

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Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.
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Deutschland

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Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.
Der im November 2022 gegründete gemeinnützige Verein etabliert Segeln als Instrument gesellschaftlicher Inklusion. Mit Schwerpunkt in Hamburg und bundesweiter Aktivität ermöglicht der Verein Menschen mit Behinderungen und sozial benachteiligten Gruppen den Zugang zum Segelsport – bewusst ohne Trennung zwischen Para- und regulärem Segeln.
Leuchtturmprojekte wie die „Inklusive Alster“ (über 150 Kinder wöchentlich), der Helga Cup (weltgrößte Frauenregatta) und die Integration inklusiver Regatten beim SailGP Sassnitz setzen international Maßstäbe. Mit über 50% Frauen- und Handicap-Quote lebt der Verein Inklusion authentisch vor.
Auszeichnungen: Bundesverdienstkreuz für Gründer Clemens Kraus (2025), Annemarie Dose Preis (2025).
Kontakt: www.wir-sind-wir.org

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Sandra Weckert offiziell als parteilose Direktkandidatin im Landtagswahlkreis 20 zugelassen

Die gebürtige Warenerin tritt ohne Parteibuch an und möchte ihre langjährige Erfahrung aus Bildung, Führung und Projektentwicklung in die Landespolitik einbringen.

BildDer Kreiswahlausschuss hat Sandra Weckert offiziell als parteilose Direktkandidatin für den Landtagswahlkreis 20 (Mecklenburgische Seenplatte III) zur Landtagswahl am 20. September 2026 zugelassen.

Die gebürtige Warenerin tritt ohne Parteibuch an und möchte ihre langjährige Erfahrung aus Bildung, Führung und Projektentwicklung in die Landespolitik einbringen.

„Ich kandidiere nicht, weil ich Politikerin werden möchte. Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen möchte – dort, wo sie gebraucht wird.“, sagt Sandra Weckert.

Nach über 25 Jahren beruflicher Tätigkeit in Berlin kehrte sie 2023 nach Waren (Müritz) zurück. Seitdem baut sie gemeinsam mit Schulen, Unternehmen, Vereinen und Ehrenamtlichen Bildungs- und Musikprojekte in Mecklenburg-Vorpommern auf. Ihr Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen und konkrete Lösungen dort zu entwickeln, wo Herausforderungen entstehen.

Diese Haltung begleitet sie seit ihrer Kindheit.

„Meine Eltern und Großeltern hatten einen Satz, den hier in Waren viele noch kennen: _’Red nich so long. Mok.’_ Nicht lange reden. Machen. Genau so bin ich aufgewachsen. Genau so arbeite ich bis heute.“

Im Mittelpunkt ihrer Kandidatur stehen drei Schwerpunkte:

* Bildung, die funktioniert.
* Jugendliche, die in Mecklenburg-Vorpommern bleiben wollen.
* Eine Region, die hält, was sie verspricht.

Sandra Weckert betont, dass sie Politik nicht als Selbstzweck versteht.

„Ich glaube nicht daran, dass man die besten Ideen ausschließlich in Schwerin entwickelt. Die besten Lösungen entstehen dort, wo Menschen täglich Verantwortung übernehmen – in Schulen, Unternehmen, Vereinen und Gemeinden. Dort möchte ich zuhören und gemeinsam mit den Menschen anpacken.“

Bereits heute setzt sie zahlreiche Projekte in Mecklenburg-Vorpommern um. Dazu gehören Bildungsprojekte an Schulen sowie das landesweite Mitmachprojekt „MV macht Musik“, das Musikerinnen und Musiker aller Altersgruppen zusammenbringen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken soll.

Mit ihrer Kandidatur möchte Sandra Weckert zeigen, dass politische Verantwortung auch außerhalb klassischer Parteikarrieren entstehen kann.

„Ich möchte Vertrauen nicht durch Versprechen gewinnen, sondern durch das, was bereits heute entsteht. Politik beginnt für mich nicht nach der Wahl. Sie beginnt dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Weitere Informationen, Termine und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte unter:

www.sandraweckert.de/politik

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Sandra Weckert

Parteilose Direktkandidatin Landtagswahlkreis 20

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Frau Sandra Weckert
Sonnenallee 162
12059 Berlin
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email : sandra@sandraweckert.de

Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Pädagogen warnen: „Wir machen unsere Kinder kaputt“ – warum Bindung zur Bildungsaufgabe wird

In einem Interview berichten ein Schulleiter und eine Beratungsrektorin für Schulpsychologie von hochsuizidalen Kindern, die nach einer Nacht in einer psychiatrischen Klinik am nächsten Tag wieder

BildUnternehmerin und Führungskräfteentwicklerin Sandra Weckert fordert einen grundlegenden Perspektivwechsel: Kinder brauchen nicht mehr Druck, sondern verlässliche Beziehungen, Orientierung und Räume, in denen sie Verantwortung übernehmen können._

Psychische Belastungen, Einsamkeit, Cybermobbing, digitaler Dauerstress und monatelange Wartezeiten auf Therapieplätze prägen zunehmend den Alltag von Kindern und Jugendlichen.

In einem aktuellen Interview berichten ein Schulleiter und eine Beratungsrektorin für Schulpsychologie von hochsuizidalen Kindern, die nach einer Nacht in einer psychiatrischen Klinik am nächsten Tag wieder im Unterricht sitzen, weil Behandlungskapazitäten fehlen. Auf einen regulären Therapieplatz müssten manche Betroffene acht Monate warten.

Die Zahlen zeichnen ein bedrückendes Bild. Laut dem im Artikel zitierten Schulbarometer fühlt sich ein Viertel der Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 17 Jahren psychisch belastet. In einer Elternbefragung berichteten 60 Prozent der Befragten, ihre Kinder seien einsam und hätten keinen verlässlichen Ansprechpartner. Einige Jugendliche suchten inzwischen bei Künstlicher Intelligenz Orientierung und Unterstützung bei ihrer Identitätsentwicklung.

Für Sandra Weckert ist diese Entwicklung kein Randthema.

„Wir diskutieren viel über Handynutzung, Therapieplätze, schulische Leistungen und Medienkompetenz. Gleichzeitig übersehen wir häufig, was all diese Themen miteinander verbindet: Kinder brauchen Bindung.“

Wo Bindung fehlt, suchen Kinder Halt

Jugendliche befinden sich in einer Lebensphase, in der sie Orientierung, Zugehörigkeit und verlässliche Vorbilder benötigen.

Früher fand Sozialisation stärker in Familien, Vereinen, Nachbarschaften und persönlichen Beziehungen statt. Heute suchen viele junge Menschen Halt im digitalen Raum. Dort begegnen ihnen permanente Vergleiche, Selbstoptimierung, künstliche Schönheitsideale und die Frage, ob sie gut genug, erfolgreich genug oder beliebt genug sind.

Digitale Medien sind dabei nicht grundsätzlich das Problem. Problematisch wird es, wenn der digitale Raum reale Beziehungen ersetzt.

„Kinder brauchen Menschen, die sie sehen. Menschen, die ihnen etwas zutrauen. Menschen, die ihnen Grenzen erklären, ohne sie abzuwerten. Fehlen solche Beziehungen, übernehmen zunehmend Plattformen und Algorithmen die Rolle von Vorbildern“, sagt Weckert.

Schule kann mehr sein als ein Lernort

Schule ist einer der wenigen Orte, an dem nahezu alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden. Deshalb darf sie nicht ausschließlich als Ort der Wissensvermittlung verstanden werden. Schule ist auch ein sozialer Raum, in dem junge Menschen Zugehörigkeit, Verantwortung, Zusammenarbeit und Selbstwirksamkeit erleben können.

In dem aktuellen Interview formuliert die Beratungsrektorin einen entscheidenden Satz: „Die Schlüssel sind Bindung und Haltung.“

Gleichzeitig könne dies nicht durch eine einzelne Projektwoche erreicht werden. Bindung und Haltung müssten dauerhaft im Schulsystem verankert werden.

Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von Sandra Weckert an.

Kinder brauchen keine dauerhafte Bespaßung

Bindung bedeutet nicht, Kindern jeden Wunsch zu erfüllen oder sie vor jeder Herausforderung zu schützen. Bindung schafft vielmehr die Sicherheit, aus der Entwicklung möglich wird.

Ein Kind, das sich gesehen und angenommen fühlt, kann sich anstrengen. Es kann scheitern. Es kann Kritik annehmen. Es kann Verantwortung übernehmen. Es kann anderen helfen.

„Kinder brauchen keine permanente Unterhaltung. Sie brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können, und Erwachsene, die ihnen zutrauen, diese Aufgaben zu bewältigen“, erklärt Weckert.

Vom Zuschauer zum Mitgestalter

In den Projekten unter dem Leitgedanken „Machen“ erleben Kinder und Jugendliche, dass Lernen nicht nur aus Zuhören und Wiedergeben besteht.

Sie übernehmen Instrumente, technische Aufgaben, Organisation, Betreuung und Verantwortung für andere. Sie lernen durch Beobachtung. Sie probieren aus. Sie üben. Sie erhalten unmittelbares Feedback. Und irgendwann geben sie ihr Wissen selbst weiter.

So entstehen nicht nur musikalische Fähigkeiten. Es entstehen Selbstvertrauen, Zugehörigkeit, Konzentration und die Erfahrung: Ich werde gebraucht.

Gemeinschaft wirkt dort, wo Appelle scheitern

Auf den Bildern der Workshops sieht man keine abstrakte Bildungstheorie. Man sieht Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gemeinsam musizieren, organisieren, lachen, üben und Verantwortung übernehmen.

Niemand muss bereits etwas können. Jede und jeder kann eine Aufgabe finden. Wer ein Instrument spielt, spielt mit. Wer noch keines beherrscht, beginnt. Wer nicht auf die Bühne möchte, hilft bei Technik, Betreuung, Catering oder Organisation.

So entsteht Gemeinschaft nicht durch eine Anweisung. Sie entsteht durch gemeinsames Handeln.

Psychische Gesundheit beginnt nicht erst in der Therapie

Therapieplätze und psychiatrische Versorgung sind unverzichtbar. Gleichzeitig darf eine Gesellschaft nicht erst reagieren, wenn junge Menschen bereits schwer erkrankt sind.

Prävention beginnt früher. Sie beginnt bei verlässlichen Beziehungen. Bei Bewegung. Bei Natur. Bei Vereinen. Bei gemeinsamen Aufgaben. Bei Erwachsenen, die präsent sind. Bei Räumen, in denen Kinder ohne ständigen Leistungs- und Vergleichsdruck erleben dürfen, dass sie etwas bewirken können.

In der im Artikel zitierten Elternbefragung nannten Familien genau diese Faktoren als stärkend: Familie, Freunde, Sport, Vereine und Natur.

Bildung muss wieder Beziehung ermöglichen

Die große Bildungsfrage lautet deshalb nicht nur: Was müssen Kinder wissen?

Sie lautet ebenso: In welchen Beziehungen wachsen sie auf? Wer begleitet sie? Wer hört ihnen zu? Wer fordert sie? Wer traut ihnen etwas zu? Wer bleibt, wenn etwas nicht sofort funktioniert?

„Wir werden die psychische Krise junger Menschen nicht mit einem weiteren Arbeitsblatt lösen“, sagt Weckert. „Wir brauchen Bildungsräume, in denen Kinder wieder echte Gemeinschaft, verlässliche Erwachsene und sinnvolle Verantwortung erleben.“

Einladung zu „MV macht Musik“

Wie sich Lernen, Bindung und Verantwortung praktisch miteinander verbinden lassen, können Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom 4. bis 6. September 2026 auf dem Gelände von forma_te e. V. in Teterow erleben.

Beim gemeinsamen Workshop „MV macht Musik“ sind Anfängerinnen und Anfänger ebenso willkommen wie erfahrene Musikerinnen und Musiker. Wer bis vier zählen kann, ist dabei. Zelten ist erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Eltern dürfen gerne mitkommen, wenn sie möchten.

Teilnehmende können ein Instrument mitbringen, vor Ort Neues ausprobieren oder im Hintergrund bei Technik, Organisation, Betreuung und Versorgung helfen.

Das gemeinsame Ziel: Am 12. September 2026 rocken alle gemeinsam Schloss Vietgest.

Denn Gemeinschaft entsteht nicht durch Reden. Gemeinschaft entsteht durch Machen.

Über Sandra Weckert

Sandra Weckert ist Unternehmerin, Jazzmusikerin und Expertin für Führung und Lernen in komplexen sozialen Systemen. Seit mehr als zehn Jahren entwickelt und begleitet sie Projekte, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch Musik, Verantwortung und gemeinsames Handeln zu mehr Selbstwirksamkeit, Kooperation und Führung befähigt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.sandraweckert.de

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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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Mehr Druck, mehr Noten, mehr Sitzenbleiben? Warum wir das eigentliche Problem im Bildungssystem übersehen

Mecklenburg-Vorpommern verschärft zum neuen Schuljahr die Versetzungsregeln für Gymnasiasten. Wer künftig in Deutsch, Mathematik oder der ersten Fremdsprache die Note 5 erhält, wird nicht versetzt.

BildFührungskräfteentwicklerin Sandra Weckert fordert einen Perspektivwechsel: Nicht strengere Versetzungsregeln lösen die Krise, sondern ein neues Verständnis davon, wie Menschen lernen.

Mecklenburg-Vorpommern verschärft zum neuen Schuljahr die Versetzungsregeln für Gymnasiasten. Wer künftig in Deutsch, Mathematik oder der ersten Fremdsprache die Note 5 erhält, wird nicht mehr versetzt. Der bisher mögliche Notenausgleich in den Kernfächern entfällt weitgehend. Gleichzeitig wird der Umgang mit Künstlicher Intelligenz neu geregelt: Nicht offengelegter KI-Einsatz gilt künftig als Täuschungsversuch.

Bildungsministerin Simone Oldenburg begründet die Reform mit fehlenden Grundlagen in den Kernfächern.

Diese Diagnose teile ich.

Die Schlussfolgerung halte ich jedoch für falsch.

Wir reagieren auf ein Systemproblem mit noch mehr Leistungsdruck auf diejenigen, die bereits unter diesem System leiden.

Schlechte Noten sind keine Ursache. Sie sind ein Symptom.

Wenn immer mehr Kinder grundlegende Kompetenzen nicht erwerben, müssen wir zunächst eine andere Frage stellen:

Warum gelingt Lernen immer häufiger nicht mehr?

Diese Frage stellen wir viel zu selten.

Stattdessen verschärfen wir Regeln, erhöhen den Druck und hoffen auf bessere Ergebnisse.

So funktioniert jedoch kein komplexes soziales System.

Wenn ein Motor ständig ausfällt, wechseln wir schließlich auch nicht den Fahrer.

Wir reparieren den Motor.

Schulen sind keine Prüfungsmaschinen

Schulen sind komplexe soziale Systeme.

Kinder, Lehrkräfte, Eltern, Schulträger, Verwaltung und Politik beeinflussen sich gegenseitig. Jede Veränderung wirkt sich auf das gesamte System aus.

Wer ausschließlich an der Stellschraube „Noten“ dreht, verändert noch lange nicht die Qualität des Lernens.

Kinder müssen nicht weniger lernen. Sie müssen anders lernen.

Seit über zehn Jahren begleite ich Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen bei der Entwicklung von Führung, Zusammenarbeit und Lernprozessen.

Dabei begegnet mir immer dieselbe Erfahrung:

Menschen lernen dann besonders erfolgreich,

* wenn sie sich sicher fühlen,
* Orientierung erhalten,
* ein kompetentes Vorbild erleben,
* sich auf eine Sache konzentrieren können,
* ausreichend Zeit zum Üben bekommen,
* Verantwortung übernehmen dürfen
* und erleben, dass ihr Einsatz Wirkung hat.

Druck erzeugt selten Meisterschaft.

Er erzeugt häufig Angst.

Die älteste Lerntechnik der Welt

Über Jahrtausende lernten Menschen nach einem einfachen Prinzip.

Sie beobachteten.

Sie machten nach.

Sie übten.

Sie übernahmen Verantwortung.

Und irgendwann gaben sie ihr Wissen selbst weiter.

Genau dieses Prinzip findet sich bis heute überall dort, wo Spitzenleistungen entstehen.

Im Handwerk.

In der Musik.

Im Sport.

In der Medizin.

Kein Konzertpianist entwickelt seine Fähigkeiten durch Klassenarbeiten.

Kein Spitzenkoch wird durch Notendruck besser.

Warum glauben wir gleichzeitig, dass genau dieses Prinzip bei Kindern funktionieren soll?

Der Leadership Circle

Aus dieser Beobachtung entstand der Leadership Circle.

Er beschreibt Lernen nicht als Anhäufung von Wissen, sondern als Entwicklungsprozess.

Menschen beginnen mit Drill, lernen als Follower, übernehmen Verantwortung als Supervisor und werden schließlich selbst zum Leader, der Wissen weitergibt und andere begleitet.

Erst dann ist Lernen wirklich abgeschlossen.

Nicht mit einer Klassenarbeit.

Sondern dann, wenn aus einem Lernenden ein Mensch geworden ist, der andere befähigen kann.

Genau dieses Entwicklungsmodell bildet der Leadership Circle ab und zeigt, dass nachhaltiges Lernen immer Verantwortung, Vorbildfunktion und Weitergabe von Wissen einschließt.

Die Erfahrung aus den „48 Königen“

Mit dem Bildungsprojekt „48 Könige für Deutschland“ erleben wir genau das.

Kinder und Jugendliche übernehmen freiwillig Verantwortung.

Sie bleiben stundenlang konzentriert an einer Aufgabe.

Sie entwickeln Ausdauer.

Nicht wegen einer besseren Note.

Sondern weil sie verstehen, warum sie etwas lernen.

Weil sie begleitet werden.

Weil sie Vorbilder haben.

Und weil sie erleben, dass sie wachsen können.

Der Wert eines Kindes darf niemals an einer Zahl hängen

Noten können eine Rückmeldung über einen Lernstand geben.

Sie dürfen niemals zum Maßstab für den Wert eines Menschen werden.

Wir haben ein Bildungssystem geschaffen, in dem viele Kinder lernen, für Noten zu arbeiten.

Nicht für ihr Leben.

Das größte Problem unseres Bildungssystems ist deshalb nicht die Note Fünf.

Es ist, dass manche Kinder irgendwann glauben, sie selbst seien eine Fünf.

Ein Richtungswechsel ist nötig

Natürlich brauchen Kinder solide Kenntnisse in Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen.

Darüber besteht kein Zweifel.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie erreichen wir dieses Ziel?

Durch mehr Druck?

Oder durch bessere Lernbedingungen?

Ich bin überzeugt:

Nicht strengere Versetzungsregeln werden unser Bildungssystem verändern.

Sondern Schulen, in denen Kinder erleben dürfen, dass Lernen Freude macht, Verantwortung wachsen lässt und Talente entwickelt.

Kinder müssen nicht weniger lernen.

Sie müssen endlich so lernen dürfen, dass Lernen wieder Lust macht.

Denn Bildung bedeutet nicht, Kinder möglichst effizient zu sortieren.

Bildung bedeutet, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial zu entfalten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

braintreeacademy GmbH
Frau Sandra Weckert
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Deutschland

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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt „48 Könige“ deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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