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Intuition in Führung: Studie aus 12 Ländern zeigt, wann Menschen dem eigenen Urteil vertrauen und wann nicht

Eine Studie mit 3.517 Teilnehmenden aus 12 Ländern zeigt: Menschen bevorzugen überall das eigene Urteil. Wie stark, hängt von der Kultur ab. Was das für Intuition in der Führung bedeutet.

BildWer Führungskräften beibringt, systematischer zu entscheiden, übersieht oft eine Grundwahrheit: In allen untersuchten Kulturen vertrauen Menschen zuerst dem eigenen Urteil, ob Intuition oder gezieltes Nachdenken. Das zeigt eine große internationale Untersuchung im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B (Grossmann et al., 2025).

Die Forschungsgruppe unter Leitung von Igor Grossmann von der University of Waterloo legte 3.517 Teilnehmenden aus 12 Ländern und 13 Sprachräumen sechs alltägliche Dilemmata vor. Zur Wahl standen vier Wege: der eigenen Intuition folgen, für sich abwägen, Freunde um Rat fragen oder auf die Einschätzung der Vielen setzen. Das Ergebnis: Selbstvertrauen bei der Entscheidungsfindung ist keine westliche Eigenheit, sondern ein Grundmuster über alle beteiligten Gesellschaften hinweg. Selbstbestimmte Strategien, also Intuition und eigenes Abwägen, wurden überall am häufigsten bevorzugt und zugleich als die klügsten eingestuft.

Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Kultur den Rahmen setzt. In gesellschaftlich stärker interdependenten Kontexten (also dort, wo Beziehungen und soziale Einbettung traditionell mehr Gewicht haben) gewinnt der Rat von Freunden oder der Gruppe an Bedeutung. In individualistisch geprägten Kulturen fällt dieser Effekt schwächer aus. Für Intuition in der Führung bedeutet das: Wer international agiert oder diverse Teams führt, kann nicht einfach davon ausgehen, dass die eigene Entscheidungslogik universell gilt.

»Diese Befunde bestätigen, was wir aus der Neurowissenschaft kennen: Das Gehirn ist kein Rationalitätscomputer, sondern ein soziales Organ, das Entscheidungen immer im Kontext bewertet«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Intuition entsteht aus der Verdichtung von Erfahrung, und diese Erfahrung ist kulturell geformt. Wer das versteht, trifft in der Entscheidungsfindung bessere Urteile, weil er weiß, wann er dem eigenen Bauchgefühl trauen darf und wann er gezielt nachfragen sollte.«

Genau diese Verbindung aus Neurobiologie und gelebter Führungspraxis bildet den Kern der BRAIN FOR BUSINESS® Weiterbildung. In 48 Lerneinheiten lernen Führungskräfte, HR-Fachleute und Coaches, wie das Gehirn Entscheidungen trifft, welche Rolle Mustererkennung, Intuition und bewusstes Abwägen dabei spielen, und wie sie diese Erkenntnisse in ihrer eigenen Entscheidungsfindung nutzen. Das BDVT-geprüfte E-Learning schließt mit dem Zertifikat PRACTITIONER IN APPLIED NEUROSCIENCE ab. Die Advanced Edition ist über das Förderprogramm KOMPASS für Solo-Selbstständige zu 90 Prozent förderbar. Der Grundgedanke der Weiterbildung zu Neurowissenschaft und Führung: Intuition lässt sich schärfen, sie ist kein Orakel, dem man blind folgt.

Die Studie liefert zudem einen Befund, der für Trainings- und Weiterbildungsdesign relevant ist: Die Neigung zur Selbstverlässlichkeit wächst mit dem Bedürfnis nach Kognition, also mit der Freude am Durchdenken von Fragen. Wer in einer Weiterbildung zu Neurowissenschaft und Führung lernt, die eigenen Entscheidungsprozesse kritischer zu betrachten, übt damit keinen blinden Rationalismus ein, sondern einen bewussteren Umgang mit der eigenen Intuition.

Hintergrundinformationen zum Begriff der Intuition mit psychologischen und philosophischen Einordnungen bietet die entsprechende Wikipedia-Seite.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

AFAN Solutions GmbH
Herr Uli Funke
Johanne-Stelzer-Str. 2
32602 Vlotho
Deutschland

fon ..: +49 5221 102 31 34
web ..: https://afan.academy
email : presse@afan.academy

Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an.

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Entscheidungen unter Unsicherheit: Warum Führung mehr braucht als Daten

Neue Meta-Analyse aus 76 Hirnscans zeigt: Entscheidungen unter Unsicherheit verlangen Verstand und Körpersignal. Neurowissenschaftliche Weiterbildung macht beides trainierbar.

BildVlotho, 9. Juni 2026. Wer unter Unsicherheit entscheidet, rechnet nicht einfach Wahrscheinlichkeiten durch. Eine aktuelle Meta-Analyse im Fachjournal Frontiers in Neuroscience, die 76 Bildgebungsstudien mit 4.186 Probanden zusammenfasst, zeigt: Bei Entscheidungen unter Unsicherheit laufen Verstand und Bauchgefühl in zwei Hirnregionen zusammen, der anterioren Insula und dem anterioren cingulären Cortex. Genau an dieser Schnittstelle setzt neurowissenschaftliche Weiterbildung für Führungskräfte an, wie sie die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N mit BRAIN FOR BUSINESS® anbietet.

Führungskräfte treffen täglich Entscheidungen, deren Ausgang sie nicht sicher kennen. Lange galt die Annahme, das Gehirn verarbeite solche Unsicherheit vor allem über die Amygdala und mediale Stirnhirnareal, also über das klassische Angst- und Bewertungssystem. Die neue Meta-Analyse korrigiert dieses Bild. Konsistent über Dutzende Studien hinweg aktiviert sind die anteriore Insula, der inferiore frontale Gyrus und der inferiore parietale Lappen. Insula und cingulärer Cortex wirken dabei als Drehscheiben, die körperliche Signale und kognitive Bewertung bündeln.

Für die Praxis hat das eine unbequeme Konsequenz. Reine Datenanalyse greift zu kurz, weil sie nur die kognitive Hälfte bedient. Das Körpersignal, das die Insula verarbeitet, lässt sich nicht wegrationalisieren, sondern gehört zur Entscheidung dazu. Wer Entscheidungskompetenz entwickeln will, muss beide Seiten trainieren, die innere Reaktion und die Argumentation.

Diese Verzahnung behandelt auch die neurowissenschaftliche Weiterbildung für Führungskräfte BRAIN FOR BUSINESS®. In zwölf Kapiteln übersetzt sie neurobiologische Grundlagen zu Wahrnehmung, Stress, Motivation, Lernen und Entscheidung in den beruflichen Alltag. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Frage, wie Bauch, Herz und Kopf bei Entscheidungen zusammenwirken. Teilnehmende lernen, eigene Denk- und Wahrnehmungsmuster zu erkennen und Entscheidungssituationen bewusster zu gestalten, statt sich auf Tools oder Routinen allein zu verlassen.

Die Weiterbildung richtet sich an erfahrene Menschen in Führung, Personalentwicklung, Training und Coaching. Sie ist als E-Learning mit rund 4,5 Stunden Videomaterial und 24 Praxisübungen aufgebaut und schließt auf Wunsch mit einer Zertifizierung zum PRACTITIONER IN APPLIED NEUROSCIENCE ab. Die Advanced Edition ist über das KOMPASS-Förderprogramm für Solo-Selbstständige in Deutschland förderungsfähig.

Dass an der Entscheidungsfindung weit mehr beteiligt ist als reine Logik, beschäftigt die Forschung seit Langem. Die neue Meta-Analyse fügt diesem Bild eine präzise neuronale Landkarte hinzu. BRAIN FOR BUSINESS® überträgt solche Erkenntnisse in die Praxis und wurde 2025 von der BDVT Akademie geprüft und mit dem E-Learning-Siegel ausgezeichnet.

»Gute Entscheidungen entstehen nicht, wenn man das Bauchgefühl abschaltet, sondern wenn man lernt, es sich bewusst zu machen«, erklärt Uli Funke, Gründer und Leiter der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Die neue Studie zeigt neurobiologisch, was wir in der Weiterbildung seit Jahren vermitteln: Wer unter Unsicherheit führt, braucht Verstand und Körpersignal gemeinsam. Genau diese Verzahnung lässt sich trainieren.«

Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke hat mit BRAIN FOR BUSINESS® eine praxisnahe Weiterbildung entwickelt, die neurobiologische Erkenntnisse direkt in den beruflichen Alltag überträgt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller bietet A|F|A|N außerdem die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH® an. Weitere Informationen: afan.academy

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Neue Studie: Kognitive Leistungsfähigkeit von Führungskräften ist gezielt steuerbar

Eine Längsschnittstudie mit 3.966 Teilnehmenden zeigt: Kognitive Leistungsfähigkeit ist im Erwachsenenalter aktiv steuerbar und damit Grundlage gezielter Führungskräfteentwicklung.

BildVlotho, 14. Mai 2026. Kognitive Gesundheit im Erwachsenenalter folgt keinem vorgegebenen Drehbuch. Sie ist messbar und durch gezielte Interventionen aktiv verlängerbar. Das zeigt eine Längsschnittstudie von Cook et al., die im Fachjournal Scientific Reports erschienen ist und über drei Jahre hinweg 3.966 Erwachsene begleitete. Im Fokus: wie sich Gedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit und exekutive Kontrolle über 36 Monate entwickeln.

Das zentrale Konzept ist der »Brain Health Span«, der Zeitraum, in dem das Gehirn im Vollbesitz seiner Möglichkeiten arbeitet. Dieser Zeitraum ist veränderbar. Schlaf, Stressregulation, Lernen und Bewegung beeinflussen ihn messbar. Wer früh ansetzt, verschiebt die Kurve.

Für Führungskräfte, die täglich unter Zeitdruck Entscheidungen treffen, ist das keine abstrakte Befundlage. Kognitive Leistungsfähigkeit ist kein Charakterzug, sie ist trainierbar. Führungskräfteentwicklung, die auf Neurowissenschaft setzt, beginnt deshalb nicht beim Verhalten, sondern bei den neurobiologischen Grundlagen, auf denen Verhalten aufbaut. Wer Führung und Neurowissenschaft zusammendenkt, bekommt Hebel, die rein verhaltensbasierte Ansätze nicht bieten.

»Selbstführung ist keine Frage der Disziplin, sondern des Wissens«, sagt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Wer versteht, wie sein Gehirn unter Stress oder Veränderungsdruck reagiert, kann gegensteuern, bevor die Leistung abfällt. Genau dafür braucht es Weiterbildung mit Neurowissenschaft im Kern.«

Das E-Learning-Programm BRAIN FOR BUSINESS® (Weiterbildung zu Führung und Neurowissenschaft) der AFAN Solutions GmbH übersetzt dieses Wissen in 48 Lerneinheiten: Neuroplastizität, Gedächtnisbildung, Entscheidungsarchitektur, Stressregulation, Fokus. Die Weiterbildung richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Coaches und Trainer:innen, die Führungskräfteentwicklung auf ein wissenschaftliches Fundament stellen wollen. Wer den Abschlusstest mit mindestens 90 Prozent besteht, erhält das Zertifikat »Practitioner in Applied Neuroscience«. Die Weiterbildung wurde 2025 mit dem BDVT-Siegel für E-Learning-Qualität ausgezeichnet.

Was Studie und Programm verbindet, ist eine einfache Annahme: Selbstführung kann gelernt werden. Selbstführung als Kompetenz zu behandeln, statt als Charakterfrage, ist der Kern jeder wirksamen Führungskräfteentwicklung. Den wissenschaftlichen Rahmen dafür liefert die Neurowissenschaft als Disziplin, die in den letzten zwei Jahrzehnten präzise Aussagen darüber möglich gemacht hat, wie Gehirne unter Belastung arbeiten.

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Die Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N (AFAN Solutions GmbH) vermittelt seit 2021 neurowissenschaftlich fundiertes Wissen für Menschen in Führung, Training, Coaching und Organisationsentwicklung. Gründer Uli Funke ist Master of Cognitive Neuroscience, Speaker, Coach, Wissenschaftsjournalist und Buchautor. Mit BRAIN FOR BUSINESS® und dem NEURO IMPACT COACH® (gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller) bietet A|F|A|N praxisnahe Weiterbildungen, die neurobiologische Erkenntnisse direkt in den beruflichen Alltag übertragen. afan.academy

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Hören und Demenz: Warum versteckter Hörverlust zur Belastung für das Gehirn wird

Klassische Hörtests übersehen einen Frequenzbereich, in dem sich kognitive Risiken früh ankündigen. Hörforscherin Marlies Knipper im A|F|A|N-Interview über Hörverlust und Demenzrisiko.

BildVlotho, 1. Mai 2026. Klassische Hörtests übersehen einen entscheidenden Frequenzbereich, in dem sich kognitive Risiken früh ankündigen. Darauf weist die Tübinger Hörforscherin Prof. Dr. Marlies Knipper im Gespräch mit Uli Funke hin, dem Leiter der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. Die Aufzeichnung des Interviews steht ab sofort kostenfrei im Online-Archiv der Akademie zur Verfügung. Sie ist Teil eines Angebots, in dem neurowissenschaftliche Weiterbildung für Führung mit aktueller Spitzenforschung verbunden wird.

Tübinger Hörforschung: Geschwindigkeit ist die entscheidende Größe

Marlies Knipper leitet seit über drei Jahrzehnten die Arbeitsgruppe »Hearing, Cognition and Tinnitus« am Hörforschungszentrum der Universität Tübingen. Als Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina untersucht sie, wie das Gehör mit Aufmerksamkeit, Gedächtnis und kognitiver Leistung verknüpft ist.

Knippers Befund: Das Ohr verarbeitet rund 1.000 Bits pro Sekunde und ist damit etwa 30-mal schneller als das Auge. Bereits in den ersten 10 bis 70 Millisekunden eines gesprochenen Wortes erfasst es 90 Prozent der Information. Geht diese Geschwindigkeit verloren, bricht die Synchronizität neuronaler Signale zusammen, und das Gehirn kompensiert mit erheblichem Energieaufwand. Genau diese Verbindung zwischen Sinneswahrnehmung und Denkleistung macht das Thema für jede praxisorientierte Weiterbildung in Neurowissenschaft und Führung relevant, die Wirkungsfähigkeit unter Druck zum Gegenstand hat.

Hidden Hearing Loss: Wo Standardtests versagen

Klassische Audiogramme messen die Hörschwelle in der Regel nur bis 8 Kilohertz. Doch Knippers Forschung zeigt, dass der Bereich zwischen 8 und 16 Kilohertz für die zeitliche Präzision des Hörens und damit für das Sprachverstehen eine zentrale Rolle spielt. Wer in diesem Bereich Verluste hat, bleibt im Standardtest unauffällig, kämpft aber zunehmend damit, Sprache in Geräuschkulissen zu verstehen.

»Hörverlust über acht Kilohertz beeinflusst die Hörschnelligkeit am Stimulusbeginn massiv. Dieser Bereich wird zurzeit jedoch weder diagnostiziert noch therapiert und bleibt in der klassischen Hörgeräteversorgung bisher völlig unberücksichtigt«, so Marlies Knipper im Gespräch.

Die Folge ist eine kognitive Dauerbelastung. Das Gehirn rekonstruiert fehlende auditive Signale unter hohem Energieaufwand. Was viele für Müdigkeit halten, ist häufig eine metabolische Last, die Konzentration, Entscheidungsqualität und langfristig die kognitive Reserve schwächt.

A|F|A|N Akademie: Neurowissenschaftliches Wissen für Führungspraxis

Mit Marlies Knipper führt Uli Funke ein weiteres Gespräch in seiner Reihe mit international ausgewiesenen Forschenden. Die Aufzeichnung ist Teil des wachsenden Online-Archivs der Akademie für angewandte Neurowissenschaft, das nach kostenfreier Registrierung im Mitgliederbereich von afan.academy unter »Aufzeichnungen« zugänglich ist.

Diese Inhalte ergänzen die Weiterbildungsangebote der Akademie. Mit BRAIN FOR BUSINESS® bietet A|F|A|N eine zertifizierte Weiterbildung an, die neurowissenschaftliche Erkenntnisse in den Führungsalltag überträgt: Selbstführung, Stressregulation, Aufmerksamkeitssteuerung und Entscheidungsqualität. Das Programm ist auf moderne Führungskräfteentwicklung zugeschnitten und richtet sich an Menschen, die ihre Wirkung auf einer wissenschaftlichen Grundlage weiterentwickeln wollen. Die Weiterbildung zum NEURO IMPACT COACH®, gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Haller entwickelt, verbindet Neurowissenschaft, zukunftsfähige Führungsmethoden und wissenschaftliche Persönlichkeitsdiagnostik. Sie qualifiziert Coaches, HR-Verantwortliche und Führungskräfte für die wirkungsvolle Begleitung von Veränderungsprozessen und nachhaltige Führungsqualität.

»Wer die Befunde aus Tübingen ernst nimmt, versteht, warum eine fundierte Weiterbildung in Neurowissenschaft und Führung den Unterschied macht«, erklärt Uli Funke, Gründer der Akademie für angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N. »Führungskräfteentwicklung darf nicht bei Methoden stehen bleiben. Sie muss die biologischen Grundlagen kennen, auf denen Wahrnehmung, Konzentration und Selbstführung beruhen.«

Die Akademie kombiniert dafür drei Bausteine: kostenfreie Aufzeichnungen mit führenden Expert*innen, strukturierte Online-Weiterbildung und persönliche Begleitung. Auf diese Weise wird neurowissenschaftliches Wissen nicht zu einem abstrakten Lernfeld, sondern zu einem konkreten Werkzeug für Selbstführung und Führungskräfteentwicklung im Alltag.

Hörgesundheit als Faktor in der Demenzprävention

Knippers Plädoyer für eine erweiterte Diagnostik fügt sich in die internationale Befundlage. Die Lancet Commission 2024 zu Demenzprävention zählt unbehandelten Hörverlust zu den bedeutsamsten modifizierbaren Risikofaktoren für Demenz im mittleren Lebensalter. Insgesamt benennt der Bericht 14 modifizierbare Faktoren, deren konsequente Reduktion theoretisch bis zu 40 Prozent der Demenzfälle verhindern oder verzögern könnte.

Die Botschaft beider Seiten, der Lancet wie der Tübinger Forschung, ist eindeutig: Hörgesundheit ist kein Komfortthema des Alters, sondern ein Faktor kognitiver Leistungsfähigkeit. Wer die Diagnostik über 8 Kilohertz hinaus erweitert und Hörhilfen frühzeitig akzeptiert, schützt nicht nur das Verstehen, sondern auch die kognitive Reserve. Für Führungskräfte, deren Berufsalltag von Sprachverstehen unter Stress geprägt ist, bedeutet das: Selbstführung schließt die Sorge um die eigenen Sinne mit ein. Genau hier setzt das Verständnis an, das eine moderne Weiterbildung in Neurowissenschaft und Führung in der Praxis vermittelt, als Brücke zwischen Forschung und Alltag der Führungskräfteentwicklung.

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Die Akademie für Angewandte Neurowissenschaft A|F|A|N wurde 2021 von Uli Funke gegründet, um (Neuro-)Wissenschaft und Praxis miteinander zu verbinden. Regelmäßig finden Online-Events mit kompetenten Expertinnen und Experten statt, an denen alle Mitglieder teilnehmen können. Alle Akademietreffen liegen danach als Aufzeichnung in der Mediathek vor. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Zusätzlich bietet die Akademie kostenpflichtige Weiterbildungen wie BRAIN FOR BUSINESS®, Zertifizierung zum Practitioner in applied Neuroscience, oder NEURO IMPACT COACH® an.

Akademiegründer und -leiter Uli Funke ist Wissenschaftsjournalist, Keynote Speaker und Experte für Neurowissenschaft in Führung, Organisationsentwicklung und Coaching.

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