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Alarm durch neue Shai-Hulud-Welle: Ein infizierter Rechner kann Software weltweit gefährden

Perfider Wurm stiehlt bei Lieferketten-Attacke Zugänge. Große Gefahr der Verbreitung über vertraute Software. Cybersense stellt speziell auf diese Angriffsfamilie zugeschnittene Früherkennung bereit.

Dortmund, 10. August 2026. „Der potenzielle Schaden ist groß“, bewertet Heise Online. Angesichts der Gefahren ist der Vorfall zurückhaltend formuliert. Es beginnt unbemerkt mit einem alltäglichen Szenario: Ein Entwickler installiert eine benötigte Softwarebibliothek. Das Paket stammt scheinbar aus einer vertrauten Quelle, der Build läuft durch, die Anwendung funktioniert. Im Hintergrund kann jedoch ein Wurm bereits Zugangsdaten kopieren – und damit den Weg zu Code-Repositories, Cloud-Infrastruktur, automatisierten Build-Prozessen und weiteren Softwarepaketen öffnen.

Die neue Welle des Shai-Hulud-Wurms im npm-Ökosystem sorgt bei Softwareentwicklern in diesen Tagen für eine einzigartige Nervosität. Seit dem 4. August wurden nach derzeitigen Analysen mehr als 440 Pakete infiziert, darunter verbreitete Bibliotheken wie keyv, cacheable und flat-cache mit zusammen über zwei Milliarden Downloads pro Monat. Für Unternehmen entsteht die Gefahr nicht allein durch eine fehlerhafte Softwarekomponente: Der Schadcode kann Zugangsdaten aus Entwicklungs- und Build-Umgebungen entwenden und sich mit ihnen selbstständig weiterverbreiten.

Die Sicherheitsexperten der Dormunder Cybersense GmbH stellen ab sofort eine speziell auf diese Angriffsfamilie zugeschnittene Früherkennung bereit. Sie macht verdächtige Aktivitäten auf Entwicklerrechnern und in CI/CD-Workflows – also den automatisierten Prozessen zum Bauen, Testen und Ausliefern von Software – unmittelbar sichtbar.

Wenn ein Softwarepaket zur Eintrittskarte wird

Moderne Unternehmen greifen bei der Softwareentwicklung auf zahlreiche externe Komponenten zurück. Vor allem im JavaScript-Umfeld werden solche Pakete millionenfach verwendet. Wird eines dieser Pakete manipuliert, kann der Schadcode bei einer regulären Installation mit ausgeführt werden.

Der Unterschied zu vielen klassischen Angriffen: Shai-Hulud tarnt sich nicht als auffälliger E-Mail-Anhang oder als offensichtlich schädliches Programm. Der Wurm bewegt sich entlang normaler Entwicklungsabläufe und Lieferketten. Er sucht gezielt nach npm- und GitHub-Tokens, Cloud-Zugangsdaten, SSH-Schlüsseln, Kubernetes- und Vault-Zugängen, .env-Dateien sowie zunehmend auch Zugängen aus KI-Entwicklungswerkzeugen.

Für Geschäftsführungen, IT- und Sicherheitsverantwortliche bedeutet das: Ein einzelner unerkannter Befall kann weit über den betroffenen Arbeitsplatz hinausreichen. Werden Zugangsdaten gestohlen, können Angreifer Quellcode einsehen oder verändern, weitere Pakete infizieren, Cloud-Ressourcen missbrauchen und Build- oder Auslieferungsprozesse gefährden. Ein lokaler Vorfall wird so zum Risiko für den laufenden Geschäftsbetrieb und die gesamte digitale Lieferkette.

Der Wurm verrät sich beim Zugriff

Cybersense setzt mit der Früherkennung an, wenn ein Wurm oder Angreifer nach verwertbaren Zugangsdaten sucht. Die Deception-Plattform verteilt dafür passive Köder, sogenannte Lures oder Breadcrumbs, auf Entwicklerrechnern, in Benutzerprofilen und in CI/CD-Workflows. Diese bilden beispielsweise scheinbare Tokens, Zertifikate, Cloud-Zugangsdaten oder Konfigurationsspuren nach, besitzen jedoch keine produktiven Berechtigungen.

Versucht der Schadcode, einen solchen Köder zu nutzen, entsteht ein Kontakt mit einer überwachten Decoy-Umgebung. Dieser Vorgang löst unmittelbar einen Alarm aus und kann anhand einer eindeutigen Köder-Kennung dem betroffenen Rechner, Benutzerprofil oder Workflow zugeordnet werden. Laut Cybersense ist dafür keine zusätzliche Agenten-Software auf den Endgeräten erforderlich.

„Supply-Chain-Würmer wie Shai-Hulud umgehen die üblichen Schutzschichten, weil sie sich als normaler Teil der Entwicklungsarbeit tarnen“, sagt Ralf Sturhan, Geschäftsführer der Cybersense GmbH. „Genau für solche Fälle ist Deception gemacht: Der Wurm verrät sich in dem Moment, in dem er zugreift. Unternehmen erfahren nicht Wochen später aus der Presse von einem Befall, sondern in dem Augenblick, in dem er passiert – inklusive des Systems, auf dem er begonnen hat.“

Was Unternehmen jetzt tun sollten

Unternehmen sollten kurzfristig prüfen, ob sie betroffene Paketversionen einsetzen, und ihre Lockfiles, Build-Logs sowie Installations-Hooks untersuchen. Bei einem möglichen Befall müssen npm-, GitHub-, Cloud-, SSH-, Kubernetes-, Vault- und CI/CD-Zugangsdaten bewertet und gegebenenfalls rotiert werden. Entwicklerrechner und Build-Runner sollten dabei als potenziell kompromittierte Systeme behandelt werden.

Cybersense empfiehlt außerdem, ungewöhnliche Token-Nutzung, ausgehende Verbindungen und automatisierte Veröffentlichungen verstärkt zu überwachen. Deception ergänzt dabei bestehende Sicherheitsmaßnahmen wie Dependency Governance, Least Privilege und Incident Response – insbesondere dort, wo Prävention allein einen bereits laufenden Angriff nicht sichtbar macht.

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Über Cybersense
Die Cybersense GmbH entwickelt Deception-Technologie zur Früherkennung von Cyberangriffen. Die Technologie zur Platzierung von Ködern und Decoys ist laut Unternehmen unter anderem durch die Patente US 12,261,855 B2 und DE 10 2021 106 823 B3 geschützt und wurde in Deutschland entwickelt.

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Nach Plagiarius-Sonderpreis: Erneut täuschend echte GERMENS-Shopkopie aufgetaucht

Unter germins.de werden Marke, Produkte und Firmendaten der Chemnitzer Kunstmodemarke übernommen – Inhaber René König warnt vor Bestellungen und der Eingabe persönlicher Daten

BildChemnitz, 26. Juli 2026. Die Chemnitzer Kunstmodemarke GERMENS artfashion ist erneut von einer nicht autorisierten Kopie ihres Onlineshops betroffen. Unter der täuschend ähnlichen Domain germins[.]de ist eine Website aufgetaucht, die auf den ersten Blick wie der offizielle GERMENS-Onlineshop aussieht.

Die Abweichung ist minimal, aber entscheidend: Bei der fremden Domain wird GERMINS mit einem „i“ geschrieben. Die Marke GERMENS wird dagegen mit einem „e“ geschrieben.

Der einzige offizielle GERMENS-Onlineshop ist unter folgender Adresse erreichbar:

https://www.germens.shop/

Auf der nicht autorisierten Website werden das GERMENS-Logo, die Gestaltung des Shops, Produktbilder, Produktbeschreibungen, Preise, Kategorien und zahlreiche weitere Inhalte verwendet. Selbst die Unternehmensanschrift der Markeking GmbH, der Name des Geschäftsführers René König sowie Bestandteile rechtlicher Texte wurden übernommen. Gleichzeitig erscheint dort eine nicht von GERMENS autorisierte E-Mail-Adresse.

Die Domain germins[.]de wurde weder von René König noch von der Markeking GmbH registriert oder zur Verwendung freigegeben. GERMENS steht in keiner geschäftlichen Verbindung zum Betreiber der Domain.

Wer die Schreibweise in der Browserzeile nicht genau kontrolliert, kann leicht den Eindruck gewinnen, direkt beim Originalanbieter einzukaufen.

„Hier wurden nicht nur einzelne Bilder oder Produktbeschreibungen kopiert. Es wird praktisch der gesamte Auftritt meiner Marke übernommen – einschließlich meiner Unternehmensdaten und meines Namens“, erklärt GERMENS-Gründer René König. „Da sich die fremde Internetadresse nur durch einen Buchstaben von unserer Marke unterscheidet, besteht eine erhebliche Verwechslungsgefahr.“

GERMENS rät ausdrücklich davon ab, über die fremde Domain Bestellungen vorzunehmen, dort ein Kundenkonto anzulegen oder persönliche Daten und Zahlungsinformationen einzugeben.

Wer auf der Seite bereits ein Passwort verwendet hat, das auch bei anderen Internetdiensten eingesetzt wird, sollte dieses vorsorglich ändern. Ebenso sollten bereits vorgenommene Zahlungen überprüft und gegebenenfalls der jeweilige Zahlungsdienstleister oder die Bank kontaktiert werden.

Ob und in welchem Umfang über die Domain bereits Bestellungen, Zahlungen oder Kundendaten verarbeitet wurden, wird derzeit geprüft. Zudem wurden Schritte eingeleitet, um den tatsächlichen Domaininhaber und die technischen Hintergründe der Shopkopie festzustellen.

Bis zum Abschluss dieser Prüfung bezeichnet GERMENS die Seite als mutmaßlichen Fakeshop beziehungsweise als nicht autorisierte Kopie des GERMENS-Onlineshops.

Bereits mehrere gefälschte GERMENS-Shops entdeckt

Der aktuelle Fall ist nicht der erste Angriff auf die Chemnitzer Marke. Bereits im Jahr 2025 wurden zwei fremde Internetseiten entdeckt, die sich als GERMENS-Onlineshops ausgaben.

Unter den Domains jeffkelleher[.]shop und noemibishop[.]shop waren das GERMENS-Logo, Produktfotos, Produktbeschreibungen und große Teile des Erscheinungsbildes kopiert worden.

Die dort angebotenen Preise lagen teilweise deutlich unter den tatsächlichen Herstellungskosten der in Europa gefertigten Kleidungsstücke. Ordnungsgemäße Unternehmensangaben fehlten oder waren nicht überprüfbar.

Die Fälle wurden unter anderem bei Registraren, Hosting- und Sicherheitsdienstleistern, der Verbraucherzentrale sowie bei der Polizei Sachsen gemeldet. Nach mehreren Monaten verschwanden die beiden Websites wieder aus dem Internet. Die verantwortlichen Betreiber konnten nach Kenntnis von GERMENS nicht eindeutig festgestellt werden.

Die aktuelle Kopie stellt eine weitere Eskalationsstufe dar. Erstmals wird eine deutsche Internetadresse verwendet, die dem Namen GERMENS besonders ähnlich ist. Gleichzeitig werden nicht nur Produkte und Bilder übernommen, sondern auch Firmenangaben und die Identität des Markeninhabers.

Eine ausführliche Dokumentation der bisherigen Fälle, Presseberichte und Maßnahmen veröffentlicht GERMENS auf einer eigenen Informationsseite:

https://www.germens.shop/fakeshop-germens

Plagiarius-Sonderpreis „FAKE-SHOP“

Die im Jahr 2025 entdeckten GERMENS-Shopkopien wurden im Februar 2026 auch durch die Aktion Plagiarius öffentlich thematisiert.

Bei der 50. Verleihung des bekannten Negativpreises auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt wurde erstmals der Sonderpreis „FAKE-SHOP“ vergeben.

Der Sonderpreis richtete sich nicht gegen GERMENS. Ausgezeichnet wurden die nicht ermittelten Betreiber der gefälschten Shops. GERMENS wurde als betroffener Originalanbieter und Rechteinhaber dargestellt.

Gegenübergestellt wurden der offizielle GERMENS-Onlineshop und die beiden nicht autorisierten Shopkopien. Damit wurde erstmals nicht nur die Nachahmung eines einzelnen Produktes, sondern die digitale Kopie eines vollständigen Marken- und Unternehmensauftritts besonders hervorgehoben.

Auch das Deutsche Patent- und Markenamt griff den Fall auf und stellte ihn als Beispiel für die Verbindung von Produktpiraterie, Identitätsmissbrauch und digitalen Betrugsmodellen vor:

https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/hintergrund/suchen-finden-schuetzen/plagiarius2026/index.html

Bereits einige Jahre zuvor war GERMENS von einer engen Produktnachahmung betroffen. Damals wurde ein Künstlerhemd der Marke nahezu vollständig kopiert und deutlich günstiger angeboten.

Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Bedrohung damit von der Nachahmung eines einzelnen Kleidungsstückes zur Übernahme vollständiger Internetauftritte und Unternehmensidentitäten.

„Der Plagiarius-Sonderpreis hat öffentlich sichtbar gemacht, wie professionell solche Shopkopien inzwischen aufgebaut werden“, erklärt René König. „Dass wenige Monate später erneut eine täuschend ähnliche Seite erscheint, zeigt, wie einfach es offenbar ist, einen vollständigen Markenauftritt zu kopieren.“

Während das Kopieren einer Website technisch innerhalb kurzer Zeit erfolgen könne, seien die Ermittlung der Verantwortlichen, die Kontaktaufnahme mit Registraren und Hostingunternehmen sowie die rechtliche Verfolgung häufig langwierig.

Hohe Belastung für ein inhabergeführtes Unternehmen

GERMENS ist kein Konzern mit eigener Rechts-, Presse- oder IT-Abteilung. Die Marke wird von René König persönlich geführt.

Neben Produktentwicklung, Verkauf, Kundenbetreuung und Organisation muss er daher auch die Dokumentation und Verfolgung der Fakeshops selbst übernehmen.

Für kleine und inhabergeführte Kreativunternehmen entstehen dadurch erhebliche Belastungen. Neben dem unmittelbaren Zeit- und Kostenaufwand droht ein langfristiger Vertrauensverlust.

Verbraucher können eine Bestellung bei einer gefälschten Website irrtümlich dem Originalunternehmen zuordnen. Werden Produkte nicht geliefert, Zahlungsdaten missbraucht oder Kundenanfragen nicht beantwortet, kann der daraus resultierende Ärger auf die echte Marke zurückfallen.

Besonders problematisch ist, dass die Betreiber solcher Seiten auf das über Jahre aufgebaute Vertrauen eines bestehenden Unternehmens zurückgreifen. Bilder, Texte, Produktinformationen und Unternehmensgeschichten vermitteln Besuchern den Eindruck eines etablierten und seriösen Anbieters.

GERMENS warnt Verbraucher

GERMENS bittet Verbraucherinnen und Verbraucher, bei Shopbesuchen besonders auf die genaue Schreibweise der Internetadresse zu achten.

Die fremde Domain germins[.]de gehört nicht zu GERMENS.

Dort sollten keine Bestellungen vorgenommen, keine Kundenkonten eingerichtet und keine Adress-, Passwort- oder Zahlungsdaten eingegeben werden.

Personen, die die Seite bereits genutzt, dort bestellt oder persönliche Daten übermittelt haben, werden gebeten, sich über die Kontaktmöglichkeiten des offiziellen GERMENS-Onlineshops zu melden.

GERMENS artfashion wurde 2010 von René König in Chemnitz gegründet. Die Marke verbindet Kunst, Mode und nachhaltige Fertigung. In Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern entstehen außergewöhnliche Designs für Hemden, Blusen, T-Shirts und Langarmshirts.

Die verwendeten Stoffe für Hemden und Blusen werden in Sachsen hergestellt, die Konfektion erfolgt in Europa. Ein großer Teil des Sortiments wird erst nach Bestellung oder in kleinen limitierten Auflagen gefertigt. GERMENS wird von René König persönlich geführt.

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email : info@germens.de

Firmenportrait

GERMENS artfashion wurde 2010 von René König in Chemnitz gegründet. Die Marke verbindet Kunst, Mode und nachhaltige Fertigung. In Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern entstehen außergewöhnliche Designs für Herrenhemden, Damenblusen, T-Shirts und Langarmshirts. Jedes Kleidungsstück ist als tragbares Kunstwerk konzipiert und hebt sich durch auffällige Motive, hochwertige Materialien und sorgfältige Verarbeitung von industrieller Massenware ab.

Die Stoffe für Hemden und Blusen werden in Sachsen produziert, die Konfektion erfolgt in Europa. Ein großer Teil des Sortiments wird erst nach Bestellung oder in kleinen, teilweise limitierten Auflagen gefertigt. Dadurch werden Überproduktion und unnötige Lagerbestände vermieden. Das Sortiment umfasst mehr als 500 Designs; Herrenhemden sind in den Größen XS bis 6XL erhältlich.

Zu den bekanntesten Trägern der Marke zählt der Formel-1-Reporter und Moderator Kai Ebel. Seit 2014 trägt er bei seinen Fernsehauftritten regelmäßig auffällige GERMENS-Hemden und ist damit eines der bekanntesten Gesichter der Marke im deutschen Fernsehen geworden. Die außergewöhnlichen Kleidungsstücke waren darüber hinaus bereits Bestandteil verschiedener Film- und Fernsehproduktionen sowie redaktioneller Dreharbeiten.

Auch das Thema Produkt- und Markenpiraterie spielt in der Geschichte von GERMENS eine Rolle. Kopierte Kleidungsdesigns und täuschend echte Nachbildungen des Onlineshops führten zu umfangreicher medialer Berichterstattung, einem Filmdreh und einer öffentlichen Würdigung durch die Aktion Plagiarius.

GERMENS wird von René König persönlich geführt. Neben dem Onlineshop unter www.germens.shop betreibt er ein Geschäft in Chemnitz. Die Marke steht für individuelle Mode, künstlerische Vielfalt, langlebige Qualität und eine möglichst ressourcenschonende Produktion.

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Eintritt in neue Phase der Cyberbedrohung – Unternehmen oft unzureichend vorbereitet

KI-System Claude Mythos beschleunigt Angriffsdynamik massiv. Experten im IHK Academy-Talk: Notfallpläne, Rechenzentrumsstrategie & moderne Angriffserkennung gehören spätestens jetzt auf die Chefagenda

BildIngolstadt, München, 28. Mai 2026. Neue KI-Dynamik im Cybercrime: Cyberangriffe werden schneller, professioneller, wirtschaftlich attraktiver und damit in Zukunft wesentlich zahlreicher – auch gegen kleinere Unternehmen. Diese zentrale Botschaft stand im Mittelpunkt des IHK Academy Experten-Talks zum Thema Cybercrime und Existenzbedrohung für Unternehmen. Besonders im Fokus: Claude Mythos, das Schwachstellen in Software erheblich schneller als bisher üblich identifizieren kann. Ein weiterer Game Changer: Selbst Nicht-Spezialisten können Tests zufolge mit dem KI-System komplexe Schwachstellen finden und teils über Nacht zu funktionierenden Exploits weiterentwickeln.

Aktuelle Abwehrsysteme bieten keinen ausreichenden Schutz mehr

Zur Überprüfung von Notfallplänen und einer validen Rechenzentrumsstrategie gehöre „spätestens jetzt die moderne Angriffserkennung, da zwischen entdeckter Schwachstelle und möglichem Angriff künftig weniger als zehn Minuten vergehen“, stellte Sebastian Struwe, Geschäftsführer von Cybersense, im von Boris Udina, Agentur wahn&sinnig moderierten Talk mit IT|MEDIA-Geschäftsführer Wolfgang Stiegler und Patrick Binner, Geschäftsführer von SysTec, klar. Die offiziellen Warnsignale: Laut Bundeslagebild Cybercrime 2025 ist Deutschland im Fokus von Cyberkriminellen. Deutschland zähle als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt „weiterhin zu den wichtigsten Angriffszielen im Cyberraum“. Besonders schwere Cyberdelikte sowie Angriffe auf Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen nehmen zu. Das geschätzte Schadensvolumen für die deutsche Wirtschaft 2025: 202,4 Milliarden Euro, was rund 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Im vergangenen Jahr wurden rund 335.000 Fälle von Cybercrime im engeren Sinne registriert. 207.888 Taten wurden aus dem Ausland oder von unbekannten Tatorten aus begangen. „Die tatsächliche Bedrohung dürfte aufgrund eines erheblichen Dunkelfeldes deutlich höher liegen“, so die BKA-Zusammenfassung.

Cybercrime ist längst industriell organisiert – für einen wirksamen Schutz entscheidend ist ein hohes Sicherheitsniveau aus Prävention, Erkennung und schneller Reaktion

Im Mittelpunkt des Talks standen konkrete Risiken: Angreifer sind in der Regel professionell arbeitende Strukturen mit klar verteilten Rollen – vom Erstzugriff über die Ausforschung bis zur Erpressung. Dennoch gehören laut Experten u. a. unzureichend getestete Backups, fehlende Notfallpläne und Rechenzentren ohne belastbaren Sicherheitsstrategie immer noch zum Unternehmensalltag. „Das erstaunt mich immer wieder, da Geschäftsführer für die Datensicherheit haften“, so Wolfgang Stiegler, der in Ingolstadt ein modernes Rechenzentrum mit Housing- und Cloud-Systemen betreibt. Er schilderte exemplarisch einen Praxisfall, bei dem ein mittelständisches Unternehmen über eine Phishing-Mail kompromittiert wurde. E-Mail-Konten wurden übernommen, Rechnungs-PDFs manipuliert und Bankverbindungen ausgetauscht. Der Vorfall fiel erst mit deutlicher Verzögerung auf und machte einen intensiven Notfalleinsatz erforderlich. „100-prozentigen Schutz gibt es nicht“, betonte Stiegler.

Patrick Binner wies auf den Mitarbeitenden als weiteres hohes Sicherheitsrisiko hin: „Schulungen sind wichtig, allein aber nicht ausreichend. Denn es geht längst nicht mehr darum ob, sondern wann es ein Unternehmen trifft und die Existenz bedrohen kann.“ Entscheidend seien klare Regeln im Alltag. Hinzu komme, ergänzte Sebastian Struwe beim IHK Academy Experten-Talk, der gestiegene Bedarf für eine moderne Angriffserkennung mit der frühzeitigen Erkennung und Abwehr von Eindringlingen im Netzwerk, bevor ein Schaden entstehe.

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Über IT|MEDIA
IT|MEDIA unterstützt Unternehmen mit IT-Infrastruktur, Rechenzentrumsleistungen sowie Cloud- und Sicherheitslösungen. Im Fokus stehen belastbare, wirtschaftliche und praxistaugliche Konzepte für den sicheren IT-Betrieb. Sitz ist Ingolstadt. www.itmedia-solution.de

Über SysTec
SysTec Computer GmbH begleitet Unternehmen bei der Weiterentwicklung ihrer IT-Sicherheitsstrukturen und legt dabei einen Schwerpunkt auf praxisnahe Schutzmaßnahmen, Sensibilisierung von Mitarbeitenden und belastbare Prozesse im Ernstfall. Sitz ist Ingolstadt. www.systec-computer.de

Über Cybersense
Cybersense GmbH ist auf moderne Angriffserkennung spezialisiert. Das Unternehmen setzt unter anderem auf Deception-Technologie, um Eindringlinge frühzeitig im Netzwerk sichtbar zu machen und Angriffe bereits in einer frühen Phase zu erkennen. Sitz ist Dortmund. www.cybersense.de

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wahn&sinnig, Teil der HUP GmbH/CHAPTERS Group AG, ist eine Agentur für strategische Kommunikation und Marketing. Der Fokus liegt auf Markenaufbau, Content, Kooperationsmarketing und Formaten, die komplexe Themen verständlich machen. Die Agentur publiziert zahlreiche digitale Magazin BtoB und BtoC. Sitz ist München. www.wahnundsinnig.de

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Neuer Psychothriller aus Leipzig: Schuld, Voyeurismus und ein dunkles Familiengeheimnis

Tauchen Sie ein in die dunkle Psyche eines hochintelligenten Voyeurs und blicken Sie in die tiefsten Abgründe menschlicher Begierde! Auch als Ebook!

BildEin neuer Leipzig-Krimi sorgt für beklemmende Spannung: Im Mittelpunkt steht der 42-jährige IT-Spezialist Micha, der ein Leben zwischen bürgerlicher Fassade und moralischem Abgrund führt. Nach außen hin erscheint er als zuverlässiger Kollege und liebevoller Familienvater – doch hinter verschlossenen Türen ist er Gefangener seiner voyeuristischen Obsession, die immer größere Ausmaße annimmt.

Als sein Geheimnis auffliegt, zerbricht nicht nur seine Ehe. Ausgerechnet seine Tochter Jule ertappt ihn dabei, wie er ihre beste Freundin heimlich filmt. Für sie ist dieser Verrat unverzeihlich. Voller Abscheu bricht sie den Kontakt ab, während Micha, von Schuldgefühlen und Selbsthass geplagt, nach Teneriffa flieht.

Sechs Jahre vergehen. Dann greift Micha erneut auf illegale Weise auf eine Webcam zu – und wird unfreiwillig Zeuge eines abscheulichen Verbrechens – direkt in der Nachbarschaft seiner Tochter. Er schlägt Alarm, doch sie hält seine Aussagen zunächst für das Produkt einer krankhaften Fantasie. Erst als Jule selbst merkwürdige Hinweise entdeckt, beginnt sie zu zweifeln.

Vor ihr steht eine Entscheidung von kaum erträglicher Tragweite: Soll sie die Warnungen ihres Vaters ignorieren – und womöglich zulassen, dass direkt nebenan Unvorstellbares geschieht? Oder selbst aktiv werden und Methoden einsetzen, die sie einst zutiefst verachtet hat?

Was Vater und Tochter zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen: Das Gesehene ist lediglich der sichtbare Teil eines weit größeren Grauens.

Der Thriller erzählt kompromisslos von Schuld, Verantwortung und der Frage, wie dünn die Grenze zwischen Freund und Feind tatsächlich ist. Doch der Countdown läuft: Während im Hintergrund ein Ereignis mit fatalen Konsequenzen unaufhaltsam näher rückt, kämpfen zwei entfremdete Menschen darum, ihre gemeinsame Vergangenheit zu überwinden.

Leipzig bildet die atmosphärisch dichte Kulisse der Handlung – mit vertrauten Orten ebenso wie mit vergessenen Schauplätzen, an denen sich dunkle Machenschaften entfalten.

Autor aMOR BIDman verbindet psychologische Spannung mit schwarzem Humor. Seine Wurzeln in der Comedy-Branche verleihen selbst den düstersten Szenen eine subtile, sarkastische Note und schaffen einen ungewöhnlichen, fesselnden Ton.

Besonders brisant: Die aufgedeckten Verbrechen basieren nicht ausschließlich auf Fiktion. Eine zitierte Warnung der Bundespolizei belegt das.

Der rund 420 Seiten starke Leipzig-Thriller mit psychologischem Tiefgang und gesellschaftlicher Relevanz spielt zum Jahresende 2024 und eignet sich als intensive Lektüre für die kalten Wintertage. Auch Tierliebhaber werden durch die Geschichte mehr als gerührt sein.

Erhältlich ist der Roman als eBook, Taschenbuch und Hardcover über

www.amor-bidman.de

sowie bei Amazon:
– eBook (420 Seiten): 2,69 EUR | ASIN: B0FYFW5VVR
– Taschenbuch (420 Seiten): 16,95 EUR | ASIN: B0FYY94CM5
– Hardcover (360 Seiten): 19,99 EUR | ASIN: B0FYPZN8C4

Dieser Thriller schärft den Blick – für digitale Gefahren, für menschliche Abgründe und für die Frage, wem wir wirklich trauen können.

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Herr Amor Bidman
Lene-Voigt-Str. 2
04289 Leipzig
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fon ..: 01733779114
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email : amor-bidman@gmx.de

aMOR BIDman schreibt unter Pseudonym. Seine Vergangenheit in der Comedy-Szene spiegelt sich im Erzählton wider: düstere Themen verbindet er mit feinem Humor und leiser Ironie. So entsteht eine Geschichte, die fesselt, unterhält und berührt – mit einem Hauch Romantik und spürbarem Herzschmerz.

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Wirtschaft

„Die Tochter des Voyeurs“ – ein neuer Leipzig-Thriller von aMOR BIDman

Tauchen Sie ein in die dunkle Psyche eines hochintelligenten Voyeurs und blicken Sie in die tiefsten Abgründe menschlicher Begierde! Auch als Ebook!

BildDer brandneue Leipzig-Krimi erzählt vom Doppelleben des 42-jährigen IT-Experten Micha. Nach außen wirkt er wie der liebevolle Familienvater und sympathische Kollege – aber innerlich wird er von einer voyeuristischen Sucht getrieben. Er ist schlicht ein Spanner wie er im Buche steht – im Strafgesetzbuch unter § 201a. Und er will mehr, immer mehr.

Dann geschieht das Unvermeidliche: Er fliegt auf – und seine Ehe droht zu zerbrechen. Ausgerechnet seine Tochter Jule erwischt ihn dabei, wie er ihre beste Freundin heimlich filmt. Entsetzt bricht sie jeglichen Kontakt zu ihrem einst so geliebten Papa ab. Von Selbsthass und Suizidgedanken zerfressen flieht Micha nach Teneriffa.

Sechs Jahre später hackt er sich erneut in die Webcam der ehemaligen Nachbarstochter – und wird Zeuge eines widerwärtigen Verbrechens.

Zunächst glaubt ihm seine Tochter kein Wort, hält alles für die kranken Fantasien eines pathologischen Voyeurs. Doch bald entdeckt sie selbst erste Anzeichen dafür, dass sein Verdacht vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit enthält.

Jetzt steht sie vor einer unmöglichen Entscheidung: Soll sie die Warnung ihres Vaters ignorieren und damit unvorstellbare Gräueltaten in der direkten Nachbarschaft zulassen? Oder selbst zur Ermittlerin werden – mit genau den Spanner-Methoden, die sie einst so verachtete?

Was Vater und Tochter zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Das Gesehene ist nur der erste Kristall an der Spitze des Eisbergs.

Erleben Sie einen kompromisslosen Psychothriller über Schuld, Wahrheit und Abgründe – und darüber, wie aus einem guten Freund der schlimmste Feind werden kann.

Wird es Micha und seinem herzallerliebsten Töchterlein gelingen, ihre Vergangenheit zu überwinden, um gemeinsam gegen das Böse anzutreten? Der Countdown bis zu einem besonders abscheulichen Event läuft bereits.

Leipzig dient als atmosphärische Kulisse dieser düsteren Geschichte – mit bekannten Schauplätzen, aber auch verlassenen Orten, an denen dunkle Geschäfte blühen.

Der Autor aMOR BIDman macht seinem Namen alle Ehre: Seine Herkunft aus der Comedy-Branche verleiht selbst den finstersten Momenten einen sarkastischen Glanz. Das Ergebnis ist ein Thriller voller schwarzem Humor, Nervenkitzel und unerwarteter Romantik.

Die geschilderten Gräueltaten sind leider keine reine Fiktion – wie ein Warnflyer der Bundespolizei erschreckend belegt.

Der packende Leipzig-Thriller umfasst rund 420 Seiten und ist als Taschenbuch, Hardcover und eBook erhältlich unter:

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Oder direkt bei Amazon bestellen:

Ebook mit 420 Seiten: 2,99 EUR ASIN: B0FYFW5VVR

Taschenbuch 420 S.: 16,95 EUR ASIN: B0FYY94CM5

Gebund.Buch 360S.: 19,99EUR ASIN: B0FYPZN8C4

Das Phänomen Voyeurismus ist längst Teil unseres Alltags. Es beginnt mit flüchtigen Blicken auf der Straße oder am Strand und endet bei der perfiden Nutzung modernster Überwachungstechnik.

Noch nie war die Gefahr so groß, in privaten Momenten heimlich gefilmt und anschließend online bloßgestellt zu werden – ein Risiko, dem besonders Frauen ausgesetzt sind. Dieses Thema könnte aktueller kaum sein.

Dass Elektronikhändler winzige Kameras anbieten, beweist die Nachfrage. Diese sogenannten Spycams können sich überall verbergen – im Hotelzimmer, im Schwimmbad oder sogar in den eigenen vier Wänden.

Der Thriller öffnet die Augen – ganz ohne Panikmache, aber mit nachhaltiger Wirkung.

Beim Lesen wird man Leipzig mit neuen Sinnen wahrnehmen – und zugleich ein Stück Teneriffa von seiner eindrucksvollsten Seite entdecken.

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aMOR BIDman schreibt unter Pseudonym. Seine Vergangenheit in der Comedy-Szene spiegelt sich im Erzählton wider: düstere Themen verbindet er mit feinem Humor und leiser Ironie. So entsteht eine Geschichte, die fesselt, unterhält und berührt – mit einem Hauch Romantik und spürbarem Herzschmerz.

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