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Wirtschaft

Präzisionsschmiedeteile – weniger Materialeinsatz, niedrigerer Energiebedarf bei Herstellung und Zerspanung

Mit Präzisionsschmiedeteilen Energie sparen: Gezielte Kombination von Schmieden und Zerspanen reduziert Materialeinsatz und Energieverbrauch, besonders wichtig bei kostspieligen Werkstoffen.

BildDas Schmieden ist ein energieintensiver Herstellungsprozess, der jedoch unverzichtbar für besonders robuste und sichere Komponenten ist – sei es im Fahrzeug- und Maschinenbau, im Armaturen-, Kessel- und Rohrleitungsbau oder bei geschmiedeten Haken, Ketten und Ösen in der Hebetechnik und Logistik. Doch auch im Hinblick auf Energiesparen bieten Schmiedeteile Potenziale, die in diesem Beitrag näher beleuchtet werden.

***Energieeinsparung durch Zerspanung von Schmiedeteilen***

Energieeffizienz – Bereits kleine Optimierungen von Halbzeugen wie Schmiedeteilen können den Zerspanungsaufwand signifikant reduzieren und somit sowohl die Zerspanungszeit als auch den Energieverbrauch verringern. Dies ist besonders entscheidend bei _hochpreisigen_ und _schwer zerspanbaren_ Werkstoffen wie Duplexstählen sowie Titan- oder Nickelbasislegierungen.

Eine Untersuchung des Industrieverbandes Massivumformung (IMU) e.V. (Titelbild) zeigt, dass der Energiebedarf pro Tonne produzierter Teile beim Schmieden deutlich geringer ist als bei anderen Fertigungsverfahren. Durch die gezielte _Kombination von Schmieden und Zerspanen_ können sowohl Material als auch Energie erheblich eingespart werden.

_Oft reichen bereits kleine Anpassungen an den Schmiedewerkzeugen (Gesenken), um den Materialfluss so zu steuern, dass der Zerspanungsaufwand reduziert werden kann._

Endkonturnahe Präzisionsschmiedeverfahren minimieren nicht nur den Materialabtrag, sondern auch den Bearbeitungsaufwand. Beim endkonturnahen Schmieden – idealerweise sogar gratlos – wird der Materialeinsatz soweit optimiert, dass nur minimale oder keine Abgrate entstehen, wodurch die Notwendigkeit für Nachbearbeitungen erheblich reduziert wird. Dies spart nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern senkt auch den Energieaufwand für nachgelagerte Zerspanungs- oder Schleifprozesse.

***Leichtbau komplexer Strukturen mit Schmiedeteilen***

Schmiedeteile zeichnen sich durch eine höhere Festigkeit und Ermüdungsbeständigkeit im Vergleich zu Teilen aus anderen Herstellungsverfahren wie _Gießen_ aus. Dies ermöglicht Konstruktionen mit geringerem Materialeinsatz – ein entscheidender Vorteil im Leichtbau, bei dem jedes eingesparte Gewicht direkten Einfluss auf den Energieverbrauch und die Performance hat.

_Laut einer Studie der University of Toledo (Ohio, USA) kann die Ermüdungsfestigkeit von geschmiedeten Kurbelwellen bis zu 37 % höher sein, was zu einer bis zu sechsfach längeren Ermüdungslebensdauer führen kann im Vergleich zu Gussteilen._

Fazit: Durch die gezielte Optimierung von Schmiedeteilen mittels Präzisionsschmieden und der Kombination von Schmieden und Zerspanen können sowohl der Materialeinsatz als auch die Zerspanungszeit reduziert werden, wodurch die Energieeffizienz signifikant gesteigert wird.

***About***

Dieser Beitrag setzt eine Informationsreihe über _Schmiedeteile im Alltag_ fort, die vor gut einem Jahr mit den Beiträgen über „Grenzen der energetischen Einsparmöglichkeiten“ und „Ohne Schmiedeteile keine Energietechnik“ begann. Sie versteht sich als inhaltliche Ergänzung zur Öffentlichkeitsarbeit des Industrieverbandes Massivumformung e.V., in dem der Autor aktives Mitglied ist.

Die Langfassung dieses Beitrags mit weiterem Bildmaterial, ergänzenden Erläuterungen und Links zu den Studien (Quellen) ist bei PrNews24 verfügbar:

Energiesparen mit optimierten Schmiedeteilen: geringerer Energieaufwand, weniger Materialeinsatz und Nachbearbeitung.

Der Autor, Thomas Henneke, hat Mathematik und Physik studiert und ist nach beruflichen Stationen in der Forschung und Bildung heute Geschäftsführer der KB Schmiedetechnik GmbH in Hagen, einer hochzertifizierten Gesenkschmiede im westdeutschen Sauerland, zwischen Solingen und Dortmund gelegen.

Das nachfolgende Video zeigt das Schmieden unter einem 16mT-Hammer bei KB. Weitere Informationen über den physikalisch-technischen Unterschied zwischen Hammerschmieden und Pressenschmieden (klicken) finden Sie in einem eigenen Kapitel im Blog des Autors, ebenso wie eine FAQ über Präzisionsschmieden.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

KB Schmiedetechnik GmbH – Gesenkschmiede Stahlschmiede Präzisionsschmiede
Thomas Henneke
Buschmühlenstr. 62
58093 Hagen
Deutschland

fon ..: +49233135080
web ..: https://kb-schmiedetechnik.de
email : info@kb-schmiedetechnik.com

KB Schmiedetechnik GmbH verarbeitet sämtliche Stahlsorten, darunter hochkorrosionsbeständige Edelstähle, Duplexstähle sowie Nickelbasis- und Titanlegierungen. Die Rohteilgewichte reichen von ca. 200 g bis 130 kg, bei einer Maximallänge von 600 mm – mit optimierter Kornflussstruktur (EN: Grain-Flow Forging), präzisionsgeschmiedet und kalibriert.

KB verfügt über vier Pressenlinien unterschiedlicher Größe, eine Hammerlinie sowie Zusatzaggregate zum separaten Stauchen, Kalibrieren und Abgraten. Weitere Details zur technischen Ausstattung und den Zertifizierungen finden Sie im *Schmiedeblog* des Autors unter dem Menüpunkt „Equipment“.

Pressekontakt:

KB Schmiedetechnik GmbH – Drop Forge
Herr Thomas Henneke
Buschmühlenstr. 62
58093 Hagen

fon ..: +492331350855
email : thomas.henneke@kb-schmiedetechnik.com

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HanseWerk: Schleswig-Holstein spart weiter Energie: Gasverbrauch sinkt im Dezember 2023 um 21,8 Prozent

HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz teilt mit: Schleswig-Holsteiner verbrauchten 2023 rund 16 Prozent weniger Erdgas verglichen mit dem Mittel der Jahre 2018 – 2022

BildTrotz Schnee und kälteren Temperaturen Anfang Dezember 2023 lag der Gasverbrauch in Schleswig-Holstein rund 12,4 Prozent unter dem des Vorjahresmonats. Wurden im Dezember 2022 noch 3.392 Gigawattstunden (GWh) verbraucht, lag der Wert im 12. Monat 2023 bei 2.970 GWh (- 422 GWh). Verglichen mit dem Mittelwert des Monats von 2018 – 2022 sind es sogar 828 GWh bzw. 21,8 Prozent weniger.

Seit Anfang 2022 ist in den Erhebungen von HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz eine Tendenz zum sinkenden Gasverbrauch sichtbar. So wurden in Schleswig-Holstein über das Jahr 2023 rund 16 Prozent weniger Erdgas verbraucht – verglichen mit dem Mittel von 2018 bis 2022. Insgesamt wurden rund 5.000 GWh Erdgas eingespart, was dem Jahresverbrauch von etwa 250.000 kleinen Einfamilienhäusern mit jeweils 20.000 Kilowattstunden Gasverbrauch entspricht.

Die Einsparungen sind zum Teil auf mildere Temperaturen zurückzuführen, aber auch auf den Krieg gegen die Ukraine und die steigende Preise. Und es bleibt wichtig, Energie zu sparen, auch wenn die Versorgungslage im Moment relativ entspannt ist. Denn die ausgesetzten Gaslieferungen aus Russland können bisher nur zum Teil ersetzt werden. Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde Gas ist von Vorteil – für den Geldbeutel, die Umwelt und auch die Versorgungssicherheit im Norden.

Ersatz für Erdgaslieferungen sollen unter anderem die LNG Terminals im Norden liefern. So nimmt SH Netz, Teil der HanseWerk-Gruppe, seit März 2023 regasifiziertes Flüssiggas vom Terminal in Brunsbüttel auf. Etwa 13.680 GWh waren das zwischen März und Dezember des vergangenen Jahres. Rund 9.200 GWh davon wurden im Netzgebiet von SH Netz, Tochter von HanseWerk, verbraucht. Der Rest wurde abgegeben ins vorgelagerte Transportnetz.

Zum Vergleich: Im Jahr 2023 wurden insgesamt rund 26.311 GWh Gas von HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz an Privatkunden, Unternehmen und Weiterverteiler wie Stadtwerke ausgespeist. 2022 lag die Menge bei 27.404 GWh und 2021 bei 33.553 GWh.

Gasausspeisung durch Tochterunternehmen von HanseWerk Schleswig-Holstein Netz 2023 im Vergleich zum Durchschnittswert der Jahre 2018-2022

Monat | Ausspeisung in GWh | Veränderung in GWh | Rückgang in %

Januar | 3.100 | – 1.013 | – 24,6%

Februar | 2.936 | – 774 | – 20,9%

März | 2.782 | – 808 | – 22,5%

April | 2.333 | – 413 | – 15,0%

Mai | 1.777 | – 440 | -19,9%

Juni | 1.213 | – 136 | -10,1%

Juli | 1.307 | – 112 | – 7,9%

August | 1.431 | + 125 | + 9,5%

Sept. | 1.286 | – 291 | – 18,5%

Oktober | 2.182 | – 170 | – 7,2%

Nov. | 2.994 | – 139 | – 4,4%

Dez. | 2.970 | – 828 | – 21,8 %

Schleswig-Holstein Netz

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. Über 450 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.

SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windräder und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen Energielösungen wie Smart-City-Anwendungen und unterstützt den Ausbau der Elektromobilität. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Dazu gehören beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich geförderte Forschungsprojekte.

Bis 2030 wird SH Netz klimaneutral sein: Dazu wird sie sämtliche Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen bis 2030 klimaneutral stellen. Außerdem unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das härteste Ruderrennen der Welt.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Pressekontakt:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
email : presse@hansewerk.com