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Fraunhofer IGD nimmt leistungsstarken GPU-Cluster in Betrieb

Neue KI-Infrastruktur für datensouveräne Forschung in Deutschland

BildMit einer neuen Hochleistungsrecheninfrastruktur stärken das Fraunhofer IGD und GSI/FAIR ihre Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen. Der neue GPU-Cluster verbindet die KI-Kompetenz des Fraunhofer IGD mit der energieeffizienten Rechenzentrumsinfrastruktur des Green IT Cube bei GSI/FAIR und schafft die technischen Voraussetzungen für das Training moderner KI-Modelle für datensouveräne Forschung in sicherem Umgang mit sensiblen Informationen.

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD erweitert seine Forschungsinfrastruktur um einen leistungsstarken GPU-Cluster für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die neue Rechenplattform ermöglicht das Training komplexer KI-Modelle auf eigener Hardware und schafft die Grundlage für datensouveräne KI-Anwendungen in Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.

Mit dem Ausbau der Rechenkapazitäten reagiert das Fraunhofer IGD auf den steigenden Bedarf an leistungsfähiger Infrastruktur für moderne KI-Verfahren. Der Cluster verfügt über 24 NVIDIA-B200-GPUs und wird im energieeffizienten Green IT Cube von GSI/FAIR in Darmstadt betrieben. Das Forschungsrechenzentrum zählt zu den energieeffizientesten wissenschaftlichen Rechenzentren Europas.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Datensouveränität. Viele aktuelle KI-Anwendungen basieren auf Diensten internationaler Anbieter. Mit dem neuen Cluster schafft das Fraunhofer IGD die Möglichkeit, KI-Modelle auf eigener Infrastruktur zu trainieren und zu betreiben. Dadurch können sensible Daten innerhalb kontrollierter Forschungsumgebungen verarbeitet werden.

„Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie für Effizienzsteigerungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Gleichzeitig wächst der Bedarf an vertrauenswürdigen und souveränen Lösungen, bei denen Daten und Modelle unter eigener Kontrolle bleiben. Mit unserer neuen KI-Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen, um leistungsfähige KI-Modelle in Deutschland zu entwickeln und zu betreiben. Damit stärken wir die technologische Souveränität und die Innovationskraft unseres Standorts gleichermaßen“, so Dr. Matthias Unbescheiden, Institutsleiter des Fraunhofer IGD.

Erste Pilotanwendungen entstehen derzeit in den Bereichen Bioökonomie, Geodatenanalyse und maritime Forschung. Die neue Recheninfrastruktur schafft die Grundlage für spezialisierte KI-Anwendungen und kann beispielsweise bei der automatisierten Auswertung von Luftbildern, Umweltdaten oder Unterwasseraufnahmen eingesetzt werden.

Im Bereich Bioökonomie und Smart Farming werden leistungsfähige KI-Modelle künftig Daten für Anwendungen in der Landwirtschaft, der Biokartierung oder dem Umweltmonitoring effizient auswerten.
Parallel entwickelt das Fraunhofer IGD Foundation Modelle für Geodaten, die speziell auf deutsche und europäische Datensätze zugeschnitten sind und Behörden sowie Unternehmen bei Analyse- und Planungsaufgaben unterstützen werden.
„Im maritimen Bereich dient die Infrastruktur unter anderem dem Aufbau KI-gestützter Detektionsverfahren, etwa zur automatisierten Erkennung mariner Objekte und Organismen. Gerade in sicherheitskritischen Anwendungen spielt dabei die souveräne Verarbeitung sensibler Daten eine entscheidende Rolle“, erklärt Prof. Dr. Uwe von Lukas, Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock.

Der GPU-Cluster wird im Green IT Cube von GSI/FAIR in Darmstadt betrieben. Die Zusammenarbeit verbindet die wissenschaftliche Expertise des Fraunhofer IGD im Bereich Künstliche Intelligenz mit der langjährigen Erfahrung von GSI/FAIR im Betrieb energieeffizienter Hochleistungsrechenzentren. Neben der Bereitstellung der Infrastruktur unterstützt GSI/FAIR die Zusammenarbeit mit seiner Expertise im Rechenzentrumsbetrieb und schafft damit optimale Voraussetzungen für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich KI und High Performance Computing.

„Mit dem Green IT Cube stellen wir Forschungspartnern eine leistungsfähige und zugleich energieeffiziente Rechenzentrumsinfrastruktur zur Verfügung. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IGD, um datensouveräne KI-Anwendungen und innovative Forschungsprojekte gemeinsam voranzutreiben. Die Kooperation zeigt, wie sich leistungsfähige KI-Infrastrukturen und innovative Rechenzentrumstechnologien gewinnbringend verbinden lassen“, sagt Dr. Tobias Engert, Abteilungsleiter Technologietransfer bei GSI/FAIR.

Die neue Infrastruktur bildet die Grundlage für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Fraunhofer IGD und GSI/FAIR in den Bereichen Künstliche Intelligenz, High Performance Computing und datensouveräne Datenverarbeitung. Davon profitieren auch Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand: Sie erhalten Zugang zu einer leistungsfähigen Forschungsinfrastruktur, auf der KI-Anwendungen gemeinsam mit dem Fraunhofer IGD datensouverän entwickelt, trainiert und für den späteren Praxiseinsatz vorbereitet werden können. Gleichzeitig stärkt die Kooperation den Wissenschaftsstandort Deutschland.

Weitere Informationen zum neuen GPU-Cluster des Fraunhofer IGD:

Der unter dem Projektnamen »Baltic Brain« aufgebaute GPU-Cluster besteht aus einem NVIDIA DGX POD mit drei NVIDIA-DGX-B200-Systemen und insgesamt 24 NVIDIA-B200-GPUs. Die Systeme sind über ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk mit einem All-Flash-Speichersystem verbunden. Für die Verwaltung und Orchestrierung der KI-Workloads kommen Lösungen von NVIDIA und Run zum Einsatz. Der Cluster wird im energieeffizienten Green IT Cube von GSI/FAIR in Darmstadt betrieben.

Der Aufbau der KI-Infrastruktur erfolgt im Rahmen der Forschungsinitiative BWSF – Biogene Wertschöpfung und Smart Farming. Die Forschungsinitiative wird gemeinsam von Bund sowie den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Bayern finanziert und stärkt Forschungskompetenzen an der Schnittstelle von Bioökonomie, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Weitere Informationen zum Green IT Cube und Digital Open Lab bei GSI/FAIR:

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt betreibt eine große, weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionen. Forschende aus aller Welt nutzen die Anlage für Experimente, um neue Erkenntnisse über den Aufbau der Materie und die Entwicklung des Universums zu gewinnen. Zurzeit entsteht das neue internationale Beschleunigerzentrum FAIR, eines der größten Forschungsvorhaben weltweit. Über die Forschung hinaus fördert GSI/FAIR mit dem »Digital Open Lab« gezielt den Transfer von Technologien und Innovationen in die Industrie und Digitalwirtschaft. Externe Kooperationspartner erhalten Zugriff auf Kapazitäten im Hochleistungs-Rechenzentrum, Infrastruktur und IT-Kompetenzen für gemeinsame Entwicklungsprojekte und Kollaborationen rund um die Themen Rechenzentrum, High Performance Computing und AI.

– Green IT Cube von GSI/FAIR: https://www.gsi.de/forschungbeschleuniger/forschung_ein_ueberblick/green-it-cube

– Digital Open Lab von GSI/FAIR: https://www.gsi.de/innovation/fuer-industrie-und-forschung/gsifair-digital-open-lab

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Frau Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Deutschland

fon ..: +49 6151 155-146
web ..: https://www.igd.fraunhofer.de
email : presse@igd.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IGD:
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzt seit über 30 Jahren Standards im Visual Computing, der bild- und modellbasierten Informatik. Die rund 260 Mitarbeitenden des Fraunhofer IGD unterstützen Unternehmen und Institutionen der Branchen Manufacturing and Mobility, Gesundheit und Pflege, Bioökonomie, Infrastruktur und Public Services sowie Maritime Wirtschaft. Das Fraunhofer IGD bietet konkrete technologische Lösungen und hilft bei der strategischen Entwicklung. Die Forscherinnen und Forscher betreiben Problemanalyse, konzipieren Soft- und Hardwaresysteme, entwickeln Prototypen und realisieren und implementieren visuell-interaktive Systeme. Schwerpunkte sind Mensch-Maschine-Interaktion, Virtual und Augmented Reality, künstliche Intelligenz, interaktive Simulation, Modellbildung sowie 3D-Druck und 3D-Scanning. Das Fraunhofer IGD betreibt seit 1987 Spitzenforschung und begleitet an seinen zwei Standorten Darmstadt und Rostock den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mit anwendungsorientierten Lösungen.

Pressekontakt:

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„80 bis 90 Prozent der deutschen Unternehmen haben keine echte Kontrolle über ihre IT-Sicherheit“

Michael Pütz von Cybersense: Warum Cloud-Abhängigkeiten Unternehmen gefährden und wie eine neu entwickelte ScoreCard digitale Souveränität messbar machen kann.

BildDortmund, 21. Juli 2026 – Digitale Souveränität gilt in Politik und Wirtschaft als Schlüsselbegriff für eine widerstandsfähigere IT. In der Praxis fehlt vielen Unternehmen jedoch weiterhin der Überblick über kritische Abhängigkeiten. Das sagt Michael Pütz, Leiter Sales- & Partnermanagement bei Cybersense, im Interview mit dem digitalen Magazin MEDIEN MANAGER. Cybersense positioniert sich als „Alarmanlage für die IT“ und bietet ein Deception-basiertes IT-Frühwarnsystem zur Angriffs- und Einbruchserkennung. Nach Einschätzung des Experten haben 80 bis 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland „keine echte Kontrolle über ihre Cybersecurity- und Souveränitätsstrategie“.

Für Unternehmen bedeute digitale Souveränität vor allem Kontrolle – über die eigenen Daten, kritische Geschäftsprozesse und die technischen Abhängigkeiten, auf denen diese basieren, so Pütz. Solange nicht belastbar beantwortet werden könne, wo Daten liegen, wer Zugriff auf zentrale Systeme hat und wie wechselbar Anbieter sind, fehle diese Kontrolle: „In der Unternehmenspraxis ist das Thema eher ein Kommunikationsbegriff und kein operatives Steuerungsthema.“

Bedenkliche Abhängigkeiten von Cloud-Diensten und Plattformanbietern in der Paxis

Als besonders kritisch stuft Pütz die Abhängigkeit von einzelnen Cloud-Diensten und Plattformanbietern ein. Wenn zentrale Anwendungen, Daten und Sicherheitsfunktionen stark auf einen Anbieter konzentriert seien, entstünden technische wie strategische Lock-in-Effekte. Viele Unternehmen merken erst spät, wie schwierig ein Anbieterwechsel wird, wenn Daten, Prozesse und Schnittstellen eng an eine Plattform gebunden sind. Europäische Rechenzentren internationaler Anbieter lösen die Frage nach Kontrolle und struktureller Abhängigkeit ebenfalls nicht automatisch.

Die Sicherheitsstrategie deutscher Unternehmen ist unmittelbar betroffen und „ohne Kenntnis der eigenen Abhängigkeiten nicht belastbar“, betont Pütz: „Viele setzen zudem eine vorhandene Firewall fälschlich mit zeitgemäßer Angriffserkennung gleich.“ Entscheidend sei heute nicht, ob ein Angriff stattfindet, vielmehr ob daraus realer Schaden entsteht.
KMU besonders gefährdet

Besonders sichtbar ist das Problem im Mittelstand, wo spezialisierte interne Ressourcen oft fehlen, während die wirtschaftliche Abhängigkeit von funktionierenden IT-Abläufen hoch ist. Unternehmen ohne ausreichendes internes Know-how empfiehlt Pütz spezialisierte Partner – idealerweise mit Sitz, Support und Ansprechpartnern in Deutschland oder der EU, um im Ernstfall schnelle Kommunikation und klare Zuständigkeiten sicherzustellen.

Cyberrisiken und digitale Souveränität messbar machen

Cybersense entwickelt derzeit eine eigene ScoreCard, mit der sich abstraktes IT-Risiko in konkrete betriebliche Auswirkungen übersetzen lässt. Parameter sind beispielsweise die Kosten eines Tages Produktionsausfall oder eines Ausfalls zentraler Systeme. Pütz: „Erst durch diese Quantifizierung wird aus dem IT-Risiko eine Managementgröße.“ Ziel ist es, Unternehmen Transparenz über ihre Abhängigkeiten zu verschaffen und Sicherheitsstrategien gemeinsam so aufzubauen, dass strukturelle Schwachstellen gezielt adressiert werden.

Das komplette Interview unter www.cybersense.de.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Cybersense GmbH
Herr Tobias Nagel
Emil-Figge-Str. 80
44227 Dortmund
Deutschland

fon ..: +49 231 292974 00
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email : info@cybersense.de

Über Cybersense
Cybersense, ein deutscher Spezialist für Angriffserkennung mit Sitz in Dortmund, unterstützt Unternehmen dabei, ihre Cybersicherheit gezielt zu stärken und digitale Angriffe frühzeitig zu identifizieren. Da herkömmliche Sicherheitssysteme angesichts des zunehmenden KI-Einsatzes oft an ihre Grenzen stoßen, setzt Cybersense auf eine patentierte Deception-Technologie. Täuschend echte Köder, Fallen und nachgebildete Systeme werden individuell erstellt und strategisch in der IT-Umgebung platziert, sodass Angreifer bereits in einer frühen Angriffsphase erkannt werden, bevor Schaden entsteht. Auf diese Weise hilft Cybersense, verdächtige Aktivitäten sichtbar zu machen, Angriffsbewegungen im Netzwerk schneller zu erkennen und die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall deutlich zu erhöhen.

Weitere Informationen: www.cybersense.de

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wahn&sinnig / HUP GmbH
Herr Boris Udina
Ernst-Amme-Straße 19
38114 Braunschweig

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email : boris.udina@hup.de

Wirtschaft

Berlin: Ohne hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure ist kein „Staat“ zu machen!

Für den Ausbau erneuerbarer Energien, Modernisierung von Verkehrssystemen und Realisierung nachhaltiger Bauprojekte benötigt der öffentliche Dienst hochqualifizierte Ingenieurinne und Ingenieure.

Der technische Beruf im öffentlichen Dienst hat bei der Bereitstellung der Infrastruktur eine hohe Bedeutung. Hierzu gehören insbesondere die Bereiche: Bauwesen und Architektur, Ingenieurwesen, IT und Digitalisierung, Gesundheitszentren und Verkehrswesen. Hierzu braucht der Öffentliche Dienst Ingenieurinnen und Ingenieure, die Praxisnähe sowie effizientes, fachliches und wirtschaftliches Wissen einbringen.

Ingenieurinnen und Ingenieure sind zuständig für Planung, Bau und Instandhaltung öffentlicher Gebäude, Straßen und Brücken, Entwicklung und Überwachung technischer Projekte in der Wasserwirtschaft, im Verkehr oder in der Umwelttechnik.

Auch die Betreuung und Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur öffentlicher Einrichtungen und Behörden, Wartung und Betrieb von Medizintechnik in Krankenhäusern und Gesundheitszentren, Implementierung nachhaltiger Energiekonzepte und Überwachung von Umweltauflagen sowie Planung und Optimierung öffentlicher Verkehrssysteme, von Bahnanlagen bis zu ÖPNV-Lösungen gehören zu ihren Aufgaben. Sie agieren in der öffentlichen Verwaltung im Sinne des Gemeinwohls – und nicht zugunsten der in der Privatwirtschaft üblichen Gewinnmaximierung, wobei die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel optimal und zielorientiert eingesetzt werden müssen. Ingenieurinnen und Ingenieure die wissenschaftlich interessiert sind, stehen zudem bundeseigene Forschungseinrichtungen – wie beispielsweise die Fraunhofer-Institute oder die Max-Planck-Gesellschaft – offen.

Laut Statistischem Bundesamt fehlen allein in den kommunalen Bauverwaltungen bundesweit über 20.000 Ingenieurinnen und Ingenieure. Als Beispiel sind hier die 16.000 maroden Brücken im Bundesfernstraßennetz als sanierungs- oder erneuerungsbedürftig zu nennen, wovon fast 6.000 komplett ersetzt werden müssen. Neben den Baukosten verursachen die Umleitungen dieser baubedingten Sperrungen einen wirtschaftlichen Verlust in Milliardenhöhe. Intakte Brücken können auch Menschenleben retten. Das plötzliche Versagen der eingestürzten Carolabrücke in Dresden hat zum Glück kein Menschenleben gekostet.

Die technischen Berufe, die sich im öffentlichen Dienst im Wandel befinden, werden maßgeblich durch die digitale Transformation beeinflusst. Weitere Themen sind z. B. die Klimafolgen und die in Rente gehenden Boomer. „Aus der Sicht des ZBI ist es wichtig, dass öffentliche Verwaltungen zunehmend auf digitale Prozesse setzen und massiv in den Ausbau ihrer IT-Infrastrukturen investieren“, betont ZBI-Vizepräsident Dr. Heinz Leymann und fügt hinzu: „Hierzu bedarf es der Gewinnung hochqualifizierter Ingenieurinnen und Ingenieure, die digitale Lösungen entwickeln und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger umsetzen“. Darüber hinaus nehmen bundesweit öffentliche Klimaschutzprojekte eine bedeutende Rolle ein. Für den Ausbau erneuerbarer Energien, die Modernisierung von Verkehrssystemen und die Realisierung nachhaltiger Bauprojekte werden in gleicher Weise hochqualifizierte Ingenieurinne und Ingenieure benötigt.

Der ZBI fordert: Die Politik ist aufgerufen, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, um nicht den Wettbewerb mit der Wirtschaft im Hinblick auf hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure zu verlieren.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V.
Herr Dr. Heinz Leymann
Christinenstr. 79
44575 Castrop-Rauxel
Deutschland

fon ..: 02305 9679087
web ..: http://www.zbi-berlin.de
email : leymann@zbi-berlin.de

Der ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens. Zu seinen Mitgliedern gehören Ingenieurvereine und Organisationen, die sich mit dem Ingenieurwesen befassen. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 40.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft. Der ZBI nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung von Bund und Ländern und pflegt hierzu seine fachlichen und direkten Kontakte zu Politikern aller Parteien.
www.zbi-berlin.de

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V.
Herr Dr. Heinz Leymann
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n-komm Connect 2026 bringt Digitalisierung und Cyber Security nach Karlsruhe

Kostenfreie Fachveranstaltung für Unternehmen und öffentliche Verwaltung am 30. September in der RaumFabrik Durlach

BildKarlsruhe, Juli 2026 – Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, der sichere Umgang mit Daten und der Schutz vor Cyberangriffen zählen zu den zentralen Herausforderungen für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. Mit der n-komm Connect 2026 schafft die Karlsruher n-komm GmbH am 30. September 2026 erneut eine regionale Plattform für Information, Wissenstransfer und fachlichen Austausch. Die kostenfreie Veranstaltung findet in der RaumFabrik Durlach statt und richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, IT-Verantwortliche sowie Fachabteilungen aus der Technologie- und Wirtschaftsregion Karlsruhe und darüber hinaus.

In zwei parallelen Vortragsreihen stehen aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung und Cyber Security im Mittelpunkt. Namhafte Hersteller, Branchenexperten und Anwender berichten aus der Praxis und zeigen auf, wie sich digitale Prozesse effizient gestalten und IT-Infrastrukturen nachhaltig absichern lassen.

Zu den Schwerpunktthemen der Veranstaltung gehören unter anderem:

* Dokumentenmanagement (DMS) und Enterprise Content Management (ECM)
* Digitale Geschäftsprozesse und Workflow-Automatisierung (e-Akte)
* E-Rechnung und digitale Archivierung
* Microsoft 365 und moderne Zusammenarbeit
* Künstliche Intelligenz im Unternehmensalltag
* Informationssicherheit und Cyber Security
* Endpoint Protection und Managed Detection & Response (MDR)
* Identity & Access Management
* Backup- und Recovery-Strategien
* Netzwerk- und Cloud-Sicherheit
* Security Awareness und aktuelle Bedrohungsszenarien

Neben den Fachvorträgen bietet die n-komm Connect eine begleitende Fachausstellung mit führenden Technologiepartnern. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, sich direkt mit Herstellern, IT-Spezialisten und Anwendern auszutauschen, neue Lösungen kennenzulernen und konkrete Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag zu diskutieren.

„Mit der n-komm Connect möchten wir Unternehmen und öffentliche Einrichtungen aus der Region eine Plattform bieten, auf der aktuelle Technologien verständlich, praxisnah und im direkten Dialog vermittelt werden. Gerade die Themen Digitalisierung und Cyber Security entwickeln sich rasant – umso wichtiger ist der persönliche Austausch mit Expertinnen und Experten“, erklärt Alexander Kühn, n-komm GmbH.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist über die Website der n-komm GmbH möglich.

Veranstaltungsinformationen

n-komm Connect 2026
30. September 2026
RaumFabrik Durlach, Karlsruhe

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://n-komm.de/n-komm-connect-2026/

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

n-komm GmbH
Herr Alexander Kühn
Unterweingartenfeld 6
76135 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: +49 721 35460-0
fax ..: +49 721 35460-60
web ..: https://n-komm.de
email : info@n-komm.de

Die n-komm GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist ein IT-Dienstleister und Digitalisierungspartner für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der digitalen Transformation – von der Analyse und Konzeption über die Implementierung bis hin zum Betrieb und Support moderner IT-Lösungen.

Zum Leistungsspektrum gehören Lösungen für Dokumentenmanagement (DMS), Enterprise Content Management (ECM), digitale Geschäftsprozesse und Workflow-Automatisierung sowie Microsoft-365-Lösungen. Darüber hinaus entwickelt und realisiert die n-komm GmbH umfassende Konzepte im Bereich Cyber Security – von der Prävention über die Erkennung bis zur Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.

Mit langjähriger Projekterfahrung, einem interdisziplinären Expertenteam und starken Technologiepartnerschaften begleitet die n-komm GmbH Organisationen bei der Umsetzung zukunftsfähiger Digitalisierungs- und Sicherheitsstrategien. Mit der jährlich stattfindenden n-komm Connect bietet das Unternehmen zudem eine Plattform für den fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung und IT-Sicherheit.

Pressekontakt:

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Herr Alexander Kühn
Unterweingartenfeld 6
76135 Karlsruhe

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iSAQB Software Architecture Gathering 2026 – Programm für internationale Softwarearchitektur-Konferenz online

16. bis 19. November 2026

BildMehr als 60 internationale Sprecher:innen, über 55 Sessions und Keynotes, zehn ganztägige Workshops und acht Tracks: Das Programm des Software Architecture Gathering (SAG) 2026 ist jetzt online. Vom 16. bis 19. November 2026 wird das Titanic Chaussee Berlin zum internationalen Treffpunkt der Softwarearchitektur-Community. Veranstaltet vom International Software Architecture Qualification Board (iSAQB®) in Kooperation mit heise conferences, bringt die Konferenz renommierte Expert:innen aus aller Welt zusammen und wird mit mehr als 400 erwarteten Teilnehmenden größer als je zuvor.

Ob Künstliche Intelligenz, Softwarearchitektur, Leadership, Cloud, Domain-Driven Design oder moderne Engineering Practices – das Software Architecture Gathering bietet vier Tage voller praxisnaher Impulse, fachlichem Austausch und Networking. An den Hauptkonferenztagen am 17. und 18. November erwartet die Teilnehmenden außerdem eine Expo mit führenden Unternehmen aus der Softwarebranche.

Mit mehr als 60 internationalen Sprecher:innen präsentiert die SAG 2026 eines der bislang stärksten Programme ihrer Geschichte. Zu den renommierten Expert:innen gehören unter anderem Radia Perlman, Sam Newman, Randy Shoup, Aino Vonge Corry, Alistair Cockburn, Kevlin Henney, Simon Brown, Dylan Beattie, Neal Ford, Barry O’Reilly, Mark Richards und viele weitere bekannte Persönlichkeiten der internationalen Softwarearchitektur-Community. Sie teilen ihre Erfahrungen aus Industrie, Forschung und Praxis und geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen der Softwareentwicklung.

Zu den Highlights des diesjährigen Programms gehören unter anderem:

– Dark Modules and Cobots: Architecting For AI / Keynote von Sam Newman

– Don’t Panic – the Hitchhiker’s Guide to AI / Keynote von Aino Vonge Corry

– You Can’t Rewrite It All: With Models Modularity Matters More / Keynote von Randy Shoup

– Network Protocols: Myths, Missteps, and Mysteries / Keynote von Radia Perlman

– How To Teach Your Agents About Architecture / Workshop von Neal Ford

– Residuality Theory / Workshop von Barry O’Reilly

– Accountability, Agency and the Humans Left Holding the Liability / Workshop von Louise Humpington

– 14 Software Architecture Patterns and AntiPatterns Every Architect Should Know / Workshop von Mark Richards

– Open Source, Open Mind: The Cost of Free Software / Session von Dylan Beattie

– Decisions for Software Design and Beyond / Session von Jacqui Read

– Design in Software Is Deciding to Put the Line of Code. For Every Line of Code / Session von Alistair Cockburn

– The Human Edge in the Age of AI: How to Be Irreplaceable / Session von Lirone Glikman

– Escaping the Complexity Trap: What Software Architects Need to Learn / Session von Jurgen Appelo

– Leadership and Psychological Safety / Session von Gitte Klitgaard

Mit acht thematischen Tracks, mehr als 55 Sessions und Keynotes sowie zehn ganztägigen Workshops bietet das Software Architecture Gathering ein vielseitiges Programm für Softwarearchitekt:innen, Entwickler:innen, Tech Leads, Systemanalyst:innen und alle, die moderne Softwaresysteme gestalten. Neben technischem Know-how stehen auch Themen wie Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit im Fokus. Ziel der Konferenz ist es, den internationalen Austausch zu fördern, neue Perspektiven zu eröffnen und praxisnahe Impulse für die tägliche Arbeit zu vermitteln.

Weitere Informationen zum Programm, zu den Sprecher:innen und zur Ticketbuchung finden Interessierte unter: https://www.software-architecture-gathering.com/ 

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iSAQB GmbH
Frau Franziska Deutsch
Feuerbachstraße 6
14471 Potsdam
Deutschland

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Das International Software Architecture Qualification Board (iSAQB®) ist ein internationaler Verein, der sich aus führenden Fachexpert:innen aus Industrie, Beratungsunternehmen und Wissenschaft zusammensetzt. Als Non-Profit-Organisation entwickelt das iSAQB® technologische Standards und Zertifizierungen im Bereich Softwarearchitektur. Das wesentliche Ziel des iSAQB® ist es, die Aus- und Weiterbildung von Softwarearchitekt:innen international zu standardisieren und kontinuierlich zu verbessern.

Als unabhängiges Gremium ist das iSAQB® Träger des internationalen modularen Schulungs- und Zertifizierungssystems „Certified Professional for Software Architecture“ (CPSA®). Das Zertifizierungssystem ermöglicht Softwarearchitekt:innen, ihren Wissensstand und ihre Fähigkeiten durch ein international anerkanntes Prüfungsverfahren zertifizieren zu lassen.

Pressekontakt:

iSAQB GmbH
Frau Franziska Deutsch
Feuerbachstraße 6
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