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Wirtschaft

ZBI: Strahlenschutz-Novelle zeigt, wie moderner Bürokratieabbau gelingen kann

Aus Sicht des ZBI zeigt der Entwurf beispielhaft, wie sich Verwaltungsverfahren vereinfachen und beschleunigen lassen, ohne das hohe Schutzniveau im Strahlenschutz zu gefährden.

BildDer Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) unterstützt den Referentenentwurf der Bundesregierung zum Bürokratierückbau, zur Digitalisierung und zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts ausdrücklich. Aus Sicht des Verbandes zeigt der Entwurf beispielhaft, wie sich Verwaltungsverfahren vereinfachen und beschleunigen lassen, ohne das hohe Schutzniveau im Strahlenschutz zu gefährden.

„Wer von Bürokratieabbau spricht, muss ihn auch praktisch ermöglichen. Der vorliegende Gesetzentwurf geht in die richtige Richtung: Er reduziert unnötige Mehrfachvorgänge, stärkt digitale Verfahren und schafft effizientere Abläufe. Das entlastet Unternehmen, Ingenieurbüros und Behörden gleichermaßen – ohne Abstriche bei Qualität, Sicherheit oder Rechtsstaatlichkeit“, erklärt ZBI-Präsident Dipl.-Ing. Wilfried Grunau.

Besonders positiv bewertet der ZBI die Einführung des sogenannten Once-Only-Prinzips. Künftig sollen bereits bei Behörden vorliegende Nachweise nicht immer wieder neu eingereicht werden müssen. Gerade für Ingenieurbüros, Planungsunternehmen und Infrastrukturvorhaben bedeutet dies eine spürbare Entlastung von vermeidbaren Verwaltungsaufwänden. Der Verband regt an, diesen Ansatz perspektivisch auch behördenübergreifend weiterzuentwickeln.

Auch die Digitalisierung von Anzeige- und Genehmigungsverfahren wird vom ZBI ausdrücklich unterstützt. Der Wegfall zahlreicher Schriftformerfordernisse und die stärkere Nutzung elektronischer Kommunikation entsprechen den Anforderungen zeitgemäßer Planungs- und Bauprojekte und können Genehmigungsprozesse deutlich beschleunigen. Gleichzeitig mahnt der Verband bundesweit einheitliche technische Standards und interoperable Systeme an, damit die angestrebten Effizienzgewinne nicht durch unterschiedliche Anforderungen einzelner Behörden wieder verloren gehen.

Als wichtigen Modernisierungsschritt bewertet der ZBI zudem die Einführung eines elektronischen Strahlenpasses. Insbesondere bei wechselnden Einsatzorten und projektbezogenen Tätigkeiten kann dieser Verwaltungsaufwand reduzieren und den Zugriff auf relevante Informationen erleichtern. Voraussetzung ist aus Sicht des Verbandes eine praxisgerechte Umsetzung mit möglichst geringem Zusatzaufwand für Unternehmen.

Beschleunigung von Verfahren: Personelle Ausstattung nicht vergessen

Positiv beurteilt der ZBI außerdem die vorgesehenen Fristverkürzungen und Verfahrensvereinfachungen. Zugleich weist der Verband darauf hin, dass schnellere Verfahren dauerhaft nur mit ausreichend leistungsfähigen Behörden möglich sind.

„Gesetzliche Fristen allein beschleunigen noch keine Verfahren. Dafür braucht es auch ausreichend qualifiziertes Personal und moderne technische Strukturen in den zuständigen Behörden. Bürokratieabbau, Digitalisierung und eine leistungsfähige Verwaltung müssen gemeinsam gedacht werden – nur dann entsteht ein echter Modernisierungsschub“, betont Grunau.

Mit Blick auf die geplanten Regelungen zu Nachweispflichten bei Bauprodukten spricht sich der ZBI dafür aus, bestehende Dokumentations- und Prüfsysteme konsequent zu nutzen. Neue Vorschriften sollten keine zusätzlichen Nachweis- und Dokumentationspflichten erzeugen, die den angestrebten Bürokratieabbau konterkarieren.

Insgesamt sieht der ZBI in der Novelle einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung staatlicher Verfahren. Für das weitere Gesetzgebungsverfahren empfiehlt der Verband, die Potenziale der Digitalisierung konsequent auszuschöpfen, die behördenübergreifende Nutzung digitaler Nachweise auszubauen und auf bundesweit einheitliche technische Standards hinzuwirken. Gleichzeitig sollten neue Informationspflichten so gestaltet werden, dass keine zusätzlichen Bürokratielasten entstehen.

Die Stellungnahme im Volltext finden Sie unter: https://urlr.me/janwDP

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email : leymann@zbi-berlin.de

Der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) ist ein Spitzenverband, in dem mehrere technisch-naturwissenschaftliche Berufs- und Fachverbände zusammengeschlossen sind. Die wesentlichen im ZBI vertretenen Mitgliederverbände kommen aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Eisenbahnwesen, Geodäsie und Geoinformatik, Telekommunikation, Umweltschutz und Umwelttechnik, sowie Wasserbau und Wasserwirtschaft. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 40.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft.
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Wohnungsbau bricht weiter ein – 2026 kaum Besserung in Sicht

Nach einer neuen Prognose des IW wird sich der Rückgang an Neubauten in den kommenden Jahren fortsetzen, trotz politischer Gegenmaßnahmen

Der Wohnungsbau in Deutschland steckt weiter in der Krise. Nach einer neuen Prognose des IW wird sich der Rückgang an Neubauten in den kommenden Jahren fortsetzen, trotz politischer Gegenmaßnahmen. Nach rund 252.000 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2024 rechnet das IW für 2025 nur noch mit etwa 235.000 Neubauten, 2026 könnten es sogar lediglich 215.000 sein.

Als Hauptursache sehen die IW-Experten die in den vergangenen Jahren stark gesunkenen Baugenehmigungen. Nur was damals genehmigt wurde, kann heute und in nächster Zeit fertiggestellt werden. Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern: Hier beträgt die Zeitspanne von der Genehmigung bis zur Fertigstellung inzwischen durchschnittlich 34 Monate. Insgesamt dauert es aktuell rund 26 Monate, bis ein Bauprojekt umgesetzt wird – ein historischer Höchstwert.

Die Kombination aus gestiegenen Zinsen, hohen Baukosten und Fachkräftemangel bremst den Wohnungsbau zusätzlich. Viele Projekte, die in der Niedrigzinsphase noch wirtschaftlich waren, wurden seit 2022 verschoben oder ganz aufgegeben. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch. In Ballungsräumen fehlen Hunderttausende Wohnungen, was den Druck auf die Mietpreise weiter erhöht.

Langfristig, so die IW-Forscher, sei eine strukturelle Entlastung nur durch umfassende Reformen möglich. Dazu zählen eine Senkung der Baukosten, die Vereinfachung von Normen und Standards sowie die Digitalisierung kommunaler Genehmigungsprozesse. Städte und Gemeinden müssten zudem mehr Bauland bereitstellen und Flächenmanagement strategischer gestalten.

Link zur Original-Meldung: https://www.hausverwaltung-koeln.com/wohnungsbau-bricht-weiter-ein-kaum-besserung-bis-2026-in-sicht/

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Dabei hilft der Hausverwaltung Köln nicht zuletzt auch ihre langjährige Erfahrung als eigenständiger Bauträger: in den ersten Jahren nach 1989, der Unternehmensgründung durch Horst Schleumer, konnten so mehrere hochwertige Immobilienprojekte in Köln realisiert und anschließend auch deren Verwaltung übernommen werden. Die Mehrzahl der Eigentümergemeinschaften, die in dieser Zeit entstanden sind, werden bis heute von der Hausverwaltung Köln betreut.

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