Tag Archives: KMU Förderung

Wirtschaft

ZIM-Antragsstopp 2026: Was Unternehmen jetzt für ihre Innovationsplanung beachten sollten

Das ZIM nimmt seit dem 7. Juli 2026 vorerst keine neuen Anträge an. Unternehmen sollten geplante F&E-Vorhaben jetzt neu bewerten und alternative Förderwege prüfen.

BildHamburg, 13.07.2026 – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) nimmt seit dem 7. Juli 2026 vorübergehend keine neuen Anträge mehr an. Grund dafür ist die stark gestiegene Nachfrage nach dem Förderprogramm bei gleichzeitig begrenzt verfügbaren Haushaltsmitteln. Für kleine und mittlere Unternehmen, die Forschungs- und Entwicklungsprojekte planen, entsteht dadurch kurzfristig neuer Handlungsbedarf.

Der befristete Antragsstopp betrifft nach aktuellem Stand neue ZIM-Anträge und Projektskizzen im Jahr 2026. Bereits eingereichte Anträge können weiterhin geprüft werden, sofern die Förderbedingungen erfüllt sind und Mittel verfügbar sind. Bewilligte Vorhaben sowie Auszahlungen für laufende Projekte sind von der Maßnahme nicht betroffen. Ausgenommen sind außerdem Anträge mit internationalen Partnern im Rahmen offener bilateraler und multilateraler Ausschreibungen.

Förderstrategie neu bewerten

Für Unternehmen bedeutet der ZIM-Antragsstopp vor allem, geplante Innovationsvorhaben frühzeitig neu einzuordnen. Projektideen müssen nicht gestoppt werden, sollten jedoch hinsichtlich Förderfähigkeit, Zeitplanung und alternativer Finanzierungswege überprüft werden.

Je nach Vorhaben können weiterhin andere Förderinstrumente infrage kommen. Dazu zählen unter anderem die steuerliche Forschungszulage, Förderprogramme auf Landesebene, Bundesprogramme außerhalb des ZIM, europäische Förderprogramme oder themenspezifische F&E-Förderungen.

Besonders die Forschungszulage kann in der aktuellen Situation eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung sein. Sie ist branchenoffen angelegt, gesetzlich verankert und kann für laufende, geplante oder unter bestimmten Voraussetzungen auch bereits abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprojekte relevant sein.

Innovationsnetzwerke bleiben wichtige Entwicklungsräume

Auch wenn neue ZIM-Anträge derzeit pausiert sind, bleibt die Projektentwicklung in Innovationsnetzwerken relevant. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können weiterhin technologische Ansätze schärfen, Kooperationen vorbereiten und Projektideen so weiterentwickeln, dass sie bei passenden Fördermöglichkeiten schnell anschlussfähig sind.

Die IWS GmbH unterstützt Unternehmen dabei, laufende und geplante F&E-Vorhaben einzuordnen, alternative Förderwege zu prüfen und bestehende Förderstrategien an die aktuelle Situation anzupassen. Ziel der IWS ist es, Innovationsprojekte trotz der ZIM-Pause strukturiert weiterzuentwickeln und Unternehmen handlungsfähig zu halten.

Unternehmen, die aktuell ein F&E-Projekt planen oder bereits Vorarbeiten für einen ZIM-Antrag geleistet haben, sollten prüfen, welche Förderinstrumente in der Übergangsphase sinnvoll genutzt werden können.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.iws-nord.de

www.forschungszulage.jetzt

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH
Frau Lisanne Pfeiffer
Deichstraße 29
20459 Hamburg
Deutschland

fon ..: 04036006630
web ..: https://www.iws-nord.de/
email : mail@iws-nord.de

IWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovationen entstehen. Wir arbeiten in mehreren Innovationsnetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen.

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Kulturwandel und Transformation in KMU: Birgit Schulze-Berktold über praxisnahe Begleitung

Digitalisierung und KI im Mittelstand: Warum Transformation Kulturwandel braucht und wie KMU dafür bis zu 80 % staatliche Förderung erhalten.

BildBiberach an der Riß, Deutschland – 20. Februar 2026 – Wenn ein Mittelständler sein CRM digitalisiert oder KI-Lösungen entwickelt, stoßen viele Teams zunächst auf technische Hürden. Für Birgit Schulze-Berktold ist das nur die halbe Wahrheit. Seit der Gründung ihres Unternehmens vor mehr als fünf Jahren hat Birgit Schulze-Berktold an die 100 Unternehmen aus technischer Industrie und Handel begleitet – von individuellen Beratungen über praxisnahe Workshops bis hin zu Online-Trainings. Diese Zahl zeigt die Reichweite und Wirkung ihres Ansatzes, der Digitalisierung und Menschenführung konsequent verbindet und Kulturwandel in der Praxis umsetzbar macht.

Im Sommer 2023 startete sie zusätzlich als eine der Pionierinnen im ESF-Plus-Förderprogramm „Fit für den digitalen Wandel“. Das Programm unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung digitaler Transformation und erstattet bis zu 80 % der Kosten. Die Erfahrung zeigt: Digitale Tools allein bewirken wenig.

Welche Erfahrungen nehmen Sie aus Ihrer Praxis mit?

„Seit der Gründung meines Unternehmens durfte ich als Beraterin der Offensive Mittelstand viele Unternehmen in Projekten begleiten, und 2026 feiere ich das 3-jährige Jubiläum als INQA-Coach. Rückblickend wird deutlich, dass es nicht nur darum geht, Prozesse zu digitalisieren, sondern vor allem Führungskräfte und Mitarbeitende aktiv mit einzubeziehen. Ein Beispiel: In einem mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen entfalten digitale Tools allein wenig Wirkung – erst durch ein bewährtes, agiles Vorgehen, bei dem Führungskräfte und Teams in iterativen Entwicklungsschritten eingebunden wurden, konnten Veränderungen erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden. Dabei geht es nicht um ein „one size fits all“, sondern um Lösungen, die zu einer bestimmten Organisation und ihren Menschen passen.“

Welche typischen Herausforderungen begegnen Ihnen bei Ihren Kunden?

„Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen: fehlende Akzeptanz für digitale Prozesse, Unsicherheit bei neuen Arbeitsweisen, unklare Rollen im Wandel oder mangelnde Erfahrung mit neuen Tools. Hier komme ich mit meinem Ansatz ins Spiel: praxisnah, methodisch fundiert und immer mit Blick auf die Menschen, die den Wandel tragen. So werden digitale Initiativen nicht nur eingeführt, sondern auch nachhaltig in den Alltag integriert. Ich erlebe häufig, dass Teams erst Vertrauen gewinnen, wenn sie neue Vorgehensweisen mitentwickeln. Häufig wird erst dann die eigentliche Effizienzsteigerung sichtbar.“

Wie ergänzt Ihre Tätigkeit als Doznetin Ihre Coaching-Arbeit?

„Als Dozentin in der Bachelor Professional IT-Weiterbildung der IHK Akademie Koblenz und in Zertifikatskursen für Customer Success Management geht es mir vor allem um praxisnahes Wissen, das den neuen Anforderungen in den Unternehmen standhält. Die Dozententätigkeit ergänzt meine Praxisarbeit perfekt: Es geht immer um reale Beispiele und die gemeinsame Erarbeitung von praktischen Use Cases. Dabei vermittle ich methodisches Wissen und unterstütze Fachkräfte in Weiterbildungen dabei, ihre eigenen Projekte aktiv zu gestalten. Gleichzeitig fließen diese Erfahrungen zurück in meine Coachingprojekte – eine starke Rückkopplung zwischen Theorie und Praxis, die allen Beteiligten zugutekommt.“

2025 haben Sie 5 Jahre Unternehmertum gefeiert. Was war besonders herausfordernd und erfüllend?

„Mein Unternehmen aufzubauen, parallel als Beraterin, Coach und Dozentin tätig zu sein, war spannend und anspruchsvoll. Die größte Herausforderung: die eigene Zeit zwischen Kundenprojekten, Trainingsleitung und Weiterentwicklung zu managen. Am erfüllendsten ist es, wenn ich sehe, wie Impulse wirken – sei es in einem KMU, das Prozesse engagiert und erfolgreich digitalisiert, oder bei Kursteilnehmern, die praxisnahe Lösungen entwickeln. Ich erlebe es als besonders wertvoll, wenn Teams auch nach den Beratungen und Workshops weiterhin selbstständig ihre Ideen umsetzen und kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Arbeitsweisen arbeiten.“

Was steht als Nächstes auf Ihrer Agenda?

„Ich möchte weiterhin Unternehmen in Kultur- und Transformationsprojekten begleiten, meine Expertise im Customer Success Management vertiefen und die digitale Reife von KMU stärken. Zugleich plane ich, mein Erfahrungen verstärkt in Publikationen, praxisorientierte Workshops und Online-Formate einzubringen, damit noch mehr Organisationen direkt profitieren können. Mein Ziel ist, praxisnahe Lösungen zu verbreiten, die sowohl technologische Effizienz als auch nachhaltige Kulturentwicklung fördern.“

Link zum Download Pressefoto Birgit Schulze-Berktold M.A. (Bildnachweis Ambrosch Fotografie):

https://drive.google.com/file/d/1uzjFX-r3hEPzm2SJD4H9IMVYpb2YGozf/view

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Prinz-Eugen-Weg 24
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email : office@schulze-berktold.de

Birgit Schulze-Berktold ist Beraterin, Dozentin und Autorin mit dem Schwerpunkt auf digitaler Transformation, Kundenerfolgsmanagement und agilen Methoden. Als Gründerin von Exponential Culture, Sales & Development unterstützt sie Unternehmen, insbesondere KMUs, dabei, digitale Veränderungsprozesse strukturiert, praxisnah und nachhaltig umzusetzen. Ihr Beratungsansatz liefert einen klaren Rahmen und bewährte Methoden, um maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Unternehmensbedürfnisse zu entwickeln – ohne sich auf spezifische Tools festzulegen.

Neben ihrer Beratertätigkeit ist Birgit als freiberufliche Dozentin für den Bachelor Professional in IT und für Customer Success Management an der IHK Akademie Koblenz aktiv und veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge, um Erfahrungen aus der Praxis an ein breites Publikum weiterzugeben.

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Wirtschaft

Forschungszulage: Letzte Chance F&E-Kosten für 2021 einzureichen und ab 2026 mehr Förderung zu sichern

Letzte Chance für Unternehmen: F&E-Kosten aus 2021 können nur noch bis 31.12.2025 über die Forschungszulage geltend gemacht werden – jetzt Förderung sichern!

BildHamburg, 06.10.2025 – Unternehmen, die im Jahr 2021 in Forschung und Entwicklung investiert haben, können diese Aufwendungen noch bis zum 31.12.2025 über die Forschungszulage geltend machen. Voraussetzung ist eine BSFZ-Bescheinigung. Der anschließende Antrag beim Finanzamt muss innerhalb der vierjährigen Festsetzungsfrist gestellt werden.

Das Wachstumschancengesetz und das Investitionssofortprogramm ermöglichen neue steuerliche Vorteile

Mit dem Wachstumschancengesetz und dem Investitionssofortprogramm wurde die Forschungszulage spürbar ausgebaut. Die Neuerungen schaffen mehr Planungssicherheit, höhere Fördersummen und weniger Bürokratie.

* Kleine und mittlere Unternehmen erhalten mit dem KMU-Bonus rückwirkend ab März 2024 einen höheren Fördersatz von 35% auf ihre internen F&E-Kosten. Große Unternehmen bleiben dagegen bei 25% Förderung.

* Für Aufwendungen nach dem 27.03.2024 bis Ende 2025 beträgt die maximale Bemessungsgrundlage 10 Mio. Euro, ab dem Jahr 2026 wurde eine Erhöhung auf 12 Mio. Euro festlegt. Dadurch können Unternehmen eine Steuergutschrift von bis zu 4,2 Mio. Euro pro Jahr erhalten.

* Seit 2024 sind auch abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter (z. B. Maschinen, maschinelle Anlagen, Betriebsvorrichtungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen) förderfähig.

* Der ansetzbare Anteil für Auftragsforschung wurde von 60 % auf 70 % erhöht.

* Für Einzelunternehmer:innen und Mitunternehmer:innen wurde der Stundensatz für Eigenleistungen von 70 Euro auf 100 Euro pro Stunde angehoben.

* Für Vorhaben ab 2026 können zusätzlich 20 % Gemein- und Betriebskosten pauschal angesetzt werden.

Warum Sie als KMU jetzt aktiv werden sollten

* Deadline für 2021: F&E-Aufwendungen aus dem Jahr 2021 können nur noch bis Ende 2025 berücksichtigt werden.

* Höhere Fördersummen für Ihr F&E-Vorhaben: Durch die Gesetzesänderungen sind deutlich mehr Kosten förderfähig – vom Personal über Auftragsforschung bis hin zu Equipment.

* KMU-Bonus: Kleine und mittlere Unternehmen erhalten für F&E-Aufwendungen ab dem Jahr 2024 eine erhöhte Förderung von +10%.

IWS unterstützt bis zu Ihrem erfolgreichen F&E-Vorhaben

Die IWS GmbH begleitet Sie bei der Identifikation von förderfähigen F&E-Vorhaben, bei der Beantragung der F&E-Bescheinigung (Stufe 1) sowie bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen für die Beantragung der Forschungszulage beim Finanzamt (Stufe 2).

Wenn Sie als KMU, noch in diesem Jahr ihre F&E-Kosten rückwirkend ab 2021 geltend machen wollen oder die erweiterten Fördermöglichkeiten ab 2026 nutzen möchten, ist es jetzt Zeit zu handeln.

Melden Sie sich bei uns. Wir sind an ihrer Seite – bis zur bewilligten Förderung und darüber hinaus.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.forschungszulage.jetzt und www.iws-nord.de

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IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH
Herr Patrick Zessin
Deichstraße 29
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email : p.zessin@iws-nord.de

IWS steht für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Industrie und Spitzenforschung und agiert branchenübergreifend dort, wo Innovationen entstehen. Wir arbeiten in mehreren Innovationsnetzwerken mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, die den Nukleus für die gemeinschaftliche Entwicklung hochinnovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen darstellen.

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